Beiträge von Larry

    Zitat von ZSColin


    Tja, so kann's gehen! Vom sehr jungen Sulo-Ersatz, welcher uns den Titel gekostet hat (w/Sulos Verletzung musste er die Serie zu Ende spielen und war dem Druck und der Anforderung bei Weitem nicht gewachsen), über den 2. Sieger bei Davos (Berra + Genoni starteten als "gleichberechigte Goalies", Genoni gewann den Kampf um die Nr.1 bei Arno), anschliessend bei Biel zum Hero geworden und jetzt in seinem 1.NHL Spiel quasi "best player" geworden -- chapeau!!

    Torhüter reifen wie guter Wein: Langsam!

    Ich hätte es ihm (ehrlicherweise) zu ZSC/Davos Zeiten nicht zugetraut!

    Niederreiter übrigens mit dem 3. Star in seinem Game.

    Über Brunner und Streit wird wohl diese Saison nicht viel zu berichten sein, dümpeln am Ende der Liga rum.

    Tampa die Nummer 2 im Osten :cool: :geil:

    Gut, gibt es Lausanne-Sport

    Fischer war ehrlich genug, um den Sieg seiner Mannschaft als «sehr glücklich» zu bezeichnen, und Mittelfeldspieler Luca Zuffi gab zu: «Der FCZ war besser – mit Ausnahme der Phase zwischen der 81. und 85. Minute.» Die Worte der Gegner helfen dem FCZ nichts. In seiner gegenwärtigen Situation kann er nur schon froh sein, dass es in der Super League den desolaten FC Lausanne-Sport gibt – und die Barrage gegen den Zweiten der Challenge League abgeschafft ist. Ein Abstieg wenigstens droht nicht akut.

    Das dürfte (zum Glück!) so sein und auch so bleiben.

    Hektik (Meier) ist darum nicht angesagt.

    Man wird die Rückrunde abwarten müssen, und im Laufe dieser die nötigen Weichen stellen für nächste Saison.

    Dies kann dann durchaus auch Meier betreffen.

    Analyse Der FCZ kann negative Entwicklungen nur schwer verarbeiten. Von Peter Bühler

    Hilflos im Stress

    Die besten Nachrichten für den FCZ nach dem 1:3 gegen GC kamen am Donnerstag von der medizinischen Abteilung des Stadtclubs. Die Verletzungen von Loris Benito, Alain Nef und Jorge Teixeira, die im Derby ausgeschieden waren, sind weniger gravierend als zunächst befürchtet.

    Benitos linkes Auge war auch gestern noch zugeschwollen, doch dass er am Sonntag in Thun wieder spielen kann, scheint möglich. Ausfallen werden Nef und Teixeira, die ins Spital gebracht werden mussten. Nef erlitt eine Beckenprellung, Teixeira eine Gehirnerschütterung sowie leichte Frakturen an der Nase und am Oberkiefer. Die beiden Innenverteidiger werden in Thun durch Raphael Koch und Berat Djimsiti ersetzt.

    Team fällt sofort auseinander

    Diese Wechsel machen die Aufgabe für die Zürcher nicht einfacher, sie sind aber nicht entscheidend. Massgebend ist vielmehr, dass sie sich mental festigen, sich nicht durch negative Entwicklungen auf dem Platz total verunsichern und sogleich von ihrem Kurs abbringen lassen. Beides war bei den jüngsten Niederlagen der Fall, dem 1:5 in Aarau und dem 1:3 im Derby. Gegen Aarau war Goalie David Da Costa nach 20 Minuten vom Platz gestellt worden und der FCZ durch einen Penalty in Rückstand geraten, gegen GC musste Benito schon nach acht Minuten verletzt vom Spielfeld – von beiden Ereignissen erholte sich die labile Mannschaft nicht mehr, sie war im Stress sofort überfordert und ging in der Folge unter.

    Der FCZ ist in diesem Herbst zu einer Mannschaft ohne Selbstvertrauen und ohne Gesicht verkommen. Nichts ist geblieben von der Leichtigkeit und der Selbstverständlichkeit der letzten Rückrunde, als sie von Sieg zu Sieg eilte. Es fehlt an vielem, vorab aber an der Leidensfähigkeit und dem unbedingten Willen, sich gegen drohende Niederlagen zu stemmen und aus der Misere zu finden. Gefragt wären in dieser Situation Leadertypen, an denen sich die anderen aufrichten könnten.

    Das Ärgernis Chikhaoui

    Nur: Spieler wie Benito oder Avi Rikan, die von Trainer Urs Meier für diese Rolle vorgesehen sind, haben derzeit genug mit sich selber zu tun. Benito kämpft sich seit Wochen angeschlagen von Spiel zu Spiel, Rikan ging ohne vernünftige Vorbereitung in die Saison, verletzte sich im August beim Sieg in Basel erheblich und fiel über zwei Monate aus. Kommt dazu, dass sich mit Yassine Chikhaoui der beste Fussballer beim FCZ offensichtlich wenig bis gar nicht für die Geschehnisse im Club interessiert. Einmal spielt er, einmal meldet er sich verletzt ab – ganz wie es ihm passt. Sein Fokus ist einzig auf die tunesische Nationalmannschaft gerichtet. Sie will er als Captain nach Brasilien führen – und selber die WM als Sprungbrett für einen Transfer nutzen.

    Auf Chikhaoui ist kein Verlass, er ist längst zu einer Belastung für den FCZ geworden. Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Nicht einmal Ancillo Canepa, sein grösster Fürsprecher im Club, denkt daran, diesen zu verlängern. Der früher so publizitätsbewusste Präsident hält sich in der Öffentlichkeit weiterhin mit Äusserungen zurück, sogar in der momentanen Krise mit nur einem gewonnenen Punkt aus vier Partien.

    Canepa bot Mannschaft und Trainer letzte Woche vor dem Spiel gegen Basel (0:0) zwar zu einer Aussprache auf, gegen aussen aber verhält er sich ruhig. Urs Meier, so viel ist klar, ist für den impulsiven Präsidenten kein Thema, selbst bei einer weiteren Niederlage in Thun. Und das ist nichts als richtig. Denn er ist das kleinste Problem.


    © Tages Anzeiger

    Zitat von Zesi 05


    Die richtige Chemie ist für den Erfolg zentral, es braucht Kämpfer (Indianer), als auch "Stars" wie Cunti. Meiner Meinung nach ist jedoch ein richtiger "Bösewicht" nicht notwendig.

    :nick:

    GC souverän zum 3:1

    Nicht oft lässt sich ein Derby so leicht gewinnen, wie das GC gegen einen lamentablen FCZ gelang.


    Von Thomas Schifferle, Zürich Michael Skibbe stand an der Seitenlinie und klatschte, wie das viele auf den Tribünen auch taten: Der Trainer von GC wechselte Caio wenige Momente vor Schluss aus, um ihm einen Abgang zu sichern, den er verdient hatte. Caio trug mit seinen beiden Toren zum 1:0 und 3:1 wesentlich dazu bei, dass GC in der Rangliste bis auf einen Punkt zu Leader Basel aufschloss.

    Es war ein souveräner Sieg für die Grasshoppers, so souverän, dass sie es sich gefahrlos leisten konnten, dem Gegner ein Eigentor durch Vilotic zu schenken. Hätten sie sich ernsthaft in Gefahr bringen wollen, hätten sie sich wohl noch ein zweites Mal den Ball ins eigene Netz legen müssen. Von diesem FCZ hatten sie jedenfalls nichts zu befürchten.

    Der FCZ präsentierte sich vor allem in der ersten Halbzeit in erschreckender Verfassung, und das Beste für ihn war noch, dass er nur 1:3 verlor und nicht gleich 1:5 wie zehn Tage zuvor in Aarau. Im Hochgefühl eines 0:0 gegen Basel war er in dieses Derby gegangen, hätte man zumindest meinen können. Aber schon die Leistung am Sonntag war nicht annähernd so gut, wie sie Trainer Urs Meier machen wollte. Die Quittung gab es gestern.

    Meiers Mannschaft stand komplett neben sich, war konzept- und orientierungslos, war spielerisch überfordert, und am schlimmsten: Sie war nicht einmal in der Lage, sich körperlich ernsthaft zu engagieren. Vielleicht sollte sie den Antrag stellen, künftig nicht mehr im Letzigrund spielen zu müssen. Gestern spielte sie zum siebten Mal diese Saison hier, die Bilanz: ein Sieg, zwei Remis, vier Niederlagen.

    Die individuellen Sinnbilder

    Die Abwehr war unsortiert, und wie hilflos ein Philippe Koch war, zeigte sich in der zweiten Halbzeit einmal, als er auf seiner rechten Seite nach vorne rannte und den Angriff beendete, indem er über die eigenen Beine stolperte. Dass Benito, Nef und ganz am Ende auch noch Teixeira verletzt vom Platz mussten, passte zur Verfassung eines einmal mehr führungslosen FCZ. Es ging schief, was schiefgehen konnte.

    In der Offensive waren alle sich selbst überlassen, Rikans einzige erwähnenswerte Aktion war ein Fallrückzieher ins Seitenaus, Pedro Henrique agierte wirr, Gavranovic prallte an den GC-Recken Vilotic und Dingsdag ab. Chiumientos Hilflosigkeit zeigte sich in der 83. Minute, als er dummerweise tief in der eigenen Platzhälfte den Ball verlor und nicht verhindern konnte, dass Caio ihm auf dem Weg zum dritten Tor noch den Ball durch die Beine schob.

    Die Grasshoppers dagegen lieferten die gewünschte Antwort auf den Rückschlag am Sonntag in Sitten. Sie hatten all das, was ihrem Gegner fehlte: defensive Kompaktheit, zuweilen spielerische Eleganz und offensiv genügend Effizienz.

    Schon beim 1:0 nach 19 Minuten. Lang flankte, Koch, der Captain, stand wieder einmal schlecht und liess zu, dass Caio den Ball mit dem Fuss ins Tor spitzeln konnte. Der Weg zum Sieg war für GC bereitet, Vilotic verpasste wegen Da Costas grossartiger Parade das schnelle 2:0. Das folgte gleich nach der Pause, als die FCZAbwehr schlecht aussah und Toko davon entschlossen profitierte.

    Abgesehen von zwei Rumplern im Spiel Vilotics, die eine Verwarnung und dann das Eigentor zur Folge hatten, stand die GC-Verteidigung sehr solid. Sie hätten eine deutlich bessere defensive Struktur gehabt, erklärte Trainer Skibbe. Dazu trug zum einen die Rückkehr von Vilotic bei, zum anderen die Leistung von Michael Dingsdag, dem schnörkellosen Debütanten, der den verletzten Grichting wirkungsvoll vertrat.

    Ben Khalifas Beispiel

    Salatic war ein Chef, wie ihn der FCZ vermisste, Abrashi und Toko scheuten keinen Aufwand und vor allem keinen Zweikampf, Caio machte seinen besten Match für GC, seit er Anfang August, ziemlich untrainiert, aus Brasilien gekommen ist. Und Ben Khalifa spielte so, wie er das öfter tun müsste, mit dem Willen, sich auch im Nahkampf zu behaupten, mit der Bereitschaft, lange Wege zu gehen.

    Am Sonntag spielt GC gegen YB und der FCZ in Thun. Eine Prognose ist leicht zu wagen: Treten die Grasshoppers so auf wie gestern, haben sie alle Chancen auf den Sieg. Und kopiert der FCZ seine Leistung, kann er sich den Ausflug ins Berner Oberland sparen. Dann hat er auch da keine Chance.


    © Tages Anzeiger
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    Verheerende FCZ-Bilanz

    Das Derby und drei Spieler mit Verletzung verloren

    Frust, Ärger und grosse Ratlosigkeit beim Stadtclub nach dem 1:3 gegen GC.

    Von Peter Bühler, Zürich Was hätten sie überhaupt sagen sollen, die FCZ-Spieler? Nach dieser deutlichen Niederlage und einem Spiel, in dem sie mehr oder weniger chancenlos gewesen waren. Viele sagten nichts, sie trotteten nach dem 1:3 gegen den Stadtrivalen enttäuscht und mit leerem Gesicht in die Kabine. Torhüter David Da Costa blieb kurz stehen, viel zu erklären hatte er nicht. «Zum Kotzen», fand er die Darbietung des FCZ, «wir waren viel zu passiv und im Kopf nicht bereit für dieses Spiel.» Weitere Bemerkungen ersparte er sich, gefragt nach Gründen für die schwache Leistung seines Teams, zuckte er nur die Schultern. Mehr Zeit als der Goalie nahm sich Philippe Koch. Er ist der Captain der Mannschaft, ihr Vertreter in der Öffentlichkeit. Also sagte er: «Wir wollten alles zu gut machen, vielleicht waren wir übermotiviert und dadurch blockiert.» Auch für Koch war der erneute Rückschlag nach dem ansprechenden 0:0 vom Sonntag gegen Basel schwer nachvollziehbar. Es habe beim FCZ an allem gefehlt, an der Aggressivität in den Zweikämpfen, der Laufbereitschaft und der spielerischen Qualität. Sein Fazit: «So wird das nichts mit einer guten Platzierung in dieser Saison.»

    Teixeira und Nef im Spital

    Nur auf dem 7. Rang liegen die Zürcher, sie haben drei der letzten vier Spiele verloren – und im Derby zusätzlich drei Spieler durch Verletzung. Loris Benito stand nach der Partie mit zugeschwollenem linken Auge im Kabinengang, er war noch am glimpflichsten davongekommen. Alain Nef zog sich eine Beckenprellung zu und musste sich am späten Abend zur Untersuchung ins Spital begeben. Dort traf er auf Jorge Teixeira, der im Zweikampf mit Ben Khalifa wohl die gravierendsten Verletzungen in Gesicht und Nacken erlitten hatte. Zunächst musste er minutenlang auf dem Platz gepflegt und mit Sauerstoff versorgt werden. Bei der Fahrt ins Krankenhaus war er bei Bewusstsein und ansprechbar. «Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes», erklärte Marco Bernet, der Technische Direktor. Mit der Leistung der Mannschaft war er gar nicht zufrieden. «Die erste Halbzeit war ungenügend, die zweite ein wenig besser.» Auch er ist wegen der mangelnden Konstanz des Teams mehr oder weniger ratlos. «Das 0:0 gegen Basel konnten wir nicht bestätigen, jetzt müssen wir die Nerven bewahren und ruhig weiter-arbeiten.»

    Ähnlicher Meinung war FCZ-Trainer Urs Meier, der die Niederlage nicht beschönigen wollte. Das 1:3 gehe in Ordnung, die Grasshoppers seien der richtige und verdiente Sieger. Diese Worte des gegnerischen Trainers konnte GCCaptain Veroljub Salatic nur bestätigen. «Wir waren in jeder Beziehung stärker als der FCZ. Eigentlich sollte das Schlussresultat nicht 3:1, sondern 4:0 für GC lauten.» Sagte es – und marschierte mit einem breiten Grinsen in die Kabine.


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    Di Matteo

    Der nächste Favorit

    Ein paar Kandidaten sind noch immer die gleichen wie vor zwei Wochen, als die Suche nach Ottmar Hitzfelds Nachfolger begann. Sie heissen: Christian Gross (auch wenn er keine besondere Lobby beim Verband hat), Pierluigi Tami (auch wenn das Amt zu gross für ihn scheint) und Murat Yakin (auch wenn er noch beim FC Basel beschäftigt ist, aber mit auslaufendem Vertrag).

    Wenigstens einen Gedanken wert ist Thorsten Fink, der mit seinem ausgeprägten Selbstvertrauen keine Herausforderung fürchtet – auch nicht jene der Nachfolge Hitzfelds. Zeit hätte er auch, weil er vor fünf Wochen in Hamburg entlassen wurde.

    Im Vordergrund aber steht Roberto Di Matteo, der Italiener, der in Schaffhausen aufgewachsen ist. Di Matteo arbeitete ab Sommer 2008 erfolgreich bei den Milton Keynes Dons und bei West Bromwich Albion, bevor er am 4. März 2012 bei Chelsea vom Assistenten zum Cheftrainer befördert wurde. Er gewann mit den «Blues» den FA-Cup und die Champions League und erhielt einen Vertrag bis 2014. Nach nur acht Monaten wurde der 43-Jährige entlassen. Dabei hatte er bewiesen, wie gut er mit schwierigen Situationen und Spielern umgehen kann. Was auch für ihn als Hitzfelds Nachfolger spricht, ist seine ruhige, überlegte Art. (ths.)


    © Tages Anzeiger
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    Mein Senf: Di Matteo wäre mir mit Abstand am liebsten!

    Lugano bestätigt den Protest

    Mittwoch, 30. Oktober 2013, 11:07 - Maurizio Urech / Martin Merk


    Der HC Lugano hat seinen Spielfeldprotest von gestern Abend bestätigt.

    Laut einem Tweet des RSI-Journalisten Paolo Laurenti (RSI) hat der HC Lugano seinen Protest gegen die Wertung des 0:1 verlorenen Derbys in der Valascia bestätigt.

    Im gestrigen Spiel wurden nach Video-Konsultation vier Tore (davon drei von Lugano) aberkannt. 35 Sekunden vor Schluss des Mitteldrittels erzielte Schlumpf den vermeintlichen Führungstreffer für die Bianconeri als er einen Abpraller von Schäfer nach einem Schuss von Dal Pian verwertete. Die Unparteiischen sahen jedoch ein Torraumoffside von Micflikier, der allerdings von Chavaillaz in den Torraum gestossen wurde.

    Der HC Lugano kann hier das Stossen reklamieren, vor allem aber ein Formfehler. Laut den Weisungen der Swiss Ice Hockey Federation bezüglich Video Entscheidungshilfen hätte ein allfälliges Torraum-Offside gar nicht überprüft werden dürfen. Konkret kann in solchen Fällen das Video beigezogen werden bei einem "dem Überqueren der Scheibe über die Torlinie unmittelbar vorausgegangener Regelverstoss, durch welchen nach Auffassung des Schiedsrichters das Tor ermöglicht wurde (ohne Torraum-Offside gemäss Regel 471 a 4 IIHF-Regelbuch)." Auch das IIHF-Regelbuch, das in der NLA in leicht abgeänderter Fassung zum Einsatz kommt, ist keine Video-Konsultation eines Torraum-Offsides, vorgesehen.
    (hockeyfans.ch)

    Es ist so wie Sputnik sagt:

    Ninos Agent Rufener, ein Schweizer ohne viel NHL Erfahrung, hat sich mit der Forderung nach einem Trade ziemlich in die Nesseln gesetzt.

    Der Fall wurde an zwei Abenden in der NHL Sendung besprochen und die beiden wurden in der Luft zerrissen.

    Mich nervt solches Verhalten!

    Und nur weil er ein Schweizer ist bin ich nicht auf seiner Seite.

    Lugano spielte unter Protest zu Ende

    Mittwoch, 30. Oktober 2013, 00:24 - Maurizio Urech


    In einem turbulenten Derby mit gleich vier annullierten Toren hat der HC Lugano die Partie unter Protest weitergespielt.

    35 Sekunden vor Schluss des Mitteldrittels erzielte Schlumpf den vermeintlichen Führungstreffer für die Bianconeri als er einen Abpraller von Schäfer nach einem Schuss von Dal Pian verwertete.

    Zum vierten Mal an diesem Abend konsultierten die Schiedsrichter das Video und annullierten den Treffer wegen Torraumoffside von Micflikier, der von Chavaillaz in den Torraum gestossen wurde.

    In den Regeln ist jedoch nicht vorgesehen, dass ein Tor nach Videostudium wegen Torraumoffside annulliert werden kann.

    Der HC Lugano hat bis morgen (Mittwoch) Zeit um den Protest zu bestätigen. Es könnte also sein, dass dieses heisse Tessiner Derby nicht mit der dritten Sirene zu Ende ging.

    (hockeyfans.ch)
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    Ich würd de Protest bestätige, de Fall isch klar!

    Zitat von virus


    Und geil gsi bi Ambri - Lugano, zwei Goal richtigerwiis nöd gäh, zwei Goal (minere Meinig nah) fälschlicherwiis (die Reglä mit em Goalverschiebe i däre Situation isch ja total weich) au nöd gäh.

    Am meisten Emotionen löste die vierte Video-Entscheidung in der letzten Minute vor der zweiten Pause aus: Luganos Verteidiger Dominik Schlumpf traf im Nachschuss, doch das 1:0 zählte wieder nicht, weil der angreifende Stürmer Jacob Micflikier Ambris Goalie Nolan Schaefer im Torraum behindert hatte. Es kam zu heftigen Protesten von Luganos Coach Patrick Fischer, denn für solche Szenen ist die Videokonsultation nicht vorgesehen. Fischer wurde nach einem weiteren Wutausbruch im letzten Drittel in die Kabine geschickt.

    Goal isch korrekt gsi, Fehlentscheid. De Micflikier wird vom Ambri Spieler in Schaefer checkt.

    Zürich

    Mario Gavranovic und die Suche nach dem Tor gegen GC

    Der FCZ-Stürmer will sich mit Toren für das Nationalteam empfehlen. Gegen GC aber hat er noch nie getroffen.

    Von Peter Bühler, Zürich Philippe Koch flankt, Mario Gavranovic schmettert den Ball mit einer Direktabnahme spektakulär ins Tor, Goalie David Da Costa ärgert sich – der Rest der Mannschaft aber bricht in Jubel aus und feiert den Torschützen ausgelassen.

    Die Stimmung ist prächtig an diesem Dienstagmorgen auf der Allmend Brunau. Nichts deutet darauf hin, dass der FCZ schwierige Wochen hinter sich hat, in den letzten drei Spielen lediglich einen Punkt gewann, bei einem Torverhältnis von 1:7. Und es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Mannschaft den Nationalspieler Gavranovic nach seiner Rückkehr aus dem U-21-Team nicht mit Respekt und Goodwill wieder aufgenommen hat. Der Stürmer war aus disziplinarischen Gründen für zwei Wochen in den Nachwuchs strafversetzt worden, weil er aus Ärger über seine Reservistenrolle nach dem Spiel gegen die Young Boys den eigenen Assistenztrainer attackiert hatte.

    Ohne Gavranovic verlor der FCZ gegen Luzern und in Aarau sang- und klanglos, mit ihm gab es am Sonntag immerhin ein 0:0 gegen Basel. «Es hätte gegen den FCB ein Sieg werden müssen», sagt Gavranovic. Er selber vergab zwei gute Chancen und ist deshalb mit sich «überhaupt nicht zufrieden». Gleichwohl ist er glücklich, zurück zu sein. «Ich machte einen Fehler, wurde dafür bestraft und habe dies akzeptiert.» Er sagt die Worte ohne jeden Groll. «Die Sache ist für mich vorbei und vergessen.» Er will nur noch vorwärtsschauen. «Meine Leistungen müssen viel beständiger werden, genauso die Mannschaft.» Ihm ist die mangelnde Konstanz des FCZ ein Rätsel. «Wie kann man aus den beiden Spielen gegen Basel vier Punkte holen, gegen den Aufsteiger Aarau aber zweimal verlieren?», fragt er. Die Zürcher gewannen in dieser Saison in der Super League nie zwei Partien in Folge, im Letzigrund sind sie seit dreieinhalb Monaten ohne Sieg. «Das ist ungenügend», kommentiert Gavranovic, «wir sind keine grosse Mannschaft – zumindest noch nicht.»

    Er weiss, dass er seinen Teil beitragen muss, wenn der FCZ in absehbarer Zeit wieder an alte Glanzzeiten herankommen soll: «Man erwartet Tore von mir, schon im Spiel gegen GC.» Fünf Derbys hat er mit dem FCZ bis anhin bestritten, früher traf er bereits einmal mit Xamax auf GC. Getroffen hat er noch nie. «Das wird sich ändern», sagt er mit Überzeugung – und denkt dabei auch an die Nationalmannschaft. Ottmar Hitzfeld hatte Gavranovic wegen seines Ausrasters für die Spiele gegen Albanien und Slowenien nicht aufgeboten, ihm aber versichert, dass die Tür zum Nationalteam offen bleibe. Also sagt der mit drei Saisontreffern erfolgreichste FCZ-Stürmer: «Ich tue alles, um in zwei Wochen gegen Südkorea im Kader zu stehen. Und Tore gegen GC sind die beste Werbung.»

    Voraussichtliche FCZ-Aufstellung: Da Costa; PhilippeKoch,Nef,Teixeira,Glarner;Mariani,Benito;Rikan, Chiumiento, Pedro; Gavranovic. – Verletzt sind Kukeli und Brecher.

    Die denkwürdigsten Zürcher Derbys in Bildern und der Match im Liveticker www. fussball. tagesanzeiger.ch


    © Tages Anzeiger

    Ein guter Artikel aus der NZZ:

    http://www.nzz.ch/aktuell/sport/…elle-1.18173977

    "Im Training zeigte sich Chikhaoui in dieser Woche abwesend und unbeteiligt, am Freitag meldete er sich ab zum Physiotherapeuten. «Ich kenne die Beschwerden nicht genau», sagt Meier, Chikhaoui sei «angeschlagen», der Einsatz am Sonntag «fraglich». Der hochdotierte Vertrag Chikhaouis endet im Juni. Bernet will nichts über eine möglich Verlängerung sagen. Der Tunesier gilt noch immer als ein Lieblingsspieler des Präsidenten." :kopfschlag:

    Blick nach Übersee

    Karrierewende an einem Fernsehabend


    Seit Nino Niederreiter von den New York Islanders nach Minnesota transferiert wurde, spürt er neuen Elan für seine NHL-Laufbahn.


    Von Silvan Schweizer Es war Ende Juni, als sich die Familie Niederreiter im Wohnzimmer daheim in Chur versammelte. Im Fernsehen lief der NHL-Draft, die Ziehung der besten Talente. Man wartete gespannt darauf, welcher Club den aufstrebenden Schweizer Mirco Müller auswählen würde – es war San José. Die Niederreiters hatten allerdings nicht damit gerechnet, dass auch Sohn Nino an jenem Abend ein neues Team erhalten würde. Doch am Drafttag, wenn sich alle wichtigen NHL-Manager unter einem Dach befinden, wird viel diskutiert und verhandelt. Und plötzlich sagte der TV-Kommentator: «Wir hören gerade: Nino Niederreiter wechselt im Tausch mit Cal Clutterbuck von den New York Islanders zu den Minnesota Wild.»

    Im ersten Moment sei er etwas geschockt gewesen, erzählt der 21-Jährige. «Ich wusste zunächst nicht, ob ich glücklich sein sollte oder nicht.» Dann habe er viel telefoniert, sich über seinen neuen Arbeitgeber informiert, das Kader studiert, weitere Transfers abgewartet und bald festgestellt: «Das ist eine unglaublich tolle Chance für mich.»

    «Ich werde langsam zum Mann»

    Seit jenem Abend haben sich Niederreiters Perspektiven in der NHL schlagartig verändert. Statt bei den Islanders, die auf ihren Erstrundendraft nicht mehr gesetzt hatten, darf er nun im letzten Vertragsjahr für Minnesota stürmen – und das immerhin 15 Minuten pro Match. Er wird im Powerplay eingesetzt, tritt phasenweise gar in der ersten Linie mit den Stars Mikko Koivu und Zach Parise auf. Sein Team spürte zuletzt Aufwind. Er selbst hat bereits fünf Skorerpunkte auf dem Konto, eine positive Bilanz (+1) und gehört mit über 30 Checks zu den gefürchtetsten 30 Checkern der Liga. Kurz: «Es läuft mir ziemlich gut.»

    Niederreiter hat viel Selbstvertrauen aus der letzten Saison gewonnen. Zwar war er von den Islanders ins Farmteam abgeschoben worden, in eine Liga von bescheidenem Spielniveau. Doch zumindest wurde er da so eingesetzt, wie es seinem Typ entspricht: als offensiver Flügel in den ersten beiden Reihen, wo er skoren konnte. Und er richtete sich auch daran auf, dass etwa Roman Josi sich für seinen Traum ebenfalls durch die AHL hatte kämpfen müssen. Belohnt wurde Niederreiter schon vor seinem Transfer – im Mai mit WM-Silber.

    Die wunderbaren Erinnerungen von Stockholm nahm der Bündner in seine Vorbereitung mit. Dort legte er noch einmal an Kraft und Explosivität zu. Für ein paar Tage flog er gar extra nach Finnland, um in Turku Wild-Captain Koivu kennen zu lernen und mit ihm im Kraftraum zu schuften. Dieser arbeitet im Sommer seit seinem 16. Lebensjahr mit dem einstigen Kloten-Coach Wladimir Jursinow zusammen. Nun findet Niederreiter bei 1,88 Meter Körpergrösse und 95 Kilogramm Gewicht: «Ich werde langsam zum Mann.»

    Sein Stammplatz in Minnesota war deswegen aber noch längst nicht gesichert. Im ambitionierten Club, der erst 2000 gegründet worden war und zuletzt kräftig in sein Personal investierte, stehen einige vielversprechende Stürmer unter Vertrag. Niederreiter ging mit der Einstellung ins Camp, im Training jeweils der Erste und der Letzte auf dem Eis zu sein. Diese Einstellung gefiel Coach Mike Yeo: «Er musste viel Neues verarbeiten. Aber er überraschte mich, weil er jeden Tag ein bisschen besser wurde.» Yeo ist mit 40 Jahren der Jüngste aller NHL-Trainer. Niederreiter schätzt ihn, weil er nicht bloss auf Namen schaut, die Reihen konsequent durchwechselt und mit Umstellungen stets neue Impulse geben will. Er sei sich auch nicht zu schade, mit den Jungspielern einzeln ihre Einsätze auf Video zu analysieren.

    Niederreiter glaubt, dass er sein Ziel über Umwege auch bei den Islanders erreicht hätte. Aber es sei natürlich ein ganz anderes Gefühl, zu wissen, dass auf einen gesetzt werde. Er spürt die Begeisterung in den Zwillingsstädten Minneapolis und Saint Paul, wo es im Gegensatz zu New York nur ein Team und damit keine Konkurrenz gibt. Jedes Heimspiel ist mit 18 000 Zuschauern ausverkauft.

    Am ersten Tag nach seiner Ankunft wurde er vom Club-TV bereits auf einen lokalen Jahrmarkt geführt, wo er sich im Trikot vor Hunderten neugieriger Fans präsentierte. «Wild werden», hiess die Rubrik. In seiner Vorstellung gab er sich ganz zurückhaltend, fast schüchtern. Auf dem Eis kann er auch anders.

    (Tagi)