Beiträge von Ari

    ja mein mitleid bei hardcore rauchern mit lungenkrebs hält sich auch in grenzen...

    aber das heisst ja nicht, dass es mir egal ist, wenn jemand daran erkrankt, der mir nahesteht (oder ich selbst...wobei ich fast clean bin mittlerweile) oder ich das gar wem gönne. nein ein gewisses mitleid ist da..v.a. mit dem umfeld...ev. haben die Kinder etc...und eben longcoivd gönne ich eh niemandem

    bei dem covid-scheiss kommt aber leider noch dazu, dass es im gegensatz zu lungenkrebs ansteckend ist (und man somit sein umfeld und auch die behandelnden ärzte und pfelger gefährdet) und wenn es so weiter geht (ich hoffe es wirklich!! nicht) ev. gar wieder OP's verschoben werden müssen

    Aber mir sind diese Spitaleintritte auch aus einem anderen Gesichtspunkt ein riesen Dorn im Auge: Ich will auch keine Verschärfung der Massnahmen...wer will da schon?! Aber wenn es die nächstens 2-3 Wochen so weiter steigt, droht das nunmal um die Spitäler und Angestellten zu schützen...und wenn wirklich 90+% aller Patienten nicht geimpfte sind, dann werde ich wirklich aggro, da am schluss wieder alle eingeschränkt werden wegen der verweigerer (welche parallel noch am meisten über einschränkungen jammern...welch widerspruch)

    wie gesagt sind die fallzahlen quasi vernachlässigbar und keine messgrösse solange nicht jeder bürger täglich testet--->die spitaleintritte sind aber relativ aussagekräftig! Nur leider gehen die Spitaleintritte immer erst verspätet hoch

    das bag hat die 120 pro tag über längere zeit sicherlich erfunden...wie wir auch in einer diktatur leben in der alles gemacht wird was mushu und ich wollen?!

    fakt ist, jeder spitaleintritt (egal wegen was) ist eigentlich einer zu viel und 100 pro tag ist def. kein zuckerschleck (ausser du hast 120 austritte am tag und dir ist das allfällige leid der betroffenen egal (ok wenn sie nicht geimpft sind, hält sich mein mitleid mittlerweile in grenzen)).

    was wir machen, wenn ein virus kommt das du beschreibst, kann dir wohl niemand beantworten...ev. gehen wir zu grunde, ev. nur die ohne ffp2 maske ev. nur die ohne bunker-->kommt wohl auf den virus und die möglichkeiten zum schutz an....wirklich vorbereitet sind wir wohl kaum wie das debakel vor 1.5 jahren zeigt (und auch die heutige impfbereitschaft)¨

    ich kümmere mich aber lieber um das hier und jetzt

    die 93 personen heute gingen wohl zum spass ins spital, nichts steigt und der virus ist eher ungefährlich und meine 2 verwqndten wären ohne virus an weiss ich was gestorben…danke roli…unter dem gesichtspunkt verstehe ich nichtimpfer doch noch

    aber ja wenn was geschieht dann ausweitung des zertifikats, um den impfdruck zu erhöhen (wohl wirklich fast die einzige option wenn es jetzt nicht abflacht)…alles andere ist kaum mehr möglich

    mein post war zu früh...gestern gingen 60 ins spital...

    heute waren es 95

    nichts schiesst nach oben..wirklich nichts

    doch...die frage ist nur, ab wann es uns kratzen soll und da sind wir uns wohl uneinig...ich find diese zahlen definitiv besorgniserregend

    roli jetzt mal in aller ruhe hard facts:

    Ich dachte wir sind uns einig, dass einzig und alleine die Spitaleinweisungen zählen als richtgrösse...zumal du weniger testen propagierst um die fallzahlen zu senken...

    und nun schreibst du im ernst: "nichts „schiesst“ in die höhe, wirklich nichts!"

    vor 5 Wochen schreibst Du: 0-3 Spitaleintritte pro tag...ich antworte ja zur zeit siehts gut aus

    vor 3 wochen schriebe ich 15 spitaleintritte pro tag...das sei noch nicht schlimm, aber gehe in die falsche richtung

    letzte woche schreibe ich 30 spitaleintritte pro tag und erwähne dass das wirklich in die falsche richtung geht

    gestern waren es 62 spitaleintritte an einem tag

    ob es in 3 wochen über 100 sind oder gar noch mehr, keine ahnung...die tendenz weist aber zumindest etwas darauf hin

    aber "nichts schiesst in die höhe..wirklich nichts"-->einfach falsch oder wie willst du mir da erklären, dass diese zahlen nicht hochgingen?!

    mag sein, dass wir auch 100 oder 150 spitaleintritte am tag stemmen können, aber ich fühle mit den warnenden stimmen, welche an der front arbeiten und sich heute in allen zeitungen melden

    aber ja es ist einfacher zu behaupten, alles sei unter voller kontrolle. ich zitere nochmals: "in vielen us bundesstaaten funktioniert das ohne probleme"-->da lagst du vor 4 wochen auch falsch, da die heute zumindest arg schwimmen...reines schönreden ist ev. auch nicht die lösung

    und nochmals: ich will (noch) keine verschärfung...erst wenn die spitäler am limit sind, aber ich will, dass möglichst viele zur impfung gehen (und da sind wir uns wohl sogar einig) nur scheint dass eine grosse masse in unserem land nicht zu kratzen...und das kotzt mich an. ich bin auch der meinung, dass viele nicht impfen, weil das ganze so verharmlost wird wie von dir...wir haben ja alles locker unter kontrolle...das kann man aus dem sofa oder brüostuhl gut sagen ja

    PS: Todesfälle sind nicht alles...wenn wirklich gemäss einer Schweizer Studie 2.5 % aller Kinder Langzeitfolgen hat, finde ich das auch unschön...und by the way finde ich es auch sehr unschön und wirklich tragisch, wenn jeden fucking tag 60 menschen in unserem kleinen land ins spital müssen wegen dem scheiss

    häh? feige? ja ich gelte allgemein als sehr feiger zeitgenosse...haha

    unfundierte prognosen? ich schreibe seit wochen, dass ich nicht wage eine prognose abzugeben...es kann sein, dass es aufgeht dank der impfung, es kann aber auch sein, dass wir nochmals in den hammer laufen (und ja die chancen dafür sind logischerweise grösser wenn man wie von roli gewünscht nicht mehr testet)

    ich bin NICHT für verschärfungen im moment, aber ich bin der meinung, dass eine gewisse vorsicht angebracht ist, v.a. wenn man die aussagen von der front liest (ich finde das interview von herrn Ständer xmal besser wie viele andere wischiwaschi texte, da von der front und mich beunruhigt auch was in amerika tw. droht, da die einige wochen voran sind....sehr unfundiert ist das nicht sondern realität)

    das einzige was ich wirklich anprangere ist die scheiss impfmoral plus habe ich wenig verständnis für personen, die sagen wir seien 100 % über den berg. das kann niemand wissen

    Anbei noch ein Interview mit jemandem von der Front (arbeitet mit meiner Frau zusammen)....zumindest mir sind frotberichte lieber wie irgendwelche theoretiker (beider seiten):

    «Es geht wieder los» – Chefarzt Sven Staender zur Corona-Lage in den Spitälern

    Sven Staender arbeitet auf der Intensivstation in Männedorf. Die Zahl der Corona-Patienten habe in den letzten Tagen wieder angezogen, sagt er im Interview mit watson. Zudem habe sich die Situation auf der Intensivstation verschlechtert seit den ersten Wellen.

    Wie sieht es auf der Intensivstation aus? Behandeln Sie Covid-Patienten?

    Sven Staender: So ungefähr vor 10 Tagen ist es wieder losgegangen. Die Covid-Patienten kommen wieder und sie werden wieder intensivpflichtig. Wir merken das an der Front. Es zieht wieder an. Wir müssen wieder vermehrt Personen ans Beatmungsgerät anschliessen. Das ist nicht nur bei uns in Männedorf so, sondern auch in den anderen Spitälern, mit denen wir in Kontakt stehen.

    «Die allermeisten Patienten sind ungeimpft.»

    Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit sagte am Dienstag, die Situation auf den Intensivstationen sei derzeit noch unbedenklich. Teilen Sie diese Einschätzung?

    Im Moment haben wir noch Kapazitäten. Stand heute können wir noch problemlos Patienten aufnehmen und behandeln.

    Wer kommt auf die Intensivstation? Sind es vor allem ältere Personen?

    Die Patienten sind deutlich jünger als noch bei der ersten und zweiten Welle. In der Regel behandeln wir jetzt Personen, die unter 60 oder gar unter 50 Jahre alt sind. Auf die Intensivstation kommen zum Grossteil ungeimpfte Personen, geimpfte Personen sind deutlich in der Minderheit.

    Sie behandeln aber auch geimpfte Personen?

    Ja, das gibt es leider auch. Der letzte doppelt geimpfte Patient war jedoch über 70 Jahre alt. Aber wie gesagt: Die allermeisten Patienten sind ungeimpft.

    Gibt es neue Medikamente, mit denen die Patienten behandelt werden?

    Nicht wirklich. Da gibt es noch keinen Durchbruch. In der Frühphase wird nach wie vor Remdesivir verabreicht. Wir geben auch Steroide, aber das haben wir schon während der zweiten Welle gemacht.

    Die Antikörper-Kombinationstherapien werden noch nicht eingesetzt?


    Nein, die finden noch keine breite Verwendung. Grundsätzlich werden die Patienten immer noch mit den gleichen Medikamenten behandelt wie in der zweiten Welle.

    Neu ist die Delta-Variante dominant. Hat dies eine Auswirkung darauf, wie lange die Patienten auf der Intensivstation liegen? Kürzer oder allenfalls länger?

    Die Patienten kommen jetzt erst gerade wieder. Von dem her kann ich dazu noch nichts sagen. Es ist natürlich zu hoffen, dass die jüngeren Patienten nicht so lange bleiben müssen. Aber da bin ich wenig zuversichtlich. Schon während der zweiten Welle mussten auch jüngere Patienten lange auf der Intensivstation bleiben.

    Wenn sich die Fallzahlen nochmals verdoppeln, drohe wieder eine Überlastung des Gesundheitssystems, sagte Taskforce-Chefin Tanja Stadler am Dienstag. Was löst das bei Ihnen aus?

    Uns allen ist relativ unwohl. Wir haben jetzt August und es zieht schon wieder an. Das macht uns Sorgen.

    Hat Ihr Team noch Energie, um eine neue Welle an Corona-Patienten zu behandeln?

    Eine gewisse Frustration ist schon zu spüren. In der Schweiz hätten wir die Kapazitäten, eine hohe Impfquote zu erreichen. Jetzt machen hier aber schon wieder die Impfzentren zu, weil die Nachfrage so gering ist. Gleichzeitig zieht die Situation hier wieder an. Die Situation auf der Intensivstation zudem schwieriger geworden.

    Weshalb?

    Es hat nach den ersten zwei Wellen zahlreiche Berufsaussteiger gegeben. Wir haben diverse Stellen, die wir nicht besetzen können. Wir machen uns ernsthaft Sorgen, wie sich die Situation in den kommenden Wochen weiter entwickelt. Wenn das uns alles nochmals um die Ohren fliegt, ist das nicht gut.

    Was sind die Gründe dafür? Weshalb gab es so viele Berufsaussteiger?

    Die Betreuung von Covid-Patienten ist körperlich sehr anstrengend. Wenn man an all die Schutzbekleidung denkt: Überschürzen, teils Doppelmasken, Schutzbrillen und so weiter. Zudem ist es auch emotional belastend. Die Behandlungen erstrecken sich oft über einen langen Zeitraum und sind am Ende nicht selten frustrierend, da es trotz all der Bemühungen einen fatalen Ausgang gibt. Zudem ist man permanent diesem Virus ausgesetzt und eine gewisse Angst, sich trotz maximaler Schutzmassnahmen selbst anzustecken, schwingt immer mit.

    «Ich persönlich ärgere mich über aber schon über die schlappe Impfquote von 50 Prozent.»

    Gibt es ungeimpfte Personen, die während der Behandlung ihren Entscheid bereuen?

    Eine Person sagte mir, sie habe sich impfen lassen wollen, hätte jedoch keine Zeit dafür gehabt. Die meisten Patienten auf der Intensivstation sind jedoch nicht in der Lage, eine Neubeurteilung zu machen. Es geht ihnen schlicht zu schlecht.

    Sind Sie nicht manchmal sauer auf einen Patienten, wenn dieser sich nicht hat impfen lassen?

    Auf die individuelle Behandlung hat das keinen Einfluss. An der professionellen Hilfe ändert sich nichts. Ich persönlich ärgere mich über aber schon über die schlappe Impfquote von 50 Prozent. Diese Krise hätten wir auch anders meistern können.

    Reto: Hast Du den Part aus dem Interview das Roli gepostet hat auch gelesen bezüglich der Kinder:

    "Von Langzeitfolgen sind gemäss einer Schweizer Studie 2 Prozent der Kinder betroffen."

    "Das tönt tatsächlich nach wenig. Bei einer Durchseuchung aller Kinder wäre das aber trotzdem eine beträchtliche Zahl von Langzeitfällen".

    "Aus Ländern mit sehr grossen Ansteckungszahlen erreichen uns Berichte über mehr Kinder in Spitälern. Es ist jedoch noch unklar, ob und wie viel gefährlicher Delta für Kinder ist. Genaueres dazu werden wir wohl in den nächsten Wochen erfahren."

    Mein Summary: Man weiss vieles nicht und leider gehts eher in die flasche Richtung...aber der Spruch: Die Chance, dass wer vom Bären gefressen wird ist zwar Stammtisch tauglich, aber nicht sehr fundiert...aber ja möglich, dass 98% der Kinder kaum was merken.

    --->Panikmache ist nicht angebracht, aber der Bärenspruch ist definitiv auch das falsche extrem der anderen Seite


    "frei nach trump: „wenn wir weniger testen, haben wir weniger fallzahlen!“ was natürlich - mathematisch - auch stimmt und dem wohlbefinden der panikabteilung und somit schlussendlich auch mir nützt! :nick:"

    Super smart...ist wirklich wünschenswert, dass möglichst viele nicht wissen, dass sie positiv sind und das ganze etwas mehr verbreitet wird...dann füllen wir die Spitäler weiter!

    Die Zeit wo wegen der Anzahl positiven Massnahmen ergriffen werden ist längst vorbei..sonst hätte man längst verschärfen müssen. Es geht einzig um die Spitaleinweisungen und wenn die weiter derart hochschiessen, dann wird tatsächlich zwangsweise nochmals verschärft, was sich wohl niemand wünscht...

    aber ja ich habe vergessen: die US Bundeststaaten zeigen ja, dass das funktioniert...haha fragen wir dann auch frankreich und deutschland um hilfe?

    k.a. aber du würdest staunen was alles als vorerkrankung gilt..wird sind so gesehen fast alle krank

    und ich hab auch keine angst dass unser juniorcstirbt, aber auch folgen einer erkrankung auf dauer sind leider noch ziemlich offen

    Ps: du antworest nir noch auf den post mot deinen zitaten und fakten?

    bedrohlicher ist, dass im amerika mittlerweilen 2.5% der spitaleintritte kinder sind und man davon ausgeht, dass die aktuelle variante für kinder gefährlicher ist

    in amerika sind aber „erst“ 400 kinder daran gestorben..keine ahnung wieviele bären bei reto im aargau leben, aber je nach bärenbestand schützt er hoffentlich den nachwuchs

    Du machst es dir schon sehr einfach Roli...zweit Zitate aus einem Text der keinen Monat alt ist:

    " es sterben pro tag darum in der schweiz auch „nur“ noch zwischen 0-1 menschen an bzw. mit corona. und zwischen 3-5 menschen werden täglich hospitalisiert."

    "also, anstatt panik zu verbreiten, wäre jetzt eine totale öffnung angesagt! wie gesagt, in vielen us bundesstaaten funktioniert das ohne probleme und in england wird es das auch!"

    sprich du sagst, da dass die US Staaten zeigen, dass komplette Öffnung ohne Probleme funktioniere...und anders als ich wagst Du Prognosen...da ist der grosse Unterschied!!

    Mit etwas Einsicht und kritischer Selbsthinterfragung könnte man dann auch mal schreiben, dass es in Amerika (trotz höherer Impfquote) nun doch eng(er) wird und man leider in der Schweiz heute auch über 60 Spitaleintritte gab, die Zahlen bisher stetig massiv steigen und es leider niemand richtig weiss, ob es nochmals eng wird (bisher ist das zum Glück!! nicht der Fall...aber who knows)

    "meine punkte eingeht, mir mit zahlen und fakten belegt, warum ich falsch liege"

    habe ich eben gemacht...aber eben dann müsstest Du auch mal darauf reagieren