Beiträge von Larry

    Während sich Daffos am eigenen Grümpi geschont hat :rofl: hat Ambri alles gegeben und wurde "Sieger der Herzen". Was das Wert ist zeigt sich nun: Die ersten drei Spiele nach dem Grümpi verloren und die PO's rücken in die Ferne. Ob sie dies nochmals so machen würden? :nixwiss:

    Schlegel bei Lugano wieder nur Ersatz....

    Ohne Roe und Noreau einen Punkt gegen Zug geholt. Bin zufrieden. Wer wissen möchte wie Krise geht: Biel hat heute das 10. Spiel in Folge verloren, Wettbewerbsübergreifend. Die waren mal auf Platz 1! Wir sind auf 4 mit 7 Punkten auf den 5. Passt!

    Die kleine Rolle für den grossen NHL-Traum

    Gaëtan Haas entschied den Playoff-Final für den SC Bern, ging als Niemand nach Edmonton und erkämpfte sich einen NHL-Platz.

    Reto Kirchhofer (TA)

    Mit 27 Jahren musste Gaëtan Haas bei null beginnen. Er sagt: «In der Schweiz kennen mich viele. In Nordamerika kannte mich keine Sau.»

    Der Seeländer hatte vieles, was sich ein Eishockeyprofi wünscht: einen bestens dotierten Vertrag, viel Eiszeit und Vertrauen beim SC Bern, eine Mannschaft mit Meisterambitionen, Freundin und Kollegen in nächster Nähe.

    Was er ebenfalls hatte: den Traum, NHL-Spieler zu werden. Und so entstieg er im vergangenen August dem gemachten Nest, zog als ungedrafteter Spieler nach Edmonton. «Dort hatte niemand auf mich gewartet», sagt Haas. Er fühlte sich an seine Juniorenzeiten erinnert, musste sich «von Neuem beweisen». Mittlerweile steht Haas bei 36 NHL-Partien für die Edmonton Oilers. «Ich habe die Chance gepackt, das macht mich stolz. Es war ein grosser Schritt.» Einer, den ihm in der Schweiz längst nicht alle zugetraut hatten.

    Als Youngster war Haas in Biel ein Spieler mit viel Talent und wenig Biss. Bis ihn Kevin Schläpfer aus der Lethargie weckte, ins Fanionteam holte und Haas spüren liess, dass Talent allein nicht mehr genügen würde. Der Center wuchs an der Aufgabe. Sein Steigerungslauf führte ihn bis ins Schweizer WM-Kader. Danach fühlte sich Haas bereit, bei einem Topclub Verantwortung zu übernehmen. Er, der so tief in der Region Biel verwurzelt ist, wechselte ausgerechnet zum Rivalen SCB. In Bern ersetzte er in spielerischer Hinsicht den zurückgetretenen Martin Plüss, reifte zu einem der besten Schweizer Mittelstürmer. Einmal sagte Haas, halb Scherz, halb Ernst: «Im Herzen bin ich ein Welscher geblieben. Aber ich kann jetzt arbeiten wie ein Deutschschweizer. Ich habe eine gute Mischung.»

    Haas findet seinen Platz und sucht nach dem idealen Spiel

    Im letzten Frühling fehlte Haas den Bernern im Playoff lange Zeit wegen einer Verletzung. Im zweiten Finalspiel gegen Zug kehrte er zurück. Der SCB gewann fortan jede Partie, Haas prägte die Serie mit vier Toren. Im Nationalteam festigte er an der WM in Bratislava seinen Platz in der Mittelachse.

    Dennoch begegneten ihm viele mit Zweifel, als er im Sommer von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machte, für eine Saison in Edmonton unterschrieb. Fast zeitgleich kehrte mit Vincent Praplan ein ähnlicher Spielertyp wie Haas nach einem Jahr Übersee ohne NHL-Einsätze zurück. Haas wie Praplan sind läuferisch starke Techniker, die Raum benötigen, ihre Vorzüge am besten auf den grossen europäischen Eisfeldern einbringen.

    In Nordamerika sind die Rinks kleiner. Und alles fühlte sich für Haas irgendwie noch enger an, als er sich im Vorbereitungscamp mit fast 50 Konkurrenten konfrontiert sah. Hahnenkämpfe, hitzige Trainings, Missgunst: «Es gab gewisse Spannungen», sagt Haas. «Ich war auf mich gestellt, musste bei null beginnen und allen zeigen, dass ich besser bin als andere – und vor allem: gut genug für die NHL.»

    Am 2. Oktober gab er seinen Einstand in der weltbesten Liga. Am 4. November feierte er sein erstes Tor, dazwischen hatte er zwei Spiele in der AHL für Bakersfield bestritten. Seither wurde Haas nicht mehr zurückgestuft. Er hat seinen Platz gefunden – als Center der vierten Linie zwischen Joakim Nygard und Alex Chiasson. Die Suche nach seinem idealen Spiel aber dauert an. Einerseits möchte Haas kreieren, Tore erzielen, wie es seinen Stärken entspricht. Anderseits gilt es für seine Formation, in erster Linie keinen Treffer zu kassieren. Ihr Einfluss ist begrenzt: Sie erhält weniger als 10 Minuten Auslauf pro Partie.

    Mit McDavids Fähigkeiten muss alles wie in Zeitlupe ablaufen

    Wer sich auf diese Weise seinen grossen Traum erfüllen kann, nimmt eine kleine Rolle in Kauf. «Ich bin von einem wichtigen Spieler zu einer kleinen Nummer geworden.» Er habe viel weniger Torchancen, als dies in der Schweiz der Fall gewesen sei. «Trotzdem sind drei erzielte Tore zu wenig. Ich muss produktiver werden.»

    Gesagt, getan. Am Samstagabend reüssierte Haas zum vierten Mal. Ihm gelang beim 4:1-Erfolg in Boston das zwischenzeitliche 1:1. Was ganz nach dem Gusto von Dave Tippett war. Edmontons Coach erwartet, dass die Equipe in der Breite produktiver wird. Zu viel ist von Connor McDavid und Leon Draisaitl abhängig. Es handelt sich um die zwei besten Skorer der Liga.

    Überhaupt: McDavid. Der Kanadier gilt als bester Spieler der Welt, er hat auch Haas beeindruckt. «Er spricht nicht viel. Aber wenn er etwas sagt, hören alle zu», sagt der Schweizer. «Seine Beine, die Hände, dazu das Spielverständnis: Ich stelle mir vor, dass alles um dich herum wie in Zeitlupe abläuft, wenn du McDavids Fähigkeiten hast.»

    Haas selbst hat sich mittlerweile ans «normale» NHL-Tempo gewöhnt – und an den Rhythmus neben dem Eis. Die hohe Kadenz an Partien kam ihm zupass, weil sie dem Gefühl des Einsamseins entgegenwirkte. Bis Mitte Dezember wohnte Haas im Hotel. Nun hat er eine Wohnung bezogen. Seit Weihnachten ist die Freundin bei ihm. «In den letzten Monaten war ich häufig alleine. In dieser Hinsicht hat sich mein Leben total geändert.»

    Dennoch geniesst er die Zeit. Der Vertrag mit den Oilers läuft Ende Saison aus. «Ich gebe mein Bestes. Danach werden wir sehen, ob das gut genug war.»

    Gaëtan Haas weiss: Seine Möglichkeiten sind eingeschränkt, Spuren zu hinterlassen.
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    Haas überrascht, das haben ihm viele (auch ich) nicht zugetraut!

    Ich mag Leute die es versuchen, die ihren Traum leben!

    Zwei Rückkehrer mit Wick und Ortio, ansonsten unser Personal analog gestern Abend. Let's go! ✊

    ZSC Lions ohne Flüeler, Roe (beide verletzt), Noreau (krank), Braun, Brüschweiler (beide GCK Lions).

    Der letzte PO Sieg der Bills bleibt der 30.12.1995 gegen die Dolphins. Der junge QB Allen konnte m.E. am Ende mit dem Druck nicht umgehen. Traue aber den Texans auch nichts weiter zu. War spannend! Jetzt die Pats.

    Beide 10-6, aber Buffalo spielt auswärts und Buffalo, ob NFL oder NHL, steht vor allem für verlieren, kein Super Bowl, kein Stanley Cup....

    Mann was war das jetzt? Ok doch nix! Bills überraschen mich!

    Heute mit einem Sieg in Ambri (machbar!) wieder an die Spitze (so einfach wäre das!) und am Sonntag gegen Zug diese verteidigen.

    Rezept gegen Zug:

    Mit ihrem Auftritt decken die am Vorabend spielfreien Genfer das einzige (verhängnisvolle) Manko der Zuger auf: Physisch harter Gegenwehr zu trotzen, fällt ihnen am schwersten.

    Endlich ein Sieg gegen Zug wäre im Hinblick auf die PO's nicht schlecht. Ob das mit der physischen Härte allerdings gelingt.....habe Zweifel!