Beiträge von Adm. Bööf

    Bei Kloten war aber auch jeder Schuss ein Treffer! Wann gibt es schon zwei mal in einem Spiel ein Bully/Goal?
    Klar, Kloten hat einen Lauf, dort stimmt offensichtlich die Chemie und das Team wird getragen von einer Euphorie doch besser zu sein als alle Prognosen...

    ..wird Zeit, dem am Freitag Einhalt zu gebieten!

    Zitat von Larry

    Ah, doch noch einer dem das nicht egal ist.

    7. Niederlage im 14. Heimspiel - am Freitag kommt Kloten, gegen die hat man in der Halle bereits zwei mal verloren....


    Es nervt, es nervt gewaltig!! Aber mir ist momentan fast lieber sie verlieren solche Spiele noch, ansonsten gäbe es ja echt noch Grund für die Spieler, zufrieden zu sein..es hat ja gereicht!

    Man könnte evtl etwa müdigkeit (physisch wie mental) nach dem Spitzenkampf gegen Zug vorschieben, aber eben..die hälfte der Heimspiele verlieren geht einfach nicht.

    Warum Nilson pausieren musste versteht wohl auch nur das Trainergespann.

    Freitag Kloten deutlich schlagen, ansonstem muss über die Bücher gegangen werden!

    Zitat von Iceman

    Hätte mit seinem unbestrittenen Talent eigentlich viel mehr erreichen müssen, wobei er da nicht der Einzige ist. Offenbar wirkt eine solche Hockey-Begabung in vielen Fällen kontraproduktiv, d.h. der Spieler "merkt" schon in jungen Jahren, dass er mit einem überschaubaren Aufwand lange Zeit zu den Besten seines Alters gehört. Reicht's dann irgendwann nicht mehr bzw. wäre für den nächsten Schritt harte Arbeit gefragt, hat man sich diese offensichtlich schon lange abgewöhnt. Aber eben, es reicht ja immer noch, um in Fribourg zu den Dorfkönigen zu gehören und ein Direktorensalär zu erhalten. Wobei - wie schon gesagt - Bykov nur ein Beispiel unter anderen ist.


    Wahre Klubtreue ist heutzutage ein sehr seltenes Gut bei einem Spieler. Verstehe nicht, warum Bykov gleich "mangelnder Ehrgeiz" vorgeworfen wird. Was wenn es nun eifach mal sein Traum ist, mit Fribourg was zu erreichen? Und was, wenn er es denn mal schafft?
    Man könnte genau so sagen, Bykov hat nicht den einfachen Weg gewählt und ist nicht zu einem vermeintlichen Spitzenteam gewechselt, wo die Verantwortung eher kleiner, die Chancen auf Erfolg jedoch grösser währen..

    Aus dem heutigen Tagesanzeiger..

    Das Nationalteam war ein Spielball

    Mathias Seger erklärt, wieso die Eishockey-Nationalmannschaft so wichtig ist.

    Mich schmerzt es, zu sehen, wie das Eishockey-Nationalteam an Wert ver­loren hat. Jüngstes Beispiel ist der Deutschland-Cup. Sicher, vieles war nicht optimal. Und die Resultate waren schlecht. Aber die Saison hat erst an­gefangen. Es ist eine neue Mannschaft, einiges wurde verändert am System, der Prozess beginnt erst zu rollen im Hinblick auf die WM. Dass nun gleich ein solcher Schwall von Kritik kam, zeigt, wie wenig Kredit das Nationalteam derzeit geniesst. Natürlich jubeln nicht alle, wenn man dreimal verloren hat. Aber die Hemmschwelle für Kritik ist derzeit sehr tief.

    Ich hätte mir sehr gewünscht, dass das Team in Augsburg erfolgreich ist. Denn erstmals seit langem war es wieder der Nationaltrainer, der bestimmte, welche Spieler er an den Deutschland-Cup mitnahm – und nicht die Clubs. In den letzten Jahren diktierten sie: «Den könnt ihr nehmen. Den nicht. Wie wäre es mit dem?» Sie schauten primär darauf, dass ihre Schlüsselspieler nicht auf zu viel Belastung kamen. Mit dem Resultat, dass fast jeder in der Liga zum Nationalspieler wurde. Doch wenn jeder dabei ist, was ist dann noch der Reiz, zum Nationalteam zu gehören?

    Ich hoffe, von diesem Jekami sind wir nun wieder weg. Und ich hoffe, ­Patrick Fischer findet seinen Kern, der diese Mannschaft tragen wird. Ein Kern ist wichtig, auch im Nationalteam. Wir waren über Jahre zusammen und stolz, Teil dieser Gruppe zu sein. Wir gingen stets gerne hin. Ich freute mich unheimlich, in die Garderobe zu kommen und die anderen wieder zu sehen. Ich fand da Freunde fürs Leben. Und dieser Kern, den wir über lange Jahre hatten, war unser grosser Trumpf im Vergleich zu Nationen wie Kanada, die erst kurz vor der WM erstmals zusammenkamen. Wir kannten uns, hatten die Taktik verinnerlicht, waren eine verschworene Einheit.

    Logisch haben sich die Zeiten verändert. Wir haben heute mehr NHL-Cracks, der Spielkalender ist umfangreicher geworden, die Auswahl an tauglichen Spielern auch. Trotzdem ist dieser Kern immer noch der Schlüssel. Das Nationalteam zu verwässern, war keine gute Idee. Darunter haben alle gelitten, auch die Clubs. Denn wenn das Nationalteam ein schlechtes Bild abgibt, wirft das auch kein gutes Licht auf die Liga. Es wurde in den letzten Jahren nur über die negativen Aspekte des Nationalteams diskutiert wie die Mehrbelastung oder die Verletzungs­gefahr. Doch nehmen die Clubs ­wirklich all die zusätzlichen Wett­bewerbe so ernst?

    Das Nationalteam war während 17 Jahren ein zentraler Bestandteil meines Lebens. Ich hatte immer die Ambition, bei den Besten der Schweiz dazuzugehören. Das war ein Motor für meine Karriere. Mir tat die Abwechslung vom Ligaalltag gut. Die internationalen Spiele auf höherem Niveau brachten mich weiter. Danach fiel es mir in der Meisterschaft leichter, weil ich an ein höheres Tempo gewöhnt war.

    Wenn ein Spieler international spielt, wird er besser. Er entwickelt sich, auch als Mensch. Davon profitiert sein Club. Und je mehr Nationalspieler dieser hat, desto attraktiver ist auch er für die Zuschauer. Ich würde mir wünschen, dass das die Clubs wieder besser erkennen würden. Denn sie halten die Schlüssel zu einem starken Nationalteam in der Hand. Ihre Einstellung strahlt auf die Spieler ab.

    Es darf jedenfalls nicht mehr sein, dass der Nationalcoach betteln muss: «Darf ich diesen oder jenen Spieler haben?» Die Umstrukturierung im Schweizer Eishockey hat die Kräfte­verhältnisse zugunsten der Clubs verschoben, der Verband ist in ihre Obhut gerutscht. Doch sie müssen ihre Verantwortung wahrnehmen. Nicht nur das Schweizer Eishockey hat mit dieser Problematik zu kämpfen. Sie zeigt sich im Grösseren auch in der Gesellschaft: Der Staat wird immer schwächer, die grossen Firmen stärker. Aber sie sehen oft zu wenig, was der Staat für sie bedeutet.

    Gemeinsam für eine grössere Sache

    In den letzten Jahren war das Nationalteam ein Spielball. Ich bin nicht partout dagegen, dass man die Termine unter der Saison von drei auf zwei reduziert, wenn diese dann ernst genommen werden. Die Idee, dass das Nationalteam 2017 am Spengler-Cup spielt, finde ich gut. Man muss kreative Lösungen suchen, nicht ­Kompromisse, die niemandem nützen. Ein starkes Nationalteam ist im Interesse aller. Es kreiert mehr Aufmerksamkeit, mehr Junge gehen aufs Eis. Und das haben wir dringend nötig. Denn unten bröckelt es. 2013 kamen durch unser WM-Silber Menschen mit dem Eis­hockey in Berührung, die noch nie einen Match gesehen hatten.

    Für unsere Generation mit Martin Plüss, Mark Streit, Ivo Rüthemann, Reto von Arx, Frédéric Rothen oder Sandy Jeannin war das Nationalteam schon in jungen Jahren das Grösste. Wir wollten unbedingt da hin. Ich weiss nicht, ob das heute in einer individualisierten Welt noch möglich ist. Ich würde mir wünschen, dass wieder eine solche Generation heranwächst. Eine Generation, die getrieben ist von einer Idee, die sich gemeinsam für eine grössere Sache begeistert. Das hat nicht unbedingt mit Nationalismus zu tun.

    Oft werde ich gefragt, was mein Highlight in all diesen Jahren war. Natürlich war das die Silbermedaille 2013. Weil wir so lange darauf hin­gearbeitet hatten. Aber es bleibt viel mehr. All die Erlebnisse, die Freundschaften, die Reisen. Es war eindrücklich, an den Olympischen Spielen in Vancouver zu erleben, welchen Stellenwert Sport in einer Gesellschaft haben kann. Auch Sankt Petersburg imponierte mir. Wir waren 2000 da, da war das noch eine andere Welt.

    Ich habe ohnehin viel gesehen vom Osten und würde gerne einmal mit der Familie dahin reisen. Aber bisher hat meine Frau das Veto eingelegt.

    * Mathias Seger ist Rekord-Nationalspieler (305 Länderspiele). Er schreibt diese Saison Kolumnen für den «Tages-Anzeiger». (Tages-Anzeiger)

    Zitat von ZSColin

    ZSC - die absolute NHL Talentschmiede ..... oder so .....

    Na na, Ball flach halten! Wäre Matthews ein paar Tage älter, wüsste er nicht mal wie man ZSC buchstabiert! Ihn hier als Eigengewächs zu Verkaufen ist dann doch schon extremes "sich mit fremden Federn schmücken"!

    Das Malgin so einschlägt, das hätte wohl wirklich niemand erwartet, nicht einmal er! Richtig geil! Mag es ihm gönnen. Ich habe mich nach der letzten Saison auch gefragt, was er dort drüben eigentlich will..Chance genutzt, aber die Saison ist noch lang..

    Zitat von Der Weise

    Verstehe das nicht ganz, ich sehe bei Cunti in dieser Saison eine klare Aufwärtstendenz, vor allem auch Kämpferisch und Einstellungsmässig!
    Ich möchte Cunti unbedingt behalten. Es braucht in einem Team auch Künstler!

    Nun ja, zu behaupten das künstlerische Element sei beim ZSC Version 2016/2017 untervertreten, würden wohl nur die wenigsten unterschreiben. Wir sind nach wie vor das Team mit den meisten offensiven Tanzmäusen...auf dem Papier zumindest. Aber Papier gewinnt nichts! Wenn nun Pestoni in valabler Verfassung zurück ist, Künzle auch wieder im Kader fungiert, Kenins wieder gesund ist (wissen wir ja auch erst seit heute was los ist/war) und von unten Jungs wie Bachofner raufdrücken, dann wirds irgendwann einfach eng für einen Spieler mit seiner Lohnsumme, der 3 Jahre unter seinen Möglichkeiten blieb...

    Ich mag Cunti, es gab Abende, da war er das Eintritsgeld alleine schon Wert. Aber von diesen Abenden habe ich in den letzten 2.5 Saisons wenige gesehen.

    Zitat von Larry

    Glaube nicht an einen Wechsel von Geering.

    Bei Cunti sieht das anders aus.

    Geering, so wenn er denn bleibt, sehe ich als Kandidat, um in die Fussstapfen von Seger zu treten. Hoffe auch, dass er bleibt

    zu Cunti: man weiss, was er könnte, das macht die ganze Sache noch viel ärgerlicher!! Aber bis auf Hartley konnte niemand wirklich alles aus ihm herauskizeln. Warum bleibt rätselhaft. I
    Will man aber über kurz oder lang den Charakter dieser Mannschaft ändern, weg von den Schillerfaltern und Künstlern, so ist Cunti wohl der erste, der über die Klippe springen müsste. In der jetzigen Form nimmt er einem bei GCK versauernden motivierten Talent nur den Platz weg..

    Wir sind nur ein Punktelieferant..! ;)
    Solche Niederlagen kann/muss man mit Humor nehmen. Das erste mal seit gefühlten 200 Jahren gegen Langnau verloren, na und? Peinlich ja, wirds uns was kosten? Nein! Wird es uns eine Lehre sein? Hoffentlich!!! Zeit für die Natipause! Zeit, dass Pasta-Pestoni zeigt, was er kann. Zeit, dass dieses Team den Finger über 60min raus nimmt! Das Derby kommt zur richtigen Zeit!!! Scheisse bin ich sauer!!!!

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    Zitat von Blackstar

    Klar. In der Presse wird auch davon gesprochen, dass er wegen einer Knieverletzung nie voll trainieren konnte. Könnte damit zusammenhängen.

    Glaube ich ehrlich gesagt nicht, dann hätte man ja einfach schreiben können "verletzt, im Aufbautraining" und hätte nicht 11 Spiele lang zuschauen müssen und jetzt diese (gezielte) Polemik auslössen müssen.. Pestoni ist schlicht nicht fit genug für das Hockey, das den Trainern vorschwebt. Nimmt der Spieler diese Herausforderung an (für das ist er ja nach Zürich gekommen) gut für beide Seiten, wenn nicht stehen bei GCK genug Talente in den Startlöchern, welcher einen Pestoni in dieser Form problemlos ersetzen können..