Beiträge von Larry


    Da wird absichtlich gefoult, Trash Talk betrieben sowie egoistisch jeweils den Abschluss gesucht anstatt den besser platzierten Mitspieler zu bedienen.

    Wie oft wurde hier über die Wohlfühloase gelästert? Gefällt mir! :twisted:

    Ein mutiger Entscheid vom SCB und ein spannender! Sehe Bern diese Saison nochmals als (Mit-)Favorit auf den Titel. Danach muss Schlegel zeigen ob er in die grossen Fussstapfen von Genoni passt oder eben nicht. Kann Bern auch mit ihm Meister werden? Wir werden sehen!

    RB München (gegen Malmö) und RB Salzburg (gegen Oulu) stehen im Halbfinale wo sie gegeneinander antreten müssen. Somit steht eines der beiden Teams im Final! Man sollte in der CH langsam vom hohen Ross gegenüber der DEL oder der EBEL Liga runter kommen! Respect! :applaus:


    Bis Weihnachten dahin gibt es noch drei Spiele, die wir gewinnen können. Wenn wir danach unter dem Strich sind, muss Aubin weg. Wenn wir bereits nächsten Dienstag verlieren, muss er ebenfalls sofort weg. Sollten wir mit ihm an Weihnachten über dem Strich sein und nachher darunter fallen, würde ich ihn ebenfalls sofort entlassen. So gesehen kommt jetzt zuerst einmal ein Spiel der letzten Chance für Aubin. Und nachher muss er schauen, dass er nie unter den Strich fällt.

    Und falls es so kommt hacken sich Zahner, Leuenberger und Spuhler gegenseitig die rechte Hand ab? Allenfalls könnte ich mir vorstellen das sie Panik bekommen wenn wir kurz vor Schluss immer noch unter dem Strich hocken. Aber von Platz 8 aus sind wir noch nicht Meister geworden, das würde mich schon reizen! :twisted: :rofl:

    Warum es (fast) ganz sicher keine Entlassung gibt:

    Serge Aubin ist hingegen der Wunschtrainer von Manager Peter Zahner und Sven Leuenberger. Ja, beim entscheidenden Anstellungsgespräch flogen Peter Zahner, Sven Leuenberger und Verwaltungsrat Peter Spuhler extra nach Wien, um dem neuen Trainer die Aufwartung zu machen. Dass Serge Aubin nun noch einen Vertrag für nächste Saison hat und eine Entlassung etwas kostet, ist nicht das Problem. Es geht um das Ego. Peter Zahner, Sven Leuenberger und Peter Spuhler haben sich geirrt? Sicher nicht. Also wird der ZSC-Trainer auch deshalb noch durch alle Böden hindurch gestützt.

    Wie immer etwas polemisch von KZ aber auch nicht ganz falsch!

    «Wann erkennen die Spieler, dass es ernst gilt?»

    ZSC-Sportchef Sven Leuenberger erkennt beim blamablen 0:2 gegen Servette eine grosse Verkrampfung im Team.

    Simon Graf

    Wie erklären Sie sich den neuerlichen Absturz gegen Servette nach zwei Siegen?

    Das ist genau das, was uns alle beschäftigt. Gegen Fribourg zeigte das Team eine Willensleistung, in Langnau lag es 0:2 und 2:3 zurück und gewann noch. Das waren positive Zeichen. Gegen Servettte sah es dann so aus, als hätte es überhaupt keine Energie. Wieso wir es nicht schaffen, eine gewisse Konstanz reinzubringen, ist die Gretchenfrage dieser Saison. Hätte ich die Antwort, wären wir schon viel weiter.


    Die Zuschauer hatten lange Geduld, am Samstag war der Unmut aber gross. Macht Ihnen das keine Sorgen?

    Wenn Pfiffe kommen, verkrampfen sich die Spieler noch mehr. Aber das ist kein Vorwurf an die Zuschauer. Ihr Unmut ist nachvollziehbar. Zu Hause bringen wir einfach zu wenig. Auswärts ist unser Ertrag mit knapp 1,8 Punkten pro Spiel okay. Auf eigenem Eis holt man in der Regel mehr Punkte oder wenigstens gleich viele. Das ist bei uns leider nicht der Fall.

    Wieso?

    Jeder möchte zu Hause sein Sonntagskleid anziehen. Deshalb spielen wir eine Spur offensiver und werden oft ausgekontert. Es war selten der Fall, dass wir spielerisch dominiert wurden. Geduldig und im System bleiben, so wie wir das in Langnau auch nach dem 0:2 taten, wäre das Rezept.

    Sie diagnostizieren also bei den Spielern eher eine Verkrampfung und nicht die Einstellung, es komme im Playoff ja dann schon noch.

    Wer jetzt noch nicht gemerkt hat, dass wir um den Playoff-Einzug spielen, ist im falschen Film.

    Würde es helfen, einen Psychologen beizuziehen?

    Das sind sicher Dinge, die wir diskutieren.

    Fehlt der abgetretene Mathias Seger als Integrationsfigur?

    Wir wussten ja, dass wir ihn verlieren würden, und berücksichtigten das bei der Zusammenstellung des Kaders. Deshalb hielten wir ja auch Klein. Aber klar, es gibt keinen zweiten Seger. Deshalb muss jeder im Captainteam mehr Verantwortung übernehmen. Doch unsere Probleme an Segers Rücktritt festzumachen, wäre zu einfach.

    Stimmt die Leistungskultur in der Mannschaft?

    Was sicher ist: Topteams fallen selten unter 90, 95 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit. Wir fallen tiefer. Bei der Trainingsqualität sah ich in den letzten Wochen aber eine Steigerung.

    Anfangs trieben die Jungen das Team vorwärts. Von einem wie Bachofner war zuletzt aber nichts mehr zu sehen. Haben die Wechsel auf nächste Saison Unruhe reingebracht?

    Wenn es nicht läuft, sucht man überall Gründe. Aber diese Störfaktoren haben die anderen auch. Wir haben eines der jüngsten Teams, vielleicht wirkt sich das bei uns noch mehr aus.

    Sie sind nun eineinhalb Jahre bei den ZSC Lions und haben in dieser Zeit alle Höhen und Tiefen ausgelotet. Werden Sie schlau aus dieser Mannschaft?

    Gute Frage. Das Team ist sicher nicht bösartig. Es macht es nicht absichtlich. Die Frage ist: Wann erkennen die Spieler, dass es Ernst gilt? An diesem Punkt sind wir nun angekommen. Die Hälfte der Qualifikation ist gespielt, und wir liegen nicht auf einem Playoff-Platz. Letzte Saison dümpelten wir die ganze Saison hinten rum, aber im Playoff kam die Maschinerie plötzlich ins Laufen. Wenn wir Intensität entwickeln, ins Laufen kommen, sind wir gut.

    Letzte Saison hatte der ZSC zum gleichen Zeitpunkt sieben Punkte mehr. Sehen Sie die Handschrift von Serge Aubin?

    Ich weiss, was er möchte. Und was er verlangt. Aber ich verstehe, wenn die Leute sagen, es sehe furchtbar aus. Was ich mich frage: Wieso können wir in Langnau am System festhalten und tags darauf nicht mehr? Spiele wie gegen Servette haben nichts zu tun mit dem System, sondern mit der geistigen Frische. Am Ende des Tages muss man einfach die Zweikämpfe gewinnen.

    Wie lange warten Sie noch zu, bis Sie zu personellen Massnahmen greifen?

    Ich frage mich ständig, wie ich helfen kann. Etwa durch einen zusätzlichen Ausländer. Wir brachten Backman hoch, weil wir glauben, er kann unsere Intensität steigern. Aber wenn ich einen weiteren Ausländer verpflichte, muss ich überzeugt sein, dass er uns besser macht. Und es muss zwingend ein Center sein. Einfach etwas tun, damit ich etwas getan habe, bringt nichts.

    Wie lange geben Sie Aubin noch Zeit, das Team auf Kurs zu bringen?

    Es ist einfach, auf den Trainer zu zeigen. Wir sind alle im gleichen Boot, wir sind alle gefordert. Der Trainer, die Spieler, auch ich. Ich lasse mich nicht auf eine Trainerdiskussion ein. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

    Aber Streller ist der Sportchef und wollte scheinbar Koller gar nicht...

    Burgener will Kohle aus dem FCB ziehen und hat darum die Kosten massiv gesenkt, Streller hat mitgemacht und geglaubt mit ein paar Jungen auf der Bank würde es schon gehen. Geht eben nicht! Und ob Streller Koller machen lässt? Wohl eher nicht!

    Dort war ich auch schon. War es kalt?

    Werde mir um 1 Uhr die Bucs am TV rein ziehen. Dort ändert sich leider nach wie vor nichts zum Guten. Ich freu mich über jeden Sieg den sie einfahren aber mit den PO's wird das halt wohl wieder nichts.

    Und ja, auch dort ist der Coach natürlich ein Thema....bei den Fans auf jeden Fall.