Das Geld das UPC für Hockey bezahlt hat holt man nie und nimmer rein, auch nicht ein anderer Anbieter! Der Deal war massiv überzahlt! Es wird wohl nun wieder in die andere Richtung gehen mit der Kohle und ev. wieder zurück zu Swisscom.
Beiträge von Larry
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Die Schläger Geschichten sind uralt. In der Zwischenzeit war er lange in Zug, etwas vom besseren in der Schweiz. Leuenberger hat ihn damals schon zu Bern geholt, er steht auf ihn. Was seine letzten Jahre betrifft hat er mit seiner Einschätzung wohl nicht unrecht. Abwarten.
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Warum nicht sowohl als auch?

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Die ZSC Lions verpflichten auf die Saison 2020/2021 hin Verteidiger Johann Morant. Der Franzose mit Schweizer Lizenz erhält beim Stadtklub einen Zweijahresvertrag.
Johann Morant wird vom EV Zug zu den ZSC Lions wechseln. Bei den Zentralschweizern steht der Verteidiger seit der Saison 2014/2015 unter Vertrag. Mit dem EVZ gewann Morant dieses Jahr den Schweizer Cup. Zuvor hatte der 33-Jährige je eine Saison in Lausanne, Lugano und Bern gespielt. Insgesamt bestritt der Rechtsschütze bisher 297 Partien in der National League (41 Skorerpunkte).
«Ich sehe in Johann einen soliden Verteidiger, der für seine Härte bekannt ist und einen guten ersten Pass spielen kann», sagt Sportchef Sven Leuenberger. Er hat bei Morant eine Entwicklung beobachtet: «Johann ist in den letzten Jahren vom reinen Abräumer zum Verteidiger mit wertvollen Passqualitäten avanciert.» Sein Spielertyp passe zu den ZSC Lions.
Mit 17 Jahren debütierte Morant für seinen Jugendklub Ajoie in der Swiss League. Nach einem dreijährigen Frankreich-Abstecher (Grenoble und Mont-Blanc) kamen weitere Spiele in der zweithöchsten Schweizer Liga für La Chaux-de-Fonds dazu.
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Lausanne

Rappi

ZSC

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«Das war dumm, aber das bin ich manchmal», sagt der FCZ-Trainer Ludovic Magnin.

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wie ist denn das passiert?Er hat während dem Warm up eine Pizza gegessen

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Die Zürcher Löwen brüllen fast wieder wie zu ihren besten Zeiten
Im Vergleich zur letzten Saison sind die ZSC Lions kaum wiederzuerkennen - ihre Bilanz ist beinahe makellos. Der ZSC ist wieder jemand.
Ulrich Pickel, Zürich (NZZ)
Auch der Nationaltrainer hat wieder etwas davon, wenn er Spiele im Hallenstadion besucht. Im Frühling an der WM war kein Zürcher in der Auswahl gewesen, erstmals seit Menschengedenken. Nun bieten die ZSC Lions Patrick Fischer wieder Möglichkeiten. Nicht einfach besser, «viel besser» sei alles als in der letzten Saison, sagte Fischer am Rande der Partie gegen die Rapperswil-Jona Lakers am Sonntag. 3:1 gewannen die Lions, es war kein Spektakel, aber nie geriet der Sieg in Gefahr.
Der ZSC marschiert: 17 Spiele und damit rund ein Drittel der Qualifikation sind nun gespielt, ein guter Zeitpunkt für eine erste Zwischenbilanz. Das 3:1 gegen die Lakers war der 12. Sieg der ZSC Lions. Mit durchschnittlich 2,12 gewonnenen Punkten pro Spiel führen sie die Tabelle an. Ja, mehr noch: Sie erleben eine beinahe makellose Saison.
Grönborg trifft den Nerv
Dass die Zürcher nach dem desaströsen letzten Jahr in den sechs Wochen seit dem Saisonstart einen solchen Wandel von der Lachnummer zurück zum Spitzenteam schafften, kommt überraschend. Nicht dass man ihnen eine Steigerung nicht hätte zutrauen können. Das Kader ist stark wie üblich. Aber das Verpassen der Play-offs hat das Selbstvertrauen gründlich erschüttert.Wenn man die ZSC Lions jetzt spielen sieht, scheinen alle Zweifel wie weggeblasen. Nur in den ersten Runden waren sie noch nervös, gaben Vorsprünge preis und machten viele Fehler, wenn der Gegner den Druck erhöhte. Spielerisch aber überzeugten sie von Anfang an. Leidenschaft und Biss zeichnen diese Mannschaft wieder aus. Und mittlerweile hat sie auch so viel Vertrauen in das Spielsystem gefasst, dass kaum noch Verunsicherung aufkeimt.
Der Coach Rikard Grönborg hat es geschafft, die Spieler zu erreichen. Sie nehmen seine Linie offensichtlich ohne Reibungsverluste an. Dem Schweden kommt entgegen, dass seine Spielidee erfrischend ist. Er lässt schnell nach vorne spielen, das passt bestens zu den ZSC Lions, die traditionell eine Mannschaft sind, die gerne viel Scheibenbesitz hat und viel lieber angreift als abwehrt.
Grönborg ist, im Gegensatz etwa zu Hans Wallson, kein System-Dogmatiker, der das Eishockey auf eine einzige Spielidee reduziert und diese millimetergenau durchsetzen will. Das wusste man vor der Saison nicht. Wohl sagte er im August, ihm schwebe ein dynamisches und aggressives Spiel vor. Aber das sagt fast jeder Trainer vor der Saison. Nun weiss man: Es war keine Floskel.
Grönborg lässt den Spielern Freiräume im taktischen Korsett, sie können ihre Kreativität ausleben. Er lässt auch Fehler zu, solange er sieht, dass die Betreffenden daraus lernen. Trotz dem brillanten Saisonverlauf bleibt der 51-Jährige ganz der kühle Nordländer: «Als Coach ist man nie zufrieden. Was mir aber gefällt, ist, mit welcher Hingabe die Spieler auftreten, sie schiessen, sie blockieren Schüsse, sie trainieren intensiv und können sechzig Minuten voll durchziehen. Ich mag diesen Enthusiasmus, ich mag die lächelnden Gesichter, wenn die Spieler am Morgen in die Kabine kommen.» Grönborg hat den Nerv der Spieler genau getroffen, was letztes Jahr weder Serge Aubin noch Arno Del Curto gelang. Der Schwede spricht viel von Feedback: «Diese Spielergeneration will das. Wir als Coaches geben es ihnen, stellen aber auch viele Fragen und erhalten so auch viel Feedback. Es ist ein Austausch. Einbahn-Kommunikation funktioniert heute nicht mehr.»
Natürlich schadet es nicht, dass Grönborg ein Kader zur Verfügung steht, das zwischen Leadern und Arbeitern wieder gut ausbalanciert ist. Alle Transfers des Sportchefs Sven Leuenberger haben die Erwartungen erfüllt. Die Goalie-Rotation zwischen Lukas Flüeler und dem Finnen Joni Ortio funktioniert, und als Individualist tut sich der Amerikaner Garrett Roe hervor. Mit ihm haben die Lions erstmals seit Auston Matthews wieder einen ersten Center, der das Team mitreisst. An seiner Seite ist etwa Pius Suter, eines der vielen Sorgenkinder der letzten Saison, wieder aufgeblüht. Mit 11 Treffern ist der 23-Jährige der zweitbeste Torschütze der Liga.
Man ist wieder jemand
Der Sportchef Leuenberger verhehlt seine Überraschung darüber nicht, dass es so schnell so steil aufwärtsging. Doch er schränkt ein: «Wahrscheinlich ist nicht alles so gut, wie es jetzt aussieht. Ich weiss, dass es eigenartig tönt, aber es war auch in der letzten Saison nicht alles so schlecht, wie es aussah.» Da hat er sicher recht. Und er weiss: Euphorie im Spätherbst ist nicht ungefährlich, sie mündet schnell in Selbstzufriedenheit. Abgerechnet wird erst im Frühling. Doch der Anfang ist gemacht. Die ZSC Lions sind wieder jemand. Sie sind dort, wo sie sich am liebsten sehen: ganz vorne -
Die Schuld für letzte Saison liegt natürlich bei dem der uns unter den Strich gecoacht hat. Aber der wurde ganz sicher nicht von Sven gewünscht und ist jetzt in Rente. Den Namen habe ich vergessen. Nicht so wichtig!

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Magnin kann sich nicht am Sieg freuen und muss wieder durchdrehen....denke der lernt das nie!
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Logisch wird mehr geschrieben wenns nicht so läuft.Schon klar! Ich gehe auch nur dann ins FCZ Forum (um zu lesen) wenn die Hütte so richtig brennt! Und ein anderes Forum in dem ich lange aktiv war habe ich verlassen weil die Leute untereinander sich angepöbelt haben. Dies ist noch das letzte Forum in dem ich aktiv bin und eigentlich ist ein Forum heute ja sowas von outdated! Finds einfach schade wenn in Phasen wie jetzt wo es läuft quasi keine Maus mehr einen Mucks macht!

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Hier kann wieder mal was positives geschrieben werden!
Ein guter Tag für FCZSC! -
Nach dem Sieg heute (denke es passiert nichts gravierendes mehr) auf Platz 1 mit 7 Punkten Vorsprung. Ist natürlich ein Grund nichts zu schreiben!

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Zusammengestellt wurde das Meisterteam allerdings durch seinen Vorgänger.Sehe ich ganz anders! Eggi hatte in seiner letzten Saison kein gutes Händchen mehr. Er richtete das Wallson Schlamassel an und verpflichtete Flopps wie Pestoni. Als Leuenberger endlich ausmisten durfte (man lies Wallson ja total sinnlos ein zweites Jahr wursteln) wurde er auf Anhieb Meister. Der Titel geht zu 100% auf seine Kappe!
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Der Schweizer Ralph Krueger geht in der Rolle des Underdogs bei der NHL auf
Ralph Krueger ist der erste Schweizer Trainer in der Geschichte der NHL. Der langjährige Nationalcoach der Schweiz formt die Buffalo Sabres zum Team der Stunde.
Nicola Berger, Buffalo (NZZ)
Wer die Garderobe der Buffalo Sabres betritt, wird durch riesige braune Augen von betörender Schönheit angestarrt. Sie gehören einem ausgestopften Büffelkopf. Das Wunderwerk der Taxidermie ist eine Hommage an die Heimatstadt – und ein Unikum in der NHL.
Doch der Schädel ist nicht das ungewöhnlichste im Kosmos dieses Millionenunternehmens. Dieser Titel ist für Ralph Krueger reserviert, den ersten Schweizer Cheftrainer in der Geschichte der Liga – und gleichzeitig der vielleicht ungewöhnlichste Coach der NHL.
Als die Sabres zu Saisonbeginn in Montreal spielten, setzte die «Montreal Gazette» über einen Artikel zu Krueger den Titel: «The most interesting man in hockey». Nordamerika hat einen Hang zur inflationären Verwendung von Superlativen, aber falsch ist es nicht. Krueger hat so viele Facetten, dass man sich fragt, wie es sein kann, dass er erst 60 Jahre alt ist, weil es eigentlich mehrere Leben braucht, um all das Erlebte hineinzupacken.
Krueger war: Eishockeyprofi, Bestsellerautor, Schweizer Nationaltrainer und zuletzt fünfeinhalb Jahre Fussballfunktionär als Chairman des Premier-League-Teams Southampton. Er ist ein Wandler zwischen den Welten, wie es ihn auf diesem Level zuvor nicht gab.
Die Karriere von Ralph Krueger
1998
Krueger wird Schweizer Nationaltrainer und führt die Nation aus der sportlichen Irrelevanz in die Top 8 der Weltrangliste. Seine Amtszeit endet 2010 nach einem Disput mit dem Verbandschef Philippe Gaydoul.2012
Krueger übernimmt die Edmonton Oilers in der Lockoutsaison 2012/13, wird aber am Saisonende per Videotelefon entlassen.2019
Im April nehmen Krueger und seine Frau Glenda die Schweizer Staatsbürgerschaft an. Im Mai wird er Coach der Buffalo Sabres.Es ist Dienstag, und Krueger hält im KeyBank Center seine tägliche Pressekonferenz ab. Es ist eine kleine Ralph-Krueger-Show, die da aufgeführt wird, er ist ganz in seinem Element, und schnell wird klar, dass er sich nach all den Jahren jenseits des Eishockeygeschäfts nicht verändert hat.
Eine von Kruegers grössten Stärken ist die Fähigkeit, sein Gegenüber im Dienst der Selbstvermarktung so sehr zu umschmeicheln, dass man fast nicht anders kann, als ihn zu mögen. Die Interaktion mit der Journaille beherrscht Krueger wie kaum ein Zweiter, er hat sich eine Angewohnheit aus Tagen bei der Schweizer Nationalmannschaft bewahrt: dass er bei jeder noch so trivialen Frage zustimmend und verständnisvoll nickt, als habe noch nie jemand etwas derart Interessantes von ihm wissen wollen – und das erst noch so klug formuliert.
Es ist Krueger dabei einerlei, ob die «New York Times» mit ihm spricht oder ein Reporter vom Lokalblatt mit 20 000 Lesern. Der Medienverantwortliche der Sabres sagt, man müsse sich an so viel Offenheit und Gesprächsbereitschaft erst gewöhnen, die vorherigen Trainer hätten darauf gedrängt, Anfragen abzublocken.
Krueger schafft so Verbindungen, Vertrauen, eine positive Grundlage. Es ist ein Trick, der auch im Umgang mit den Spielern funktioniert. Der Modus Operandi in der NHL war jahrzehntelang, dass die Trainer kaum mit ihren Spielern sprachen – es war Teil einer eigenartigen Kommunikationskultur. Krueger mag einer der älteren Trainer der Liga sein, aber er ist ein Vertreter der neuen Schule.
Der finnische Sabres-Verteidiger Rasmus Ristolainen sagt, Krueger sei der beste Trainer, den er je gehabt habe. Und Kyle Okposo, ein Stürmer, der vor wenigen Jahren mit Depressionen zu kämpfen hatte, sagt: «Ich habe noch nie einen Coach wie ihn erlebt. Er ist ein so guter Kommunikator, er baut alle auf.»
Das Beste aus zwei Welten
Krueger scheint für das beste aus zwei Welten zu stehen, für eine nordamerikanisch-europäische Melange. In der NHL hat es seit 19 Jahren keinen europäischen Trainer mehr gegeben, und vielleicht wäre auch Krueger nicht angestellt worden, hätte er einen Akzent und wäre sein Geburtsort nicht Winnipeg, Manitoba. Doch er sagt: «Europäischer als ich kann man ja gar nicht sein.»Er ist in Deutschland sozialisiert worden, schon mit 17 landete er in Duisburg. Später coachte er in Österreich und in der Schweiz. Er sagt: «Mark Streit ist einst der Türöffner für die Schweizer Spieler gewesen. Ich hoffe, dass ich das für die europäischen Trainer sein kann.» Nach Buffalo hat er frische Ideen gebracht, unter anderem hat er die Morgentrainings an Spieltagen abgeschafft, um Energie zu konservieren.
Buffalo kann beides gebrauchen: den innovativen Geist und das positive Denken. Das gilt für die Sabres, eine Organisation, die seit acht Jahren auf eine Play-off-Teilnahme wartet, länger als jede andere Franchise. Und das gilt für Buffalo, eine Arbeiterstadt mit Aussenseiterromantik.
Es ist der zweitgrösste Ort im Gliedstaat New York, 250 000 Einwohner, aber mit der Glitzerwelt Manhattans hat Buffalo nichts gemein. Wer hierhin kommt, tut das wegen der 25 Autominuten entfernten Niagarafälle – und reist dann schnell weiter. Es gibt in der Stadt kaum Wolkenkratzer, weil das Geld in den 1970er und 1980er Jahren knapp war. Der Fotograf Milton Rogovin hat die Probleme der Arbeiterklasse im faszinierenden Zeitdokument «Lower West Side» abgebildet.
Heute boomt die Stadt, der Immobilienmarkt floriert, doch im Profisport ist Buffalo ein Bettler geblieben. Seit 54 Jahren wartet die Stadt auf einen Titel, die American-Football-Franchise der Bills ist in der Superbowl-Ära ebenso titellos wie die Sabres in ihrem 49-jährigen Bestehen.
«Ich hätte als Chairman in der Premier League bleiben oder in der NHL Klubpräsident werden können. Die Aufgaben waren so verschieden wie ein Marsflug und ein Tauchgang auf den Meeresgrund.»
Die Geschichte der Profiteams erzählt von Unvermögen, von Enttäuschungen, vom ewigen Zyklus der Hoffnung auf bessere Zeiten. Auf einer Werbetafel am Highway wirbt ein Getränkeunternehmen mit dem Slogan «Billieve», Glaube an die Bills, was einfacher gesagt ist als getan. Doch es scheint aufwärtszugehen, seit die Bills und Sabres unter der Kontrolle des Milliardärs Terry Pegula stehen, der mit Fracking reich geworden ist und dessen Tochter Jessica in der Tennis-Weltrangliste auf Platz 76 steht.Als Pegula 2011 die Sabres kaufte, versprach er den Fans einen Stanley-Cup-Titel – und erhöhte die Budgets für fast alles, vom Scouting über die Ernährung bis zur Infrastruktur. Auch den neuen Coach lässt er sich einiges kosten: Kruegers Vierjahresvertrag soll 16 Millionen Dollar wert sein.
Viel Geld, gewiss, aber Krueger war ein gefragter Mann. Und doch fragt man sich, weshalb er sich das noch einmal antut, den Stress, wenn er eine Managementposition beziehen und für gutes Geld und Prestige den Grüssaugust hätte spielen können.
Krueger sitzt in einer Loge, sortiert seine Gedanken und sagt, er habe viele Angebote gehabt: «Ich hätte als Chairman in der Premier League bleiben oder in der NHL Klubpräsident werden können. Die Aufgaben waren so verschieden wie ein Marsflug und ein Tauchgang auf den Meeresgrund. Aber ich spürte, dass ich noch einmal an meine Grenzen gehen wollte.»
Der Entscheid, sagt Krueger, sei dann gefallen, als ihm seine Kinder sagten, sie hätten ihn lange nicht mehr so glücklich gesehen wie 2016 in Toronto. Krueger hatte dort am Schauturnier World-Cup das Team Europa betreut, es war das letzte Mal gewesen, dass er im Eishockey aktiv war.
Er führte die schwach besetzte Equipe bis in den Final, was seinem Renommee in der NHL weiter zuträglich war. Buffalo wollte ihn schon 2017 verpflichten, damals sagte Krueger ab, weil er sich Southampton verpflichtet fühlte. Wer fragt, was sich verändert habe, erhält eine kurze Antwort: die Perspektiven.
Parallelen zur Schweiz
Krueger coacht ein ebenso junges wie talentiertes Team - und er profitiert von der angenehmen Konstellation, dass es schlechter nicht mehr werden kann. Und dann ist da diese Aussenseiterrolle, die auf Krueger eine besondere Faszination ausübt, seit Jahrzehnten schon.Das ist bemerkenswert, denn er hat sich in den letzten Jahren vor allem mit den Reichen und Mächtigen dieser Welt abgegeben: Er bekleidete eine offizielle Rolle beim Weltwirtschaftsforum in Davos, war ein gefragter Referent für Privatbanken und arbeitete in Southampton für die Schweizer Milliardärin Katharina Liebherr. Doch als Trainer geht Krueger in der Rolle des Underdogs auf – so war das bei der Schweizer Nationalmannschaft, so war das am World-Cup, so ist das in Buffalo.
Die Sabres sind das Team der Stunde, sie starteten mit neun Siegen aus zwölf Spielen und führen die Atlantic Division an. Es ist Donnerstagabend, und Buffalo hat einen Rückschlag einstecken müssen, ein 2:6 bei den New York Rangers im Madison Square Garden. Krueger sagt in eine Kamera, er ziehe auch aus Niederlagen Adrenalin.
Den Sabres mangelt es nicht an offensivem Talent, die Mannschaft um den Captain Jack Eichel skort derzeit aus allen Lagen.
Und dann weist er auf die Parallelen zur Schweizer Nationalmannschaft hin, darauf, dass es für die Sabres wie einst für die Schweiz erst einmal darum gehe, in die top 8 vorzustossen. Er sagt: «Es steckt viel Schweiz in dem, was wir bei den Sabres machen.»Das ist mehr als eine charmante Flunkerei: Krueger unterteilt die Spieler noch immer in Rot und Grün für ihre defensiven und offensiven Aufgaben. Das System war beim Nationalteam einst berühmt-berüchtigt, weil es Ordnung brachte, offensive Freigeister wie der Stürmer Marcel Jenni darin aber keine Entfaltung fanden.
Die Vorhaltung an Krueger war gegen Ende seiner Ära als Nationalcoach, dass er zu defensiv spielen lasse, aber er sagt, er passe seine taktischen Vorgaben dem vorhandenen Spielermaterial an. Den Sabres mangelt es nicht an offensivem Talent, die Mannschaft um den Captain Jack Eichel skort derzeit aus allen Lagen. Krueger sagt: «Es ist eine aufregende Zeit, um in Buffalo zu sein.»
Die Hoffnung ist, dass der Büffelkopf innert nützlicher Frist nicht mehr das imposanteste Stück in der Garderobe der Sabres ist, sondern Memorabilia des ersten Titels der Klubgeschichte.
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Schon erstaunlich was der auf dieser Seite meist verschmähte Mann leistet!
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Er war bereits Meister mit dem ZSC....
Sportchefs, ob Hockey oder Fussball, werden in der Schweiz von Fans und Medien meist verrissen, kaum einer kann es ihnen recht machen. War eigentlich bis jetzt auch bei jedem ZSC Sportchef so, Titel hin oder her.
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Die gleiche Geschichte gab es damals über Dan Hodgson den die Bergaffen nicht mehr wollten. Bei uns wurde er back-to-back Meister. Bin da ganz entspannt. Und denke die Chancen das Zug in den PO's (wieder) versagt sind gross, sehr gross!
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Und ja, Roe heute wirklich KLASSE! Unglaublich haben sie ihn beim EVZ gehen lassen...........Sven Leuenberger hat ihn geholt, genauso wie Noreau aus Bern. Die Kommentare zu diesen Transfers (ich vermeide das Wort "genörgel") kann man hier im Archiv nachlesen. Der dienstälteste und erfolgreichste Sportchef der Schweiz - gut ist er beim ZSC!
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Läuft weiter bei uns! Sehr geil![emoji41]