Schon lange ging es bei den ZSC Lions nicht mehr so drunter und drüber wie diesmal: ein chaotischer Saisonstart, danach etwas Ruhe, ein Einbruch vor Weihnachten und dazu eine Verletzungswelle nach der anderen. Mit dem Trainerwechsel liess sich der Klub viel Zeit – vielleicht zu viel. Erst Ende Dezember folgte die Entlassung der unfassbaren Schweden Hans Wallson und Lars Johansson. Nun müht sich Hans Kossmann bis Ende Saison mit dieser schwierigen Mannschaft ab, aus der niemand richtig schlau wird – er selber vermutlich auch nicht. Ist sie ein schlafender Riese, der nur eine Initialzündung braucht, um durchzustarten? Oder doch nur ein überschätztes Durchschnittsteam, das bald schon zum dritten Mal in Folge im Viertelfinal scheitern wird? In der Qualifikation haben sich die Zürcher irgendwie durchgekämpft, und wenn man ihnen etwas zugutehalten will, dann das, dass sie wenigstens nicht auseinanderfielen, als der Strich in bedrohliche Nähe gerückt war. Es ist ein bescheidenes Verdienst für ein Team, das sich als ernsthaften SCB-Herausforderer wahrnimmt.(NZZ)
Perfekt beschrieben.
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