Zitat von Iceman
Das Problem der (zu) hohen Spielerlöhne erstreckt sich weit über die CH hinaus, wobei hier in erster Linie der Fussball "beispielhaft" auftritt. Dort sammeln sich an diversen Orten (z.B. Barcelona, Madrid) unglaubliche Schulden an. Beispiele soliden wirtschaftens gibt es dagegen nur wenige. Die Bayern scheinen dieses Kunststück zu beherrschen, bei ManU bin ich nicht ganz sicher.
ManU ist (wäre) schon profitabel, nur lässt sich der Besitzer (Glazer) den Kauf des Teams zurückzahlen, darum schreiben sie offiziell Jahr für Jahr Verluste.
Die Glazer Familie ist Steinreich, er kaufte zuerst die Tampa Bay Buccaneers, butterte viel Geld rein und führte das Team zum Sieg im Super Bowl.
Heute macht er mit kleinem Budget mit den Buccs Gewinn, sehr zum Ärger der Fans, die fordern, er müsse mehr Geld reinpumpen.
Den ManU Deal hat er ganz clever gemacht:
Ohne eigenes Geld, das er gehabt hätte, hat er ManU übernommen und lässt sich nun die gesamten Kosten zurückzahlen.
Verkauft er das Team am Tag X macht er einen Riesengewinn!
Im Unterschied zu Europa, wo nur wenige Teams gesund sind, sind die US Ligen NFL, MLB, NBA und NHL Goldgruben!
Die Maple Leafs verpassen die PO's aber machen Gewinn - so was wäre in der CH wohl nie möglich!