Gratulation zum rekordhohen Vorsprung, der Differenz zwischen der Anzahl geschossener und der Anzahl der erhaltenen Tore, sowie natürlich zur mathematischen Grundlagenforschung in Sachen Berechnung der frühestmöglichen Play-off Qualifikation. ![]()
Beiträge von Iceman
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Zitat von Jokerit
In der Schweiz scheint es gar nicht möglich eine solche Aktion korrekt zu bestrafen - das lässt die schweizer Denkweise gar nicht zu.
Wie immer wurde auch hier die Täter- und Opferrolle von sämtlichen "Experten" gleich klar zugeteilt. Schilt der Arme und Lombardi der Böse. Und über Schilts Check mit Absprung an Lombardi wird überhaupt nicht diskutiert. Und solange das so bleibt wird mann sich noch oft über Sorleys Aussagen aufregen können, obwohl er gar nicht Unrecht hat....ist dann halt ein weiterer Fehler der Schiedsrichter. Selbstjustiz auf diese Art und Weise (Stockendstich) wird aber in keiner Liga der Welt geduldet bzw. als "Kompensation" gesehen.
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Lombardi wird für 1 Spiel gesperrt. Würde ich begreifen, wenn Lombardi Schilt tatsächlich einfach einen auf die Nase gehauen hätte. Dass Schilt aber eine derartige Verletzung eingefangen hat, welche genäht werden musste, ist darauf zurückzuführen, dass Lombardi dem Fribourger nicht nur die Faust, sondern darin "versteckt" auch noch das Stockende ins Gesicht geschlagen hatte.
Für mich bedenklich, wenn dies weder Schiedsrichter noch Einzelrichter merken. Aber vermutlich hatte man Angst, McSorley würde sonst wieder von der Verschwörung gegen ihn zu labern beginnen.
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Zitat von Larry
McS führt knapp vor AdC:
http://sport.ch.sportalsports.com/sportch/eishockey/
Der Alpenmessias ist doch nicht überall so beliebt..... :twisted:
Wobei man sich fragen muss, wie es kommt, dass ein McSorley zwar mit 12.1% leicht in Führung liegt, ein Pelletier aber mit 11% auf Platz 3 folgt, oder was genau sich beispielsweise ein Schläpfer in Biel oder ein Kossmann in Fribourg (beide 10.2%) haben zu Schulden kommen lassen. Mit Ausnahme von McSorley, Shedden und del Curto sind der Rest der Trainer doch im Prinzip Leisetreter in der Öffentlichkeit, und leiern - wenn sie überhaupt gefragt werden - die 0815-Standardantworten herunter.
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Zitat von Larry
Wenn es ihm und der Schweiz in Sochi einigermassen läuft ist die Chance gross dass er in der NHL landet.
Apropos Larry: Wie geht's Dir eigentlich temperaturmässig? Ich vermute, Du hast momentan in Florida eher Eishockeywetter als wir in der CH, wo die Pflanzen zur Unzeit spriessen dank Play-off Final-mässigen Temperaturen...
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Zitat von Caro
ich hoffe, dass lombardi mindischtens 6 spiel gsperrt wird. au s'foul vom vukovic zimli dräckig.
12 matchstrafe i einere saison isch ja au ganz e übli bilanz für servette, überrascht mi, dass vom verband nie öppis chunt.McSorley hat ja mit seinem "charmanten Auftritt" am Spengler-Cup die Sportjournalisten zu euphorischen Lobgesängen veranlasst. Was er seit Jahren punkto Verhalten bietet, ging da offenbar schnell vergessen. Auch dass er mit seinem Verhalten in den Play-off's seiner Mannschaft bisher noch immer massiv schadete (geht bis hin zu 2 Minuten Strafen gegen ihn selber...) ist vergeben und vergessen bei den offenbar leicht zu beeinflussenden und beeindruckenden Medienleuten. Wenn der ZSC in den PO's auf Genf treffen sollte, so wäre wegen seiner Krankheitsgeschichte insbesondere ein Nilsson gefährdet. Der würde fast mit Sicherheit gezielt "ausgeschaltet", und zwar ganz nach dem bewährten Mafia-Motto "...aber lasst es wie einen Unfall aussehen...".
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Zitat von Larry
Das meint Kent das Kinn:
http://www.sport.ch/sportch/genera…3499100000.html
Unbedingt rechts unne no d Abstimmig über de unsympatischt Trainer no mitmache! :twisted:
Im Vergleich zu dem vielen "Seich", den Sportjournalisten zur Olympiaselektion von sich geben, ist die sachliche Analyse von Kent geradezu wohltuend. Habe manchmal den Eindruck, dass einige Vertreter der schreibenden Zunft offenbar den Spenglercup als Massstab für das internationale Niveau nehmen. Ruhnke stellt da die Situation am Beispiel des 110 Kg Brocken Shea Weber gut dar. Dem Protokollführer des Interviews ist die Aufgabe dann allerdings etwas über den Kopf gewachsen, nicht nur wegen dem "Sea Weber", sondern auch wegen dessen sagenhafter Geschwindigkeit von 100 Km/h
, mit welcher er angeblich auf seine Gegner zurasen würde. Aber item, gratisonline und "chasch-halt-nid-alles-ha" - und man merkt ja trotzdem, was einem vermittelt werden soll. -
Hoffentlich verträgt das "Gras" von Guggi den Höhenunterschied unbeschadet, nicht dass er wieder irgendwas per Post organisieren muss...

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Irgendwas läuft bei Gottéron derzeit schon nicht ganz richtig, auch wenn man auf Zeitungsberichte kaum viel geben kann. Kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass es bei den sogenannten "Führungsspielern" in Fribourg etwas an Charakter fehlt. Nachdem das Team letztes Jahr immerhin im Final stand, müsste der Hunger doch eigentlich da sein, in diesem Jahr endlich den ersten Titel einzufahren. Stattdessen scheinen Starallüren ausgelebt zu werden.
Die Mannschaft wird seit einiger Zeit verstärkt und der finanzielle Aufwand ist erheblich. Trotz viel Lokalpatriotismus und des Engagements des Kantons inkl. dessen Bank für "seinen" Hockeyklub wird man auch bei Gottéron eher früher als später stark steigenden Erfolgsdruck verspüren.
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Sehe den Einsatz von Furrer auch eher kritisch, der war bisher praktisch nur verletzt. Gardner mag, wenn er in Form ist, vor dem Tor seine Rolle haben. Simpson vertraut wohl darauf, dass verschiedene Akteuere, inklusive die genannten SCB-Spieler, bis Sotschi noch in Form kommen. Mindestens Furrer + Gardner sind von so etwas weit entfernt. Mit ihren Leistungen in dieser Saison haben sie sich den Platz jedenfalls nicht erkämpft.
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Habe letzthin sowieso den Eindruck, dass Verträge eigentlich nur noch dazu da sind, um bei einem Abgang innerhalb der CH allenfalls noch die Entschädigung zu bekommen. Ansonsten sind die Verträge doch das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind. Will ein Spieler unbedingt wechseln, so kann ihn der Klub zwar aufgrund des Vertrags faktisch zwingen, zu bleiben. Meist scheut man aber die negativen Auswirkungen, welche dieser Zwang haben könnte. Durch diese Nachgiebigkeit haben die Klubs viel zur "Verluderung" in Sachen Vertragstreue beigetragen. Umgekehrt können die Klubs einen unerwünschten Spieler durch Verbannung auf die Tribüne auch solange mürbe machen, bis er der vorzeitigen Vertragsauflösung zustimmt. Trotzdem sitzen Spieler, welche nicht gerade die Holzklasse repräsentieren, am deutlich längeren Hebel.
Blum findet schon morgen einen neuen Klub, im schlimmsten Fall müsste er evtl. auf etwas Geld verzichten, um sich dafür eine Ausstiegsklausel einzuhandeln. Erfahrungsgemäss kann er das Lohnniveau aber halten, wenn nicht noch verbessern.
Die Frage ist, wie sehr sich ein Klub "verbiegen" soll, um Spieler zu halten oder zu bekommen. Gerüchtehalber wird herumgeboten, Guggisberg wolle nicht nach Bern wechseln, weil dort auch Krüger als Trainer möglich wäre, und er mit diesem wegen einer seinerzeitigen Nichtberücksichtigung ins Nationalkader Krach habe.
Vielleicht gibt's nächstens auch Ausstiegsklauseln, die einem Spieler garantieren, nicht unter Trainer X oder Y spielen zu müssen. Oder stets mit seinem Spezi A oder B in einer Linie stürmen zu können.

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Bei Kloten scheint offenbar etwas Salärbudget freizuwerden, was bei einem Engagement von Guggisberg sicher willkommen ist. Ob Blum aber eine ernsthafte Chance in der KHL hätte? Gemäss 20 Min.:
*********************************************Nati-Verteidiger Eric Blum hat am 31. Dezember von seiner Ausstiegsklausel aus seinem bis 2016 laufenden Vertrag Gebrauch gemacht und per Ende Saison bei den Kloten Flyers gekündigt. Der WM-Silberheld wollte eine Ausstiegsklausel fürs Ausland (er träumt von einem Engagement in der KHL) in seinen Vertrag einbinden lassen, Kloten wollte ihm diese nicht gewähren.
Die Chance, dass Blum bei einem KHL-Verein unterkommt, ist als gering einzustufen. Deshalb erscheint es fast fahrlässig von den Flyers, nach Félicien DuBois den nun fast sicheren Abgang eines zweiten Schlüsselspielers der Verteidigung zu riskieren. Denn kommt Blum nicht im Ausland unter, kann er nun auch bei jedem anderen Schweizer Klub unterschreiben. Interessenten dürfte es genügend geben.
«Das kann ich problemlos verantworten, denn Spielern solche Klauseln zu gewähren, gehört zum Dümmsten im Schweizer Eishockey. So wird der Preiskampf noch grösser und das entspricht nicht unserer Planungsstrategie», begründet Kloten-Sportchef André Rötheli sein Veto. Die Chance, dass sich Kloten und Blum trotzdem noch finden werden, stuft Rötheli «als nicht riesig» ein. Er will sich nun auf die Suche nach einem Ersatz machen.
Blum gibt sich gelassen
«Mir geht es darum, einen möglichen Traum zu verwirklichen», sagt Blum, «ich verstehe aber auch die Kloten Flyers. Mir diese Ausstiegsklausel zu gewähren, beinhaltet für sie ein gewisses Risiko.» Der 27-Jährige ist nun «offen für jegliche Optionen. Aber es ist natürlich auch möglich, dass mir kein Klub eine solche Ausstiegsklausel fürs Ausland gewähren will.»
Blum hält weiter fest, dass ihn diese Ungewissheit keineswegs belaste: «Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich jetzt schon weiss, dass ich in der nächsten Saison Eishockey spielen werde, es ist einfach noch offen, wo. Entsprechend ist mir die nun laufende Saison mit Kloten auch enorm wichtig.»
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Zuerst das Wichtige: Ich hoffe mit vancouver, dass seine Frau wieder gesund wird!
Zum anderen: Das Spiel konnte ich leider wegen berufl. Abwesenheit nicht mitverfolgen, da aber der SCB die Punkte sehr nötig hat, und es für den ZSC keine Rolle spielt, ob er mit 20 oder 25 Punkten Vorsprung die Quali gewinnt, war evtl. der "Biss" beim Heimteam um das entscheidende Quäntchen höher. Die Qualität im Kader, besondere bei Spielern im besten Hockey-Alter, ist beim ZSC derzeit jedoch fast nicht zu toppen. Allenfalls mit der letzten Saison, als noch Ambühl + Monnet dabei waren. Mit Nilsson & Fritsche hat man diese Abgänge aber bereits wettgemacht. Die derzeitigen, eher weit hergeholten "Probleme" sind der Luxuskategorie zuzuordnen: das schiere Übermass an technischer u. läuferischer Überlegenheit könnte dazu führen, dass man sich zu sehr auf die Kür konzentriert, evtl. könnte Cunti durch die interessierten NHL-Clubs abgelenkt werden, etc. etc. .....wohl dem Klub, der keine grösseren Probleme findet! -
...am Schluss "biegt" Arno den Guggi wieder um, quasi etwas, was man am Spengler Cup über die Lautsprecher bekannt geben kann. Immerhin hat er ihn 3 Jahre lang im Team behalten, auch wenn dies finanziell natürlich grösstenteils über die Versicherung lief. Aber offenbar will Guggi ins Unterland. Und auch wenn die Sitten hart sind im Hockey-Geschäft, aber irgendwie ist's schon speziell, sich beim HCD erstmal vertraglich abzusichern - so quasi um zu sehen, ob das Knie hält - und danach kurzum den Abgang zu machen. Der Vertrag mit dem HCD wurde ja erst im Sommer neu aufgegleist. Na ja, o tempora, o mores...
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Die Causa Ambühl wurde eigentlich hier schon "richtig" analysiert, als sein Abgang und der von Monnet ein Thema wurden. Der Grundtenor war eigentlich immer der, dass sich der HCD von der Heimkehr des "verlorenen Sohnes" mehr verspricht, als dieser vermutlich wird halten können. Ambühl ist ein typischer Play-off Spieler, der dann, wenn den sensiblen Technikern plötzlich die Hände und Knie zittern, durch seinen kämpferischen Einsatz den Unterschied machen kann. Hingegen sehe ich ihn nicht als den geborenen Anführer und Leitwolf, wie ihn RvA beim HCD verkörpert(e).
Zur Nachwuchsförderung: Da hat der HCD zugegebenermassen einen gewissen "Standortnachteil" - wobei die sicher mit Chur & Co. kooperieren und nicht auf Davos-Dorf beschränkt sind. Aber ein Einzugsgebiet wie der ZSC oder der SCB haben die Davoser natürlich nicht. Der ZSC - dass muss man neidlos anerkennen - hat bezüglich Juniorenförderung eine absolute Spitzenposition erreicht. Ein eigenes NLB-Team, welches faktisch als "Ausbildungsclub" fungiert, gemahnt schon fast an NHL-Verhältnisse. Der ZSC erzielt gemäss Zeitungsberichten sogar einen Gewinn in der Transferrechnung - Chapeau. Allerdings: Ob diese Verhältnisse dereinst, wenn der ZSC quasi "selbsttragend" sein wird, auch noch auf Dauer finanzierbar sind, ist die Frage. Auf die Gegenwart bezogen kann man aber sagen, dass Walter Frey's beharrliche Aufbauarbeit betreffend Nachwuchsförderung der grosse Trumpf ist.
Transfers: Erstaunlich, wie umworbene Spieler vom HCD zum EVZ pilgern. Da ist man in beim Bau der Bosshard-Arena offenbar auf Goldadern und Ölquellen gestossen. Wenn jetzt Guggisberg auch noch zu Zug wechselt, haben die insgesamt etwa einen Block von Davos abgezügelt.
Weitere Saisonaussichten: Sehe den ZSC (wie letztes Jahr...) als klaren Favoriten. Das Potential im Angriff ist - trotz den Abgängen von Ambühl + Monnet - enorm bzw. konnte wieder aufgestockt werden, die Defensive inkl. Torhüter steht sicher. Wird der ZSC nicht von enormem Verletzungspech heimgesucht, steigt er als Topfavorit in die PO's.
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Seien wir froh, dass das "Simulantentum" im CH-Hockey noch keine grösseren Ausmasse angenommen hat, auch wenn gewisse Akteure genau zu wissen scheinen, wie man den Schiri "legen" kann. Sobald man einen Stock in der Nähe der eigenen Schlittschuhe sieht möglichst darauf treten und umfallen hilft (fast) immer, nur selten sieht der Unparteiische so genau, was da abgeht. Auch ein Renner ist das Abdrehen in Bandennähe unmittelbar vor einem Check. Aber insgesamt sind solche Unsportlichkeiten doch eher die Ausnahme. Hoffe mal, es bleibt noch möglichst lange so.
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Die Klubs müssten auch mehr tun als nur kritisieren, aber das würde halt auch mehr kosten. Nicht dass Geld alleine das Problem wäre, aber es ist ein Teil davon. Dass ein Bertolotti relativ kritik- und beratungsresistent war ist unbestritten. Sein Nachfolger wird sich aber ebenso einigeln, wenn von den Klubs nur Vorwürfe erhoben werden, und keine Lösungen kommen.
Grundsätzlich braucht es mehr Schiris, der Job muss deshalb attraktiver werden. So steigt auch die Chance auf "gute" Schiedsrichter. Wenn man aber um jeden Spielleiter froh sein muss, der sich das noch antun will, kann man keine grossen Anforderungen stellen und braucht sich über vermeintlich oder tatsächlich schlechte Schirileistunge nicht zu wundern..
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Ich habe - offen gestanden - die Hockey-Prügeleien im grossen und ganzen nie als derart "gewalttätig" wahrgenommen, wie dies im Report nun rüberkommt. Dass einer im American Football oder beim Boxen bleibende Schäden davonträgt ist mir da schon eher verständlich.
Da wäre für mich das Argument von jahrelangen, überharten Checks (austeilen + einstecken) in der NHL schon plausibler. Aber bei Prügeleien? Ich weiss nicht, wie dies Leute sehen, welche regelmässig NHL-Partien verfolgen, aber bei solchen Spätfolgen müsste ja praktisch jede Prügelei nahe an einer Hirnerschütterung enden.
Andererseits ist Scott Parker nicht der erste, der diese Klage vorbringt. Solange aber nicht klar ist, wieviele Spieler tatsächlich unter diesen sehr spezifischen Spätfolgen des Hockeysports leiden, ist eine Analyse schwierig.
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Zitat von LarryAlles anzeigen
http://www.blick.ch/sport/eishocke…-id2553747.html
Totaler Witz!
Fust hätte einfach seinen Vertrag künden können und dann nach Bern gehen.
Hat Harry Gämperle damals beim FCZ auch so gemacht und ist zu Hertha gegangen.
Die Konsequenzen sind in der CH marginal, falls überhaupt etwas passiert.
Für Trainer gibt es im Unterschied zu Spielern auch keine Ablösesummen.
....wobei es der Agent von Fust war, der vorstellig wurde und seinen Mandanten ins Spiel brachte. Der hatte die Ausstiegsklausel als permanent verstanden, diese ist aber nur per Ende Saison gültig. Warum Fust nicht einfach den Vertrag gekündigt hat, ist auch rasch erklärt - im Gegensatz zu den Spekulationen in der Presse war das Interesse an Fust nicht sonderlich gross, er gehörte einfach zu einem (möglichen) Kreis von Trainern, die (angeblich) verfügbar wären, wie etwa auch ein Björn Kinding oder ein Michel Zeiter.
Man kann es sich beim SCB jetzt sowieso schenken, einen valablen Kandidaten auf die Schnelle aus dem Hut zaubern zu wollen. Die Saison kann man auch mit Lars Leuenberger an der Bande fertigspielen, und eine Lösung ab nächster Saison anpeilen. Am Spiel selbst hat der Assi gar nichts geändert, es ist einfach so, dass sich nun offenbar wieder jeder auf das kleine Eishockey-ABC besinnt, was vorher leider nicht der Fall war. Mit irgendwelchen "zu komplizierten Spielsystemen" und anderem Blödsinn, der als Erklärung für die blamablen Vorstellungen herbeigeschrieben wurde, hat das überhaupt nichts zu tun.
Aus meiner Sicht hätte man beim SCB die Sache mal einfach aussitzen sollen, wenn man von Törmännen tatsächlich überzeugt war. Denn die nächste Krise kommt auch beim SCB so sicher wie das Amen in der Kirche, egal welcher Coach an der Bande steht. Letzte Saison war man ähnlich dran, die Sache wurde dann durch den Lockout "gerettet", und ab Weihnachten war der SCB relativ solide. Wobei es natürlich kein Dauerzustand sein kann, von September bis Dezember solchen Mist abzuliefern. Aber das hätte Törmännen vermutlich auch noch kapiert. Oder mit anderen Worten: Irgendwann muss man mit einem Trainer auch in Bern durch eine Krisensaison, wenn man die Wechslerei nicht mehr will. Aber eben, wer nicht in der Verantwortung steht, hat leicht reden. Zum infantilen Facebook-Grüppchen, welches gestern das "Wir wollen Antti zurück" Transpi in die Höhe hielt, gehöre ich trotzdem nicht, das Gros der über 16'000 Zuschauer übrigens ebensowenig, auch wenn Törmännen von den Fans mit entsprechenden Rufen gestern quasi "offiziell" verabschiedet worden ist. In Facebook ist halt schnell ein "like" angeclickt, in der Realität bleibt dann meist nur wenig davon übrig. Ist aber sowieso ein Nebenkriegsschauplatz, wenn man dringend Punkte braucht....
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Habe hier ja auch schon ein paar "Müsterchen" von den PO-Serien zwischen dem SCB und Servette der letzten Jahre gepostet. Wenn der SCB so weitermacht, kann man mindestens davon ausgehen, dass man nächsten Frühling ausnahmsweise mal NICHT auf Servette trifft, ausser die rutschen noch total ab.... :roll:
Das eigentliche Problem in all den Serien war, dass die Schiedsrichter in den ersten 2-3 Spielen sehr viel laufen liessen. Danach kamen sie jeweils zum Schluss, dass der "Ellbogen & Stock voran" Stil von McSorley selbst für die PO's die Regeln etwas überstrapazierte. Der plötzliche Sinneswandel führte dann natürlich beim Psychopathen zum schieren Überschnappen, was ja auch halbwegs verständlich ist, wenn man vorher ungestraft einen Gegner pro Spiel auf die Verletztenliste befördern konnte. Danach die übliche Leier, die welschen Klubs würden systematisch benachteiligt, die Schiris seien alle bestochen etc. etc.
Falls der ZSC in den PO's auf McSorley's Truppe trifft, würde ich mir beispielsweise den Einsatz eines Nilsson 2x überlegen, auch wenn dies zum heutigen Zeitpunkt etwas komisch klingt. Denn einmal mit ausgefahrenem Ellbogen mit Vollgas gegen Nilssons Kopf, und der spielt für mindestens ein Jahr nicht mehr. McSorley hat schon Spieler, auf die er für 3-5 Partien Sperre gut verzichten kann. Mehr gibt's dafür ja nicht, wenn man es "geschickt" anstellt. Und dass er vor solchen Aktionen nicht zurückschreckt, wenn es um's Ganze geht, hat McSorley nun schon öfters unter Beweis gestellt.