Beiträge von larlf

    ähm, sorry, isch so ok? http://www.tagesanzeiger.ch
    Aber als Hockeyeinzelrichter händs sicher die richtig Person gfröged..., ob morn no es Interview mit em Pfarrer Sieber dezue chunt?
    Was er hingäge sicher chönt erkläre, evtl. ja au Du, was isch de Underschied bim Eventualvorsatz und de Fahrlässigkeit?

    Bisch Du Richter, dass Du d'Antowrt scho weisch oder doch eher en Fan, wo au i 5 Jahr no über de verpassti Titel (natürlich nur wäg em Wieser!) träumt?
    I dim Artikel staht suscht eigentlich das:
    "Sollte Yapi (auf Druck des FCZ) den juristischen Weg einschlagen, blüht Wieser ein Gerichtsverfahren mit ungewissem Ausgang. Der Richter müsste entscheiden, ob ein direkter Vorsatz, ein Eventualvorsatz oder nur Fahrlässigkeit im Spiel war."

    Mini komisch Meinig baiert allei uf 20 Jahr Erfahrig als Verteidiger und uf nüt anderem.

    Disziplin isch Kopfsach und au "Kopfsach" chasch trainiere, aber ich nimm nöd ah, dass er das meint. Gaht wohl eher drum, dass sie sich nöd nach eme Vorsprung vo 1-2 Goal gah lönd, statt uf 10-0 erhöche. Isch keis neus Thema i de Quali, da ine und hät e gwüssi Berächtigung, vor allem wänns dänn im Feb. nöd chönd umschalte (aber bis dänn gahts ja zum Glück nochli)

    «Einige Spieler haben Knie wie 70-Jährige»
    Der Kniespezialist Matthias Steinwachs erklärt, was der gefoulte FCZ-Spieler Gilles Yapi durchmacht – und warum das Knie des Menschen eine evolutionäre Fehlkonstruktion ist.

    Haben Sie sich die Szene angesehen, wie Sandro Wieser dem FCZ-Spieler Gilles Yapi das Knie kaputt tritt?
    Mehrmals.

    Das seitwärts durchgebogene Gelenk – ein schrecklicher Anblick.
    Zweifellos. Aus medizinischer Sicht sind die Aufnahmen allerdings interessant, weil man Verletzungsabläufe selten so genau abgebildet findet.

    War Ihnen die Diagnose sofort klar?
    Als erfahrener Orthopäde sieht man dreidimensional vor sich, was im Knie passiert. Eine klassische Komplexverletzung. Beide Spieler laufen, die Geschwindigkeiten addieren sich. Der Haupttreffer kommt von der Seite. Innenband, Knorpel, Kreuzbänder und der Meniskus reissen. Bildlich gesprochen sind damit zwei von vier Säulen, die das Knie stützen, kaputt.

    Sind derart krasse Unfälle selten?

    Nein. Im Profifussball kommen Kombinationsverletzungen relativ häufig vor. Als Profisportler arbeitet man im Grenzbereich, wo solche Dinge passieren können. Das muss man akzeptieren.

    Wird Yapi wieder spielen können?
    Fussball spielen, sicher. Ich glaube aber kaum, dass er es auf professionelles Niveau zurück schafft. Die gerissenen Bänder lassen sich gut ersetzen. Das Problem liegt in den kaputten Knorpeln, wobei ich nicht weiss, wie stark diese bei Gilles Yapi beschädigt wurden. Auf das Knie drücken bei bestimmten Bewegungen Kräfte, die dem Achtfachen des Körpergewichts entsprechen. Knorpel gleichen den grössten Teil dieser immensen Last aus. Ohne sie wirkt der Druck direkt auf die Knochen. Das schmerzt enorm.

    Warum heilen Knorpel schlecht?
    Sie regenerieren nicht von selber. Es gibt heute verschiedene Verfahren, Knorpelzellen künstlich zu vermehren. Man kann sie aus Stammzellen im Knochenmark gewinnen. Oder man operiert sie aus dem Knie heraus, vervielfacht sie im Labor und setzt sie wieder ein. Dank den verschiedenen Methoden erreichen wir bei bis zu 90 Prozent der Fälle gute bis sehr gute Resultate. Doch für den Spitzensport reicht es meistens nicht.

    Trotzdem stehen Profifussballer oft schnell wieder auf dem Feld.

    Die Frage lautet, wie lange sie durchhalten. Die Belastung im Spitzensport ist so hoch, dass Schwachstellen schnell zerschleissen. Manche Spieler haben dann mit 35 die Knie von 70-Jährigen. Ein künstliches Gelenk sollte man aber nicht vor dem 55. Lebensjahr einsetzen, da es nur 15 Jahre hält und sich höchstens zweimal ersetzen lässt. In den 20 Jahren dazwischen müssen die Sportler ein stark eingeschränktes Leben erdulden.

    Sollten Sie nicht verhindern, dass Sportler zu früh wieder einsteigen?
    Fussballer haben nur eine bestimmte Zeit, in der sie spielen und Geld verdienen können. In diesen Jahren wollen sie rasch auf den Rasen zurück, selbst wenn das Gelenk noch lottert. Auch die Vereine, die in die Spieler investiert haben, machen Druck. Ich verstehe das. Trotzdem sind es schwierige Diskussionen.

    Sie gehen als Arzt also fragwürdige Kompromisse ein?
    Ich würde lügen, wenn ich Nein sagte. Eine Therapie muss sich auch nach der Umsetzbarkeit richten. Wenn jemand deswegen den Job verliert, ist sie nicht viel wert. Medizinische Kriterien zählen nicht absolut. Als Orthopäde weise ich aber immer auf drohende Schäden hin.

    In welcher Sportart müssen Athleten möglichst schnell zurückkehren?
    Im Fussball, das ist Big Business. Im Skisport etwa geht es weniger ums Geld, da zählen längerfristige Leistung und nationales Prestige. Bei Swiss-Ski gibt man den Sportlern genug Zeit, um eine gründliche Rehabilitation zu machen.

    Lässt sich ein Knie dopen?
    Mit Cortison und anderen Substanzen kriegt man Entzündungen kurzfristig in den Griff. Dabei macht man den Gelenken aber keinen Gefallen.

    Die Skizeit startet bald. Was bedeutet das für Kniespezialisten?
    Hochsaison. Sie zieht sich von November bis April. Im Januar und Februar behandeln wir die meisten Verletzten. Die Leute machen Ferien, wagen sich untrainiert auf die Piste. Oft ist Alkohol im Spiel. Am Nachmittag gönnt man sich eine Pause, trinkt ein paar Gläser, der Körper entspannt sich. Auf der letzten Abfahrt erwischt man einen unerwarteten Schlag, das Kreuzband reisst.

    Erhöhen Carving-Ski das Risiko?
    Ich glaube. Die enge Kurvenführung bringt einen höheren Druck auf Muskeln und Gelenke. Ich kenne allerdings keine Statistiken, die das belegen.

    Im Büro ruht das Knie. Sind Knieverletzungen ein Freizeitphänomen?

    Fast alle Knieverletzungen geschehen beim Sport. Fussball und Skifahren sind am gefährlichsten, weil sie riskante Drehbewegungen nötig machen. Je mehr Freizeit die Menschen haben, desto häufiger treten Knieverletzungen auf.

    Das kaputte Knie als Luxusproblem?
    Man darf die psychologische Bedeutung nicht unterschätzen. Viele Menschen stehen beruflich unter hohem Druck. Sie nutzen den Sport, um sich psychisch zu stabilisieren. Wenn dieses Ventil wegen einer Verletzung wegfällt, haben sie Probleme, ihr inneres Gleichgewicht anderweitig herzustellen. Selbstbild und Leistungsverständnis wanken. Ich kann das gut nachvollziehen.

    Fahren Sie Ski, spielen Sie Fussball?
    Beides. Auf den Ski rase ich aber nicht mehr wie mit 20, ich bin zum Schönwetterfahrer geworden.

    Sind Sie immer heil geblieben?
    Ich habe meine Knie mehrmals verletzt. Das hilft mir, meine Patienten zu verstehen. Ich weiss aus persönlicher Erfahrung, wie sich das alles anfühlt.

    Was fasziniert Sie am Knie?
    Es gehört zu den komplexesten Gelenken des Menschen. Gleichzeitig hat es sich evolutionär am wenigsten gut entwickelt. Das Knie setzt sich aus Elementen zusammen, die teils schlecht zueinanderpassen. Es braucht Bänder und Menisken, um die instabile Struktur zusammenzuhalten. Bei einem gewöhnlichen Pfannengelenk wie der Hüfte funktioniert dies einfacher und effizienter. Das Knie bildet einen Schwachpunkt in der menschlichen Anatomie.

    Warum diese Fehlentwicklung?
    Wir stammen von Vierfüssern ab. Für deren Bedürfnisse reicht die Kniekonstruktion. Durch den aufrechten Gang hat das Knie beim Menschen eine zentrale Funktion bekommen. Es trägt die Hauptlast, die ganze Statik ruht darauf. Das macht es anfällig für Verletzungen.

    Bekommen deshalb so viele Menschen im Alter Knieprobleme?
    Sie können mit einem Knie 100 Jahre alt werden, ohne dass es Schaden nimmt. Warum zahlreiche Menschen zwischen 40 und 60 an Arthrose erkranken, ist bis heute nicht klar. Aus Veranlagung? Wegen zu viel Sport? Ungesundem Leben? Da gibt es Hunderte von Theorien dazu.

    Haben unterschiedliche Kulturen unterschiedliche Knie?
    Durchaus. Menschen im arabischen Raum beten täglich auf ihren Knien. Bei Prothesen muss man daher darauf achten, dass sie sich stark und lange beugen lassen. In Europa ist das nicht nötig.

    Wie lebt man knieschonend?

    Übergewicht schadet, Bewegung hilft. Fussball und Skifahren sollte man meiden. Joggen geht ohne Probleme, weil das Knie dabei nicht verdreht.

    Nützen Kniebeugen?
    Sie trainieren die Oberschenkelmuskeln, haben aber den Nachteil, die Kniescheiben stark zu beanspruchen. Je nach Qualität der Kniescheiben kann diese Übung sogar schaden.

    Gibt es weitere Vorurteile gegen das Knie, die sich hartnäckig halten?
    Momentan herrscht der Glauben, dass man bei Knieverletzungen erst einmal mit dem Behandeln zuwartet oder gar nichts unternimmt. Das ist o. k., solange der Patient das gerissene Kreuzband kaum beansprucht oder sich Stabilität einstellt. Oft trifft das nicht zu. Dann kumulieren sich die Spätfolgen, Knorpel und Meniskus zersetzen sich. Wenn man eine Instabilität nachweisen kann, befürworte ich frühes Eingreifen. Abwarten mag kurzfristig billiger kommen. Später steigen die Kosten um ein Mehrfaches.

    Es liegt nahe, dass Sie als Chirurg diese Position vertreten.
    Ich behandle meine Patienten so, wie es die Verletzung verlangt. Das Ganze ist ein Reizthema, fast ein Glaubenskrieg. Mir fehlt eine sachliche Diskussion unter Experten, die täglich mit dem Knie zu tun haben. Neuere internationale Studien zeigen aber, dass bei richtiger Diagnose frühes Eingreifen die besten Ergebnisse bringt.

    Wenn Sie im Sommer all die nackten Knie betrachten, sehen Sie sofort, ob eines gesund ist oder nicht?
    Es gibt klare Anzeichen dafür: die Breite des Gelenks, das Aussehen der Oberschenkelmuskulatur, leichtes Hinken, kurze Schritte. Wer Knieprobleme hat, macht unbewusst Schonbewegungen.

    Wann finden Sie ein Knie schön?
    Wenn alle Achsen gerade verlaufen und die inneren Strukturen perfekt aufeinander abgestimmt sind. Das sieht man selten, meist nur bei Jugendlichen.

    (Tages-Anzeiger)
    (Erstellt: 15.11.2014, 07:49 Uhr)

    Ich finde die Aktion von Wieser auch scheisse und als Profi gehört es dazu, dass er öffentlich be- & verurteilt wird. Er ist schon bestraft, durch die Folge seines Fouls, und wird je nach Ausgang auch finanziell dafür belangt.

    Snowcat:
    Niemand denkt in dem Moment an eine Verletzung des Gegners, sondern konzentriert sich nur auf die Balleroberung. Sobald du merkst, dass du zu spät bist, hast du bei dem Tempo einen Bruchteil um zu entscheiden, wie die Aktion weiter geht. Wiesers Entscheid war def. falsch, ich vermute, dass er übermotiviert war, was es auch nicht entschuldigt.

    Deshalb sage ich, es kann passieren, sollte aber nicht. Und ich denke, dass er durch sein Gewissen genug bestraft ist und nicht zusätzlichen Hass braucht.

    Mit einprügeln meine ich, dass man shitstorms gutheisst und ihm jegliche Absichten unterstellt. Er wollte ihn bestimmt nicht verletzen.
    Die schlaflosen Nächte wird Wieser wahrscheinlich auch so haben...

    Meiner Meinung nach macht man sich selber auch zu einer Art Täter, wenn man gewisse Grenzen überschreitet und den eigentlichen Täter anprangert und auf ihn einbashed; Was bei gewissen shitstorms der Fall ist.

    Sein Alter erwähne ich, weil dann ziemlich sicher die meisten Jungs mal Scheisse gemacht haben. Die Meisten verdienen aber eine zweite Chance, je nach Einsicht und wie derb Grenzen überschritten wurden.
    Yapi ist nicht gestorben, er hat ihn nicht abseits des Spielgeschehens gefoult. Es war ein grobes Foul, mit schlimmstmöglichem Ausgang für Yapi's weitere Karriere.
    Nicht mehr und nicht weniger.

    Schlussendlich kann Wieser auch nichts dafür, dass ihr vor Yapi schon zwei solche Vorfälle erleben musstet.

    Canepa's Emotionen verstehe ich schon, aber bin der Meinung, er ist in seinem Amt ein Vorbild und daher finde ich es schlecht, wenn er solche Aussagen macht.

    Wow, RACHE + Schadefreud isch immer super: nur das bringt eim wieter...

    ihr verlangt Alle, dass ein 21-jähriger sich seinen Aktionen bewusst ist, was ok ist, ABER: selber auf ihn "einprügeln" und wenn es andere machen, für gut befinden?!?
    Finde ich derb, hätte ich hier nur von ganz wenigen erwartet, vor allem wenn man bedenkt wie uralt das Durchschnittsalter hier ist und wie man sich über Fan-/Clubbrillen von anderen beschwert.

    Canepa kann sich für seinen Spieler einsetzen, aber was er macht, ist ein Schauspiel, als ob er das Knie kaputt hätte und angegriffen worden ist.
    Euer Präsi kann auch ganz in Ruhe, ohne grossen Aufschrei, hintenrum wirken und schauen, dass es Yapi an nichts fehlt und er zu seinem Recht kommt.
    Und zum Abschluss: Hut ab von Yapi, wie er mit dem Schicksalsschlag umgeht!

    klar weiss jede, was passierä chan: aber dänn muesch ufhöre Fuessball spielä, will dänn häsch Angst und gasch nur halbpatzig in 2Kampf.
    jedä Zweikampf birgt potentielli Verletzigsgfahr... aber wäge dem isch es i 99% kei Absicht, en andere z'verletzä!!! (und das verstahn ich under: d'Aktion isch vorsätzlich gsi)

    Logisch isch es schlimmer wänn eine durezieht oder mit em gstreckte Bei ahz'rusche chunt, als en Check, aber wer "verlürt" im Normalfall? Dejenig wo zrugg zieht oder mit Angst drie gaht, nöd de wo durezieht. Wie scho gseit: das sind Entscheidige innerhalb vo Bruchteil, im Profitum no schnäller als bi eusem Niveau, und wännd entschiede häsch, dänn chasch's nur no schwer ändere. Falls überhaupt.
    Siehe au s'Interview vom Wehrli dezue: http://www.blick.ch/sport/fussball…-id3263803.html

    guet, d'Frag isch halt da: wie wärs i dem Forum, wänns umgekehrt wär und en Aarauer gschlisse worde wär und de FCZ'ler verklagt werde söll?
    oder: wie wür de Herr Canepa i dem Fall reagierä?

    Zu 2. Klar, klagt ihr demfall auch jemanden an, wenn das Wetter nicht stimmt oder ein anderer Anlass in Tsüri ist?

    Auch der Fussball ist halt ein Spiegelbild der Bevölkerung: praktisch alles was sich auf den Strassen rumtreibt, findet man in einer (ähnlichen) Form halt auf auf oder neben dem Fussballfeld.
    Aber das hat weniger mit dem Fussball an und für sich zu tun, sondern mehr mit der allgemeinen Respektlosigkeit anderen gegenüber! (Welche früher in den meisten Fällen nicht in körperlicher Gewalt ausgeartet ist, hingegen ist es heute schon fast normal, jemanden bewusstlos zu prügeln.)

    Was hat der Canepa Club für einen finanz. Schaden?
    Yapi ist versichert & somit ist das gedeckt!
    Oder klagt Canepa auf die verlorene CL Teilnahme?

    Klar war Yapi wohl ein Schlüsselspieler, aber wenn man wegen 1 Ausfall den Meister abschreiben muss, dann war es sowieso nicht realistisch! Evtl ein CH Fussball Problem, dass ausser Basel niemand so einen Ausfall kompensieren kann; Auch ein Grund, weshalb sie Serienmeister sind...

    und zum Schluss: ob zbdp aus einem reinrutschen, kein Foul, ein leichtes oder ein derbes Foul entsteht, wissen 99% nicht bei der Entscheidung es zu versuchen und Bruchteile entscheiden über den Ausgang der Aktion. Erst recht bei der Geschwindigkeit im Profifussball

    klar isch es scheisse, für de yapi + club, aber mer chan das au i dere situation mit ere gwüsse souveränität mache (i dem amt/alter).

    beträffend vorsätzlicher körperverletzig:
    das wär ja dänn au jedes drie rutsche, wo einä z'spat isch.

    Isch genau so, wie de Wieser gschriebe hät: Du muesch Dich im Sport innerhalb vo Bruchteil für oder degäge entscheide und wänns ganz dumm lauft, dänn chunts so use wie bim Yapi!
    au wänn s'Foul brutal isch, ich bin glich de Meinig, dass das kei Absicht gsi isch und er (so doofs tönt) eifach z'spat chunt.

    Dass de Yapi oder sini Versicherig chan (wahrschinlich wird) go Klag ihreiche, isch ihres Ding und hät demit z'tue, dass en Sportinvalid halt au gnueg chostet; Falls er würklich niemeh spielä chan. Aber was genau de Canepa wett, wo immerno voller Emotione isch, das begrief ich def. nöd! Jedem Spieler wür mer nachher säge, er söll sich vorher überlege, was er i de Medie uselaht... und im Gägesatz zu all denä Jungs, hät er doch scho paar Jahr a Erfahrig i dem Business (chönt mer jedefalls meinä).

    us de NZZ:

    Auftritt Salatic

    Stephan Ramming, Zürich

    War da was? Da war doch was. Die 60.Minute war vorbei, und Vero Salatic hatte nach seinem Treffer zum 1:0 eine ausgiebige Jubel-Tour absolviert. Das GC-Trikot hatte er sich vom Leib gerissen, in die Luft war er gesprungen, jeder seiner Teamkollegen hatte ihn geherzt und gekost, sogar Goalie Vasic war die siebzig Meter zu Salatic gerannt, um ihn zu umarmen. Und als die ganze Jubel-Arie beendet war und sich Salatic bereits das Trikot wieder überzustreifen begann, erinnerte er sich. Da war doch was. Also trabte Salatic zu seinem Trainer Michael Skibbe und gab ihm die Hand.

    Skibbe hatte gemeinsam mit dem GC-Verwaltungsrat am 31.August Salatic suspendiert, zuletzt gespielt hatte der ehemalige Captain in der Meisterschaft am 16.August beim 2:1-Sieg in Aarau. Das Tischtuch sei zerschnitten, Salatic werde nie mehr unter ihm spielen, hatte Skibbe danach gesagt. Salatic erstritt sich vor Gericht das Recht, ins Training zurückzukehren, am Mittwoch erfolgte dann die überraschende Kehrtwende: Der GC-Präsident Stephan Anliker entschied, die Suspendierung sei aufgehoben. Skibbe sprach vor dem Match zerknirscht von den übergeordneten Interessen, in deren Dienst er sich gemeinsam mit Salatic als Angestellter des Klubs stellen werde. Wie die Geschichte weitergehen wird, muss sich weisen. Ein Händeschütteln, ein Sieg und drei Punkte reichen nicht aus, um die Streitigkeiten zwischen Trainer und Spieler sowie in der Klubführung unter den Tisch zu wischen. «Ich freue mich sehr, dass Salatic zum Matchwinner geworden ist», sagte Skibbe.

    Von Beginn an hatte ihn der Coach aufs Feld geschickt, in der gewohnten Position im zentralen Mittelfeld. Salatic spielte nach über zweieinhalb Monaten ohne Wettkampfpraxis so, als wäre er nie weg gewesen. Er dirigierte, organisierte und gab so seiner Mannschaft jenen Halt, den sie in den vergangenen Wochen oft vergeblich gesucht hatte.

    Allerdings flaute nach den ersten munteren zehn Minuten die Partie bald einmal ab. Die St.Galler liessen die Grasshoppers gewähren und neutralisierten das Geschehen. Zu notieren waren lediglich eine von Ngamukol verpasste Hereingabe von Pavlovic, ein Schuss und ein Freistoss von Caio für die Grasshoppers und ein geblockter Abschluss von Tafer für St.Gallen. Dann war die erste Halbzeit vorbei. Doch bereits die ersten drei Minuten nach der Pause deuteten an, dass GC «den Sieg unbedingt wollte», wie der St.Galler Coach Jeff Saibene sagte. Ravet, Caio und Abrashi kamen für GC zu Chancen. Nachdem in der 53.Minute Cavusevic an Vasic scheiterte, wies Salatics Treffer auf Zuspiel des bis dahin unglücklichen Dabbur die Partie in die Richtung der Grasshoppers. Dabbur belohnte sich am Schluss mit zwei Goals.

    Nach neun Pflichtspielen ohne Niederlage verlor St.Gallen zum ersten Mal seit dem 31.August und sieht sich nun fürs Erste gebremst in der bisher guten Saison-Performance. Gegen die Grasshoppers blieben die Ostschweizer matt und boten vor allem in der ersten Halbzeit viel zu wenig, um den Gegner in Verlegenheit zu bringen. Noch vor zwei Wochen hatten sie im gleichen Stadion gegen den FC Zürich noch eine überzeugende Darbietung gezeigt. Doch das war vorbei, der Abend gehörte nur einem: Veroljub Salatic und seiner wundersamen Rückkehr.

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    s'interview hät er au guet vorbereitet + sich nöd uf d'frage iilah, mal luege wie's wieter gaht.
    jetzt chömmer, glich wie lüdenscheid, s'fäld vo hine ufrolle :)

    Zitat von Reto


    Häsch Priise gfunde?
    Wär scho no e geili Sach, aber wird au sin Priis ha.

    Han e Offerte übercho, u.a. für 20m2 (leider) ohni Bande i de Offerte, für "en höche 4 stellige Betrag". Was ich zwar gnueg, aber glich zahlbar finde, für privati.
    zum glück hani (no) kein platz defür, sust wärs def. es thema.