Beiträge von larlf

    mängisch sind eusi Verein scho brutali Amateure, scho krass, wie mer en Meier i sonere Situation chan praktisch allei + schienbar nöd guet vorbereitet a sone PK lah...

    erinnered scho stark an salatic. d'präss wird sich uf die nöchste Spiel freuä!

    was ich au interessant finde: de nef söll de captain mache. irgendwie hani s'Gfühl dass es au no anderi Gschichte geh wird.

    Wür mi überrasche, wänn das Team nöd i Grüppli gspalte isch.
    à la: D'Techniker (Hüenli, Chiumiento, etc) & d'Holzfüess (costa, nef, etc)

    Für Arno Del Curto ist die Favoritenrolle in diesem Playoff-Final 2015 klar: „Zürich hat die beste Mannschaft der Liga. Darüber muss man nicht diskutieren“, sagt der Davoser Headcoach, um aber gleich auch nachzuschieben; „Dennoch waren unsere Spiele gegen den ZSC allesamt eng, auch wenn wir fast keine Tore schossen.»

    Tatsächlich schoss Davos gegen die Lions in sechs Spielen gegen vier verschiedene ZSC-Goalies (Schlegel, Boltshauser, Flüeler und Leimbacher) nur fünf Tore.

    Doch das scheint vor einer Ewigkeit gewesen zu sein.

    In den diesjährigen Playoffs stand bisher ein anderer HCD auf dem Eis. Gegen Zug schoss Davos 20 Tore in 6 Spielen, was einen Schnitt von 3.3 Toren pro Spiel ergibt und gegen Bern waren es sogar deren 14 in 4 Spielen, also 3.5 Tore pro Spiel.

    Auch defensiv weiss der HCD, trotz vieler junger Stammspieler, zu gefallen. 18 Gegentore in 10 Spielen sind wahrlich ein sensationeller Wert. Und mit Leonardo Genoni steht der, in den Playoffs bisher formstärkste Goalie zwischen den Davoser Pfosten.

    So gesehen sind die Bündner bereit, dem favorisierten Meister die Stirn zu bieten. Zumal auch der Heimvorteil keine Rolle spielen wird. Davos hat in diesen laufenden Playoffs alle fünf Auswärtsspiele gewonnen.

    Für die Aargauer Zeitung ist dann auch die Favoritenrolle im Moment nicht so klar. Sie schreibt nach den Halbfinals: „Klar ist: Die ZSC Lions werden sich im Hinblick auf die am kommenden Donnerstag im Hallenstadion beginnende Finalserie gegen den HC Davos steigern müssen.“

    Der Blick erwartet eine hochklassige Serie: „Mit ihrem Tempospiel garantieren die Davoser attraktive Partien. Und der Meister aus Zürich ist wohl die einzige Mannschaft, die diesen Rhythmus mitgehen kann.“ Und der Tagi schlägt in dieselbe Kerbe; „Damit darf sich die Eishockey-Schweiz auf einen Final der beiden laufstärksten Teams freuen.“

    ....vo de offizielle steibocksietä

    de Morgan gester im TC: "die wännd ja villicht gar nöd ufstiege, suscht wäreds nachher statt i de erste 2 linie uf eimal nur no i de 3. + 4. linie".
    hani irgendwie no interessant gfunde, au wänn ich mir das als Sportler nöd chan vorstellä: wettsch doch lieber en Ufstieg fierä, als "Jobsicherig" mache und nomal 1 Jahr im B spielä?!?

    daffos muen momentan aber au ufere Erfolgswälle riete, jedefalls schriebeds gwüssi Zietige so: mit de va's, ambüehl, forster, wieser's und genoni als "achs" + vielne junge.
    s'1. spiel gwünne wär hammer, aber irgendwie befürcht ich, dass mir wieder 10min lang schlafed + dänn bereits mit 2-3 goal hine sind.

    wird jedefalls offensiver als bisher und d'Theater"stimmig" i de Halle dörft das Jahr ändlich Gschicht sie. Wär Ziet, zum d'abc Jünger mal imne Final z'schlah!!!

    no vom Blick:

    Denis Malgin ist der neue ZSC-Prinz

    Playoffs – die Zeit der harten Männer mit spriessenden Bärten. Und eines Jungen mit Flaum ums Kinn und ganz viel Talent.

    Inmitten der bärigen Eishockey-Spieler wirkt Denis Malgin wie ein Junge, der seinen Vater zur Arbeit begleiten darf. Doch der knapp 18-Jährige ist kein Schnupper-Stift, sondern bereits ein Leistungsträger bei den ZSC Lions.

    Seit der Klotener Romano Lemm 2002 mit fünf Toren in den Playoffs glänzte, war im Alter von Malgin keiner mehr so treffsicher wie der Sohn des russischen Ex-NLB-Stars und jetzigen Martigny-Trainers Albert Malgin (48). Bereits dreimal versenkte er in der entscheidenden Phase des Jahres den Puck im gegnerischen Netz.

    Der Bub unter Männern, der bei seiner Mutter wohnt, lächelt scheu. «Es sind meine ersten Playoffs in der NLA, und es ist schön, dass ich spielen darf und das Vertrauen des Coachs bekomme», sagt er, ehe er ganz im Profi-Jargon nachschiebt: «Es ist eine Herausforderung für mich. Aber spielen muss man wie in jedem anderen Spiel.»

    Kritiker wie Kent Ruhnke, der ZSC-Meistertrainer von 2000, zweifelten an Malgin, weil er nur 1,75 m gross und 80 kg schwer ist. Doch zur Freude von Coach Marc Crawford lässt sich der Junioren-Nati-Stürmer von den bösen Genfern nicht einschüchtern. «Im Bezug auf seinen Körper ist er noch ein Junge. Aber man darf seine technischen Qualitäten und sein Gespür fürs Spiel nicht unterschätzen», sagt der Kanadier.

    «Man muss einfach schnell sein, dann erwischt es dich nicht. Und einfach mit Kopf spielen», erklärt Malgin selbst.

    Malgin spielt wohl auch nächste Saison in Zürich

    Lions-Sportchef Edgar Salis streicht heraus, dass sein junges Center-Talent über eine «360-Grad-Sicht» verfüge.

    Crawford glaubt, dass es sicher nicht schade, dass Papa Albert selbst Hockey-Profi war. Auch Denis sagt, dass sein Vater und sein Bruder Dimitri (27), der für Martigny stürmt, ihm viel helfen würden.

    Und wie sieht die Zukunft des Talents aus, das trotz geringer Masse im Sommer von einem NHL-Team gedraftet werden dürfte? «Ich denke, dass ich nächste Saison in Zürich bleibe.»

    Heute kommt es in Genf zu Spiel 6 der Halbfinal-Serie zwischen Servette und dem ZSC. Die Lions können sich mit einem Sieg das Final-Ticket sichern.

    Verfolgen Sie die Partie ab 20.15 Uhr im Stream und Ticker auf Blick.ch!

    hani gester au mal ghört, dass bi Genf diversi Krank seged! Aber ich nimm mal nöd ah, dass eine wo im Bus no reihered, nachher uf s'Iis chan und spielt.
    Wür devo usgah, dass das z'viel Kraft chostet, aber weiss halt nöd, ob mer nöd glich no paar liecht ahgschlageni mit entsprächende Medis chan ufpäppele....

    de Grat vom Genie zum Wahnsinn isch halt sehr sehr schmal, das zeigt eus de MAB immer wieder, au Gester wieder. Eusi chömed mir momentan chli wie Bayern i de Rückrundi vor: eigentlich isch mer besser und kontrolliert s'Spiel, aber bimne Gägner wo d'Schwächene chan nutze, brutal ahfällig!
    drum rächni nöd demit, dass mir die Serie gwünne werdet. es sei denn, mir würed no s'2-2 mache, aber für das müessted mir mal paar Goal meh schüsse.

    zudem verstahni de Keller nöd, wieso er nach em 1-0 so e Straf muen go neh, isch er eifach frustriert gsi, dass de Check nöd gsässe hät?

    gemäss Blick chömmer hüt abig scho forfait geh:

    Statistik sagt: ZSC fliegt raus

    Verblüffend: Jedes Mal, wenn die ZSC Lions in den Playoffs im Best-of-7-Format Heimvorteil hatten, setzte sich das Team durch, welches die zweite Partie der Serie gewann. 15-mal gingen die Zürcher bisher als besser klassierter Klub in eine Serie.

    Dabei gewannen sie 12-mal das erste Auswärtsspiel – unddanach die Endabrechnung. Nur dreimal scheiterten die Lions als Favorit: 1999 gegen Kloten, 2003 gegen Lugano und 2009 gegen Fribourg. Genau in diesen Duellen verloren sie das zweite Spiel.

    Wie jetzt in Genf (3:6). So gesehen gibt es nun kein Entrinnen mehr fürs Crawford-Team. Die statistisch fatale Pleite leitete Lukas Flüeler ein, als er einen Loeffel-Schuss aus über 40 Metern Distanz zum 0:1 passieren liess. «Ich könnte drei, vier Gründe für das Tor nennen. Doch das bringt ja nichts.

    Als Goalie muss man den Puck halten, wenn der Gegner von der eigenen blauen Linie schiesst. Da muss man nicht diskutieren», sagt der zweifache Meisterkeeper. «Das Schöne ist aber, dass ich am Samstag die Chance habe, es besser zu machen.» (S.R./C.S.)

    hüt abig gas geh und s'2-1 mache, dänn chunts guet!!!

    a no en Bericht us de NZZ und de Erklärig vom Crawford wäg em Goaliewächsel und Infos zum Cunti:

    Lukas Flüelers folgenschwerer Fauxpas
    Wer hat die besseren Nerven?

    Ein Fehler führt zum Zusammenbruch der ZSC Lions in Genf. Der Goalie Flüeler zeigt wieder einmal, warum er einer jener Spieler ist, an denen man gut ablesen kann, wie es um das Team steht.

    Die beste Figur gab Lukas Flüeler nach dem Spiel ab. Er stellte sich hin und redete Klartext: «Ich muss mich entschuldigen. Ein Goalie will seinem Team Vertrauen geben. Ich machte das Gegenteil. Mit meinem Fehler nahm ich der Mannschaft den Schwung.» Flüelers Fehler führte zu einem jener Tore, von denen man den Enkelkindern berichtet – sofern man der Schütze und nicht der Goalie war. Flüeler liess einen Schuss passieren, von Romain Loeffel aus über 40 Metern abgegeben. Das war nicht einmal ein ernsthafter Abschlussversuch, sondern eine Variante des Spielaufbaus, wie sie bei Genf/Servette immer wieder zu sehen ist.

    Schon im Oktober liess sich Flüeler auf die gleiche Weise überrumpeln. Die Lions gewannen damals im Hallenstadion trotzdem. Am Donnerstag aber reichte Loeffels 0:1 nach zehn Minuten zum Kollaps. Sechs Minuten später führte Servette 4:0, die Zürcher hatten das Spiel geradezu verschenkt. Flüeler wurde aus- und wieder eingewechselt. Dazwischen stand ein Intermezzo von Urban Leimbacher, das nach 19 Sekunden mit dem 0:3 zu Ende war. Mit der Rochade wollte der Coach Crawford das Spiel beruhigen, wie er sagte. Er greift ab und zu zu dieser Massnahme. Sie sei grundsätzlich aber «nie ein gutes Zeichen», gab er zu. Diesmal führte sie ins Chaos. Auch mit einem Time-out hätte der Kanadier seinen Spielern Zeit verschaffen können. Doch er bevorzugte die Auswechslung, weil Flüeler in seinen Augen auch bei D'Agostinis 0:2 nicht die beste Figur abgegeben hatte.

    Flüeler entpuppte sich an diesem Abend wieder einmal als einer jener Spieler, an denen gut abzulesen ist, wie es um das Team steht. Marc-André Bergeron gehört auch zu dieser Gruppe, Mathias Seger, Severin Blindenbacher und Luca Cunti ebenfalls. Dessen Einsatz heute Samstag ist ungewiss. Er fiel am Donnerstag mit Bauchmuskel-Problemen aus. Flüeler spielte eine hervorragende Qualifikation. Als zweifacher Meister verfügt der 26-Jährige über viel Erfahrung, und auf Rückschläge konnte er bisher stets reagieren. Jetzt ist er wieder an einem Punkt angelangt, an dem eine Steigerung nötig ist. In den Play-offs wirkte Flüeler nicht unwiderstehlich, sondern viel eher wie ein Goalie, der unter seinen Möglichkeiten bleibt.

    Des einen Leid, des andern Freud: Nach dem ersten Halbfinal stand Flüelers Gegenüber Robert Mayer noch in der Kritik. Sein wirrer Auftritt mit provozierten Strafen, missglückten Ausflügen und einem Fehlgriff ist kein Thema mehr. Nun sind alle Augen auf Flüeler gerichtet. Den Humor zumindest hat er noch nicht verloren. Als erste Geste der Wiedergutmachung versprach er, seinen Kollegen eine Runde Pizza zu offerieren – ein Ritual, das normalerweise nur nach einem Shutout fällig wird.

    Flüelers Fauxpas prägte das zweite Halbfinal-Duell. Ebenso bemerkenswert war aber, wie schnell die Zürcher aus dem Gleichgewicht gerieten. Sie fingen sich zwar wieder und hatten starke Phasen, waren bis zum 0:1 sogar gefährlicher gewesen. Moral ist zweifellos vorhanden. Doch die Schwankungen bleiben eine gefährliche Schwäche.