Beiträge von Larry

    Birchers Business, Birchers Prozesse

    Kloten-Präsident Jürg Bircher hat in Rekordzeit ein Immobilien-Imperium aus dem Boden gestampft, doch das Konstrukt ist morsch.

    Von Mario Stäuble

    Die Kloten Flyers sind pleite – obwohl Jürg Bircher einst gekommen war, um genau das zu verhindern. Um mit den Flyers «einen Schritt vorwärts zu machen» und «eine schwarze Null zu schreiben», wie er bei seinem Antritt vor vier Jahren sagte. Jürg Bircher, der Immobilienunternehmer aus Illnau-Effretikon, der als einfacher Metallbauschlosser begonnen hatte. Bircher, der schon als Junge ein glühender Flyers-Fan war – obwohl sein Vater für den ZSC gefiebert hatte. Bircher, unter dem die Ausgaben des Clubs von 12 auf 15 Millionen pro Jahr anwuchsen. Wie konnten Anspruch und Realität so auseinanderklaffen?

    «Sehr charmant», «gewinnend», «hat schnell viel erreicht» – so klingt es, wenn frühere Geschäftspartner nach Birchers Auftreten gefragt werden. Dessen Aufstieg beginnt beim Schweizer Ableger der Tryba, einem Hersteller von Fenstern und Türen. Dort ist er ab 2002 Geschäftsführer. Sein privates Eishockey-Netzwerk nutzt er fürs Geschäft – «oft kam er am Montag mit neuen Aufträgen aus dem Schluefweg», heisst es in der Firma. Gleichzeitig legt Bircher den Grundstein für sein Immobilienimperium, von dem er später sagen wird, es mache 100 Millionen Umsatz im Jahr. Ein Basler Financier ermöglicht ihm 2002 in St. Gallen die erste Grossüberbauung. Bircher tut sich mit Johannes Tryba zusammen, dem deutschen Gründer der Fensterfirma. Gemeinsam ziehen sie zwei Projekte in Baden AG hoch – Tryba investiert, Bircher baut. 2006 kommt es zum Streit. Insider sagen, Bircher sei entlassen worden, Bircher sagt, er habe gekündigt.

    Millionenklagen überall

    Danach macht sich Bircher selbstständig und baut in drei Jahren sein Portfolio zu einer Gruppe von Immobiliengesellschaften aus, zusammengefasst unter dem Schirm der Jube Holding AG, aktiv in der Deutschschweiz. Als Partner holt er sich Kurt Hildenbrand an Bord, seinen ehemaligen Chef beim Werkzeugkonzern Hilti, wo er in den 90er-Jahren als Verkaufsleiter arbeitete. Hildenbrand nimmt in den meisten Verwaltungsräten der Gruppe Einsitz. In Branchenkreisen gilt er bald als «Gehirn» des Duos.

    Ende 2008 übernimmt Bircher den Vorsitz der EHC Kloten Sport AG von Peter Bossert, dem er für 1,35 Millionen Franken ein Aktienpaket abkauft. Damit beginnen die Probleme. Bircher hat die Kosten nicht im Griff, zahlt zu hohe Löhne, unterschätzt die Quellensteuern und Sozialleistungen für ausländische Spieler. Um die Balance einigermassen zu halten, pumpt er Geld aus seinen anderen Firmen in den Club, wie die Bilanzen der Sport AG zeigen: Im April 2008 machen die «Forderungen aus Lieferungen und Leistungen» von verbundenen Firmen 700 000 Franken aus. Zwei Jahre später sind es bereits 3,95 Millionen.

    Parallel zu den Problemen bei den Flyers verstrickt sich Bircher in seinem Stammgeschäft in Streitereien und Prozessen. Beispiel St. Gallen: In seinem ersten Grossprojekt liess Bircher mehrere Mehrfamilienhäuser bauen, insgesamt rund 100 Wohnungen. Ein Konflikt mit dem Totalunternehmer endete in einem Vergleich. 2 Millionen Franken seien noch ausstehend, sagt der Unternehmer. Bircher sagt, es seien 954 000 Franken.

    Beispiel Langenthal BE: Bircher zeichnete für die Überbauung Untere Marktgasse verantwortlich. Auch hier gerieten sich er und der Generalunternehmer in die Haare. Auf 12 Millionen habe man Birchers Firma eingeklagt, sagt Peter Mettler, der damals aufseiten des Generalunternehmers arbeitete. Bircher entgegnet, es seien 10,8 Millionen, und er habe eine Gegenklage über 8 Millionen erhoben. Vor Gericht einigten sich die Parteien nicht, nun läuft ein Schiedsverfahren.

    Beispiel Zumikon ZH: Bircher agierte als Totalunternehmer für die Überbauung La Perla. Er sagt, er habe die Investoren auf 3,5 Millionen Franken eingeklagt. Diese weisen die Forderung zurück und melden im Gegenzug ihrerseits Ausstände von 700 000 Franken an.

    Es gibt weitere Beispiele. In Oberentfelden AG ist Bircher mit dem Branchenriesen Allreal wegen der Zentrumsüberbauung im Clinch – ein Sprecher sagt, es laufe eine Betreibung über 800 000 Franken, was Bircher bestätigt. Und Friedrich Höltschi – ein ehemaliger Verwaltungsrat der Flyers – will Bircher auf 50 000 Franken betreiben, weil dieser beim Bau eines Mehrfamilienhauses in Uerikon ZH nicht sauber abgerechnet habe. Bircher bestreitet diese Forderung, er sei bei dem Projekt nicht involviert gewesen, er habe Höltschi nur einen Partner vermittelt, der die Überbauung fertiggestellt habe.

    Die ausgesaugte Firma

    Seit einem Jahr hat Bircher kein grösseres Immobilienprojekt mehr in Angriff genommen. Kurt Werner Häni, ehemaliges VR-Mitglied der Jube Holding, war Birchers Verbindung zu den Banken. Er sagt: «Es drehte sich plötzlich alles nur noch um die Kloten Flyers. Mich brauchte es nicht mehr.» Häni trat im März ab.

    Neue Projekte aufzugleisen, ist für Bircher und Hildenbrand im Moment nahezu unmöglich: In der Immobilienbranche herrscht die Meinung, die Jube Holding sei morsch, weil das Engagement bei den Flyers sie förmlich ausgesaugt habe. Dazu kommen die Prozesse und Betreibungen, die wie Damoklesschwerter über der Gruppe hängen. Bircher sagt: «Wir haben einige Liegenschaften verkaufen müssen, haben aber noch Assets.» Genauer umschreiben möchte er diese Assets nicht. Sollten die Flyers in Konkurs gehen, käme die Firma laut Bircher «in eine schwierige Situation». Diese Situation wird eintreten, wenn sich nicht doch noch ein Rettungsschirm öffnet.

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    Zitat von Reto

    Zwei gute Spiele für Schalke und dann nix mehr. Ausser, dass ihn der Hitzfeld nach den zwei guten Spielen gleich für die Nati aufgeboten hat. Das sagt dann wieder vieles oder alles über unsere Fussball-Nati aus.

    Gut, das mit der Nati hat er gemacht damit er ihn "auf sicher" hat.

    Sonst spielt er dann plötzlich für Kroatien wie andere auch....

    Aber gezeigt hat er bis jetzt wenig bis gar nichts!

    Aber klar, Stars aus der BuLi sind für Schweizer Clubs schlicht nicht zu haben, auch nicht für Basel!

    Entweder abgeschobene (Frei, Streller) oder solche die es nicht gepackt haben.

    Zitat von Reto

    Pffff.... Wänn de Mario Corti hät chöne abhaue und jetzt es ruhigs Läbe füehrt, wird das de Hartley seelisch au verchrafte.

    Wotsch mich produziere? :fight:

    :razz:

    Endzeitstimmung in Kloten!

    Bircher und Bossert bekriegen sich gegenseitig, spielt aber gar keine Rolle, Kloten ist verloren wenn nicht ein Götti kommt mit sehr, sehr viel Geld.

    Die NHL Cracks werden auch noch herausfinden dass mit Hockey in der Schweiz kein Geld zu verdienen ist, im Gegenteil!

    Bern verdient sein Geld mit seinem Gastro Standbein, die restlichen Clubs haben Mäzene, Sponsoren oder nie Geld. Mit Hockey verdient niemand Geld!

    Im Fussball verdient nur der FCB Geld, und auch nur wenn er in CL spielt, sonst fehlten auch schon 10 Millionen in der Kasse.

    Der Rest der Clubs lebt von....Mäzenen, Sponsoren oder haben kein Geld....

    Mit den Publikumssportarten Fussball und Hockey ist in der Schweiz kein Geld zu vedienen, man könnte aber auch argumentieren dass die Saläre viel zu hoch sind!

    Die Ausgaben den Einnahmen anpassen wäre vielleicht mal was! Das machen aber nur die, die nicht anders können bzw. müssen.

    Es wird noch eine Weile so weitergehen mit Pleiten bzw. Rettungsaktionen in der Schweizer Fussball- und Hockeyszene.


    FCZ: Gavranovic und Talk Easy

    (pb.)


    Als Präsident Ancillo Canepa gestern Abend an der Generalversammlung des FC Zürich den neuesten Transfer bekannt gab, war ihm der Applaus der 174 anwesenden Aktionäre sicher: Der Stadtclub verpflichtete den zweifachen Schweizer Nationalspieler Mario Gavranovic für vier Jahre. Der 22-jährige Stürmer mit kroatischen Wurzeln stand seit Februar 2010 bei Schalke 04 unter Vertrag und erzielte in zwölf Spielen zwei Tore. Für die letzten neun Monate war er an Mainz 05 ausgeliehen, bei dem er lediglich in fünf Bundesligapartien zum Einsatz kam. Schalke löste dieser Tage den bis 2013 laufenden Vertrag mit Gavranovic auf, womit der Weg zum FCZ frei wurde. Fredy Bickel sprach von «einem Wunschtransfer, der unsere finanziellen Grenzen nicht sprengt.» Neben Gavranovic übernahmen die Zürcher den Montenegriner Asmir Kajevic definitiv bis 2015. Mit dem selbstständigen Berater Alex Krebs und dem früheren FCZ-Profi George Tzionas wurden zwei neue Verwaltungsräte gewählt. Der Verwaltungsrat umfasst nun acht Personen, das bisherige Mitglied Gregor Greber wirkt künftig als Vizepräsident. Neuer Hauptsponsor ist ab 1. Juli Talk Easy. Die Telecomfirma ersetzt nach fünf Jahren das Reiseunternehmen TUI.

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    Zitat von The Fan

    Eishockey (awp/Si) - Zwei Tage nach der Gründung einer Task Force durch Peter Bossert (ehemaliger Präsident Klotens) und die Stadt Kloten meldete sich der aktuelle Verwaltungsrat der EHC Kloten Sport AG zu Wort. Die Crew um den jetzigen Präsidenten Jürg Bircher stellt klar, dass auch sie die Rettungsversuche noch lange nicht aufgegeben hat. Beigezogen wurde mit Dr. Daniel Hunkeler ein ausgewiesener Sanierungsexperte. Ausserdem bringt Bircher eine neue Investorengruppe ins Spiel, eine sogenannte Gruppe "Kanada/Schweiz", der neben schweizerischen Investoren auch zwei ehemalige NHL-Spieler angehören. Diese Gruppe verkörpere im Moment die konkreteste Aussicht auf eine Zukunft für die Kloten Flyers. Gemäss dem aktuellen Verwaltungsrat schloss die noch provisorisch Rechnung des letzten Geschäftsjahres mit einer Überschuldung zwischen 6,5 und 9,2 Millionen Franken je nach Bewertung.

    :nick: :suff:

    I have more text:

    http://www.hockeyfans.ch/news/meldung/31435

    Zitat von Iceman


    In Lugano gehe ich einfach mal davon aus, dass die Mantegazzas Kohle ohne Ende haben, und den HC Lugano als Liebhaberei betreiben. Irgendwelche Fakten habe ich nicht, sondern ich plappere einfach das nach, was man seit dem Einstieg von Geo "der grüne Pullover" Mantegazza so erzählt.

    Zum geduldigen Gönner des ZSC, Walter Frey, gibt's folgendes aus Google: "Das Unternehmen befindet sich vollständig im Privatbesitz der Gründerfamilie und veröffentlicht nur sehr beschränkt Geschäftszahlen. Im Jahr 2006 beschäftigte die Gruppe laut Angaben der Handelszeitung 2'495 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 2,186 Milliarden Schweizer Franken" .
    Die Annahme, dass sich W. Frey die paar Milliönchen pro Jahr für den ZSC + die GCK-Lions leisten kann, ist somit nicht aus der Luft gegriffen.

    Stand 2011:

    http://who.bilanzhomes.ch/reichste11.php…za&sel_jahr=v11

    http://who.bilanzhomes.ch/reichste11.php…rch_term=walter frey&sel_jahr=v11

    um die beiden Clubs muss man sich nun wirklich keine Sorgen machen!

    Iceman: Ich vermisse noch Dein Schlusswort zu den PO's! :razz: :floet: :winke:

    Zitat von virus


    was schlussendlich passiert werdemer gseh, dass es e schwachi leischtig wär vo ihm, wänn er wür gah, find au ich. sonen 3 jahres vertrag isch ja schliessli für beid siite abgschlosse worde.

    Reichlich naiv die Ihstellig!

    Ich wird Dich in Zuekunft uf so Fäll ufmerksam mache, ich vermuete aber, dass ich mit schriibe gar nüme nahchume, will das täglich passiert, vor allem im Fuessball!

    Ebe: De Fink vo Basel isch demfall au en huere Seckel, oder?

    Zitat von Studi66


    Ab welchem Betrag wird denn "abgezockt"? Welche Spieler denn noch? Und woher diese Infos??

    Gute Frage!

    Bei den Bankern spricht man immer von Abzockern, und wie ist das mit Sportlern, deren Löhne (Gagen!) total jenseits in der Landschaft stehen?

    Wenn der Club am Schluss daran verreckt?

    Infos:

    Zitat von nzz am sonntag


    Ein Spieler soll gegenüber einem Verwaltungsrat gesagt haben, man müsse in den Vertragsverhandlungen gar nicht mehr feilschen; die Angebote seien so gut. Als Roman Wick oder zuletzt Patrick von Gunten signalisierten, aus dem Ausland zurückzukehren, stand ihr ehemaliger Klub mit Offerten bereit, die auszuschlagen sie ausserstande waren.(die Zahl ist 600'000.- kannst Du Googeln).

    Ich finde es einfach lächerlich wenn der kleine Fan Geld einzahlt und Typen wie Fige, die seit über 20 Jahren gut kassieren bei Kloten keinen Stutz locker machen!

    Zitat von sloggi


    finde, sowohl maurer als auch die medien gehen da noch sehr sanft mit dem trottel um.
    und frei ist und bleibt ein vollpfosten!
    extrem unsympathisches gehabe des fcb.

    Ich hoffe, da kommt noch was vom SFV, ansonsten wäre das ein ganz schlechtes Zeichen!

    Zitat von larlf

    er hät sälber es jahr lang das vorgläbt, wo er vo de spieler verlangt: also nüt unmänschlichs!!!

    zudem wird er sicher nöd bim erst beste aagebot gah, sondern nur wänns für ihn würklich öppis speziells isch. (mini meinig, suscht wäri natürlich au bitzeli enttüscht wänns andersch wär)
    aber die für mich wichtigst frag: häts jemals im sport öppis (positivs) bracht, wänn mer öpper nöd gah laht, wo gah wett?!?

    hützutag sind d'verträg im sport genau dazu da, e ablösesumme/entschädigung überz'cho und nöd zum ieghalte werde... (finds nöd guet, aber isch so)

    Vor allem wird hier schon rumgeheult bevor überhaupt etwas passiert ist!

    Hartley war vier Jahre nicht mehr Coach, wollte dann ins Metier zurück und fand den Job beim ZSC.

    Durch seinen Erfolg hier wurden sie auch in der NHL wieder auf ihn aufmerksam, und wohl auch für ihn überraschend ist er plötzlich dort wieder ein Thema!

    Sollte ihm der Job als Head Coach der Habs angeboten werden, dann ist das in etwa so wie wenn der FCZ Trainer den Job bei Real angeboten bekommt, oder für Hartley als Francokanadier noch extremer.

    Fink ist während der Saison (!) aus Basel abgehauen, um bei einem Abstiegskandidaten Trainer zu werden, obwohl er mit Basel noch in der CL war!

    Wenn das Ausland ruft geht jeder, im Fussball längst Alltag, im Hockey sind wir uns das halt (noch) nicht gewohnt (ausser den Spielern die in die NHL wechseln).

    Im Unterschied zum Fussball gibt es halt zusätzlich keinen Kohle, weder für die Spieler noch für die Trainer!

    Ich hoffe natürlich dass uns Hartley erhalten bleibt, sollte er aber tatsächlich ein Angebot erhalten und gehen wollen, dann soll man ihn nicht aufhalten!