Beiträge von Larry


    Aber eben, seine berüchtigten "Predigten" sind unvergessen, die er früher unter dem Künstlernamen "SCL-Bruno" in diversen Fanforen hinterliess. Da scheint er mittlerweile drüber weg zu sein, und versucht sich nun eher als kleiner Zaugg, zumindest was die Formulierung von rhetorischen Fragen anbelangt.

    Jep! Ist mir auch aufgefallen!

    Der FCZ-Trainer Ludovic Magnin sagt vor dem Spiel gegen Basel: «Dann muss ich ein verrückter Trainer sein»

    Der FC Zürich ist das zweitschlechteste Team der Rückrunde. Im Vorfeld der Partie gegen den FC Basel am Mittwochabend erklärt der Trainer Ludovic Magnin die Gründe für die Baisse – es liegt am Trainer.

    Flurin Clalüna (NZZ)

    In den letzten Tagen hatten Ludovic Magnin und Thomas Bickel eine kleine Meinungsverschiedenheit. Ein Streit war es nicht, das wäre zu viel gesagt, aber jedenfalls waren sich die beiden sehr uneinig. Und nachdem sie sich ausgesprochen hatten, klopfte sich der Trainer Magnin auf die Schulter und sagte zu sich selber: «Das habe ich gut gemacht.» Bickel, der Sportchef des FC Zürich, war der Ansicht gewesen, der Mannschaft habe beim 0:1 in Sitten die richtige Mentalität gefehlt. Aber da hat er, Magnin, einfach einmal widersprochen. Denn sobald es im Fussball um Kopfsachen geht, wird es heikel, dann heisst es schnell einmal, eine Mannschaft wolle nicht recht. Diesem Verdacht will Magnin seine Spieler nicht aussetzen. Und sich selber auch nicht. Denn letztlich muss er als Chef ja dafür sorgen, dass sie wollen.

    Also muss es an etwas anderem liegen, dass der FCZ einfach nicht mehr zeigt, wozu er fähig sein müsste. Und Magnin hat dazu vor dem Spiel gegen Basel am Mittwochabend eine interessante Theorie entworfen: Es liegt an ihm. Beziehungsweise an seiner Art. Magnin ist zu brav. Das klingt erst einmal sehr überraschend, weil man ihn nicht unbedingt so erlebt hat. Aber Magnin hat eine Erklärung. Nicht nur die Mannschaft sei in den letzten Wochen emotionsloser gewesen, «auch der Trainer wurde gezähmt». Man hätte ihn an der Seitenlinie streicheln können, sagt Magnin. Wie ein Lamm sei er gewesen. Und dies sei daran gelegen, dass er Anfang Februar in St. Gallen vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt worden sei. Also habe er versucht, sich künftig gegenüber den Schiedsrichtern zusammenzunehmen, habe dabei aber sein emotionales Coaching vernachlässigt. Magnin sagt: «Wenn ich eine verrückte Mannschaft will, dann muss ich ein verrückter Trainer sein.»


    Es sind schwierige Wochen für den FC Zürich, er ist vor GC die zweitschlechteste Mannschaft der Rückrunde und trotzdem immer noch Vierter, was irgendwie merkwürdig ist, wenn man so selten gewinnt. Und nun kommt der FC Basel in den Letzigrund, der in den letzten Monaten gefunden hat, was dem FCZ so sehr fehlt: Verlässlichkeit. Seit Anfang Dezember haben die Basler nicht mehr verloren; sie sind neben YB die einzige zuverlässige Mannschaft in dieser Meisterschaft, die meisten anderen siegen und verlieren quasi nach dem Zufallsprinzip. Es gab eine Zeit, da zählte sich der FC Zürich auch zu diesen Spitzenteams, aber das ist schon lange her. Das letzte Mal, dass er vorbehaltlos zufrieden gewesen sei, sei nach dem Sieg gegen Leverkusen gewesen, sagt Magnin. Das ist über ein halbes Jahr her. Seither spielt der FCZ fast nur noch unter Wert. Er möge es nicht, wenn man ihm vor einem Spiel Glück wünsche, sagt Magnin, «ich brauche kein Glück, ich brauche Erfolg».

    Als er gefragt wird, ob er bereits für die Zukunft plane, sagt er: «Ich muss jetzt ein paar Punkte gewinnen, damit ich die nächste Saison überhaupt vorbereiten darf.» Er lacht laut, als er das erzählt. Aber die Gedanken über eine Zukunft ohne ihn waren auch schon verbotener als gerade jetzt.


    Trotzdem setzt der EVZ mit seinem Zentrum natürlich Massstäbe, und diese "Excellence" kann durchaus den Unterschied machen - wenn auf allen anderen Gebieten Gleichstand herrscht.

    Ohne Top Kader wirst du nie Meister. Aber wenn das Kader von zwei Teams im Final in etwa gleich gut ist könnte (könnte!) so was entscheidend sein. Aber Tobias Stephan muss erst noch beweisen das er ein Meistergoalie sein kann! Aber genau darum hat man ja nun Genoni geholt.....

    Der kraftvolle EV Zug lauert auf den Knock-out-Schlag

    Die Zuger Eishockeyprofis wirken so fit wie nie. Das von einem ETH-Wissenschafter entwickelte Trainingsprogramm macht sich bezahlt

    Nicola Berger (NZZ)

    «Wenn ein Boxer beim Gegner das Blut sehen kann, gibt das einen Energieschub und er schlägt dann umso härter und schneller zu.» Der Mann, der sich am Montag dieser Analogie bediente, ist Dan Tangnes, der norwegische Trainer des EV Zug. Sein Team besiegte den HC Lausanne am Samstag mit 5:0, es war eine Machtdemonstration, von welcher der Coach sich erhofft, dass sie den Widersacher schon etwas groggy gemacht hat – damit die Zuger im vierten Spiel am Dienstag auswärts zum Knock-out-Schlag ansetzen können.

    Der EVZ spielte am Samstag nahe der Perfektion, er wirkte frischer, schneller, agiler als die trägen Gäste. Dafür gibt es augenfällige Gründe: Zug hat im Viertelfinal drei Spiele weniger absolvieren müssen, der Trainer Tangnes verteilt die Eiszeiten gleichmässiger als sein Antipode Ville Peltonen. Doch im EVZ glauben sie, ganz grundsätzlich Vorteile zu besitzen, denn in der Schweiz dürfte kein Verein mehr in den Athletikbereich investieren, der EVZ beschäftigt allein in diesem Bereich drei Trainer. Die Anstrengungen werden sich noch vervielfachen, ab 2020, wenn das 100 Millionen Franken teure Spitzensportzentrum «Oym» in Cham eröffnet wird. Es wird vom EVZ-Präsidenten Hans-Peter Strebel gestiftet, und zur Geschäftsleitung gehört Marco Toigo, ein ETH-Muskelphysiologe, der bereits seit vier Jahren die Trainingspläne des EVZ ausarbeitet.

    Es gab Startschwierigkeiten und bei einigen Profis auch eine gewisse Skepsis gegenüber der neuen, ungewohnten Methodik, doch inzwischen macht sich der wissenschaftliche Ansatz bezahlt. Tangnes sagt: «Wir könnten körperlich nicht besser gerüstet sein.» Und der Stürmer Fabian Schnyder, bis 2016 Captain dieser Mannschaft, sagt: «Wir befinden uns auf einem sehr guten Level. Als wir im Viertelfinal gegen Lugano zwei Verlängerungen spielten, haben wir realisiert, dass wir auch eine dritte Overtime bestreiten könnten, ohne das Tempo drosseln zu müssen.»

    Dass der EVZ fit und dynamisch wie nie wirkt, ist nicht zuletzt das Verdienst des Trainers. Der Athletikcoach Mike Slongo sagt: «In den letzten Jahren haben wir quasi parallel zum Eistraining gearbeitet. Seit Tangnes bei uns ist, hat sich die Zusammenarbeit deutlich verbessert, sie ist viel enger und unterstützt die Leistungsentwicklung auf athletischer Ebene.» Der Coach hat mit seiner gewinnenden, positiven, aufgeschlossenen Art Berührungsängste abgebaut. Und dazu kommt, dass die Trainingslehre stärker personalisiert wurde. Tangnes sagt: «Es hat keinen Sinn, dass ein grosser, schwerer Verteidiger wie Johann Morant gleich trainiert wie ein kleiner, wendiger Stürmer wie Lino Martschini.»

    Mit einigen Justierungen scheint sich der EVZ hinsichtlich Physis einen Vorteil verschafft zu haben. Die Frage ist, wie stark der Klub den Vorsprung wird ausdehnen können. Sobald das «Oym» steht, wird Zug über immense Möglichkeiten verfügen, infrastrukturell, aber auch punkto Datenanalyse. In der NHL wird gerade damit experimentiert, ein Tracking-System für die Spieler zu implementieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das auch in der Schweiz zum Thema wird. Es braucht nicht viel Phantasie, um den EVZ mit seinem üppigen Staff und seinem forschungsfreudigen Präsidenten hierzulande in einer Pionierrolle für die Technik der Zukunft zu sehen. Immer mit dem Ziel: die Knock-out-Schläge schneller und härter landen zu können.
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    Mein Senf: Wir haben immer mehr Rückstand auf Zug. Stadion schön und recht aber es muss wieder etwas gehen beim ZSC! Sonst.....

    Vieles ist noch möglich in dieser Saison: der Cup-Sieg, eine akzeptable Platzierung in der Meisterschaft. Das Ziel ist klar. Man will wieder international spielen. Das Unterfangen könnte schwierig werden. Es bleibt dabei, der FCZ findet nicht in die Spur. Er muss aufpassen, dass ihm in dieser Verfassung nicht alle Felle davonschwimmen.(NZZ)

    Danke für die Analyse! Dein Schluss Satz lässt nicht viel Hoffnung übrig. Ich denke auch es wird sehr schwer Biel jetzt noch zu stoppen. Mein Favorit bleibt Zug, da ändert auch die Niederlage in Lausanne nichts, habe eh nicht mit einem Durchmarsch gerechnet.

    Es zeichnet sich aber ab das mit Zug, Biel und Lausanne "neue" Clubs nach vorne drängen, neue Stadien und z.T. viel Geld machen es möglich.

    In Zukunft werden nicht mehr nur ZSC, Bern, Lugano und Davos ums goldene Kalb tanzen wie die letzten 20 Jahre!


    Chaux-de-Fonds würde leicht erfüllbare Auflagen bekommen, kann also aufsteigen. Langenthal nicht. (Quelle watson)

    Gem. NZZ von heute will ChdF scheinbar nicht aufsteigen....was für ein Witz wieder einmal diese Spiele um nichts!

    Riediker scheint ein guter Typ zu sein. Nur: Er ist auf Fachleute angewiesen die ich im Moment bei GC nicht sehe. Er will nicht alles auf den Kopf stellen, sprich, er macht mit diesem komischen Abstiegstrainer weiter? Vielleicht ein guter Mann für die Zukunft aber für diese Saison sehe ich schwarz.

    PS: Er will sich Experten holen: Vogel?


    Man stelle sich vor Liniger würde tatsächlich zum Head befördert und es geht schief? Wie würde es hier drinnen tönen und dies mit Recht. Er soll seine Ochsentour machen und Erfahrungen sammeln, sich zu einem Headcoach für die höchste Schweizer Spielklasse entwickeln. Allenfalls kann er dann eines Tages gerne bei uns an der Bande stehen, wenn die Zeit reif dafür ist.
    Keine Zeit für Experimente momentan.

    Wäre absolut die falsche Zeit!