Es ist wirklich ein Riesenwitz, dass die Liga hier keine strengeren Anforderungen an die Stadien hat. Das ist doch etwas vom Elementarsten, um eine professionelle Liga zu sein. Mal unabhängig von der Qualität des Eishockeys sind wir in dem Punkt wohl allen anderen Hockeynationen unterlegen. Oder kennt jemand so etwas aus Schweden, Finnland, Deutschland oder der NHL, NCAA und AHL?
Abgesehen von hygienischen Mindeststandards finde ich es auch wichtig, dass die Vereine gezwungen werden, eine Mindestanzahl Tickets den Gästefans zur Verfügung zu stellen. (Und zwar mit Sicht aufs ganze Spielfeld, inkl. beiden Toren, nicht wie in Fribourg). Heimfans haben den Vorteil sich ein Saisonabo kaufen zu können. Also sollten mindestens die Zuschauer, die in einem anderen Stadion ein Saisonabo haben, dafür belohnt werden. Für die Klubs und damit die Liga sind Saisonkarteninhaber wichtig.
Eishockey in der National League hat sich verändert in den letzten Jahren, es ist kundenorientierter geworden. Darum müssen die ligaweiten Standards strenger werden. Dann können auch einzelne Klubs wie Fribourg oder Zug, ihre Sektoren nicht einfach verkleinern.
Fribourg fasst doch ca. 6-7000 Zuschauer. Da müssten sie (besonders in den Playoffs, wo es mehr Zuschauer gibt als sonst) verpflichtet sein, MINDESTENS 700 Plätze freizuhalten (statt nur 250). Das gilt auch für Zug!
Man kann dann immer noch eine Ausnahmeregel einführen, für wenn bis z.B. 24 Stunden vor Spielbeginn noch mehr als die Hälfte aller Tickets frei ist. Geld verlieren sollen die Klubs dabei ja auch nicht.