Beiträge von Iceman
-
-
Stichwort Ovechkin / Washington Capitals:
Die individuelle Klasse von Ovechkin ist unbestritten, aber irgendwie scheint er weder bei den Capitals noch bei seinen Auftritten in der Sbornaja "seinem" Team in den entscheidenden Momenten zum Erfolg verhelfen zu können. Natürlich ist mir klar, dass EIN Spieler den Karren nicht reissen kann, aber nach all den Jahren korreliert der gefühlte "Footprint" von Ovechkin nicht wirklich mit seiner Klasse. In der Qualifikation sieht's jeweils nicht schlecht aus, aber dann...Woran liegt dies nach Ansicht der NHL-Experten hier?
-
Komisch, beim Josi-Vertrag hiess es, die WM habe dabei keine Rolle gespielt, weil sich in Nordamerika niemand für die WM interessiere. Aber ob Simon Moser ins Camp der Predators eingeladen worden wäre bzw. Suri seinen Vertrag erhalten hätte OHNE die WM? Mag sein, dass die WM drüben das Sportpublikum nicht interessiert, aber die Klubtechniker offenbar doch ein klein wenig.
-
Zitat von zsc79
Der SCB ist Topfavorit, aber für mich irgendwie ein trauriger Verein. Dem eigenen Nachwuchs vertraut man nicht und setzt kaum junge, eigene Spieler ein (ca. 5 stehen im Team). Dafür holt man (wie Davos) laufend von anderen Clubs fertige Spieler und will dann als Topclub brillieren. Bern hat anscheinend riesige Angst vor uns und den anderen Teams, anders ist deren Aktivismus nicht zu deuten !
Der ZSC macht es richtig, die halbe Mannschaft kommt vom Nachwuchs !
Die zwei noch offenen Ausländerpositionen sollten aber schon mit Topspielern besetzt werden, dann sind die Halbfinals sicher wieder möglich oder sogar der Final.
Es stehen nicht überall gleich viele NLA-tauglichen Junioren zur Verfügung. Mit Ch. Bertschy, T. Scherwey, J. Vermin, P. Berger, A. Berger, und S. Kreis stehen immerhin 7 Spieler im Kader, welche die ganze Juniorenzeit oder die wesentlichen Teile davon (Novizen, Elite) beim SCB absolvierten und von dort in den letzten Jahren den Sprung in die NLA schafften. Mit Julian Schmutz wird 2013/14 der nächste Junior zu Einsätzen kommen, wie viele es sein werden, hängt von seiner Entwicklung ab. Wenn es um den Gesamtbestand an Spielern aus dem eigenen Nachwuchs geht, wären Daniel Rubin, C. Neuenschwander und P. Furrer noch mitzuzählen. Dann käme man (ohne Schmutz) auf 9 Akteure in der ersten Mannschaft in der Spielzeit 2012/13, welche aus dem eigenen Nachwuchs kommen.Deine Behauptung, "...dem eigenen Nachwuchs vertraut man nicht und setzt kaum junge eigene Spieler ein..." stimmt so nicht. Es ist klar, dass der ZSC mit der weitaus grössten Nachwuchsorganisation - inkl. eines eigenen NLB-Teams - diesbezüglich grössere Ressourcen als die Konkurrenz hat. Aber auch der ZSC baut nicht einfach beliebig Spieler in das NLA-Team ein, nur weil die jetzt als "NLA-tauglich" aus der Nachwuchsorganisation purzeln. Weil eben letztlich nicht immer genau diejenigen Spieler "purzeln", welche man benötigt. Und weil Spieler von der Güteklasse eines Wick, Ambühl, Monnet, Bärtschi oder Cunti nicht einfach beliebig aus dem eigenen Nachwuchs hervorgehen, auch wenn dieser so gross ist wie beim ZSC und über den Vorteil eines integrierten NLB-Teams verfügt. Für das Walter Frey auch noch einmal kräftig in die Tasche langt, nebenbei bemerkt. Seine Forderung, dass wenn möglich eigener Nachwuchs in die 1e Mannschaft eingebaut wird, ist deshalb nur verständlich. Dass diese Patentlösung mit den GCK-Lions unter "normalen" Umständen nicht finanzierbar wäre, ist Dir vermutlich auch klar.
Das Mindestziel bei jedem Klub besteht darin, dass man nicht - wie noch vor nicht allzulanger Zeit üblich - teures Geld für Ergänzungsspieler in der 4en Linie ausgeben muss. Dies scheint heute allgemein weniger der Fall zu sein, mindestens sind die Saläre solcher Ergänzungsspieler stark gesunken.
Ob Deine Annahme, dass der SCB aus lauter Angst vor dem ZSC Transfers tätigen würde, zutrifft, weiss ich hingegen nicht. Ich gehe mal davon aus, dass jeder Klub Transfers tätigt, um sich zu verbessern oder das Niveau zu halten, weil dies die Konkurrenz - inkl. ZSC - eben auch tut.
-
Den SCB allein wegen der getätigten Transfers zu favorisieren, scheint mir etwas vorschnell.
Verteidigung:
Collenberg geht zu Rappi, und Andreas Hänni war in den letzten beiden Jahren mehrheitlich wegen Hirnerschütterungen out. Ob er seine Karriere fortsetzen kann, bezweifle ich. Mit Wellinger (von Biel) und Weisskopf (von Basel) hat man mal "Ersatz" beschafft. Dazu kommt noch Abräumer Justin Krüger. Die Verteidigung ist damit auf den ersten Blick etwas überbesetzt, aber nach den Erfahrungen von vergangener Saison, als man die PO's gegen Genf mit gerade mal 2 NLA-Verteidigern begonnen hatte, will man da offenbar etwas Reserve. Die Zuzüge wird wohl kaum jemand als "überdurschnittlich" bewerten, wenn die 3 soliden Durchschnitt erreichen, wird man zufrieden sein müssen.Sturm:
Der auf die Play-off's von Basel zu Bern gestossene Loichat hat sich sehr gut präsentiert, ist schnell und technisch versiert, physisch noch mit viel Luft nach oben. Falls er sein Niveau halten kann und die Leistungen auch im Meisterschaftsalltag bringt, kann er noch einiges erreichen. Trotzdem, ein "Übertransfer" ist Loichat nicht. Wie bei jungen Spielern üblich, wird es da zwischen Fort- und Rückschritten wechseln. Von Lausanne kommt mit Alexej Dostojnow hingegen einer, der offenbar einiges zu bieten hat. Im Einsatz gesehen haben ich allerdings nie, er gilt aber als sehr talentiert. Und dann kommt natürlich noch Simon Moser. Wenn er denn wirklich mal für den SCB aufläuft.Fazit: Von den genannten Zuzügen können gerade mal Dostojnow + Moser als überdurchschnittliche Transfers betitelt werden. Etwas wenig, um deswegen einem Klub die Favoritenrolle zuzuweisen. Zumal die Routiniers beim SCB zunehmend ins Alter kommen. Ist aber egal, denn sowohl der ZSC wie auch der SCB gehören nach Journalistenmeinungen eh' zu den "Favoriten". Angesichts der engen Punkteabstände nach 50 Qualispielen und der Tatsache, dass auch die PO-Serien meist knapp ausgingen, stellt sich aber sowieso die Frage, wer ausser Ambri, Biel, Lausanne und Rappi denn NICHT Favorit sein soll.
-
Zitat von Champs-de-Mars
Es liegt mir ja fern den SCB in Schutz zu nehmen, aber es gibt dort einige Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Bertschy, Vermin, die Bergers, Jobin. Aber da dürfte Iceman besser Bescheid wissen.
Bin auch der Meinung, dass beim SCB sehr stark auf die Jungen gesetzt wird. Ich erwarte aber nicht, dass sich die ZSC-Fans gross mit diesem Thema befassen, und lasse den Leuten deshalb ihre Meinung.
-
Tippe eher auf Kloten. Zahlen kann Geldoul mehr, und Moser würde sich nicht dem Geschimpfe aussetzen, beim pösen Grossclub unterschrieben zu haben. Der sympathische Dorfclub aus Kloten ist da unverdächtiger. Hoffe aber, Moser schafft es irgendwie in Nordamerika. Allenfalls halt mit ein paar Jahren AHL. Denn nach dem Highlight "Silbermedaille" ist nun die Frage, welche Leistung die Helden auf Dauer bringen können, ohne auf einer "Welle" zu reiten, wo jeder etwas über seinen Verhältnissen spielte.
-
...wobei die Schweden sich stark verbessert zeigten. Und dann halt der "Sedin-Effekt" im Powerplay. Resultat am Ende aber um 2 Treffer zu hoch. Und hätte, wäre und könnte... aber der Puck schlitterte schon ein paar Mal haarscharf am Schweden-Tor vorbei.
Bei der Strafe von Ambühl musste man einmal mehr zur Kenntnis nehmen, dass "Kopf runter" eigentlich immer hilft, genauso wie (vorallem bei uns) das Abdrehen an der Bande. In beiden Fällen kann sich der heranbrausende Stürmer nur schlecht in Luft auflösen, und kassiert fast zu 100% eine Strafe. Ich sehe ein, dass die Gesundheit der Spieler geschützt werden muss. Wer mit Ellbogen, Stöcken und Fäusten gegen den Kopf zielt, gehört klar bestraft. Wenn es aber korrekte Checks sind, d.h. ohne "abspringen" und mit angelegtem Arm, habe ich einfach Mühe mit solchen Strafen, Kopf hin oder her.
-
Starker Auftritt, aber der "Übergang" in höhere Sphären dürfte einen ähnlichen Verlauf nehmen wie die Etablierung in der A-Gruppe. Es wird Fortschritte geben wie an dieser WM bzw. die Chance auf eine Medaille, es wird aber auch wieder Rückschläge geben.
Im Team ist jetzt mit Spielern wie Seger, Plüss, Gardner und Gerber noch die Generation vertreten, welche sich unter Krüger definitiv in der A-Gruppe etablieren und auf das Erreichen der 1/4-Finals aspirieren konnte. Nun findet in der CH-Nati ein Generationenwechsel statt, und dieser Wechsel steht auch für die Fortschritte im CH-Hockey. Ob dieser Fortschritt schon gross genug ist, um die 1/4-Finals mit grosser Wahrscheinlichkeit zu erreichen und um Medaillen mitspielen zu können, wird die Zukunft zeigen. Finnland etwa wartete in dieser "Lauerposition" ca. 10 Jahre, bis sie dann auf's "Stockerl" kamen.
-
8 Öfen zu bekommen - und erst noch gegen die USA - ist schon etwas krass für eine Truppe, wie sie die Russen beieinander haben. Irgendwie scheint's bei denen selten zu klappen, wenn die grossen Offensivstars (Kowaltschuk, Ovechkin etc.) dabei sind. Verteidigen will dann wohl keiner mehr.....Trainer Sinetula Biljaletdinow wird wohl direkt bei Putin antraben müssen. Ob der in Sotschi noch an der Bande stehen wird??
-
Kürzlich war wieder von Fussball-Randalen in der Zeitung zu lesen, ein wenig bei YB, in St. Gallen, in Luzern.... ich bin auch gegen die generelle Kriminalisierung aller Matchbesucher bzw. gegen das zu weit gehende "Konkordat", nur tut insbesondere der bedepperte Teil der Fussballfans alles, aber auch wirklich alles, um den verschreckten Otto Normalverbraucher dazu zu bringen, dem Konkordat zuzustimmen.
Da nützen auch Unterschriftensammlungen und Motionen nichts mehr. Bleibt noch die Hoffnung, dass die Behörden die Sache mit Augenmass umsetzen werden, d.h. dass beispielsweise bei Hockeyspielen ein grosszügigerer Ansatz gilt, was die Massnahmen für angebliche "Hochrisikospiele" betrifft.
-
Zitat von zuercher_sc
d usgangslag für d isles isch mit em tüüfe cap hit, em breite prospect pool, em guete junge chern und mit em move nach brooklyn optimal. mer muen im nachhinein wohl säge, das vor allem de GM us de möglichkeite s beschte usegholt het. ez muen nur no de owner s portemonnaie ufmache und denn isches nöd mal so unrealistisch das de tavares bi de islanders d chance bechunt ide nächste 6 jahr ernschthaft um de cup mitzspiele.
Danke für die Erläuterungen, insbesondere zu der "Pipeline", welche bei den Isles tatsächlich vielversprechend zu sein scheint. Da kann man nur hoffen, dass dieses Potential nicht durch übermässige Sparübungen verschenkt wird. -
....am Tag, nachdem Tavares definitiv nach New York zurückkehrte, fanden die SCB-Spieler am Whiteboard in der Garderobe die Notiz "get the cup, boys!" von J.T. vor. Bis Ende Saison wurden scheints die grossen "Schlachtpläne" auf dieser Tafel stets um den Abschiedsgruss von Tavares herum gezeichnet, wahrscheinlich steht die Notiz heute noch dort...
Habe zwar nie ein Training mitverfolgen können, aber es sei eindrücklich gewesen, wie ein Star wie Tavares in den Trainings geackert und zigmal Kleinigkeiten für sich geübt habe. Andernorts wird von den NHL-Grössen ähnliches berichtet. Bleibt zu hoffen, dass die Schweizer-Spieler in den verschiedenen Klubs sich dies ganz genau eingeprägt bzw. gemerkt haben, dass es auch bei phänomenal viel Talent nicht geht ohne den totalen Einsatz in jedem Training und in jedem Spiel.
Es wäre Tavares zu gönnen, wenn er in seiner Karriere den Stanley-Cup auch mal gewinnen dürfte. Mir fehlen zwar die Einsichten in die NHL, aber bei den Isles dürfte dies - aussergewöhnliche Entwicklungen mal ausgenommen - wohl kaum möglich sein. Gibt es Gerüchte / Spekulationen über einen Klubwechsel, oder hat sich Tavares dazu mal geäussert?
-
Evtl. muss man nach "oben" wie nach "unten" den Fokus etwas anpassen bzw. die Relationen wahren. Die Schweiz ist von den grossen Hockeynationen nicht mehr so weit weg, andererseits haben aber auch die vermeintlich "Kleinen" Fortschritte erzielt. Ein Sieg gegen die Kanadier ist deshalb genausowenig das 8e Weltwunder, wie eine Niederlage gegen Norwegen oder Dänemark ein Weltuntergang wäre. Auf individueller Ebene bestehen natürlich nach wie vor Klasseunterschiede, und könnten die grossen Hockeynationen aus dem vollen schöpfen, so brächten die weit mehr als 4 Traumblöcke auf's Eis.
Bei den Schweizern macht aber eine Schwalbe noch keinen Frühling, weshalb man sich mit Fundamentaltheorien zurückhalten kann. Aktuell läuft's einfach sehr gut. Taktisch scheint Simpson zudem die richtige Dosierung gefunden zu haben, es wird nicht mehr ein so intensives Forechecking betrieben wie zu Beginn seiner Amtszeit, als es schien, man müsse mit einer möglichst offensiven Spielweise beweisen, wie verkehrt die defensive Ausrichtung unter Krüger war. Abgesehen davon, dass dieser mit der vermehrten Verfügbarkeit von entsprechenden Spielern den "Beton" ja auch schon aufweichte. Simpson demgegenüber lässt nun vermehrt die Mittelzone abriegeln und verzichtet, wie gesagt, auf ein bedingungsloses Forechecking. Bis jetzt klappt das nicht schlecht.
-
Und, geht dort nun auch jeder beim Einzelrichter bzw. bei Shanahan abweinen, um dem Gegner möglichst viele Strafen auf's Auge zu drücken? Bevorteilen in der NHL die Referees + bzw. Shanahan auch immer den Gegner beim verteilen von Strafen bzw. Sperren? Führt sich irgend ein Coach so auf wie Chris McSorley?
-
....aber die Schweizer Cracks ungewohnt kaltblütig im Abschluss, und schon steht's wieder 4:2. Jetzt keine Risiken mehr eingehen, sich aber nicht hinten einschnüren lassen!!!
-
Der einzige "Ablöscher" bisher beschränkt sich auf das "Abheulen" der Nationalhymnen, das ist ja kaum zum aushalten!
-
Immerhin, auch in der unantastbaren NHL und bei den noch viel unantastbareren Referees sorgen Schiri-Entscheide für Gesprächsstoff. Die Frage, wie in der OT gepfiffen werden soll, ist immer wieder strittig. Offiziell ist ja immer zu hören, dass in der OT keine andere Linie gelten soll, effektiv wird aber z.B. bei Fouls im Kampf um die Scheibe - solange dabei die Stöcke untenbleiben - in der OT schon eher eine Auge zugedrückt.
Plötzlich aber einfach alles laufen zu lassen, wie es die Schiris in einer Verlängerung zwischen Servette und dem SCB praktizierten - wohl um sich bei einem nicht genehmen Entscheid nicht der Kritik von Wüterichen an der Bande auszusetzen - kann aber auch keine Lösung sein und endete in besagtem Spiel im Chaos.
Kommt wahrscheinlich auch immer etwas auf die Situation und die Stimmung zwischen den Teams an. Wenn ein Referee aber während der normalen Spielzeit mit Augenmass agiert, muss er sich in der OT auch nicht gross umstellen; es gibt dann auch nicht eine abrupte Änderung der Linie, welche zu Frustrationen auf dem Eis und an der Bande führt.
-
Der Start wäre ja einmal mehr vielversprechend. Diesmal muss nun einfach noch der entscheidende Schritt gelingen, nicht nur gegen die "Grossen" gut auszusehen, sondern auch gegen Weissrussland, Dänemark, Slowenien & Co..
-
Zitat von Gysino
mann hetted mier de Dustin gäge Fribourg guet bruuche chönne. die hetted sich id hose gschisse. ja, en dirty hit
da une, wie letschts jahr gäge de roszival, aber mier hetted fribourg müese usedreckle...http://www.stlouisgametime.com/2013/5/2/42957…-jaden-schwartz
Tja, wenn ich sehe, dass T. Scherwey für seinen Check gegen B. Plüss 4 Spielsperren bekam, dürfte es für das, was Dustin Brown hier macht, von Steinmann etwa das 3fache geben. Der Check von Scherwey war aus meiner Sicht immerhin korrekt ausgeführt, d.h. ohne Ellbogen, abspringen und so.
Absichtlich auf das Knie des Gegners zu zielen und noch versuchen, ihn mit dem Ellbogen zu erwischen, wie das Dustin Brown im Videoschnipsel tut, ist aber doch eher grenzwertig und hat mit "hart spielen" nicht wirklich etwas zu tun.