Beiträge von Larry

    Wer dabei war für den war es schlimm, ganz schlimm. Vor allem weil dies bereits die sechste (!) Saison in Folge in der NLB war! Ein Jahr später waren wir endlich am Ende der sieben mageren Jahre und stiegen auf, Spielertrainer war ein gewisser Kent Ruhnke. Das Auf und Ab ging aber leider noch weiter bis im Frühling 1990 endlich nach einem Aufstieg nicht postwendend wieder der Abstieg folgte.

    Jein! Damals ging es fast immer auch ums nackte Überleben des ZSC, man musste immer fürchten das der ZSC von der Landkarte verschwindet. Heute nicht mehr, und eine PO Niederlage oder auch eine Saison wie die letzte kann mich nicht erschüttern, ich ärgere mich aber sicher auch deswegen weniger weil ich ja zum grössten Teil gar nicht mehr vor Ort bin, das ist schon klar!

    Das Super-League-Mittelfeld ist eine einzige Gefahrenzone – und der FCZ ist mittendrin

    Die Niederlage in Basel hätte für die inferioren Zürcher weit höher als 0:3 ausfallen können. Nun kommt es zum grossen Zusammenschluss im Mittelfeld der Super League.

    Peter B. Birrer (NZZ)

    Dem Niederländer René van Eck liegt der Edamer näher als der Emmentaler, wenn es um Käse geht. Am Samstag erduldete der für den gesperrten Ludovic Magnin an der Seitenlinie stehende Assistenztrainer des FC Zürich ein 0:3 gegen den FC Basel. Das Resultat hätte noch deutlicher ausfallen können, weil die Basler reihum Topchancen ausliessen. Wäre ein treffsicherer Stürmer wie der YB-Topskorer Guillaume Hoarau zugegen gewesen, hätte es auch 0:6 heissen können. Also sprach van Eck von «Löchern» in den Reihen des FCZ, die ihn gedanklich zum Edamer brachten.

    Der schlimmste Befund für den FCZ ist, dass niemand mehr etwas von ihm zu erwarten scheint, wenn er nach Basel fährt. Der FCZ setzt keine positiven Ausrufezeichen mehr, weder im Cup noch in der Meisterschaft, und er reiht sich damit ein in die Beliebigkeit der Super League. Beliebigkeit ist aber nicht mit Langeweile zu verwechseln – die Brisanz wird immer grösser. An diesem Wochenende kam es in der höchsten Schweizer Liga zum grossen Zusammenschluss. Ausser YB, Basel und am anderen Ende den hoffnungslos abgeschlagenen Grasshoppers liegen sieben Klubs dicht beisammen. Der immer mehr verblüffende Aufsteiger Xamax bäumt sich weiter auf, am Sonntag gewannen die Neuenburger in Thun 2:0. Vier Runden vor Schluss liegen zwischen dem dritten (Lugano) und dem neunten Rang (Xamax) nur noch fünf Punkte.

    Natürlich steigt dadurch die Spannung im Kampf um den dritten Platz, der die direkte Europa-League-Qualifikation bringt, sollte Basel den Cup-Final gewinnen. Vor allem aber verbreitet die wieder eingeführte Barrage Schrecken, das Super-League-Mittelfeld ist eine einzige grosse Gefahrenzone. Diese Konstellation ist nicht auf gehobenes Niveau zurückzuführen, im Gegenteil. Ein Team, wie es der FCZ derzeit darstellt, dürfte nie und nimmer Aussichten auf den dritten Platz haben.

    Wer sich in Basel in die Haut eines FCZ-Verantwortlichen versetzte und an die Zukunft dachte, kam ins Grübeln. Der FCZ auf Platz acht und in Not – wie kam es bloss so weit? Ende Oktober 2018 funktionierte der FCZ noch, mit dem 3:2 gegen Leverkusen gab er in der Europa League eine Referenz ab. Damals spielten im Vergleich zum Basel-Match hinten links Pa Modou, im Mittelfeld Hekuran Kryeziu und vorne rechts Adrian Winter. Kryeziu und Winter fehlen derzeit wegen Kreuzbandrissen. Gegen Leverkusen war Benjamin Kololli nicht wie in Basel Ersatz, sondern Stammspieler. Was ist mit seiner Entwicklung? Und was mit Salim Khelifi? Fragezeichen gibt es auch hinter dem Stürmer und Millionentransfer Assan Ceesay, vor allem, wenn er gegen einen Verteidiger wie Marek Suchy spielt. Auch der Mehrwert, den der von Marseille ausgeliehene Grégory Sertic bringen soll, ist nicht erkennbar. Und wenn der 37-jährige Alain Nef durch den 17-jährigen Becir Omeragic ersetzt wird, wirkt es nicht primär als Zeichen für die Zukunft. Man denkt eher: Schade, ist Nef nicht jünger.

    Ob schwere Verletzungen oder rätselhafte Personalien: 2019 gilt für den FCZ nicht Stagnation, sondern Rückschritt. Er muss aufpassen, dass sich nicht gleich alles, was sich der Klubpräsident Ancillo Canepa nach dem Trainerwechsel von Uli Forte zu Ludovic Magnin im Februar 2018 erhofft hat, ins Gegenteil verkehrt.

    Am nächsten Sonntag erwartet den FCZ der Charaktertest in der Maladière gegen Xamax, die Reserve ist auf ein einziges Pünktchen geschrumpft. Noch ist die Gefahr nicht gebannt, dass die Schadenfreude im Basler Anhang («Züri Nati B») nicht nur GC, sondern auch das Möchtegern-Spitzenteam FCZ betrifft. Es ist kaum zu glauben. Aus den vergangenen sieben Spielen gewann der FCZ vier Punkte, Xamax deren vierzehn. Die Neuenburger sprechen plötzlich von einem Szenario, dem sie zuvor wochenlang kaum Beachtung schenkten: von der Chance, womöglich sogar den achten Rang zu erreichen und der Barrage zu entgehen. Das Gute für den FCZ: Er ist nicht allein mit dieser Gefahr von hinten, Sitten, St. Gallen, Luzern, Thun und Lugano geht es nicht besser. Das Schlechte für den FCZ: Das Selbstvertrauen von Xamax ist derzeit grösser, die (Abwehr-)Löcher sind kleiner – in den letzten vier Meisterschaftsspielen kassierten die Neuenburger ein einziges Tor.

    Xamax wird uns schlagen und mit der Barrage nichts mehr zu tun haben, die haben einen Lauf! Ich hoffe wir können Güllen oder Sion hinter uns lassen, die überzeugen auch nicht!

    GC und der FCZ im Elend - Es droht der Zürcher Doppel-Abstieg!

    In dieser Verfassung, man muss das so deutlich sagen, ist der FCZ ein Abstiegskandidat! Zürich hat in diesem Kalenderjahr am meisten Tore kassiert, am zweitwenigsten geschossen und liegt in der Rückrundentabelle folgerichtig auf dem zweitletzten Platz.

    https://www.blick.ch/sport/fussball…id15304794.html

    Wenn der FCZ in die Barrage kommt gegen Aarau das mit Schwung von hinten kommt steigen sie ab!

    Die Krise von GC geht tief, sie spiegelt den Bedeutungsverlust eines Erfolgsmodells

    Der erfolgreichste Fussballklub der Schweiz steht vor dem Abstieg. Finden die Grasshoppers nicht bald zu alter Grösse zurück, könnten sie ganz verschwinden.

    Flurin Clalüna (NZZ)

    Der Niedergang beginnt an einem unauffälligen Frühlingstag. Es ist ein Freitag Ende März 2003, die Sonne scheint etwas wärmer als gewöhnlich. Sonst geschieht nichts in der Stadt. Aber als es in Zürich Abend wird, ist der Grasshopper-Club nicht mehr der gleiche Fussballverein wie am Morgen. Die Wirtschaftsführer Rainer E. Gut und Fritz Gerber, die Besitzer des Klubs, geben in einem Communiqué bekannt, dass sie aussteigen. Dieses kleine Papier verändert alles. Bloss weiss das damals noch niemand. Heute, sechzehn Jahre später, steht GC vor dem Abstieg in die Zweitklassigkeit, zum ersten Mal seit siebzig Jahren.

    Wie konnte es so weit kommen mit den Grasshoppers? Dieser Institution, die mehr ist als ein Fussballverein, ein polysportiver Klub. So wie der FC Barcelona.

    In vier Jahren geben Gut und Gerber unverschämt viel Geld für GC und für zwei Meistertitel aus, je nach Quelle 80 bis 100 Millionen Franken. Damals kommt es auf die eine oder andere Million nicht an. Und man glaubt, es gehe einfach immer so weiter. Der neu eingesetzte Präsident Thomas Gulich sagt seinerzeit nach der Amtsübernahme: «Natürlich werden wir auch nächstes Jahr wieder Schweizer Meister.»

    Aber Gulich ist bis heute der letzte GC-Präsident, der eine Meistermannschaft übernehmen darf. Es ist das Ende einer Ära, die Grasshoppers werden nach Gut/Gerber nie wieder so sein wie vorher. Es beginnt ihr langsames Sterben. In den nächsten Jahren werden sie heimatlos, identitätslos und erfolglos. Und Erfolglosigkeit gilt in diesem Klub mit seinem alten Zwang, immer der Beste zu sein, als unentschuldbar. Mit dem letzten Meistertitel 2003 kommt die Erfolgsgeschichte der Grasshoppers zum Stillstand. Und jetzt sind sie am Tiefpunkt.

    GC hat nur noch seine Legende

    An eine Wunderrettung glaubt niemand mehr. Für den Schweizer Fussball ist die Wirkung eines Abstiegs von GC etwa so, wie wenn die Swissair groundet. Man hat es zwar kommen sehen, erschrickt aber doch, diesen Klub nun am Boden zu erleben. Den Rekordmeister, 27-mal Meister, 19-mal Cup-Sieger; den Verein, über den der Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt gesagt haben soll, er könne drei Tage nicht schreiben, wenn GC verliere, und für den der Schauspieler Hannes Schmidhauser selber Fussball gespielt hat; den Klub, der so viele Jahre ganz selbstverständlich dort war, wo die wirtschaftliche Macht sass; der sein Vereinslokal gleich beim Zürcher Hotel Baur au Lac in der Nähe des Paradeplatzes hatte.

    Es ist das zweite Mal in den letzten drei Jahren, dass die Stadt Zürich einen ihrer grossen Fussballklubs wohl in die Anonymität der Challenge League verlieren wird. Der Abstieg des FC Zürich war 2016 kein Zufall, aber er war auch nicht jahrelang angekündigt. Die Sinnkrise der Grasshoppers hingegen ist seit eineinhalb Jahrzehnten chronisch, durchbrochen bloss von einem Cup-Sieg vor sechs Jahren.

    Als der FCZ abstürzte, verschwand ein Klub für eine Saison in die Zweitklassigkeit, weil er falsche Entscheidungen getroffen hatte. Wenn nun aber GC absteigt, verlässt den Schweizer Spitzenfussball ein tief erschütterter Klub, der im Moment nur noch von externen Beratern am Leben gehalten wird, der nichts anderes mehr hat als seine Legende. Er weiss, was er einmal war, aber nicht mehr, was er ist oder sein möchte. Der Grasshopper-Club hat die Klammer verloren, die ihn immer zusammengehalten hat: das Gefühl der Überlegenheit. Der frühere GC-Manager Erich Vogel sagte einmal, die Grasshoppers könnten mit Schulden leben. Aber nicht ohne Erfolg. Die Schweizer Super League ohne GC: Das ist, wie wenn die FDP nicht mehr im Schweizer Bundesparlament vertreten wäre.

    Die Grasshoppers sind nicht der einzige Fussballrekordmeister in Europa, der schon absteigen musste. Saint-Etienne, Juventus Turin, Manchester United oder die Glasgow Rangers haben das gleiche Schicksal erlebt, darunter waren auch Zwangsabstiege wegen Manipulationsvorwürfen und wirtschaftlichen Missmanagements. Die Krise von GC geht tief, sie spiegelt den Bedeutungsverlust eines Erfolgsmodells und die Krise eines sozialen Milieus. Die Dreifaltigkeit von Zürichberg, Offiziersgesellschaft und Wirtschaftselite: Dafür standen auch die Grasshoppers, gegründet vom englischen Studenten Tom E. Griffith 1886 als erster Fussballklub in der Stadt.

    Die Verheissung auf eine Heimat

    GC vertrat auf dem Fussballplatz die Macht der Zünfte, der Golfklubs und der Rotary-Clubs. Das Mitgliederverzeichnis von GC deckte sich jahrelang weitgehend mit jenem der Schweizer Wirtschaftsführer. Die Gönnervereinigungen der Grasshoppers sind seit über fünfzig Jahren sagenumwoben, nur dank ihnen kann der Fussballklub wirtschaftlich bis heute überleben und sich Ausgaben leisten, die seine Einnahmen jedes Jahr um bis zu acht Millionen Franken übersteigen. Geld gegen Beziehungen: So hat es lange Zeit funktioniert. Aber in den GC-Gönner-Zirkeln hat eine soziale Umschichtung stattgefunden. Sie sind heute stärker von Kleinunternehmern geprägt als früher.

    Mäzene, die viel Geld in den Schweizer Fussball pumpen, sind schwieriger zu finden. Und Schweizer Unternehmen sind immer stärker globalisiert. Der CEO der Credit Suisse beispielsweise, Tidjane Thiam, interessiert sich wenn überhaupt nur für einen Fussballklub wie Arsenal London. Aber nicht für GC. Seit der Ära von Rainer E. Gut und Fritz Gerber haben die Grasshoppers keine Grossinvestoren mehr motivieren können, sich in ähnlichem Stil zu engagieren. Ihr Beispiel wirkt abschreckend. Die vielen Millionen sind damals ohne Nachhaltigkeit verschwendet worden. Eigentlich war das Geld als Anschubfinanzierung für die Grasshoppers gedacht. So wie es der FC Basel später mit Gigi Oeri und die Young Boys mit den Brüdern Andy und Hansueli Rihs vorgemacht haben. GC hat das Geld verprasst. YB und der FCB stehen an der Spitze des Schweizer Fussballs.

    Wer immer die Grasshoppers in den letzten Jahren finanziell unterstützte – so wie heute die zwei Klubbesitzer, der Automobilhändler Peter Stüber und der Architekt Stephan Anliker –, tat dies zur Überbrückung und in der Hoffnung auf ein neues Fussballstadion in Zürich. Es waren meistens kurzfristige Lösungen im Glauben an bessere Zeiten, die nie kamen.

    Seit mehr als 15 Jahren warten GC und der FC Zürich auf ein neues Stadion, und die Ironie liegt darin, dass die Grasshoppers so lange ausgehalten haben und gerade jetzt einbrechen, da die Perspektiven für den Neubau nie besser waren. Für die Grasshoppers ist das Stadion mehr als ein Versprechen auf zusätzliche Einnahmen. Es ist die Verheissung auf eine Heimat und die Rückgewinnung ihrer verlorenen Identität. Schon drei Jahre vor der Zertrümmerung des Hardturms 2008 hat GC die Stadt verlassen und in Niederhasli einen Campus gebaut. Dies geschah im Selbstverständnis eines Grossklubs, so zu trainieren wie die mächtigen Vereine aus Mailand oder London: ausserhalb ihrer Städte. Heute weiss man es besser. Die Lage des Trainingszentrums hat der Bedeutung von GC geschadet.

    Auf allen Ebenen zerstritten

    Es sind strukturelle und soziokulturelle Probleme, die GC in den letzten Jahren besonders stark getroffen haben. Aber der Niedergang ist wegen wiederkehrender Machtkämpfe, Geldverschwendung und latenter Ungeduld in der Führung auch selbstverschuldet. Interimslösungen nicht eingerechnet, versuchten sich in den etwas mehr als 15 Jahren 9 Sportchefs, 13 Trainer, 8 Präsidenten, unter ihnen Finanzexperten, ein Bauunternehmer, ein ehemaliger Fifa-Generalsekretär und seit kurzem der Arzt und Unternehmer Stephan Rietiker. Nur der frühere Swiss-Manager André Dosé hatte sportlich Erfolg, alle anderen wenig oder gar keinen. Dem inzwischen als Präsident zurückgetretenen Stephan Anliker wird angelastet, die Institution GC am schwersten beschädigt zu haben. Selbst wenn dem so sein sollte, dann war sie vor ihm zumindest bereits stark angeschlagen.

    In Anlikers fünfjähriger Amtszeit haben sich die Probleme der Grasshoppers wie unter einem Brennglas konzentriert. Der Zerfall hatte sich unter ihm so sehr beschleunigt, dass er sich nicht mehr aufhalten liess. GC zerstritt sich auf allen Ebenen, die Besitzer waren uneins, die Operative führungslos und die Mannschaft so schlecht zusammengestellt, dass der Abstieg niemanden überrascht. Und mittendrin auch immer der 80-jährige Erich Vogel, der von sich selber sagt, er polarisiere, er sei der Christoph Blocher des Schweizer Fussballs. Vogel besitzt zwar seit Jahren kein Mandat mehr bei GC, hat aber bis heute nie aufgehört, die Politik mitzubestimmen. Auch das Verhältnis des Klubs zu seinen Anhängern ist zerrüttet, ein Solidarisierungseffekt über den engsten Fan-Kreis hinaus findet selbst in dieser Krise nicht statt.

    Aber jetzt, da der Abstieg als unvermeidbar wahrgenommen wird, verliert sogar dieser langsam seinen Schrecken. Er könnte nach der langen Leidenszeit eine Erlösung sein für GC, eine Stunde null, eine Zeit der Selbstbesinnung.

    Der Präsident Rietiker hat kürzlich von der Vision Champions League für GC gesprochen. Er ist dafür ausgelacht worden. Aber wer die Geschichte der Grasshoppers kennt, ahnt: Entweder finden sie mittelfristig zum Erfolg zurück. Oder es könnte sie auf Dauer gar nicht mehr geben.

    Der FCZ-Trainer Ludovic Magnin ist der Wutbürger des Schweizer Fussballs

    Der Trainer Ludovic Magnin redet den FC Zürich grösser, als er ist – doch nun durchlebt er seine erste Identitätskrise im neuen Job.

    Samuel Burgener (NZZ)

    Am Donnerstagmittag sitzt der Trainer Ludovic Magnin in der Saalsporthalle in Zürich, es ist die Pressekonferenz des FCZ vor dem Meisterschaftsspiel am Samstag in Basel. Magnin schwitzt im Gesicht, hustet, die Stimme krächzt. Er hatte Fieber in den vergangenen Tagen. Magnin ist angeschlagen. Körperlich. Und in seiner Funktion als Trainer.

    Magnin spricht noch einmal über den Cup-Halbfinal gegen den FC Basel eine Woche zuvor. Er muss. Immer wieder hatte er während des Spiels den Schiedsrichter und den vierten Offiziellen kritisiert, immer wieder schrie er auf den Platz, fuchtelte und fluchte in der Coaching-Zone. Nach Spielschluss sagte er, der Schiedsrichter sei entscheidend gewesen für die Niederlage. Kurz darauf gab es Diskussionen in den Katakomben. Später ging Magnin aufs Äusserste: Er sprach dem Schiedsrichter die Unparteilichkeit ab.


    Am Tag nach dem Spiel wurde Magnin von der Liga für drei Spiele gesperrt, weil er den Schiedsrichter als Betrüger bezeichnet haben soll. Und wohl auch, weil er Wiederholungstäter ist. Der FCZ kündigte einen Rekurs an. Später entschied er, darauf zu verzichten. Doch Magnin und der Klub wollen das Umschwenken nicht als Einsicht verstanden wissen. Magnin bestreitet die Vorwürfe bis heute. In der Saalsporthalle kommt er jetzt in Wallung, ballt die Hände zu Fäusten, sein Kopf wird rot, die Stimme laut. Magnin sagt: «Es ist unverhältnismässig.» Und er sagt auch: «Es gibt in der Schweiz die Meinungsfreiheit. Aber sie wird nicht wirklich gelebt.»

    Die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr schrieb nach dem Cup-Spiel auf Facebook, Magnin hetze systematisch gegen Schiedsrichter und inszeniere sich am Spielfeldrand wie ein verwöhnter «Goof». Viele Leute pflichten ihr bei. Es entsteht eine Kluft zwischen der öffentlichen Wahrnehmung von Magnin und Magnins eigener Wahrnehmung. Magnin sieht sich im Recht und als Opfer der Schiedsrichter und der Liga. Die Umgebung sieht ihn mehr und mehr als Wutbürger des Schweizer Fussballs.

    In der Geschichte um Magnin klaffen Innen- und Aussensicht im FC Zürich auseinander. Wie geht das alles zusammen? Wo liegt die Wahrheit? Und was macht das mit Magnin?

    Die grosse Unberechenbarkeit

    Magnin erlebt gerade die erste Identitätskrise der jungen Karriere als Trainer. Der FC Zürich ist nach GC das schlechteste Team der Rückrunde und hat nach GC die wenigsten Tore geschossen. Der Vorsprung auf den Barrage-Platz beträgt vier Punkte. Seit dem Stellenantritt Magnins im Februar 2018 sank das Team in der Meisterschaft ins Mittelmass ab. Kaum ein Spieler ist unter Magnin merklich besser geworden. Er hat kaum junge Spieler eingebaut. Magnin wollte unberechenbar sein und ist es geworden – im negativen Sinn. Oft bleibt verborgen, wie der FCZ eigentlich spielen will.

    Der FC Zürich ist erstarrt. Doch die Erzählungen Magnins von schönem Fussball und einer offensiven Spielart halten den Klub auf eigenartige Weise in Bewegung. Magnin spricht in Interviews oft in Begriffen: Leidenschaft, Energie, Philosophie, Kreativität, Spektakel, Offensive, Systemwechsel, Ballbesitz. Magnin macht den FC Zürich mit seiner Rhetorik grösser, als er derzeit ist.

    Magnin ist der Verstärker im Anspruchsdenken des FCZ. In den vergangenen fünfzehn Jahren war in der Schweiz nur Basel erfolgreicher als der FCZ. Die Meisterjahre mit dem Trainer Lucien Favre hängen nach, die leichte Art von Favres Fussball. Der Präsident Ancillo Canepa sieht den FCZ als Spitzenklub, und Magnin redet immer wieder über Favre, bezeichnet ihn als zweiten Vater, Mentor, Vorbild. Er erzählt von der gemeinsamen Zeit bei Echallens und Yverdon, von den Telefongesprächen. Magnin präsentiert die Freundschaft mit Favre wie andere eine teure Uhr.

    Magnin weckt Sehnsucht und Phantasie

    Magnin reiht sich ein in die grosse Vergangenheit des FCZ, weckt Sehnsucht und Phantasie, auch weil er Welscher ist. Die letzten Meistertrainer im FCZ waren Westschweizer: Daniel Jeandupeux, Lucien Favre, Bernard Challandes. Magnin verspricht tollen Fussball – und als Konsequenz daraus Erfolg. Beim Stellenantritt im Februar 2018 sagte er: «Ich will, dass mein Team taktisch perfekt agiert.» Und: Er sei da für die grossen Spiele.

    Die grossen Spiele! Magnin startete im Februar 2018 schlecht in die Meisterschaft, aber gewann später den Cup-Final gegen YB. Im Herbst darauf fehlten ihm in der Liga wieder Punkte, doch in der Europa League besiegte er den Bundesligaklub Leverkusen und war nach vier Spielen für die Sechzehntelfinals qualifiziert. In der Rückrunde stolperte er vor sich hin, doch er siegte, als es wirklich brenzlig wurde: gegen GC, Xamax und vor einer Woche gegen den FC Sion.

    Magnin wird von diesen Siegen getragen. Er behauptete monatelang, sein Team sei so stark, wie es beim Sieg gegen Leverkusen gespielt habe. Doch Magnin verkannte die Realität. Dem FCZ fehlen ein überragender Goalie, ein souveräner Abwehrchef, ein Stratege im Mittelfeld und ein Stürmer, der regelmässig trifft. Die Hierarchie im Team ist flach. Der Captain Kevin Rüegg ist 20 Jahre alt und überfordert, wenn er sich zur Krise äussern soll. Erst jüngst sagte Magnin, dass das Leverkusen-Spiel wohl ein Ausschlag nach oben gewesen sei.

    Der FCZ und Magnin: Eine hochemotionale Bindung

    Der FC Zürich und Magnin haben den Anspruch, mehr zu sein als Teams wie Luzern, Lugano, St. Gallen, Sitten, Thun oder Xamax. Doch es bleibt offen, worauf der Anspruch gründet ausser auf der Historie. Der FCZ hat nach 31 Spielen ungefähr gleich viele Punkte wie alle diese Teams, nur 37. Er ist Teil der Masse in der Super League, ohne Alleinstellungsmerkmal – mit Ausnahme der Rhetorik von Magnin, die so viel beschwört.

    Der FCZ und Magnin sind eine hochemotionale Bindung. Magnin ist eine Erscheinung, archaisch, kraftvoll. Es hat etwas Beeindruckendes, wie er dasteht an der Seitenlinie, als zornige Version der Comic-Figur Tintin, mit dem athletischen Körper, dem geröteten Gesicht und den letzten roten Haaren, die unbändig sind wie er selber. Magnin verrenkt sich an der Seitenlinie, leidet. Es scheint, als bewege er sich permanent am Limit oder darüber hinaus. Manchmal scheint ihm alles zu entgleiten.

    Magnin beklagt ständig die Umstände auf dem Platz. Er sagte in dieser Saison mehrfach, es brauche den Videoschiedsrichter. Es war immer eine Kritik an den Schiedsrichtern. Beim 0:2 gegen Basel Anfang April schrie Magnin so oft auf das Feld, dass er nach dem Spiel heiser war und die Medienkonferenz auslassen musste. Die Liga hatte Magnin bereits im Sommer auf sein Verhalten an der Seitenlinie hingewiesen. Einmal sagte Magnin, er habe ein Foul aus 500 Metern gesehen. Das Flapsige gehört bei ihm zum Paket. Der FCZ duldet es.

    Magnin schreitet selbstsicher durch die Krise

    Magnin erklärt sich stets mit seinem Wesen. Dass er sei, wie er sei. Dass er sich verbessern, aber nicht ändern könne. Er sei ausgestattet mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, den er als Spieler auf dem Platz habe ausleben können. Und der ihn jetzt ausrasten lasse. Von aussen wirkt es manchmal einfach, als handle es sich um ein Anstandsproblem.

    Magnin bezeichnet sich oft als «ein bisschen verrückt», und dieses Verrücktsein ist bei ihm immer positiv konnotiert. Auf den Vorwurf hin, er sei zu emotional, verweist er auf die grossen Trainer Jürgen Klopp, Diego Simeone, Josep Guardiola. Sie seien ebenfalls emotional. Eine Lehrerin hatte bei Magnin einst ins Zeugnis geschrieben, er sei ein guter Sportler, aber ein schlechter Verlierer.

    Einmal sagte Magnin nach einem Spiel: «Ich sage nichts zum Schiedsrichter. Sonst bin ich wieder der Böse.» Es ist der Zynismus der scheinbar Benachteiligten, die Sprache des Präsidenten Canepa, der ständig Angriffe wittert. Magnin und Canepa sind befreundet und sich ähnlich in ihrem Furor. Sie sind die Aushängeschilder eines widerborstigen FCZ.

    Und: Magnin und Canepa sind umstellt von ihresgleichen. Der Assistenztrainer René van Eck ist Magnin ähnlich, energetisch, wild, forsch, ein Outlaw der Szene. Der beste Spieler Benjamin Kololli zertrümmerte im Herbst die Scheibe einer Spielerbank mit blosser Faust, weil er ausgewechselt worden war. Der designierte Führungsspieler Adrian Winter brannte nach dem Cup-Sieg vor einem Jahr vor aller Augen eine Pyro-Fackel ab.

    In dieser Umgebung schreitet Magnin selbstsicher durch die Krise. Er ist der Zögling von Ancillo und Heliane Canepa. Das Engagement wurde als langfristig angepriesen. Magnin legitimiert sich auch durch die Zeit als Nationalspieler in der erfolgreichen Ära des Trainers Jakob Kuhn und über die Meistertitel in der Bundesliga mit Werder Bremen und dem VfB Stuttgart. Er hat im FCZ eine Jobgarantie, auch für die Challenge League.

    Die Güte der Medien

    Magnins starke Position hat auch mit dem Wohlwollen der Medien zu tun. Er kennt viele Journalisten seit langem, begrüsst sie per Handschlag. Er bedient das Bedürfnis nach Originalität im durchgestylten Fussballbetrieb, bietet immer auch Zirkus und Folklore. Er nimmt die Menschen für sich ein. Er ist offen, ehrlich, wird als authentisch dargestellt – anders als der propere Gerardo Seoane bei YB, der coole Murat Yakin in Sitten, der sachliche Marcel Koller bei Basel.

    Magnin unterhält den Schweizer Fussballbetrieb. Kein Trainer ist in den vergangenen zwölf Monaten öfter erwähnt worden. Magnin weiss immer eine Geschichte zu erzählen. Er zitiert den Kollegen Urs Fischer und den Autobauer Henry Ford, er erinnert sich an seine Zeit in der Bundesliga und an seine vielen Jugendstreiche. Er schwärmt vom FC Barcelona der 1990er Jahre mit Hristo Stoitschkow und Romario. Vor dem Meisterschaftsspiel gegen Basel Anfang April behauptete er, sein Team spiele schwach, weil er an der Seitenlinie zu ruhig geworden sei.

    Manchmal wirkt es, als hangle sich Magnin mit Anekdoten und Parabeln durch die schwierige Zeit.

    Im Spätherbst wurde Magnin von grossen Schweizer Zeitungen als Nationaltrainer protegiert oder für die Bundesliga empfohlen. Er wolle vorerst beim FCZ bleiben, sagte Magnin.

    Magnin erzählt oft, wie sehr ihm der FCZ am Herzen liege. Doch seine Beziehung zum Klub ist ambivalent. Als er als Spieler vom VfB Stuttgart zum FC Zürich wechselte, wollte er zur Kultfigur werden, doch er spielte wenig, wurde für seinen hohen Lohn kritisiert.

    Was Magnins Stärken sind, ist im Spiel des FCZ nicht zu erkennen
    Heute irritiert Magnin viele Fans, die sozial engagiert sind und politisch links stehen. Jüngst erzählte er, wie er nach der Spielerkarriere den Job als Hausmann nach zwei Wochen hinschmiss und seiner Frau sagte, er müsse wieder auf den Platz. Er sagt oft, dass man mit harter Arbeit alles erreichen könne. Und er sagt, wer den Kopf in den Sand stecke, lande mit vielen Medikamenten in einer Klinik. Solche Aussagen missfallen den Fans, weil sie von einem Mann kommen, der gesund ist, sich beruflich verwirklicht und gut verdient.

    In diesem Strudel durchlebt Magnin die Bewährungsprobe als Trainer. Es fällt ihm zurzeit schwer, darin etwas Gutes zu sehen. Es ist offensichtlich geworden, dass ihm seine Emotionalität als Trainer zur Schwäche werden kann. Doch was seine Stärken sind, ist am Spiel des FC Zürich nicht zu erkennen.

    Es wirkt manchmal, als müsse Magnin etwas nachholen. Schon als Spieler hatte er kompensieren müssen, besonders in Deutschland. Seine anfänglichen körperlichen Schwächen, die mangelhafte Technik, den Umstand, dass er Schweizer ist. Und ein bisschen auch sein Äusseres, über das sich die deutschen Medien belustigt haben. Der feuerrote Kopf, die roten Haare, der schlaksige Körper.

    Magnin hat aus der Position des vermeintlich Schwachen immer Kraft geschöpft. Sein Wille und seine Ausdauer wirkten gegen Widerstände – und Magnin war stolz darauf. Heute ist er es, der permanent die Schiedsrichter attackiert, die Schwächsten im Umzug. Und in diesem Kontext verliert er an Glaubwürdigkeit.

    Und so steht sich Magnin auch selber im Weg. Er wirkt manchmal, als misstraue er sich selber. Als fürchte er sich davor, ohne seine Impulsivität nicht bestehen zu können. Unruhe bedeutet immer auch Unsicherheit. Dabei wird Magnin oft gelobt: für sein taktisches Können, für sein Gespür für Menschen und Dynamiken, für Ehrgeiz und Courage, für Humor und Grosszügigkeit.

    Magnin hat in der Saalsporthalle auch leise Momente. Einmal sagt er, er sei ein junger Trainer und müsse lernen, seine Emotionen zu kanalisieren. Doch Sekunden später kehrt alles um, und Magnin sagt, die Liga wolle ihn erziehen. Man begegne ihm mit Vorurteilen. Er werde wie ein Dieb behandelt, der einmal gestohlen habe und nun kein Vertrauen mehr erhalte.

    Das ist die Sicht von Magnin, die Sicht des FCZ, die Sicht von innen.


    Als ZSC-Fan: Der "NIcht-Aufstieg gegen Ajoie".

    1. Nichtaufstieg gegen Fribourg 1980

    2. Nichtaufstieg gegen Ajoie 1988

    3. jeder Abstieg aus der NLA und das waren einige

    4. jedes Jahr in der NLB in dem wir nicht aufgestiegen sind und das waren einige

    Der Rest ist Pipifax.


    Schön wäre es, wir würden den 1/4 erreichen. Das muss einfach - so oder so - das Ziel sein. BTW: Schon cool, dass Ovi gegen unsere Nati im Einsatz stehen wird - freue mich!

    1/4 ist das realistische Ziel! Klappt das nicht ist es ein Misserfolg! Mehr wird sehr schwer. Ovi ist bei weitem nicht der einzige, die Russen haben aus der NHL so ziemlich ihre besten Leute dabei. Trotzdem bleibt eine jähliche WM ein Je-ka-mi Turnier, die grossen Nationen kommen mit den Leuten die gerade verfügbar sind und Lust haben, ist einfach so! Ich hoffe in Zukunft wieder auf eine Olympiade mit den besten Leuten aller Nationen!

    Die beiden Gruppen:

    https://www.iihf.com/en/events/2019/wm/teams

    Ja das wäre dann gemäss Fischi Rules die Konsequenz! Was ich total falsch finde! Man nimmt die NHL Spieler die kommen können/wollen und füllt mit jenen auf die Top performt haben (Bern/Zug vor allem). Machen die anderen Nationen auch so, aber eben, Herr Fischer weiss es besser! Der nächste Misserfolg wird kommen, so sicher wie das Amen in der Kirche!

    Nach dieser Saison hätte ich als Fischer keinen vom Z genommen, als Z Spieler wäre ich nicht gegangen! Vor einem Jahr waren wir Meister und das Kader war bei weitem gut genug! Fakt! Wir hatten eine total beschissene Saison, get over it!

    Nachdem er in der vergangenen Woche den U18-Punkte-Rekord von Alex Ovechkin gebrochen hatte, wird Jack Hughes (designierter Nummer 1 Draft Pick 2019) bei den Herren des Teams USA bei den IIHF-Weltmeisterschaften 2019 antreten. Er wird am 14. Mai 18 Jahre alt!

    Wie steht es beim Hardturm?

    Keine zwei Kilometer Luftlinie von der künftigen Swiss-Life-Arena liegt die Brache des ehemaligen Hardturm-Stadions. Im Moment ist sie von Wohnwagen belegt. Nichts, aber auch gar nichts deutet darauf hin, dass hier demnächst ein Fussballstadion entstehen könnte.

    Bereits 2008 wurde das legendäre Stadion abgerissen, noch ist alles andere als klar, wann der Neubau eröffnet wird. Zwar hat die Stimmbevölkerung im letzten November im dritten Anlauf das Stadionprojekt angenommen, doch vom Spatenstich ist man noch weit entfernt.

    Im Zeitplan

    Zuerst galt es noch, eine Stimmrechtsbeschwerde abzuklären. Diese hat sich, wie Anfang April mitgeteilt wurde, definitiv erledigt. Derzeit ist gemäss Auskunft des städtischen Finanzdepartements der private Gestaltungsplan zuhanden des Stadtrates in Arbeit.

    Dieser wird dann dem Gemeinderat vorgelegt. Der Entscheid sollte dort laut Plan im Spätsommer fallen. Man sei zeitlich im Plan, heisst es bei der zuständigen Stelle. Im Parlament wird er wohl durchgehen, doch damit ist nicht das letzte Wort gesprochen.

    Gegen den Gestaltungsplan kann ein Referendum ergriffen werden, gegen die nachfolgenden Schritte, vorab gegen die Baubewilligung, sind Rekurse möglich, die bis ans Bundesgericht gezogen werden könnten. Darob können leicht einmal sechs Jahre ins Land ziehen. Die Bauzeit beträgt rund drei Jahre.

    Derzeit hofft man bei der Stadt, dass kein Gang durch die Gerichte bevorsteht. «Konkret wissen wir es aber erst, wenn der Gestaltungsplan öffentlich aufliegt beziehungsweise die Baubewilligung vorliegt und die Fristen abgelaufen sind», sagt Catharina Fingerhuth von der Medienstelle.

    Doppelt Grund zum Feiern

    Unumstritten war das Projekt allerdings nicht, so wehrten sich Bewohnerinnen und Bewohner von Höngg gegen die ihrer Meinung nach allzu hohen Gebäude.

    Im zweitschlimmsten Fall für die Befürworter des neuen Hardturms wäre also erst 2028 Anpfiff. Im schlimmsten, hiesse es Abpfiff. Läuft allerdings alles rund, wäre auch der Hardturm 2022 fertig. Dann könnten Fussball-Fans und Eishockeyaner gemeinsam feiern. :shock:

    (Tages-Anzeiger)

    https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/…/story/20703802