Was meinen die Fachleute zu den neuen Coaches der Bucs?
Greg Schiano (HC)
Mike Sullivan (OC)
Bill Sheridan (DC)
Für mich tönt das nicht schlecht!?
Was meinen die Fachleute zu den neuen Coaches der Bucs?
Greg Schiano (HC)
Mike Sullivan (OC)
Bill Sheridan (DC)
Für mich tönt das nicht schlecht!?
Scho, aber wird schwer.
Division händs 9 Punkt Rückstand, chönds vergässe.
Platz 8 i de Conference händs 5 Pünkt Rückstand, tönt nach wenig, aber so usgliche wie d NHL isch wird das ebe schwer.
Aber klar, sie händ no ziemlich viel Ziit.
http://www.blick.ch/sport/eishocke…-id1775409.html
De Hiller häd sini Chrankheit schiinbar überwunde, de spielt wie einst im Mai!
De Streit & Co. händ e 6:0 Packig kassiert, d' Caps e 5:0. ![]()
Ich glaub nöd dass viel Schwiizer i d PO's chömed.
De Josi ev. in Nashville, aber susch?
Isles nöd, Habs au nöd, und ob Ducks das no schaffed....bin skeptisch.
Ich chönt mini ZH Nummere no toppe mit ere D Nummere! :razz:
Han 10 Jahr für e Tütschi Bude gschafft, e Hamburger Bude.
Die Norddütsche mached Sprüch über die Süddütsche.
Die glaubed dört obe, sie heged s'Pulfer erfunde, aber die ganz Industrie (Mercedes, Porsche, BMW, Audi, etc. pp.) isch im Süde!
Mir sind d'Münchner am sympatischste. ![]()
Zitat von 007
Hat einen wahren Kern bezüglich Kommerz
Aber nur aus der Sicht eines Schweizers, der glaubt Hockey müsse nach wie vor in Kuhställen (Langnau) oder Abbruchobjekten (Ambri) gespielt werden, und der glaubt, man müsse sich dabei wie in Bern den Arsch abfrieren.
Die Leute, die in den 70er oder 80er Jahren zum Hockey gekommen sind möchten (aus nostalgischen Gründen) einen Stillstand in der Entwicklung, den es nicht gibt und den es nie gegeben hat!
Sonst würde der ZSC immer noch auf dem Dolder spielen und Kloten auf dem Nägelimoos Weiher!
Zitat von larlfwieso? Wird öppe dis Auto am Bodesee wäge de ZH Nummer kaputt gmacht?
Mängisch sind mir Schwiizer no chliekarierter als mir vo andere bezeichnet werdet....
Nei das nöd grad, aber wänn bi Jugentliche verbii chunsch chömed grad d Sprüch (okee han en ZSC und FCZ Wimpel am Rückspiegel :razz: ), und die Alte säged zwar nüt aber dänked sich ihri Sach.
Ganz Geil wirds dänn wänn mit de Fähre über de Bodesee fahrsch und en Schwiizer amene Tütsche erchlärt was für Tuble dass Zürcher sind und das alli die nöd möged. :roll:
Sind eifach Tatsache und die merksch am beschte je wiiter vo Züri das weg bisch.
Ich begriif langsam die Zürcher wo e Hütte in GR händ und mit de GR Nummere umefahred, ich han die früener immer Weich gfunde. Ich begriifs, die händ d Nase eifach voll.
Du gsesch, mis einzige Problem im Läbe isch die huere ZH Nummere! :razz: ![]()
Der frühere Fussball-Profi und Trainer Zvezdan Cebinac ist am Samstag in Aarau im Alter von 72 Jahren gestorben.
Der Serbe beendete seine Karriere als Spieler 1975 bei Nordstern Basel. Danach trainierte er den Verein aus Kleinbasel bis 1980 und war danach Coach von Grenchen, Aarau, Wohlen, Old Boys Basel und Oftringen. Für Jugoslawien absolvierte Cebinac 20 Länderspiele. In Deutschland spielte er für Nürnberg und Hannover. Mit dem «Club» wurde er 1968 Meister.
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De hani no gseh spiele mit Nordstern.
De Hammer findi aber de:
Bis heute wird spekuliert, dass Zvezdan Čebinac für seinen weniger talentierten Zwillingsbruder vor der Saison 1965/66 ein Probetraining beim 1. FC Köln absolvierte um ihm zu einem Vertrag zu verhelfen. :razz:
Klar, aber die Schweizer sind vor allem gut darinn wenn sie gegen den gemeinsamen "Feind" Zürich sein können.
Bin vier Jahre mit der SZ Nummer unterwegs gewesen, das war super! ![]()
Du wirst nicht sofort als Zürcher erkannt! :razz:
Jetzt lebe ich im Sommer am Bodensee, habe aber wieder eine ZH Nummer, nicht wirklich Geil.....
Zitat von 007NHL-Bericht auf hockeyfans.ch:
http://www.hockeyfans.ch/hintergrund/artikel/235
Hat einen wahren Kern bezüglich Kommerz, jedoch bietet das Geschehen auf dem Eis in der NHL einiges mehr, als hier dargestellt....
Selten so einen Schrott gelesen! ![]()
"Denn die NHL ist nicht mehr die Liga, die sie einmal war." ![]()
Zitat von snowcatder eigene auftritt dürfte aber eine ziemlich entscheidende rolle spielen bei solch interkantonalen begegnungen.
Ich kenne auch "andere" Basler.
Und nein, bei den negativen spielt der eigene Auftritt keine Rolle, da man als Zürcher schon angemacht wird bevor man ein erstes Wort gesprochen hat.
Zitat von snowcat
unten ein - wie ich finde - ziemlich origineller "giftpfeil", aus basel richtung zürich .
Findsch?
Originell?
Anti Zürich Reflex bzw. Komplex vom Feinsten, wie ich es halt auch persönlich kenne.
Egal ob du in einer Partei oder einem Club bist, wo du glaubst, alle hätten das gleiche Interesse: Kaum kommen Zürcher dazu kommt der Abwehrreflex, und von den Baslern kommt er am heftigsten.
Dann glauben sie noch sie könnten ungestraft Züri Bashing betreiben, und wenn man dann zurückschlägt (mit der zugegeben grossen Züri Schnurre), dann sind sie so was von beleidigt!
Schlicht und einfach nur äzend!
Das Eishockeystadion muss internationales Flair haben
Von Jürg Rohrer
Die Stadt sucht zwölf Architektenteams, die das Stadion in Altstetten bauen wollen.
Zürich – Die Ansprüche sind hoch: «Die Arena hat qualitative Massstäbe zu setzen und soll die Attraktivität des Wirtschafts- und Lebensraums Zürich im nationalen und internationalen Standortwettbewerb fördern.» Wegen der Lage direkt neben der A 1 und den SBB-Gleisen sei die Ausstrahlung des Stadions von grosser städtebaulicher Bedeutung. Der Neubau muss qualitätsvoll, ausdrucksstark und in der Nutzung attraktiv sein, sodass für die ZSC Lions und Volero Zürich «mehr Mittel für einen qualitativ hochwertigen Spielbetrieb generiert» werden können.
So steht es im Wettbewerbsprogramm für den Architekturwettbewerb, der im kantonalen Amtsblatt vom Freitag ausgeschrieben worden ist. Vorerst geht es um die Präqualifikation: Wer sich berufen fühlt, kann sich bis Mitte März mit passenden Referenzen anmelden. Im Mai wählt das Preisgericht höchstens zwölf Teams aus, die bis Mitte September ihre Projekte anonym einreichen müssen. Die Vorgaben für das Stadion sind klar: maximal 25 Meter Höhe, nur ein Untergeschoss (wegen des Grundwassers) und 28 000 Quadratmeter Fläche östlich des Bahnhofs Altstetten zwischen Berner- und Vulkanstrasse. Dort befinden sich heute Familiengärten, für die im Dunkelhölzli in Altstetten Ersatz geschaffen wird. Das Raumprogramm in der Duplexarena wurde schon bei der Präsentation des Projekts Anfang Februar bekannt gegeben: 12 000 Zuschauerplätze im Eishockeystadion, davon 2600 Stehplätze für Heimfans und 400 Stehplätze für Gastfans sowie 1200 «Business-Seats» im VIP-Bereich und 12 Logen mit je 12 Plätzen. Die Volleyballarena befindet sich neben der Eishockeyarena und über der Eishalle fürs Training. Sie fasst 3000 Zuschauer.
Politische Hürden 193 Millionen Franken kostet das Ganze. 44 Millionen Franken kommen von den beiden Klubs. Die restlichen 149 Millionen kommen von der Stadt in Form eines Darlehens, was aber noch vom Gemeinderat und allenfalls vom Volk bewilligt werden muss. 2017 möchten ZSC Lions und Volero in Altstetten ihre ersten Spiele spielen.
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FCZ: Unbesiegtes Mittelmass
(ths.)
Es sollen 10 000 Zuschauer im Letzigrund gewesen sein, als der FC Zürich den FC Thun empfing. Das schien gar grosszügig gezählt, und die Stimmung war trotz wieder besetzter Südkurve nicht besser als am Wochenende zuvor im Derby gegen GC. Dafür lieferte das Resultat eine Enttäuschung. Das 1:1 gegen die Berner führte Trainer Urs Fischer zur Erkenntnis: Sie seien nicht glücklich und zufrieden, sondern am Hadern.
Das Spiel war von mässiger Qualität und entsprechendem Unterhaltungswert. In der ersten Halbzeit war der FCZ überlegen, aber gegen die tief stehenden Thuner fiel ihm auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss wenig ein. Nikci hatte eine Chance und vergab sie, Pedro hatte eine und nutzte sie, das war es. In der zweiten Hälfte hatte der FCZ noch zwei Möglichkeiten, den Sieg sicherzustellen, vergab sie durch Drmic und wurde in der 67. Minute für seine Versäumnisse bestraft. Marco Schneuwly gelang in seinem dritten Spiel für Thun sein drittes Tor.
«Vom neuen FCZ werden viele überrascht sein», kündigte Präsident Ancillo Canepa nach den Transfers des Winters an. Bislang muss sich sein Team damit abfinden, zum sechsten Mal in Folge unbesiegt geblieben zu sein. Teil der Zürcher Statistik ist eben auch, dass sie von elf Heimspielen nur drei gewann, dass von den Offensivspielern nicht einer verlässliche Torgefahr ausstrahlt, kein Chermiti, Chikhaoui, Nikci oder Drmic, und der als Brecher angekündigte Ramazotti bislang nur die Bank wärmen darf. Spektakel fühlt sich anders an als ein Besuch im Letzigrund.
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Der ZSC und die menschliche Natur
Die Zürcher können gegen Davos nicht mehr gewinnen – diesmal verloren sie nach einem 3:0 noch 3:4.
Von Simon Graf, Zürich
Die Palette an ZSC-Niederlagen gegen den HC Davos ist reichhaltig und reicht von demütigend, frustrierend über unglücklich und sogar ermutigend bis hin zu verblüffend. Einen solch kuriosen Weg in den Misserfolg wie gestern Nachmittag hatten die Zürcher gegen den Rekordmeister aber schon lange nicht mehr gefunden. Sie führten bis kurz vor der zweiten Pause 3:0, rissen die über 9000 Zuschauer mit beherztem Tempoeishockey mit – und schafften es noch, 3:4 zu unterliegen. Es schien, als hätten sie im Verlaufe der Partie Angst vor ihrem eigenen Mut bekommen. Grossmann verkürzte 34 Sekunden vor der zweiten Pause auf 1:3, Joggi krönte die Davoser Aufholjagd mit dem Siegtor nach 23 Sekunden in der Overtime – sein Schuss war abgelenkt worden.
Hätten die Zürcher den Zusatzpunkt geholt, sie hätten sich definitiv fürs Playoff qualifiziert. Doch die Gefahr, dass sie dieses noch verspielen, ist nur mehr theoretischer Natur. Das neuntplatzierte Biel müsste nicht nur sechs Punkte aufholen, sondern auch 16 Tore. Die Tordifferenz wäre bei Punktgleichstand deshalb entscheidend, weil der ZSC und Biel in den Direktbegegnungen je sechs Punkte geholt haben.
Hartleys plausible Erklärung
Mit solchen Rechnereien muss sich Bob Hartley nicht aufhalten. Aber es muss ihm zu denken geben, dass sein Team gegen die Bündner alle sechs Saisonduelle verloren hat – und davor schon zwei weitere Male. Der letzte ZSC-Sieg gegen die Bergler ereignete sich am 7. Dezember 2010, als Ari Sulander bei einem 1:0 einen Shutout feierte.
Immerhin fiel Hartley eine plausible Erklärung ein, wie es passieren konnte, dass sein Team diesmal alle Vorteile verspielte: «Es liegt in der menschlichen Natur, dass man sich an das klammert, was man hat», erklärte er. «Wir klammerten uns zu sehr an unseren Vorsprung, wurden so zu passiv und schauten nur noch zu. Und die Davoser sind definitiv der falsche Gegner, um zuzuschauen. Sie haben mit Sejna, Sykora, Taticek und all den anderen so viele Stürmer, die Tore schiessen können.»
Antipode Arno Del Curto freute sich schelmisch über die erstaunliche Wende. Sein Time-out zur Spielmitte verpuffte für einmal wirkungslos – 38 Sekunden später erhöhte Monnet mit einem platzierten Schuss auf 3:0. Doch der Engadiner fand danach in der zweiten Drittelspause die richtigen Worte.
Er habe seinen Spielern gesagt, sie müssten diese Partie als Test fürs Playoff nehmen, wenn es auch gelte, Widrigkeiten zu trotzen und Rückstände aufzuholen, verriet Del Curto. Und dies diente als Inspiration. Verblüffend war, wie gut Verteidiger Back seine Gastrolle als Center interpretierte. Und wie schnell sich Verstärkung Jinman – er schoss im zweiten Spiel bereits sein zweites Tor – wieder eingefügt hat.
Die Elitejunioren machten es vor
Sorgen macht dem HCD-Coach aber die Verletzungssituation. Bürgler, der am Samstag wegen einer Attacke Noreaus ausfiel, wird die ersten Playoff-Wochen verpassen. Im Sturm sind die Bündner derzeit arg dezimiert. Bei den ZSC Lions hingegen wurden Bärtschi und Kenins nur als Vorsichtsmassnahme geschont.
Dass es möglich ist, den HCD zu schlagen, machten gestern die Lions-Elitejunioren vor: Sie gewannen, einen Steinwurf entfernt in der Kunsteisbahn Oerlikon, auch das dritte Viertelfinalspiel (5:4) und eliminierten die Bündner.
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Playoff-Aussichten
Wen bevorzugen die ZSC Lions? Zug oder Davos?
(sg.)
Auf einem Transparent, das ZSC-Anhänger im Hallenstadion aufgehängt haben, steht: «50 Spiil sind 6 z’vill». Auf die Derbyrunden könne man getrost verzichten, finden sie. Doch die zusätzlichen Spiele zahlen sich für die Klubs aus, und in der letzten Saisonwoche herrscht durchaus noch Spannung. Biel und Servette kämpfen um den letzten PlayoffPlatz, noch keine Position ist bezogen. Nur dass die Flyers und der SCB im Viertelfinal aufeinandertreffen, ist absehbar.
Auch wenn Trainer und Spieler betonen, man müsse im Playoff ohnehin jeden schlagen, so dürften diese in den letzten Runden nach unten oder oben schielen. Denn es gibt Teams, die einem besser liegen als andere. So macht Zugs Doug Shedden kein Geheimnis daraus, dass er nicht so gerne auf die ZSC Lions treffen würde, die den EVZ zuletzt dreimal schlugen. Und den Zürchern dürften die Zuger oder Freiburger einiges lieber sein als der HCD.
Denkbar ist, dass sich die ZSC Lions im finalen Heimspiel gegen Servette ihren Gegner «aussuchen» können. Vielleicht würden sie da mit einer Niederlage noch auf Rang 8 zurückfallen – und dann auf Zug treffen, das nun im Kampf um Rang 1 alle Vorteile auf seiner Seite hat. Und was ist mit den Davosern? Möchten diese nicht vielleicht das Langstreckenduell gegen Genf vermeiden? «Ich fahre gerne Bus», widersprach Arno Del Curto. «Fabuliert ihr Journalisten, was ihr wollt. Doch wenn man selbst beteiligt ist, denkt man anders.» Und er fügte in Bezug auf die ZSC Lions an: «Wenn ich gegen einen Gegner achtmal in Serie verloren hätte, wäre ich gegen ihn im Playoff unheimlich motiviert.»
Zitat von Mitsch 2006
eine unserer schwächen: wir lassen uns auch viel zu viel gefallen, so nichtsnutze wie gobi könnten sich da mal profilieren
Irgendwie habe ich das Gefühl das war schon immer so beim Z......
Nein, Kent Sundqvist hat sich damals nicht alles gefallen lassen, gell Anthamatten.... :twisted:
Wie in jedem Sport, in jedem Land, hat Davos den Meister Bonus.
Sind sie nicht Meister haben sie aber immer noch den Grümpelturnier Bonus.
Die Schlimmsten in dieser Hinsicht sind die "Journalisten" von SF, das ist seit Jahren ganz übel.
Davos versteht es wie keine andere Mannschaft, zu provozieren und dreckig zu spielen, aber selten bis nie dafür bestraft zu werden.
Eigentlich muss man Davos wollen in den PO's:
Hütte immer voll und Emotionen bis zum Abwinken! :twisted:
Marco Schneulwys Hattrick
Thuns neuer Stürmer traf im dritten Spiel zum dritten Mal – dem FCZ dagegen fehlte die Effizienz
THOMAS SCHIFFERLE
ZÜRICH In der Vorrunde war Marco Schneuwly noch gefangen auf der Bank der Young Boys. Gerade achtmal durfte er spielen oder zumindest so tun. 298 Minuten Einsatzzeit und ein Tor weist sein Arbeitsprotokoll des Herbsts aus.
In Thun fand er seinen Ausweg aus einer Situation, die für ihn
FCZ - Thun 1:1
verfahren war. «Alles richtig gemacht», konnte er gestern Abend bilanzieren: Im dritten Spiel mit Thun hatte er zum dritten Mal getroffen, wie schon beim 1:0-Sieg gegen GC und dem 1:1 gegen Luzern. Diesmal reichte sein Tor für ein 1:1 gegen den FC Zürich.
Die drei Treffer sind schon jetzt so viel, wie er in den eineinhalb Jahren zuvor für YB erzielte. Er sieht sein Formhoch pragmatisch: «Wenn man auf dem Platz steht, hat man Bälle, und man hat die Möglichkeit, aufs Tor zu schiessen.» So oft war das gestern nicht, einmal vor der Pause, aber harmlos, einmal gleich danach, aber unplatziert. Bis dann die 67. Minute kam und die Flanke des eingewechselten Salamand und Schneuwly den Freiraum nutzte, den ihm Raphael Koch bot. «Marco hat die Beharrlichkeit des Stürmers», sagte sein Trainer Bernard Challandes.
Der FCZ hatte seine Möglichkeiten gehabt, sich den Sieg zu sichern, nicht gerade viele, alles in allem vier. Ein Kopfball Nikcis flog in der ersten Halbzeit übers Tor, Drmic vergab seine Chancen in der 53. und 59. Minute, als ihm beide Mal die Übersicht fehlte. Wäre das zweite Tor «reingefallen», vermutete Trainer Urs Fischer, dann hätte der FCZ auch gewonnen. So aber wirkte der Zürcher Trainer reichlich zerknirscht, das Unentschieden gab ihm das Gefühl, ein Verlierer zu sein. Seine Mannschaft hatte die erste Halbzeit überlegen gestaltet, ohne aber besonders produktiv zu sein. Die Führung gelang ihr dank eines Konters nach einem Corner, den die Thuner laut Challandes die ganze Woche über geübt hatten, der ihnen aber im entscheidenden Moment ziemlich missglückt war. Pedro schloss die Aktion nach Buffs herrlichen Pass in die Tiefe mit seinem Debüttor ab.
Die Thuner hatten eine dürftige erste Hälfte abgeliefert, mut- und konzeptlos. Erst danach wagten sie sich aus ihrer Igelstellung, und hätten sie den einen oder anderen Konter dezidierter zu Ende gespielt, wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen als nur ein Punkt. Jedenfalls genügte ihr Auftritt, um die Schwächen zu belegen, die den FCZ diese Saison im heimischen Stadion verfolgen. Von elf Heimspielen hat er nur drei gewonnen, zweimal gegen GC und einmal gegen Lausanne – gegen die Laufkundschaft der Liga.
Fischer setzte wohl an Offensivkräften ein, was sich ihm anbot. Im Verlauf der zweiten Halbzeit versuchte er es auch noch mit Chermiti und Chikhaoui. Der eine war aber so gefährlich wie der andere: gar nicht.
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