Beiträge von Larry

    https://www.blick.ch/sport/fussball…id16543614.html

    Zu Domgjoni nur soviel: Ein Jahr vor Ablauf lasse ich ihn wissen das ich den Vertrag verlängern will um eine Ablöse verlangen zu können, ev. wird eine Summe fix in den Vertrag geschrieben. Unterschreibt er nicht verkaufe ich ihn in der Winterpause oder lasse ihn zur Abschreckung für weitere Fälle die ganze Rückrunde auf der Tribüne versauern! Aber Canepa wird zum x ten mal vorgeführt von solchen Spielern!:roll:aber ist ja seine Kohle!:nixwiss:

    Eishockey-WM in Riga

    Und wenn die Schweiz plötzlich zu den Grössten zählt?

    Die Favoriten straucheln, das Schweizer Eishockey-Nationalteam überzeugt. Der Vergleich mit Schweden wird beiden Nationen die Richtung weisen.


    Reto Kirchhofer (TA)

    Der erste WM-Sieg Lettlands gegen Kanada? 2021 in Riga. Der erste WM-Sieg Dänemarks gegen Schweden? 2021 in Riga. Der erste WM-Sieg Kasachstans gegen Finnland? 2021 in Riga. Der erste WM-Sieg Weissrusslands gegen Schweden? 2021 in Riga. Noch eine Premiere gefällig? Die erste Doppelklatsche zum Auftakt in der stolzen WM-Geschichte Kanadas? 2021 in Riga.


    Die Weltmeisterschaft in der lettischen Hauptstadt ist das Turnier der Überraschungen. Nach zwei Runden erstaunt die Dichte an historischen Ergebnissen. Von den Top-5-Nationen stehen die Kanadier, Schweden und Tschechen noch ohne Punkt da. Von den Favoriten hält sich einzig die verjüngte, russische Auswahl schadlos.

    Wenn wir bei den Favoriten sind: Auf dem Papier gibt es in Riga keine Nation, die wesentlich stärker besetzt ist als die Schweiz. Im Vergleich zu anderen Weltmeisterschaften sind nur halb so viele NHL-Akteure anwesend. In Nordamerika läuft das Playoff. Vor allem aber verspürten etliche verfügbare Topspieler aus Übersee zum Ende der Saison keine Lust auf drei weitere Wochen in einer Blase voller Tests und Einschränkungen.

    Den höchsten Lohn aller Turnierspieler weist ein Schweizer aus: Nico Hischier, Captain der New Jersey Devils, verdient 7,25 Millionen Franken pro Jahr. Auch dies sagt etwas über die Kräfteverhältnisse aus.

    Hischier ist überzeugt: «Läuft es für uns optimal, können wir Weltmeister werden.» Und der lettische Nationalgoalie Ivars Punnenovs – er spielt in der National League für Langnau – sagte vor dem Spiel der Schweizer gegen die Dänen: «Die Schweiz wird an dieser WM weit kommen.»

    Der «monumentale Albtraum» des nächsten Gegners

    Der Auftakt jedenfalls ist der Equipe von Patrick Fischer mit Siegen gegen Tschechien (5:2) und Dänemark (1:0) nahezu optimal geglückt. Gegen die Tschechen zeigte das Team, wie ausbalanciert es über vier Linien ist. Der knappe Erfolg gegen hartnäckige Dänen war ein Beleg der Reife. Die «Analytics» spuckten nach der Partie eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 99,1 (!) Prozent aus – ein kaum je gesehener Wert.

    Hischier sagt: «Dänemark hatte nur vier Torschüsse, wir dominierten und gewannen dennoch knapp. Das zeigt, wie eng beisammen alles ist.» Der Walliser stand mit seiner ausgezeichneten Vorarbeit am Ursprung des einzigen Treffers. Timo Meier verwertete den Querpass. Der Flügel aus San Jose steht bereits bei drei Turniertoren. Es ist nicht zuletzt die Qualität der beiden NHL-Spieler, welche die Schweizer von Grossem träumen und sprechen lässt.


    Allein: Top-Nationen pflegen sich im Verlauf eines Turniers zu steigern. Diese Eigenschaft wird auch von Fischers Auswahl gefragt sein – selbst wenn sie die Messlatte auf eine beachtliche Anfangshöhe gesetzt hat.

    Am Dienstag spielt das Team gegen die angeschlagenen Schweden. Nach deren Niederlagen gegen Dänemark und Weissrussland schrieb die Zeitung «Aftonbladet» von einem «monumentalen Albtraum». Fischer ist überzeugt: Die Schweden werden erwachen – «aber wir sind bereit für ein hartes Spiel».

    Das mit den Caps überrascht mich nicht, das mit den Oilers schon eher. Auch das die Canes mit den Preds Mühe haben. Wenn die rausfliegen wäre das dann schon eine grössere Überraschung.

    Plüss hat gesagt, dass die NHL Spieler immer etwas Zeit brauchen um sich an das grosse Eisfeld zu gewöhnen und auch als Team zusammen zu wachsen. Aber noch interessanter ist seine Aussage, dass die wirklich guten NHL-Spieler in der 1. und 2. Linie ihrer Clubteams jeweils den Unterschied ausmachen. D.h. ein durchschnittlicher 3. und 4. Linienspieler ist dann von der Qualität nicht mehr sooo weit weg ist von den Topspielern in der Schweiz zum Beispiel.

    Aber am Schluss brauchen wir halt trotzdem die Extra-Klasse eines Meiers um zu gewinnen.

    Alles richtig!

    PS: Canada starts 0-2 for the 1st time in either the World Championships or Olympics since they began 101 years ago.:oh_no:

    Reife Leistung der CH Boys. Bin gespannt wie es gegen Schweden weitergeht..

    Hab mir mal das Kader von Schweden angeschaut. Da praktisch niemand aus der NHL dabei ist wurde mit KHL, Schweden und Schweiz aufgefüllt. Scheint bis jetzt nicht zu passen! Beim Kader von Kanada musste auf den Bodensatz der NHL zurückgegriffen werden, totale Je-Ka-Mi Truppe! Aber wer will schon nach einer NHL Saison noch in die Bubble nach Riga? USA nicht anders! Ich verstehe es aber reissen werden sie rein gar nichts! Die Schweizer haben auch darum eine Chance auf eine Medaille, selbst auf die Goldene!

    Und Dänemark schlägt Schweden ...

    Lettland (mit Bob Harley) schlägt Kanada. Kenins 2 Assists. Da sehr wenige NHL Spieler dabei sind ist die WM extrem ausgeglichen, die Schweiz könnte schon was reissen wenn sie so weiter machen! Aber abgerechnet wird ab Viertelfinale!

    Kennst ja Zaugg.:roll:Klar braucht es ein Top Team, das OMG schiesst keine Tore und verhindert auch keine. Aber klar, tönt schon gut was dort entstanden ist.

    Der Z wurde zwischen 1998-2018 6x Meister. Ob man zwischen 2019-2039 auch wieder 6x Meister wird? Wir werden sehen! :nixwiss:Denke nach Zug kommen ev. auch andere Namen ins Spiel, wieder oder zum ersten mal. Ob die Konzepte in Bern und Davos noch taugen? Fragen über Fragen!:nixwiss:

    Man sollte es meinen bei seinen Gardemassen, aber er steht seinen Mann nicht.

    Mirco Müller is a smooth skating two-way defenseman with impressive mobility. Has strong puck-moving abilities and combined with decent passing-skills he is capable to push a team’s transition game. He is poised with the puck, but needs to learn to take quicker decisions as he tends to hold on to the puck to long, while all his pass-options closing. Despite his size, he doesn’t use his body to his advantage as you rarely see him hit other players. Reads the play well, plays a smart defensive game in his own end and keeps his actions simple.

    eigentlich unglaublich! seit etwa 2012 können die journalisten einfach die copy paste taste drücken für die saisonzusammenfassung und die rolle canepas...

    Nach dem Abstieg hatte man kurz das Gefühl es ändert sich etwas, dem war aber nicht so! Eigentlich hätte ihm persönlich ein weiterer Abstieg gut getan.....

    Analyse zum FC Zürich

    Jetzt müsste sich Ancillo Canepa neu erfinden

    Die schwache Saison zeigt, dass der FCZ einen neuen Trainer braucht. Und endlich auch ein Umdenken beim Präsidenten: Er sollte starke Leute neben sich dulden.


    MEINUNG

    Thomas Schifferle (TA)

    Ein paar Mal waren wenigstens einige Fans des FCZ in den letzten Wochen spürbar. Gegen Lugano versuchten sie ausserhalb des Stadions, ihrer Mannschaft nicht nur auf vorbildliche Art zu helfen. Sie schauten beim Training auf der Allmend vorbei, gedacht als Motivationsspritze. Letzte Woche passten sie nach dem Spiel gegen St. Gallen die Spieler ab, als diese in ihren Autos davonfuhren. Immerhin versprachen sie ihnen die Unterstützung, falls sie in die Barrage müssten.


    Die Bilder sind nicht vergleichbar mit 2016, als eine Horde nach einem 0:4 gegen Lugano den Tribünengang stürmte und anderntags bis in die Kabine auf dem Trainingsgelände vordrang. Präsident Ancillo Canepa war «Scheiss Canepa!». Damals war die Wut ungefiltert. Heute ist vielleicht ganz gut, dass es wegen Corona einen leeren Letzigrund gibt und die Distanz zwischen Club und Anhängerschaft so gross ist, dass das Gefühl von Gleichgültigkeit aufkommt.

    Damals präsentierte sich der FCZ in schrecklicher Verfassung, er hatte in Sami Hyypiä den wohl schlechtesten Trainer seiner Geschichte und stieg folgerichtig ab. Heute hat er sich noch mit Ach und Krach vor der Barrage gerettet, das macht es nicht viel besser. Er steht praktisch wieder am Nullpunkt: Es geht um seine grundsätzliche Ausrichtung, natürlich um Canepa und um die Frage, ob es mit Massimo Rizzo überhaupt noch weitergehen kann.

    Das Scheitern von Rizzo

    Es war richtig, sich Anfang Oktober von Magnin zu trennen. Der FCZ hatte unter ihm nur 38 von 108 Spielen gewonnen. Entwicklung war keine spürbar. Rizzo wurde von der U-18 nach oben befördert und profitierte davon, dass Teile der Mannschaft froh waren, nicht mehr mit Magnin arbeiten zu müssen. Er setzte auf die Defensive und pragmatischen Fussball, und er gewann aus den ersten vier Spielen zehn Punkte, so viele, wie es unter Magnin in den 14 Spielen zuvor nicht gegeben hatte.

    Als Rizzo versuchte, seine Mannschaft offensiver auftreten zu lassen, kehrten die Probleme zurück. Die Zahlen sagen inzwischen alles über den gescheiterten Versuch: In der Rückrunde hat nur St. Gallen weniger Punkte geholt. Der FCZ ist seit Januar in Abstiegsform aufgetreten – und das in dieser Liga, wo es ausser YB nicht eine einzige stabile Mannschaft gegeben hat.

    Für den Fussball, der unter Rizzo zu sehen war, hätte Magnin nicht gehen müssen. Mit Magnin wäre es wenigstens abseits des Platzes unterhaltsamer gewesen. Der FCZ braucht einen neuen Trainer. Das ist die naheliegende Diagnose der letzten Monate. Auch mit Rizzo gibt es kein Weiterkommen, keine Weiterentwicklung.

    Er mag vieles sein, loyal, anständig, korrekt, aber er hat nicht die Ausstrahlung eines Cheftrainers. Im Verein, wo er gefühlt sein ganzes Leben verbracht hat, taugt er nicht dazu, auf einmal das grosse, das bestimmende Wort zu führen und sich aufzulehnen gegen den Präsidenten. Seine Überforderung im Coaching zeigte sich am Samstag nach Nathans Platzverweis in Basel. Da habe er eben schnell entscheiden müssen, erklärte er. Ein wirklicher Stratege weiss vorher, was er in einem solchen Fall zu tun hat. Der käme sicher nicht wie Rizzo auf die Idee, Blerim Dzemaili in die Abwehr zurückzuziehen.

    Das Problem ist ganz oben

    Mit einem Trainerwechsel allein ist beim FCZ das Problem nicht gelöst. Das reicht bis ganz nach oben, besser: Es beginnt da, bei Ancillo Canepa. Er ist es im Endeffekt, der die Mannschaft zusammenstellt. Dass es einen Sportchef gibt, der dafür zuständig wäre, spielt da weiter keine Rolle. Marinko Jurendic verbringt Stunden am Computer und schreibt Analysen, die er dem Präsidenten weitergibt. Aber wirklich viel zu bestimmen hat er nicht.

    Er wolle sich mit den besten Leuten umgeben, behauptet Canepa. Der Ansatz ist richtig. Nur stimmt er in seinem Fall nicht. Die Besten hat er nicht, weil sie eine Meinung haben und vertreten, und weil er genau das nicht mag. Thomas Bickel sprach sich als Sportchef im Winter vor einem Jahr gegen eine Zukunft mit Magnin aus, Canepas Reaktion bestand darin, den Vertrag mit dem Trainer vorzeitig und ohne Not um zwei Jahre zu verlängern. Die persönliche Antwort darauf erhielt Bickel im letzten Juli, als er zum Scout zurückgestuft wurde.

    Der Club lebt von Canepas Bauchgefühl. An guten Tagen ist das unterhaltend. Nur sind die guten Tage sehr selten geworden.

    Das Ego und die Emotionalität sind bei Canepa noch immer das Grösste gewesen. Beratungsresistenz zieht sich durch seine letzten Jahre als Präsident. Das ist schade, weil er es gut meint mit seinem FCZ; zusammen mit seiner Frau, der Co-Präsidentin Heliane, sorgt er für die Finanzen und das Weiterbestehen. Aber am Ende ist es bei ihm so wie bei seiner Art des Maskentragens im Stadion: Er macht vieles falsch.

    Ohne die Launen von Canepa, dem Vollzeitpräsidenten, geht beim FCZ nichts. Mal ist Magnin sein Adoptivsohn, dann Rizzo sein Ziehsohn, oder umgekehrt. Mal träumt er vom schönen Fussball, dann findet er Magnins Spiel aus der Abwehr heraus wieder «esoterisch». Mal will er keinen Abräumer à la Gattuso fürs Mittelfeld, jetzt sagt er, dass er nur noch Spieler wolle, die wirklich mit Druck umgehen könnten.

    Beim FCZ stellt sich die Frage, ob die Mannschaft überhaupt die Qualität besitzt, um den Ansprüchen des Chefs genügen zu können. Und die Antwort ist einfach: nein. Wenn Captain Yanick Brecher sagt, der FCZ gehöre in den Europacup, «ohne Wenn und Aber», belegt das nur, wie tief durchgedrungen das Denken Canepas ist. Es ist realitätsfremd, solange Spieler da sind, die sich überschätzen und das Gleichgewicht der Mannschaft stören – Spieler wie Benjamin Kololli, Blaz Kramer oder Nathan.

    2018, der letzte Ausreisser

    Jüngst hat Antonio Marchesano gesagt: «Die Tabelle lügt nicht. Wir stehen da, wo wir stehen müssen.» Anders gesagt: Jeder bekommt, was er verdient. Nach dem Aufstieg reichte es einmal noch zum 4. Platz; Uli Forte hatte für Magnin die Basis dazu gelegt, bevor ihm intern Resultatfussball und vergessene Nachwuchsförderung vorgehalten wurden. In den zwei ganzen Saisons mit Magnin folgten zwei 7. Plätze. Jetzt endet es wieder trostlos – mit Rang 7 oder 8.

    Der FCZ lebt von Canepas Bauchgefühl. An guten Tagen mag das unterhaltend sein. Das mag dem Club dann Farbe verleihen und Eigenständigkeit. Bloss sind die guten Tage sehr selten geworden. Der letzte wirkliche Ausreisser nach oben geht auf den 25. Oktober 2018 zurück, als es in der Europa League gegen Bayer Leverkusen ein 3:2 gab. Von diesem Sieg und der folgenden Qualifikation für den Sechzehntelfinal gegen Napoli zehrte Magnin als Trainer ganz lange.

    Er hatte wenigstens etwas, wovon er leben konnte. Rizzo hat das trotz seines Vertrages bis 2022 nicht. Und Canepa steht als «Constantin des FCZ» vor der Frage, wie es weitergehen soll. Er müsste sich neu erfinden und im sportlichen Bereich starke Leute neben sich dulden. Die Chance, dass das passiert, ist allerdings verschwindend klein.