So lief das Spiel: Zwei Dinge fallen auf bei den ZSC Lions in diesen Tagen: In weniger als einem Monat und praktisch ohne Spielpraxis hat sich der Tscheche Jakub Kovar zum Nummer-1-Goalie aufgeschwungen. Und oft ist er im herausragend besetzten ZSC-Kollektiv der beste Spieler.
Kovar, 33, könnte im Meisterpuzzle dieses Klubs das entscheidende Teilchen sein. Vermag er seine derzeitige Form zu konservieren, ist dem Sportchef Sven Leuenberger ein Coup gelungen. Nach seiner Knieoperation im Sommer hat Kovar erstaunlich schnell wieder in die Spur gefunden – für dessen Konkurrenten Ludovic Waeber und Lukas Flüeler gibt es an einem Kovar in dieser Verfassung kaum ein Vorbeikommen.
Am Freitag in Biel brillierte Kovar abermals, es war in erster Linie sein Verdienst, dass die Zürcher im zehnten Spiel in Folge punkteten. Kovar zeigte einige sehenswerte Paraden und hielt sein anfänglich schläfrig wirkendes Kollektiv im Spiel.
Im Penaltyschiessen behielt der ZSC dank Treffern von Denis Hollenstein, Denis Malgin und John Quenneville die Oberhand. Die Zürcher schoben sich dank dem Erfolg an Biel vorbei auf Platz 4. (nbr/NZZ.)