Beiträge von Larry

    Ziemliches Verletzungspech gerade: Garrett Roe mehrere Wochen out

    ZSC Lions-Stürmer Garrett Roe hat sich im Auswärtsspiel gegen den HC Davos eine Unterkörperverletzung zugezogen, die ihn zu einem mehrwöchigen Ausfall zwingt.

    Der 32-jährige Amerikaner Garrett Roe ist momentan drittbester Skorer der ZSC Lions. In 31 Spielen verbuchte er 24 Punkte (7 Tore / 17 Assists). Nach den jüngsten Verletzungen unter anderem von Chris Baltisberger, Fredrik Pettersson und Marcus Krüger fehlt den ZSC Lions damit ein weiterer wichtiger Spieler während mehreren Wochen. Mit Maxim Noreau und Ryan Lasch stehen aus dem ZSC-Kader derzeit nur zwei nicht verletzte Ausländer zur Verfügung. Das Programm der Löwen bleibt anspruchsvoll: In den nächsten 19 Tagen absolviert das Team von Rikard Grönborg acht Meisterschaftsspiele.

    Wir wünschen Garrett Roe gute Genesung!

    Überblick Verletztensituation | Medical Report:
    👉 https://l.facebook.com/l.php?u=https%…bdW4KguqnofHJwM

    Quelle: ZSC

    Dzemaili spielt......Sieg auch gegen Ebay?

    Wie lief es dem FCZ zuletzt? Das hing zu einem grossen Teil davon ab, ob Blerim Džemaili in der Startelf stand. Beim 4:1 in Basel feierte der 34-Jährige eine hervorragende Rückkehr in die Super League und auch beim 3:2 in St. Gallen am Wochenende legte der Routinier einen tollen Auftritt hin und bereitete ein Tor direkt vor. Beim Heimspiel gegen Vaduz war Džemaili hingegen nicht von der Partie, prompt setzte es gegen den Letzten eine 0:1-Pleite.

    Zug macht alles, wirklich alles um Meister zu werden. Nach dem Abgang von Morant, dem Mann fürs Grobe, muss hier natürlich Realersatz her. Für mich sind sie der klare Favorit, aber Niederlagen wie eben gegen den Z oder Lausanne (!) zeigen auf das es auch dieses Jahr wieder in die Hose gehen kann!

    Jahr 2000, Bickel ist ein junger Sportchef bei den klammen Young Boys, die gerade dem Abstieg in die 1. Liga entgangen sind.

    20 Jahre später:

    Was unterscheidet die Canepas von Oeri und Rihs?
    Wir spielen finanziell in einer anderen Liga. Und ausserdem fehlt uns ein Fussballstadion, das wir selber bewirtschaften können. Uns entgehen deshalb Millioneneinnahmen.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt!


    Vor allem Heimstark. Aber sicher Top 3.

    Nach Verlustpunkten klar auf Platz 2!

    Blick: Der Beste: Denis Malgin (Lausanne). Eine Augenweide. Kann jederzeit einen Gang höher schalten. Warum spielt er nicht in der NHL?

    Antwort: Weil er in Toronto am falschen Ort ist! In Detroit würde er vermutlich spielen!

    Zuerst ein Plauschliga Tor, dann nach dem Ausgleich sofort wieder hinten weil der Torschütze im Slot "vergessen" wurde. Nie aufgegeben und am Schluss doch noch klar gewonnen. Statistik sprach das ganze Spiel über für den Z, am Schluss 36:19 Schüsse aufs Tor. War einfach lange nicht wirklich gefährlich das Ganze. Check gegen Roe vermiest einem die Freude etwas!

    Super Bowl Tickets auf Ticketmaster nun bis zu $ 40,000.

    Geht schon billiger! Hab grad von den Bucs ein Mail bekommen, günstigste Tix sind 6000.- musst aber 2 nehmen. Einzelticket 9500.-!

    Wären normale Zeiten mit full house hätte ich mir eins geleistet, so aber mit 2/3 leerem Stadion macht es wenig Sinn. Schade!

    HC Davos – ZSC Lions (19 Uhr 45): «Oops! … I did it again », lautet der Titel eines einstigen Hitparaden-Knüllers von Britney Spears. Doch so zuckersüss, wie die US-Popsängerin ihren Refrain über den Äther verbreitet, ist die Sache im Falle der Zürcher nicht. Ihr «Oops!» am Sonntagnachmittag war eine Peinlichkeit, die auch den grössten Fans die Laune verdorben hätte, wären welche im Stadion gewesen.

    Der Titelanwärter aus Zürich verlor gegen die SCL Tigers, den zähen, sportlichen Zwerg aus dem Emmental – zum dritten Mal im Januar. «Got lost in the game», eine weitere Zeile aus Spears’ Song, fasst treffend zusammen, was die Zürcher boten. Die Schmach ist umso grösser, als die Niederlage auf eine hervorragende und eine spektakuläre Vorstellung folgte und so das 5:0 in Freiburg und das 7:6 in der Overtime in Zug relativierte.

    Nun fragt man sich: Was für ein Kabinettstückchen kommt als nächstes auf der Zürcher Suche nach Konstanz? In Davos wartet ein Gegner, der auch gerne spektakulär unterwegs ist – und hin und wieder ebenfalls ziemlich holprig. So verloren die Bündner im Januar gleich zweimal 6:7 in Freiburg, wobei sie einmal nach neun Minuten 4:0 geführt hatten. Die SCL Tigers fertigten sie einmal 9:2 ab, vier Tage später konnten sie über einen Sieg nach Verlängerung froh sein.

    Wie am Sonntag wird bei den Zürchern wieder der Finne Teemu Rautiainen spielen, der normalerweise im Farmteam GCK Lions engagiert ist. Er ersetzt Marcus Krüger. Der Schwede wird wegen einer Oberkörper-Verletzung etwa drei Wochen fehlen. Ob sein Landsmann Fredrik Pettersson wird spielen können, ist fraglich. Auch er fehlte zuletzt verletzungshalber. Doch im Grunde sind solche Fragen der Aufstellung nebensächlich. Denn egal, wie der Gegner heisst: Wenn die ZSC Lions so lauwarm aufspielen wie zuletzt, werden sie wieder untergehen. Gegen Davos immerhin haben sie sich mit zwei Siegen aus zwei Spielen bisher schadlos gehalten. (pic.)

    Pius Suter glänzt auch in der NHL – er ist clever wie eh und je

    Als ob es die einfachste Sache der Welt wäre, zieht der Zürcher als Neuling in der besten Eishockeyliga der Welt alle Register. Dass er dies ausgerechnet in Chicago tut, unterstreicht, wie intelligent er auch ausserhalb des Eisfelds entscheidet.

    Ulrich Pickel (NZZ)

    In der Schweizer Eishockeyliga gibt es unzählige Spieler, ehemalige wie gegenwärtige, denen es nie gelungen ist, einmal einen Hattrick zu erzielen. Dasselbe gilt für die National Hockey League. Und dann gibt es Spieler wie Pius Suter, den NHL-Neuling der Chicago Blackhawks. Am 13. Januar begann die Saison, der 24-Jährige aus Wallisellen brauchte fünf Spiele Anlaufzeit, im sechsten schlug er zu. Und wie. Was Suter im heimischen United Center gegen die Detroit Red Wings schaffte, hat auch in der an Rekorden reichen NHL Seltenheitswert: Bevor Suter kam, hiess Chicagos letzter Spieler, der seine ersten drei NHL-Goals im gleichen Spiel schoss, Bill Kendall. Das war am 17. Dezember 1933.

    Baustelle Blackhawks

    «Es war ein bisschen wie bei einem Casting», sagte Suter hinterher schmunzelnd. Er zauberte gleich das ganze, für ihn typische Repertoire aufs Eis: Seine Tore Nummer eins bis drei waren ein blitzschneller Abstauber, ein geschickter Ablenker und ein millimetergenauer Abschluss. Und in der Nacht auf Montag folgte der vierte Streich. Beim Sieg gegen die Columbus Blue Jackets mit dem früheren Lugano-Goalie Elvis Merzlikins trumpfte Suter kaltschnäuzig auf. Er erwischte Merzlikins aus spitzem Winkel von der Ecke aus, indem er ihm an den Beinschoner schoss, worauf die Scheibe vom Goalie selber ins Tor abgelenkt wurde.

    Nur drei Wochen nach Saisonbeginn weiss man auch in Chicago, was in Pius Suter steckt. Er hat sich die richtige Adresse ausgesucht, um den NHL-Traum wahr zu machen. Der Klub setzt stark auf europäische Spieler. Das zahlt sich immer wieder aus, wie das Beispiel von Dominik Kubalik zeigt. Ein Jahr vor Suter war auch der Tscheche Topskorer in der Schweiz (Ambri), ehe er nach Übersee zog. Kubalik kam letzte Saison auf 30 Tore, der Vertrag wurde um zwei Jahre verlängert, was ihm 7,4 Millionen Dollar einbringt. Chicagos Trainer ist der erst 36-jährige Jeremy Colliton. Er kennt das europäische Eishockey, fast fünf Jahre verbrachte er als Spieler und Trainer in Schweden. Colliton ist ein Paradebeispiel der neuen, weltoffenen Trainergeneration: ein hervorragender Kommunikator, der die Sprache der Spieler versteht. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Diverse Teams hatten im letzten Sommer Interesse an Suter, er entschied sich für Chicago, «weil ich das beste Gefühl hatte», wie er sagt. Der Entscheid spricht für Cleverness. Die Blackhawks sind eine Baustelle. 2010, 2013 und 2015 gewannen sie den Stanley-Cup, doch seither sind die guten Zeiten vorbei. In der Mannschaft soll mit jungen Spielern ein Umbruch vollzogen werden. Die Erwartungen sind niedrig, Chicago ist derzeit eines der schlechtesten Teams der Liga. Der Generationenwechsel wird Zeit brauchen – eine Situation, die Suter alle Chancen bietet.

    Crawfords zentrale Rolle

    Hinzu kommen Umstände, die dem Team zusätzlich schaden, Suters Position aber begünstigen. Jonathan Toews, der langjährige Captain und grosse Leader, fällt wegen einer nicht näher bekannten Krankheit für unbestimmte Zeit aus. Niemand rechnet damit, dass er diese Saison spielen wird. Der junge Kanadier Kirby Dach wird die Saison nach einem Handgelenkbruch an der U-20-WM ebenfalls verpassen. Beide wären in der Aufstellung gesetzt gewesen. Beide sind Center. Das ist auch Suters bevorzugte Position. Und sollte er als polyvalenter Angreifer im Laufe des Jahres an den Flügel ausweichen müssen, wäre das halb so schlimm, denn es gibt weitere namhafte Absenzen wie den 22-jährigen Schweden Alex Nylander. Nach einer Meniskusoperation wird auch er die Saison verpassen.

    Last, but not least ist da auch noch Marc Crawford. Sein Wort hat in Chicago Gewicht. Der 59-Jährige war ZSC-Trainer in Suters erster Saison bei den Lions. Jetzt ist er Collitons Assistent, aufgrund seiner immensen Erfahrung und des Erfolgsausweises aber eher so etwas wie der Elder Statesman an der Bande als Gehilfe des Chefs. Von allen Spielertypen mag er kreative, intelligente Angreifer am meisten. Diese Qualitäten hat er in Suter immer gesehen, und so gab er dem damals 19-jährigen, schmächtigen Jüngling sofort eine Hauptrolle. «Er hat keine Angst und macht unsere Mannschaft unberechenbarer», sagte Crawford schon vor fünf Jahren.

    Auch nach seiner Rückkehr in die NHL 2016 verlor er Suter nie aus den Augen. Dass die beiden wieder vereint sind, hat für Suter handfeste Vorteile. Die Umstände allein waren schwierig genug. Ganze zehn Tage hatte die Saisonvorbereitung gedauert, ehe das erste Spiel begann. Da half es, dass Suter ein Teil der Übungen im Training schon vertraut war, er kannte sie aus der Zeit mit Crawford bei den Lions. Problemlos schaffte er nach dem Vorbereitungs-Camp den Sprung ins Kader und spielt regelmässig. «Er ist zweifellos zur richtigen Zeit am richtigen Ort», glaubt Edgar Salis, der ehemalige Sportchef der Zürcher, der Suter und Crawford bestens kennt.

    Doch so günstig die Voraussetzungen in Chicago auch sein mögen: In der besten Liga der Welt muss man die Chancen resolut wahrnehmen. Suter hat bewiesen, dass er dazu bereit ist. Seine Motivation, sich in der NHL durchzusetzen, geht weit zurück. Der Zürcher kennt die nordamerikanischen Verhältnisse, seit er als Junior zwei Jahre in Kanada verbracht hatte, bevor er zu den ZSC Lions und zu seinem Förderer Crawford stiess. Er spielte bei Guelph Storm und wohnte in einer Gastfamilie. Im zweiten Jahr gewann das Team die prestigeträchtige Meisterschaft. Suter war eine Schlüsselfigur.

    Er wird nicht lockerlassen

    Aber im NHL-Draft seines Jahrgangs wurde er übergangen. Nicht die Fähigkeiten, sondern ein paar Kilos und Zentimeter fehlten, hiess es damals – für Suter eine unverständliche Beleidigung. Einige seiner ehemaligen Mannschaftskollegen, die etwas grösser und schwerer, aber nicht besser waren, haben sich seither in der NHL etabliert. Der Vergleich mit diesen Spielern hat ihn nie losgelassen, es ihnen einmal gleichzutun, war immer sein Antrieb. Pius Suter musste lange warten. Nun ist der Anfang gemacht. Für ein Jahr und 925 000 Dollar hat er unterschrieben. Er wird nicht lockerlassen, bis auch er dort ist, wo Kubalik und die anderen heute sind