Beiträge von Iceman

    Irgendwas läuft bei Gottéron derzeit schon nicht ganz richtig, auch wenn man auf Zeitungsberichte kaum viel geben kann. Kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass es bei den sogenannten "Führungsspielern" in Fribourg etwas an Charakter fehlt. Nachdem das Team letztes Jahr immerhin im Final stand, müsste der Hunger doch eigentlich da sein, in diesem Jahr endlich den ersten Titel einzufahren. Stattdessen scheinen Starallüren ausgelebt zu werden.

    Die Mannschaft wird seit einiger Zeit verstärkt und der finanzielle Aufwand ist erheblich. Trotz viel Lokalpatriotismus und des Engagements des Kantons inkl. dessen Bank für "seinen" Hockeyklub wird man auch bei Gottéron eher früher als später stark steigenden Erfolgsdruck verspüren.

    Sehe den Einsatz von Furrer auch eher kritisch, der war bisher praktisch nur verletzt. Gardner mag, wenn er in Form ist, vor dem Tor seine Rolle haben. Simpson vertraut wohl darauf, dass verschiedene Akteuere, inklusive die genannten SCB-Spieler, bis Sotschi noch in Form kommen. Mindestens Furrer + Gardner sind von so etwas weit entfernt. Mit ihren Leistungen in dieser Saison haben sie sich den Platz jedenfalls nicht erkämpft.

    Habe letzthin sowieso den Eindruck, dass Verträge eigentlich nur noch dazu da sind, um bei einem Abgang innerhalb der CH allenfalls noch die Entschädigung zu bekommen. Ansonsten sind die Verträge doch das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind. Will ein Spieler unbedingt wechseln, so kann ihn der Klub zwar aufgrund des Vertrags faktisch zwingen, zu bleiben. Meist scheut man aber die negativen Auswirkungen, welche dieser Zwang haben könnte. Durch diese Nachgiebigkeit haben die Klubs viel zur "Verluderung" in Sachen Vertragstreue beigetragen. Umgekehrt können die Klubs einen unerwünschten Spieler durch Verbannung auf die Tribüne auch solange mürbe machen, bis er der vorzeitigen Vertragsauflösung zustimmt. Trotzdem sitzen Spieler, welche nicht gerade die Holzklasse repräsentieren, am deutlich längeren Hebel.

    Blum findet schon morgen einen neuen Klub, im schlimmsten Fall müsste er evtl. auf etwas Geld verzichten, um sich dafür eine Ausstiegsklausel einzuhandeln. Erfahrungsgemäss kann er das Lohnniveau aber halten, wenn nicht noch verbessern.

    Die Frage ist, wie sehr sich ein Klub "verbiegen" soll, um Spieler zu halten oder zu bekommen. Gerüchtehalber wird herumgeboten, Guggisberg wolle nicht nach Bern wechseln, weil dort auch Krüger als Trainer möglich wäre, und er mit diesem wegen einer seinerzeitigen Nichtberücksichtigung ins Nationalkader Krach habe.

    Vielleicht gibt's nächstens auch Ausstiegsklauseln, die einem Spieler garantieren, nicht unter Trainer X oder Y spielen zu müssen. Oder stets mit seinem Spezi A oder B in einer Linie stürmen zu können. :arschkriecher:

    Bei Kloten scheint offenbar etwas Salärbudget freizuwerden, was bei einem Engagement von Guggisberg sicher willkommen ist. Ob Blum aber eine ernsthafte Chance in der KHL hätte? Gemäss 20 Min.:
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    Nati-Verteidiger Eric Blum hat am 31. Dezember von seiner Ausstiegsklausel aus seinem bis 2016 laufenden Vertrag Gebrauch gemacht und per Ende Saison bei den Kloten Flyers gekündigt. Der WM-Silberheld wollte eine Ausstiegsklausel fürs Ausland (er träumt von einem Engagement in der KHL) in seinen Vertrag einbinden lassen, Kloten wollte ihm diese nicht gewähren.

    Die Chance, dass Blum bei einem KHL-Verein unterkommt, ist als gering einzustufen. Deshalb erscheint es fast fahrlässig von den Flyers, nach Félicien DuBois den nun fast sicheren Abgang eines zweiten Schlüsselspielers der Verteidigung zu riskieren. Denn kommt Blum nicht im Ausland unter, kann er nun auch bei jedem anderen Schweizer Klub unterschreiben. Interessenten dürfte es genügend geben.

    «Das kann ich problemlos verantworten, denn Spielern solche Klauseln zu gewähren, gehört zum Dümmsten im Schweizer Eishockey. So wird der Preiskampf noch grösser und das entspricht nicht unserer Planungsstrategie», begründet Kloten-Sportchef André Rötheli sein Veto. Die Chance, dass sich Kloten und Blum trotzdem noch finden werden, stuft Rötheli «als nicht riesig» ein. Er will sich nun auf die Suche nach einem Ersatz machen.

    Blum gibt sich gelassen

    «Mir geht es darum, einen möglichen Traum zu verwirklichen», sagt Blum, «ich verstehe aber auch die Kloten Flyers. Mir diese Ausstiegsklausel zu gewähren, beinhaltet für sie ein gewisses Risiko.» Der 27-Jährige ist nun «offen für jegliche Optionen. Aber es ist natürlich auch möglich, dass mir kein Klub eine solche Ausstiegsklausel fürs Ausland gewähren will.»

    Blum hält weiter fest, dass ihn diese Ungewissheit keineswegs belaste: «Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich jetzt schon weiss, dass ich in der nächsten Saison Eishockey spielen werde, es ist einfach noch offen, wo. Entsprechend ist mir die nun laufende Saison mit Kloten auch enorm wichtig.»

    Zuerst das Wichtige: Ich hoffe mit vancouver, dass seine Frau wieder gesund wird!
    Zum anderen: Das Spiel konnte ich leider wegen berufl. Abwesenheit nicht mitverfolgen, da aber der SCB die Punkte sehr nötig hat, und es für den ZSC keine Rolle spielt, ob er mit 20 oder 25 Punkten Vorsprung die Quali gewinnt, war evtl. der "Biss" beim Heimteam um das entscheidende Quäntchen höher. Die Qualität im Kader, besondere bei Spielern im besten Hockey-Alter, ist beim ZSC derzeit jedoch fast nicht zu toppen. Allenfalls mit der letzten Saison, als noch Ambühl + Monnet dabei waren. Mit Nilsson & Fritsche hat man diese Abgänge aber bereits wettgemacht. Die derzeitigen, eher weit hergeholten "Probleme" sind der Luxuskategorie zuzuordnen: das schiere Übermass an technischer u. läuferischer Überlegenheit könnte dazu führen, dass man sich zu sehr auf die Kür konzentriert, evtl. könnte Cunti durch die interessierten NHL-Clubs abgelenkt werden, etc. etc. .....wohl dem Klub, der keine grösseren Probleme findet!

    ...am Schluss "biegt" Arno den Guggi wieder um, quasi etwas, was man am Spengler Cup über die Lautsprecher bekannt geben kann. Immerhin hat er ihn 3 Jahre lang im Team behalten, auch wenn dies finanziell natürlich grösstenteils über die Versicherung lief. Aber offenbar will Guggi ins Unterland. Und auch wenn die Sitten hart sind im Hockey-Geschäft, aber irgendwie ist's schon speziell, sich beim HCD erstmal vertraglich abzusichern - so quasi um zu sehen, ob das Knie hält - und danach kurzum den Abgang zu machen. Der Vertrag mit dem HCD wurde ja erst im Sommer neu aufgegleist. Na ja, o tempora, o mores...

    Die Causa Ambühl wurde eigentlich hier schon "richtig" analysiert, als sein Abgang und der von Monnet ein Thema wurden. Der Grundtenor war eigentlich immer der, dass sich der HCD von der Heimkehr des "verlorenen Sohnes" mehr verspricht, als dieser vermutlich wird halten können. Ambühl ist ein typischer Play-off Spieler, der dann, wenn den sensiblen Technikern plötzlich die Hände und Knie zittern, durch seinen kämpferischen Einsatz den Unterschied machen kann. Hingegen sehe ich ihn nicht als den geborenen Anführer und Leitwolf, wie ihn RvA beim HCD verkörpert(e).

    Zur Nachwuchsförderung: Da hat der HCD zugegebenermassen einen gewissen "Standortnachteil" - wobei die sicher mit Chur & Co. kooperieren und nicht auf Davos-Dorf beschränkt sind. Aber ein Einzugsgebiet wie der ZSC oder der SCB haben die Davoser natürlich nicht. Der ZSC - dass muss man neidlos anerkennen - hat bezüglich Juniorenförderung eine absolute Spitzenposition erreicht. Ein eigenes NLB-Team, welches faktisch als "Ausbildungsclub" fungiert, gemahnt schon fast an NHL-Verhältnisse. Der ZSC erzielt gemäss Zeitungsberichten sogar einen Gewinn in der Transferrechnung - Chapeau. Allerdings: Ob diese Verhältnisse dereinst, wenn der ZSC quasi "selbsttragend" sein wird, auch noch auf Dauer finanzierbar sind, ist die Frage. Auf die Gegenwart bezogen kann man aber sagen, dass Walter Frey's beharrliche Aufbauarbeit betreffend Nachwuchsförderung der grosse Trumpf ist.

    Transfers: Erstaunlich, wie umworbene Spieler vom HCD zum EVZ pilgern. Da ist man in beim Bau der Bosshard-Arena offenbar auf Goldadern und Ölquellen gestossen. Wenn jetzt Guggisberg auch noch zu Zug wechselt, haben die insgesamt etwa einen Block von Davos abgezügelt.

    Weitere Saisonaussichten: Sehe den ZSC (wie letztes Jahr...) als klaren Favoriten. Das Potential im Angriff ist - trotz den Abgängen von Ambühl + Monnet - enorm bzw. konnte wieder aufgestockt werden, die Defensive inkl. Torhüter steht sicher. Wird der ZSC nicht von enormem Verletzungspech heimgesucht, steigt er als Topfavorit in die PO's.

    Seien wir froh, dass das "Simulantentum" im CH-Hockey noch keine grösseren Ausmasse angenommen hat, auch wenn gewisse Akteure genau zu wissen scheinen, wie man den Schiri "legen" kann. Sobald man einen Stock in der Nähe der eigenen Schlittschuhe sieht möglichst darauf treten und umfallen hilft (fast) immer, nur selten sieht der Unparteiische so genau, was da abgeht. Auch ein Renner ist das Abdrehen in Bandennähe unmittelbar vor einem Check. Aber insgesamt sind solche Unsportlichkeiten doch eher die Ausnahme. Hoffe mal, es bleibt noch möglichst lange so.

    Die Klubs müssten auch mehr tun als nur kritisieren, aber das würde halt auch mehr kosten. Nicht dass Geld alleine das Problem wäre, aber es ist ein Teil davon. Dass ein Bertolotti relativ kritik- und beratungsresistent war ist unbestritten. Sein Nachfolger wird sich aber ebenso einigeln, wenn von den Klubs nur Vorwürfe erhoben werden, und keine Lösungen kommen.

    Grundsätzlich braucht es mehr Schiris, der Job muss deshalb attraktiver werden. So steigt auch die Chance auf "gute" Schiedsrichter. Wenn man aber um jeden Spielleiter froh sein muss, der sich das noch antun will, kann man keine grossen Anforderungen stellen und braucht sich über vermeintlich oder tatsächlich schlechte Schirileistunge nicht zu wundern..

    Ich habe - offen gestanden - die Hockey-Prügeleien im grossen und ganzen nie als derart "gewalttätig" wahrgenommen, wie dies im Report nun rüberkommt. Dass einer im American Football oder beim Boxen bleibende Schäden davonträgt ist mir da schon eher verständlich.

    Da wäre für mich das Argument von jahrelangen, überharten Checks (austeilen + einstecken) in der NHL schon plausibler. Aber bei Prügeleien? Ich weiss nicht, wie dies Leute sehen, welche regelmässig NHL-Partien verfolgen, aber bei solchen Spätfolgen müsste ja praktisch jede Prügelei nahe an einer Hirnerschütterung enden.

    Andererseits ist Scott Parker nicht der erste, der diese Klage vorbringt. Solange aber nicht klar ist, wieviele Spieler tatsächlich unter diesen sehr spezifischen Spätfolgen des Hockeysports leiden, ist eine Analyse schwierig.

    ....wobei es der Agent von Fust war, der vorstellig wurde und seinen Mandanten ins Spiel brachte. Der hatte die Ausstiegsklausel als permanent verstanden, diese ist aber nur per Ende Saison gültig. Warum Fust nicht einfach den Vertrag gekündigt hat, ist auch rasch erklärt - im Gegensatz zu den Spekulationen in der Presse war das Interesse an Fust nicht sonderlich gross, er gehörte einfach zu einem (möglichen) Kreis von Trainern, die (angeblich) verfügbar wären, wie etwa auch ein Björn Kinding oder ein Michel Zeiter.

    Man kann es sich beim SCB jetzt sowieso schenken, einen valablen Kandidaten auf die Schnelle aus dem Hut zaubern zu wollen. Die Saison kann man auch mit Lars Leuenberger an der Bande fertigspielen, und eine Lösung ab nächster Saison anpeilen. Am Spiel selbst hat der Assi gar nichts geändert, es ist einfach so, dass sich nun offenbar wieder jeder auf das kleine Eishockey-ABC besinnt, was vorher leider nicht der Fall war. Mit irgendwelchen "zu komplizierten Spielsystemen" und anderem Blödsinn, der als Erklärung für die blamablen Vorstellungen herbeigeschrieben wurde, hat das überhaupt nichts zu tun.

    Aus meiner Sicht hätte man beim SCB die Sache mal einfach aussitzen sollen, wenn man von Törmännen tatsächlich überzeugt war. Denn die nächste Krise kommt auch beim SCB so sicher wie das Amen in der Kirche, egal welcher Coach an der Bande steht. Letzte Saison war man ähnlich dran, die Sache wurde dann durch den Lockout "gerettet", und ab Weihnachten war der SCB relativ solide. Wobei es natürlich kein Dauerzustand sein kann, von September bis Dezember solchen Mist abzuliefern. Aber das hätte Törmännen vermutlich auch noch kapiert. Oder mit anderen Worten: Irgendwann muss man mit einem Trainer auch in Bern durch eine Krisensaison, wenn man die Wechslerei nicht mehr will. Aber eben, wer nicht in der Verantwortung steht, hat leicht reden. Zum infantilen Facebook-Grüppchen, welches gestern das "Wir wollen Antti zurück" Transpi in die Höhe hielt, gehöre ich trotzdem nicht, das Gros der über 16'000 Zuschauer übrigens ebensowenig, auch wenn Törmännen von den Fans mit entsprechenden Rufen gestern quasi "offiziell" verabschiedet worden ist. In Facebook ist halt schnell ein "like" angeclickt, in der Realität bleibt dann meist nur wenig davon übrig. Ist aber sowieso ein Nebenkriegsschauplatz, wenn man dringend Punkte braucht....

    Habe hier ja auch schon ein paar "Müsterchen" von den PO-Serien zwischen dem SCB und Servette der letzten Jahre gepostet. Wenn der SCB so weitermacht, kann man mindestens davon ausgehen, dass man nächsten Frühling ausnahmsweise mal NICHT auf Servette trifft, ausser die rutschen noch total ab.... :roll:

    Das eigentliche Problem in all den Serien war, dass die Schiedsrichter in den ersten 2-3 Spielen sehr viel laufen liessen. Danach kamen sie jeweils zum Schluss, dass der "Ellbogen & Stock voran" Stil von McSorley selbst für die PO's die Regeln etwas überstrapazierte. Der plötzliche Sinneswandel führte dann natürlich beim Psychopathen zum schieren Überschnappen, was ja auch halbwegs verständlich ist, wenn man vorher ungestraft einen Gegner pro Spiel auf die Verletztenliste befördern konnte. Danach die übliche Leier, die welschen Klubs würden systematisch benachteiligt, die Schiris seien alle bestochen etc. etc.

    Falls der ZSC in den PO's auf McSorley's Truppe trifft, würde ich mir beispielsweise den Einsatz eines Nilsson 2x überlegen, auch wenn dies zum heutigen Zeitpunkt etwas komisch klingt. Denn einmal mit ausgefahrenem Ellbogen mit Vollgas gegen Nilssons Kopf, und der spielt für mindestens ein Jahr nicht mehr. McSorley hat schon Spieler, auf die er für 3-5 Partien Sperre gut verzichten kann. Mehr gibt's dafür ja nicht, wenn man es "geschickt" anstellt. Und dass er vor solchen Aktionen nicht zurückschreckt, wenn es um's Ganze geht, hat McSorley nun schon öfters unter Beweis gestellt.

    Mal schauen, wie lange es geht, bis Rostislav Olesz auch nicht mehr weiss, wie die Schlittschuhe binden und den Stock in den Fingern halten. Immerhin hat er den Vorteil, dass er kaum negativ auffallen kann. Bisher eine Saison zum vergessen...

    Zitat von Blackstar

    Das Kader von Bern, so gut es auch ist, leidet etwas an Überalterung. Und die jungen Talente gehen Richtung NHL. Wann wagt Bern den Umbruch ?
    Finanziell ist das ja kein Problem. Aber z.B Gardner nochmals 3 Jahre zu binden.. Naja.

    Du gibst die Antwort eigentlich schon. Man hat in den letzten Jahren nicht wenige junge Spieler in der ersten Mannschaft gehabt und natürlich gehofft, dass da langsam Ersatz heranwächst für die älteren Herren. Nun, da sie langsam das Juniorenalter hinter sich lassen, vermehrt Verantwortung übernehmen und die alten Schlachtrösser ablösen sollten, gehen mit Vermin (sicher) + Bertschy (wahrscheinlich) 2 über den grossen Teich. Natürlich muss man mit dem leben, und halt wieder junge Spieler nachziehen (3 davon sind bei Basel "im Aufbau") oder transferieren (Loichat). Abgesehen von den Abgängen: der 21jährige Vermin bzw. der 19jährige Bertschy sind derzeit noch einiges davon entfernt, Führungsspieler zu sein. In ein paar Jahren sähe es evtl. anders aus. Aber dann werden sie eben nicht mehr zur Verfügung stehen. Kurz: es fehlen in Bern etwas die Alternativen für den Umbruch.

    Bin nicht sonderlich erbaut. Zugegebenermassen hat man einige Verletzte, wobei dies auch mit dem "Gelauer" auf dem Eis zu tun hat. Wäre man nicht derart schwach gestartet, bräuchte es Domenichelli sicher nicht. Aber vielleicht lernt man ja irgendwann mal noch etwas draus. Bleibt wohl aus SCB-Sicht nur die Hoffnung, dass es Domenichelli allen nochmals zeigen will. Weiss immerhin, wo das Tor steht. Oder hat es zumindest mal gewusst. Wenn er sich ein Beispiel an seinen neuen Gspändli nimmt, wird er nach dem ersten Training allerdings vergessen haben, wie man die Schlittschuhe bindet...

    Arno der Curto hatte bei Joggi offenbar Potential vermutet, dieses aber dann doch irgendwie nicht gefunden. Am Ende spielte der ehemalige Stürmer in der Verteidigung. Ist mir in erster Linie mit eher blöden Strafen bzw. gesundheitsgefährdenden Aktionen aufgefallen. Wenn er dies abstellen könnte, wäre er sicher noch ganz brauchbar.

    Zitat von Larry

    Tönt ja schon wie ein Nachruf!


    Stimmt eigentlich, obwohl ich mir um den Klaus bzw. seine Polemiken keine Sorgen mache. Habe das mehr im Hinblick auf seinen "Abgang" bei 20Min so formuliert. Der wird schon irgendwo wieder auftauchen, bzw. da er in verschiedenen Medien "publiziert" - wenn auch nicht überall so polemisch wie in 20Min - ist er selbst von einem Gaydoul nicht einfach so mundtot zu machen.

    Zumal die Medien jetzt nicht gerade vor Inseraten aus dem Gaydoulschen Firmenkonglomerat stotzen. Da hätte ein Walti Frey wohl mehr Power. Wobei, der hat halt einen gewissen Stil. Das einzige, was ihm K.Z. eigentlich "anhängen" konnte war, dass er zu viel Geduld mit den Kummerbuben auf und neben dem Eis habe. Wer diese Geduld und sehr viel Geld aber nicht aufweist, lässt das Mäzenatentum im Sport besser bleiben.

    Da wird sich Hr. Gaydoul noch warm anziehen müssen, wenn er glaubt, die Zauggsche Polemik sei der Gipfel der Frechheit. Er wird noch ganz anderes zu hören bekommen, wenn das eigene Publikum frustriert ist. Aber wahrscheinlich wird er dann 20Min anweisen, die Kommentarfunktion zu sperren.

    Zaugg ist schon ein Polemiker, hat das aber auch immer betont und sich selber - insbeso. bei seinen "Meinungsumschwüngen" - mit Ironie bedacht. Neben der Polemik hat er aber auch immer Beiträge einfliessen lassen, bei denen sein "Insiderwissen" zum Zuge kam. Ich habe ihn eigentlich immer als Ergänzung zu den sogenannt "seriösen" Journalisten gesehen, deren Analysen und Kommentare dann meist erst richtig deftig werden, wenn ein Klub längstens in der Krise, der vormalige "König" abgesetzt und die "Gefahr" somit klein ist.

    Ist zwar nicht wirklich neu, aber wieder hochgekommen, nachdem Klaus Zaugg derzeit Funkstille hält.

    Dabei könnte er doch derzeit sein "Lieblingsopfer" SCB seitenweise mit Polemik eindecken, auch der ZSC käme kaum ungeschoren weg. Aber entweder ist K.Z. auf Weltreise, hat einen plötzlichen Anfall von Altersmilde erlitten, oder ist eben auf Druck von "Inserategebern" abgesägt worden. Hoffe der Link unten zur Postille "Schweizer Journalist" funktioniert

    http://domain.oberauer.com/outgoing/34-36_kloten.pdf

    Zitat von Blackstar

    Der wäre was für Mc Sorley..

    ...hat ja Picard dafür. Der foult versteckter und schauspielert besser. Dem Rubin hat er in den letzten PO's per Ellbogen ein paar Zähne rausgehauen inkl. Hirnerschütterung, in der neuen Saison Erni (EVZ) eine mehrfache Kieferfraktur zugefügt, ebenfalls per Ellbogen.

    Für die nächsten PO's einen "Goon" holen mit dem Auftrag, Picard umzunieten. Die 20 Spielsperren könnte er dann bereits bei sich daheim absitzen. Dafür würde ich eine Ausländerlizenz gerne opfern....