DAS DUELL DER BEIDEN SPITZENREITER
Dürfen sich die ZSC Lions Leader nennen, obwohl nach Verlustpunkten Zug auf dem ersten Rang stünde? Ja, sie dürfen! Der EVZ muss seine drei Spiele, die er weniger bestritten hat, zuerst alle gewinnen, ehe er an den Zürchern vorbeiziehen könnte. Und das zu verhindern, haben die Lions am Freitagabend idealerweise gleich selber in der Hand. Es kommt zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter im Hallenstadion!
Verlustpunkte hin oder her: Unbestritten ist, dass die beiden derzeit besten Mannschaften aufeinandertreffen. Es sind die Mannschaften mit den meisten Punkten, der ZSC mit den meisten Siegen und am meisten geschossenen Toren, die Zuger mit den wenigsten Niederlagen und am wenigsten kassierten Gegentreffern. Crawford gegen Huras (guete Morge Sandro! :razz: ), Schlegel gegen Stephan, Matthews gegen Bouchard – von diesem Spitzenkampf darf man einiges erwarten. Wie bei der ähnlichen Ausgangslage vor knapp drei Wochen, als der Stadtklub den EVZ 5:3 niederrang, dürfte diesmal erneut die Post abgehen. Zug in der momentanen Verfassung ist für den ebenfalls formstarken Zett ein sehr guter Gradmesser!
PERSONELLES
Bei den ZSC Lions geben Patrik Bärtschi nach sechswöchiger sowie Marc-André Bergeron nach zweiwöchiger Verletzungspause ihr Comeback. Damit ist die Verletztenliste des Teams von Marc Crawford auf sechs Spieler "geschrumpft." Auch Roman Wick, der in Langnau krank ausfiel, wird wieder im Line-up der Zürcher figurieren.
(Sandro Frei)