Beiträge von Larry

    Kloten: Nachfolger für Präsident Bircher?

    (ewu)

    Der Verwaltungsrat der Kloten Flyers informiert heute Mittag über die Zukunft des finanziell angeschlagenen Klubs. Aller Voraussicht nach stellt Präsident Jürg Bircher das neue Führungsteam vor, das die Flyers ab Mai übernimmt. Dem Vernehmen nach soll Adrian Fetscherin (37) bei den Kloten Flyers einsteigen. Der jetzige Chefredaktor von Teleclub verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Fetscherin war für den TA gestern nicht erreichbar – er liegt nach einer beim Sport erlittenen Verletzung im Spital.

    Bircher hatte in einem Interview mit dem TA Ende des letzten Jahres betont, dass er die Flyers nicht hängen lasse, bis das Weiterbestehen des Vereins gesichert ist. Zupass kommen ihm nun die positiven Signale einiger Geldgeber, die bereit sind, Aktien zu zeichnen. So steht der Kapitalerhöhung, die im Sommer beschlossen wurde, nichts mehr im Weg – die Flyers erhalten frisches Geld in der Höhe von 2,6 Millionen Franken.

    Auswirkungen hat dies auch auf die Kaderplanung. So bleibt Marcel Jenni für ein weiteres Jahr (Unterschrift ist Formsache). Und auch der Transfer von Verteidiger Patrick von Gunten lässt sich dank der neuen finanziellen Möglichkeiten realisieren.

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    Mein Senf:
    De Fetscherin? :rofl:
    Häd er s Sparsäuli gleert? :razz:

    Zitat von Zesi 05


    Ganz eifach. Will de FCZ sis gröschte (Zuschauer-)Loch vor 15 Jahr gha hät. GC hät sis halt jetzt. Das chan schnell wieder chehre. Es bestrittet ja keine, dass de FCZ im Moment meh Zuschauer/Fans als GC hät. Das würd usecho, wenn ich Zahle vo hüt vergliche würd.

    Es isch eifach unerträglich wie so viel FCZ-Fans sich über GC luschtig mached und debi vergessed, dass es vor 15 Jahr genau umgekehrt gsi isch. Nöd zvergesse, dass mer dete de GC-Fans vorgworfe hät, sie seged so unglaublich arrogant. :shock:


    Wo er rächt häd, häd er rächt......

    Zitat von Ali Bengali

    ist es eigentlich üblich aus jedem Assist der ein Schweizer in der NHL spielt einen Bericht zu machen? So speziell kann das ja nicht sein.

    Typisch für die (verzerrte) Sichtweise aus der Schweiz!

    Bezieht sich übrigens auf alles, nicht nur Sport.

    Mir stehen oft die Haare zu Berge..... :haare: :oh_no:

    Die Schweizer sind hier natürlich KEIN Thema!

    Es ist ja auch keiner in irgendeiner Statistik wirklich gut.

    Streit ist bei den Verteidigern die Nummer 13 nach Punkten, das wars.

    Aber so ist das: Die Kroaten feiern Dave Diehl von den Giants, weil er einen Kroaten Schal trug nach dem Super Bowl. Diehl, in den USA geboren und somit Amerikaner, hat einen Deutschen Vater und eine Kroatische Mutter. Die hat ihren Job besser gemacht! :razz:

    Die Deutschen litten mit Vollmer von den Pats, etc. pp.

    So läuft das halt....

    Zitat von zappa10


    Zum de Klugscheisser uusehänke:
    An Bekanntheit gewann der Valentinstag im deutschsprachigen Raum durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die intensive Werbung der Blumenhändler und Süßwarenfabrikanten.

    Hät also nüt mit de Ami's ztue....... oder villicht isch de Salis gschuld ....

    Klugschseissermodus an:

    Der Gedenktag wurde von Papst Gelasius I. 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag

    Mir händ ja keis Bluemegschäft meh, aber de Tag isch nöd vo de Amis und nöd vo de Floriste erfunde worde! :roll:

    Statt immer so Usrede bringe, bringed ihr de Fraue lieber öppis hei oder laded sie zum essen ih oder suscht öppis! :nick:

    Klugscheissermodus aus!

    Mein Fussballklub ist tot

    Ja, auch in Zürich schlugen Xamax-Herzen. Erinnerungen eines Fans, der sich 1987 in die rot-schwarzen Trikots verliebte.

    Von Fabian Rottmeier

    Das Schlimmste

    Wenn die Freundin abhaut, kann man sich eine neue suchen. Doch was, wenn der eigene Fussballklub in Konkurs geht? So wie mein Neuenburg Xamax am 26. Januar? Den Verein wechseln? Unmöglich! Sich in der Bundesliga einen Ersatzklub suchen? Nein! Der tschetschenische Xamax-Chef Bulat Tschagajew ruinierte in neun Monaten, wofür ich seit 25 Jahren gefiebert hatte: rouge et noir. Nach dem ersten Schock über das Ende des Traditionsvereins fragte ich mich: Habe ich für meinen toten Fussballklub auch einen freien Tag für die Beerdigung zugute? Wie lange soll ich Trauerflor tragen? Muss ich nun eine Familie gründen als Ersatz?

    Das Zweitschlimmste

    Immerhin kannte ich mich als langjähriger Xamax-Anhänger gut mit Niederlagen auf und neben dem Rasen aus. Schon früh musste ich den ersten Tiefschlag einstecken, ich war noch ein Knirps, aber bereits Xamax-Fan. Die längs gestreiften, rot-schwarzen Trikots von Xamax waren für mich das Schönste auf der Welt. An meinem siebten Geburtstag im April 1987, wenige Wochen bevor die Neuenburger den ersten von zwei Meistertiteln feiern konnten, schenkten mir meine Eltern mein erstes Xamax-Trikot. Etwas mehr als ein Jahr später brach für mich jedoch eine Welt zusammen: Xamax hatte einen neuen Trikotsponsor: Fotolabo Club statt Meubles Meyer. Mein Dress war alt! Schlimmer noch: Fotolabo blieb Xamax jahrelang treu, was meine Folter noch verlängerte.

    Das Drittschlimmste

    Stefan Rehn kann mich mal. Noch heute. Der schwedische Mittelfeldspieler von Lausanne-Sports war 1997 dafür verantwortlich, dass Xamax seinen dritten Meistertitel verpasste. Er verhinderte mit einem Handspiel auf der Torlinie das siegbringende 2:0 – und weil der Schiedsrichter dies nicht sah und Lausanne später noch das 1:1 gelang, wurde eine Runde später der FC Sion Meister. Es war das letzte Mal, dass Xamax wirklich um den Meistertitel spielte.

    Das Viertschlimmste

    Xamax spielte bis 2004 im völlig veralteten Stade de la Maladière – das Modernste war die grosse und farbige digitale Anzeigetafel, die bereits zu Beginn der 90er-Jahre als Einzige in der Schweiz die Tore in Zeitlupe zeigte. Etwas, das ich «Auswärtigen» besonders stolz zeigte. Noch bis etwa 1997 kamen oft 10 000 Zuschauer oder mehr. Ein Xamax-Spiel war damals ein Ereignis. Auch für meine Mutter. Ich fürchtete jeweils ein Gegentor, meine Mutter den Gang zur Toilette: Plumpsklos. Die Kult-WCs blieben so lange, bis das Stadion vor acht Jahren abgerissen und neu gebaut wurde. Xamax musste seine Heimspiele deshalb vorübergehend in La Chaux-deFonds austragen. Das lottrige Stadion dort hatte fast noch mehr Charme – und vor allem tolle Preise: Der Eintritt für die Oma (5 Franken) war billiger als die Bratwurst (6 Franken, mit Senf ). Doch dann geschah 2006 das Unvorstellbare: Xamax stieg ein halbes Jahr vor der Eröffnung des neuen Stadions in die Challenge League ab. Und so hiess der erste Gegner in der neuen Maladière nicht etwa Basel oder YB, sondern La Chauxde-Fonds. Eine fiese Pointe.

    Das Fünftschlimmste

    Als Primarschüler musste ich mich mit den Xamax-Auswärtsspielen gegen Wettingen und GC begnügen. Neuenburg war zu weit weg. Die Grasshoppers waren mein Hassverein, denn sie gewannen damals fast alles, das war zumindest mein Eindruck. Umso schlimmer, dass Xamax ausgerechnet im Hardturm seine schlechtesten Leistungen bot. Ich wurde unter anderem Zeuge eines 0:4, eines 1:5, eines 1:4 und gar eines 2:7. Ich blieb immer bis zum bitteren Abpfiff und schwor mir, so lange hinzugehen, bis ich meinen ersten Sieg sehen würde. Erst vor viereinhalb Jahren war es so weit: Nach knapp 20 Hardturm-Spielen ohne Sieg wurde ich erlöst: Xamax gewann in einem Spiel mit turbulenter Schlussphase 2:1. Die GC-Fans rissen nach Spielschluss die Stühle aus den Verankerungen und stürmten das Feld. Nicht etwa aus Frust, sondern weil es das letzte Spiel überhaupt im Hardturm gewesen war. Danach wurde das Stadion abgerissen, ein Stück Schweizer Fussballgeschichte verschwand – wie nun auch mein Xamax.

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    Ich vermute noch etwas:

    Beim ZSC hat man mitbekommen, dass FCZ & GC ein neues Stadion praktisch geschenkt bekommen.

    Warum sollte man also die neue Halle von A-Z aus dem eigenen Sack bezahlen?

    Und wenn man Geld vom Staat will macht es sich besser man präsentiert ein Defizit....

    @Champs: Über den Hardturm MUSS abgestimmt werden, aber ob dies bei der ZSC Halle auch so ist steht noch in den Sternen!

    Zitat von ZüriBueb


    Und da Peter Zahner schon öffentlich kommunizierte, dass der ZSC ohne eigenes Stadion nicht in der Lage ist auf dem aktuellen Niveau zu existieren, sind die Jahre in der NLA wohl gezählt.

    Blödsinn!

    Er kann einfach weiterhin sein Budget nicht aus den Einnahmen decken - wie bisher!

    Aber scheinbar ist auch im neuen Stadion kein Gewinn möglich wie ich nun lese, also spielt das gar keine Rolle!

    Mich erstaunt schon, dass nun alles ein bisschen anders ist:

    - man braucht nun plötzlich Geld von der Stadt
    - man wird auch dort nicht kostendeckend sein

    Alles nicht ganz so wie immer gesagt wurde....

    Abwarten, Tee trinken (oder was anderes :suff: ), und sich in der Zwischenzeit nicht aufregen! :cool:

    Kommt es, ist es super - kommt es nicht ist immer noch Zeit für Schimpftiraden hier.

    Ich glaube, man ist eine Spur zu negativ hier.

    Zitat von Mirko

    Das ist vermutlich nicht mal die schwierigste Hürde, wie man beim Hardturm gesehen hat :?:

    Im Fall ZSC Stadion wäre es aber wohl die höchste.

    Kann man nicht vergleichen, CS Hardturm und ZSC Halle.

    Zitat von Simms

    Ich denke, es wird durch die Abstimmung durchkommen.

    Das denke ich auch, und zwar weil sich niemand die Finger verbrennen will und und als Stadionkiller dastehen will. Und das Volk wird in so einem Fall durchwinken, wie immer. Nein gestimmt wird nur bei sehr umstrittenen Dingen ("goldigi Schiissi").