Beiträge von larlf

    uuups, ist LugaNO verwacht? habe nach dem 1. Drittel gemeint, Zug ist durch und jetzt sieht's doch ein wenig anders aus: mal schauen, wie Zug reagiert, falls sie das Spiel heute wirklich abgeben; Wir haben es im Final gesehen, wie LugaNO doch noch kann, wenn es denn stimmt.

    Lohnkürzung muss nicht unrealistisch sein, sofern man den Vertrag so aufgesetzt hat, dass bei Nichterreichen der PO weniger bezahlt wird. hat nicht Bern in derselben Situation 10-15% weniger bezahlt? habe gemeint dies gelesen zu haben...

    aber die Idee mit den PO schauen finde ich auch ok :)

    nö, nächste Saison sind auch wir wieder mit dabei, wenns um die schönste Jahreszeit geht!

    momentan wäre meiner Meinung nach beste Voraussetzung für Zug:
    - wir nicht dabei
    - LugaNo können sie früh eliminieren
    - bleibt noch Bern und zum Schluss die eigenen Nerven

    aber falls Bern nicht in den Final kommt, ist das Risiko gross, dass es der Eissportverein schafft: bitte nicht!!!

    wobei ich vermute, dass sich Bern noch steigern wird und „locker“ den Titel holt (nicht über 7 Spiele)

    Zitat von The Fan

    Skandal


    zeigt halt, dass man entweder Trainer holen sollte, welche die CH-Hockey Eigenschaften kennen oder sonst zumindest dem Neuen unseren Koi Teich erklären sollte, wobei Aubin ja eigentlich die CH Liga und ihre Gepflogenheiten hätte kennen müssen, im Gegensatz zu seinen Vorgängern.

    Aber es grenzt auch an grosser Naivität, wenn niemand aus der Führung eingreift, wenn man sieht, dass das Experiment „Eigenverantwortung“ (schon wieder) zu scheitern droht

    Zitat von ZSC4E

    Ähm bitte was? Man hat sich von EliteTraining getrennt um einen vollamtlichen coach einzustellen, und jetzt sowas?


    yups, habe ich eben auch gedacht + wenn mich die Kurve nicht aufgeheitert hätte, mit der Polonaise, dann wäre ich immernoch am k...

    nö du, bin grad au dauervomiten, nachdem ich gehört habe, dass unser Team selber für die Fitness verantwortlich war!!!
    da wird mir vieles der letzten Spiele klar, als ich gedacht habe: wieso kann der den Puck nicht annehmen oder schöner spielen?
    wenn man im roten Bereich dreht, übersäuert ist, dann passiert genau das...

    wäre meiner Meinung nach Aufgabe vom SC gewesen, dass er sowas nicht zulässt: ich glaube, so ein Experiment ist bei uns schon mal schief gegangen, deshalb verstehe ich erst recht nicht, wieso man das zulässt!

    es wurde immerhin erkannt und müsste dementsprechend geändert werden

    hast den Witz im Stadion mitbekommen? sie haben wohl die Anzahl SK als Zuschauer genannt, 8‘279, aber ich schätze es sind knapp 1-1,5k hier?
    ist noch schwer, sind alles noch schlimmere Bünzli als ich und sitzen auf ihren Plätzen, dh quer im Stadion verteilt....

    und eeendlich werden die Papierflieger wieder bejubelt, ist immer wieder spannend :)

    Zitat von Joey_88

    Wenn ich den ticker so lese bin ich echt froh bin ich nicht in der halle!


    naja, isch öppe das wo mer hät dörfe erwarte, sind ja öppe d‘helfti vo de spieler gar nöd debie + die junge gck‘ler dörfed chli schnuppere.

    spiele + spiele lah

    hehehe, hani au dänkt: innerhalb vo 2-3 min wc + getränk gholt, im stadiönli chöne parkiere :)

    aber wird wahrsch glich mis letschte spiel sie die saison.
    lahn mi immer wieder ablänke + zellä d‘zueschauer und de benny hockt au no näbed dra + quatscht, soviel zum spiel ...


    Und wäret mer das Jahr i de Playoffs, wär's halt wieder e wiiteri, geili Einstimmung uf die - mit Abstand - geilschti Ziit im Jahr!
    Aber ebe.

    das isch das wo mich momentan am Meiste stresst: die verdammt dräcks Vorschau (sorry für d'Wortwahl, aber es isch würklich zum :kotz:) für die kommende PO und du weisch, mir sind nöd debie, dörfed aber glich nochli Grümpi gäge die andere 3 Joggle mache :friss:

    nix neues vom Kent, einfach bekanntes neu verpackt:

    Bei den Lions ist es Zeit für ein Housecleaning
    Die Zürcher schoben ihre Probleme jahrelang vor sich her – nun haben sie die Quittung dafür bekommen. Damit steigt der SC Bern als klarer Favorit ins Playoff.

    Seit fast zwei Jahrzehnten funktionieren die ZSC Lions nun schon wie die Europäische Zentralbank. Es gibt ein Problem? Lösen wir es mit Geld! Man muss das Team stabilisieren? Lösen wir es mit Geld! Man muss umstrukturieren und die Verhaltensmuster ändern? Lösen wir es mit Geld! Keine Strategie? Siehe oben.

    Wir alle wissen, was mit Organisationen passiert, bei denen man es versäumt, durchzugreifen, wenn es nötig ist. Die grundsätzlichen Probleme werden vor sich hergeschoben, es gibt immer mehr Baustellen. Und irgendwann kommt es zum Crash. Wie bei den Lions am Montagabend. Mal für Mal waren sie mit einem blauen Auge davongekommen. Aber irgendwann musste es schiefgehen. Und da sich die Probleme über Jahre angehäuft haben, wird es auch eine Weile dauern, bis die Zürcher wieder auf die richtige Bahn kommen.

    Die Garderobe der ZSC Lions ist total in Unordnung geraten – im übertragenen Sinne. Es ist Zeit für ein Housecleaning. Man muss sich von den Spielern trennen, die nicht die nötige Professionalität in jedem Training und jedem Spiel zeigen. Es muss endlich damit vorbei sein, ständig nur den Coach zu ersetzen in der Hoffnung, mit einem neuen werde es besser. Wenn die Spieler den Mut haben, in den Spiegel zu schauen, werden sie sehen, dass das Problem sie anstarrt. Nur wenn sie das erkennen, ist ein Wandel möglich.

    Ich habe schon oft geschrieben, dass ich fest davon überzeugt bin, dass grossartige Teams aus grossartigen Garderoben kommen. Ein Coach kann eine starke Leistung auf dem Eis vergessen, wenn die Kabine nicht bereit ist. Der SCB hat die meiste Erfahrung in seiner ­Garderobe. Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, das in der Heimkabine in der Postfinance-­Arena gilt – ein kollektives Bewusstsein, was von jedem Spieler erwartet wird. Es herrscht der unausgesprochene Anspruch, dass der Preis zu bezahlen ist. Und zwar jeder Preis, der nötig ist, um zu gewinnen. Es ist nicht der Coach, der das bestimmt. In dieser Hinsicht hat er nicht viel zu sagen. Und auch die Spieler sagen nicht viel. Ein Nicken hier, ein Blick in die Augen dort. Mehr braucht es nicht.

    Aus dem Playoff als Sieger hervorzugehen, ist die härteste Aufgabe im Sport. Die Kämpfer bereiten sich nun auf eine Schlacht vor. Ich erinnere mich noch gut, wie im letztjährigen Halbfinal Berns Simon Moser und ZSC-Verteidiger Kevin Klein mit unglaublicher Wucht aufeinanderprallten, unmittelbar vor Lukas Flüeler. Es war der vielleicht härteste Check, den ich je in der Schweiz gesehen habe. Die beiden prallten voneinander ab wie Eringer Kühe beim Kuhkampf im Frühling im Wallis. Klein ging mit leichten Vorteilen hervor – und gab den Zürchern damit das Gefühl, dass sie gewinnen könnten, wenn es hart auf hart geht. Bern wich ein kleines bisschen zurück. Und nur schon eine kleine Abweichung in der Denkweise ist kaum mehr zu korrigieren.

    Auf dem Weg zum Titel 2004 waren es meine SCB-Kämpfer, die diese Zweifel beim Gegner säten. Yves Sarault, Martin Steinegger, Rolf Schrepfer und Rolf Ziegler stärkten unser Rückgrat. Sie terrorisierten ihre Gegner, bis sich diese fügten. Heute müssen in Bern Tristan Scherwey, Thomas Rüfenacht, Simon Moser und Alain Berger diesen Job übernehmen. 2016 unter Coach Lars Leuenberger umschwärmten die Berner ihre Beute ständig, sie checkten jeden, der dem Puck nahekam. Es war die Geburtsstunde des frenetischen Eishockeys (Druck auf dem ganzen Eisfeld) in der Schweiz. Und die Berner spielten es perfekt.

    Letzten Winter waren Rüfenacht und Scherwey nicht so streitlustig, und Bern scheiterte. Als Coach musst du dich fragen, wie diese Schlüsselspieler am effektivsten sind. Wenn Hektik herrscht, Trashtalk gemacht wird, man sich bei jedem Unterbruch herumschubst und den Handschuh ins Gesicht streckt. Diese Spieler müssen gleichermassen gehasst wie respektiert werden. Die physischen Leader müssen physisch spielen. Da gibt es keine Ausreden. Es zählt nur noch der Sieg, und die Berner wissen am besten, was sie dafür tun müssen. Nach dem Scheitern des ZSC sind sie für mich im Playoff die klaren Favoriten.

    Wenn es nach der Logik geht, sollte der EV Zug ebenfalls seinen Platz im Final buchen. Coach Dan Tangnes lässt das frenetischste Eishockey in der Schweiz spielen. Eine Best-of-7-Serie gegen die Zuger ist etwa so, wie wenn man einen Bienenstock mit baren Händen aus dem Hinterhof entfernen müsste. Das Eishockey der Zuger ist bemerkenswert destruktiv und faszinierend. Die defensive Strategie besteht darin, Fehler zu provozieren. Die offensive, diese auszunützen. Dennis Everberg, Garret Roe und Johann Morant sind die physischen Leader eines EVZ, der nicht die Härte des SCB hat. Der Viertelfinal gegen ein aufstrebendes Lugano wird interessant werden.

    Wie schon oft gesagt wurde, basieren erfolgreiche Teams auf einer starken Mittelachse und einem guten Goalie. Mit Mark Arcobello, Andrew Ebbett und Gaetan Haas als Center und Leonardo Genoni im Tor ist kein Team besser besetzt als der SCB. In dieser Hinsicht kommt den Bernern nicht einmal ein Konkurrent nahe.

    Eishockey ist ein Sport, der auf einem Spielfeld gespielt wird, das von einer Mauer umgeben ist – der einzige dieser Art. Zumal man den Gegner an diese Mauer wuchten darf, ja sollte. Das verlangt Aggressivität und verleitet die Spieler im Playoff dazu, die Grenzen des Erlaubten auszuloten. Daran ist nichts falsch. Playoff zu spielen, ist das Härteste, aber auch Berauschendste, was diese Männer je erfahren werden. Ein Team mag Talent haben, aber zuallererst steht die Courage. Schüchtere ein oder werde eingeschüchtert. Daraus leitet sich die Antwort auf die ­berühmte Frage Hamlets ab:Sein oder Nichtsein – nämlich ein Champion.

    (Tages-Anzeiger)

    Erstellt: 08.03.2019, 00:09 Uhr https://www.tagesanzeiger.ch/sport/hockey/w…/story/28870498

    Sorry Colin, aber Du schreibst schon wieder die gleichen polemischen Sachen über AdC: ja er ist 62 und ja er ist im letzten Jahr bei Davos gescheitert, zudem hat er noch gefärbte Haare :haare:

    wer lässt sich denn jetzt noch von der Masse blenden?
    Wie bereits erwähnt: AdC ist bei uns als Feuerwehrmann gescheitert, so wie auch Aubin bei uns (notabene mit Vorbereitung über den Sommer) ebenfalls gescheitert ist (wie viele andere vor und nach ihm).

    und ja: es gab für mich unter Arno ein paar (ganz) wenige Spiele, die waren def. 100mal geiler als die ganzen Qualispiele mit Aubin.
    dies weil ich schnelles und intensives Eishockey bevorzuge, in der heutigen Zeit ist aus meiner Sicht "Vollgassport mit Hirn" angesagt (d.h. nicht nur blindlings Vollgas geben)

    Um es in Deinen Worten zu sagen: wir sind uns glaubs einig, dass wir uns nicht einig sind und ich bin der Meinung, wir sollten es langsam mit dem Trainer Thema lassen, weil wir uns im berühmten Kreis drehen und die hypothetischen Anmerkungen von keinem bewiesen/widerlegt werden können.

    Gruess, Ralf