Beiträge von Larry

    Zitat von Iceman

    Läuft alles im "Normalmodus", so orgelt der ZSC sein Programm runter, und schiesst im Verlauf einfach ein paar Tore. Das einzige Problem des ZSC scheint derzeit zu sein, während dem Spiel nicht gänzlich einzuschlafen, um die Pace erhöhen zu können, wenn der Gegner plötzlich Morgenluft wittert.

    Dies passiert bei Heimspielen.

    Bei Auswärtsspielen ging es des öfteren schon in die Hose.

    Aber clever wie Du versuchst uns in die Rolle des Favoriten zu schieben! :razz:

    Zitat von ZSColin


    Wick hätte nicht zurücktreten müssen sondern hätte auch eine Lösung mit dem Trainer/Verband suchen können. Aber er hat sich nun so entschieden. Und so ist's nun Mal: Aktion generiert eigentlich immer eine Reaktion.

    Richtig.

    Ich hätte es genau darum nicht so gemacht!

    Ich wäre ausser an der Olympiade einfach nie zur Verfügung gestanden.

    Gründe gibt es zur Genüge!

    Zitat von ZSColin


    Ist eh' total subjektiv - ganz klar. Ich sehe einfach Segi/Sulo/Zesi eine Stufe über den anderen. Was vor 1988 gewesen ist, darüber müssten die weisen Herren (z.B. Larry) Auskunft geben. Für mich sind drei Punkte ausschlaggebend: Vertragsdauer beim Club, Erfolge im Club, Kultfaktor.

    Einen kleinen Überblick über verdiente Spieler gibt es hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/ZSC_Lions…emalige_Spieler

    Meine ersten Helden waren Wayne Small, Peter Schmid und Hans Keller.

    Erfolg gab es früher keinen, also zählte nur die Treue zum Club bzw. der Kultfaktor.

    Hier muss man sicher Lolo und Hansi Schmid erwähnen, aber auch andere wie z.B. Roli Scheibli, Willi Bertschinger etc.

    Für mich werden die Helden des Titels 2000, des ersten Titels seit 39 Jahren, für immer meine Helden bleiben, und hier hat Sulo als Baumeister des Titels eine Sonderstellung und wurde ja auch entsprechend verabschiedet.

    Nur sein Banner hängt bis heute unter dem Dach des Hallenstadions!

    Wenn Segi mal geht wird es wohl ähnlich sein.

    Es gäbe noch viele zu erwähnen und wie gesagt: Das sieht wohl jeder für sich etwas anders, was ja auch gut so ist!

    Zitat von ZüriBueb


    Ich würde gerne einmal sehen, wie sie zu Beginn des Spiels den Laden hinten und in der mittleren Zone total dicht machen und dem Gegner quasi keine Chancen zugestehen.

    Das werden sie dann in den Playoffs wieder machen, aber bis dann wollen sie noch etwas "chügelen".

    So kommt es mir auf jeden Fall vor und ich habe sogar ein gewisses Verständnis dafür.

    Wer glaubt noch an Gotteron?

    Ich nicht!

    Denke dass Gotteron, Rappi, Ambri und wohl Biel in die Playouts müssen.

    Alle haben im Tor, im Gegensatz zu Kloten und Lausanne, nicht wirklich einen guten Mann.

    Kloten wird es schaffen, ebenso wie Lausanne und Servette (Fragezeichen vor allem im Tor!), wenn auch nur knapp.

    Das wird ein Härtetest.

    Zuhause sind wir eine Macht, aber auswärts könnte/muss mehr gehen.

    Mal schauen wie sie sich gegen einen SCB der immer besser in Fahrt kommt aus der Affäre ziehen.

    Rüfenacht wird ihnen nicht in die Quere kommen.

    Der Mann der gerne andere Spieler aufs Korn nimmt wurde selber zur Zielscheibe.

    Wer Wind sät wird Sturm ernten, gilt auch für Rüfi!

    Zitat von ZSColin


    Man muss ja auch nicht alle Turniere und Spiele mitmachen. Irgend eine Verletzung findest du immer, damit du bei Vorbereitungsspielen nicht dabei sein musst.........

    Ja hätte er machen können. Einfach immer wieder absagen aber nicht zurücktreten.

    Er hat den ehrlichen Weg genommen und wird nun dafür von einem Teil der Fans abgestraft.

    Allen Leuten recht getan.....

    ...und no uf dütsch:


    Seger bleibt wohl in Zürich

    Mittwoch, 22. Oktober 2014, 08:04 - Martin Merk (hockeyfans.ch)

    ZSC-Captain Mathias Seger wird wohl eine weitere Saison bei den ZSC Lions anhängen.

    Laut "20 Minuten" befinde er sich in fortgeschrittenen Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung für die kommende Saison. Der 36-jährige Kult-Verteidiger spielt seit 1999 bei den Stadtzürchern, davor debütierte er bei Rapperswil-Jona in der NLA.

    :cool: :applaus:

    Roman Wick bestritt für die Schweizer Nationalmannschaft 67 Länderspiele (22 Tore, 18 Assists), die Olympischen Spiele in Vancouver 2010 und Sotschi 2014 sowie die WM-Turniere 2008, 2009 und 2012. Zuletzt musste er jedoch immer wieder wegen Verletzungsgeschichten passen. So verpasste der Zürcher unter anderem auch das WM-Silberwunder 2013 in Stockholm, weil er sich zuvor in den Playoffs einen Fussbruch zugezogen hatte. Auch für die letzte WM im Frühling in Minsk musste er angeschlagen forfait erklären.

    Wick muss einstecken wie kaum ein Zweiter

    Wegen seiner Torgefährlichkeit gehört Wick, der unlängst zum MVP der vergangenen Saison gewählt wurde, zu jenen Spielern in der Liga, die am meisten einstecken müssen. Er tut dies zumeist klaglos. Entsprechend muss er auch immer wieder kleinere und grössere Blessuren behandeln lassen. So gross der Verlust dieses Klassestürmers für die Nati und den neuen Trainer Glen Hanlon zum Amtsantritt auch ist, irgendwie ist Wicks Begründung nachvollziehbar. Hanlon hofft, Wick trotz des Rücktritts im Nationalmannschaftprogramm« irgendwie einbinden zu können».
    (20 Min)

    Das mit der Nati muss jeder für sich entscheiden.

    Aus Davos ist während Jahren nur Ambühl zur Nati gegangen, ein RvA hat sich schon lange nur auf den HCD konzentriert.

    Interessant ist eh nur die Olympiade alle vier Jahre, und dort spielen die NHL Spieler (sind jedes Jahr mehr!) und dann wird noch aufgefüllt mit jenen die wollen.

    Dass die jedes Jahr stattfindende Je-ka-mi WM nicht jeden interessiert ist verständlich.

    Die Nati Termine unter Jahr sind sowieso total für die Füchse, Canada wird auch ohne solche Termine Olympiasieger!

    Die braucht es schlicht nicht!

    Medienmitteilung im Namen von Roman Wick:

    Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, aus der Schweizer Nationalmannschaft zurückzutreten und mich ab sofort nur noch auf die Clubmeisterschaft zu konzentrieren. Es wird für mich immer wichtiger, auf meinen Körper zu achten, damit dieser gesund bleibt. Ich habe gemerkt, dass ich für eine vollständige Regeneration und das Auskurieren von Blessuren mehr Zeit benötige. Nur so kann ich für meinen Club, die ZSC Lions, auf die Dauer 100 Prozent Einsatz bringen.

    Das ist für mich kein einfacher Schritt. Ich bin ein Vollblut-Profi, der diesen Sport liebt und noch lange ausüben möchte. Eine Portion Wehmut ist bei diesem Entscheid sicher auch dabei. Die Zeit mit der Nationalmannschaft war sehr spannend und lehrreich. Ich versuchte die Schweiz jeweils mit einem grossen Engagement zu vertreten und tat dies voller Stolz. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

    Ich wünsche der Schweizer Nationalmannschaft viel Erfolg!

    Roman Wick
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    Mein Senf: Verständlich, wenn es auch etwas früh kommt. Aber er weiss selber am Besten was für ihn gut ist! Durch die ZSC Brille gesehen sowieso nur positiv.

    Zitat von Adm. Bööf

    Die Idee von Kläusu finde ich gar nicht mal soo schlecht..

    So was ähnliches hatten wir früher schon mal, z.B. bei unserem letzten Aufstieg 1989 mit 2 A- und 4 B-Teams.

    Damals musste Davos runter, Ajoie konnte sich halten und der Z ging rauf. :cool:

    Zitat von 007


    Sind wir wirklich so stark, dass wir eine ganze Saison mit einer Minimalleistung ins Spiel gehen und dann aufdrehen wenn nötig?

    Ich denke es läuft in etwa wie letzte Saison:

    Wir sind in erster Linie Heimstark, und irgendwann kommt eine Phase wo wir 10 oder mehr Spiele in Serie gewinnen und uns an der Tabellenspitze absetzen.

    Es ist nicht nötig wieder 20 Punkte Vorsprung zu haben wie letztes Jahr, aber Platz 1 sollte schon angestrebt werden, bei unserer Heimstärke fast schon der Garant für den Titel.

    Irgendwann können wir natürlich auch in ein Loch fallen, aber das kann (wird) den anderen Teams nicht anders gehen.

    Denke wir würden das wegen unserem breiten, ausgeglichenen Kader auch besser/schneller wegstecken.

    Bin auf jeden Fall gespann wie es weiter geht!

    Das Glück der Erfolgreichen

    Die ZSC Lions gewannen das achte Derby in Serie. Ein paar wenige gute Aktionen reichten ihnen zum 4:1.

    Simon Graf Zürich

    Obschon es bis weit ins dritte Drittel 1:1 stand, die Kloten Flyers tapfer kämpften und Gerber hielt, was er halten konnte, beschlich einen im Hallenstadion das Gefühl, dass die ZSC-Tore noch fallen würden. Es war die Macht der Erfahrung. In der 52. Minute war es dann so weit: Santalas Zuspiel in der Mittelzone fand seine Adressaten nicht, Shannon umspielte den Finnen via Bande, Baltisberger passte in die Mitte, wo Wick gekonnt ins Lattenkreuz ablenkte. Das 2:1 knickte die Klotener Hoffnungen, Bastl (53.) und Baltisberger (60.) erhöhten noch auf 4:1 und sorgten für ein Resultat, wie man es zwischen einem Spitzenteam und dem Zehnten erwartet.

    Dabei hätte das Spiel gut auf die andere Seite kippen können. Aber es passierte nicht. Wieder nicht. Zum achten Mal in Serie strahlten nach einem Derby die ZSC Lions. Und Flyers-Rückkehrer Mueller haderte mit den Zentimetern, die ihm zum 2:0 gefehlt hatten. Mit seinem zweiten Schuss hatte er Flüeler bezwungen, sein dritter prallte in der 10. Minute vom Pfosten zur Seite.

    3:4, 0:1, 0:1, 1:2, 2:5, 1:2, 0:2, 1:4

    «So ist das», sagt der Amerikaner schulterzuckend. «50 Minuten spielten wir gut, aber das reichte nicht.» 3:4, 0:1, 0:1, 1:2, 2:5, 1:2, 0:2, 1:4 lauten die letzten acht Derbyresultate aus Sicht der Klotener. Im Schnitt haben sie dabei nur ein Tor erzielt, was selten zum Sieg reicht. Sie konnten die Konzentrationsfehler der ZSC Lions, die ihnen schon früh mehrere hochklassige Möglichkeiten offerierten, nicht nutzen. Und Coach Felix Hollenstein zitierte danach eine altbekannte Sportweisheit: «Wer die Tore nicht schiesst, bekommt sie.»

    Das erste Saisonderby hatte in der Kolping-Arena trotz des unspektakulären Resultats (0:2) einen leidenschaftlichen Kampf geboten. Das zweite lebte vor allem von der Spannung. ZSC-Coach Marc Crawford machte für diese Partie der Fehler auch das schlechte Eis verantwortlich. «Ich sah nicht viele zusammenhängende Aktionen», stellte er fest. «Wenn man so nachlässig ist wie wir, gewinnt man normalerweise nicht», sagte er aber auch. «Wir spielten etwa 25 Minuten gut. Im mittleren Drittel und während einer kurzen Phase im letzten.» Es war die, welche die Partie entschied. Lob bekam von Crawford nur Flüeler, der 25 von 26 Schüssen abwehrte und die Liga mit einer Fangquote von 94,6 Prozent abgewehrter Schüsse anführt.

    Ach ja, der ZSC-Coach erwähnte auch noch, dass die Flyers im ersten Drittel wirklich gut gespielt hätten. Aber das war wohl mehr Höflichkeit, wie man sie einem Rivalen nach einem Sieg zollt. Im zwölften Duell mit Hollenstein siegte der Kanadier zum zehnten Mal.

    Eigentore von Back und Gerber

    Für eine solch gute Bilanz braucht es auch Glück. Wie gestern, als Back (nei de Stoop!) beim 1:1 Shannons (29.) den Puck mit dem Kopf ins eigene Tor lenkte und der Goalie den Puck beim 1:3 Bastls (53.) mit dem Schoner ins Tor wischte. Als die ersten Flyers-Spieler die Kabine verliessen, sah man vor allem betretene Mienen. Der Stachel des schlechten Saisonstarts sitzt tief. Mueller hat ihn nicht miterlebt, bestritt erst die dritte Partie seit seiner Rückkehr. Und er sprach die richtigen Worte: «Es ist doch nur ein Spiel. Wir sollten einfach spielen, statt uns allzu sehr zu verkrampfen.» Und dann fügte er noch an: «Ich bin hier, um meine neuen, alten Kollegen wieder zum Lächeln zu bringen.» Gestern gelang es ihm nicht.


    © Tages Anzeiger

    Talentsuche

    «Nicht an die vielen Augen denken»

    Philipp Muschg Zürich

    10 NHL-Teams beobachteten die ZSC-Teenager Denis Malgin und Jonas Siegenthaler.

    Sie sitzen sauber aufgereiht auf Höhe der Mittellinie. Manche tragen einen neutralen Pullover, andere Sportjacken mit dem NHL-Logo im Nacken. Sie haben Notizblöcke vor sich und das Blatt mit den Aufstellungen. Bei manchen verrät der bullige Körperbau den früheren Profispieler, für andere ist das, was sie an diesem Abend im Hallenstadion tun, ihre erste Berufung im Eishockey.

    Sie sind die Scouts: die Talentspäher der NHL, immer auf der Suche nach dem nächsten Juwel. Und an diesem Montag sind sie zahlreich ins Hallenstadion gekommen wie noch nie. Ottawa, Calgary, Tampa Bay :cool: , Nashville, Chicago, Arizona, San Jose, Buffalo, Washington und Detroit: Vertreter von nicht weniger als zehn NHL-Organisationen drängen sich auf der Tribüne. Normal sind in Zürich bestenfalls drei.

    Gekommen sind sie wegen zwei 17-jährigen ZSC-Akteuren – aber zugeben würde das keiner. «Das darf ich nicht verraten», sagt Robert Neuhauser von den Phoenix Coyotes, «sonst würde ich Ärger kriegen.»

    Jonas Siegenthaler und Denis Malgin heissen die Objekte der Begierde. Und Neuhauser gibt immerhin preis, dass er Ersteren für einen «körperlich starken Defensivverteidiger» hält, Letzteren für einen «trickreichen, gescheiten Stürmer».

    «Der beste Job der Welt»

    Während Siegenthalers 20. NLA-Spiel zu seinen weniger überzeugenden zählt, bestätigt Malgin dieses Urteil nachhaltig. Zwar legt er gleich im ersten Einsatz den Puck Klotens Casutt auf, der die Kapitalchance vergibt. Doch danach tritt der Teenager nur positiv in Erscheinung. Als Center von Nilsson und Fritsche befeuert er den zweiten Sturm, in Überzahl gehört er gar zum Inventar. «So viel Powerplay habe ich beim ZSC noch nie gespielt», sollte Malgin später sagen. Sein erstes Saisontor verpasst er knapp, als er in der 19. Minute den Puck allein vor Gerber am Tor vorbeischiebt. Immer wieder senken sich die Köpfe der Scouts, gleiten ihre Kugelschreiber übers Papier, werden Namen mit Leuchtstift markiert.

    «Ich habe den besten Job der Welt», findet der 32-jährige Neuhauser. Als Schüler schon schickte der Tscheche seinen Lebenslauf an alle NHL-Clubs, und als bei Pittsburgh vor neun Jahren das Management wechselte, erhielt er seine erste Chance. Inzwischen ist er Arizonas Chefscout für Europa, der heutige Match ist sein sechster, seit er am Donnerstag in die Schweiz kam. Am Tag nach dem Derby sieht er schon zum zweiten Mal die GCK Lions. «Der 97er ist eben ein starker Jahrgang», sagt er und strahlt.

    Grund zur Freude hat auch Malgin. «Das kommt schon noch», stellt er sein erstes NLA-Tor in Aussicht. Dass Späher aus der NHL anwesend sein würden, hatte ihm sein Agent zwar angekündigt – «aber nicht, dass es so viele sind». Beeindruckt gibt er sich nicht. «Man darf nicht an die vielen Augen denken», sagt der 17-Jährige.


    © Tages Anzeiger

    Zitat von Thomi


    aber das mitem Fige sinere Mueter.... :roll:
    werd ich z'alt? Ich find das irgendwie underschti und zum schäme.....
    Stahn ich mit dere Meinig im Schilf oder stört sich da ine au no öper da dra?

    Mer dörf das glaub nöd so ernst neh!

    Ich mues immer lache uf de Stockzäh und es isch nöd schlimmer als "Eui Muetter" vo de Südkurve.

    ZSC Lions - Kloten Flyers 4:1

    Langer Anlauf zum Sieg

    Ulrich Pickel, Zürich

    Der Meister ZSC tut sich zuerst schwer, setzt sich aber mit einem starken Schlussdrittel klar durch. Die Klotener sind im Angriff viel zu harmlos und bleiben unter dem Strich klassiert.

    Bereits zum zweiten Mal luden die ZSC Lions zu einem Heimspiel am Montagabend. Helene Fischer machte es möglich – oder eher nötig. Weil der deutsche Schlagerstar mit seinem Hit «Atemlos durch die Nacht» das Hallenstadion am Dienstag und Mittwoch füllt, musste die Partie um einen Tag vorverschoben werden. Fälle wie dieser zeigen die Probleme, die der Meister bei der Erstellung eines ausgewogenen Spielplans immer wieder hat, obwohl er im Hallenstadion der Hauptmieter ist.

    Die Lions lange mit Mühe

    Immerhin hätte der Publikumszuspruch am ungewohnten Spieltag schlechter sein können. Die 9397 Zuschauer bildeten keine überwältigende, aber eine überdurchschnittliche Kulisse. Und diese war erst noch besser als das Spiel, wie sich bald herausstellte. Die Lions und Flyers fuhren bei ihrem 189. Derby zwar nicht atemlos durch die Nacht, aber vor allem dem Heimteam fehlte lange Zeit die Orientierung. Vom sportlichen Niveau her war dies eines der schwächeren Derbys der vergangenen Jahre.

    Dabei schienen wenigstens zwei der Hauptdarsteller richtig nervös gewesen zu sein: Zehn NHL-Klubs, so viele wie nie an einem Lions-Spiel, hatten ihre Scouts losgeschickt, um die 17-jährigen Denis Malgin und Jonas Siegenthaler zu beobachten. Prompt unterlief in der Startphase beiden ein grober Schnitzer inklusive Puckverlust. Die Szenen blieben folgenlos, passten aber gut zum Auftritt der Zürcher, die sich lange Zeit schwertaten und oft den Eindruck machten, als hätten sie mehr Probleme mit sich selber als mit den Klotenern.

    Diese waren defensiv zwar kompakter als bei ihrem Fehlstart im September, aber dafür ging nach vorne praktisch nichts. Einzig Mueller setzte ein Glanzlicht mit dem frühen 0:1, das schon der dritte Punkt im dritten Spiel des Nordamerika-Rückkehrers war. Dass bei den Flyers im Sturm nicht viel passierte, lag auch an der personellen Situation: Hollenstein, Jenni, Guggisberg und der gesperrte Bodenmann fehlten. Die Lions ihrerseits traten wieder nur mit zwei Ausländern an (Bergeron, Shannon). Sie hatten dennoch mehr Qualität im Kader, was sich bei allen Mühen im Spiel mit der Zeit auch immer deutlicher zeigte.

    Mit ihren vier ausgeglichenen Linien liefen sie den Gegner allmählich müde. So fielen ihnen im Schlussdrittel die Tore vom 2:1 zum 4:1 wie reife Äpfel vom Baum. Shannon hatte vor Spielhälfte ausgeglichen, Wick, Bastl und Baltisberger machten aus einer zähen Angelegenheit einen ungefährdeten und verdienten Sieg. Er ist nach dem 2:0 auswärts der zweite diese Saison und nun schon der achte in Serie gegen die Flyers, die ihrerseits mit einem Erfolg den Sprung über den Strich hätten schaffen können.

    Der Montag bringt Punkte

    Den Lions scheint der Montag als Spieltag übrigens gut zu passen: Schon vor Monatsfrist gewannen sie 4:1 gegen Gottéron. Nun geht es für sie am Freitag in Bern und am Samstag zu Hause gegen Genf weiter. Dann folgt wieder ein Heimspiel: am nächsten Montag, wieder gegen Gottéron. (NZZ)
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    Mein Senf: Immer wieder erstaunlich wie unsere im letzten Drittel etwas am Rädchen schrauben und mit 51 statt mit 50% spielen und schon ist es um den Gegner passiert! :mrgreen: Und em Fige sini Mueter isch e H***! :razz: