Beiträge von Larry

    Das ist uns aufgefallen: Seit Anfang Januar hat er gefehlt, als er sich während eines Spiels eine Fraktur am Unterschenkel zuzog, die operiert werden musste. Gegen den Aufsteiger gibt Chris Baltisberger sein Comeback. Den kräftigen Flügel mit der Nummer 14 haben die Zürcher vor allem in den Play-offs vermisst, die physische Komponente, die er in ihr Spiel bringt, können die Lions immer gut gebrauchen. Dem 29-Jährigen gelingt das Comeback wunschgemäss, mit dem 3:0 noch im ersten Dritten reiht er sich unter die Torschützen ein.

    Hauptdarsteller an diesem Abend ist allerdings ein anderer: Sven Andrighetto. Mit zwei Toren und einem Assist versenkt er die Gäste fast im Alleingang. Sein Tempo, sein Schuss und seine Entschlossenheit überfordern die Spieler von Gary Sheehan Mal für Mal. Freilich bringt bei weitem nicht jeder Spieler der National League so viel Hubraum aufs Eis wie der überragende Zürcher, dennoch sieht man, dass sich die Equipe aus dem Jura noch nicht an den Rhythmus der höchsten Liga gewöhnt hat.

    34:20 beträgt das Schussverhältnis und 4:0 das Resultat nach zwei Dritteln, zwei Eckwerte, die einen guten Hinweis auf die Kräfteverhältnisse geben. Ajoie gibt trotzdem nicht auf und kämpft unverdrossen weiter – und der ZSC ist bekanntermassen gerne gnädig gegen die sogenannt Kleinen. Er baut ab, wird passiv und leistet sich eine Strafe nach der anderen. Und was wie ein Spiel aussieht, das längst gelaufen ist, erhält plötzlich noch einmal Spannung, oder zumindest einen Hauch davon. Ajoie verkürzt auf 4:2 und wirft in den letzten Minuten noch einmal alles nach vorne.

    Das reicht nicht mehr für ein drittes Tor, aber Respekt hat sich der Aufsteiger mit diesem couragierten Auftritt allemal verdient, während die ZSC Lions (einmal mehr) nur bedingt überzeugen. In den letzten 20 Minuten geben sie das Geschehen leichtfertig aus den Händen. Am Samstag geht es für sie in Langnau weiter. Ähnlich wie der HC Ajoie sind auch die SCL Tigers ein Underdog in der National League. Gegen sie hat der ZSC letzte Saison drei der sechs Spiele verloren. (Pickel/NZZ.)

    welcher vom neuen Intro einmal mehr enttäuscht ist!

    Das Intro ist Scheisse! Hat aber auch damit zu tun das kein Würfel vorhanden ist und nur aufs Eis projiziert wird. Ich erwarte etwas ganz anderes nächste Saison!

    Alles andere als ein klarer Sieg heute ist versagen! Bin freiwillig nicht vor Ort.



    «Die Eishockey-Legende der Woche»: Leo Schumacher formte als Juniorentrainer ganze Spielergenerationen – Halbheiten waren seine Sache nicht

    Der Zuger Leo Schumacher war in der ganzen Eishockey-Schweiz bekannt wie ein bunter Hund. Spieler wie Raphael Diaz, Luca Sbisa oder Tim Berni gingen durch seine Schule. Und die hiess: Vollgas! Nun hat ihn der Krebs im Alter von 68 Jahren besiegt.

    Ulrich Pickel (NZZ)

    Die Karriere endet früh, doch als Trainer findet Leo Schumacher seine Bestimmung.

    Die Karriere endet früh, doch als Trainer findet Leo Schumacher seine Bestimmung.

    Als Spieler hinterliess er keine Spuren, dafür kam das verletzungsbedingte Karriereende mit 22 Jahren viel zu früh. Doch das vermeintliche Ende aller Träume war der Beginn von Leo Schumachers eigentlicher Berufung: Er wurde Trainer. Ab 1982 stand er bei seinem Stammklub EV Zug an der Bande, dann wechselte er nach Chur und wurde Headcoach in der Nationalliga B.

    Schumacher gelang der Aufstieg mit den Bündnern, die damals eine grosse Spielergeneration mit Leuten wie Edgar Salis, Theo Wittmann und Claudio Micheli hervorgebracht hatten. Wenige Monate nach dem Aufstieg wurde Schumacher allerdings entlassen.

    Es folgten weitere Stationen: der Grasshopper Club Zürich (noch vor der Fusion mit dem ZSC), Arosa, wo er seine zweite Frau kennenlernte, Bülach, der SC Bern, wo er vorübergehend als Headcoach für den entlassenen Ueli Schwarz einsprang, und schliesslich wieder der EV Zug. Zwischendurch war er auch als Verbandstrainer tätig.

    Bei den Junioren im Element

    So richtig im Element war Schumacher in Zug bei den U-20-Elite-Junioren. Junge Leute auf den Weg zu bringen, das sei seine wahre Bestimmung, sagte er oft. Von 2002 bis 2017 formte er die Zentralschweizer Talente, zu denen neben vielen anderen Raphael Diaz oder Luca Sbisa gehörten, die später grosse Karrieren machten.

    Schumacher war es, der Diaz einst vom Stürmer zum Verteidiger umfunktionierte, eine Idee, von welcher der Spieler zunächst alles andere als begeistert war. Zwei Meisterschaften gewann Schumacher mit dem EVZ-Nachwuchs – und mehr noch als das.

    Schumacher war eine charismatische Figur. Als Trainer fordernd und auch gnadenlos, wenn er sah, dass jemand nicht richtig mitzog. Für ihn gab es nur eines: Vollgas! So wurde bei «Leo» trainiert und gespielt. Blitzschnelles und kompromissloses Angriffshockey, das war seine Vorstellung. Ganz ähnlich wie bei Arno Del Curto. Es verwundert daher kaum, dass diese beiden Brüder im Geiste bis zum Schluss eng befreundet waren.

    Mit dem ZSC Meister als Interims-Assistent

    Schumacher war die personifizierte Leidenschaft, ein Mann voller Energie und Vitalität. Man sah ihn eigentlich nie ohne ein Lachen im Gesicht. Da und dort war entsprechend von «Leo Sonnyboy» die Rede. Er forderte seinen Spielern viel ab, hatte aber einen guten Draht zu ihnen. Er wirkte viel jünger, als er war, und mit seiner herzlichen, direkten Art fiel es ihm leicht, Leute für sich einzunehmen. Diese spürten, dass dieser Mann ehrlich und authentisch war, jemand, bei dem man immer wusste, woran man war.

    So wurde Schumacher zu einer Institution im Schweizer Eishockey, dessen Rat oft und gerne gesucht wurde, meist abseits der grossen Schlagzeilen, aber das war ihm nur recht. Und in die grossen Schlagzeilen schaffte er es zum Ende der Karriere dann doch noch: 2018, mittlerweile als Trainer der GCK Lions engagiert, sprang er zusammen mit Michael Liniger als Assistent von Hans Kossmann beim ZSC ein.

    Die zusammengewürfelte Trainer-Combo krönte ihr kurzfristiges Schaffen mit dem Meistertitel in einem denkwürdigen Final gegen Lugano – der späte, grosse Karrierehöhepunkt. Schumacher, der immer positiv dachte, hatte viel Energie in die Zürcher Kabine gebracht – und einen damals noch unbekannten knapp 18-Jährigen namens Tim Berni. Mit so viel Vertrauen im Rücken spielte sich Berni furios in die Notizbücher der NHL-Scouts, heute steht der Verteidiger bei den Columbus Blue Jackets unter Vertrag.

    Zuletzt trainierte Schumacher noch den EHC Seewen, doch die Pandemie hielt ihn bald schon von der Bande fern.

    Vor etwas mehr als einem Jahr erhielt er die niederschmetternde Diagnose: ein bösartiger Hautkrebs. In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag musste sich Leo Schumacher im Alter von 68 Jahren diesem Gegner geschlagen geben. Er hinterlässt eine Frau und zwei Söhne. Der ältere, Fabio, ist in die Fussstapfen des Vaters getreten, er trainiert heute die EVZ Academy

    The Columbus Blue Jackets announced today that Cleveland Monsters Associate Coach and former National Hockey League defenseman Steve McCarthy has replaced Sylvain Lefebvre as an assistant coach on Head Coach Brad Larsen's staff. Lefebvre has decided not to receive a COVID-19 vaccine and thus will not be able to perform the duties required of him given current NHL protocols.

    :applaus::zsc:

    Als sie zu Beginn des zweiten Drittels aus der Kabine gekommen sind, ein PP hatten und einfach nur gepennt haben, ja da habe ich mich ziemlich genervt!

    Wir sind nicht dort wo wir sein möchten, wo Zug bereits ist, bei weitem nicht!

    Positiv: Weber schiesst sein erstes Tor in seiner neuen Rolle, Malgin spielt so wie ich ihn kenne, wird noch viel Freude machen. Azevedo scheint ein guter Griff zu sein, Krüger bereits gut in Form im Gegensatz zu Ghetto der wieder Anlaufschwierigkeiten hat.

    Ajoie ist inferior, ein NLB Team, Herisau II einfach ohne Abstieg, leider! Da werde ich mir die zwei Stunden im Auto schenken am Freitag!

    https://www.tagesanzeiger.ch/bei-diesem-clu…in-874742559171

    Der SCB ist dort wo ihn einige Journalisten erwartet haben, wird spannend!

    Glaubst du?

    Nein natürlich nicht! Wenn es nicht klappt werden sie das bis zum geht-nicht-mehr herauszögern weil sonst alle das Gesicht verlieren! Der Witz ist einfach was Tomlinson erreicht hat mit Rappi ist fast nicht zu toppen, der neue steht somit massiv unter Druck. Ich habe den Entscheid einfach nicht verstanden!

    Von Draft erfahren:

    Forumsmitglied Dan the Man (Jg 1973)

    Rest peacefully😞

    Ich mache mal mit persönlichen Erlebnissen zu Dan The Man hier weiter:

    Einmal habe ich mich mit ihm über seinen Nickname unterhalten (Dan Marino, QB der Miami Dolphins), natürlich wusste er wer gemeint ist.

    Ein anderes mal habe ich mich mit ihm über sein grünes original ZSC Shirt von Röbi Meier aus der Saison 71/72 unterhalten, meiner ersten Saison als Fan. Habe ihm damals gesagt wenn er es je verkauft ich würde jede Offerte toppen.

    Beide Gespräche sind schon sehr lange her, habe ihn schon lange nicht mehr in der Halle gesehen, aber ich bin ja auch nicht mehr oft dort.

    Adieu!

    Der ZSC muss der Realität ins Auge blicken: Er mag sich als Transfersieger fühlen. Der EVZ aber ist die bessere Mannschaft. Er findet sich in seiner Rolle als Spitzenteam hervorragend zurecht. Und er konnte es sich in diesem Prestige-Duell leisten, im Tor auf Luca Hollenstein zu setzen und Leonardo Genoni einen freien Abend zu bescheren. Der EVZ ist Meister und spielt mit breiter Brust. Er ist dort, wo die ZSC Lions gerne wären. Sie müssen zuerst einmal beweisen, dass ihre Ansammlung von Stars auch eine Einheit sein kann. Davon sind sie noch ziemlich weit weg. (U.Pickel/NZZ)


    offtopic:

    larry: wir machen seit 10 jahren 1-2 "boys-mobreisen" über den teich...die kommen bei den frauen jedes jahr schlechter an und von den ursprünglich 15 mitreisenden kommen seit einigen jahren nur noch 2-3 regelmässig mit

    aber bisher hat es noch keiner geschafft, seine frau zu überzeugen, dass wir 4 wochen gehen dürfen, weil wir noch 2 wochen eine "mexicoquarantäne" brauchen :))

    :mrgreen::suff:

    Für die Leute die gehen erhalten wir die Ausbildungsentschädigung. Nur die Besten sollen bleiben und Reisende soll man nicht aufhalten!

    Gestern in der Bar haben wir darüber gelacht und gesagt heute im Forum kommt das Geheul wegen den Jungen.....:suff::rofl: