Beiträge von Larry
-
-
-
Zitat von gringo
Läck d Schwiizer "Süper Lig" isch e rächti Trümmerliga worde!

-
Analyse Welche drei Qualitäten Coaches und Politiker haben müssen, um erfolgreich zu sein. Von Kent Ruhnke
Die Republikaner und das Playoff
Kent Ruhnke Der 59-Jährige Kanadier wurde mit Biel (1983), den ZSC Lions (2000) und dem SCB (2004) Meister. Zuletzt coachte er den NLB-Klub EHC Olten.
Sie mögen sich wundern, was amerikanische Politik mit dem Schweizer Playoff zu tun hat, das heute beginnt. Die kurze Antwort lautet: nicht viel. Aber als ich (mit Entsetzen) verfolgte, wie sich republikanische Präsidentschaftskandidaten in den Vorwahlen zanken wie Jugendliche und es keiner schafft, Mehrheiten für sich zu gewinnen, schoss es mir durch den Kopf, dass es Parallelen gibt zwischen Politikern und Coaches. Ich kam auf drei Qualitäten, die bei beiden wichtig sind, um erfolgreich zu sein, und die selten alle in einer Person gefunden werden:
Erstens sollten sie emotional stabil, mit sich und der Welt in Frieden sein. Nicht verbittert oder sogar paranoid wie Richard Nixon. Emotionelle Stabilität fand sich bei US-Präsidenten etwa bei Dwight Eisenhower oder Ronald Reagan und aktuell bei Italiens neuem Premier Mario Monti.
Zweitens sollten sie fähige Manager sein mit einem guten Urteilsvermögen. Und das subtile Gespür haben für die Beschaffenheit der Umstände. Sie sollten instinktiv spüren, was und wer zusammenpasst, wann sie Druck ausüben, wann in die Details gehen müssen und wann sie delegieren können. Kurz: Wissen, was Menschen wollen und brauchen. Der republikanische Favorit Mitt Romney ist ein guter Manager, aber, bis dato, kein erfolgreicher Politiker.
Drittens müssen sie überzeugen können, bis zum Punkt von unverfrorener Demagogie. Sie sind von Natur aus wandelbar und vereinen mehr als zu spalten. Im Eishockey können sie ihre Spieler zusammenführen mit der Wir-gegen-die-Welt-Rhetorik (wie Arno Del Curto). In der Politik werden sie meist die eigene Partei stärken, aber die anderen gegen sich aufbringen (wie Christoph Blocher). Bill Clinton war ein meisterlicher Demagoge. Er inspirierte, indem er an höhere Ziele appellierte. Seine Achillesferse waren seine Management-Qualitäten und seine Personalauswahl – besonders, was weibliche Praktikantinnen anging.
Lassen Sie mich aufgrund dieser Kriterien die vier Serien betrachten:
Zug - Biel
Auf dem Papier eine eindeutige Angelegenheit. Biel hat nur einen Trumpf, Stargoalie Reto Berra, den zurzeit wohl besten Spieler der Liga. Zug hat viel mehr Waffen, inklusive der besten Offensive und einem ebenfalls guten Torhüter. Doch es kursieren Gerüchte, dass es in der Zuger Kabine Unruhe gibt. Doug Shedden forciert seine beiden Toplinien erbarmungslos, und einige andere finden, sie sollten öfter spielen. Sheddens Überzeugungskraft, um sein Team zu einen, wird entscheidend dabei sein, ob der EVZ bis in den Final kommt. Beide Coaches haben uns schon Ausbrüche von emotioneller Unsicherheit gezeigt. Biels Kevin Schläpfer sah man unlängst im Fernsehen, wie er sich völlig entnervt mit dem Schiedsrichter anlegte. Shedden ist sehr offenherzig und lässt manchmal zu stark negative Emotionen zu. Je länger das Playoff, desto mehr könnte sich dieser wunde Punkt auswirken. Prognose: Zug in 5 Spielen
Davos – ZSC Lions
Ein klassisches Duell zwischen einem hervorragenden Überreder (Del Curto) und einem guten Manager (Hartley). Unter normalen Umständen fegt der HCD die enttäuschenden Löwen vom Eis, aber Verletzungen bei den Bündnern sorgen für etwas Spannung. Beide Coaches haben genug Erfahrung, damit ihnen ihre Emotionen nicht in den Weg kommen. Doch Hartley hat nicht die Überzeugungskraft Del Curtos. Dieser wird es schaffen, dass Schwachstellen nicht zu einem Problem werden und sich die Spieler wieder um ihn scharen. Doch eine Serie über sechs oder sieben Spiele würde die Davoser Chancen auf einen weiteren Titel mindern. Prognose: Davos in 6 Spielen
Fribourg - Lugano
Dies könnte für die Freiburger das Jahr des Durchbruchs werden. Ihr RookieCoach Hans Kossmann hat gezeigt, dass er mit schwer zu führenden Stars wie Christian Dubé, Simon Gamache und Julien Sprunger umgehen kann. Seine Management-Fähigkeiten sind also gut, und er scheint als Mensch in sich zu ruhen. Wenn ich ihm einen Tipp geben müsste, dann den, dass er sich jetzt nicht mehr zu sehr einmischt, sondern einfach zur Seite steht. Larry Huras ist ein trefflicher Manager, er wird bis ins letzte Detail vorbereitet sein. Doch sein Mikromanagement ist manchmal zu viel für die Spieler. Und sein Team ist auf der Centerposition einfach zu schmächtig besetzt, um in diesem Playoff eine Schlüsselrolle zu spielen. Prognose: Fribourg in 5 Spielen
Kloten – Bern
Es wird oft gesagt, dass Teams ihren Coaches ähneln – die Kloten Flyers, die ein Spiegel von Anders Eldebrink sind (und umgekehrt), sind ein gutes Beispiel dafür. So kühl der Schwede ist, so diszipliniert spielt sein Team. Aber manchmal fehlen mir hier etwas die Emotionen. Sein Gegenspieler Antti Törmänen hat in Bern ein Team übernommen, das sich selbst zu zerstören scheint. Wenn ich das SCB-Kader anschaue, bin ich beeindruckt. Ich finde, die Berner sind auf dem Papier besser, die Klotener auf dem Eis. Die Trainer könnten hier eine wichtige Rolle spielen. Wenn es einer schafft, seinem Team so einzuheizen, dass es jeden Preis für den Sieg bezahlt, könnte dieses die Überraschung des Playoff werden. Aber bisher habe ich das nötige Feuer weder bei Kloten noch bei Bern gesehen.
Prognose: Kloten in 7 Spielen
Wie Sie sehen, schafft es kein Coach, alle Fähigkeiten einer idealen Führungspersönlichkeit auf sich zu vereinen. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir im Final nicht das Duell zweier Management-Typen erleben werden. Und dass Mitt Romney nicht der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird. Denn Menschen wollen, ja müssen zu Grosstaten inspiriert werden. Wir wissen alle, wer das in der National League A am besten kann. Aber in diesem Jahr sind Arno Del Curto einige Coaches dicht auf den Fersen. Die Frage ist: Werden sie ihn einholen?
Powered by© Tages Anzeiger
-
-
-
Der Report über Bühler war seit langem wieder mal ein guter Beitrag des ZSC Lions TV.

Der Zeitpunkt vor den PO's finde ich zwar nicht optimal, aber das Format gefällt mir, ich hoffe, es folgen noch weitere Berichte über andere Spieler.
Ansonsten ist das TV ziemlich fad geworden. Nach jedem Spiel ein, zwei Interviews, in denen das übliche bla bla erzählt wird.
Die kultigen Fan Interviews sind praktisch verschwunden.
Fanfragen, na ja....ich sag mal Note 4-5
Ich wünschte mir mehr Einblick in den Alltag der Spieler, mal einen (ausführlichen) Report vom Training oder so.
Ich behalte Euch im Auge!

-
Die ZSC Lions suchen ihren Playoff-Goalie
Morgen Donnerstag steigen die Zürcher in den Viertelfinal gegen Davos – doch bei der Torhüterwahl lässt sich Coach Bob Hartley Zeit.
Von Simon Graf, Zürich
Täglich flimmern Castings über die Fernsehbildschirme, die unseren Voyeurismus bedienen. Und in dieser Woche haben auch die ZSC Lions ihr Casting. Auch sie suchen einen Superstar: ihren Playoff-Goalie. Allerdings ist dabei ein entscheidender Unterschied zu den bekannten TV-Sendungen auszumachen: Derweil Dieter Bohlen und DJ Bobo griffige Formulierungen suchen, um die Kandidaten zu taxieren, und sich jene manchmal bis zur Peinlichkeit entblössen, verstecken sich die Beteiligten beim Stadtklub hinter einer Mauer der Floskeln oder sogar des Schweigens.
Reden nur noch nach Spielen
«Wir haben abgemacht, dass der Goalie den Journalisten während des Playoffs nur unmittelbar nach den Spielen zur Verfügung steht», informierte Lukas Flüeler, als er nach dem gestrigen Training entschwand. Dass Torhüter in der entscheidenden Saisonphase nicht reden (mögen), ist keine neue Entwicklung. So verordnete sich der Davoser Leonardo Genoni im letzten Frühling ein «Silenzio stampa», weil er, wie er sagte, so viele Medienanfragen habe, dass er unmöglich alle bedienen könne. Bei den ZSC Lions ist die neue Regelung ein Indiz dafür, dass sie wieder eine Goaliefrage haben.
Ari Sulander überzeugte, als er in den letzten zwei Saisonspielen für den verletzten Flüeler einsprang. Und Nostalgiker würden sich Playoff-Einsätze des Altmeisters zu seinem Abschied wünschen. Zumal hinter die Gesundheit Flüelers ein Fragezeichen zu setzen ist. «Heute lief es schon viel besser», liess sich dieser gestern noch entlocken. Von aussen war beim 23-Jährigen, der sich am 21. Februar gegen die Lakers leicht an den Adduktoren verletzt hatte, keine Einschränkung auszumachen. Aber davon muss er auch Bob Hartley überzeugen. Dieser will sich noch nicht festlegen und sagt: «Ich muss verlässliche Informationen von unserer medizinischen Abteilung haben.»
Hartleys Schwärmen von Roy
Als ehemaliger Torhüter hat der 51-Jährige ein besonderes Faible für die Einzelsportler im Team. Er sagt: «Nennen Sie mir ein gutes Playoff-Team, ich zeige Ihnen einen guten Goalie.» Er habe das Glück gehabt, viele grossartige Goalies gecoacht zu haben, fügt Hartley an. Die beeindruckendste Leistung, die er erlebt habe, sei jene von Patrick Roy in Spiel 6 des Stanley-Cup-Finals 2001 gegen New Jersey gewesen: «Wir lagen in der Serie 2:3 zurück und wurden im ersten Drittel total dominiert. Die Devils bombardierten Roy mit Schüssen. Ohne ihn wären wir 0:2 oder 0:3 zurückgelegen, und es wäre vorbei gewesen. Doch er liess kein Tor zu, und wir richteten uns an ihm auf und gewannen den Cup.»
Hartley imponieren Athleten, die am Druck wachsen, nicht zerbrechen. Schon als Teenager war ihm bei den New York Islanders Billy Smith aufgefallen, auch er ein Goalie: «In der Qualifikation spielte er so lala, im Playoff war er eine Mauer. Wie verwandelt.» Der ZSC-Coach erinnert auch an Claude Lemieux, den ExZuger: «Im Playoff spielte er wie um sein Leben. Deswegen war er so gut. Und so verhasst. Das Playoff ist die falsche Zeit, um Freundschaften zu schliessen.» Wer von den ZSC Lions sich steigere, könne er noch nicht abschätzen, sagt Hartley. «Ich habe diese Jungs noch nie im Playoff gesehen. Und wir haben so viele Junge, die wichtige Rollen spielen. Wie Cunti, Geering, Flüeler, Kenins, Schäppi. Sie schreiben ein neues Kapitel in ihrem Buch des Lebens.»
Flüeler attestiert der Coach in diesem Winter grosse Fortschritte. Für den Zürcher könnte es im Viertelfinal gegen einen Studienkollegen gehen – Leonardo Genoni studiert mit ihm an der Fernfachhochschule in Regensdorf Wirtschaft. Den Lektionen, die jeweils am Montagabend stattfinden, bleibt er während des Playoffs indes fern. «Nicht wegen Genoni», wie er betont. «Sondern, weil ich mich da ganz aufs Eishockey konzentrieren will. Das habe ich schon im letzten Jahr so gemacht.»
6 gegenüber 134 Playoff-Partien
Auf die Frage, ob Flüeler ein Meistergoalie sei, antwortet Hartley: «Fragen Sie mich in 6 Wochen.» 6 Playoff-Einsätze hat der 1,92-Meter-Hüne bislang für den ZSC bestritten, deren 134 Sulander. Noch harrt die Goaliefrage einer Antwort. Hartley dürfte erst am Donnerstag entscheiden. Fest steht für ihn nur: «Wir müssen alle besser werden. Das Eishockey, das wir in der Regular Season gespielt haben, ist nicht mehr gut genug.» Und: «Unser Erfolg beginnt beim Torhüter. Der Goalie des Meisters wird in den nächsten Wochen der wohl konstanteste Spieler der ganzen Liga sein.» Hartley hofft, er heisse Flüeler oder Sulander.
Powered by© Tages Anzeiger
-
-
-
Zitat von Brave New World
Das dä Arno tüfstaplet isch ja normal. Aber mit em Verletzigspech hät er scho recht.Jede kännt de Arno und mir werded ja gseh wer "verletzt" isch und wer nöd....
PP / BP sind sicher wichtig, aber
- de HCD brucht au 5 Strafe für es Goal, de Z brucht 9
- de HCD chunt bi 6 Strafe eini über, de Z bi 5Es gilt also, bi 5:5 de Match z entscheide, und wenn möglich kei Strafe übercho.
Die PP Statisik chan sich i de PO's schnäll ändere, muesch nur eis, zwei mal träffe....
Für mich ich de HCD klare Favorit, mal luege wies usechunt.
-
Ich hett au lieber de Cruuuuuuz, aber mer mues ja au gseh: Was isch uf em Märt, was chunt mer über. Usserdem glaub ich dass die neue Coaches das so händ welle....wänns dänn überhaupt so usechunt!
PS: Du machsch au immer echli d Nacht zum Tag

-
-
-
-
ZSC Lions
Was war, soll vergessen sein
(sg.)
Der HCD ist dem ZSC als Gegner nicht unerwünscht. Er sorgt für Emotionen.
Die ZSC Lions warben mit einer Plakatkampagne mit einem angebissenen HCD-Puck für ihre Saison. Ein Sujet, das man im Hinblick aufs Playoff recyceln könnte. Die Bündner habe man gewählt, weil sie als Titelverteidiger die Gejagten seien, erklärt CEO Peter Zahner. «Jetzt haben wir nochmals die Chance, das umzusetzen, was wir angekündigt haben. In der Qualifikation gelang es uns ja nicht.»
Dass es im Viertelfinal die Davoser wurden, gegen die man zuletzt achtmal unterlegen war, wurde bei den Zürchern sogar eher positiv aufgenommen. Gegen Fribourg hatte man in dieser Saison ja auch stets verloren, und der Rekordmeister sorgt immerhin für Emotionen und eine gut besetzte Halle – der Ticketverkauf startet heute um 10 Uhr.
Von einem HCD-Komplex könne trotz der zuletzt schwarzen Serie nicht die Rede sein, sagt Captain Mathias Seger. «So denken höchstens Journalisten. Als Spieler nimmt man jedes Spiel von Neuem. Was war, zählt nicht mehr.» Seine Mannschaft hätte in einigen Duellen gegen Davos mehr verdient, findet Bob Hartley. «Hoffentlich sind die Eishockeygötter nun im Playoff ZSC-Fans.» Natürlich müsse man kein Genie sein, um zu sehen, dass Davos favorisiert sei, fügte er an. «Aber wir können mit der Rolle des Underdogs gut leben.» Zahner erwartet «einen Abnützungskampf und eine gute Stimmung. ZSC gegen HCD ist ein Klassiker im Schweizer Eishockey.»
Personell dürften die Zürcher besser dastehen. Ausser Camperchioli werden aufs Playoff hin alle zurückerwartet. Bei den Davosern fehlen sicher Bürgler, Joggi und Guggisberg, Sciaroni ist nach einer Gehirnerschütterung fraglich. Interessant wird sein, wie Hartley die Goaliefrage angeht. Sulander überzeugte in Freiburg (1:2) und gegen Servette (3:0), Flüeler trainiert ab heute wieder.
Und was ist das Rezept gegen Davos? Seger sagt: «Wir müssen solid defensiv spielen, ihre Verteidiger unter Druck setzen, viel schiessen, Verkehr vor Genoni produzieren und der Strafbank fernbleiben.» Tönt gut. Jetzt müssen es die Zürcher nur noch umsetzen.
Powered by© Tages Anzeiger
-
Wänn d Statistik uf de HP ahluegsch, gsesch dass Zahle scho chli zrugg gönd jedes Jahr wos kei Erfolg händ.
Aber ebe: Wieso gaht öpper z.B. Rappi go luege?
Ussert er isch ebe Rappi Fan!
-
Zitat von ZüriBueb
Wahnsinnig, wie viel saisoncharte die trotz allem verchaufed!Findi nöd!
Ich meine, mer isch Fan oder mer isch ebe nöd Fan oder nur Mode-/Schönwätterfan!
Toronto & Montreal müessded also immer leer ha, Schalke 04 au! :razz:
Nei, zum Glück gits no Lüt wo em Club d'Stange hebed, in guete wie schlächte Ziite!

-
Zitat von Thomi
ich behaupte wiiterhin, wämmer en sport regelmässig betriebt (egal welle) dänn hätmer nacheme ziitli (wänn sich dä körper dra gwöhnt hät) kei muskelkater meh am tag danach...Ja das isch eso!
Wänn d Belaschtig immer gliicht gross isch!
Das isch sie ebe dänn nöd wänn uf tüüfem Terrain no e Verlängerig (Cup!) dezue chunt.
Isch e blödi Wett, hetsch besser müesse definiere! :razz:
-
Tja, ich bin ratlos, aber ich gsehn au nöd i d Mannschaft ine.
Entweder händs nächst Saison "Erfolg", sprich, ich säg jetzt mal Platz 1-5, oder das ganze Truurspiel gaht wiiter und wiiter und....
:roll:
Aber mir hoffed jetzt mal es chunt guet!