Beiträge von Larry

    irgendwie habe ich aber das gefühl, dass dies ohne canepa eher zustande käme.

    Nein damit hat er nichts zu tun! Schade einfach das man damals mit Zufallsmehr das Gratis Stadion der Stadt Zürich abgelehnt hat! Dieses würde längst stehen! Nun wird aus ideologischen Gründen wieder etwas bekämpft (die Wohntürme) bis wie beim ersten Stadion die Investoren womöglich die Schnauze voll haben.....die endlose Geschichte!

    aber beim fcz sollten sich mit dem neuen stadion auch neue möglichkeiten ergeben....

    Ob das Stadion je kommt? Knauss und Petri werden es weiter bekämpfen, das kann Jahre dauern. Falls es kommt erwarte ich von Canepa das er wieder investiert oder verkauft!

    Hinter YB haben sich Lausanne und Servette installiert. Lausanne gehört Jim Ratcliffe (Ineos), einem der reichsten Briten, und hinter Servette steht die Rolex Stiftung und stopft finanzielle Löcher. Lausanne hat zudem ein brandneues Stadion. Ich denke mit denen wird in Zukunft zu rechnen sein. Und irgendwann kommt Basel auch wieder in die Spur. Für einen Club wie den FCZ mit einem Sparfuchs wie Canepa sehe ich in Zukunft bestenfalls Platzierungen im Mittelfeld.

    Die Kacke ist am dampfen....der Z hängt und Biel führt.....:suff:

    Ok, der Z verliert und Biel hat das Spiel gekehrt in den letzten 2 Minuten.

    Wer Langnau nicht schlägt im letzten Spiel hat in den PO's eigentlich nichts verloren!

    Die Wundertüte FC Zürich hofft auf mehr Konstanz

    Den FCZ-Trainer Massimo Rizzo interessiert die Spielphilosophie erst in zweiter Linie – dafür umso mehr die nächste Partie in St. Gallen.

    Stephan Ramming (NZZ)


    «Jeder kann jeden schlagen», sagt Massimo Rizzo. Das ist die Erkenntnis des FCZ-Trainers, wenn er auf die Ergebnisse in diesem Jahr schaut. Für Rizzo schwingt in dieser Erkenntnis auch Bitternis mit. «Vielleicht muss ich mich fragen, ob ich immer die richtige Lösung bereithatte», sagt Rizzo. Die richtige Lösung für den Plan, in diesem Jahr offensiv dominanter zu spielen, nachdem er die Mannschaft defensiv stabilisiert hatte nach der Übernahme des Teams Anfang Oktober. Dieser Plan ist nicht aufgegangen.

    Das zeigt nur schon die Statistik: Hatte der FCZ unter Rizzo bis zur Weihnachtspause in 11 Spielen 18 Punkte gewonnen, sind es in den bisher 12 Spielen in diesem Jahr nur 14 Zähler. Der FCZ ist nicht dramatisch schlechter geworden, aber auch nicht besser, seit Rizzo in der Winterpause vom Präsidenten Ancillo Canepa einen Vertrag bis Juni 2022 bekommen hat. Der FCZ ist nach wie vor die Wundertüte, die er schon seit vielen Jahren ist: Mal purzelt ein Sieg gegen Basel aus dieser Wundertüte, dann wiederum folgen innert Kürze zwei Niederlagen gegen Vaduz. So schwimmt der FC Zürich in der konturlosen Masse hinter den enteilten Young Boys, wo jeder jeden schlagen kann und zwischen dem zweiten und dem achten Tabellenrang gerade einmal fünf Punkte liegen.

    «Wir hatten ein Auf und Ab, mal eine gute Halbzeit, dann wieder eine schlechte», sagt Rizzo. «Meine Aufgabe ist es, endlich mehr Konstanz und Kontinuität hinzubekommen.» Rizzo spricht von «Vertrauen und Selbstbewusstsein», das er der Mannschaft geben müsse, von der «Handbremse», die sich manchmal nicht gelöst habe, oder von der «fehlenden Ruhe in gewissen Situationen», die in Unsicherheit umgeschlagen sei. Liegt es auch an taktischen Fehleinschätzungen, an Rizzos Spielsystem, das er nicht vermitteln kann?

    «Seit ich angefangen habe, werde ich nach meiner Spielphilosophie gefragt», sagt Rizzo, «aber Entschuldigung, wenn ich mich wiederhole: Ich kümmere mich immer zuerst um das nächste Spiel.» Auch auf die Fragen, wie viele Punkte er sich als Ziel gesetzt hat für die letzten zehn Spiele oder gar welchen Tabellenplatz er sich für den FCZ ausrechnet, hat Rizzo nur ein Lächeln übrig. Der Anflug von Patzigkeit ist natürlich auch der Personalsituation geschuldet. Diese machte es in den vergangenen Wochen für Rizzo schwierig, dem Spiel eine klarere, eigene Handschrift zu geben.

    Mit dem langzeitverletzten Lasse Sobiech fehlt jener Abwehrchef, den sein Ersatz Nathan mit jedem ungestümen Einsatz oder Fehlpass so sehr vermissen lässt. Noch nicht bereit ist Becir Omeragic, dessen Verletzung den Innenverteidiger von der Nationalmannschaft ferngehalten hat. Omeragic soll in der kommenden Woche wieder normal trainieren können. Immerhin kehrt mit Aiyegun Tosin ein Spieler zurück, der neben dem hölzernen Blaz Kramer und dem technisch limitierten Assan Ceesay wieder etwas mehr Tempo in der Vorwärtsbewegung mitbringt.

    Und was ist eigentlich mit Blerim Dzemaili, der nach dem fulminanten Debüt beim 4:1 in Basel abgetaucht ist und seither an der Fitness arbeitet? Dzemaili habe zuletzt gut trainiert und sei bereit für den Match in St. Gallen, sagt Rizzo.

    RB Leipzig – Bayern München

    Wenn Bullen die Spitze stürmen

    RB Leipzig ist für viele Fans in Deutschland ein Feindbild – dabei arbeiten sie nur intelligenter als andere. Das sind die vier Gründe für den Erfolg.


    Thomas Schifferle, Dominic Wuillemin (TA)


    Ralf Rangnick: Der Baumeister

    Wenn er auf das Spiel vom Samstag zwischen Leipzig und Bayern München angesprochen wird, sagt Peter Zeidler als Erstes: dass er als Kind in Bayern-Bettwäsche geschlafen habe. Aber der deutsche Trainer des FC St. Gallen ist nicht deshalb dazu prädestiniert, über dieses Duell zu sprechen, sondern weil er Ralf Rangnick seit den Achtzigerjahren kennt, als sie an derselben Universität studierten, Zeidler Französisch, Rangnick Englisch. Keiner steht für den Aufstieg von RB Leipzig wie Rangnick.

    Der 62-Jährige, der als Nachfolger von Joachim Löw als deutscher Nationaltrainer gehandelt wird, war von 2012 bis 2020 für Red Bull tätig, einmal als Sportdirektor in Salzburg, zweimal als Trainer in Leipzig. Bis letzten Sommer hatte er dann die übergreifende Rolle als globaler Fussballchef des milliardenschweren Unternehmens inne. Ohne Rangnick gäbe es den gegenwärtigen Erfolg nicht. Oder wie es Zeidler formuliert: «Er war der führende Kopf.»

    Ende der Achtziger trifft Zeidler in der Jugendabteilung des VfB Stuttgart erneut auf Rangnick, ihre Wege kreuzen sich fortan immer wieder. Zeidler ist ein Zögling Rangnicks, noch heute stehen sie im Kontakt. Beim VfB wirkt auch Helmut Gross, Rangnicks Mentor, «the Brain», nennt ihn Zeidler, das Gehirn. Sie lassen als Erste in Deutschland mit Viererkette und Raumdeckung spielen wie der grosse Trainer Arrigo Sacchi bei der AC Milan. «Wir hörten: Geht nicht, passt nicht», sagt Zeidler.

    Aber es geht und es passt, sie werden in Stuttgart Meister mit der A-Jugend. Rangnicks Aufstieg zur prägenden Figur beginnt. Als er 1998 mit Ulm für Furore sorgt, soll er im aktuellen «Sportstudio» des ZDF an einer Taktiktafel seine innovativen Methoden erklären. Der Auftritt ist legendär, er steht auf Youtube bereit. Er bringt Rangnick den Übernamen Fussballprofessor ein.

    Ab 2008 trifft Zeidler in Hoffenheim wieder auf Gross und Rangnick, dessen Assistent er nun ist. Pressing, schnelles Umschalten, ballorientierte Deckung, es sind Ingredienzen, die damals modern sind, heute aber längst als Standard gelten. «Rangnick-Schule» ist eine stehende Wendung im deutschen Fussball geworden. Man hört den Stolz aus Zeidlers Worten, als er aus der Biografie von Jürgen Klopp zitiert, in der steht, wie ein paar Verrückte aus Baden-Württemberg den deutschen Fussball revolutioniert hätten.


    Das Geld: Die Bullenschweine kommen

    RasenBallsport wurde 2009 gegründet und begann seinen Marsch nach oben in der 5. Liga, der Oberliga. Schon 2016 folgte der Aufstieg in die Bundesliga. Wo die Leipziger auftauchten, waren sie die «Bullenschweine». Ihnen wurde gerade aus den Kreisen der Traditionsvereine wie Dortmund vorgeworfen, den Sport kaputt zu machen. Als wären diese Vereine nicht selbst hoch kommerzialisiert.

    In Aue, im Osten Deutschlands, hiess es auf einem Banner einmal: «Ein Österreicher ruft, und ihr folgt blind. Wo das endet, weiss jedes Kind. Ihr wärt gute Nazis gewesen.» Auf einem anderen Plakat war Dietrich Mateschitz, der Herr über Red Bull und reichste Österreicher, in Nazi-Uniform zu sehen. Mateschitz wischte das weg, als gehe es um Fliegenmist.

    Bei den Vorhaltungen gegenüber den Leipzigern ist es immer ums Geld gegangen, sie würden sich den Erfolg nur erkaufen. Sie haben Geld gehabt, ja, aber nie so viel, wie sich Mateschitz das leisten könnte. Sie haben sein Geld einfach nur sehr intelligent eingesetzt – im Gegensatz zu einem alteingesessenen Verein wie Schalke, der Hunderte von Millionen verschwendet hat und jetzt tief gefallen ist.

    «RB macht es hervorragend», sagt Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge heute, «ich kann nur gratulieren.» Letzte Saison stand RB bereits im Halbfinal der Champions League. Weshalb sein Vorstandschef Oliver Mintzlaff sagt: «In den letzten Jahren sind wir die einzelnen Schritte nicht gegangen, sondern gerannt.»

    Das Konstrukt: Der Einfluss auf die Liga

    2005 kaufte Milliardär Mateschitz den SV Austria Salzburg, zu Beginn versuchte der Club sein Glück mit Trainer-Urgesteinen wie Giovanni Trapattoni oder Huub Stevens. Erst mit der Ernennung von Ralf Rangnick zum Sportdirektor 2012 erhielt das viele Red-Bull-Geld eine klare Richtung, in Salzburg, aber auch bei RB Leipzig, das da noch in der Regionalliga Nordost spielt. Die Clubs arbeiten eng zusammen, die Vision ist von der ersten Mannschaft bis zur untersten Nachwuchsstufe dieselbe. Zeidler, der in dieser Zeit Salzburgs Partnerverein Liefering trainiert, erinnert sich an viele gemeinsame Sitzungen. Noch heute kenne er etliche der in Leipzig tätigen Leute.

    Als Leipzig 2017 erstmals in die Champions League vorstösst, müssen die Clubs ihre Zusammenarbeit auf Druck der Uefa entschlacken. Denn eigentlich dürften nicht zwei Vereine aus demselben Konzern im Europacup spielen. Tatsächlich sind Transfers von Spielern von Salzburg nach Leipzig seltener geworden, aber es gibt sie immer noch: Diesen Winter wechselte mit dem Ungarn Dominik Szoboszlai Salzburgs vielleicht talentiertester Spieler nach Leipzig.

    Doch längst nicht nur Leipzig profitiert von Rangnicks Arbeit. Wolfsburg (Oliver Glasner), Eintracht Frankfurt (Adi Hütter) und Borussia Mönchengladbach (Marco Rose, ab nächster Saison Dortmund) beschäftigen Trainer mit Salzburger Vergangenheit. Und der Assistent von Bayern-Coach Hansi Flick, der erst 31-jährige Danny Röhl, der im Ruf steht, das taktische Gewissen des Rekordmeisters zu sein, startete einst als Videoanalyst bei RB Leipzig. Die Liste mit von Rangnick beeinflussten Leuten liesse sich beliebig erweitern, sie umfasst auch so prominente Namen wie Thomas Tuchel (Chelsea) und Julian Nagelsmann, den jetzigen Leipziger Trainer. Zeidler sagt: «Rangnick hat mittlerweile zwei Generationen von Trainern geprägt.»


    Julian Nagelsmann: Was für eine Gabe

    Als Fussballer hatte Julian Nagelsmann Talent und einen Traum: Er wollte in der Champions League spielen. Aber er hatte auch einen kaputten Knorpel im Knie, der ihn mit 20 aus allen seinen Träumen riss. Dafür startete er dann als Trainer durch. «Es war nicht so, dass ich kam und selbstbewusst sagte, was für ein geiler Typ ich bin», sagte er einmal im Interview mit dieser Zeitung. Trotzdem war er erst 28, als er im Februar 2016 als Trainer von Hoffenheim sein Debüt in der Bundesliga gab.

    Heute ist er 33 und eigentlich kein Talent mehr, sondern schon ein gestandener Trainer. Das sagt alles über seinen Weg. In seiner zweiten Saison mit RB bietet sich ihm bereits die Chance, die Bayern zu entthronen. «Ich habe eine ganz ordentliche Rhetorik und kann Menschen begeistern», sagte er einst auch, «diese Gabe brauchst du, um vor einer Gruppe stehen und sie von einer Idee überzeugen zu können. Es gehört eine gehörige Portion Mut dazu, wenn du ein erfolgreicher Trainer sein willst: Neues zu probieren, keine Angst vor Fehlern und negativen Konsequenzen zu haben. Und es braucht taktisches Wissen. Ich werde oft gefragt: Wie hast du dir das angeeignet? Ich habe keine Bücher darüber gelesen. Ich habe halt Fussball gespielt und als Trainer Ideen entwickelt, wie ich einem Spieler etwas beibringen will.»

    In diesen Tagen spekulieren die deutschen Medien gerne wieder darüber, Nagelsmann werde der nächste Bayern-Trainer.

    Ein brillanter EV Zug und viel Mittelmass

    Am Montag endet die längste Eishockey-Qualifikation der Geschichte. Zug überzeugte fast durchgehend und degradierte die Konkurrenten zu Statisten. Am anderen Ende der Leistungsskala ist der SCB, der weiterhin für seine alten Erfolge zahlt. Eine Bilanz in acht Akten.

    Nicola Berger, Daniel Germann (NZZ)


    Die Gewinner

    • EV Zug: Der EVZ hat gerade den Punkterekord gebrochen und 116 Zähler gesammelt. Der charismatische Trainer Dan Tangnes hat ein Kollektiv um sich geschart, das keine Schwächen zu kennen scheint. Der designierte Liga-Topskorer Jan Kovar ist der beste Spieler, Leonardo Genoni und Luca Hollenstein sind das beste Torhüter-Duo der Liga. 2017 und 2019 scheiterte Zug im Final, jetzt steigt der Klub als grosser Favorit in die Play-offs. Der Druck, den lange ersehnten Titel zu gewinnen, ist gross: Der Captain Raphael Diaz wechselt im Sommer zu Gottéron, der Top-Verteidiger Santeri Alatalo nach Lugano und Grégory Hofmann in die NHL. Auch für Kovar könnte sich nach dieser famosen Saison noch einmal eine NHL-Organisation interessieren. Und man tritt dem Sportchef Reto Kläy nicht zu nahe, wenn man davon ausgeht, dass es ihm nicht noch einmal gelingen wird, für 5000 Franken Monatslohn einen Ausländer vom Format Justin Abdelkaders zu finden. Die Stunde des EVZ, sie schlägt jetzt.
    • Petr Svoboda: Der tschechische Bonvivant hat Lausanne in einem Jahr mit einiger Radikalität umgekrempelt – und ist belohnt worden. Die Tauschgeschäfte haben funktioniert, die Resultate stimmen: Der Lausanne HC kann die Qualifikation als Zweiter abschliessen, es wäre die beste Platzierung der Klubgeschichte. Die Frage ist, ob es das alles wert war. Svoboda sagt, der Verein werde mehr als 12 Millionen Franken verlieren. Kein Wunder bei Deals wie jenem mit Cory Conacher: Der Kanadier war auf die Saison 2020/21 vom alten Regime mit einem Dreijahresvertrag verpflichtet worden. Dann wurde er mit hoher Kostenfolge an den SC Bern weitergereicht – wo sich Conacher seither als einer der besseren Spieler der Liga profiliert.

    • HC Lugano: Seit fünfzehn Jahren rennen die Tessiner einem Titel hinterher. Jeder Versuch, zurück zum Erfolg zu finden, endete früher oder später in der Sackgasse. Unter Serge Pelletier spielen die Tessiner gut und stabil wie schon lange nicht mehr, der Trainer aber kämpft noch um einen neuen Vertrag. Der Topskorer Mark Arcobello wurde Bern abgeworben – es war der Schlüsseltransfer.

    • Lars Leuenberger: Die Krebserkrankung Antti Törmänens wurde Lars Leuenbergers Glück. Über vier Jahre nach seinem Titelgewinn mit dem SCB erhielt der Meistertrainer a. D. in Biel noch einmal eine Chance und bewies, dass er die verdient hat. Nach einem schwierigen Start stabilisierte er das Team in der zweiten Saisonhälfte. Seine Chancen stehen gut, auch in der kommenden Saison in Biel an der Bande zu stehen.

    Die Verlierer

    • ZSC Lions: 29 Punkte liegen die Zürcher derzeit hinter dem EV Zug, es ist gemessen am Luxuskader ein unentschuldbarer Rückstand. Die Lions verloren dreimal gegen Ambri, dreimal gegen die SCL Tigers – gegen Teams, deren Leistungsvermögen auf einem anderen Planeten anzusiedeln ist. Das Volumen an enttäuschenden Auftritten spricht nicht für den Coach Rikard Grönborg, der sich immer wieder auf Nebenschauplätze verirrt und sich unablässig an den Schiedsrichtern abarbeitet. Der ZSC verlor auch den Cup-Final, die Saison verläuft bis jetzt enttäuschend, obwohl der Zuzug von Sven Andrighetto alle Erwartungen erfüllt hat.
    • Ambri-Piotta: Es wurde ein trister Abschied aus dem wunderbarsten Eishockeystadion der Welt. Ohne Zuschauer in der Valascia fehlte es Ambri an Kraft, an Glaube, an Energie; das Ergebnis war eine Saison zum Vergessen. Es ist die erste Enttäuschung der Ära Luca Cereda.

    • Bern: Vor einem Jahr verpasste der SCB als Meister die Play-off-Qualifikation. Diesmal stürzte er noch eine Stufe tiefer und musste bis eine Woche vor Beginn der entscheidenden Phase um die Teilnahme an den Pre-Play-offs bangen. Der Klub ist – Corona sei Dank – noch immer Titelträger. Doch er zahlte die in der zweiten Hälfte der 2010er Jahre errungenen Erfolge teuer. Die Erneuerung des Kaders wurde verschlafen. Die neue Sportchefin Florence Schelling begann ihre Zeit in Bern mit der Verpflichtung eines überforderten Trainers (Don Nachbaur). Nun soll Raeto Raffainer als Sportkoordinator die Fehler korrigieren. Doch es wird noch ein paar Jahre dauern, ehe der SCB wieder um Titel spielt.

    • Robert Mayer: Es gibt jedes Jahr Fehltransfers, so auch in dieser Saison. Der SCB missverstand Ted Brithén als dominanten Offensivcenter. Die SCL Tigers glaubten, in Gianluca Zaetta einen National-League-tauglichen Torhüter verpflichtet zu haben. In Biel enttäuschte Petteri Lindbohm. Und Lausanne engagierte für gutes Geld den in die Jahre gekommenen Defensivverteidiger Justin Krueger und musste realisieren, dass die Beine ihn nicht mehr schnell genug tragen. Krueger, vor dem Wechsel zu Lausanne in Lugano mit dem Satz «400 000 Franken, und ihr Jungs kriegt einen Gewinner!» angeboten worden, spielte durchschnittlich sieben Minuten. Doch am gröbsten verschätzt hat sich der HC Davos mit dem Torhüter Robert Mayer. Nach sechs Jahren bei Genf/Servette wollte sich Mayer in Davos zum Top-Goalie schleifen lassen, Ziel war ein Platz im Olympiateam für Peking 2022. Doch die Trainingseinheiten des Goalietrainers Peter Mettler waren ihm zu intensiv. Mayer war mental und physisch überfordert. Die Statistiken sind derzeit so wie sein Selbstvertrauen: viel zu tief. Der Vertrag läuft noch drei Jahre.

    Biel spielt noch in Genf und Zug. Sollten sie noch 6 Punkte holen, müssen wir noch 4 Punkte machen um nicht überholt zu werden.

    Am besten heute ein Sieg in Davos, dann müsste es reichen!

    Noch ein Punkt aus zwei Spielen und man kann das "Pre-" im Titel abändern aber den Fred gleich weiter laufen lassen!:mrgreen: