Beiträge von domibe

    Communiqué der Crew 11 anlässlich des PO-Halbfinals gegen den EV Zug


    Am 18. Februar dieses Jahres riefen wir mit der Sektion Uruguay zum Boykott des Spiels EVZ-ZSC auf. Wir begründeten diesen Schritt mit der nicht tragbaren und diskriminierenden Stadionpolitik seitens des EV Zug.
    Die Zeit verging und wir stehen im Halbfinal der Play-Offs gegen eben diesen EVZ. Unsere Mannschaft wurde stärker, die Hallen voller, die Euphorie grösser. Doch die Stadionsituation in Zug blieb immer noch unbefriedigend, da die Bedingungen, welche ein Fan für einen Matchbesuch zu erfüllen hat, gar noch restriktiver definiert wurden.
    In den letzten Tagen diskutierten wir viel und versuchten, verschiedene Szenarien bezüglich eines Matchbesuches in Zug darzulegen. Leider ergab sich für uns keine andere Lösung als den Spielen in Zug weiterhin fernzubleiben, denn die vorherrschenden Zustände widersprechen unserer persönlichen Ideologie.
    Die Demütigung, die ein Auswärtsfan in Zug über sich ergehen lassen muss ist enorm. Es beginnt beim Verbot von Doppelhaltern, Spruchbänder und Choreos und nimmt seinen Lauf bis zur fotografischen Festhaltung vom Spielbesucher und dessen ID. Dies erachten wir als massiven Eingriff in unsere persönliche Freiheit und als Diskriminierung in höchster Form. Durch dieses Massnahmenpacket wird jeder Gästefan automatisch unter Generalverdacht gestellt.
    Für uns alle ist dies eine sehr schwierige Entscheidung, da wir mit vollem Einsatz hinter unserer grossen Liebe - dem ZSC - stehen und ihn bestmöglich unterstützen wollen. Doch mit einem Besuch in der Bosshard Arena würden wir unsere Überzeugungen über Bord werfen und ein Mass an Demütigung ertragen, welches wir uns selber nicht zumuten können.
    Wir sind uns bewusst, dass diese Entscheidung kurzfristig kommt und auf Unverständnis stossen wird, aber um unseren Werten treu zu bleiben, ist dieser Schritt die einzige Möglichkeit.

    Unsere Leidenschaft für den ZSC ist unendlich und wir werden die Mannschaft in dieser Serie mit 100 % unterstützen. Zu Hause mit allem was in unserer Macht steht und auswärts bis vor dem Stadion.

    Crew 11

    wiä vermuetet isch jetzt no e meldig vo de zuger polizei itroffe:

    "Es ist verboten den Strassenverkehr zu behindern. Es ist nicht erlaubt verbotene Pyrotechnik abzubrennen. Widerhandlungen und nicht befolgen polizeilicher Weisungen können Konsequenzen nach sich ziehen."

    DRZ

    In Zug ab Dienstag 09:00 via Ticketportal..


    Der Ticketverkauf für die beiden ersten Heimspiele der Playoff-Halbfinals gegen die ZSC Lions startet am Dienstag, 13. März 2012, 09.00 Uhr

    Tickets sind online über http://www.ticketportal.com, schweizweit an sämtlichen Verkaufsstellen mit ticketportal (SBB-, Manor-, Hotelplan-Filialen), sowie an den EVZ-Vorverkaufsstellen in der Zentralschweiz erhältlich.

    Lg

    «Playoff-Talk»
    Tambellini: «Der nächste Sieg ist immer der schwierigste»
    Mittwoch, 7. März 2012, 18:18 Uhr
    Jeff Tambellini ist eine der offensiven Attraktionen der Liga. Mit den ZSC Lions fehlt dem Kanadier nur noch ein Sieg, um Meister Davos zu eliminieren. Im Interview spricht er über das veränderte Auftreten der Lions in den Playoffs, das Wettkampfglück und sein Wohlergehen in der Schweiz.

    Jeff Tambellini, Sie führen mit den ZSC Lions gegen den Meister aus Davos nach 3 Partien mit 3:0. Wie überraschend kamen die Erfolge für Sie?

    Tambellini: Es mag ein wenig überraschend sein. Aber wir sind 25 Jungs, die am gleichen Strick ziehen. Wir können in dieser Liga jedes Team bezwingen. Aber es sind erst 3 Partien gespielt.

    Vor den Playoffs hatte der HCD gegen die Lions eine Siegesserie von 8 Partien aufzuweisen. Was machen Sie nun anders?

    Die Qualifikation und die Playoffs sind als zwei verschiedene Saisons zu betrachten. In den Playoffs geht es härter zur Sache. Unser Team war fähig, sich für diese Spielzeit zu steigern, um jeden Puck zu kämpfen und alles für den Sieg zu tun.

    Es fällt auf, dass die Mannschaft äusserst stabil und selbstsicher auftritt. Woher kommt diese plötzliche Überzeugung?

    Wir haben uns während der Qualifikation nicht gross darum gekümmert, auf welchem Platz wir stehen. Wir mussten nicht bei Spiel 20 bereits top sein. Wichtig war, dass wir unser Top-Level bei Playoff-Beginn erreichen konnten.

    Diejenigen Teams, die das Glück auf ihre Seite zwingen können, stehen am Ende oben.
    Jeff Tambellini

    Neben den stilsicheren Auftritten war Ihrer Mannschaft bis anhin auch das Wettkampfglück hold. In Spiel 3 machten Sie jeweils nach Pfostenschüssen der Davoser die Tore.

    In jeder Meisterschaft, sei dies hier in der Schweiz oder auch in der NHL, braucht man immer etwas Glück, um sich durchsetzen zu können. Diejenigen Teams, die das Glück auf ihre Seite zwingen können, stehen am Ende oben.

    Wird der vierte Sieg der schwierigste sein?

    Nein, der schwierigste Sieg ist immer der nächste, egal der wievielte dies ist. Jedes Spiel und jeder Sieg in den Playoffs ist enorm wichtig. Wir werden in der nächsten Partie alles geben und schauen, wie es rauskommt.

    Nach 248 NHL-Einsätzen und 6 Saisons haben Sie für 3 Jahre in die Schweiz zu den Lions gewechselt. Vor einigen Monaten nannten Sie dies als eine der «besten Entscheidungen des Lebens». Ist dies noch immer so?

    Es ist eine fantastische Erfahrung, die ich dank dem Wechsel in die Schweiz mache. Das Land und vor allem die Stadt Zürich gefallen mir sehr, ich fühle mich ausgesprochen wohl hier.

    Ich versuchte, meinem Spiel treu zu bleiben.
    Jeff Tambellini

    Sie spielten eine überzeugende Qualifikation mit 45 Skorerpunkten. Hatten Sie keine Mühe, sich an die grösseren Eisfelder und die Rahmenbedingungen zu gewöhnen?

    Ich musste lernen, mit einem etwas anderen Spielstil und dem grösserem Feld zurecht zu kommen. Aber im Endeffekt geht es überall darum, den Puck im Netz zu versenken. Ich versuchte, meinem Spiel bei der Anpassung treu zu bleiben. Meine Mitspieler in Zürich machten mir die Umstellung einfach.

    Was ist mit den ZSC Lions in diesen Playoffs noch alles möglich?

    Darüber sprechen wir gar nicht. Wir schauen auf das Hier und Jetzt. Wenn man zuweit vorausblickt, kommt man in Schwierigkeiten.

    (Interview: Philippe Jäggi)


    quelle: sf

    Zitat von Brave New World

    Gratulation verdienter Sieg von den ZSC Lions. ABER von tollem Hockey und guter Stimmung zu sprechen ist weit her geholt. Drittel 1 und 3 war der HCD völlig desolat. Die Stimmung kam erst ab ca. der 50 Minute auf.

    :spinneli: :spinneli: :spinneli:

    Zitat von Champs-de-Mars

    In der Sonntags-Zeitung hatte es noch ein Stadionranking nach diversen Kriterien. In Sachen Stimmung kommt die Halle sehr schlecht weg. So oder so kann man sich aber über solche Rankings streiten, vorallem wenn man Bern die beste Stimmung der CH bzw. gar von Europa attestiert....


    Ich lach mich wechhh :nick:

    Zu viel Erfolg beschert den ZSC Lions ein Terminproblem
    Von Simon Graf
    Das Hallenstadion wäre bei einem 6. Halbfinalspiel besetzt. Zuerst muss der ZSC, der heute Lugano empfängt, aber das Playoff sichern.

    Mit dem Heimspiel gegen Lugano beginnt für die ZSC Lions heute der Endspurt der Qualifikation mit 6 Partien innert 12 Tagen. Das erklärte Ziel ist, noch auf Rang 6 hochzukommen. Mehr ist nur noch mathematisch möglich. Die Zürcher würden im Playoff, das mit einem Sieg über die Tessiner praktisch gesichert wäre, zum dritten Mal in Folge als Auswärtsteam starten. Und das heisst, dass für sie, wenn sie da erfolgreich spielen, ein Terminkonflikt entstünde: Im Halbfinal würde ihnen in Spiel 6, im dritten Heimspiel am Donnerstag, dem 29. März, das Hallenstadion nicht zur Verfügung stehen. Dies wegen der Generalversammlung der Zürich-Versicherung.

    «Wir haben das Recht, zwei PlayoffTermine auszukaufen», erklärt Felix Frei, der Direktor des Hallenstadions. «Davon haben wir hier Gebrauch gemacht. Falls die ZSC Lions so weit kämen, müssten wir mit der Liga und dem Gegner eine Lösung suchen.» Es ist ein ähnliches Szenario wie im Final 2008, als die Zürcher für den Termin des ersten Heimspiels gegen Servette keine freie Halle hatten – weil dort die Zürich-Versicherung tagte. Die Serie wurde um drei Tage vorgezogen, womit der ZSC um seine Verschnaufpause nach einem intensiven Halbfinal gegen Davos gebracht wurde und die ersten zwei Finalspiele verlor.

    Und was wäre diesmal die Lösung? Noch gibt es keine. «Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir dann schauen, wenn es so weit kommen sollte», sagt Frei. Für Bruno Vollmer, beim ZSC Leiter des Spielbetriebs, ist klar: «Es gäbe eine Feuerwehrübung. Das Spiel anderswo auszutragen, wäre problematisch. Falls wir so erfolgreich wären, wäre das Hallenstadion ausverkauft. Und eine solche Kapazität hätten wir nirgendwo. In Kloten oder Rapperswil würden wir nicht viel mehr als unsere 6000 Saisonkartenbesitzer unterbringen.» Zudem wäre es kurzfristig nicht möglich, die Eiswerbung anzupassen.

    Spielplangestalter Willy Vögtlin hält fest: «Wir müssten eine Lösung finden, bei der dem allfälligen Gegner kein Nachteil entstünde.» Eine Idee wäre, das sechste und siebte Halbfinalspiel auf Samstag und Sonntag zu verschieben. Aber würde der Gegner dem zustimmen? Im ungünstigsten Fall müssten die ZSC Lions ihr Heimrecht abtreten. Problematisch könnte es für sie auch im Final werden, falls dessen Beginn wegen kurzer Halbfinals vorgezogen würde. Für Vollmer zeigen diese möglichen Terminkonflikte, wie schwer es ist, in der Mehrzweckhalle die Interessen des Betreibers und des ZSC zu vereinbaren. Er folgert: «Wenn wir ein eigenes Stadion hätten, würde auch das Hallenstadion profitieren.»

    Frei stimmt dem zwar nicht zu, aber er sagt: «Wir sind zuversichtlich, dass wir den Auszug des ZSC kompensieren könnten. Auch wenn wir dazu noch keinen festen Businessplan haben.» Wenn die 21 Playoff-Termine im März und im April wegfielen, hätte er in der GV-Saison freie Hand. Zudem könnte er ohne das periodische Eishockey mehr Veranstaltungsblöcke einplanen. Bei Konzerten sieht er indes kaum mehr Steigerungspotenzial. Ob und wann die ZSC Lions ausziehen, ist aber ohnehin ungewiss. Fürs Erste gilt es, gemeinsam die Herausforderung Playoff zu meistern.


    Tagi 14.Feb 12

    Zitat von roger

    wieso hat gestern eigentlich mccarthy nicht gespielt? murphy war einmal mehr ein totalausfall, ich habe irgendwann aufgehört, seine fehlpässe zu zählen. allerdings wird er seinen platz wohl trotzdem auf sicher haben, solange blindi noch verletzt ist...

    au verletzt