Beiträge von Larry

    Kleiner Bericht von meinem Reisli nach Tampa:

    Monday Night Football@Veterans Day, das bedeutet Hütte voll (64'448), obwohl die Bucs noch kein Spiel diese Saison gewonnen haben.

    Für mich auch ein Grund nach Tampa zu fahren:

    Warren Sapp wurde in den Ring of Honor aufgenommen, seine Nummer 99 zurückgezogen.

    Das Super Bowl Team 2002 war im Stadion, Emotionen pur! :cool:

    Eine riesige Stadion Choreo für die Veterans, habe ich auch noch nie Live gesehen! :shock:

    Und dann noch das Spiel:

    Die Bucs haben es doch tatsächlich einmal geschafft, am Schluss nicht einzubrechen, nein, sogar das Steuer nochmals herumzureissen!

    Ein Safety sieht man nicht alle Tage, zudem Tannenbaum :razz: zwei mal gesackt. :cool:

    Und so stand am Schluss ein 22:19 Sieg fest, die weite Fahrt nach Tampa hatte sich wieder mal gelohnt! :cool: :geil:

    Zitat von Simms

    Könnte man eigentlich nicht einfach mal aufhören mit diesen schwachsinnigen Nati-Turnieren während der Saison? Von den eingesetzten Spieler spielen wenns hoch kommt 5 bei Olympia oder WM.

    Würde man diese unnötigen Meisterschaftspausen abschaffen, dann hätte der ZSC weniger Terminprobleme und auch andere Team könnten die 50 Spiele besser über das Jahr verteilen.

    "Vor der Reise nach München hatte er erklärt, dass nur «sehr wenige» aus dieser Mannschaft den Sprung an die Winterspiele von Sotschi schaffen würden – vielleicht auch niemand, schliesslich fehlten sämtliche WM-Silberhelden von Stockholm, die ohne NHL-Verstärkung vor Weihnachten an der Arosa Challenge antreten. Diese Ausgangslage hat sich nicht verändert. Mögliche Kandidaten bleiben die Gleichen, die für die WM absagten: Romy, Wick und Sprunger, der in der Hierarchie der Flügel aber nach Wick folgen dürfte."

    Insbesondere im Olympia Jahr, wo die Nati mit wohl sämtlichen NHL Spielern bestückt wird, könnte man auf all diese Turniere verzichten!

    Andere Nationen (CAN, USA) machen dies seit eh und je so.

    Zitat von Simms

    Ich sehe das anders. Bei Rappi war lange das Problem, dass man diverse Stinkstiefel im Team hatte. Und nun kam mit Eldebrink endlich einer, der da durchgriff. Wenn man mit einigen Personen im Hockeyumfeld spricht, hört man bei Burkhalter praktisch durchs Band, dass er nicht "mannschaftstauglich" ist und auch ganz gerne gegen den Trainer schiesst.

    Es ist zwar grundsätzlich der falsche Moment, da man die Mannschaft im Sommer ausmisten müsste, aber irgendwann mussten sie nun halt anfangen und ich denke, es ist die richtige Entscheidung, sich zuerst mal von allen Problemkindern zu trennen, um dann etwas neues aufzubauen. Ob dies gelingt bei den Verantwortlichen, die in Rappi die Fäden ziehen, ist allerdings trotzdem eher zu bezweifeln.

    Genau so ist es!

    Besser jetzt als nie!

    Ev. gelingt dies auch Fischer in Lugano, wir werden sehen.

    Zitat von gringo

    Ich ha de Risi und de Fischbach na bim FCW gseh .. Mit em René Deck im Goal :)

    Ich au!

    In Winti häd de FCZ damals e Schlappe ihgfange, und ich glaub (?) Winti isch dänn Tabälleführer gsi!?

    Genau! :razz:

    33 Treffer steuerte Risi in der Saison 1975/76 zum Doublegewinn des FCZ bei. Dies brachte dem damals 26-jährigen Goalgetter auch den bronzenen Fussballschuh als drittbester Skorer Europas ein.

    Er häd brutal bueched i dere Saison!

    Tammi, vo dere Mannschaft läbed scho drü (Risi, Martinelli, Konietzka) nüme! :sad:

    Berra im zweiten Spiel wieder auf dem Boden:

    Bei der 5:1 Niederlage gegen Minnesota musste er 5 von 24 Schüssen passieren lassen - nur 79,2% Fangquote.

    Niederreiter machte keine Punkte.

    Streit lief in einen Check, verlor die Scheibe und Phillie das Spiel gegen Carolina in der OT.

    Kein Schweizer Abend in der NHL.

    Ja bin scho zämegschisse worde vom Sohn..... :razz:

    Monday Night Football:

    Rodgers verletzt sich im ersten Drive und das Pack verliert im Lambeau Field. :shock:

    ZSC: Viele Ampeln stehen auf Grün

    Es waren die anderen, die in den ersten zwei, reich mit Spielen befrachteten Saisonmonaten die Lobeshymnen einheimsten. Der HCD, der mit seinen Skandinaviern zurück in die Erfolgsspur fand. Ambri mit seinem märchenhaften Höhenflug. Die Kloten Flyers, bei denen neben wie auf dem Eis wieder Ordnung herrscht. Bei den ZSC Lions monierte man die verspielten Führungen, die verlorenen Penaltyschiessen, die überraschenden Rückschläge, den oft zu bescheidenen Beitrag der Ausländer.

    Doch Fakt ist: Obschon sie konstant mit Verletzungen zu kämpfen hatten und man das Gefühl nicht loswird, es wäre mehr möglich gewesen, sind die Stadtzürcher vorne dabei. Das ist ein gutes Zeichen. Sie dürften die erste Nationalteam-Pause mit einem guten Gefühl angehen. Zuletzt liessen sie gegen Bern (6:0), Servette (3:0) und Zug (3:0) dreimal kein Tor mehr zu. Nicht, weil sie betont defensiv gespielt hätten, sondern weil sie ihre Gegner mit ihrem Speed überforderten und gut organisiert waren.

    Für einmal musste der Coach vor der Saison nicht bei null beginnen, weil er bleiben durfte und wollte, und das hat sich ausbezahlt. Die Spieler verstehen Marc Crawford und seine Ideen besser, haben sich unter ihm als Mannschaft weiterentwickelt, spielen attraktiv und immer erfolgreicher. Und der Kanadier kennt nun das Schweizer Eishockey und dessen Eigenheiten.

    Crawfords Lernprozess

    Crawford musste sich zuerst etwas von seiner Nordamerika-zentrierten Sichtweise lösen. Das ist ihm gelungen. War in seiner ersten Saison beispielsweise der NHL-erprobte Shannon noch gesetzt als erster Center, hat der Coach nun erkannt, dass Cunti der kreativere Spielgestalter ist. Die Mannschaft lebt ohnehin von ihrem starken Schweizer Kern. Flüeler hat den nächsten Schritt gemacht, Seger ist die Identifikationsfigur, Blindenbacher spielt im Schatten anderer fehlerfrei, Bärtschi trifft wieder regelmässig, Kenins bringt viel Elan, auch Wick kommt immer besser in Fahrt. Junge wie Nyffeler oder Senteler finden sich auf der höchsten Schweizer Bühne schon erstaunlich gut zurecht. Und wenn Nilsson gesund bleibt, ist er ein grosser Bonus.

    Bei den Ausländern indes liegt noch viel Potenzial brach. Bergeron ist zwar produktiv, aber zu inkonstant. Shannon ist fleissig, aber glücklos im Abschluss. Keller verletzte sich, als er besser in Form gekommen war. Latendresse hat seine Rolle noch nicht gefunden. Mit anderen Worten: Den besten ZSC hat man noch nicht gesehen.

    Läuferisch und technisch müssen die Zürcher niemanden fürchten, doch das immense Talent, das in dieser Mannschaft steckt, ist auch ihr Handicap. Denn sie läuft Gefahr, sich darauf zu verlassen und auszuruhen. Doch mit Talent und Spielkultur wird man nicht Meister, sondern mit Durchsetzungsvermögen, Leidensbereitschaft, Kampfgeist, Entschlossenheit.

    Eine lineare Entwicklung nach oben ist den Lions nicht garantiert, die nächsten Monate können viel Unvorhergesehenes bringen. Doch die ersten zwei zeigten, dass sie viele Voraussetzungen mitbringen, um in diesem Winter noch Grosses zu erreichen. (sg.)

    © Tages Anzeiger
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