Beiträge von Larry

    ZSC Lions erhalten Stadion nur mit dem Ja des Volkes

    Die Stadt übernimmt bei der Duplex-Arena erneut das Betriebsdefizit für ein Stadion. Zusammen mit Letzigrund und Hardturm kostet dies 20 Millionen Franken pro Jahr.

    Von Stefan Häne und Silvio Temperli

    Zürich – Wenn es um Stadien geht, lässt sich die Stadt Zürich nicht lumpen. 56 Millionen Franken steuerte sie 2003 an die Renovation des Hallenstadions bei, 110 Millionen Franken waren es 2005 beim Neubau des Letzigrunds. 137 Millionen werden es – Stand heute – für den neuen Hardturm sein. Und auch an die geplante Duplex-Arena in Altstetten will der Stadtrat seinen Beitrag leisten: 149 Millionen Franken, dies bei Gesamtkosten von 193 Millionen Franken. Diese Summe möchte er ausgeben, damit die ZSC Lions und der Volleyballverein Voléro in Altstetten eine neue Spielstätte bauen können. Das Geld stellt er den Klubs in Form eines Darlehens mit einer Amortisationsdauer von 65 Jahren zur Verfügung.

    GLP: Genug Geld ausgegeben Weil der Zins für das Darlehen mehr als 2 Millionen Franken beträgt, muss der Gemeinderat darüber befinden. Gegen einen entsprechenden Beschluss wäre das fakultative Referendum möglich, worauf es zur Volksabstimmung käme. Widerstand gegen das Projekt haben die Grünliberalen angekündigt. So wie die Vorlage derzeit daherkomme, müsse man sie ablehnen, sagt Fraktionschef Gian von Planta. Die GLP stösst sich daran, dass die Stadt mit dem Darlehen von 150 Millionen Franken als Bank auftritt: «Damit nimmt sie ein hohes finanzielles Risiko auf sich», warnt er. Dass die Vereine den Betrag nicht oder nur teilweise zurückzahlen können – diese Sorge treibt Finanzvorstand Martin Vollenwyder (FDP) indes nicht um: Er teile diese Bedenken nicht, weil er es für schwierig halte, Prognosen über die nächsten 65 Jahre abzugeben.

    Die GLP ist nun fest entschlossen, das stadträtliche Finanzierungsmodell so rasch als möglich zu bodigen. «Wir haben schon genug Geld in unsere Stadien gesteckt», sagt Gian von Planta. Noch bevor im Parlament das umstrittene Darlehen sowie das fakultative Referendum zur Sprache kommen, will die Partei in das Bauvorhaben eingreifen. «Wir müssen vorgängig ein Projekt schaffen, zu dem alle Ja sagen können, das liegt auch ganz im Sinne der Initianten», hält von Planta fest.

    Primäre Voraussetzung für den Stadionbau bildet zunächst eine Zonenplanänderung. Diese wird die GLP nur dann befürworten, wenn sich die finanzielle Beteiligung der Stadt lediglich auf die Umplatzierung der 120 Schrebergärten vom Vulkan-Areal ins Dunkelhölzli beschränkt – was die Stadt einige Millionen Franken kosten werde, wie ein Sprecher von Grün Stadt Zürich sagt. Wenn sich später auch die Stimmberechtigten zur Duplex-Arena äussern können, ist das den Grünliberalen «mehr als recht».

    Doch so oder so führt laut von Planta der einzig gangbare Weg über private Investoren. Die Stadt habe den ZSC Lions gegenüber ihre Schuldigkeit längst getan, indem sie das Hallenstadion in Oerlikon erneuern und ausbauen liess. Auch der SVP wäre ein Szenario mit privaten Geldgebern ungleich lieber. Eine gedeckte Halle biete ihnen schliesslich die Möglichkeit, mit Konzerten und anderen Veranstaltungen eine Rendite zu erzielen, sagt Gemeinderat und Stadtparteipräsident Roger Liebi. «Das wollten wir ja auch beim Hardturm, doch Links-Grün hat das verhindert.»

    Parlament für Urnengang

    Die SVP steht trotzdem hinter der Duplex-Arena, wie auch immer die Finanzierung geregelt wird: «Wenn die Stadt für die Kultur Millionen ausgibt», so Liebi, «dann soll sie auch Geld für den Spitzensport lockermachen.» Spitzensport bilde die Voraussetzung für den Breitensport. Liebi hat nichts dagegen, wenn letztlich über das staatliche Darlehen an der Urne entschieden wird: «Wir sind immer dafür, dass das Volk das letzte Wort hat; bei einem so hohen Betrag erst recht.» In diesem letzten Punkt geht die SP mit der SVP einig. Zusammen mit der GLP ergibt sich somit im Parlament eine Mehrheit für die Volksabstimmung. Auch die CVP zeigt Sympathien für diese Variante. Fraktionschef Christian Traber hält die Volksmitsprache für ein «wichtiges Zeichen, dass das Stadion breit abgestützt ist». SP-Fraktionschefin Min Li Marti findet es richtig, dass die Stimmenden genauso wie bei den anderen Stadien auch mitreden dürfen. Anders als die SVP denkt sie bei der Forderung nach privaten Geldgebern. Min Li Marti bezweifelt, dass «irgendein uneigennütziger Mäzen, zum Beispiel ein Oligarch aus Kasachstan», wie sie sagt, an der Duplex-Arena Interesse haben könnte: «Das ist völlig unrealistisch.» Und ein ernsthafter Investor würde die gedeckte Halle nicht allein für Sport und Spiel nutzen, sondern auch für andere spezielle Events. Dann entstünden über kurz oder lang wiederum dieselben Konflikte wie im Hallenstadion: «Plötzlich könnten die Events den Sport verdrängen.»

    Für Min Li Marti bleibt aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit den Stadien letztlich nur eine Lösung: «Entweder beteiligt sich die Stadt am Projekt oder man lässt es aus Spargründen fallen.» Ohnehin lasse der stadträtliche Vorschlag noch zu viele Fragen offen. Min Li Marti kann sich nicht vorstellen, woher Voléro Zürich, wie geplant, 9 Millionen Franken für das Vorhaben auftreiben will. Offen bleibt für sie auch, wer für den Rest des Betriebsdefizits aufkommen soll. Die Stadt Zürich will 2,5 Millionen Franken an die jährlich anfallenden 4,5 Millionen Franken beitragen.

    Letzigrund: 10-Millionen-Loch

    Heute schon stopft die Stadt Löcher in den Kassen anderer Stadien. Beim Letzigrund waren es 2010 8,9 Millionen Franken – 100 000 Franken mehr als ein Jahr zuvor. Sobald der FCZ und GC in den Hardturm gezogen sind, dürfte der Verlust infolge wegfallender Mieteinnahmen auf bis zu 10 Millionen Franken pro Jahr steigen, schätzt die Stadt. Auch beim geplanten Hardturm wird es nicht ohne Finanzspritze gehen: Der Stadtrat rechnet mit jährlichen Beiträgen von 5 bis 7 Millionen Franken. Dass ein privater Geldgeber in die Bresche springt, scheint ausgeschlossen. Für Investoren sei das Stadion ohne Mantelnutzung nicht interessant, sagt Urs Spinner, Sprecher des Hochbaudepartements. «Aus diesem Grund macht eine Suche der Stadt keinen Sinn.» Nach Sponsoren oder Mäzenen müssten sich die Klubs umsehen.

    FDP-Stadtrat für Staatslösung

    Unter dem Strich kommen wegen der Stadien jährliche Betriebsdefizite von 20 Millionen Franken auf die Stadt zu – verlorenes Geld? Nein, findet Finanzvorsteher Vollenwyder: «Der Spitzensport kann sich, wie etwa die Kultur, nicht selber finanzieren.» Weil der Spitzensport eine wichtige Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche übernehme, sei damit auch die Nachwuchsförderung verbunden. Deshalb erachtet es Vollenwyder als «durchaus sinnvoll, dass sich die Stadt finanziell engagiert».

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    Mein Senf:
    Ohne Geld von der Stadt geht es also doch nicht, und somit ist sowohl dieses Stadion wie auch der Hardturm gefährdet. Dass ein Stadion ohne Mantelnutzung immer defizitär sein wird merkt nun wohl der hinterste und letzte. Auf der anderen Seite: Jahr für Jahr 80 Millionen im Opernhaus verlochen geht auch, also!

    Zitat von Simms

    Wow, viel spannender kanns ja kaum mehr sein. Wobei breadshaw einfach hätte kneelen müssen an der 1-yard linie. Lieber gibts du Brady den Ball 15sec vor Schluss ohne Timout und einem Punkt Vorsprung, als dass du Brady den Ball gibts mit 57sec und einem Timeout mit 5 Punkten.

    Naja, dies hat uns den spannenden Schlussdrive noch geliefert, auch wenn ich dort nochmals richtig nervös wurde.

    Ja so ist es!

    Habe Blut geschwitzt.....

    Heute ist ein harter Tag für die vielen Pat Fans hier im Club....all die Fahnen von den Häusern nehmen.... :razz:

    Ja, mit dem geilsten Sport ist jetzt Ende, wenden wir uns der Endphase der NHL zu, ich hoffe auf PO Spiele mit den Panthers.

    Zitat von fäbe

    Und de pott gaht in 4 chlinschte bundestaat vo de usa. Scheiss new jersey giants

    Nei er gaht in Big Apple!

    Nur will s Stadion es paar Meter in NJ liegt (übrigens spieled au d Jets dört), händs no lang nüt mit NJ z tue!

    «Die Spieler werden nun für ihre Bemühungen belohnt»

    Mit Bob Hartley sprach Simon Graf, Zürich


    Bob Hartley gewann mit den ZSC Lions acht der letzten elf Spiele. Er sieht es als persönliche Herausforderung, mit ihnen einen weiteren Titel zu erringen.

    Sie gehen mit vier Siegen in die Pause. Macht das Ihre Arbeit einfacher?

    Einfacher nicht, aber sie macht mehr Spass. Das Schöne an einer Eishockeysaison ist, dass man so viele Spiele hat, um sich jeweils wieder zu rehabilitieren. Aber wenn man länger auf eine solche Chance warten muss, nagt das. Deshalb ist es gut, dass wir nun auf ein paar Siege zurückblicken können. Jeder Sieg bringt Leben, gute Stimmung und Selbstvertrauen in die Kabine.

    Die ZSC Lions haben acht der letzten elf Spiele gewonnen. Eine Bestätigung für Sie, dass Sie auf dem richtigen Weg sind?

    Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung. Ich sehe an den Spielen, in den Trainings und auf den Spielvideos immer mehr gute Dinge. Immer öfter schaffen wir es, die wichtigen Faktoren zu vereinen. Uns ist in vielen Bereichen der Turnaround gelungen. Aber wir können noch besser werden.

    Die Defensive ist schon seit längerem solid, zuletzt gelangen auch mehr Tore. Ist das der Schlüssel?

    Absolut. Wir hatten schon vorher viele gute Spiele, aber wir schossen die Tore nicht. Alles ist viel einfacher, wenn die Pucks reingehen. Die Spieler werden nun für ihre Bemühungen belohnt. Das war nicht immer so. Aber ich war immer zuversichtlich, dass es früher oder später so kommen würde.

    Jeff Tambellini entwickelt sich immer mehr zum Leader, als den man ihn geholt hat. Einverstanden?

    Als ich beim ZSC unterschrieb, stellten Edgar Salis und ich Listen von Spielern zusammen, die wir gerne hätte. Tambellini war bei beiden die erste Wahl. Ich kannte ihn zwar nicht persönlich, aber alles, was ich über ihn gehört hatte, war positiv. Das hat sich bestätigt. Er hat die Anpassung von der NHL zur Schweizer Liga sehr schnell geschafft. Und vor allem schätze ich ihn als Menschen. Kaum war er hier, nahm er sich vor, mit jedem zu Mittag zu essen. Es wäre für ihn einfach gewesen, zuerst einmal mit Seger und Blindenbacher Kontakt zu haben, mit den grossen Namen in diesem Team. Aber er wollte mit allen sein, nahm etwa Kenins unter seine Fittiche, arbeitete mit Ryser. Er kümmert sich um jeden, ist wirklich ein Teamplayer.

    Haben Sie die Ankündigung von Ari Sulander, Ende Saison zurückzutreten, mit dem Team thematisiert?

    Nein. Die Saison ist ja noch nicht vorbei. Sulander ist 43, da ist ein Rücktritt keine Überraschung. Jeder grosse Athlet muss einmal aufhören. Ich weiss um die Bedeutung Sulanders für diese Organisation. Und ich schätze sehr, wie gut er und Flüeler miteinander auskommen. Dass sich zwei konkurrierende Goalies so gut verstehen, habe ich noch nie erlebt.

    Sie verfolgen die NHL aus der Ferne sehr genau und schreiben fürs «Journal de Montréal» Kolumnen darüber. Schlagen Sie sich die Nächte um die Ohren?

    Nein. Ich habe eine Satellitenschüssel, nehme die Spiele auf und schaue sie mir dann tagsüber an. Aber ich sehe auf Video auch sehr viele Schweizer Spiele, um mich auf unsere Gegner vorzubereiten. Eishockey ist mein Leben. Ich kann nie genug davon bekommen.

    Wie ist Ihr Eindruck von Montreals Rafael Diaz und Yannick Weber?

    Sie gefallen mir. Auch wenn Weber ein schwieriges Jahr hat, immer wieder vorne spielen muss oder zuschauen. Aus Montreal höre ich, dass beide sehr geschätzt werden von ihren Teamkollegen, dass sie gewissenhafte Arbeiter sind. Ich finde es gut, dass die Schweizer Kolonie in der NHL wächst. Das ist eine Motivation für die Spieler in der Schweizer Liga.

    Die Canadiens werden das Playoff verpassen und brauchen nächste Saison einen neuen Trainer. Was, wenn Sie angefragt werden?

    Es ist alles eine Sache des Timings im Leben. Manchmal hat es bei mir ausgezeichnet gepasst, manchmal nicht. Ich habe es mir sehr gut überlegt, bevor ich mich für die ZSC Lions entschied. Damals hatte ich ja vier Offerten auf dem Tisch, je eine aus Russland und Kanada und zwei aus der Schweiz, von Zürich und Freiburg. Ich kam hierher, weil mich die Führungscrew mit Edgar Salis, Peter Zahner und Walter Frey überzeugt hat. Und ich betrachte es als meine persönliche Herausforderung, mit dem ZSC einen weiteren Titel zu gewinnen. Daran hat sich nichts geändert.

    Das heisst, Sie blieben auf jeden Fall?

    Man sollte im Sport nie zu weit nach vorne blicken. In unserem Business regiert oft die Panik, und es ist immer am einfachsten, den Coach zu ersetzen. Aber ich bin sehr, sehr glücklich in Zürich und habe mich noch nie in meiner Karriere einem anderen Team angeboten. Dass in Montreal viele Gerüchte kursieren, gehört einfach dazu.

    Apropos Meistertitel. Letztmals gewannen ihn die ZSC Lions 2008 von Rang 7 aus. Ein gutes Omen?

    (lacht) Ich weiss nicht. Wir werden in keiner Serie Favorit sein, aber das kümmert mich nicht. Als wir 1997 mit Hershey den Calder-Cup holten, waren wir auch Aussenseiter. Wir gewannen auf dem Weg zum Titel fünf Spiele mit dem Rücken zur Wand. Ich mag mein Team hier in Zürich. Nicht die besten Spieler werden gewinnen, sondern das beste Team. Wir sind nicht perfekt, aber niemand kann behaupten, wir seien faul. Von Tag eins an haben wir die richtige Einstellung kultiviert. Und wenn die stimmt, kann man einiges erreichen.

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    Zitat von Simms

    Let's go Giants.

    Bitte bitte mached die grauehafte Pats kaputt. Tippe ufes usglichnigs Spiel, aber die (bärestarch) Defense vode Giants werdet am Schluss Patriots usschalte.

    Hätte den letzten Drive der Pats nicht mehr gebraucht!

    Nun auch noch Ballbesitz Pats....bin aber immer noch zuversichtlich für die Giants.

    Zitat von Simms

    Let's go Giants.

    Bitte bitte mached die grauehafte Pats kaputt. Tippe ufes usglichnigs Spiel, aber die (bärestarch) Defense vode Giants werdet am Schluss Patriots usschalte.

    Gsehn ich au so, und dänn isch da no de Cruuuuuuuuz und de Eli mit sine Päss wänn 3. down isch...... :cool:

    Birchermüesli will umsverrecken Meister werden, dann "nach mir die Sintflut".

    Nimmt mich ja wunder ob über kurz oder lang jemand gefunden wird, das das aufgeblähte Budget dann weiter stemmen will....ich glaube nicht!

    Zitat von snowcat


    ich oute mich jetzt: lieber kloten als davos, bern oder fribourg! von lugano möchte ich gar nicht sprechen bzw. schreiben!

    Demphall Zug! :cool:

    Nein, Kloten wäre die Höchststrafe!

    Fribourg wäre auch schlimm!

    Davos und Bern werden eh immer wieder mal Meister, also who cares!

    Lugano wird sicher nicht!

    Servette wird es wohl auch noch lupfen :shock: ....heieiei, was haben wir für eine Pleiteliga! :warnix:

    Bleibt Basel, YB wird wohl endlich in die Gänge kommen und Platz 2 belegen, Luzern müsste schon sehr dumm tun um Platz 3 noch zu verlieren.

    Sind also CL und EL Plätze vergeben.

    Aber 4. kann der FCZ tatsächlich werden :shock: , sollte es Servette verblasen, was ich leider annehmen muss.