Bern ist noch nicht mal sicher in den PO‘s....
Beiträge von Larry
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Die ersten vier sind nahe beisammen und Luft nach oben haben alle. Ausruhen wird sich niemand aber man muss es auch nicht jedes Jahr vor den PO's immer wieder durchkauen. Ich würde es verstehen wären wir hier im Zug- oder Servette-Forum. So aber nicht, die Resultate der letzten Jahre sprechen pro ZSC, SCB und Davos! Da müssen sich andere Gedanken machen! Vor allem Zug!
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Da Blindi vermutlich ausfällt bin ich natürlich auch dafür möglichst noch einen ausländischen Verteidiger unter Vertrag zu nehmen. Ansonsten schaue ich sehr positiv in Richtung Playoffs!
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in den PO zählt die Quali bekanntlich nur bedingtAuch dies gilt für alle Teams!
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Unter Ludovic Magnin ist der FCZ immer noch eine Blackbox. Trainer bleiben darf er trotzdem
Der FC Zürich verlängert den Vertrag mit dem Coach vorzeitig um zwei Jahre. Das klingt unspektakulärer, als es ist.
Flurin Clalüna (NZZ)
Am Freitagmittag hat der FC Zürich ein unspektakuläres Communiqué verschickt, dessen Inhalt schon alle kannten, die sich mit dem Verein beschäftigen. Der im Sommer auslaufende Vertrag mit dem Trainer Ludovic Magnin wird um zwei Jahre verlängert. Das klingt unverfänglicher, als es ist. Es ist noch gar nicht lange her, dass Magnin angezählt war, und das nicht nur in der Öffentlichkeit. Er stand bloss deshalb nicht unmittelbar vor der Entlassung, weil das Präsidentenpaar Ancillo und Heliane Canepa nichts von einer Trennung wissen wollte und an ihm festhielt.
Andere im Verein waren skeptischer. Der Sportchef Thomas Bickel war zuletzt immer wieder eine Art Advocatus Diaboli, der auch an Alternativen zu Magnin dachte. Das gehört sich so als Sportchef, es zeigt aber auch, dass Magnins Zukunft beim FCZ nicht naturgegeben ist. Zweifel gab es auch am Zeitpunkt der Vertragsverlängerung. Der FCZ hat unlängst schon einmal vorzeitig einem Trainer das Vertrauen für ein weiteres Jahr ausgesprochen. Sieben Monate später wurde Uli Forte trotzdem freigestellt. Das ist das Geschäftsrisiko, wenn man einem Trainer keine vertragliche Unsicherheit zumuten will. Und Magnin gilt als jemand, bei dem man das ganz besonders nicht tun sollte. Er musste früh wissen, dass es im Sommer mit ihm weitergeht.
Das Experiment mit Magnin wird nun also fortgesetzt, denn das ist es auch nach zwei Jahren immer noch: ein Experiment, das weiterhin jeden Ausgang nehmen kann. Ob Magnin wirklich der Trainer ist, der den FCZ nachhaltig entwickeln und in eine bessere Zukunft führen kann, lässt sich aus seiner bisherigen Amtszeit nur schwer ablesen. Die Magnin-Monate waren viel zu oft auch Krisenmonate. Verlässlich ist die Mannschaft unter ihm nicht geworden. Der FCZ ist immer noch eine Blackbox: Man weiss nie, was herauskommt, wenn man hineingreift. Im Guten wie im Schlechten scheint alles möglich, und Magnin hat nichts getan, das zu ändern. Er hat den Cup gewonnen, und ihm ist gelungen, den FCZ immer wieder aus dem gröbsten Ärger herauszuführen. Aber einen kontinuierlichen Aufwärtstrend hat er nicht eingeleitet.
Man muss Magnin zugutehalten, dass er das Versprechen eingelöst hat, mehr auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, und dass er sich persönlich entwickelt hat. Er war zuletzt nicht mehr derjenige, der gewohnheitsmässig und emotional die Schiedsrichter kritisierte.
Magnins Beispiel zeigt auch, wie seltsam der Fussball ist. In den Monaten des Misserfolgs stand er vor der Freistellung. Aber kaum hatte er ein bisschen Erfolg, wurde sein Name bereits in Deutschland gehandelt, jüngst beim VfB Stuttgart. Als der FCZ im Herbst vor einem Jahr im Europacup Leverkusen schlug, musste der Präsident Canepa bereits Fragen beantworten, ob er Angst habe, dass Magnin abwandern könnte. Und so bleibt die Frage, wer am Ende dankbarer sein muss: der FCZ, dass er Magnin weiterhin bei sich hat. Oder der Trainer, dass er bleiben darf. Am Ende sind wohl beide nicht unglücklich mit dieser Lösung. Aber zum grossen Glück fehlt noch viel.
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«Ich habe den Auftrag, GC zu verkaufen»
Um den Rekordmeister zu retten, sucht Interimspräsident Andras Gurovits einen neuen Besitzer. Auch im Ausland. Die Zeit drängt.
Peter M. Birrer und Ueli Kägi (TA)
Andras Gurovits, gibt es GC im Sommer noch?
Ja.Woher diese Zuversicht?
Die Gespräche mit möglichen Geldgebern sind vielversprechend.Das heisst, dass die bisherigen Aktionäre Peter Stüber und Stephan Anliker ihre Anteile verkaufen und Sie nächstens neue Besitzer präsentieren?
Ich bin guten Mutes, dass wir eine Lösung präsentieren können. Aber ich weiss auch: Ein Deal ist ein Deal, wenn er unterschrieben ist.Viel Zeit bleibt nicht. Am 2. März muss GC die Lizenz für kommende Saison beantragen. Eine Super-League-Lizenz?
Wir werden sicher die Super-League-Lizenz beantragen.Im Antrag müssen auch die Defizitgarantien vorliegen.
Wir müssen nachweisen, dass die Finanzierung der nächsten Saison sichergestellt ist, denken aber darüber hinaus. Wir brauchen eine Lösung, um einmal mittel- und langfristig planen zu können. Und nicht von Saison zu Saison. Derzeit sind wir allerdings gut unterwegs. Das Defizit wird kleiner sein als budgetiert.«Platz 2 und 5 Punkte vor dem Dritten – dafür hätten wir unterschrieben.»
Tiefer als 6,5 Millionen Franken?
Wesentlich tiefer.Diese Saison kann sich GC Ausgaben von 13,6 Millionen Franken leisten, weil Stüber und Anliker 6,5 Millionen eingeschossen haben. Wie hoch ist das Super-League-Budget, das Sie vorsehen?
Es wird sicher etwas höher sein als 13,6 Millionen. Aber nicht frühere Dimensionen erreichen.Also nicht mehr 20, 22 Millionen Franken, sondern etwa 16?
Lassen wir das offen. Wir haben die Kosten massiv gesenkt. Auf dieser Basis lässt sich aufbauen.GC liegt derzeit auf Platz 2. Wie viel Geld stünde für ein weiteres Jahr in der Challenge League zur Verfügung?
Etwas mehr als jetzt.Das würde bedeuten, dass der neue Besitzer bereit ist, mehr als 6,5 Millionen einzuschiessen. Wer will so viel geben?
Schauen Sie: Ich verstehe, dass ein Interesse an der Zukunft von GC besteht. Würde ich aber mehr sagen, könnte das Geschäft gefährdet sein. Ich muss in Ruhe die Verhandlungen führen können.GC liegt sechs Punkte hinter Lausanne. Sind Transfers nötig, um den direkten Aufstieg noch zu schaffen?
Wir haben kein Geld, um für die Rückrunde zusätzlich zu investieren.Auch nicht mit den neuen Geldgebern?
Ich gehe davon aus, dass wir mit dem aktuellen Kader in die zweite Saisonhälfte gehen. Und ich habe das Gefühl, dass Spieler, Trainer und die Leute in der Administration noch näher zusammengerückt sind. Der Geist ist gut, ich bin sehr positiv gestimmt.Sie sprechen den Zusammenhalt an: Ein Nachwuchsgoalietrainer kümmert sich bei GC jetzt auch um IT-Belange.
Er hat noch andere Talente. Das ist eine gute Sache und für mich nichts Aussergewöhnliches.Und wenn Sportchef und Geschäftsführer Fredy Bickel sagt, dass er auch noch die Buchhaltung mache, ist das ebenfalls nichts Aussergewöhnliches?
(lacht) Er leitet die Buchhaltung. Aber er führt sie nicht.Trotzdem zeigt das: GC muss jeden Franken umdrehen.
Das ist so.Sie sind Spitzenwirtschaftsanwalt. Wie viel Zeit wenden Sie für die Grasshoppers auf?
Das ist ein Vollzeitjob.Ein bezahlter Vollzeitjob?
Ich habe mit den Aktionären ein Arrangement. Beide Seiten sind Kompromisse eingegangen.Sind Sie gerne GC-Präsident?
Offiziell bin ich ja nicht Präsident. Ich bin einfach der einzige Verwaltungsrat. Ich bin in diese Aufgabe reingerutscht. Und nur mit halbem Einsatz kann ich das nicht machen. Vor allem nicht, wenn es darum geht, GC zu verkaufen.Und das ist Ihr Auftrag, den Sie von Stüber und Anliker erhalten haben?
Ja. Ich habe den Auftrag, GC zu verkaufen. Es ist eine enorme Herausforderung: Es geht um Stellen von Mitarbeitern, um Spieler, um Tradition …«Platz 2 und 5 Punkte vor dem Dritten – dafür hätten wir unterschrieben.»
Dachten Sie auch schon: Ich habe genug von dieser Aufgabe?
Nein. Aufgeben ist keine Option.Weil Sie diesen Job einfach erledigen müssen?
Ich schaue das nicht als Job an.Sondern?
Vielleicht ist es meine Berufung. GC liegt mir am Herzen. Vor 20 Jahren hätte ich kaum zugesagt, weil die Aufgabe doch eine gewisse Lebenserfahrung erfordert und es von Vorteil ist, wenn man nicht so schnell nervös wird.Wieso soll sich nun überhaupt jemand für GC interessieren?
Ich stelle bei den Gesprächen fest, dass GC noch immer eine starke Marke ist.Im Umfeld von GC gibt es immer noch reiche Leute. Wieso haben diese Leute keine Lust, sich zu engagieren?
Ich habe nicht mit allen gesprochen, doch ich spüre im Umfeld eine Zurückhaltung. Deshalb schauen wir auch ins Ausland.Oft genug haben ausländische Geldgeber bei Schweizer Clubs Chaos verursacht. Im besten Fall wird jemand GC-Eigentümer, weil er sich den Spass leisten kann. Aber niemand kauft doch Aktien eines Schweizer Clubs im Glauben, damit Geld verdienen zu können.
Das sagen Sie. Es gibt Leute, die überzeugt davon sind, dass sich damit Geld verdienen lässt.In der Vergangenheit machten viele Vereine hohe Verluste.
Das kann sein. Kürzlich habe ich aber über den FC St. Gallen gelesen, er könne vielleicht mit einer schwarzen Null abschliessen. Chapeau!Sie wären der Zauberer von Zürich, wenn Sie GC in eine finanziell gesicherte Zukunft führen könnten. Der Club macht ja seit 2003 immer wieder Krisen durch.
Dieses Bild des Zauberers gefällt mir nicht. Wenn es gelingt, dann gelingt es vor allem auch dank der Hilfe von Leuten, die mir wichtige Kontakte vermittelten.Wie viele Kaufinteressenten haben sich bis jetzt gemeldet?
Etwa zehn. Allerdings sind jetzt nicht mehr alle dabei.Red Bull möchte in Dänemark bei Bröndby einsteigen. Wäre es denkbar, dass ein Konzern GC übernimmt?
Durchaus. Womit ich nicht gesagt haben will, dass wir mit Red Bull verhandeln.Das müssten Sie den Fans gut erklären, weil Unternehmen wie Red Bull wegen ihrer Marketingstrategien bei vielen gelinde gesagt unbeliebt sind.
Wenn wir die Wahl haben zwischen Liquidation und einer Möglichkeit, GC am Leben zu erhalten und vielleicht wieder zum Strahlen zu bringen, dann scheint mir klar, wie wir vorgehen würden.Im Frühling 2019 drohte GC die Liquidation, es war eins vor zwölf. Wo steht die Uhr heute?
Die Situation ist nicht vergleichbar. Tatsächlich war die Liquidation damals eine Option. Nun haben wir den Turnaround geschafft, wir arbeiten gut und haben Ruhe. Darum würde ich sagen: Es ist zehn nach elf.Als Anwalt sind Sie Spezialist für Übernahmen. Sind Sie auch Fussballexperte?
Ich spielte in der 2. Liga, würde mich aber nicht als Fachmann bezeichnen.Diskutieren Sie mit Uli Forte über Taktik?
Nein. Wir treffen uns regelmässig zu dritt, zusammen mit Fredy Bickel, und dann teile ich meine Meinung mit.Wie ist Ihr aktueller Eindruck?
Ich sah im ersten Teil der Vorrunde eine gute Entwicklung. Danach stagnierten wir etwas. Aber dass wir Platz 2 belegen und fünf Punkte Vorsprung auf den Dritten haben, dafür hätten wir vor Saisonbeginn unterschrieben.War es nicht die Ambition, als Leader zu überwintern?
Natürlich hatten wir diesen Wunsch, aber wir müssen auch berücksichtigen, aus welcher Situation wir kommen. Darum dürfen alle Beteiligten stolz auf das bisherige Abschneiden sein.Und sind Sie auch stolz, wenn GC die Barrage erreicht?
Ich bin stolz, wenn wir die Barrage gewinnen. -
Ein zusätzlicher ausl. Verteidiger wäre nicht falsch, wir sind hinten sehr anfällig.Wie Zesi schreibt: Wir haben mit Genf zusammen die beste Defensive! Die anderen Teams sind alle noch schlechter....!
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Gsehn zwar au lieber paar Goal als es 0-1, aber das hüt isch scho grad chli viel gsi.Läuft aber in der NHL ähnlich: Panthers 8:4 gegen Toronto, 7:4 gegen Dallas, 6:1 gegen Ottawa, 6:5 gegen Montreal. Macht Spass!
Defence first dann in den PO's, ist früh genug! -
In Genf kommt Fredrik Pettersson wieder zum Einsatz, für ihn pausiert Marcus Krüger. Ansonsten keine Veränderungen bei uns.
ZSC Lions ohne Flüeler, Blindenbacher, Pedretti (alle verletzt), Krüger (überzählig), Braun (GCK Lions).
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Tragische Geschichte. Er wollte nach der letzten Gehirnerschütterung ja eben "nicht so" seine Karriere beenden, er wollte nochmals zurück kommen. Und jetzt das. Nach den Bildern auf SRF befürchte ich das Schlimmste!
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Stürmer Assan Ceesay wechselt per sofort leihweise bis zum Ende der Spielzeit 2019/2020 in die zweite deutsche Bundesliga zum VfL Osnabrück.
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Andersson vom Hallendach macht den ZSC besser
Zum professionellen Trainerstaff gehört der Videocoach. Bei den ZSC Lions ist es Johan Andersson.
Kristian Kapp (TA)
Es passiert stets erst im letzten Moment, nur nach Siegen, doch da bricht es aus Johan Andersson heraus. Das Gesicht hellt sich auf, ein Jauchzer entweicht dem Mund, dann wird abgeklatscht mit Materialwart, Assistenzcoach, Spieler oder wen er sonst antrifft ganz unten vor der Garderobe nach seinem Gang von zuoberst in der Halle dorthin.
Denn ganz oben, weit weg vom Eis, dort ist sein Platz während der Spiele: Andersson (35) ist Videocoach bei den ZSC Lions. Im Gegensatz zum Head- und Assistenzcoach an der Bande erlebt er kaum Emotionen: «Es ist wichtig, dass ich fokussiert bleibe», erklärt der Schwede. Und auch wenn es unten drunter und drüber geht, lässt Andersson keine Zweifel offen, dass er am richtigen Ort sitzt: «Meine Stärke ist, Spielmuster zu erkennen. Die sehe ich am besten von oben. Damit helfe ich auch Rikard und Fredrik am meisten.»
Rikard und Fredrik, das sind Grönborg und Stillman, Head- und Assistenzcoach der Lions. Das Trio kam auf diese Saison hin nach Zürich. Als sich Grönborg letzten Sommer entschied, nach 13 Jahren im schwedischen Verband erstmals ein Profi-Clubteam zu trainieren, zeigte er sich bei Bewerbungsgesprächen stets offen, hatte aber eine Bedingung: Zum Paket musste auch Andersson gehören, sein Weggefährte seit 2010, ob auf U-18- oder U-20-Stufe oder am Ende auch bei der A-Nationalmannschaft.
«Hören, sehen, tun»
Andersson, der schon mit 16 Jahren mit Coaching begann, geniesst in seiner Heimat ein hohes Ansehen. Grönborg möchte ihn auch in Trainings auf dem Eis haben, dabei kümmert er sich vorwiegend um die Stürmer. Der Videocoach, der mittrainiert und die Einheiten oft auch filmt, das sind zwei Aspekte, die Andersson zu einem Besonderen seiner Spezies machen.
Für die meisten Fans rücken Videocoaches fast nie in den Fokus. Während der Spiele sind sie es, die per Funk dem Trainer an der Bande melden, wenn nach einem Gegentor eine «Coach’s Challenge» genommen werden soll. Da es schnell gehen muss, überprüfen Videocoaches jeden einzelnen Zoneneintritt des Gegners umgehend auf ein mögliches Offside. Auch darum gilt: Emotionen unerwünscht, Fokus umso wichtiger. Doch das ist nur ein Bruchteil der Arbeit.
Andersson sorgt dafür, dass die Spieler nach den Partien auf einer Handy-App jeden ihrer Shifts und zusätzlich alle Schüsse und Bullys, in die sie involviert sind, anschauen können. Und am nächsten Morgen, bevor die ersten Spieler eintreffen, hat Andersson schon Diverses parat: Videosequenzen, zum einen für die ganze Mannschaft, dann für einzelne Sturm-Trios, Verteidiger-Paare sowie teilweise auch noch für individuelles Coaching. Andersson will, dass vor und während Trainings verschiedene Sinne der Spieler aktiviert sind: «Zuerst hören es die Spieler vom Headcoach, dann sehen sie es von mir auf dem Video, danach tun sie es auf dem Eis.»
«Ich bin teilweise überrascht, wie falsch ich gewisse Situationen an der Bande wahrgenommen habe.»
ZSC-Trainer Rikard GrönborgEine Infrastruktur, die zum Beispiel in der NHL für Headcoaches während Spielen zur Verfügung steht, nicht aber in der Schweiz, sind iPads mit verzögerten Live-Bildern, die auch Spielern auf der Bank gezeigt werden. Andersson vermisst dies indes nicht, spricht wie auch Grönborg von möglichen «Über-Informationen» für Spieler. Wenn Andersson sie mit Videos konfrontiert, dann nur in Drittelspausen, für die er sich stets in die Garderobe begibt: «Meistens sind es nur die Powerplay-Formationen, die kurz ihre Shifts sehen wollen.» Andersson beobachtet auch taktische Finessen beim Gegner, diese funkt er aber sofort an Stillman, mit dem er ständig in Kontakt steht.
Blindes Vertrauen
Es ist klar, dass Grönborg seinem Videocoach blind vertrauen muss. Nach all den Jahren ist dies allerdings eine Selbstverständlichkeit. Man sehe oft häufiger den Trainerkollegen als die Ehefrau, pflegen die beiden zu scherzen. Die intensive Arbeit mit Video, sie ist auch für Grönborg unverzichtbar geworden. Andersson kann ihn mit seinen Bildsequenzen immer wieder erstaunen. Die «Adler-Perspektive» sei eine völlig andere als die eigene direkt am Eis – und oft eine bessere, sagt Grönborg, der zusätzlich jede Partie sofort nochmals in voller Länge schaut: «Ich bin teilweise überrascht, wie falsch ich gewisse Situationen an der Bande wahrgenommen habe.»
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A propos Flüeler/Ortio: Flüeler verletzt, es sind noch 11 Spiele bis zu den PO's. Selbst wenn er nun sofort zurück kommt wird man Ortio warm halten müssen, sprich, die beiden würden sich die Spiele wohl aufteilen. Falls Flüeler noch länger fehlt kann man ihn vergessen für die PO's! Zum Glück haben wir Ortio, es wird aber immer mehr fraglich wie das mit Flüeler weiter gehen soll. Er ist einfach zu viel verletzt!
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Wenn man wie Canepa "Spitzenclub" sagt muss man jede Saison Platz 3 anpeilen. Nur leider stehen wir selten dort!
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Laufspiel läuft![emoji2]
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Mit wenig Freude dürfte der designierte Goalgetter Pettersson die Spiele gegen Rapperswil-Jona und Lugano verfolgt haben. Zweimal musste er zuschauen, weil Krüger und Roe von ihren Verletzungen zurückgekehrt sind. Beide blieben zweimal blass, doch Grönborg sprach von einer Investition in die Zukunft, man müsse sie wieder in Form bringen.
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Ein TD der Titans würde dem Spiel guttun aber ich glaube auch nicht daran.
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Spannend[emoji41]
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müller möchte ich nie :oops:
dieses statement gegen feuz bestätigt mich....Bist ja auch kein Zürcher!

Das Statement kommt nicht von Müller direkt, es war ein Artikel über Feuz im Blick in dem dieser genau dies bestätigt hat. Müller hat es bloss wiederholt.
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Es gibt kein Team das sich abhebt. Zug bekommt in Langnau aufs Maul, drei Niederlagen die letzten sechs Spiele. Genf heute mit einem Sieg, vorher drei Niederlagen. Davos zwei Niederlagen letzte vier Spiele. Die Teams am Strich sind bereits im PO Modus, kämpfen um alles oder nichts. Bern jetzt mit drei Siegen in Serie. Trotzdem kleben sie noch am Strich. Die Niederlagen in Rappi und heute waren ärgerlich, aber Lugano hat drei der letzten vier Spiele gewonnen und hätte auch gestern gewinnen müssen. Aber nach nun zwei Niederlagen muss es auch beim Z wieder mal zurück zum Siegen gehen, klar.