Beiträge von Iceman

    Das Telefon zwischen KZ und McSorley. Die Aussage, wonach Servette "...für sportliche Aktivitäten 9 Millionen pro Saison..." Budget hat, kommt mir etwas spanisch vor, vorallem angesichts der jüngsten Transferoffensive.


    Ist der Verkauf von Thomas Déruns der Anfang vom Ende des Eishockeyunternehmens Servette?
    Chris McSorley: Nein, keineswegs. Es ist ein gutes Geschäft für alle.

    Das müssen Sie mir erklären.
    Der Vertrag von Thomas Déruns läuft am Ende der nächsten Saison aus. Wir hätten keine Chance gehabt, mit den Angeboten aus Bern oder Zürich oder von wo auch immer mitzuhalten. Wir hätten ihn am Ende der nächsten Saison so oder so verloren. Also haben wir mit dem Verkauf jetzt ein gutes Geschäft gemacht. Déruns hat die Chance bekommen, beim SC Bern jetzt einen Vertrag herauszuholen wie nie mehr in seiner Karriere. Also hat auch er ein gutes Geschäft gemacht. Und die Berner bekommen den Spieler, den sie wollten, also sind auch sie zufrieden.

    Reden wir vom Geschäft: Sie haben sich also die Freigabe von Déruns aus dem laufenden Vertrag sozusagen vergolden lassen?
    Nicht vergolden. Wir haben dafür eine faire Entschädigung bekommen, die wir gut gebrauchen können.

    Der Transfer von Déruns ist also ein Business-Entscheid?
    Sie können es so nennen. Wir erhalten für nächste Saison die Spielstärke der Mannschaft ohne dass wir das Budget erhöhen müssen. Um Déruns zu behalten, hätten wir das Budget erhöhen müssen und dazu sind wir nicht in der Lage.

    Wie hoch ist das Budget von Servette?
    Für die sportlichen Aktivitäten neun Millionen pro Saison.

    Wie viel verdient Déruns beim SC Bern?
    Erheblich mehr als bei uns.

    Über 400 000 Franken?
    Diese Spekulation dürfte nicht ganz falsch sein.

    Aber nochmals: Sie verlieren einen Kultspieler. Einen Spieler, der für Servette als Spitzenklub steht.
    Sie überschätzen Déruns. Er ist nun neun Jahre bei uns. Aber er hat in dieser Zeit nur eine gute Saison gehabt. Das war die letzte. Er bringt auch diese Saison nicht die Leistungen, die wir erwarten. Es ist wie damals, als wir Kevin Romy nach Lugano verkauft haben: Wir trennen uns von einem Spieler, dessen Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr stimmt.

    Können Sie Déruns ersetzen?
    Wir haben ihn schon ersetzt. Wir bekommen Juraj Simek und Eric Walsky ist inzwischen so gut wie Déruns.

    Aber die psychologischen Auswirkungen sind enorm.
    Das ist auch gut so.

    Wie meinen Sie das?
    Ich hoffe, dass der Wegzug von Thomas Déruns Schockwellen durch die Stadt Genf auslöst. Damit die Politiker erkennen, dass sie die gemachten Versprechungen für die Sanierung des Stadions und den Stadionneubau einlösen müssen. Tun sie das nicht, gibt es in Genf langfristig kein Spitzeneishockey mehr

    Zitat von Mirko

    Braucht Genf Geld, um die Zusatztransfers wie Fritsche und Simek zu finanzieren? Und Bern rüstet vor den Playoffs mit Thomas Deruns und Lee Goren noch auf

    http://www.blick.ch/sport/eishocke…-zum-scb-165735

    Habe das hier schon einige Male angesprochen. Schaut Euch mal das Kader von Genf an! Tobias Stephan, Salmelainen, Pothier (ex NHL), Parks (ex NHL), Fritsche, Walsky, Simek, und eben Deruns etc. etc. Ich weiss nicht, wie er den Kanton Genf mit dieser Defizitgarantie-Geschichte über den Tisch gezogen hat, oder was für ein Vergleichsmassstab da herangezogen wird. Denn selbst mit einem doppelt so grossen Stadion hätte McSorley wohl Mühe, seine Einkaufspolitik zu finanzieren.

    Im übrigen nützt auch ein rotierender Sportchef und Zuzüge von Goren und Deruns nicht, wenn der Rest der Truppe Altherren-Hockey spielt.

    Zitat von Eierchopf


    Der unterschied ist, dass wir zugeben, dass im neuen Hallenstadion eine scheiss Stimmung herrscht, aber die Berner reden sich die SUPER Stimmung selber ein. In der Post Finance läufts einem ja kalt den Rücken runter, so laut rufen die "Hopp ÄSZÄBÄ"...

    ...auch hier ist Kritik durchaus angebracht. Nur wenn halt eine ganze Saison Magerkost und emotionsloser Minimalismus abgespult wird, schlägt das auch auf die Zuschauer durch. Und wenn dann innerhalb von 3 Wochen 4x gegen den EHC Biel oder Servette gespielt wird, hätte man wohl nicht nur in Bern den definitiven "Quali-Ablöscher". An vergangenen Titeln kann man sich bekanntlich nicht lange erwärmen (...im wahrsten Sinn des Wortes...)

    Zitat von Sputnik

    Aber das verstehe ich jetzt nicht. Die Berner sagen doch alle immer wie super toll die neue Post Finance Arena ist. Haben doch damals auch die Räntschääs gesagt das die Halle so geil ist.

    :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:

    Ganz so unkritisch wie Du glaubst sind die SCB-Fans gegenüber der Frost-Finance Arena nicht. Dass diese betreffend Temperaturen alles andere als komfortabel ist, wird niemand bestreiten. Andererseits gab es halt Sachzwänge, vor allem finanzieller Art, welche beim Umbau eine Rolle spielten. Letztlich musste eine Lösung gefunden werden, welche mit einem bezahlbaren "Zins" (d.h. Stadionmiete des SCB, ca. 3 Mio. pro Jahr) finanzierbar waren. Und dann wollten die Fans nicht auf die Stehrampe verzichten.... und dann musste auch noch der öffentliche Eislauf sichergestellt werden.... und, und, und....

    Evtl. hätte man Investoren gefunden, welche ein paar 100 Millionen für einen multifunktionalen, wohltemperierten Tempel aufgeworfen hätten, welcher dann aber auch und vor allem mit gewinnträchtigeren Events als Eishockeyspielen bewirtschaftet worden wäre. Was dies für einen Eishockeyclub bedeutet, muss ich einem Z-Fan kaum erklären....

    ....schon für Eishockey ist die Frost-Finance Arena - entsprechende Aussentemperaturen vorausgesetzt - kalt. Wie man auf die Idee kommt, das verwöhnte Eiskunstlauf-Publikum in diese Halle zu setzen, ist unverständlich. Sofern ich das richtig mitbekommen habe, seien maximal so ca. 7'000 Zuschauer pro Tag/Programm(??) da gewesen. Somit hätte die Veranstaltung problemlos in einem kleineren Stadion (Kloten, Zug) stattfinden können. Die Organisatoren hatten def. einen an der Waffel, und sind wohl vorher nie in der Allmend gewesen.

    ....ist halt schon hart, jetzt wo AdC verlängert hat. Als Kolumnist kann man nun nicht mehr (auf Pinboard-Niveau und darunter) Zeilenhonorar generieren, indem man vom Lehnstuhl aus fabuliert. Nun müsste wieder etwas journalistisch gearbeitet werden. Wie werden die nächsten Überschriften von K.u.K (Klaus und Kessler) wohl lauten?

      "Kent Ruhnke ist für den XXSC bereit"

      "John Slettvoll: (XXX) ist noch nicht an mich herangetreten"

      "Bill Gilligan zurück in die Schweiz?"

    Da ist noch gar nichts ausgestanden...

    Wie es schon weiter oben gesagt wurde, stehen die (angeblichen) Sorgen von McSorley wegen den Lohnkosten völlig im Widerspruch zu seinen Transferaktivitäten.

    Mit Parks und Pothier wurden, wenn auch keine Superstars, so doch solide NHL-Spieler verpflichtet. Mit Fritsche und Walsky sind teure Kanada-Schweizer zum Team gestossen, nun kommt noch Juraj Simek hinzu, welcher sich seine Rückkehr vermutlich auch vergolden lassen wird. Daneben hat man noch so Billigposten wie Tobias Stephan, Deruns, Bezina, Salmelainen etc. etc. ----- von mir aus gesehen so langsam das teuerste Kader in der CH. Da hätten wohl noch andere Sorgen wegen den Lohnkosten. Ob das alles durch die Defizitgarantie vom Staate Genf gedeckt ist?

    Die Sache geht für mich, nicht erst seit der Spielertausch-Idee, hinten und vorne nicht auf. Auch komisch, dass die Sache niemanden aus der Gilde der Sportredaktoren interessiert, oder Klaus Zaugg nicht mal dazu recherchiert.

    Zitat von Eggi

    Gemäss 20 Minuten ist diese "Bombe" ein neuer Vierjahres-Vertrag in Davos...

    Oje, über was schreiben denn dann der Klaus Zaugg und sämtliche Eishockey-Pinboarder von der Altjahreswoche bis Ende Januar? Immer nur über "Geld und Geist" oder dem "Wesen und Wirken" von Trainern und Spielern? Oder dem "Eric Lindros des armen Mannes"? Es stehen trübe Zeiten an...

    Bei Dubé hat's 2004 12 Sperren abgesetzt für das gleiche Vergehen. Ausholen mit dem Stock gegen den Kopf des hinter ihm fahrenden Gegners, ohne diesen allerdings zu berühren, vorheriges (ungeahndetes) Foulspiel des Gegners wurde nicht strafmildernd angerechnet.

    Erstes Strafmass 10 Sperren, nach Rekurs +2 Sperren durch die Rekurskommission.

    Ergo kann man dem EVZ nur raten, keinen Rekurs einzureichen, falls in der Kommission Leute sitzen, welche dem EVZ nicht wohlgesonnen sind.

    Zitat von Larry

    Manzato will weg von Rapperswil

    Montag, 17. Januar 2011, 20:29 Uhr - Martin Merk

    Der Torhüter Daniel Manzato hat genug von den Rapperswil-Jona Lakers und möchte nach der enttäuschenden Saison trotz Vertrag weg.
    "Ich habe die Schnauze voll. Ich habe noch für ein Jahr einen Vertrag, aber so ist mir das zu viel. Es steht ausser Frage, mit dieser Mannschaft weiterzumachen", wird Manzato vom "Journal du Jura" zitiert. Auch ansonsten hat er für die Lakers und den Trainer offenbar wenig Lob übrig.
    hockeyfans.ch

    Mein Senf: Das Eis wird dünn für Weber, und das wird sein letzter Job in der NLA gewesen sein!

    Am besten für Weber wäre irgendwas beim Verband in der Ausbildung, denn dort scheint er ja seine Qualitäten zu haben. Aber als Coach hat er bisher wenig glücklich agiert. Der Abgang beim ZSC war noch so verständlich, passierte auch schon renommierteren Trainern. Bei Langnau war's nicht sooo schlecht, nur halt Pech, dass mit dem nominell schlechteren Team nach seinem Abgang viel mehr erreicht wird. Und in Rappi hat in der Neuzeit - ausser Bill Gilligan - auch kein Trainer wirklich Erfolg gehabt.

    Es ist nicht gerade so, dass man Weber die Fehler geradezu nachweisen könnte. Trotzdem habe ich auch den Eindruck, dass das Traineramt in der NLA nicht das Richtige ist für ihn.

    Zitat von Larry

    Weiterhin überzählig war Juraj Simek bei seinem neuen Team Providence Bruins. Nun äusserte sich der Trainer Rob Murray vor dem Spiel erstmals zum Fall und kritisiert seinen Schützlich. "Ich habe nicht den Eindruck, dass er hier sein möchte und ich habe nicht die Zeit und Energie für diese Situation," sagte Murray in einem Interview. "Er hatte Puckverluste an der blauen Linie, die zu Kontern führte, und das können wir uns nicht leisten. Er ist mit dem Kopf nicht dabei und andere strengen sich mehr an."

    Seine Situation nach dem Trade zur Organisation der Boston Bruins dürfte weiter die Spekulationen über einen Wechsel nach Europa anheizen. Zumal er letzte Saison 21 Tore in der AHL erzielt hatte. Mehrere Schweizer Zeitungen hatten in den letzten Wochen bereits einen Transfer zu Genf-Servette vermeldet, was Simek jedoch dementierte. Ohnehin müsste alles schnell gehen, denn in zwei Wochen ist der internationale Transferschluss.

    hockeyfans.ch

    Irgendwer wird den sicher noch vergolden, obschon eigentlich keiner so recht weiss, warum. Aber natürlich, er hat ja in Nordamerika gespielt! Immerhin ist er nicht nach dem ersten Biswind in die CH zurückgepfoselt, aber ob das reicht? Wahrscheinlich ja... :roll:

    Die Diskussion, wie schnell oder langsam O.N. sich auf dem Eis fortbewegt, ist müssig. Nolan wird kaum den Auftrag haben, mit viel Laufarbeit den Gegner mürbe zu machen, und sowohl im Fore- wie im Backchecking präsent zu sein. Das sind Aufträge für jüngere und speedigere Spieler. Er hat seine Qualitäten vor dem gegnerischen Tor, wenn der Puck auf engstem Raum kontrolliert und ins Tor bzw. zu einem besser postierten Kollegen spediert werden muss, d.h. Standfestigkeit, Vista und Scheibenkontrolle sind seine Stärken. Können ihn seine Gspändli nicht so in Stellung manöverieren, ist seine Wirkung beschränkt. Das war aber auch schon in seinen ersten Spielen auf CH-Eis so, wobei Nolans Teamkollegen damals halt auch noch etwas besser agierten.

    Die Erwartung, dass EIN Ausländer ein Team aus der Krise führen kann, ist heutzutage unrealistisch. Trotz allem eishockeytechnischen Elend, welches der leidgeprüfte Fan bei seinem Team in jedem Spiel ausmachen kann, ist das Niveau gegenüber den guten alten Zeiten halt trotzdem gestiegen. Die Zeiten, als z.B. beim HC Sierre (damals NLA) das Duo Métivier/Dubé (Senior) die Spiele im Alleingang entschieden, sind Geschichte.

    10. Januar 2011, Neue Zürcher Zeitung
    Das Play-out vor Augen
    Wenig Transparenz in Lugano – Guggisberg nicht zum SCB

    Der SC Bern beendete sein Tessiner Wochenende mit der 1:5-Niederlage in Ambri. Der Meister zeigte eine lausige Einstellung und muss auch neben dem Rink einen Rückschlag verkraften. Der Davoser Peter Guggisberg bleibt beim HCD. Damit hat Bern nach den Abgängen von Dubé und Gamache Geld für eineinhalb Millionen Lohn frei. Mehr Erfolg hat der SCB als Wirt: Bald betreut er die Gäste der Eiskunstlauf-EM, und im Sommer ist ein zweiter WM-Boxkampf der Klitschkos im Gespräch.
    +++++++++++++++++++++

    Tja, unsere Kernkompetenz liegt offensichtlich nicht beim Eishockey. Ist aber kein Vorwurf an die Führung, irgendwie muss man die Kohle ja zusammenkratzen. Nachdem es der SCB seit Saisonbeginn nicht fertigbringt, einen geraden Pass zu spielen oder einen Angriff auszulösen, wäre das Geld für Guggi wohl ohnehin zum Fenster hinausgeworfen. Den mit Pucks auf Gebisshöhe ist - Schnelligkeit hin oder her - nicht viel anzufangen. Ambühl lässt grüssen...

    Ist aber auch schwierig mit der Balance zu punkten bei K.Z.

    Entweder hat man zu viele "offensive Schillerfalter", "Tanzmäuse" und "Leichtgewichte", oder zu viele "Rumpelstürmer", "Dinosaurier" etc.

    Ob das nun als gut oder schlecht beurteilt wird, hängt vom Erfolg bzw. Tabellenplatz ab. Könnte mir gut vorstellen, dass es in den Play-off's da noch zu Überraschungen kommen könnte.

    Aber auch wenn Kloten gegen den ZSC aus den Play-off's fallen wird, kann man sicher sein, dass dafür eine logisch einwandfreie Analysen geben wird. :wink:

    «Time-out»
    07. Januar 2011 13:44; Akt: 07.01.2011 13:59


    ZSC Lions: Ein absurder Transfer
    von Klaus Zaugg - Jetzt kommt für nächste Saison auch noch Rumpelverteidiger Robin Breitbach (28) mit einem Zweijahresvertrag. Die ZSC Lions werden immer schwerer und langsamer.

    Es ist die Gelegenheit, wieder einmal an eine uralte, ewige Hockeyweisheit zu erinnern: «Speed kills.» Will heissen: Tempo besiegt Härte, Grösse und Gewicht.
    Die erfolgreichen Teams der NLA sind Tempoteams, ganz ausgeprägt Davos, Kloten und die SCL Tigers; in lichten Momenten auch Titelverteidiger SC Bern und Zug. Langsame, schwere und alte Mannschaften wie die ZSC Lions haben hingegen im Eishockey des 21. Jahrhunderts Schwierigkeiten.

    Durch Transfers verlangsamt
    Bereits auf diese Saison war ZSC-Sportchef Edgar Salis der einzige Sportmanager, der sein Team mit den Transfers von Thomas Ziegler (32), Thierry Paterlini (35) und Owen Nolan (38) langsamer, schwerer und älter gemacht hat. Dabei hat bereits Kultverteidiger und Captain Mathias Seger (33) Mühe mit dem Tempo. Dass Andres Ambühl nicht auf Touren kommt (erst 8 Tore/20 Punkte in 37 Partien) hat auch mit dem fehlenden Tempospiel der ZSC Lions zu tun. Er hat seine besten Werte (17 Tore/41 Punkte in 50 Spielen) beim «Speedteam» Davos erreicht. Die ZSC Lions haben ein enormes Potenzial und an einem guten Abend können sie mit dynamischem Hockey begeistern und jedes Team vom Eis arbeiten. Aber die Differenz zwischen den schnellsten und langsamsten Spielern ist zu gross, die Balance stimmt nicht und deshalb gibt es nach wie vor keine Konstanz und zu viele Blackouts.

    Die ZSC Lions haben in ihrer Organisation drei der besten jungen Schweizer Verteidiger ab Jahrgang 1993. Der Transfer von Robin Breitbach mag konservative Herzen höher schlagen lassen (194 cm/102 kg). Aber spielerisch ist er eine Nullnummer und hat diese Saison in 32 Spielen ein einziges Tor und keinen Assist gebucht. Die ZSC Lions brauchen kreative, schnell denkende und handelnde, laufstarke Verteidiger. Breitbach ist das Gegenteil davon und mit ihm wird die Balance zwischen schnellen und langsamen Spielern noch mehr gestört. Servettes Manager und Trainer Chris McSorley weiss, warum er Breitbach nicht mehr will.

    Der Transfer von Breitbach mag dem Hallenstadion ein paar Bandenrumpler bescheren – aber er macht sportlich keinen Sinn. Mit Blick auf die eigene, vorbildliche Nachwuchsorganisation ist er sogar absurd.

    Zitat von Ari

    v.a. seine stats sind beeindruckend...wie man es schafft so wenig punkte bei so vielen spielen zu haben ist mir ein rätsel.
    irgendwann kriegt doch jeder blinde mal assists?!

    Darauf passt das Bonmot von Günter Netzer, der einmal von einem deutschen Nationalstürmer und dessen zig torloser Spiele sagte:

    "Solange ohne Tor zu bleiben schaffte letztmals Sepp Maier!"

    ...man wartet gespannt auf die Fortsetzung "7 Gründe, weshalb es dann doch nicht für den Final gereicht hat"...

    Selbstkritisch müsste man noch anfügen, dass es einen weiteren, von K.Z. nicht genannten Grund gibt. Nämlich die dürftigen Auftritte der Konkurrenz. Ausser Kloten und Davos erreicht doch bisher kein Team ein Leistungsniveau, welches einigermassen mit dem betriebenen (finanziellen) Aufwand übereinstimmen würde. Ambri, Biel und Rappi lassen wir jetzt mal aussen vor. Selbst der zu Saisonbeginn von der Aufbruchstimmung um die neue Rinder-Arena beflügelte EVZ hat stark nachgelassen. Bei Servette scheinen die Mittel neuerdings zwar unerschöpflich, die Resultate sind aber bisher mässig. Der SCB wurstelt sich so durch, vermag aber mit seinem Altherren-Hockey nur noch einigermassen, das Gesicht zu wahren. In den letzten 3 Spielen gegen Kloten, Davos und Langnau war man praktisch chancenlos, die Resultate trügen da ziemlich. Vom ZSC muss ich hier wohl nichts erzählen, auch Lugano müsste - selbst in der Krise - besser dastehen.

    Der Fortschritt der Tiger ist auch eine Produkt der stark unter Wert (damit ist vorallem der finanzielle gemeint) agierenden Konkurrenz.

    Tja, deshalb wird ja seit Saisonbeginn auf dem SCB-Pinboard auch gemotzt. Der SCB steht nur deshalb nicht schlechter da, weil die Konkurrenz aus Zürich, Genf und Lugano bisher auch keine Stricke zerreisst, um es mal höflich zu formulieren. Würden die 3 Klubs in Normalform spielen, befände sich der SCB mit den bisherigen Leistungen im hinteren Mittelfeld.

    Dem EHC Kloten nützt die Kohle, die sie für Bell's Teilnahme am SC erhalten, wahrscheinlich auch viel, wenn sich dieser ernsthafter verletzt haben sollte. Aber wie man bei Steiner sieht, kann man sich auch ohne Spengler-Cup verletzen.