Beiträge von Thomi

    Klar, seine Stats sind soweit gut. Aber es darf doch erlaubt sein, einen Ausländer bei einem Spiel zu kritisieren, wenn er bei allen Gegentreffern auf dem Eis steht und notabene immer in der Nähe des Torschützen.

    Klar darf es das, ich sehe ihn nur nicht so schlecht wie du das hier geschrieben hast, von wegen unsäglicher Auftritt. Und das wollte ich dir mitteilen, was ja auch ok sein wird denk ich mal. Wir müssen ja nicht immer einer Meinung sein ;)

    Wenn man Zweikämpfen ausweicht, dann holt man auch keine Strafen…

    Es ist das übliche Problem bei einem Offensivverteidiger. Er ist einfach defensiv ungenügend - gestern stand er schlicht bei allen Toren auf dem Eis. Mit Betonung auf stand.

    Naja, dafür hat er bereits 9 Punkte gescored und dafür ist ein Offensivverteidiger gut. Das ist intern Rang 4 overall und Rang 1 bei den defense (mit 4 Punkten vorsprung auf Geering)! Also "alles" macht er nicht falsch!

    Zudem haben sich gestern noch einige Andere nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Sich so auf die #56 einzuschiessen find ich nicht zielführend aber jedem das Seine ;)

    Auch wenn Noreau seiner Form hinterherhinkt und er nicht immer die beste Figur macht, ist er aktuell noch immer der füntbeste Defens der Liga was Scorerpunkte anbelangt. -1 ist natürlich nicht so schön aber dafür frisst er wenig Strafen (2').

    Ganz so schlecht, wie ihr ihn da seht, ist er glaube ich nicht, einfach nicht auf dem Niveau, welches man von ihm gewohnt ist.

    Kann mir hier drinn jemand - der die Regeln besser kennt als ich - erklären, was genau unter Torhüterbehinderung fällt?

    Genügt es, wenn ein minimaler Kontakt vorhanden ist und zwar egal ob der Torhüter sich zum Spieler bewegt oder umgekehrt? Diese Regel ist, so ausgelegt, imo ein riesen Witz! Ausser dass ihm die Sicht verdeckt war, wurde der Torhüter bestimmt nicht behindert!

    So, in diesem Spiel können wir mal wieder Charakter beweisen.
    Es gibt kein Team, welches nicht jedes andere schlagen kann, Langnau hat Biel auswärts bezwungen und selbst Ajoie konnte Zug in deren Halle bezwingen.
    Also niemand sollte dieses Spiel auf die leichte Schulter nehmen, aber wenn wir unser Spiel durchziehen, wird es für jeden Gegner schwierig, Punkte von uns zu kriegen ;)

    Mein Tipp: erster shutout 5:0 ^^

    Ich han e Regierig, wo suscht scho mit mir als ZSC-Fan muess klar cho. Und mis "Hobby" isch suscht scho en grosse Poschte i eusem Budget mit

    Saisoncharte, Ässe, Trinke, Uswärtsfahrte, etc. etc. - Darum muess ich das gaaaanz langsam agah. Stehter Tropfen höhlt den Stein........

    I hear you!

    Wünsch dir doch uf dä nöchscht gebi, wiehnachte, ostere und namenstag mitenand, dass du dir das dörfsch gönne! zahle tügsch es sälber....;)

    und....bring mal wieder Blueme hei ^^

    Wird das öpper mache? Sich im ufem Bode bi de Terrasse verewige lah? Ich hetti scho Bock, würd au 200 oder 250 zahle defür.

    Aber gopf 400? I don't think so (und bereue es nachher total, ich weiss es)

    Die Swiss Life Arena als «HOME OF YOU» | ZSC Lions

    C'mon Colin, jetzt bini ehrlich gseit es bitzeli enttüscht, dass du da meh als 2" drüber nahdänksch! :shock:

    Was sind scho 400 Hebel, wänn dich bi dim club ufem home turf chasch verewige lah!? luut Dave (mim Kolleg und Stadion-Füehrigs-Guy) staht die neu Halle für 65 Jahr bevor mer dra umeschruubt!

    Kann gut sein - korrekt ist es nicht. Stell dir mal vor, unser Captain Geering spielt noch 4 Jahre bei uns und anschliessend noch 2 Jahre z.B. in Ambri.

    Er hätte aber inkl. seiner Juniorenzeit mehr als 30 Jahre beim Z gespielt. Aber sein Leibchen würde nicht unters Hallendach gezogen. Fände ich sehr,

    sehr befremdlich.

    Seh ich auch so. Da würde ich ein wenig GMV walten lassen und es trotzdem unters Dach ziehen!

    Schono krass irgendwie!


    «Ich bin immer noch der beste Ausländer in der Schweiz» – wie die Eishockey-Attraktion Linus Klasen im EHC Visp gelandet ist

    Der frühere schwedische Nationalstürmer Linus Klasen war während Jahren das Aushängeschild des HC Lugano. Mit 35 ist er aus familiären Gründen in die Schweiz zurückgekehrt, in die Anonymität der Zweitklassigkeit. Begegnung mit einem Faszinosum.

    Nicola Berger, Langenthal08.10.2021, 04.30 Uhr

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    Teilen Linus Klasen 2016 an der Teampräsentation des HC Lugano.

    Linus Klasen 2016 an der Teampräsentation des HC Lugano.

    Gabriele Putzu / Keystone

    Es ist Dienstagabend, 22 Uhr 30, und Linus Klasen steht in einem schmucklosen Raum in der aus der Zeit gefallenen Langenthaler Schorenhalle, hinter ihm eine defekte Kaffeemaschine. Es ist eine eigentümliche Staffage für den Satz, der dem Schweden jetzt über die Lippen kommt: «Ich bin in meiner Wahrnehmung immer noch der beste Ausländer in der Schweiz.» Er pausiert kurz und fügt dann an: «Und zwar in beiden Ligen.»

    Es gab eine Zeit, in der darüber weitgehend Konsens herrschte. Sechs Jahre lang hatte Klasen, 35, in Lugano gespielt und dabei mit seinen Finten und Einfällen das Publikum betört. 2016 war er Play-off-Topskorer, 2017 der beste Vorlagengeber der National League.

    In Schweden wurde er regelmässig für die Nationalmannschaft aufgeboten, er war ein Star, einer der mitreissendsten Spieler ausserhalb der NHL. Dann wollte Lugano nach einem Managementwechsel keine Verwendung mehr für ihn finden, er sass auf der Tribüne, der Klub wäre ihn gerne losgeworden, doch es fand sich niemand, der das üppige Salär übernehmen wollte.

    Klasen hatte es mit dem Wechsel nicht eilig – die Familie war im Tessin sesshaft geworden, sie kaufte ein Haus, und zwei der Kinder wurden dort eingeschult. Als er 2020 in die Heimat zu Lulea wechselte, blieb die Familie in der Schweiz, auch aus gesundheitlichen Überlegungen. Dann kamen die Pandemie und die Reiserestriktionen. Klasen sah seine Liebsten noch zwei Mal und verbrachte unzählige Stunden mit Videocalls. Er sagt: «Noch so ein Jahr hätte ich nicht geschafft.» Er löste den Vertrag in Lulea auf – und suchte einen Klub in der Schweiz. Es gab Gespräche mit dem HC Ambri-Piotta, doch am Ende landete er im EHC Visp.

    Visp ist ein stolzer Klub mit einer treuen Fangemeinde, einem modernen Stadion, und solange der Nufenen nicht zugeschneit ist, schafft man es in zwei Stunden nach Lugano. Aber es ist eben auch: die Swiss League, eine Liga in der Anonymität der Peripherie, in der sich Dörfer fernab der grossen urbanen Zentren messen. Auf dem Visper Tenue wirbt eine Dorfmetzgerei, die Gegner stammen aus Biasca, aus Siders, aus Küsnacht. Am Dienstag in Langenthal zahlen 1762 Besucher Eintritt.

    Der subversive Geist des Punks

    Es ist ein ziemlich radikaler Schritt, Klasen spielte einst in der NHL und war noch im vergangenen Winter der produktivste Powerplay-Spieler im starken schwedischen Championat.

    Er zieht die Schultern hoch und sagt, Visp und er, das passe, er werde auch bleiben, wenn in den kommenden Wochen doch noch ein Angebot aus der National League reinflattern würde. In Langenthal gelingt ihm ein Hattrick; es ist augenfällig, dass er für diese Liga zu gut ist. Wer Klasen auf dem Eis beobachtet, sieht einen begnadeten Artisten mit fast subversivem Geist und auffallender Spielfreude.

    Es erstaunt nicht, dass sein Vater zu den Pionieren des schwedischen Punkrocks gehörte: Robert war als Drummer 1978 eines der Gründungsmitglieder von Noice. Die überbordende Kreativität scheint sich auf den Sohn übertragen zu haben; der Vater sagte einmal, sein Sohn habe nur so schnelle Hände, weil er sich als Kind immer am Schlagzeug versucht habe. Heute würde Linus Klasen selber als Musiker durchgehen mit seinem tätowierten rechten Oberarm, dem bärtigen Gesicht und dem Flair fürs Scheinwerferlicht.

    Der Kanadier Doug Shedden, der Klasen in Lugano coachte, sagt: «Klasen ist eigentlich mehr Künstler als Eishockeyspieler. Er ist so talentiert, dass es schon fast absurd ist; mit seinen Händen könnte er auch Pianist sein.»

    In Visp schwärmen sie von ihrer Neuverpflichtung – und das nicht nur der Punkte wegen. Der CEO Sébastien Pico berichtet, Klasen sei praktisch immer der Erste in der Garderobe und im Kraftraum. Und der Letzte, der das Trainingsgelände verlasse.

    Klasen ist die grösste Attraktion in der Swiss League, seit 2013 der russische Weltstar Alexei Kowalew ebenfalls für Visp spielte und den Klub zum B-Titel führte. Die Frage ist, ob Klasen den Klub in die gleichen Sphären führen kann. Aus Schweden hat er einen Copain mitgebracht, den Center Niklas Olausson, der einst zwei Jahre im Dienst des EHC Biel stand. Die beiden bilden das explosivste Duo der Liga.

    Der Traum vom Aufstieg

    Es geht um viel in dieser Saison: Weil in der National League der Abstieg ein weiteres und letztes Jahr ausgesetzt ist, kann der Swiss-League-Champion direkt aufsteigen. Es gibt drei Kandidaten für die Promotion: das hoch favorisierte Kloten, das mit Abstand teuerste Team der Liga. Und daneben Visp sowie Olten. Am Samstag kommt es zum ersten Direktvergleich zwischen Kloten und Visp, es wird ein feuriges Duell, denn die Oberwalliser haben von Kloten den Trainer Per Hanberg übernommen, jenen Mann, der im Frühjahr im Play-off-Final einigermassen schmählich an Ajoie scheiterte, nachdem er sich mit Personalentscheiden verrannt hatte. In Visp soll es besser werden, der Klub plant zweigleisig. Im Falle eines Aufstiegs wäre er offenbar in der Lage, ein Budget von 10 Millionen Franken zu stemmen.

    Klasen nährt die zarten Hoffnungen auf eine Rückkehr in die Beletage des Schweizer Eishockeys – exakt fünfzig Jahre nach dem Abstieg. Es ist eines der interessanteren Experimente im Land, ob der Freigeist Klasen unter dem mit fast religiösem Eifer auf Systemtreue und risikoaverse Spielweise versessenen Trainer Hanberg funktionieren kann. Dem «Walliser Boten» diktierte Klasen vor dem Saisonstart ein paar unsterbliche Worte, als er sagte: «Wenn ein Trainer über einen Spieler mit besonderen Qualitäten verfügt, dann muss man diese auch auszunutzen wissen, um das Maximum aus diesem herauszuholen. Wenn du einen Ferrari hast und diesen wie einen Skoda fährst oder fahren lässt, dann ist das schlecht.»

    Mit einem Ferrari hat Klasen nicht mehr viel gemein, jetzt, im Herbst der Karriere, da die Tempofestigkeit nachlässt; er ist eher ein Cadillac, ein majestätisches Luxusobjekt, dessen Wert nicht darunter leidet, dass es in die Jahre gekommen ist. Klasen sagt, er warte schon die ganze Karriere auf einen Titel, «ich bin die ewige Nummer 2». Es sei an der Zeit, daran etwas zu ändern, in Visp.

    Heute also auswärts beim Leader :-o

    Dass die nicht unschlagbar sind, hat Ambri und Langnau in den letzten Spielen gezeigt.

    Da der Z immer dann am besten spielt, wenn der Gegner stark ist, tippe ich auf einen knappen 4:3 Sieg für blau-weiss-und-rot!

    Das chunt viellich no. Aber Nummer 5 isch au am Cesi Zehnder sini gsi, und de hetts m.E. au verdient! De isch binere Fan Umfrag nach em Sulo und em Segi uf Platz 3 glandet!

    !! Ceeeesiiiiii, Ceeeesiii National !!

    Wie wärs miteme 5i mit beid näme druff?