Und wenn AdC bleibt bin ich sicher, dass sie einen Sommer lang sehen werden, was Einsatz im Training heisst...
Hat letzten Sommer schon in Davos nicht geklappt! Er wurde dafür harsch kritisiert! Fürs Sommertraining gibts entsprechende Profis!
Und wenn AdC bleibt bin ich sicher, dass sie einen Sommer lang sehen werden, was Einsatz im Training heisst...
Hat letzten Sommer schon in Davos nicht geklappt! Er wurde dafür harsch kritisiert! Fürs Sommertraining gibts entsprechende Profis!
Fehler eingestehen, Trainer entlassen. Mit Aubin stünden wir 7 bis 9 punkte besser da
Sehen auch andere so:
Mit Spielen wie diesem erscheint auch der Trainerwechsel von Serge Aubin zu Del Curto immer mehr wie ein Eigentor. Sechs Niederlagen in neun Spielen weisen die Lions mit dem Bündner auf, das 1:4 gegen Servette war der vierte Misserfolg in Serie. Mit Aubin hatten sie kaum je gute Unterhaltung geboten, aber defensiv waren sie meist konkurrenzfähig. Nun ist ihnen auch dies abhandengekommen, während die Torproduktion eine Schwäche bleibt. (Ulrich Pickel, NZZ)
Für mich hat Arno einen grossen Fehler gemacht in dem er gegen Ende Saison mit einer total verunsicherten Mannschaft noch ein neues Spielsystem installieren wollte.
Ist ein Abo Artikel:
Das ist Del Curtos effizientester Mann
Ein ZSC-Spieler nützt seine Einsatzzeit in (fast) allen Situationen besonders effektiv. Ein exklusiver statistischer Einblick.
Kristian Kapp (TA)
Welcher Spieler ist der beste seiner Mannschaft? Wer holt das meiste aus seinen Einsätzen heraus? Um diese Fragen zu beantworten, wird in der Schweiz immer noch zu oft bloss auf die Skorerpunkte (Tore und Assists zusammengezählt) geachtet.
Diese erzählen aus diversen Gründen nicht die ganze Wahrheit. Zum Beispiel, weil die Einsatzzeit der Spielers nicht berücksichtigt wird – nicht alle stehen im Eishockey schliesslich gleich lange auf dem Spielfeld. Und auch die Rolle der Spieler wird nicht widerspiegelt in der Skorerliste. Akteure, die in den Special Teams häufiger in Unterzahl (Boxplay) statt Überzahl (Powerplay) eingesetzt werden, können nicht gleich bewertet werden wie die Offensivkräfte, die viel Powerplay-Eiszeit erhalten.
Eine Möglichkeit, um über eine längere Phase (hier zum Beispiel die bisherige Regular Season 2018/19 mit 41 Runden) die Effizienz der einzelnen Spieler darzustellen, ist darum, auch ihre Eiszeit zu berücksichtigen.
Im Folgenden soll aufgezeigt werden, welcher ZSC-Spieler bislang am effizientesten seine Eiszeit nutzte. Es geht nicht um Skorerpunkte, sondern darum, wie häufig der Spieler bei Toren und Gegentoren auf dem Eis stand – relativ zu seiner Eiszeit.
Wer bei den ZSC Lions wie oft bei Plus- und Minustoren auf dem Eis stand, ist eine exklusiv von Tagesanzeiger.ch/Newsnet geführte Statistik und nirgends öffentlich einzusehen.
Um die Rollen der ZSC-Spieler besser mit einzubeziehen, wird in die vier Kategorien «Plustore bei numerischem Gleichstand», «Gegentore bei numerischem Gleichstand», «Powerplay» und «Boxplay» unterteilt. Treffer ins leere Tor, wenn der Goalie jeweils durch einen Feldspieler ersetzt wurde, sind in allen Kategorien nicht berücksichtigt.
1. Plustore bei numerischem Gleichstand
Welche ZSC-Spieler benötigten bislang am wenigsten Eiszeit, um bei Plustoren der Mannschaft auf dem Eis zu stehen? Berücksichtigt sind alle Tore bei numerischem Gleichstand (5-gegen-5, 4-gegen-4, 3-gegen-3).
Verteidiger:
1. Kevin Klein 23:32
2. Severin Blindenbacher 23:59
3. Tim Berni 27:44
4. Phil Baltisberger 31:01
5. Patrick Geering 31:04
6. Maxim Noreau 34:29
7. Dave Sutter 43:35
8. Roger Karrer 44:14
9. Christian Marti 46:32
Stürmer:
1. Pius Suter 20:14
2. Denis Hollenstein 22:45
3. Jérôme Bachofner 27:02
4. Fredrik Pettersson 27:50
5. Fabrice Herzog 28:21
6. Simon Bodenmann 30:43
7. Raphael Prassl 34:56
8. Marco Miranda 34:58
9. Chris Baltisberger 35:53
10. Mattia Hinterkircher 44:33
11. Reto Schäppi 59:59
(Eiszeit in Minuten:Sekunden. Nur Spieler berücksichtigt mit mindestens 20 Spielen und mindestens 10:00 Minuten durchschnittlicher Eiszeit bei numerischem Gleichstand pro Spiel)
Wie diese Zahlen zu lesen sind: Beispiel Pius Suter: Stand Suter bei numerischem Gleichstand auf dem Eis, vergingen im Durchschnitt 20:14 Minuten, bis der ZSC einen Treffer schoss. Je tiefer die Zahl, desto besser.
2. Gegentore bei numerischem Gleichstand
Welche ZSC-Spieler standen am längsten auf dem Eis, ohne dass die Mannschaft ein Gegentor kassierte? Berücksichtigt sind alle Tore bei numerischem Gleichstand (5-gegen-5, 4-gegen-4, 3-gegen-3).
Verteidiger:
1. Roger Karrer 88:28
2. Patrick Geering 54:22
3. Dave Sutter 38:45
4. Kevin Klein 32:13
5. Christian Marti 31:59
6. Severin Blindenbacher 27:59
7. Maxim Noreau 27:35
8. Phil Baltisberger 26:35
9. Tim Berni 17:57
Stürmer:
1. Simon Bodenmann 61:27
2. Mattia Hinterkircher 53:28
3. Denis Hollenstein 43:45
4. Raphael Prassl 34:56
5. Chris Baltisberger 33:20
6. Pius Suter 29:41
7. Fabrice Herzog 28:21
8. Reto Schäppi 27:59
9. Fredrik Pettersson 26:06
10. Marco Miranda 25:38
11. Jérôme Bachofner 24:01
(Eiszeit in Minuten:Sekunden. Nur Spieler berücksichtigt mit mindestens 20 Spielen und mindestens 10:00 Minuten durchschnittlicher Eiszeit bei numerischem Gleichstand pro Spiel)
Wie diese Zahlen zu lesen sind: Beispiel Simon Bodenmann: Stand Bodenmann bei numerischem Gleichstand auf dem Eis, vergingen im Durchschnitt 61:27 Minuten, bis der ZSC einen Treffer kassierte. Je höher die Zahl, desto besser.
Auch zu beachten: Roger Karrers teaminterner klarer Bestwert (88:28 Minuten) kommt auch zustande, weil er im Verhältnis zu den anderen weniger häufig eingesetzt wird. Das soll seine Leistung aber nicht schmälern: Der 22-jährige Verteidiger gehörte in dieser Kategorie bereits letzte Saison zu den besten Zürchern.
3. Powerplay
Welche ZSC-Spieler benötigten am wenigsten Eiszeit, um bei Powerplay-Toren der Mannschaft auf dem Eis zu stehen? Berücksichtigt sind alle erzielten ZSC-Tore im Powerplay.
1. Simon Bodenmann 6:43
2. Maxim Noreau 6:57
3. Kevin Klein 7:17
4. Denis Hollenstein 7:40
5. Chris Baltisberger 11:07
6. Fredrik Pettersson 11:07
7. Patrick Geering 12:02
8. Pius Suter 13:14
9. Jérôme Bachofner 16:00
10. Severin Blindenbacher 17:27
(Eiszeit in Minuten:Sekunden. Nur Spieler berücksichtigt mit mindestens 20 Spielen und mindestens 1:00 Minuten durchschnittlicher Eiszeit im Powerplay pro Spiel)
Wie diese Zahlen zu lesen sind: Beispiel Simon Bodenmann: Stand Bodenmann im Powerplay auf dem Eis, vergingen im Durchschnitt 6:43 Minuten, bis die ZSC Lions einen Treffer schossen. Je tiefer die Zahl, desto besser.
Auch zu beachten: Noch effizienter nutzten im Powerplay Victor Backman (4:26), der oft verschmähte und bereits wegtransferierte Drew Shore (5:42), sowie Roman Wick (6:15) ihre Eiszeit im Powerplay. Allerdings wurden Backman und Shore in je bloss 16 sowie der lange Zeit verletzte Wick in bislang nur 11 Spielen eingesetzt und damit zu selten für einen fairen Vergleich mit den anderen Stammspielern.
4. Boxplay
Welche ZSC-Spieler standen im Unterzahl-Spiel (Boxplay) am längsten auf dem Eis, ohne dass die Mannschaft ein Gegentor kassierte? Berücksichtigt sind alle Gegentore des ZSC im Boxplay.
1. Simon Bodenmann 15:11
2. Kevin Klein 13:52
3. Raphael Prassl 9:12
4. Phil Baltisberger 9:10
5. Pius Suter 7:22
6. Christian Marti 7:14
7. Chris Baltisberger 5:59
8. Fabrice Herzog 5:45
9. Reto Schäppi 5:32
10. Dave Suter 5:12
11. Patrick Geering 3:49
(Eiszeit in Minuten:Sekunden. Nur Spieler berücksichtigt mit mindestens 20 Spielen und mindestens 1:00 Minuten durchschnittlicher Eiszeit im Boxplay pro Spiel)
Wie diese Zahlen zu lesen sind: Beispiel Simon Bodenmann: Stand Bodenmann im ZSC-Boxplay auf dem Eis, vergingen im Durchschnitt 15:11 Minuten, bis die Lions einen Treffer kassierten. Je höher die Zahl, desto besser.
Auch zu beachten: Auch hier gab es bislang zwei seltener eingesetzte Spieler, die effizienter waren als Leader Bodenmann: Dominic Moore (bislang erst 8 Spiele) stand nur alle 15:46 Minuten im Boxplay bei einem Gegentor auf dem Eis, Victor Backman (16 Spiele) gar nur alle 16:20 Minuten.
Bodenmann, der Überflieger
Im Quervergleich zeigt sich Erstaunliches: Flügelstürmer Simon Bodenmann, der Neuzuzug aus Bern, der zu Saisonbeginn grosse Mühe hatte, sich ins ZSC-Spiel einzufügen, rangiert bei drei von vier Kategorien zuoberst, er ist darum bezüglich Eiszeit der effizienteste Spieler von Trainer Arno Del Curto.
Steht Bodenmann auf dem Eis, schiessen die Lions besonders viele Powerplay-Tore und kassieren sie bemerkenswert wenige Treffer – sowohl in Unterzahl als auch bei numerischem Gleichstand.
Nur in einer Kategorie ist Bodenmann Mittelmass: Bei den Plus-Treffern bei numerischem Gleichstand auf dem Eis. Berücksichtigt man indes den langsamen Saisonstart des 30-jährigen Flügelstürmers, ist er auch in jener Sparte fleissig am Aufholen. Bodenmanns Langsamstart in Zahlen: In 10 der ersten 11 ZSC-Partien der Saison stand Bodenmann bei keinem einzigen Plustor seiner Mannschaft bei numerischem Gleichstand auf dem Eis … (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
bin der Meinung, dass Arno der richtige Mann ist, um den Z endlich wieder KONSTANT an die Spitze zu bringen.
Na ja konstant an der Spitze war er auch mit Davos nicht immer, da wurden schon mal drei Jahre in Folge bereits im Viertelfinal die Segel gestrichen!
Würde er in Zürich nicht überleben!
Aber er lässt ein attraktives Hockey spielen das die Zuschauer zu begeistern vermag, wenn es denn läuft....
Schadenfreude?:
Den ZSC Lions bleibt das Prinzip Hoffnung
Im Kampf am Strich spitzt sich die Lage zu. Neun Runden dauert die Qual der Qualifikation noch. Von jetzt an gibt es für den strauchelnden Meister nur noch Zitterpartien.
Ulrich Pickel (NZZ)
Man lebt noch von der Hand in den Mund. Das Polster in der Tabelle, das vor kurzem sieben Punkte betrug, ist auf einen Zähler zusammengeschrumpft. Von jetzt an gibt es nur noch Zitterpartien, am Dienstag geht es bereits weiter mit dem Heimspiel gegen Genf/Servette, das Team von Chris McSorley, das sich in einer ähnlich ungemütlichen Lage befindet. Neun Runden dauert die Qual dieser Qualifikation noch, und es ist ungewisser denn je, ob es die ZSC Lions in die Play-offs schaffen.
Das Selbstvertrauen ist am Boden, die letzten drei Spiele gingen verloren. Nun ist es nicht so, dass Niederlagen wie das 0:3 vom Samstag in Zug die Zürcher derart ins Elend brachten. Es war keine desolate Vorstellung, sie war einfach zu wenig gut. Und schliesslich darf man in Zug verlieren. Es war in dieser Saison die erste Niederlage gegen den EVZ. Hätte man den Lions vor der Saison angeboten, sie würden drei von vier Spielen gegen diesen Gegner gewinnen, hätten sie wohl kaum protestiert. Es sind Niederlagen wie jene vor der Nationalmannschafts-Pause, in Rapperswil-Jona und gegen Lausanne, die besonders weh tun. Gegen Lausanne fehlten dreissig Sekunden zum Sieg, doch mit einer leicht vermeidbaren Strafe wies Maxim Noreau den Weg in die Enttäuschung.
Die Zahlen des Versagens
Der 31-jährige Kanadier war auch schon einer der Spieler, die entschlossen vorangingen und dem Team entscheidende positive Impulse gaben. Doch nun befindet auch er sich unter den Verunsicherten, denen nichts mehr gelingt. Die Liste dieser Spieler ist lang. Namhafte Cracks wie Fredrik Pettersson zählen dazu, im Vergleich mit der letzten Saison ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Auch Pius Suter ist mit 5 Toren in 32 Spielen zu einem Nonvaleur geworden – und steht doch immer noch besser da als Fabrice Herzog und Reto Schäppi, die zusammen auf 4 Tore kommen, gleich viele, wie Raphael Prassl oder die zwei GCK-Nothelfer Tim Ulmann und Victor Backman geschossen haben. Am besten halten sich die zwei Neuzugänge Denis Hollenstein und Simon Bodenmann, sonst aber sind fast alle Statistiken der Zürcher ein Zeugnis des kollektiven Versagens.
«Reden, Energie geben, aufbauen», das sei das Rezept, mit dem das Selbstvertrauen von Noreau wiederhergestellt werden soll, sagte Arno Del Curto kürzlich. Dieser muss viel reden jetzt, denn im Grunde hat er es weniger mit einer kompetitiven Mannschaft zu tun als mit einer Therapiegruppe, der man in sanften Schritten auf die Beine helfen muss.
8 Spiele, 8 Punkte, 3 Siege, 5 Niederlagen – so liest sich die Ausbeute seit Del Curtos Verpflichtung als Trainer Mitte Januar. Die Entlassung von Serge Aubin wurde mit den Worten begründet, es seien keine Fortschritte zu sehen gewesen. Belegt wurde dies mit schlechten Statistikwerten, etwa im Über- und Unterzahlspiel. Angesichts der gegenwärtigen Lage klingt dies wie ein Hohn. Aber obwohl der erhoffte Schub nach dem Trainerwechsel ausgeblieben ist, gibt es nun keine Trainerdiskussion mehr. Und sollte doch hinter verschlossenen Türen ernsthaft über Del Curto debattiert werden, müsste man der Klubführung unterstellen, sie habe die Nerven verloren und sei von allen guten Geistern verlassen. Auf jeden Fall besser nachvollziehbar wäre, wenn Del Curto desillusioniert das Amt bald einmal von sich aus niederlegen würde.
Nothelfer war Del Curto nie
Doch das ist unwahrscheinlich. Der Engadiner ist ein Kämpfer und glaubt daran, mit dieser Mannschaft etwas bewegen zu können, auch wenn er hierfür kaum noch Zeit hat. Beide Seiten, Trainer und Klub, wussten, was sie taten, als sie den Vertrag unterschrieben. Nun sind sie dazu verdammt, zumindest bis Ende Saison, Einigkeit zu demonstrieren, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit bewahren wollen. In den 22 Jahren in Davos war Del Curto beinahe alles: Motivator, Ausbildner, Taktiker, Stratege – doch als Nothelfer bringt er keine Erfahrung aus dem Bündnerland mit.
So bleibt den ZSC Lions das Prinzip Hoffnung. In Zug erhielt es neue Nahrung. Lukas Flüeler, Kevin Klein, Fredrik Pettersson, Roman Cervenka und Roman Wick sind ins Team zurückgekehrt. Das reichte nicht für den Sieg, gibt Del Curto aber neue Möglichkeiten. Cervenka und Wick fehlten lange, sie werden Zeit brauchen. Wick kämpfte mit hartnäckigen Rückenproblemen, und dass Cervenka überhaupt zurück ist, kann schon als Erfolg betrachtet werden: Bei ihm war Ende November eine Lungenembolie als Folge einer Thrombose diagnostiziert worden. Er musste Blutverdünner einnehmen, nun ist sein Zustand so stabil, dass Einsätze möglich sind. Beim 33-jährigen Tschechen geht es auch um die Zukunft, der Vertrag des Centers läuft Ende Saison aus.
Es kommt viel zusammen, und doch geht immer wieder alles auf dieselbe Ursache zurück: Im Herbst und im frühen Winter, als noch viel Zeit war, verpassten es die Zürcher, sich genügend Erfolgserlebnisse und damit eine Basis zu erarbeiten, dank der sie die Saison ohne grössere Schwierigkeiten hätten verbringen können. Nun bezahlen sie den Preis dafür
Tampa - was für ein Team!
![]()
Habe die Bolts wieder mal Live gesehen im Derby gegen die Panthers in Sunrise.
Unglaublich gut das Team! #1 in der Liga mit 12 Punkten Vorsprung auf Calgary und 14 Punkten Vorsprung im Osten auf die Isles.
Bestes Powerplay der Liga (vor den Panthers!), im Boxplay die Nummer 2!
Die Panthers als gutes PP Team waren wegen dem sehr aggressiven Boxplay kaum in der Lage ein PP aufzuziehen! Habe ich so noch nie gesehen!
Wer soll Tampa am Gewinn des Stanley Cups hindern? Im Moment sehe ich tatsächlich niemanden weit und breit!
Aber der April ist noch weit weg und Playoffs haben bekanntlich eigene Gesetze.
PS: Malgin mit Tor ![]()
Schön gsi Rappi! :razz: Wette übrigens keinen Rappen auf Davos, denen könnte es gehen wie Kloten!
Aber wenn der Puck mal anfängt reinzufallen, kann alles schnell ändern. Die Anzahl der Latten- und Pfostentreffern in den letzten Spielen ist so hoch wie ich sie noch nie erlebt habe. Die Zeit wird knapp, aber ich bleibe zuversichtlich, dass wir die Playoffs schaffen. Danach wirds dann wohl Zug oder Bern..
Denke wenn es endlich klappt mit den Toren ist auch Platz 6 oder besser noch möglich, ist alles so nahe zusammen. Am DI gegen Genf sollte man nach Möglichkeit wieder mal gewinnen!
Bin pessimistisch für heute Abend. Lange Pausen taten uns nie gut und Zug hat nach der Schlappe gestern etwas gutzumachen.
Ich eigentlich auch. Aber Zug musste gestern schon ran und dann noch die Rückreise aus dem Tessin, alles nicht gerade positiv. Nützt uns aber nur etwas wenn wir bereit sind.
Die Playoffs beginnen für den ZSC heute Abend...
Jetzt muss geliefert werden! Vorbei mit den Ausreden! Zug hat von den letzten fünf Spielen vier verloren. In Lugano kommt man auch ohne Trainerwechsel in die Gänge. Arno hatte eine Woche Zeit, quasi ein Trainingslager. Liefert endlich! Verdammt!
Wie der ehemalige ZSC-Trainer Christian Weber in einer Liga gelandet ist, in der man als Fremder nur endet, wenn man die allerletzte Karriereausfahrt verpasst hat
Der Zürcher Christian Weber gehörte als Spieler und Trainer zum Inventar der Eishockey-Nationalliga. Doch heute coacht er in der Anonymität der österreichischen Zweitklassigkeit. Was ist passiert?
Nicola Berger (NZZ)
Wer kann, verschwindet aus Lustenau. Zumindest im Eishockey ist das so, beim in der multinationalen Alps Hockey League eingegliederten EHC Alge Lustenau. Am Dienstag verabschiedeten sich wieder einmal zwei Profis in eine bessere Liga, Hals über Kopf. Im Trainerbüro sitzt Christian Weber, er zuckt mit den Schultern, so sei das halt. Weber, 54, coacht seit 13 Monaten in Lustenau, und man fragt sich, wie er hier gelandet ist, in einer Liga, in der man als Fremder nur endet, wenn man die allerletzte Karriereausfahrt verpasst hat.
Weber trainiert in Vorarlberg österreichische Amateure, Bauarbeiter, die abends müde zum Training erscheinen. Wer Glück hat, verdient 1000 Euro im Monat – das Klubbudget beträgt eine Million.
Es gab eine Zeit, da war Weber neben Arno Del Curto der hoffnungsvollste Schweizer Coach. Die ZSC Lions machten ihn 2003 zum Cheftrainer, zu einer Zeit, in der Einheimische noch grösseren Exotenstatus hatten als heute. Als der Klub im Herbst 2005 in eine Krise geriet, stellte Weber sein Amt zur Verfügung. Kommuniziert wurde, der Trainer nehme ein Time-out in den USA, es entwickelte sich eine Posse; am Ende verliess Weber, der frühere Captain, die Organisation im Streit. Er übernahm die SCL Tigers, die für seine Freigabe 20 000 Franken nach Zürich überweisen mussten; unter ihm erlebte das Team offensive Flugjahre – 2007/08 ereignete sich das Kuriosum, dass Langnau die Play-offs verpasste, obwohl die Emmentaler am meisten Treffer der Liga erzielten.
2009 gerieten die Tigers unter dem Politiker Hans Grunder in finanzielle Schieflage, es war unklar, ob der Klub die Saison würde fertig spielen können. Der Trainer versprach sich den Rapperswil-Jona Lakers, die seit langem um ihn gebuhlt hatten – Weber war in jenen Tagen ein gefragter Trainer.
Das RAV wäre lukrativer
Doch der Wechsel erwies sich als Fehler, Weber blieb nur knapp ein Jahr in der dysfunktionalen Organisation. Von diesem Karriereknick hat er sich bis heute nicht erholt. Er arbeitete in Klagenfurt, in der Nationalliga B, 2018 folgte der Wechsel nach Lustenau. Weber sagt, er könne vom Geld, das er hier verdiene, kaum leben; die Kinder, die in Dübendorf im Elternhaus lebten, müssten Miete bezahlen, sonst ginge es nicht. Man fragt sich: Warum tut er sich das an? Mit 55, bei seinem Leistungsausweis? Er sagt: «Ich hätte zu Hause auf das Arbeitsamt gehen können, das wäre drei Mal einträglicher. Aber ich will arbeiten, etwas bewegen.»
In der Schweiz verdienen Trainer selbst auf Elite-Junioren-Stufe gutes Geld, meist über 100 000 Franken. Warum Lustenau? Er sagt: «Diese Jobs sind oft früh besetzt. Und ich wollte hier nicht weglaufen, der Präsident ist ein guter Bekannter von mir.» Der letzte ernsthafte Interessent aus der Schweiz hiess Basel, Mysports-League, Drittklassigkeit. Fühlt er sich verkannt im eigenen Land? Weber denkt nach und sagt: «Der rote Pass ist ein Nachteil. Bei der Anstellung, beim Umgang mit den Spielern. Wenn einer die gleichen Anweisungen auf Englisch erteilt, wird das positiver aufgenommen.»
Ähnlich äusserte sich kürzlich Lars Leuenberger in der «NZZ am Sonntag», jener Trainer, der mit dem SC Bern Meister wurde und danach nirgendwo mehr eine Anstellung fand. Weber fehlt eine Trophäe im Lebenslauf, aber seine Fachkompetenz stellt niemand infrage. Ein ehemaliger Spieler sagt: «Was Theorie und Taktik betrifft, macht ihm niemand etwas vor. Sein Problem ist, dass er Mühe hat, als Autoritätsperson aufzutreten.»
Der frühere Profi nennt ein Beispiel aus der Zeit bei den Lakers. Während einer Krise, damals ein Dauerzustand, habe Weber vor einem Spiel einen leidenschaftlichen Appell gehalten und sinngemäss mit den Worten geschlossen, es gelte nun, das innere Feuer zu entfachen. Dann sei Marco Bayer, der heutige SCL-Tigers-Sportchef und damalige Assistenztrainer, hinter der Türe hervorgetreten und habe eine einzige, traurig flackernde Wunderkerze entflammt.
Die Spieler hätten sich bemühen müssen, nicht zu lachen.
Ein gewiefter Ausbildner
In Lustenau muss sich der manchmal melancholisch wirkende Weber nicht um die Akzeptanz sorgen. Es ist eine grosse Sache, dass ein Trainer mit seinem Renommee hier coacht. Trotz einem dünnen Kader und prominenten Abgängen hat das Team den Play-off-Platz auf sicher, es ist ein Erfolg. Weber wirkt hier in jener Rolle, die ihm immer am besten behagt hat: als Ausbildner und Lehrer, darin ist er brillant. Es ist erstaunlich, dass sich in der Schweiz niemand an ihn erinnert, wenn Stellen im Nachwuchs zu vergeben sind, auch im Verband.
Neben der Infrastruktur fehlt es in Lustenau an vielem. Weber ist in seinem Element, er leitet lauter wissbegierige Menschen an. Der Aufwand ist beträchtlich; an den meisten Tagen stehen zwei Trainings an: eines am Mittag für die Ausländer, die Profis, und eines am Abend für die Bauarbeiter und sonstigen Arbeitstätigen. Weber sagt: «Die Arbeit macht Spass.» Wenn man ihn reden hört, wirkt er ein bisschen wie ein Getriebener seiner Passion. Wäre ein Dasein ohne diesen Sport denkbar? Er blickt etwas überrascht auf und sagt: «Eishockey ist doch mein Leben.»
Man muss das präzisieren, denn es wird nicht auf ewig so bleiben. Seine Frau Tina erkrankte vor einigen Jahren schwer, es ist ihrer Gesundheit zuträglich, wenn sie sich in warmen Gefilden aufhält. Vorarlberg im Winter fällt nicht in diese Kategorie, allgemein ist der Beruf des Eishockeytrainers in Europa schwer mit dieser Prämisse zu vereinbaren. Weber weiss das, die Gegenwart ist ein Kompromiss, schon jetzt ist klar, dass der Lebensmittelpunkt nach der Pensionierung in Asien liegen wird, dauerhaft. Es ist nicht klar, wann das sein wird, ob in drei, fünf, sieben Jahren. Weber sagt: «Ich habe noch Ziele als Trainer.» Auch solche fernab von Lustenau.
In seiner NLA Rookie Saison machte er 59 Punkte in 36 Spielen!
Am Sonntag ging die Football Saison schon wieder zu Ende, am Montag fuhr der Material Truck der Boston Red Sox los nach Fort Myers wo die Red Sox traditionell ihr Spring Training abhalten. Am 22. 2. starten die ersten Spiele als Vorboten einer Saison die 162 Spiele pro Team beinhaltet.....im Football sind es gerade mal 16......
Das Ziel der Rückkehr in den Profisport ist verständlich und dient auch der (Langzeit)Motivation bei den kleinen Genesungsschritten. Ab einer bestimmten Anzahl Hirnerschütterungen, man hört etwa die Anzahl 7, wird es aber gesundheitlich ernsthaft kritisch. Ob sich das Risiko eines bleibenden "Schadens" für den Rest des Lebens lohnt, nur um in den Profisport zurückzukehren?
.
Die können nicht anders. Blindi wollte so nicht abtreten und ich lese hier zwischen den Zeilen das Nilsson dies auch nicht will, bei ihm ist noch fraglich ob es überhaupt zum Comeback kommt. Solche Dinge wie Langzeitfolgen die in einer fernen Zukunft schlummern werden verdrängt, man lebt im Jetzt. Man muss schon sehen das Leute wie Blindi nie etwas anderes im Leben gemacht haben, Hockey ist nicht nur Sport, es ist Lebensinhalt!
Spannend!
18 Loch Golf als Vorprogramm, dann Loch Nr. 19 (Pool Bar) und mit zwei Margaritas in der Birne auf quasi leeren Magen schon ziemlich in Fahrt.....
Werden den SB zu Hause gucken, habe SB Party's abgesagt da ich wirklich das Spiel gucken will.
GO RAMS! (glaube nicht wirklich daran.....)
Schick Dir noch ein Mail für Restaurants in Fort Myers / Fort Myers Beach und Umgebung!
"Man kann nur offensiv spielen, wenn man defensiv gut organisiert ist. Sonst musst du defensiv Spielen, dass es nicht in die Hosen geht."
So ist es. Das Arno System kann man mit unserer Abwehr vergessen! Ob diese Saison noch was geht? Zweifel sind mehr als angebracht!
Ich nehme an, du hoffst vor allem auch auf Wick? Da würde ich, in den Worten von Colin, keine 250.- drauf wetten..
Nilsson sollte man nicht mehr erwähnen. Wick hat gerade mal 10 (!) Spiele gemacht, Cervenka 12! Die haben die ganze Saison verpasst, die kann man vergessen. Und ob Blindenbacher nochmals rechtzeitig zurück und in Form kommt?