Beiträge von Larry


    Super dass man in der Schweiz jetzt auch College Spiele sehen kann! Fuer mich ist schon seit einiger Zeit der Samstag wichtiger als der Sonntag was Football angeht.

    A propos College Football:

    Gestern war für meinen Nachbarn und mich der Start in die neue NHL Saison, meine 9. Saison in der ich mehr NHL- als NLA-Spiele sehe.

    Wir gehen selten am Samstag weil man dann anderes machen kann, wir gehen meist unter der Woche. Er meinte dann auch es werde wohl ziemlich voll sein in den Sports Bars und so entschieden wir uns für die grösste die wir kennen. Ich staunte dann nicht schlecht: Parkplatz war voll! Drinnen, ansonsten immer praktisch leer, war der riesen Laden prall gefüllt! Auf 5738 Bildschirmen :razz: lief Miami Hurricanes vs Florida State Seminoles. Der Laden liegt natürlich im Heartland der Hurricanes Fans und somit war klar wer im Laden das sagen hat. Riiiiesen Jubel beim ersten TD, gefolgt von Fan Chants! :shock: Habe ich so noch nie erlebt! Stimmung in etwa fast so wie bei uns in der Messe Halle während dem entscheidenden PO Finale gegen Lugano!

    Für mich steht der Sonntag trotzdem klar vor dem Samstag, ich sehe einfach zu viele Fehler, zu viele Unzulänglichkeiten beim College Football, aus dem gleichen Grund verfolge ich auch keine ECHL Hockey Games obwohl unser lokales Team nur 15 Minuten von hier entfernt ist.

    Die rätselhafte Schwäche der ZSC Lions

    Die Zürcher überzeugen derzeit fast in allen Belangen – einzig im Boxplay nicht. Im Powerplay ist der ZSC hingegen brandgefährlich.

    Ulrich Pickel (NZZ)

    Wer die ZSC Lions kritisieren will, muss genau hinsehen. Sehr vieles läuft sehr gut, und alles läuft viel besser als im letzten Jahr. Die Meisterschaft macht Pause, nach 19 Spielen haben die Lions im Durchschnitt pro Partie 2,11 Punkte gewonnen. Wenn sie so weitermachen, werden sie den Spitzenplatz in der Tabelle bis zum Schluss behalten.

    Noch Fragen? Oh ja. Etwas passt gar nicht ins schöne Bild. Im sonst so dynamischen Zürcher Spiel hat sich ein Schwachpunkt eingeschlichen, der zuerst noch als vorübergehendes Manko wahrgenommen werden konnte, sich nun aber hartnäckig hält: das Penalty-Killing oder Boxplay beziehungsweise das Spiel mit einem Mann weniger.

    Kaum sitzt ein Zürcher auf der Strafbank, beginnt das Zittern. Warum eigentlich? Ist man mit einem Mann weniger unterwegs als der Gegner, geht es nur darum, sich zu verteidigen. Hat man die Scheibe, spediert man sie so schnell wie möglich weg vom eigenen Tor und möglichst gleich auch noch aus der eigenen Zone. Und wenn der Gegner die Scheibe hat, versperrt man ihm die Wege, blockiert seine Schüsse und schirmt das Tor hermetisch ab. Das ist keine Hexerei, nur rustikales Handwerk. Und das beherrschen die Zürcher ja eigentlich wieder ganz gut. Das Boxplay ist weniger vielschichtig als die gegenteilige Spezialsituation, das Powerplay. Dieses wird von den Zürchern geradezu zelebriert, mit einem Mann mehr sind sie brandgefährlich. In 63 Powerplay-Gelegenheiten erzielten sie 17 Tore, das ergibt eine schwindelerregend gute Erfolgsquote von beinahe 27 Prozent.

    Mit einem Mann weniger aber haben sie in 66 Situationen schon 16 Tore erhalten, was eine Unterzahl-Effizienz von knapp 76 Prozent ergibt. Der drittschlechteste Wert der Liga, nur der EVZ und Davos sind noch schwächer – was ebenfalls erstaunlich ist. Auf einen Nenner gebracht: Was die ZSC Lions im Powerplay aufbauen, reissen sie im Boxplay wieder ein. Eine schlüssige Erklärung hat niemand. Sven Leuenberger, der Sportchef, sagt: «Seit wir uns mehr bewegen, sind wir etwas besser geworden.» Das ist eine technische Argumentation, die auch die Trainer wählen. Das Boxplay ist vor allem auch Kopfsache. Und hier zeigt sich, dass die Zürcher nicht so unverwundbar sind, wie die Tabelle glauben macht. Die Verunsicherung der letzten Saison ist noch nicht ganz verschwunden. Dem Trainer Rikard Grönborg kann das nur recht sein. So hat er wenigstens noch eine grosse Baustelle

    Ein Pflichtsieg gegen den schon abgeschlagenen Tabellenletzten und ein Überraschungssieg gegen Basel geben die 6 Punkte ohne die man Punktgleich mit Xamax auf dem Barrage Platz stehen würde! Befreiungsschlag geglückt! Fragt sich noch wie nachhaltig der Aufschwung ist. Wir werden sehen, aber es sah schon schlechter aus!

    3:0 für Bern: «Schtööt uf, we dr Bärner sit»

    Und nach dem die Entscheidung im Penaltyschiessen gefallen ist, ertönt ein lautes Pfeifkonzert "in Europas grössten Hockeytempel".

    Das nennt man in Bern wohl "hinter der Mannschaft stehen"!

    Schlegel, wie lange noch?

    Berührte ein Zürcher einen Tessiner, und die Schiedsrichter wagten es, nicht abzupfeifen, witterte das Publikum sofort eine Verschwörung und setzte zum Aufschrei an, als ob es im Eishockey strengstens verboten wäre, auf den Körper zu spielen.

    Nichts neues in der Gemüsehalle! :roll:


    He he, schnell allen Spekulationen ein Ende gesetzt und Chläusli das Maul gestopft

    :mrgreen:

    Die Balti Brothers gehören zum Z! Und es könnte ein guter Schachzug sein mit dem einen zu verlängern um auch den anderen zu halten.

    Einer aus der Pro Gruppe soll mir mal erklären wie und wo der ZSC Geld damit verdienen kann. Im Moment schmeisst er es nur zum Fenster raus. Andere Vereine habe das Experiment bereits wieder abgebrochen. :nixwiss:


    Wenn irgend ein CEO, Banker oder weiss ich nicht Kader nur schon mehr als 1 Mio. im Jahr kassiert, landet man schnell einmal beim Wort "Abzocker" und es gab sogar Initiativen welche das beschränken wollen. Wenn sich aber ein Sportler in solchen Salärsphären bewegt, dann wird er gehuldigt und hochgejubelt.

    Von de gleichen Leuten notabene die den Banker Abzocker nennen! :roll:

    Ulrich Pickel (NZZ) zum ZSC Nachwuchs:

    Wenig aus dem Nachwuchs

    Ebenso stand auch Dave Sutter wieder einmal im Aufgebot. Der ehemalige Bieler Verteidiger sass aber, wie meistens diese Saison, nur wie bestellt und nicht abgeholt auf der Spielerbank. In Grönborgs Überlegungen spielt er keine Rolle, deshalb wird er die Lions Ende Saison verlassen. Das wurde spätestens klar, als am Montag bekanntwurde, dass Johann Morant vom EVZ ins Hallenstadion wechseln wird.

    Dieser Transfer ist insofern bemerkenswert, als er zeigt, wie viel Mühe dieser Grossklub derzeit hat, sich aus dem Nachwuchs zu bedienen. Morant, ein Franzose mit Schweizer Lizenz, wird im nächsten April 34 Jahre alt und gehört zweifellos nicht zu den grössten Könnern des Welt-Eishockeys. Doch er spielt körperbetont und mit viel Intensität und Leidenschaft.

    Rollenspieler dieses Zuschnitts müssten die ZSC Lions eigentlich selber hervorbringen können. Doch das ist nicht der Fall. Seit Jahren beschränken sie sich in der Ausbildung zu einseitig auf das läuferische und spielerische Element. Andererseits beweist diese Saison, wie gut ihnen die Zuzüge von auswärts tun. Kämpferisch sind die Lions weit besser als im Vorjahr. Daran ändert auch die knappe Niederlage in Biel nichts.


    Jungs, war doch nicht ernst gemeint, war für Larry der Post, Chli nörgele

    Du Sack! :mrgreen:

    Konnte das Spiel nicht verfolgen, habe meinem Nachbarn und NHL Buddy zum Golf zugesagt.....bei 32 Grad. :suff:

    Gute Reaktion im dritten Drittel, Tor muss man nicht unbedingt geben, ist kein Weltuntergang.

    Gute Analyse von Christian Weber zum ZSC PP, dem besten der Liga, mit Roe, Pettersson, Noreau und.....Chris Baltisberger! :applaus:

    Beim Boxplay kann/muss der Z noch massiv zulegen!

    PS: Bern langsam aber sicher in der Krise, mehr und mehr Plätze bleiben leer......

    The Nashville Predators have re-signed defenceman Roman Josi to a 8-year, ~$72.8 million contract with an AAV of ~$9.1 million.

    The contract contains a full no move clause.

    Die Schläger Geschichten sind uralt. In der Zwischenzeit war er lange in Zug, etwas vom besseren in der Schweiz. Leuenberger hat ihn damals schon zu Bern geholt, er steht auf ihn. Was seine letzten Jahre betrifft hat er mit seiner Einschätzung wohl nicht unrecht. Abwarten.