Zusammen mit Winti belegen die drei unsäglichen Farmteams die letzten vier Plätze in der Liga. Im Fussball kann ein Nachwuchsteam (U21) nicht in der zweithöchsten Klasse spielen, dies sollte auch im Hockey so sein. Da die Liga nun durchlässig wird hoffe ich das aus der MySports League Teams aufsteigen und die drei Farmteams verdrängen. Bin heute der Meinung das man die wenigen Spieler die ev. für die NLA taugen lieber in "richtige" NLB Teams einbaut mit denen man eine Zusammenarbeit anstrebt. Bern hat auch kein Farmteam, es geht auch ohne!
Beiträge von Larry
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bis auf yb und basel ist die liga wirklich extrem offenSehe ich auch so, beim Rest der Liga ist alles möglich wie schon letzte Saison, von Platz 3 bis Barrage oder Abstieg! Ein guter Start würde helfen, ansonsten ist man schnell unter Druck und in der Abwärtsspirale.
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Aber, eine andere grosse Frage ist was der ZSC ohne Schlegel macht!Richtig! Die super Lösung mit Goalie 1A und 1B haben wir nicht mehr. Fällt Flüeler langfristig aus sehe ich nur die Verpflichtung eines Ausländers als Lösung, es sei denn die Nummer 2 ist ein Schlegel 2.
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denke aber doch, dass wir mit barrage und abstieg nichts zu tun haben werden.Bisschen wenig oder? Ich warte mal auf das offizielle Ziel von Canepa. Aber ich denke eigentlich muss Platz 3 das Ziel sein! Wenigstens auf dem Papier...
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Ich glaube einfach nicht, dass unser Team nächste Saison genug stark ist, um ganz an der Spitze mitzuspielen. Wenn es gut läuft, können wir die Top 4 erreichen und im Playoff ist immer alles möglich (siehe 2018). Aber ein Selbstläufer wird das nicht...Lausanne auf Platz 3 machte 82 Punkte (15 hinter Zug!), der ZSC machte 74 und verpasste die PO's denkbar knapp. Sind 8 Punkte Differenz. Zug ist der grosse Favorit, was macht Bern ohne Genoni ist die grosse Frage. Platz 1-4 und Halbfinale, das Ziel das der Z nun über Jahre herausgegeben hat, scheint realistisch. Und in den PO's ist alles möglich, siehe 2018 oder NHL. Bin positiv, erwarte aber nicht den Titel. Wie hat es in Davos immer geheissen? Wir sind im Umbruch, in einer Übergangssaison. Das machen wir jetzt eben auch mal! :razz:
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So war es.....Yesterday When I Was Young:
Wenn Betrunkene über den Fussballplatz rennen, ist Grümpelturnier
Zu gefährlich, zu primitiv, zu altmodisch – das Grümpelturnier vermag immer weniger Hobbyfussballer zu begeistern. Dabei war es einst der schönste Reiz des Sommers. Ein Spieler erinnert sich.
Samuel Burgener (NZZ)
Am Wochenende findet in unserem Dorf das legendäre Grümpelturnier statt. Ich wollte mit meinen Freunden ein Team stellen wie jedes Jahr, ein paar Bier trinken, doch sie weigerten sich. Sie fürchten sich vor Verletzungen, als wären sie Senioren. Sie haben Termine oder schlicht zu wenig Lust. Und überhaupt, sagte einer, sei die Zeit der Grümpelturniere vorbei.
Die Grümpelturniere darben, es gibt immer weniger. In den vergangenen Jahren haben viele Schweizer Fussballklubs ihr Grümpi aufgegeben. An den meisten Turnieren spielen deutlich weniger Teams als früher. Die Gründe sind überall dieselben: Es gibt zu viele andere Anlässe, die Leute wollen sich nicht mehr für ein ganzes Wochenende verpflichten. Für die Vereine ist der Aufwand zu gross und der Gewinn zu gering.
Ich bedaure, was die Zeit mit dem Grümpelturnier angestellt hat, und ich werde wehmütig ob der Ausreden meiner Freunde. Wie konnte es so weit kommen? Bei uns war das Turnier immer ein Highlight im Kalender, wichtiger als Weihnachten oder die Fasnacht. Es war der Start in den Sommer. Wir richteten unsere Ferien nach dem Turnier, wir sehnten das Wochenende Anfang Juli herbei wie andere die Reise ans Meer.
Die ersten Grümpelturniere in unserem Bergdorf im Wallis fanden in den 1970er Jahren statt. Eine Weile gab es drei Turniere pro Sommer. An manchen spielten 120 Teams aus allen Ecken der Schweiz, viele junge Männer und ein paar Frauen. Am Freitagabend wurde das Turnier mit einer Party im Festzelt lanciert. Am Samstag startete die Vorrunde, am Sonntag um 16 Uhr war der Final. Und dazwischen war alles möglich.
Schon der Gang zum Sportplatz am Samstagmorgen war ein Ritual. Wir waren noch sanft beduselt, setzten die dunkle Sonnenbrille auf, trugen Gel im Haar und die Sporttasche über der Schulter. Wir liefen durchs Dorf voller Erwartung, sahen zerstörte Blumentöpfe und Stühle der Restaurants auf der Strasse – das Resultat der Party vom Vorabend. Am Raiffeisen-Bankomaten holten wir einen Betrag ab, der für Ferien gereicht hätte. Wir schlenderten weiter zum Fussballplatz, fragten beim Turnierbüro nach, wann wir spielen würden. Dann bestellten wir an der Bar das erste Tablett Bier.
Das Grümpelturnier hat immer von seiner Vielfalt gelebt und davon, dass es die Leute zusammenbrachte. Es war unsere WM, komprimiert auf ein Wochenende. Ein paar Freunde aus Thun spielten gegen die Studenten der HSG St. Gallen, die Kroaten vom Tal gegen die Idioten vom Nachbardorf. Einige Male machte ein Team von afrikanischen Geflüchteten mit. Die Portugiesen von der Baufirma waren motiviert und gewannen oft. Für sie war das Turnier die einzige Möglichkeit im Jahr, im Dorf mehr zu sein als die Gastarbeiter.
Die Vorbilder aus dem Dorf
Als wir in den späten 1990er Jahren Kinder waren, bewunderten wir die einheimischen Teams, ihre klangvollen Namen: FC Bääh, Hammer, Black Socks, Torjäger, Diesel. Wir bestaunten die Männer des Dorfes vom Spielfeldrand aus, bejubelten ihre Tore, wollten werden wie sie. Viele von uns wählten ihren Firmgötti am Grümpelturnier aus.Später griffen wir selber an auf dem kleinen Feld, ein Goalie und fünf Spieler. Wir wollten stets besser sein, als wir waren. Mani grätschte die Gegner nieder, Rico bewegte sich vorne links in einem Radius von fünf Metern, und Guido stand im Tor und beliess es dabei. Als das Spiel nach 15 Minuten vorbei war und verloren, posierten wir verschwitzt im Kreis, die eine Hand am Bier, die andere in der Hüfte. Wir diskutierten in heiligem Ernst über den Match, wir stritten und bestimmten schliesslich eine neue Taktik für das nächste Spiel.
Das Turnier war verbindlich für uns. Wir waren immer alle da, was dem Anlass etwas Grundsätzliches verlieh. Der Sport, der Fussball, das Vereinsleben, das Miteinander, alles hat gezählt. Wir und die anderen Teams pöbelten uns schon Wochen vor dem Turnier gegenseitig an. Die Rivalität zwischen den einheimischen Mannschaften hatte über das ganze Jahr Bestand. Wer an einem Turnier schon nach der Vorrunde ausschied, kriegte das noch im Winter zu hören.
Es war so schön, weil wir ewig Zeit und Musse hatten. Weil wir nicht wussten, ob es irgendwo besser sein könnte als hier. Während der Spiele der anderen Teams lagen wir am Boden und liessen uns von der Sonne die Bäuche verbrennen. Wir pflegten unsere Schürfwunden, redeten und flachsten über alles. Über dem Kunstrasenplatz flimmerte die Hitze, durch die Boxen dröhnten Schlager und Hitparade. Wir assen ein Schnitzelbrot, das uns bis am nächsten Morgen zwischen den Zähnen klebte. Einer holte wieder Bier, und Roberto las den «Blick».
Der Speaker gab dem Tag mit seinen Ansagen einen behäbigen Rhythmus: «Schiedsrichter, Spielende. Auf Platz 1 machen sich bereit: Hang Loose gegen die Los Promillos.» Die Berge ragten um den Sportplatz empor. Es war, als spielten wir im Bernabéu von Madrid.
Die betrunkenen Helfer
Ich frage mich heute, wann das Turnier seinen Zauber verlor. Wahrscheinlich passierte es schleichend. Ich half viele Jahre bei der Organisation mit, als Mitglied des Fussballklubs. Plötzlich wurde es mit jedem Jahr schwieriger, Leute zu finden, die beim Aufstellen helfen oder hinter der Bar. Die Helfer von der Morgenschicht waren noch betrunken von der Party des Vorabends. Und diejenigen von der Spätschicht tranken lieber selbst, als die Gäste zu bedienen.Auch die Teams wurden weniger. Einige feierten lieber an Open Airs statt bei uns, andere flogen für 80 Franken nach Mallorca. Wir hörten von kulinarischen Wanderungen, Wellness-Trips oder anderen Anlässen, die in Mode kamen. Und von den Einheimischen zogen ein paar nach Zürich oder Bern und kamen immer seltener heim. Irgendwann kamen sie nicht mal mehr für das Turnier.
Später hörten wir von Bekannten, dass viele Grümpelturniere Probleme hätten. Die Organisatoren liessen sich allerhand einfallen, um die Leute bei Laune zu halten. Die Turniere wurden zur Chilbi, bekamen ein Rahmenprogramm mit Bubble-Soccer, Torwandschiessen, Hüpfburgen, Spielautomaten. Dabei war das Tollste am Grümpelturnier, dass es sich selber genügte.
Das Wochenende stand für sich. Der Sommer, die Gespräche, die erotisierende Kraft der Hitze, die Intensität der Spiele, der Geruch der Muskelsalbe Dul-X und der Fritteuse, das Bier: Alles wirkte zusammen und erregte in uns ein Gefühl der tiefsten Zufriedenheit, die zwei Tage lang und darüber hinaus anhielt. «Mary ven con migo» von den Dorados war die Melodie des Turniers, und alles war stimmig. Ich lief schon an den Wolkenkratzern von New York vorbei, ging in der Fremde von Moskau verloren, verirrte mich in der U-Bahn von Peking. Doch am weitesten entfernt vom Alltag war ich stets am Grümpelturnier.
Das Turnier war ein Teil des Dorflebens, ein Porträt unserer Gemeinde. Michel wusste bald, welche Frau ihm gefiel, und wir wussten es auch. DJ Kurt hatte seinen grossen Auftritt. Die Politiker bezahlten eine Runde. Die Väter standen am Spielfeldrand und sagten, dass das Niveau zu ihrer Zeit noch besser gewesen sei. Und am Sonntag kamen die Mütter, Tanten, Grosseltern für Schnitzel mit Pommes frites und die Finalspiele vorbei, alle in der Sonntagskleidung und direkt von der Messe.
Auch für uns war das Grümpelturnier die grosse Chance, uns zu präsentieren. Es war die Modenschau des Jahres, das Instagram unserer Zeit. Als Kinder zeigten wir unser Leibchen von Juventus und als Teenager das neue Tribal-Tattoo auf der Wade. Und in jedem Jahr kam irgendeiner gut getimt mit der neuen Freundin zum Sportplatz.
Das Turnier ist alt geworden
Heute denke ich, dass das Turnier einfach alt geworden ist und nicht mehr in unsere Zeit gehört. Sein Charme bestand aus dem Frivolen, aus der Grenzüberschreitung auf und neben dem Platz. Es war das grosse Männerding, ein jährliches Polterwochenende.An jedem Turnier gab es eine Schlägerei zwischen zwei Teams. Pavo stürmte einmal gar das Turnierbüro wegen eines verweigerten Penaltys. Immer wieder riss sich ein Spieler das Kreuzband oder die Achillessehne. Am Abend im Festzelt steckten sich die Leute die Zunge in den Hals, verschwanden in die Nacht und wollten nichts mehr davon wissen am nächsten Tag. Einmal sah ich, wie ein Urner einer Frau vis-à-vis ins Décolleté erbrach. Und immer wieder musste einer aus dem Zelt getragen werden, zerstört vom roten Wodka mit Red Bull.
Am Samstag findet das Turnier wieder statt. Wir haben mit grösster Mühe doch noch ein Team angemeldet. Wir Verbliebenen vom grossartigen Ricos Team haben uns mit dem alten Rivalen Kamikaze vereint, der ebenfalls keine eigene Mannschaft stellen kann. Jetzt wollen wir den Turniersieg. Wir sind der grosse Favorit. Mit Sicherheit.
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Hmmm, weiss aber nicht viele noch immer Wankdorf sagen ....... Ist doch auch am gleichen Ort, oder? Evtl. aber auch eine "Generations-Frage" ......
Ich!
Aber ja, ist sicher eine Generationen Frage! Ich werde alt! Aber scheiss drauf! 
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Da das Stadion auf dem Hardturm Areal steht wird wohl jeder Fan nach wie vor Hardturm sagen....vor allem die Hoppers natürlich. Aber auch für mich wird das der Hardturm werden und immer sein! Anders sieht es aus wenn wie bei den Bayern ein neues Stadion an einem neuen Standort gebaut wird, das kann ja dann nur Allianz Arena oder so heissen.
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Good luck Gaetan, du wirst es brauchen. Als Schweizer, in seinem Alter, ohne aus dem Draft zu kommen - wird hart!Er lebt seinen Traum, das gefällt mir! Und wie es im Artikel der NZZ steht, EDM ist notorisch erfolglos, somit die Chance dort zum Einsatz zu kommen grösser als sonstwo.
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So schuften sich die ZSC-Spieler durch den Sommer
Weil sie das Playoff verpasst haben, werden die Zürcher länger gequält. Athletiktrainer Mattia Stendahl erklärt, worauf er achtet.
Simon Graf (TA)
Der Recycling-Lastwagen, der die Oerliker Salvatorstrasse herabfahren will, muss warten. Mattia Stendahl, der Athletiktrainer der ZSC Lions, streckt dem Fahrer die flache Hand entgegen wie ein Wachsoldat. Damit die zwölf Zürcher Spieler, die auf der Quartierstrasse Hügelsprints machen, rechtzeitig loslaufen können. 6 Sekunden sprinten, 34 Sekunden zurücklaufen, 6 Sekunden sprinten, und so weiter. Dies fünfmal. Dann eine dreiminütige Pause und drei weitere Fünferblöcke.
Während der Pausen fällt kaum ein Wort. Die verschwitzten Hockeycracks saugen an den Trinkflaschen und holen Luft. «Nur nicht erschrecken», sagt Stendahl zu einer Frau, die mit einem Kinderwagen die Strasse hochläuft. Bald wird sie überholt von keuchenden Spielern. Als die Übung dem Ende zugeht, kommt gute Stimmung auf. Nordamerika-Söldner Jonas Siegenthaler, der auch mittrainiert, muntert seine Kollegen auf. Es sind die letzten Hügelsprints für diesen Sommer. Ab Freitag haben die ZSC-Spieler Ferien. Drei Wochen.
Seit Ende April im Training
Wer gedacht hatte, wegen des Verpassens des Playoff hätten die Zürcher mehr Urlaub gehabt, der irrt. Sechs Wochen stehen ihnen jeweils zu. Drei nach der Saison, drei vor Aufnahme des Eistrainings Ende Juli. Und weil sie diesmal weniger lang spielten als in der Meistersaison, dauert ihr Sommertraining elf statt acht Wochen. Am 23. April ging es bereits los.
«Es war ein langer Sommer», sagt Simon Bodenman. «Für den Kopf war das nicht einfach.» Aber man habe gespürt, dass keiner mehr eine Saison erleben wolle wie die letzte. «Alle waren bissig. Selbst im Unihockey. Und wenn wir den Hügel hochsprinten, will jeder zuvorderst sein.»
Seit Februar 2017 ist Stendahl vollamtlicher Athletiktrainer bei den ZSC Lions – es ist das dritte Sommertraining, das er leitet. Er sagt: «Früher galt die Devise, dass das Sommertraining pickelhart sein soll. So hart, dass die Spieler täglich fast erbrechen müssen. Heute denkt man anders: Es muss in erster Linie clever sein.»
Er halte sich vor Augen, dass er es nicht mit Ausdauerathleten zu tun habe, sondern mit Spielernaturen. «Und die muss man so oft wie möglich spielen lassen. Man kann auch Intervalltrainings sehr gut in Spielformen verpacken. So kann man einen Spieler viel mehr pushen.»
An diesem Dienstag beginnt die Trainingseinheit um neun Uhr mit einem 45-minütigen Aufwärmen auf dem Kunstrasen, in das Stendahl Yogaübungen integriert. Es folgen die Hügelsprints. Zuletzt wird Unihockey gespielt in der Kunsteisbahn Oerlikon, die kein Eis hat und ein Klima wie in einem Treibhaus. Nach der Mittagspause geht es im Kraftraum weiter.
Von den USA geprägt
Pro Woche gibt es neun Trainingsblöcke, je zwei am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, einen am Mittwoch. Stendahl kommt selber aus dem Eishockey, spielte bis zur Elite A bei Rapperswil und machte den Master Spitzensport in Magglingen mit dem Fachgebiet Trainingswissenschaft. Stark geprägt hat ihn sein sechsmonatiges Praktikum in Phoenix bei Exos, einer Grossfirma für Athletiktraining.
Das Sommertraining hat sich in letzter Zeit stark gewandelt. Bankdrücken mit Maximalgewichten erachtet Stendahl als zu risikoreich. «Was bringt es mir, 140 Kilo zu stemmen, wenn ich es nicht umsetzen kann?», fragt er rhetorisch. Er legt viel Wert aufs Aufwärmen und die Beweglichkeit. Wobei er darunter nicht versteht, dass man den Spagat machen kann. Sondern, dass man in extremen Gelenkwinkeln Kraft generieren kann.
Ende Juli geht es dann wieder aufs Eis, und dann ist auch der neue Headcoach Rikard Grönborg da. Stendahl kann ihm auf dessen Muttersprache rapportieren, wie es im Sommer gelaufen ist. Sein Vater ist Schwede. (Tages-Anzeiger)
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Bobrovsky, Stralman, Acciari, Connolly zu den Panthers

Timo Meier 24 Mio / 4 Jahre

Wer spielt noch für Columbus nächste Saison?
Elvis wird zum Zug kommen! -
Auch bei Fragen wie: Welche Strategien funktionieren am besten gegen ein bestimmtes System besteht viel Potential.Du analysierst deinen Gegner, aber der analysiert auch dich. Am Schluss entscheiden trotzdem die Spieler, welches Team macht weniger Fehler.
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FCZ-Stürmer Odey nach Belgien
Der FC Zürich lässt Stephen Odey ziehen. Der 21-jährige Stürmer aus Nigeria wechselt belgischen Medienberichten zufolge für kolportierte 3,9 Millionen Franken zum belgischen Meister KRC Genk, der sich für die Champions League qualifiziert hat.Odey erzielte in 61 Super-League-Spielen für Zürich 17 Tore, davon zehn in der abgelaufenen Saison. Für das nigerianische Nationalteam kam er zu bisher drei Einsätzen. (ram/sda)
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Ich stelle den Artikel hier ein weil weiter unten auch Bezug zum Hockey (auch in der Schweiz) genommen wird. The Times They Are a-Changin....
Big Data raubt dem Sport die Romantik
Big Data revolutioniert gerade die Welt des Sports, es macht sie steriler und berechenbarer. Nirgendwo sind die Auswüchse extremer als in den milliardenschweren Profiligen Nordamerikas. Am Wochenende lässt sich das in London beobachten – die US-Baseball-Liga MLB gibt dort das erste europäische Gastspiel ihrer Historie.
Nicola Berger (NZZ)
Im August 2018 hatte Jayson Werth einen Ausbruch. Werth, 40, ist ein ehemaliger Baseballprofi, er hat in seiner Karriere 140 Millionen Dollar verdient. Doch Werth scheint die Freude vergangen zu sein, er sagte: «Es tötet den Sport. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir einfach Laptops auf das Feld stellen könnten. Es braucht uns Spieler nicht mehr. Es ist ein Witz.»
Es, das ist Big Data, die kühle Logik der Zahlen. Sie hat den Baseballsport in der letzten Dekade radikal verändert, bis zur Verzerrung fast. Nie liess sich mit Baseball mehr verdienen als jetzt, Mike Trout wird bei den Los Angeles Angels in den nächsten 12 Jahren 432 Millionen Dollar erhalten, es ist der lukrativste Vertrag in der Geschichte des Teamsports. Geld spielt keine Rolle mehr, die Medienrechte haben für eine Goldgräberstimmung gesorgt, doch der Sport befindet sich in der Krise. Die Zuschauerzahlen sinken, das Publikum ist überaltert, die Partien dauern zu lange und sind zunehmend öde – es gibt zu viele Unterbrüche, zu wenig Aktion. Die Teams füllen ihre Kader vermehrt mit Spezialisten statt Allroundern, was die taktische Variabilität erhöht, das Spiel aber weiter verlangsamt – der Sport kennt keine Wechselbeschränkungen.
Glaubt man Jayson Werth, ist die Entwicklung nicht zuletzt den «Super-Nerds» zu verdanken, die den Baseball in eine Art Schachspiel verwandelt haben. Denn kaum ein Sport lässt sich besser vermessen und in Statistiken pressen, es gibt unzählige Einzelsituationen und keinen kontinuierlichen Spielfluss. Für jeden erdenklichen Spielzug, für jede Eventualität existieren komplexe Wahrscheinlichkeitsberechnungen. Profis in der Major League Baseball (MLB) sind längst zu gläsernen Menschen geworden – und ihre Coachs geben Anweisungen weiter, die ein Computer errechnet hat. Es gibt Teams, die den Zahlen mehr vertrauen als der menschlichen Intuition. Die Frage ist tatsächlich, wie weit die überzeichnete Vision Werths unter diesen Gegebenheiten noch von ihrer Realisierung entfernt ist. Einer, der sie zu teilen scheint, ist Bill James, der in den 1990er Jahren zahlreiche Statistiken entwarf. James sorgte im Herbst für einen Aufschrei, als er sagte, es würde für das Produkt MLB keine Rolle spielen, wenn sämtliche aktiven Profis morgen zurückträten. Sie seien austauschbar geworden, innerhalb von drei Jahren wären sie alle vergessen und ersetzt.
Diese Entwicklung war so nicht abzusehen gewesen. Denn Baseball ist ein Sport der Traditionen, «America’s pastime» quer durch alle Gesellschaftsschichten hindurch, er faszinierte Frank Sinatra ebenso wie die Arbeiterklasse oder den Schriftsteller Philip Roth, der dem Sport in «The Great American Novel» ein ganzes Buch gewidmet hat. Baseball hing lange der Ruf des Verruchten nach. In diesem Jahr jährt sich eine der schwersten Krisen in der Geschichte des Sports zum 100. Mal: Acht Spieler der unterbezahlten Chicago White Sox liessen sich 1919 von einem Syndikat schmieren, um den Play-off-Final, die World Series, gegen Cincinnati zu verlieren. Es war einer der ersten dokumentierten Wettbetrugsfälle weltweit. Der Skandal ramponierte das Image der Liga; sie galt als Hort für Spieler, Alkoholiker und Tunichtgute.
Mächtige Männer in Anzügen
Doch heute regieren nicht den Verlockungen des Lebens verfallene Trinker die Liga, sondern Anzugträger, Abgänger von Eliteuniversitäten. Fast die Hälfte der General Manager verfügt über einen Abschluss von einem Prestige-College wie Harvard, Dartmouth oder Cornell. Es sind blitzgescheite Männer, die nicht zwingend aus dem Baseballmetier stammen, sich dafür aber mit Algorithmen und Datenanalyse auskennen. Eingeleitet wurde der Trend um die Jahrtausendwende in Kalifornien von den Oakland Athletics, einem Modernisierungsverlierer in einem kleinen Markt auf der weniger glamourösen Seite San Franciscos, ausgestattet mit einem winzigen Budget. «Der Dschinni ist draussen, und ich glaube nicht, dass er wieder in die Wunderlampe zurückgeht», sagt Billy Beane, der wichtigste Funktionär der Athletics. Beane spielt nicht auf die gerade über die Kinoleinwände flimmernde «Aladdin»-Adaption an, sondern auf den Einfluss von Big Data im modernen Sport.
Beane, 57, muss es wissen, er war eine Art Revolutionär, ein lakonischer Baseballpirat, der sich mit der Sezierung neuartiger Statistiken einen Wettbewerbsvorteil verschaffte. Oakland spielte trotz signifikanten monetären und infrastrukturellen Defiziten jahrelang um den Titel mit. Beanes sehr amerikanische Aufsteigergeschichte ist im Buch «Moneyball. Die Kunst, in einem unfairen Spiel zu gewinnen» brillant nacherzählt worden, 2011 wurde es mit Brad Pitt in der Hauptrolle in Hollywood verfilmt.
Die Epoche der Postromantik
Die «Moneyball»-Ära ist lange vorbei, doch sie war der Wegbereiter für das Zeitalter von Big Data, eine postromantische Epoche. Die Unberechenbarkeit ist eine der wichtigsten Facetten, die den Sport so faszinierend macht. Es hat etwas Deprimierendes, wenn einem ein Algorithmus den Idealismus raubt – und sei dieser noch so fehlgeleitet.
Die Armada an Datenanalysten versucht die integralen Eckpfeiler des Live-Sporterlebnisses nach Kräften zu zerstören. Nicht vorsätzlich, aber es verursacht doch einen Kollateralschaden. Der Trend ist unaufhaltsam, es geht im Profisport des 21. Jahrhunderts um zu viel Geld, als dass die milliardenschweren Klubbesitzer etwas dem Zufall überlassen würden. Die durch Big Data ausgelösten Veränderungen betreffen längst nicht mehr nur die MLB, sondern alle Teamsportarten, in denen genug Geld steckt. Die Basketballteams in der NBA haben ihren taktischen Stil aufgrund von Big Data verändert, es werden so viele Dreipunktewürfe abgegeben wie nie zuvor – federführend sind die Houston Rockets, wo der statistikversessene General Manager Daryl Morey den Ton angibt.
Die Eishockey-Profiliga NHL führt ab dem Start der Saison 2019/20 eine Tracking-Technologie für alle Spieler ein und verpflanzt Mikrochips in ihre Pucks. Auch in der NHL gibt es hochkomplexe Statistiken – und kluge Köpfe, die sie analysieren. Die Arizona Coyotes machten 2016 den 26-jährigen John Chayka zum jüngsten General Manager der Ligageschichte. Chayka war eines der Gründungsmitglieder eines Startups für eishockeyspezifische Datenanalyse. An solchen Firmen mangelt es nicht: Etliche Anbieter behaupten, sehr effektiv Daten zu schürfen. Reto Kläy, der Sportchef des EV Zug, des in der Schweiz in Sachen Datenanalyse vermutlich fortschrittlichsten Klubs, sagt: «Daten erleichtern vieles, sie helfen einem Trainer beispielsweise, Entscheide zu treffen und zu begründen. Doch man kann Statistiken auch bis zur Unkenntlichkeit durchleuchten und verweben, es ist Vorsicht geboten. Es hat es noch niemand geschafft, Eishockey komplett zu entschlüsseln.»
Die in der letzten Dekade erzielten technologischen Fortschritte sind enorm, doch noch fehlt ein Algorithmus, der die weichen Faktoren abseits des Spielfelds decodiert. Es ist nicht so, dass die US-Profiteams es nicht versuchen würden. In den Interviews mit Talenten vor dem Draft werden die eigenwilligsten Fragen gestellt: Wenn du mit einem Mord davonkämst, würdest du ihn begehen? Hier ist eine Pille, sie garantiert dir den Gewinn der Meisterschaft, bedeutet darauf aber auch deinen Tod. Schluckst du sie? Es soll helfen, ein Bild der Persönlichkeit zu zeichnen, zeugt aber in erster Linie von intakter Phantasie.
Derweil ist Big Data auch in der Major League Soccer, der Fussball-Profiliga Nordamerikas, stark verankert – die Datenanalyse hat den Transfermarkt und die spieltaktischen Analysen global revolutioniert. Am ausgeprägtesten bleiben die Auswüchse jedoch im Baseball, wo alles eine Rolle zu spielen scheint: in welchem Grad sich der Ellbogen eines Pitchers im Moment der Wurfabgabe befindet. In welchem Winkel der Schlagmann den Ball trifft.
Am Samstag und Sonntag gastiert die MLB zum ersten Mal in ihrer Geschichte in Europa, sie hat für das Gastspiel in London zwei ihrer prestigeträchtigsten Organisationen entsandt: Die New York Yankees, deren Logo global auf der Kopfbedeckung von Millionen Menschen prangt, ohne dass die meisten von ihnen auch nur einen einzigen Spieler nennen könnten. Und den derzeitigen Champion Boston Red Sox, den ewigen Rivalen der Yankees. Die Veranstaltung wird ein Erfolg werden, ein Medienspektakel; alle 120 000 Tickets sind verkauft, der Schwarzmarkt floriert. Baseball hat im Vereinigten Königreich keine Basis, doch vielleicht ist genau das für die Besucher die Chance, die Partien zu geniessen. «Ignorance is bliss», hat der Poet Thomas Gray einmal geschrieben, Unwissenheit bedeute Glückseligkeit. Was den modernen Baseball betrifft, könnte das tatsächlich zutreffen, weil das Staunen bewahrt, wer von all den Formeln nichts weiss.
Bei Live-Übertragungen im TV gibt es in den USA oft Einblender mit einer Siegwahrscheinlichkeitsvoraussage. Der Bestsellerautor Michael Lewis, der auch «Moneyball» verfasst hat, hielt kürzlich eine Brandrede dagegen. Er sagte: «Lasst mich mit all diesen Zahlen in Ruhe. Ich will das Spiel mit meinen eigenen Emotionen und Gedanken verinnerlichen.» Und er sagte auch: «Die Datenanalysen haben die Emotionen aus dem Baseball abfliessen lassen. Baseball war der Stoff von grossen Dramen, aber heute geht es nur noch um Zahlen und Videos.»
Die Sätze hörten sich an wie die Ode eines Nostalgikers an vergangene Zeiten. Es wird keine Rückbesinnung geben, Big Data ist dafür längst zu mächtig geworden. Doch es gibt Menschen, denen sprach Lewis mit seiner Sehnsucht nach mehr Romantik aus dem Herzen. Irgendwo wird Jayson Werth milde gelächelt haben.
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Denis Malgin hat ein Vertragsangebot von den Panthers bekommen. Für mich doch ein wenig überraschend!

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Aber bei uns nimmt man halt irgend einen ehemaligen Spieler und er ist Scout.:razz: kei Näme!

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undefined: https://www.nzz.ch/sport/nhl-draf…weiz-ld.1491041
Ich kann mir meine Worte sparen, steht alles in der NZZ. Der Graben zu den grossen Nationen wird grösser nicht kleiner!
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Nur Nussbaumer in der letzten Runde gedraftet.[emoji51]
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Bin bei 007. Gruss aus....Schweden[emoji1236][emoji3][emoji1309]
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Der EVZ erinnert mich an Tampa.....