Beiträge von Larry

    Zitat von domibe

    no 5 uf genf..

    11 nach Verlustpunkten! Und 6 resp. 12 Vp. auf Biel, das ist jetzt der Strich.

    Zitat von Mitsch 2006

    fribourg für die playoffs anpeilen heisst meine devise

    Nach Verlustpunkten sind wir auch an Lugano vorbei, was das Ziel sein muss!

    6. vs. 3. könnte für eine Überraschung gut sein!

    Auf Platz 1 und 2 liegen meine grossen Favoriten.

    Fribourg beginnt zu schwächeln :twisted:

    Für Kloten reicht es auch dieses Jahr nicht! :twisted: :twisted: :twisted:

    Der ZSC bestand den Kältetest

    Mit dem 4:0 in der Valascia verlängerten die Zürcher ihre Siegesserie auf vier Spiele. Tambellini traf zweimal, Flüeler feierte seinen dritten Shutout.

    Von Simon Graf, Ambri

    Die ZSC Lions bereiteten sich seriös auf ihren Abstecher in die Kälte Ambris vor. Sie nahmen zusätzliche Kleider mit und kleine Öfen für die Spielerbank, und Coach Bob Hartley verzichtete erstmals auf Anzug und Krawatte und packte sich in zahlreiche Textilschichten. «Es hat sich nicht kalt angefühlt», resümierte der Kanadier denn auch nach einem erfreulichen ZSC-Abend. «Als wir früher auf den gefrorenen Teichen spielten, war es bedeutend kälter. Da war es heute vergleichsweise wie in Florida.» Dies war allerdings übertrieben. Denn draussen vor der Valascia herrschten immerhin Temperaturen von minus 12 Grad, «drinnen» in der an beiden Seiten offenen Arena waren es noch minus 6.

    Wenn man regelmässig zum Einsatz gekommen sei, sei es nicht so schlimm gewesen, sagte Captain Seger. «Aber jene, die länger auf der Bank sitzen mussten, werden schon gefroren haben.» Etwa Ersatzgoalie Sulander, den die mitgereisten ZSC-Fans nach der Partie gerne nochmals auf dem Eis gesehen hätten, um ihn abzufeiern. Doch der Finne, der seine Karriere Ende Saison beendet und bis dahin noch einige Ovationen erhalten dürfte, mochte nicht mehr zurück in die Kälte. Auch nur Zuschauer war Gobbi bei der Rückkehr in seine frühere Heimat. Der Tessiner, der mit einem Vertrag bis 2015 von Genf nach Zürich kam, ist beim ZSC die wohl grösste Enttäuschung in dieser Saison.

    Doch nun zum Positiven: Die Löwen dürfen die Pause nach dem 4:0, ihrem vierten Sieg in Serie, mit einem guten Gefühl begehen. Sie erledigten ihre Pflichtaufgabe abgeklärt, schossen sogar ein Powerplay-Tor und liessen gemäss ZSC-Statistik nur elf Torschüsse zu. So fiel Flüeler sein dritter Saison-Shutout leichter als frühere. Bemerkenswert war, dass der harte Kern der Ambri-Tifosi – nur gerade 1569 Zuschauer hatten sich in der Valascia verloren – beharrlich sang und auf und ab hüpfte. Wohl auch, um sich etwas warm zu halten. Die Tessiner, die nun definitiv im Playout sind, haben in vier der letzten sechs Spiele kein Tor zustande gebracht. Das dürfte selbst Kevin Constantine, der defensive Stabilität über alles stellt, zu denken geben.

    «Bitte Inti, komm zurück!»

    Schmerzlich vermisst wird Inti Pestoni, der 20-jährige Publikumsliebling und Anführer, der seit Jahresbeginn mit einer Fussverletzung ausfällt. «Bitte Inti, komm bald zurück!», flehte eine Tessiner Zeitung. Nach der Nationalteampause soll es so weit sein. Bei den ZSC Lions nützte Tambellini die Partie in Ambri, um seine Statistik weiter aufzubessern. Er schoss seine Saisontore 21 und 22 und ist damit schon die Nummer 2 der Liga hinter Fribourgs Sprunger (25). Hartley lobte, die Mannschaft wachse immer besser zusammen. Und er verwies darauf, dass sie von den letzten elf Spielen acht gewonnen hat. Weil gestern Biel und Servette verloren, sieht die Situation der Zürcher am Strich komfortabler aus als auch schon.

    Nun gelte es, nach der Pause den Schwung mitzunehmen, forderte Seger. Denn es ist einfacher, weiter zu siegen als wieder damit anzufangen. Das trifft besonders auf die ZSC Lions zu, die sich in diesem Winter in Serien fortbewegen.

    Ambri – ZSC Lions 0:4 (0:1,0:2,0:1) Valascia. – 1569 Zuschauer. – SR: Kurmann/Prugger, Kaderli/Wüst. – Tore: 18. Tambellini (Cunti, Murphy/ Ausschluss Mattia Bianchi) 0:1. 24. Seger (Schommer) 0:2. 28. Tambellini (Ambühl/Ausschluss Stoffel!) 0:3. 58. Bärtschi (ins leere Tor) 0:4. – Strafen: 2-mal 2 Min. gegen Ambri, 1-mal 2 Min. gegen die ZSC Lions.
    Ambri: Bäumle; Noreau,Kobach;Trunz,Kutlak; Casserini, Schulthess; Müller, Mattia Bianchi; Botta, Perrault, Meier; Raffainer, Kohn, Demuth; Grassi, Schlagenhauf, Lachmatow; Duca, Hofmann, Elias Bianchi.
    ZSC Lions: Flüeler; Murphy,Seger; McCarthy,Geering; Stoffel, Schnyder; Bastl, Pittis, Monnet; Bärtschi, Ambühl, Tambellini; Kenins, Cunti, Schommer; Ziegler, Schäppi,Bühler.
    Bemerkungen: Ambri ohne Landry, Schaefer (überzählig),Kariya,Westrum,Pestoni,Walker,Murovic (verletzt),derZSC ohne Blindenbacher,Camperchioli,Breitbach (verletzt). – ZSC-Verteidiger Schnyder verlängerte seinenVertrag bis 2013.Ambri von 53:45 bis 54:35, von 55:55 bis 56:47 und von 57:15 bis 57:37 ohne Goalie.

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    Ich bin als FCZ Fan Strichgeschädigt!

    Ausserdem: Keine Fussball Liga auf der Welt funktioniert so, das war wieder so ein Schweizer Furz!

    Habe nichts gegen eine 12er Liga, haben wir ja sogar im Hockey!

    Einer runter, einer Barrage, ist OK so, bringt genügend Spannung.

    PS: Noch was: Die Punkteteilung war massiv unsportlich!

    Doch eine Duplex-Arena

    Ab 2017 sollen die ZSC Lions und Volero Zürich in Altstetten spielen. Der Sportkomplex kostet 193 Millionen Franken. Die Politiker sind skeptisch.

    Von Simon Graf und Werner Schüepp

    Zürich – Die Idee einer Duplex-Arena für Fussball und Eishockey fand politisch keine Unterstützung, als sie im Dezember 2007 von zwei Zürcher Architekten lanciert wurde. Nun soll Zürich trotzdem zu einer Duplex-Arena kommen: Sie soll Eishockey und Volleyball kombinieren. «Wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe», verkündete Stadtrat Gerold Lauber (CVP) gestern im Musikzimmer des Stadthauses feierlich. «Zum einen unterstützen wir die private Initiative für den Bau eines Eishockeystadions, zum anderen decken wir den Bedarf eines weiteren Kleinstadions neben der Saalsporthalle ab.» Damit setze man die im September 2009 formulierte Sportstättenstrategie um.

    Auf dem Grundstück Untere Islern in Zürich-Altstetten, das Anfang 2010 als idealer Standort für ein Eishockeystadion vorgestellt wurde, soll also die neue Heimat für die ZSC Lions und die ambitionierten Volleyballerinnen von Volero Zürich entstehen. Geplant ist ein Sportkomplex mit einer Eishockeyarena für 12 000 Zuschauer, einer Volleyballhalle für 3000 Personen und einem Trainingseisfeld (700 Plätze). Zudem sind ein Businessclub mit gehobener Gastronomie für 500, ein Stadion-Restaurant für 140 und eine Sportsbar für 120 Personen geplant, eine Tiefgarage mit 350 Parkplätzen sowie Büros für beide Clubs. Das ist ambitioniert: 193 Millionen Franken beträgt das Budget für den ganzen Bau inklusive einer Passarelle für den Zugang.

    «Bei dieser Zahl ist zu betonen, dass sie alles umfasst, nicht nur das Eishockeystadion», sagt Peter Zahner, CEO der ZSC Lions. «Und wir haben mit 9 Millionen Franken Reserve gerechnet.» Man wolle ein modernes Stadion bauen, «aber wir brauchen keinen Palast».

    Und wie wird das Projekt finanziert? 44 Millionen Franken beträgt das Eigenkapital der Clubs – 35 Millionen investieren die ZSC Lions, 9 Millionen Volero. Während sich Stav Jacobi, der starke Mann hinter den Volleyballerinnen, nun auf die Suche nach Investoren begibt, spricht Zahner vom ZSC davon, schon fixe Zusicherungen zu haben. Die restlichen 149 Millionen Franken werden von der Stadt mittels eines Darlehens zu Selbstkosten gestellt.

    Darlehen mit 1,75 Prozent Zins

    «Wir spielen die Bank», sagt Martin Vollenwyder, der Vorsteher des Finanzdepartements. «Und profitieren da von unserem Triple-A-Status.» Vollenwyder konnte für ein 20-jähriges Darlehen einen Zinssatz von 1,75 Prozent aushandeln. Für Zins und Amortisierung muss die Betriebs AG des Stadions aufkommen.

    Momentan rechnet man beim Betrieb noch mit einem strukturellen Defizit von 4 bis 4,4 Millionen Franken jährlich, wovon die Stadt jeweils maximal 2,5 Millionen übernehmen würde. «Aber natürlich wollen wir das Defizit auf null reduzieren», sagt Zahner. Noch genauer abzuklären gilt es, ob ein Abwasserkanal, der unter dem Grundstück durchführt, verlegt werden muss. Dafür hätte die Stadt aufzukommen, bei geschätzten Kosten von rund 10 Millionen Franken

    Zeitlich ist das Projekt auf Kurs: Am 17. Februar wird der Architekturwettbewerb lanciert, im Januar 2013 soll das Siegerprojekt vorgestellt werden, Ende 2015 der Spatenstich erfolgen. Und ab September 2017 sollen hier Eishockey und Volleyball gespielt werden.

    Lange Zeit war der Widerstand der 120 Familiengärtner auf dem Areal eine Hürde. Der Stadtrat stellt nun den vertriebenen Pächtern den Ersatzstandort Dunkelhölzli in Altstetten zur Verfügung. Markus Peer, Präsident des betroffenen Familiengartenvereins Altstetten/ Albisrieden, ist dankbar für die Lösung: «Zwar sind nicht alle unsere Mitglieder damit zufrieden, aber besser ein Ersatzstandort als gar keiner.»

    «Wo gibt es denn so etwas?»

    Bei Politikern sorgt das Finanzierungsmodell für Diskussionen. «Wir werden die Finanzierung noch genauer anschauen», sagt etwa Christian Traber (CVP). Das hat laut Min Li Marti auch die SP vor. «Da kommt ein gewaltiger Geldbetrag auf die Stadt zu.» Ähnlicher Ansicht ist der Grüne Markus Knauss. Die Meinung zum Stadion ist in seiner Partei geteilt. Viele fänden, man habe für die ZSC Lions das Hallenstadion umgebaut. «Man könnte doch dem Club bessere Nutzungsbedingungen geben, statt ein neues Stadion zu bauen.»

    Für Gian von Planta (GLP) ist es unverständlich, dass die Stadt Zürich bei diesem Projekt als «Bank» auftritt: «Sie finanziert drei Viertel der Investitionskosten und hat nichts zu sagen. Wo gibt es denn so etwas?» FDP-Präsident Michael Baumer setzt bei der Höhe des Darlehens ein Fragezeichen: «149 Millionen Franken sind eine Menge Geld.» Mauro Tuena (SVP) dagegen findet die Finanzierung lobenswert: «Da sind zwei Sportclubs, die nicht einfach nur die hohle Hand machen, sondern einen grossen Teil der Summe selber investieren.»

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    Kommentar Von Simon Graf

    Ein Bekenntnis zum Sport

    Zwei Clubs in einem – das Stadionprojekt in Altstetten ergibt Sinn. So wie es eine gute Idee gewesen war, Fussball und Eishockey zu kombinieren. Doch da spielten zu viele Interessen mit, die nicht in Übereinstimmung gebracht werden konnten. Entstanden ist nun für Eishockey und Volleyball ein Grossprojekt für 193 Millionen Franken. Das ist eine stolze Summe, und es ist zu hoffen, dass tatsächlich konservativ budgetiert wurde und nicht nachgebessert werden muss. Wegen der tiefen Zinsen ist der Zeitpunkt gut für das ambitionierte Bauvorhaben. Es kostet die Stadt nichts, bei der Finanzierung die Bank zu spielen. Neu ist, dass sie der Betriebs AG jährlich maximal 2,5 Millionen Franken zu einem möglichen Defizit beisteuern würde. Der Beitrag ist als Bekenntnis zum Sport zu verstehen – und als «Entschädigung» dafür, dass sich die Stadionbetreiber bei ihren Aktivitäten auf den Sport beschränken müssen. Sie dürfen keine Konzerte veranstalten und werden so das Hallenstadion nicht konkurrenzieren. So wurde eine Lösung gefunden, die für alle einen gangbaren Kompromiss darstellt.

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    :applaus:

    Ja der Bericht macht Lust auf Football! :cool:

    Hier noch was zum Stadion in New Jersey, ist übrigens etwa so wie wenn der ZSC in Glattbrugg spielen würde:

    "Nachdem die Mannschaft über 50 Jahre die Spielstätten anderer New Yorker Vereine mitnutzte, erhielt sie 1976 ihr eigenes Stadion in New Jersey. Seit 2010 dient das Meadowlands Stadium als Heimspielstätte, welches zusammen mit den New York Jets genutzt wird."

    Den gleichen Stuss könnte er also auch über die Jets erzählen....

    Da er ja diese Saison noch als zweiter Torhüter im Kader ist, können ihn die Fans Ende Saison, wenn es sich abzeichnen sollte dass dies ev. das letzte Heimspiel war (...) ja schon mal mit Sprechchören feiern.

    Das könnte man auch beim nächsten Heimspiel schon machen.....

    Sulo4ever! :fleht:

    Zitat von Mitsch 2006


    an was kann das projekt realistisch noch scheitern?

    An gar nichts!

    Ist alles super aufgegleist worden, wird sicher toll! :cool:

    Da werden wir in der Saison 2016/2017 aber in der Halle auch noch ein paar Tränen vergiessen.... :winke:

    20 Jahre Dolder
    66 Jahre Hallenstadion

    Der Chefetage mal ein grosses Lob! :applaus:

    Und unserem Mäzen Walter Frey :applaus: :applaus: :applaus: