Beiträge von Larry

    Ein simples Fussball System (z.B. 4-4-2) kannst Du nicht mit einem Hockey System vergleichen! Deshalb steht ja auch nichts drüber in der Zeitung! Es ist nicht bekannt wie genau der SCB oder Zug spielen lassen, das wird auch nicht kommuniziert. In der Zeit in der beim ZSC vier (!) Trainer arbeiteten war es beim SCB genau einer! Ergebnis bekannt!


    In Tat und Wahrheit ist diese Manbschaft wohl einfach schlecht zusammengestellt, nur darf dies niemand zugeben.

    Und diese falsch zusammengestellter Mannschaft wurde 2018 Meister! Hier mach man es sich sehr einfach, es müssen unbedingt Sündenböcke her und SL ist hier ein gutes Opfer. Da gefällt mir die Analyse von Powerplay viel besser: Innert kurzer Zeit mussten die Spieler von einem Coach zum anderen wechseln, von einem System zum anderen. Wallson, Kossmann, Aubin, Del Curto! Jeder schraubte am System rum, ausser Kossmann (der nicht bleiben durfte!) hat aber niemand die Maschine zum laufen gebracht. Hier wurde viel verbockt! Man muss endlich mal einen Mann machen lassen! Die Entlassung von Aubin nach nicht einmal einer Saison war ein Fehler, aber irgendwer, vermutlich nicht mal SL, wollte unbedingt Del Curto holen. Ging voll in die Hose! Die Spieler müssen wieder Selbstvertrauen bekommen, das ist das wichtigste.

    MySports hat nur 50'000 Abos, das sind 0,6 % der Bevölkerung! Was sie bezahlen fürs Hockey holen sie nie rein! Sie haben das Produkt massiv überzahlt um es Swisscom TV abzujagen, aber das ging in die Hose. Wie lange noch zu viel bezahlt wird das wird sich zeigen.

    Wenn ich noch 12 Monate in der Schweiz leben würde hätte ich wohl auch noch Pay TV, aber man muss sehen das diese Kunden eine kleine Minderheit sind! Der CL Final wird nun nicht nur in der CH sondern auch in D nicht im free TV zu sehen sein, und wenn ich die Kommentare im Netz sehe ist das einer Mehrheit schlicht egal! Klar, ich kann auch damit leben! Aus den Augen, aus dem Sinn!


    Larry, der Todesstoss kommt spätestens, wenn sie wirklich die CL etc am Wochenende und die nationalen Ligen unter der Woche spielen lassen!
    Da ich keinen Bock auf 3 verschiedene Abo’s habe, sucht man sich halt andere Möglichkeiten um die Spiele zu schauen...
    Aber ich verstehe jeden, der sich das nicht antun möchte und sich anderem widmet.

    Da ich nur noch sechs Monate in der Schweiz bin macht Pay TV für mich keinen Sinn (mehr). Ausserdem bin ich verwöhnt da ich in Florida kein Pay TV brauche! Ich bin im Einzugsgebiet meiner Teams Bucs und Panthers und kann alle Spiele im free TV gucken! Du brauchst nur Pay TV wenn du Teams ausserhalb deines Gebietes gucken willst. Aber auch dort: Für sechs Monate buche ich nix! Ich kann dort auch die CL gucken, alles ohne zu bezahlen!

    Ich zahle nix! Das Interesse nimmt so einfach ab, und da bin ich ja nicht der einzige! Mit Pay TV schaufeln sie sich langsam aber sicher das Grab weil nur noch eine kleine Minderheit guckt. Und somit ist die Werbung dort auch nichts mehr wert!


    was mir so vorschwebt: auch mit deutlich weniger talentierten spielern als die, welche in liverpool (oder barca) spielen, sollte doch mehr möglich sein, als die meisten schweizer vereine zeigen! alles eine frage des trainings und der taktik. favre hat es mitte der nuller jahre gezeigt.

    Die Schweiz ist im UEFA Ranking auf Rang 17 abgestürzt, direkt hinter uns liegt Zypern. Ausser in Bern und Basel und mit Ausnahme von Thun wird nicht gut gearbeitet, überall ist es recht chaotisch. In Lugano sucht der Chef einen Nachfolger der den Laden übernimmt, in Luzern quatsch der Mann der die Kohle spricht ständig via Medien drein, in Sion feuert Sonnenkönig CC wie eh und je seine Trainer, in Neuenburg darf der Trainer der Xamax vermutlich vor dem Abstieg rettet nicht bleiben weil der Präsident eben auch dort ein Arsch ist, GC steigt ab und mit der Arbeit beim FCZ oder in St. Gallen kann man auch nicht zufrieden sein. Die alten Spezis Bickel und Sutter machen m.E. einen schlechten Job, die Teams taugen nichts! Wer aus dem Nachwuchs kommt hat nur einen Gedanken: Möglichst schnell weg hier! Ich denke nicht das Du in naher Zukunft auf Deine Kosten kommst in der Schweiz!

    LFC-Barca: Nach dem 3:0 war ja eigentlich alles klar, als der Ticker was anderes erzählte wollte ich mich einklinken musste aber wieder einmal feststellen das die grosse Mehrheit wieder mal ausgeschlossen wurde und nur eine kleine Minderheit via Pay TV das Spiel gucken konnte. Nur weiter so!


    Roger Bader (weiss nicht, bisher ja vor allem Assistent)

    Muah! :mrgreen: Der war beim ZSC erst Junioren Coach, dann Assi in der ersten Mannschaft NLB und NLA in den 80er/90er Jahren. Alpo Suhonen Jünger.


    Wetten, dass keiner dieser Leute zusagt so lange noch 4 Positionen in der NHL zu besetzen sind?
    Praktisch alle genannten Kandidaten schielen in die NHL. Da lässt du dir so lange wie möglich alle Türen offen.

    Das ist richtig! Ev. dauert das Warten noch länger!

    Ich möchte Grönborg auch nicht! War jetzt zig Jahre nur Nati Coach, das hat mit der täglichen Arbeit eines Club Coaches sehr wenig gemeinsam. Zudem über Jahre mit den besten Schweden gearbeitet....ja ich sehe auch Parallelen zu Wallson. Hartley kennt unseren Laden und das Schweizer Hockey schon. Das wäre schon der Wunschkandidat.


    Aber wieso sollte sich das so hinziehen?
    Ich glaube es wird einer den wir alle nicht auf dem Schirm haben.

    Das denke ich nicht, so einer wäre längst genannt worden. Ich denke es hat mit der WM zu tun das der Entscheid dauert und dort sind Harley und Grönborg im Einsatz.

    Sein Vertrag in der KHL läuft aus und er ist an der WM als Nati Coach von Lettland. Das bis jetzt kein Name genannt wurde könnte damit zusammenhängen das dies nach der WM passiert. Gilt aber auch für Grönborg!


    aber bisher konnte ja noch niemand den Nordamerika-Chauvinismus beim NHL Traineramt durchbrechen.

    Alpo Suhonen, Ivan Hlinka sind zwei die ich auf Anhieb gefunden habe. Grönborg mit seiner NA Erfahrung hat wohl schon seine Chancen. Etwas anderes scheint ihn auch gar nicht zu interessieren. Ich setze mal auf Hartley als ZSC Coach.

    Wer dabei war für den war es schlimm, ganz schlimm. Vor allem weil dies bereits die sechste (!) Saison in Folge in der NLB war! Ein Jahr später waren wir endlich am Ende der sieben mageren Jahre und stiegen auf, Spielertrainer war ein gewisser Kent Ruhnke. Das Auf und Ab ging aber leider noch weiter bis im Frühling 1990 endlich nach einem Aufstieg nicht postwendend wieder der Abstieg folgte.

    Jein! Damals ging es fast immer auch ums nackte Überleben des ZSC, man musste immer fürchten das der ZSC von der Landkarte verschwindet. Heute nicht mehr, und eine PO Niederlage oder auch eine Saison wie die letzte kann mich nicht erschüttern, ich ärgere mich aber sicher auch deswegen weniger weil ich ja zum grössten Teil gar nicht mehr vor Ort bin, das ist schon klar!

    Das Super-League-Mittelfeld ist eine einzige Gefahrenzone – und der FCZ ist mittendrin

    Die Niederlage in Basel hätte für die inferioren Zürcher weit höher als 0:3 ausfallen können. Nun kommt es zum grossen Zusammenschluss im Mittelfeld der Super League.

    Peter B. Birrer (NZZ)

    Dem Niederländer René van Eck liegt der Edamer näher als der Emmentaler, wenn es um Käse geht. Am Samstag erduldete der für den gesperrten Ludovic Magnin an der Seitenlinie stehende Assistenztrainer des FC Zürich ein 0:3 gegen den FC Basel. Das Resultat hätte noch deutlicher ausfallen können, weil die Basler reihum Topchancen ausliessen. Wäre ein treffsicherer Stürmer wie der YB-Topskorer Guillaume Hoarau zugegen gewesen, hätte es auch 0:6 heissen können. Also sprach van Eck von «Löchern» in den Reihen des FCZ, die ihn gedanklich zum Edamer brachten.

    Der schlimmste Befund für den FCZ ist, dass niemand mehr etwas von ihm zu erwarten scheint, wenn er nach Basel fährt. Der FCZ setzt keine positiven Ausrufezeichen mehr, weder im Cup noch in der Meisterschaft, und er reiht sich damit ein in die Beliebigkeit der Super League. Beliebigkeit ist aber nicht mit Langeweile zu verwechseln – die Brisanz wird immer grösser. An diesem Wochenende kam es in der höchsten Schweizer Liga zum grossen Zusammenschluss. Ausser YB, Basel und am anderen Ende den hoffnungslos abgeschlagenen Grasshoppers liegen sieben Klubs dicht beisammen. Der immer mehr verblüffende Aufsteiger Xamax bäumt sich weiter auf, am Sonntag gewannen die Neuenburger in Thun 2:0. Vier Runden vor Schluss liegen zwischen dem dritten (Lugano) und dem neunten Rang (Xamax) nur noch fünf Punkte.

    Natürlich steigt dadurch die Spannung im Kampf um den dritten Platz, der die direkte Europa-League-Qualifikation bringt, sollte Basel den Cup-Final gewinnen. Vor allem aber verbreitet die wieder eingeführte Barrage Schrecken, das Super-League-Mittelfeld ist eine einzige grosse Gefahrenzone. Diese Konstellation ist nicht auf gehobenes Niveau zurückzuführen, im Gegenteil. Ein Team, wie es der FCZ derzeit darstellt, dürfte nie und nimmer Aussichten auf den dritten Platz haben.

    Wer sich in Basel in die Haut eines FCZ-Verantwortlichen versetzte und an die Zukunft dachte, kam ins Grübeln. Der FCZ auf Platz acht und in Not – wie kam es bloss so weit? Ende Oktober 2018 funktionierte der FCZ noch, mit dem 3:2 gegen Leverkusen gab er in der Europa League eine Referenz ab. Damals spielten im Vergleich zum Basel-Match hinten links Pa Modou, im Mittelfeld Hekuran Kryeziu und vorne rechts Adrian Winter. Kryeziu und Winter fehlen derzeit wegen Kreuzbandrissen. Gegen Leverkusen war Benjamin Kololli nicht wie in Basel Ersatz, sondern Stammspieler. Was ist mit seiner Entwicklung? Und was mit Salim Khelifi? Fragezeichen gibt es auch hinter dem Stürmer und Millionentransfer Assan Ceesay, vor allem, wenn er gegen einen Verteidiger wie Marek Suchy spielt. Auch der Mehrwert, den der von Marseille ausgeliehene Grégory Sertic bringen soll, ist nicht erkennbar. Und wenn der 37-jährige Alain Nef durch den 17-jährigen Becir Omeragic ersetzt wird, wirkt es nicht primär als Zeichen für die Zukunft. Man denkt eher: Schade, ist Nef nicht jünger.

    Ob schwere Verletzungen oder rätselhafte Personalien: 2019 gilt für den FCZ nicht Stagnation, sondern Rückschritt. Er muss aufpassen, dass sich nicht gleich alles, was sich der Klubpräsident Ancillo Canepa nach dem Trainerwechsel von Uli Forte zu Ludovic Magnin im Februar 2018 erhofft hat, ins Gegenteil verkehrt.

    Am nächsten Sonntag erwartet den FCZ der Charaktertest in der Maladière gegen Xamax, die Reserve ist auf ein einziges Pünktchen geschrumpft. Noch ist die Gefahr nicht gebannt, dass die Schadenfreude im Basler Anhang («Züri Nati B») nicht nur GC, sondern auch das Möchtegern-Spitzenteam FCZ betrifft. Es ist kaum zu glauben. Aus den vergangenen sieben Spielen gewann der FCZ vier Punkte, Xamax deren vierzehn. Die Neuenburger sprechen plötzlich von einem Szenario, dem sie zuvor wochenlang kaum Beachtung schenkten: von der Chance, womöglich sogar den achten Rang zu erreichen und der Barrage zu entgehen. Das Gute für den FCZ: Er ist nicht allein mit dieser Gefahr von hinten, Sitten, St. Gallen, Luzern, Thun und Lugano geht es nicht besser. Das Schlechte für den FCZ: Das Selbstvertrauen von Xamax ist derzeit grösser, die (Abwehr-)Löcher sind kleiner – in den letzten vier Meisterschaftsspielen kassierten die Neuenburger ein einziges Tor.