Beiträge von Iceman

    Zumindest ein Fribourger scheint mit dem Transfer nicht ganz glücklich zu sein. Nicht wegen Tambellini persönlich, aber weil er lieber einen Verteidiger hätte. Die Sportchefs haben's nicht leicht. Ausser man ist gerade Meister geworden.... :mrgreen:

    "......Re: Jeff Tambellini
    Message par CuJo Aujourd'hui à 15:33
    Ich könnte kotzen !!! WIESO lernen diese Deppen in Gottéron nie aus den Fehlern ? Wäre mir ja egal, wenn man beim ersten Mal nicht gleich lernen würde....aber man macht Jahr für Jahr die gleichen Fehler ! Miettinen muss durch einen Verteidiger ersetzt werden. Die Playoffs habens doch gezeigt ???!!!! Wo liegen dann die Probleme wenn nicht in der Defense, wenn man nach 50 Qualispielen mit 150 Gegentoren da steht ?
    Und ich Depp schau mir nach Saisonende ja auch noch die Penguins an, da läuft die Kacke genau gleich ! Ein unfähiger Torhüter (nichts gegen Conz, ich verzeihe ihm die schlechten Playoffs, aber Fleury ist seit Jahren schlecht !), ein Trainer, der die Probleme nicht sieht und ein Haufen launischer Divas und Schönwetterspieler, die nicht gewillt sind, Checks fertig zu machen und 60 Minuten lang Playoff-Eishockey zu zeigen. Fazit: Ich kotze ab diesem Transfer.....aber von diesen Hampelmännern in Fribourg kann man ja nichts anderes erwarten. Geld ohne Ende aber wie wir's einsetzen ist Jahr für Jahr fabelhaft. Jahr für Jahr steigen wir in Sachen Geld mit einem Paar Assen ins Heads-up......wir spielen sie aber immer wieder völlig falsch !......"

    Jaja, spottet nur.... :suff:
    Beim ZSC sehe ich ähnliche Möglichkeiten wie beim SCB, wenn dann das Stadion kommt. Und dies ist ja offenbar W. Freys feste Absicht, um die Abhängigkeit zu reduzieren. Komisch ist, dass mittlerweile fast jeder vom "Catering" und "Gastronomie" redet bzw. offenbar der Meinung ist, damit liesse sich die nötige Kohle schon herbeizaubern. Da wird übersehen, dass in Bern die Restaurants und Bierstände im Stadion nur ein kleiner Teil des "Gastroteils" sind - das Gros der Restaurants ist vom Eishockeybusiness völlig unabhängig. Anders gesagt: Mit etwas Bier und Wurst verkaufen im Stadion kompensiert man keinen Mäzen, selbst bei einem Zuschauerschnitt von 16'000 und stolzen Preisen nicht. Und in Stadien mit einem Schnitt von 6-7'000 Zuschauern noch viel weniger. Deshalb meine Zweifel, wenn von Genf über Fribourg bis Zug jeder das grosse Geld damit machen will.

    Apropos Blum und Lohnsumme: Die von Klaus Zaugg herumgebotenen 600'000.- sind (gemäss gut unterrichteten Quellen...) ein Gerücht, welches McSorley den Journalisten "gesteckt" hat, nachdem Blum in Genf absagte. Die Lohnhierarchie im SCB, wo Martin Plüss am meisten verdient (eben gegen TCHF 600), werde nicht tangiert, Blum liege da deutlich darunter. Na ja, habe den Originalvertrag auch nicht vor mir, aber dass ein Blum, bei allem Respekt für sein Können, einfach mal eben lohnmässig Martin Plüss überflügelt, ist nicht gerade die wahrscheinlichste Theorie. Evtl. war McSchorle auch etwas gefrustet, weil praktisch gleichzeitig mit Blums Absage auch noch Klein-Fige den Abschied nahm. Aber auch mit einer Korrektur "nach unten" muss Blum beim SCB kaum darben...

    Noch interessant ist die Aussage von Gaydoul, dass es im Prinzip so wie jetzt nicht weitergeht, bzw. dass die Kosten zu hoch und die Einnahmen zu tief sind, und dass zuviel an ihm hänge. Mal abgesehen davon, dass eine Option wäre, noch ein paar andere Milliardäre zu jährlichen "Spenden" zu überreden - aber selbst wenn die Kolping-Arena noch etwas ausgebaut würde, und man ein paar VIP-Logen reinhängt (...so viele haben da auch nicht Platz...), macht man damit nicht soviel Kohle, um die Kloten-Flyers auch nur annähernd selbsttragend aufzustellen. Mindestens wenn der Anspruch besteht, um den Titel zu spielen. Ob die öffentliche Hand einspringt, indem sie ein zusätzliches Eisfeld bezahlt, das Stadion ausbaut, und das Ganze dem Klub fast gratis zur Verfügung stellt, halte ich für wenig wahrscheinlich. Wobei dies andernorts durchaus so gehandhabt wird.

    In dieser Hinsicht halte ich den SCB für einen einigermassen realistischen Orientierungspunkt. Die Strukturen dort sind nicht durch grosse externe Geldgeber oder durch mehr oder weniger versteckte Leistungen der öffentlichen Hand verzerrt. Für die Halle zahlt der SCB meines Wissens etwa 4 Mio. pro Jahr an ein privates Immobilienunternehmen, welches den Umbau finanzierte. Mit dem Geschäft ausserhalb von Eishockey - hauptsächlich Gastronomie - wird ein jährlicher Zustupf an die Sportabteilung von etwa 4-5 Mio. generiert, wobei dies je nach "Konsumfreudigkeit" schwankt. Also quasi den Ersatz für den jährlichen Göttibatzen eines Mäzen. Betrachtet man sich die Umsätze, Besucherfrequenzen, Zuschauerzahlen etc., welche für den aktuellen SCB "nötig" sind, hat man ungefähr eine Vorstellung davon, was es braucht, um selbsttragend zu sein. Mindestens wenn man die Quersubventionierung aus dem Gastronomiegeschäft generiert. Andere Tätigkeiten weisen zweifellos eine bessere Rendite auf - ob nächstens an den einschlägigen Plätzen in Zug oder Genf die Klubs den Rohstoffhandel als 2es Standbein aufbauen, bleibt abzuwarten.... :mrgreen:

    Frage an die NHL-Afficionados:
    Entsprechen die Beobachtungen von Honegger der Realität? In der CH wird doch für gewöhnlich die NHL immer in einer Art überirdischem Licht gesehen, wo es sehr hart, aber fair zu und hergehe. Schwalben sind bekanntlich "unehrenhaft", ebenso wie die Absicht, per Kniestich , Stock oder Ellbogen den Gegner ins Krankenhaus zu befördern. Aus dem Artikel von Honegger müsste aber geschlossen werden, dass null Respekt vor dem Gegenspieler besteht, eben der Zweck die Mittel heiligt. Aber vermutlich sieht man die angeblich heile NHL-Welt der harten Sportsmänner aus der Ferne etwas zu naiv....

    ------------------------------------
    Die Frage wird seit dem ersten Bully dieser Playoffs gestellt: Warum gibt es auf dem Eis so viel Gewalt? Fragt man die Spieler, ist die Antwort denkbar einfach: Sie werden auf die Bibel schwören, dass der Zweck die Mittel heiligt – gewinnen um jeden Preis, alles ist erlaubt.

    Alles ist erlaubt – in diesem Frühling bedeutet dies zum Beispiel, dass Bostons Bösewicht Milan Lucic seinen Stock in die Kronjuwelen von Detroits Verteidiger Danny DeKeyser schlägt. Es heisst auch, dass Blue Jackets Stürmer Brandon Dubinsky eine Zielscheibe auf Sidney Crosbys Leibchen vermutet und den Superstar auf dem ganzen Eis attackiert.

    Dubinskys Verhalten ist darum ironisch, weil Penguins-Eigentümer Mario Lemieux vor nicht mal zehn Jahren zum verbalen Rundumschlag gegen die Liga ansetzte, welche die Superstars nicht vor Angriffen von Durchschnittsspielern schütze.

    Die meiste Aufmerksamkeit wird aber der intensiven Erstrundenserie zwischen den Nachbarn Chicago und St. Louis zuteil. So viele schmutzige Stockschläge und klare Versuche, den Gegner mit heftigen, potenziell gefährlichen Checks ausser Gefecht zu setzen, habe ich bisher kaum gesehen.

    Im zweiten Spiel schlug Chicagos brillanter Verteidiger Duncan Keith mit seinem Stock nach allem, was sich bewegte – dabei ist Keith ein Spieler, der in den letzten fünf Saisons ein einziges Mal die Fäuste sprechen liess. Sein kongenialer Partner Brent Seabrook wurde inzwischen drei Spiele gesperrt – für einen absurden Check an Blues-Captain David Backes.

    Ebenso aufwühlend: Blues-Anstifter Steve Otts versuchter Anschlag auf Blackhawks-Captain Jonathan Toews oder Brian Bickells Knie-auf-Knie-Check gegen St.-Louis-Stürmer Vladimir Sobotka, der glimpflich ausging, aber ebenso gut das Karriere-Ende für den Tschechen hätte bedeuten können.

    Aufwiegelung, Vergeltung und Einschüchterung sind Elemente, die wir während der Qualifikation kaum zu sehen bekommen. Während den Playoffs aber, wenn sich die Spieler jeden zweiten Abend begegnen und die Nerven blank liegen, gehören diese Gefühlsregungen zum Tagesgeschäft.

    Tja, Blum etwas sehr teuer, aber in der (SCB) Not muss man dies wohl hinnehmen. Nehme nicht an, dass die übrigen Interessenten wesentlich weniger geboten haben. Es geht, anders als hier teilweise vermutet, nicht einfach nur um einen "Showeffekt", um beim Publikum Abbitte zu tun. Niemand weiss, ob und wann ein P. Furrer wieder einsatzfähig sein wird, Beat Gerber wieder mehr als 3 Spiele ohne Adduktorenprobleme absolvieren kann, oder wann Jobin das nächste Mal die Schulter ausrenkt. Wie sich der Freigeist Blum mit Boucher verträgt, wird man sehen. Aber wenn Blum sich international ausrichten will, ist Boucher kein schlechter Einstieg. Bei einem Wechsel in die KHL, mit dem Blum liebäugelt, könnte es ihn ja zum finnischen Wüterich Hannu Jortikka verschlagen. Bei dessen Gebrüll müsste Blum um sein Musikgehör fürchten...

    Hoffentlich achtet die Steuerverwaltung und die AHV-Ausgleichskasse darauf, dass bei der jetzigen Aufrüstaktion die Kohle pünktlich reinkommt. Bei den letzten 2 solchen Aktionen, die letzte unter der Stabführung von Bircher, musste sich die öffentliche Hand einiges ans Bein streichen...

    Gemäss haltlosen Gerüchten soll sich das Salär von Klein-Hollenstein in Genf pro Saison um einen bestimmten Betrag erhöhen. McSorbet hätte demnach gerade die "billigste" Saison eingezogen. Dies dürfte - neben dem weichen Herzen - auch ein Grund sein, weshalb sich McSorley nicht allzusehr wehrt gegen einen möglichen Wechsel.

    Ein tauglicher Ausländer wäre mir noch fast wichtiger - die üblichen "Insider" meinen, das Gerücht mit Kobasew aus Klausens Hexenküche sei "fix", werde aber noch nicht kommuniziert.

    ".....SCB-Trainer Guy Boucher hilft seinem Sportchef Sven Leuenberger bei der Ausländersuche. Chuck Kobasew (32) wäre ein Volltreffer...."

    Wenn ich allerdings daran denke, wie Klausi den Lehtonen gelobt hatte, traue ich der Sache noch nicht so ganz. Wie "gesund" Kobasew ist, wäre auch interessant. Na ja, mindestens die Gerüchteküche ist am köcheln...

    Bei unserem "Glück" letzthin mit CH-Transfers im mittleren Alter würden wir tatsächlich alle Hilfe benötigen, die wir bekommen. Nur mit dem Nachwuchs und den Grossvätern geht's nicht, wobei dies keine Entschuldigung für die abgestürzte letzte Saison sein kann. Neben den Grossvätern gehören mittlerweile die 20 und 21jährigen Bertschy, Scherwey und Vermin schon fast zu den "Routiniers" - wobei Vermin nun weg nach Nordamerika ist.

    Technik und läuferisches Können ist zwar noch am ehesten vorhanden, mit der Physis hapert es allerdings zusehends. Na gut, da wird Blum auch nicht viel helfen können, aber er würde es allenfalls ermöglichen, 3 Ausländer für die Offensive einzusetzen - sofern P. Furrer seine Karriere fortsetzen kann. Das Gerücht von wegen Bezina höre ich allerdings zum ersten Mal, und kann es mir kaum vorstellen. Warum sollte der Captain und Ur-Genfer Bezina den Klub wechseln? Der russischen Rohstoff-Milliardär in Genf kann sicher jederzeit soviel Kohle auf den Tisch legen, wie nötig ist. Bezina ist in Genf zuhause, ist Teamcaptain, und hat keinen Grund für einen Wechsel. Zudem ist Genf tendenziell auf dem aufsteigenden Ast, was man vom SCB nicht unbedingt sagen kann.

    Wie auch immer, Blum liegt wohl am ehesten im Bereich des möglichen - ob er dann wirklich kommt, ist eine andere Frage. Der allein wird's nicht retten können, sofern er sich mit Boucher überhaupt verträgt. Bleibt die Hoffnung auf taugliche Ausländer - ein solcher Totalausfall wie Lehtonen braucht's nicht mehr.

    Gratulation zum Titel!
    Am spannensten war die Serie gegen die Genfer, beim Final hatte ich eigentlich nie den Eindruck, dass da noch etwas anbrennen könnte. Die Klotener haben sich zwar tapfer gewehrt und hatten einen überragenden Gerber, letztlich aber zuwenig Klasse und Breite, um mehr als knappe Niederlagen zu erreichen.

    Wird noch interessant, wieviel P. Gaydoul die "Aufholjagd" wert sein wird. Es ist noch nicht lange her, da hatte mit Bircher der letzte Geldgeber + Präsident in Personalunion den Ehrgeiz, den Titel mit allen Mitteln nach Kloten zu holen. Viel gefehlt hatte gegen den HCD jeweils nicht. Allerdings übernahm sich Bircher finanziell, mit den bekannten Folgen. Nun, etwas mehr finanziellen "Schnauf" hat Gaydoul schon - aber auch das Handicap, dass Walti Frey schon ein paar Jahre Vorsprung hat. Und in dieser Zeit erst noch ein paar sehr gute Klotener-Spieler die Seite gewechselt haben.

    Walter Frey in Zürich, P. Gaydoul in Kloten, Familie Mantegazza in Lugano, in Genf ein russischer Milliardär - der "Mindestlohn" für CH-Eishockeyspieler dürfte weiterhin im Steigflug sein....

    Habe den Eindruck, man lässt sich - ähnlich wie letztes Jahr gegen Fribourg - wieder zu sehr auf einen offenen Schlagabtausch ein. Der ZSC wirbelte, dass es eine Freude war zum Zuschauen - nur liess man die Senfer umgekehrt immer wieder mit Volldampf in die gefährliche Zone vor Flüeler laufen. Und haben die Genfer erst einmal Fahrt aufgenommen, ist die Wucht der physisch starken Spieler nur schwierig zu bremsen. Spielprinzip: Entweder "hängt" es an, oder dann läuft man auf. Ist natürlich schön, wenn die Angriffsmaschinerie läuft wie geölt, und die Tore dann auch noch fallen. Aber wenn's mit der Generalattacke mal nicht funktioniert, könnte man ja auch die Mittelzone dicht machen oder so. Das Team ist qualitativ so gut, dass die Koryphäen auch aus wenigen Möglichkeiten die nötigen Tore erzielen können. Gestern hat man (etwas spät) noch 2 Treffer hingeknallt - auch damit liesse sich eigentlich ein Sieg bewerkstelligen, auch wenn die Stilnoten evtl. etwas weniger hoch ausfallen.

    Immerhin ist auch dieses Jahr nur eines klar: Würde die "Deutschschweizer-Mafia", d.h. Verband, Schiedsrichter, Einzelrichter etc., den HC Genf-Servette nicht immer benachteiligen, so wäre der Titel längst in Genf.

    Und im "Welschland" funktioniert die Ausrede mit der "D'schweizer-Mafia" offenbar nach wie vor perfekt. Wäre vielleicht ein Geheimtipp für Kossmann, der bräuchte auch noch ein griffiges Statement, falls die Saison für Gottéron ohne Titel enden sollte.

    Auf die Gefahr hin zu nerven: Aber punkto Picard bin ich ja hier schon einiges losgeworden, da er sich letztes Jahr in der Serie Bern-Senf gleich verhalten hatte. Ellbogen grundsätzlich hoch und darauf aus, den Gegner zu verletzen und aus dem Verkehr zu ziehen. Er scheint ziemlich gut darin zu sein, sich nicht erwischen zu lassen. Letztes Jahr hat's dann dem Gardner den Nuggi rausgehauen, und er hat zurückgegeben.

    Das Resultat: Picard mimt eine schwere Hirnerschütterung, wird vom Klubarzt mit einem mehrtägigen Spielverbot belegt, McSorley räsoniert in den Zeitungen darüber, dass für Picard die Saison wohl gelaufen ist ---- das Ganze (welch ein Zufall) so lange, bis Gardner von Steinmann die Sperren aufgebrummt bekam. Danach (d.h. 2 Tage später beim nächsten Spiel) folgte die Wunderheilung - Picard konnte beim Einturnen Kopfbälle spielen und stand selbstverständlich während 60 Minuten topfit auf dem Eis.

    Einige mögen argumentieren, dass sei nun eben "Cleverness", wenn Klubarzt, Trainer und Spieler ein solches Theater aufführen. Ich halte es hier mehr mit dem Ausdruck "Unehrenhaft" von Crawford.... :kotz:

    Der Check von Déruns ist die richtige Einstimmung für die Serie gegen Servette - da werden noch ganz andere Sachen ablaufen. Wobei McSorley daraus resultierende Strafen grundsätzlich der Verbandelung der Schiedsrichter mit der Deutschschweizer-Mafia zuschreibt. Nilsson, Cunti + Wick kann man nur raten, hellwach zu sein, und auch abseits des Spielgeschehens jederzeit mit allem zu rechnen. Mit einem Ellbogencheck gegen den Kopf setzten die Genfer letzten Frühling Rubin für etwa 4 Spiele ausser Gefecht, der Täter kam mit 2 Spielsperren davon. Gerade bei der medizinischen Vorgeschichte von Nilsson dürfte das "Kosten-Nutzen-Verhältnis" für McSorley noch in weitaus günstigerem Licht erscheinen.

    Habe letztes Jahr etwas "publiziert" hier in Sachen Simulantentum im Eishockey, als sich ausgerechnet Genf's Picard in den PO's als Schauspieler hervortat. Die Nahtod-Simulation von Gobbi, welche Crawford in Rage brachte, habe (gemäss Schiri-Statement) jedoch keinen Einfluss auf die Strafe gehabt. Dennoch ist vorallem in wichtigen Spielen die Tendenz unverkennbar, sich im richtigen Moment fallen zu lassen, sich vor einem Check noch rasch gegen die Bande abzudrehen, theatralisch liegen zu bleiben etc. - Ein eindeutiges Simulieren ist aber schwierig zu erkennen, Strafen wegen "unsportlichem Verhalten" wird es deswegen wohl auch in Zukunft nur ganz selten geben.

    Zitat von Larry

    Ja gut....sein Name kursiert.....der hat ja Vertrag in Rappi bis 2016.

    ...wenn es ihm nicht vorher "ablöscht" - zudem dräut auch dieses Jahr wieder der Abstieg. Und auch wenn man den B-Meister immer etwas unterschätzt, aber irgendwann könnte es den Rappen dann doch "den Ärmel reinnehmen". Auch die Langnauer bestritten die Play-out's schon fast routiniert, es war zwar unangenehm, aber irgendwie rettete man sich doch immer wieder. Bis eben im letzten Frühling. Gehe davon aus, dass Edelpinks Vertrag nur für die NLA gilt.

    Eine selten dämliche Aktion, zumal Taticek dem Linesman mitten in die Visage schaut, bevor er ihn zur Seite bzw. auf's Eis stösst. Im Infight kann man etwa noch argumentieren, man habe den Schiri nicht gesehen, ihn versehentlich getroffen etc. etc. - aber hier ist die Sache ziemlich eindeutig....

    Man kann die Serie gegen Lausanne kaum mit der letztjährigen gegen Gottéron vergleichen. Trotzdem gibt es ähnliche "Risiken". Gegen die Fribourger liess man sich auf einen offensiven Schlagabtausch ein und forcierte damit den berühmten welschen Spielrausch. Oder anders gesagt, man war (möglicherweise...) zu stolz, das Spiel auch mal einfach zu "zerstören" und so den Emotionen etwas die Luft zu nehmen. Gegen die Lausanner wäre es ebenso fatal, sich auf die überlegene Technik in der Offensive zu verlassen. Auch wenn man sich kaum vorstellen kann, dass das Lausanner-Bollwerk auf Dauer standhalten kann. Aber so 1-2 Treffer liegen auch für Lausanne allemal drinn, und wie schwierig es ist, gegen sie Tore zu schiessen, sieht man schon die ganze Saison.

    Ich gebe es zu, ich habe es mir gestern nicht mehr angetan. Wobei das Spiel offenbar besser war als viele andere, welche man erdulden musste. Aber bei welchem der "Absturz" dann halt genauso folgte. Letztlich ist höchstens bemerkenswert, wie wenig (...mindestens punktemässig...) gefehlt hat für die Play-off's, obwohl man eine Saison lang solchen Müll abgeliefert hat. Wünsche spannende Play-off's, der ZSC hat eine starke Saison gespielt und wäre ein verdienter Meister.

    Letztlich weiss man zuwenig, um den berühmten "schwarzen Peter" jemandem zuzuschieben. Spätestens dann, wenn der Silberglanz etwas verflogen und die eine oder andere "ernüchternde" Platzierung eingefahren worden wäre, ginge das Theater los. Denn mindestens gerüchteweise handelte es sich bei den strittigen Punkten u.a. um die Möglichkeit der vorzeitigen Vertragsauflösung.

    Wenn ich mich richtig erinnere, wurde der damalige Verbandspräsident stark kritisiert (...natürlich erst richtig im nachhinein...), als er mit Krüger einen mehrjährigen Vertrag ohne valable Ausstiegsmöglichkeiten abschloss. Diese Verlängerung erfolgte damals auch unter dem Eindruck einer positiven Entwicklung im Nationalteam.

    Man kann es Präsident Furrer kaum verübeln, wenn er die Fehler seiner Vorgänger nicht wiederholen will. Abgesehen davon reden die Klubs ja auch noch mit, und seit die den Verband sanieren mussten, wird in Geldsachen etwas genauer hingeschaut. Klaus Zaugg umgeht diese Aspekte gewohnt souverän, da es wohl ansonsten zu kompliziert bzw. für's Polemisieren ungeeignet würde.