Beiträge von Larry

    Das verwundete Reh

    Die ZSC Lions wollen Mikko Lehtonen behalten – ab Mitte Februar kann er spielen.

    Von Simon Graf, Zürich

    Wieso Mikko Lehtonen einst den Übernamen «Bambi» erhielt, ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich. An ein scheues Reh gemahnt der Finne mit seiner imposanten Postur jedenfalls nicht. «Ach, Bambi, so hat mich schon lange keiner mehr genannt», sagt der 25-Jährige, als er an diesem Montagvormittag zusammen mit Sportchef Edgar Salis das ZSC-Training beobachtet. «So sagte man mir als Junior, weil ich gross war und eher schmächtig.»

    Inzwischen ist der 1,94-Meter-Mann aber über 90 Kilo schwer und wirkt zumindest neben dem Eis wie ein klassischer Powerflügel. Er könnte der Spieler sein, der den ZSC Lions noch fehlt. Ein kräftiger Stürmer mit Goalgetter-Qualitäten und, das wird schnell klar, einem ausgeprägten Selbstvertrauen.

    Doch würde kein Fragezeichen hinter seiner Gesundheit stehen, Lehtonen wäre nicht in Zürich. Ende November erlitt er bei einem Spiel für Tscherepowez eine Schulterverletzung, und der KHL-Club, der auf Playoff-Kurs ist, machte ihm schnell klar, dass man nicht auf ihn warten könne. «Geduld ist in Russland ein Fremdwort», sagt er. Aber er könne schon verstehen, dass man nicht einen der fünf Ausländerplätze mit einem Spieler besetzt haben wolle, der verletzt sei. Weil ein Knochen im Schultergelenk brach, war klar, dass der Heilungsprozess einige Zeit beanspruchen würde. Tscherepowez einigte sich mit ihm auf die Auflösung seines Kontrakts, verpflichtete einen Ersatz – und nahm ihn für die nächsten zwei Jahre schon wieder unter Vertrag.

    Ein Plädoyer für die KHL

    «Es mag seltsam tönen, aber es macht Sinn», sagt er. «Man scheint jedenfalls zufrieden zu sein mit mir.» Sportlich und finanziell – er dürfte in Russland rund das Doppelte verdienen wie in der Schweiz – sei für ihn die KHL derzeit die beste Destination, erklärt er: «Die KHL ist viel höher einzustufen als die schwedische und die finnische Liga. Und als die American Hockey League sowieso.» Von 21 bis 23 spielte er für Bostons Farmteam Providence, doch obschon er beide Male am meisten Tore schoss, erhielt er in der NHL keine Chance.

    «Wenn Nordamerika nochmals ein Thema für mich wird, dann nur mit einem Einwegvertrag», hält er bestimmt fest. In der KHL lasse sich jedenfalls besser leben als in der AHL. Die abenteuerlichen Geschichten, die man sich aus Russland erzähle, könne er nicht bestätigen. «Was man hört, muss alles schon vier, fünf Jahre her sein. Inzwischen reisen alle Teams im eigenen Privatjet, und die Trainingsbedingungen sind erstklassig.»

    Nur neben dem Eis sei das Leben etwas eintönig. Seine Freundin, die ihn für die erste Saison (2011/12) nach Tscherepowez begleitete, blieb in diesem Winter in Finnland. «Es ist eine Arbeiterstadt. Restaurants findet man dort kaum, neben dem Eis kann man nicht viel unternehmen», sagt er. «Zumal niemand Englisch versteht.» Inzwischen könne er aber ganz passabel Russisch sprechen. Nach Zürich wird ihm seine Freundin nun nachreisen. Vorerst wohnt er im Swissôtel, bald dürfte er in eine Wohnung einquartiert werden.

    Erfreulicher Arztbericht

    Denn die medizinischen Untersuchungen in der Schulthess-Klinik verliefen für ihn gestern erfreulich. Die Spezialisten bestätigten, dass er nächste Woche zurück aufs Eis kann und nach der Nationalteampause (ab Mitte Februar) wieder voll einsetzbar sein dürfte. Von der Klausel, bis zum 25. Januar aus dem Vertrag auszusteigen, dürften die ZSC Lions also nicht Gebrauch machen. Sie möchten das Reh gerne springen sehen.

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    Zitat von Simms


    Texans-Patriots: Die Defense der Patriots wird zu schlecht sein für die Texans. Knapper Sieg für Houston

    Seahawks-Falcons: Im Duell der Vögel werden die Falcons ausnahmsweise mal eine erste Playoffrunde überstehen. Die Seahawks haben einfach kein Championship Game verdient. Wobei ich mir hier auch ein gegenteiliges Resultat gut vorstellen könnte.

    Was für ein Spiel zwischen den Vögeln! :shock: :cool:

    Alles was Football ausmacht!

    Schade hattest Du nicht recht was die Pat's anbelangt :evil:

    Vorfreude auf nächstes Wochenende :cool:

    Zitat von Simms


    Ravens-Broncos: Wird spannend bleiben bis zum Schluss, ehe Manning die Broncos mit einem game-winning drive ins Championship Game führen wird.

    Packers-49ers: Kapernick wird glorios scheitern in den Playoffs und mit 3 Picks den Packers den Weg ins Championsship Game ermöglichen.

    Nä gä! :cool:

    Bei den Broncos kann man nach einer OT Niederlage noch von Pech sprechen, aber das Pack wurde in der zweiten Halbzeit demontiert!

    Jetzt noch die Pat's raus und gut ist! :cool:

    Waren herrliche Spiele, vor allem das erste! :cool: :geil: :applaus:

    Kein Spezza, dafür Cunti

    Der ZSC-Center brillierte beim 3:1 gegen die Lakers. Zudem engagierten die Stadtzürcher den wuchtigen finnischen Flügel Mikko Lehtonen.

    Von Simon Graf, Rapperswil-Jona

    Die «Spezza-Festspiele» scheinen am Obersee schon weit weg. Ein Spektakel, wie es die Lakers etwa im Dezember beim 7:6 gegen den HCD aufführten, wird man in der Diners Club Arena in diesem Winter wohl kaum mehr sehen. Und das sei auch gut so, findet Coach Harry Rogenmoser trotz des gestrigen 1:3 gegen die ZSC Lions. «Es war schwierig, die Spieler zu disziplinieren, wenn sie einen solchen Künstler wie Spezza neben sich hatten», blickte er zurück. «Jeder wollte zaubern. Jetzt spielen wir wieder viel einfacher, schiessen den Puck ins Drittel und gehen ihm nach.»

    Es sei eine interessante Erfahrung gewesen, einen NHL-Star im Team zu haben, sagt Rogenmoser. «Aber jetzt stehen wird wieder etwa dort, wo wir Anfang Saison waren.» Und damals zählten die Lakers ja zu den positiven Überraschungen. Der Unterschied ist, dass sie nun schon 38 Spiele absolviert haben und ein Playoff-Platz inzwischen neun Punkte entfernt ist. Und da schmerzen Niederlagen wie gestern gegen die ZSC Lions.

    Rogenmoser zeigte sich beeindruckt von der disziplinierten Leistung der Zürcher: «Sie gestanden uns fast nichts zu, und vorne haben sie Individualisten, die den Unterschied machen.» Wie Monnet, der Müller zum 1:1 (27.) mit einem «Buebetrickli» erwischte. Und wie Cunti (29.), dem das wegweisende 2:1 gelang. Der Spielmacher, der phasenweise mit der Rolle des 13. Stürmers vorliebnehmen musste, ist zur Schlüsselfigur geworden. Gegen die Lakers war er mit seinen Dribblings, Sturmläufen, Pässen und gewonnenen Zweikämpfen in der Defensive der auffälligste Spieler.

    Viel Lob nach viel Blut

    Dass der Erlenbacher am vergangenen Samstag in Davos das Schlussdrittel bestritt, nachdem ihm eine Schnittwunde im Gesicht mit 15 Stichen genäht worden war, beeindruckte Sportchef Edgar Salis. «Ich war schon etwas geschockt, als ich sah, wie stark ich blutete und wie tief der Schnitt war», gestand Cunti. «Es war gut, dass ich in Davos noch spielte. Sonst hätte ich vor dem nächsten Spiel wohl ziemlichen Respekt gehabt.» Auch Coach Marc Crawford erwähnt Cunti fast nur noch lobend. «Es war vielleicht gut, dass er sich seinen Platz erarbeiten musste», sagte der Kanadier. Und schwärmte: «Er kann noch viel besser werden. Schliesslich ist er ja erst ein Baby.»

    Siege mit nur zwei Ausländern nähren die Zuversicht Crawfords. Und bald kommt Verstärkung: Die ZSC Lions verpflichteten bis zum Saisonende den 25-jährigen Finnen Mikko Lehtonen. Der wuchtige Flügel, der in Schweden 2010/11 in 55 Spielen 30 Tore schoss, könnte mit seiner Abschlussstärke genau das sein, was die Zürcher benötigen. Allerdings ist er noch nicht ganz fit. Wegen einer Schulterverletzung verlor er seinen Platz beim russischen Tscherepowets, bei dem er für die nächsten zwei Saisons aber schon wieder unterschrieben hat. Lehtonen trifft am Sonntag ein und wird dann untersucht.

    Sollte Teamarzt Gery Büsser, der einen Schulterspezialisten der Schulthess Klinik beiziehen wird, zum Schluss kommen, die Verletzung sei ein Hindernis, könnten die ZSC Lions bis zum 25. Januar aus dem Vertrag aussteigen. Doch Lehtonen ist dem Vernehmen nach überzeugt, schon bald wieder spielen zu können.

    Lakers - ZSC Lions 1:3 (0:0, 1:2, 0:1) Diners Club Arena. – 4979 Zuschauer. – SR: Rochette, Kaderli/Küng. – Tore: 22. Riesen (Sejna, Burkhalter/ Ausschluss Ambühl) 1:0. 27. Monnet (Maurer) 1:1. 29. Cunti (Kenins) 1:2. 59. Bastl (Trachsler, Monnet) 1:3. – Strafen: Je 2-mal 2 Minuten.
    Lakers: Müller; Walser, Sven Berger; Marzan, Gmür; Geiger, Geyer; Kolnik, Earl, Camichel; Jörg, Burkhalter, Neukom; Riesen, Wichser, Sejna; Thibaudeau, Hürlimann, Rizzello.
    ZSC Lions: Flüeler; Geering, Seger; Stoffel, Lashoff; Blindenbacher,Maurer; Schnyder; Bärtschi,Shannon, Wick; Ambühl, Cunti, Kenins; Bastl,Trachsler, Monnet; Baltisberger, Schäppi, Bühler.
    Bemerkungen: Lakers ohne Aebischer,Welti, Camenzind und Winkler (verletzt). – 28:06 Timeout Lakers. Lakers von 59:13 bis 59:57 ohne Torhüter.

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    Zitat von Larry

    Bin wirklich sehr gespannt darauf, wie Bern jetzt ohne die drei weiter macht.

    Und auch darauf, wie tief der Fall von Zug wird.

    Meine Fresse Bern! :shock: :shock: :shock:

    Die Schwestern aus Fribourg wurden ihrem Ruf wieder mal gerecht :twisted:

    Zug verliert erst in der OT, nach einer 2:0 Führung.

    Mal schauen wie es mit diesen Teams weiter geht! :cool:

    Zitat von Sevi

    Lehtonen zum ZSC bis Ende Saison! Wenn er wieder fit wird sicher sehr interessant. Aber da wären wir wieder beim Thema verletzte Spieler zu verpflichten :?:

    Quelle: Tagi online


    Nach der Verpflichtung von Robert Nilsson können die ZSC Lions einen weiteren Erfolg neben dem Eis feiern. Sie machten das Rennen um den begehrten finnischen Flügel Mikko Lehtonen. Der 25-Jährige verlor seinen Platz beim KHL-Team Tscherepowets nach einer Schulterverletzung und kann aus lizenztechnischen Gründen in diesem Winter nicht mehr für die Russen spielen. Für die nächsten zwei Jahre hat er aber bereits wieder bei Tscherepowets unterschrieben, er bleibt also nur bis Ende Saison in Zürich.
    Lehtonen, für den sich auch der HC Davos interessierte, gilt als wuchtiger, torgefährlicher Stürmer. In der schwedischen Elitserien erzielte er in der Saison 2010/11 fuer Skelleftea in 55 Spielen beachtliche 30 Tore. Er ist momentan noch nicht einsatzbereit, befindet sich noch in der Rehabilitationsphase, trainiert aber bereits wieder auf dem Eis. Die ZSC Lions haben damit noch zwei Ausländerlizenzen zu vergeben.
    (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

    Zitat von Vladi19

    Die Kloten Flyers melden drei Neuzugänge für die kommende Saison: Cyrill Bühler (ZSC), Yves Müller und Aurelio Lemm (beide Langenthal).

    Gaydoul richtet noch nicht mit der grossen Kelle an.

    Wie lange kann er sich zurückhalten?

    Zitat von Powerplay


    Wenn wir schon mal von verlorenen Halbfinals sprechen, bleibt mir dieser da ewig in Erinnerung :

    27.03.2004: ZSC Lions - Lugano 3:4 OT (Stand: 3:3)

    Wenn das nicht hier stehen würde, ich hätte mich nicht daran erinnert obwohl ich dabei war.

    Selektives Gedächtnis nennt man das glaube ich :cool:

    Zitat von Mirko


    Was ist denen des öfteren passiert? Also in den Jahren, in denen sie die Quali gewonnen haben, sind sie jeweils ins PO-Finale gekommen...

    Und ????

    Haben sie je etwas gewonnen in den 75 Jahren seit es den Club gibt?

    Die letzte Saison sowohl in der NHL wie auch in der CH hat es wieder mal gezeigt:

    Es werden oft nicht die Teams Meister, die vorher in der Quali dominiert haben, sondern solche, die dann wenn es um die Wurst geht bereit sind und Spielertypen haben, die den unbedingten Willen zum Sieg haben.

    So wurde Quali Champ Vancouver bereits in der ersten Runde von den Kings 4:1 rausgekegelt.

    Und da sehe ich durchaus Parallelen zu Fribourg, und denen ist dies ja schon des öfteren Passiert!