Nerv! :roll: Warum konnte man dies nicht schon vorher kommunizieren? Falls der ZSC....dann.....
War bereits teilweise schon vor der Saison bekannt (siehe Spieldatenplan), aber es hat anscheinden nochmals ein paar Änderungen gegeben.
Nerv! :roll: Warum konnte man dies nicht schon vorher kommunizieren? Falls der ZSC....dann.....
War bereits teilweise schon vor der Saison bekannt (siehe Spieldatenplan), aber es hat anscheinden nochmals ein paar Änderungen gegeben.
Zitat von The FanSo ne Scheisse! Hoffe dass wir die serie vor Spiel 6 entscheiden koennen.
Eine Woche Pause zwischen Spiel 5 und 6?!? Eine eigene Halle ist sowas von notwendig!!!
Von Samstag bis Mittwoch sind vier Tage. Ein Tag länger als gewohnt. Die unterschiedlichen Wochentage sind gewöhnungsbedürftig, aber jetzt sicher nicht so tragisch.
Das war im Final gegen Davos, und ins Tor musste der junge Reto Berra!
Es war Berra, aber es war ein Viertelfinal (2006/07). Sulo verletzte sich im 4. Spiel im Hallenstadion, welches dank einem überragenden Mitteldrittel gewonnen wurde. Leider hat man dann die nächsten drei Spiele ohne Sulo verloren und dadurch ein 3-1 vergeben. Insbesondere Berras Monsterbock im letzten Drittel des 6. Spiels beim Stande von 1-2 mitten in einer Druckphase des ZSC ist mir geblieben. Ein Schuss von der Mittellinie! :roll:
o Gott, wieso habe ich das gelesen.
Das ist doch wunderbar! Ich freue mich über diesen Artikel. In der jetzigen Situation brauchen wir genau das. Scherwey's Interview ging ja in die gleiche Richtung. Je mehr die Medien und die Berner der Überzeugung sind, dass sie nicht einfach nur besser als wir sind, sondern uns um Welten überlegen, desto grösser ist unsere Chance, diese Serie zu gewinnen.
Die Berner sollen ruhig glauben, dass sie nur ein wenig zulegen müssen und dann schlagen sie uns locker. Unsere Jungs können und werden sich weiter steigern. Ob das dann reicht gegen ein starkes Bern, werden wir sehen. Ein Schaulaufen für Bern erwarte ich aber nach dem gestrigen Spiel nicht mehr!
Boxplay war wieder überragend. Mit 1.5 Shorthandern haben wir sogar wieder mehr Tore erzielt als der Gegner.
Die Fouls in der Offensivzone wären jedoch wirklich nicht notwendig. Kämpferisch aber wieder eine einwandfreie Leistung! So macht es Spass, diesem Team zuzuschauen.
Und es hat sich wieder gezeigt, wie viel in diesem Sport (v.a. in den Playoffs) im Kopf stattfindet. Nach dem 1-0 sind wir extrem geschwommen, aber kaum kam das (sehr glückliche) 1-1 hat sich das Spiel komplett gedreht. Bern kam zwar immer mal wieder zu guten Chancen, aber Druck über eine längere Zeit konnten sie nie mehr aufbauen.
Was mich am meisten überrascht hat: Wie wenig Bern nach dem 2-3 zeigen konnte. Da kam 17 Minuten abgesehen von einem Pfostenschuss kaum mehr etwas Gefährliches. Vielleicht lag es daran, dass Bern - im Gegensatzu zu uns - die erste Linie (sowohl Sturm als auch Defensive) stark forciert hat. Die hätten ja eigentlich auch die Breite, um alle vier Linien laufen zu lassen. Tun dies aber überraschenderweise nicht.
War er doch schon paarmal ?
Er ist bereits seit anfangs Playoffs wieder auf dem Eis. Gestern aber das erste reguläre Training mit der Mannschaft.
Wenn du die Hälfte des Drittels in Unterzahl spielst und 1-2 führst, hast du vieles richtig gemacht! Zu viele Strafen, ein paar kleine Fehler, sonst super! Hopp Zett!!!
Kommt dazu dass die Zuger im letzten Drittel Ihre besten Kräfte extrem forciert haben, je länger und umkämpfter die Serie wird umso besser für uns!
Genau wie am Dienstag den ersten 3-Blöcken (im Gegensatz zu Zug) die gleiche Eiszeit geben. So bleiben unsere Spieler physisch und psychisch frischer. Und wenn die 2. und 3. Linie so spielen wie am Dienstag und somit die Ausländer-Linie nicht forciert werden muss, dann kommt irgendwann automatisch auch von dieser Linie mehr.
Meine Gedanken zum Spiel von gestern:
1. Man hat vieles richtig (oder vor allem Playoff-Like) gemacht: Körpereinsatz ohne dumme Fouls, Aufopferungsbereitschaft (in Schüsse liegen), wunderbares Boxplay, effizentes Powerplay!
2. Defensiv aber wie einige schon geschrieben haben einige haarsträubende
Fehler, mit denen man sehr selten Erfolg haben kann, aber...
3. ... vieles hängt dabei mit dem Selbstvertrauen zusammen (unglaubliches Selbstvertrauen bei Zug, mehr oder weniger kein Selbstvertrauen bei den Zett-Spielern). Man hat es gestern gesehen. Nach dem 4-2 spielte Zug wieder voller Selbstvertrauen und unsere liessen sich verunsichern, regelrecht aus dem Konzept bringen. Das passiert in unserer momentanen Verfassung schneller als dies bei Zug der Fall wäre. Dieser Sieg gibt jedoch unglaublich Energie und Selbstvertrauen. Jehr mehr Erfolgserlebnisse, desto eher lassen sich solche Dinge vermeiden. Vieles spielt sich in dieser Serie im Kopf ab.
4. Zug auf der anderen Seite: Die konnten gestern wohl nicht so schnell einschlafen. Sich nach dem Ausgleich noch den Sieg so nehmen zu lassen, dass tut extrem weh. Morgen stehen sie schon mehr unter Druck als noch gestern. Nur ein wenig Nervosität, die dafür sorgt, dass man sich zu viele Gedanken macht, lässt ihre Fehlerquote erhöhen. Unsere machen sich jetzt hoffentlich weniger Gedanken und so auch weniger defensive Fehler.
5. Im 1. und vor allem 2. Drittel haben unsere Spieler, wir Fans, aber auch die Zuger gesehen, dass wir dieses Zug schlagen, z.T. sogar dominieren können. Aber wir haben im letzten Drittel auch gesehen, dass man keine Sekunde nachlassen darf. Beides wertvolle Erfahrungen, die uns pushen und Zug zum Nachdenken bringen können.
6. Die 2. und die 3. Linie haben endlich das gezeigt, was man von ihnen in den Playoffs erwartet. Zug kann sich also nicht darauf konzentrieren, die Pettersson-Linie zu zerstören. Dies ermöglicht auf die Länge der Serie auch der 1. Linie mehr Freiräume, da die Zuger die Kräfte nicht bündeln können. Je länger die 2. und 3. Linie die Zuger-Defensive unter Druck setzen können und wir weiter ein so gutes Boxplay (und akzeptables Powerplay) spielen, desto einfacher wird es für den 1. Block die wichtigen Treffer zu erzielen.
Fazit: Der gestrige Sieg macht uns noch lange nicht zum Favorit in dieser Serie. Man konnte aber viele gute Ansätze erkennen. Wenn unsere Jungs nun Selbstvertrauen tanken können und Zug sich verunsichern lässt, dann haben wir ein Chance. Ich glaube 90% spielt sich in dieser Serie im Kopf ab. Wir dürfen gespannt sein auf die nächsten beiden Auftritte!
Ich verstehe nicht, wieso Leuenberger hier so viel Zeit braucht. Wisst ihr noch, wie rasch es damals bei Iten geklickt hat? Ich gestehe niemandem bei uns ein Übergangsjahr zu. Weder Wallson, noch Leuenberger, noch Kossmann, noch Aubin. Wenn die Leute wüssten, was sie tun, würden sie ihre Strategie in 1-2 Wochen festlegen und handeln. Dann ist man evtl. noch nicht gleich Meister, aber man sieht trotzdem etwas.
Es ging nicht so schnell bei Iten, deshalb wurde er auch ziemlich stark kritisiert. Iten hatte genau auch ein (schelchtes) Übergangsjahr (2006/07: 8ter-Platz und 1/4-Final-Out). Gehöre gar nicht zur Fraktion, die Leuenberger verteidigt, aber fairerweise müsste man ihm genauso wie Iten auch mindestens eine zweite Saison Zeit geben.
Zudem ist das diesjährige Viertelfinal-Out zwar sehr, sehr wahrscheinlich, aber noch immer nicht Tatsache!
Das letzte Mal so ein krasser Aussenseiter im 1/4-Final waren wir wohl 1997. 2008 und 2012 zeigte vor den Playoffs wenigstens der Trend aufwärts.
Können sich die Schiedsrichter vielleicht mal einig werden, was ein Kick-Tor ist und was nicht? Wicks Tor in Lausanne zählte nicht, obwohl er (regelkonform) nur den Schlittschuh abdrehte. Das Tor von Bern heute mit Abdrehung und zusätzlichem Kick zählt hingegen. Das ist doch völlig absurd. Das sind Fehler im Schiedsrichterwesen, welche sich nicht mit "schnellem Spiel" rechtfertigen lassen...
Zum Glück macht Wick das Tor. Das Spiel fand ja nur in einem Drittel statt. Kämpferisch wieder eine tolle Leistung. Bitte durchziehen und die drei Punkte holen.
Wenn schon muss man die ersten Spiele von Kossmann mit den ersten Spielen (16/17) von Wallson vergleichen:Wallson: 10 Spiele, 4 Siege, 6 Niederlagen
Kossmann: 9 Spiele, 3 Siege, 6 Niederlagen
Er kann also noch gleich ziehen....die "Diskussion" ist allerdings sinnlos.....
Er hat diese Saison aber auch 6 der ersten 10 Spiele gewonnen und nicht nur 4. ![]()
Die Diskussion ist gar nicht sinnlos, sondern entscheidend für die Zukunft unserer Organisation. Nämlich ob wir in einer ähnlichen Situation wieder eine sinnlose Trainerentlassung während der Saison machen oder nicht.
Es nervt mich enorm, wenn gesagt wird, Wallson hatte auch 1 1/2 Jahre Zeit, also müssen wir Kossmann auch so lange Zeit geben. Dies ist aus zwei Gründen falsch:
Erstens hatte Wallson nicht 1 1/2 Jahre erfolglos herumgewurstelt, sondern war in der Quali (vor allem in der 1. Saison) sehr erfolgreich, weshalb man ihm nicht 1 1/2 Jahre Zeit gab, sondern eigentlich nicht mal 2 Monate. Nach der guten Phase im November und dem 2. Zwischenrang waren es nur noch ein bisschen mehr als einen Monat und insgesamt 15 Spiele, bis man ihn entliess. Kossmann ist nicht mehr weit von dieser Anzahl Spiele entfernt.
Zweitens wurde Kossmann (im Gegensatz zum schwedischen Duo) explizit als Notnagel geholt und nicht um etwas Neues und Langfristiges aufzubauen. Wenn du als Notnagel kommst, musst du auch ziemlich unmittelbar Erfolg haben. Sie werden Kossmann ja wohl nicht geholt haben, um das Team für Aubin vorzubereiten.
Erinnerst du dich an die ersten 10-15 Spiele unter den Schweden ? Das war auch nicht sehr erfolgreich und man hat uns weisgemacht, dass man den beiden bis Weihnachten Zeit geben sollte. Und genau diese Zeit kriegt Kossmann nicht, kann er ja nicht. Hier vergleicht man Aepfel mit Birnen...Klinke mich aus der Trainerdiskussion aus, die Meinungen sind gemacht. Mich interessiert das Team und der Strichkampf, die Playouts sind so nahe wie schon lange nicht mehr. Trainer hin oder her.
So en Seich! Wir haben in den ersten 10 Spielen unter Wallson 6 Spiele gewonnen (19 von 30 Punkten). Von den ersten 15 Spielen haben wir 10 gewonnen (31 von 45 Punkten) und nach 17 Spielen haben wir 12 gewonnen (35 von 51 Punkten). Sie sind sogar sehr gut gestartet.
Vor dem Trainerwechsel haben 99% der Wallson-Kritiker gesagt, die Spieler seien vom System der Schweden überfordert und brauchen einen Antreiber, dann können man mit diesem Team Erfolg haben. Jetzt haben wir ein simpleres System und einen angeblichen Antreiber und sind in der Quali so erfolglos wie seit 6 Jahren nicht mehr.
Ich habe die letztjährige Quali gesehen und ich habe auch die Phase diese Saison gesehen, in welcher wir mit einem gesunden Flüeler (vor der 2. Verletzungspause) und kaum Verletzten gespielt haben. In beiden waren wir nach Bern die zweitbeste Mannschaft. Momentan spielen wir katastrophal und ja, du hast Recht, es liegt an den Spielern. Dann ist aber eine Trainer-Entlassung erst recht zu kritisieren.
Was die Schweden in 1 1/2 Saisons nicht hinkriegten, soll nun Kossmann in einem Monat richten?Die ganze Trainerdiskussion ist wirklich sinnlos, voll einverstanden.
Sie hatten 1 1/2 Saions Zeit, weil sie in der Quali erfolgreich waren. Das Problem für Wallson war, dass die Playoffs verkackt wurden. Hätten wir im letzten Jahr in der Quali so gespielt, wie jetzt unter Kossmann, dann hätten sie nicht 1 1/2 Jahre Zeit gehabt. Also kann man Kossmann, respektive den Trainerwechsel sehr wohl kritisieren. So schlecht wie die letzten 9 Spiele waren sie unter den Schweden nie, auch nicht im allerersten Monat.
Klar weiss man nicht, wie wir die letzten 9 Spiele unter den Schweden gespielt hätten. Aber ich weiss wie sie in der Quali die letzten 1 1/2 Jahre davor gespielt haben und das war wesentlich erfolgreicher.
Die Realität sieht anders aus. Die National League ist auf dem Papier leider nur internationaler Durchschnitt und ziemlich weit weg von der europäischen Spitze. Im Liga-Ranking der Champions Hockey League ist unsere Liga auf Rang 4 klassiert – hinter der tschechischen «Extraliga» und knapp vor der deutschen DEL. Das macht im globalen Vergleich mit NHL und KHL noch Rang 6.
Die Berechnung des Liga-Rankings der Champions League ist eine Katastrophe und sagt leider rein gar nichts über die Stärke der einzelnen Ligen aus. Meine Mathe-Schüler hätten in einer Doppellektion ein besseres Ranking-System erarbeitet.
Da im aktuellen Berechnungs-System für jedes Jahr und Land einfach die durchschnittliche Punktzahl pro Spiel berechnet wird, passiert es, dass regelmässig Teams mit dem Überstehen einer Playoff-Runde insgesamt Punkte verlieren, statt zu gewinnen.
Dies ermöglicht es Ligen wie Deutschland und Österreich (aber auch Tschechien) viel besser dazustehen, als sie eigentlich sind. Sie holen viele Punkte in der Gruppenphase, scheitern aber früh in den Playoffs, was ihnen eine hohe durchschnittliche Punktzahl ermöglicht. Wobei die tschechischen Teams diese Saison ziemlich überzeugen und uns je nach Ausgang zurecht überholen.
Für jedes Jahr werden dann dem Land mit dem besten Punkteschnitt pro Spiel 100 Punkte vergeben, dem zweitbesten Team 95, dem drittbesten 90 usw. Es ist also völlig egal, wie viele Punkte du in Wirklichkeit in den jeweligen Jahren gewonnen hast, es kommt nur auf deine Position im Jahresranking drauf an. Zusammen mit dem obigen Fehler und der Abnahme der Punkte mit den Jahren (was ich aber für sinnvoll erachte), ist der Punkteunterschied zwischen den Ländern grundsätzlich immer relativ klein und die Positionen ändern sich während einer laufenden Saison ständig. Dies ermöglichte es z.B. Tschechien uns dieses Jahr knapp zu überholen.
Und zum Schluss noch zu den beiden Satzfragmenten "knapp vor der deutschen DEL" und "ziemlich weit weg von der europäischen Spitze". Der Vorsprung auf Deutschland beträgt im Moment 16 Punkte, der Rückstand auf Finnland (2. im CHL-Ranking) 8 Punkte. Qualitätsjournalismus sieht anders aus... ![]()
Oh wie bin ich neidisch...........
Nottingham war der absolute Oberknaller! Und kann mir durchaus vorstellen, dass der Trip
nach Liberec ähnlich kultig wird! Wäre seeeeehr gerne live mit dabei..!!!Weiss jemand wo man das Game am TV/PC schauen kann?
Teleclub
Lieber Thomas
Ich bin sehr gespannt auf deine Kolumne, denn wie andere hier im Forum sehe ich das eher kritisch. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Mich würde aber unabhängig von deiner Kolumne interessieren, was deine Meinung zu den folgenden Thesen ist. Mal völlig abgesehen vom Draft-System und Salary Cap ist die NHL ausgeglichener weil,
(a) die "finanziellen Spiesse" alle etwa gleich lang sind, da alle Teams von Milliardären (oder entsprechenden Firmen) besessen werden und
(b) der Playoffmodus mit einer Runde mehr und stärkere Selektion der Playoff-Teams für mehr Zufälligkeiten sorgt.
Du hast ja schon einige Male geschrieben, dass im Playoff-Modus der Zufall eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Bei einer Playoff-Runde mehr und grundsätzlich grösserer Ausgeglichenheit zwischen den Teams, da nur ca. die Hälfte und nicht 66% der Teams in die Playoffs kommen, müsste die Variabilität doch schon rein mathematisch höher sein. Ohne Berücksichtigung irgendwelcher anderen Faktoren.
PS: Immer wieder spannend zu erfahren, wer eigentlich alles so auf diesem Forum mitliest (und schreibt).
PS2: Würde übrigens sehr gerne nicht anonym mit dir über dieses Thema sprechen, aber bin kein Hockeyexperte und habe deshalb keine Kolumne und darf nicht in "The Hockey Week" auftreten. Du müsstest mich also zum Essen einladen! ![]()
Interessante Gedanken:http://m.sport.ch.sportalsports.com/?site=newsdeta…2-02&refresh=on
Aber absolut unmöglich. Er spricht ja, ohne es direkt zu sagen, das Draft-System an. In Europa werden die Junioren nicht von Hochschulen und Universitäten, sondern von den Klubs selber ausgebildet. Wieso sollten der ZSC und die anderen grossen Teams noch Millionen in Junioren investieren, wenn sich nachher alle Teams bedienen dürfen. Die Konsequenz wäre, dass die NLA-Teams die Nachwuchsförderung fast komplett einstellen würden, wodurch die Junioren nicht mehr von professionellen Trainer ausgebildet würden. Dadurch würde das Niveau extrem einbrechen. Zudem verliert ein Spieler nach ein paar Jahren den Draft-Schutz, womit die finanziell starken Teams trotzdem wieder die besten Spieler schnappen würden.
Fazit: Es würde die Liga nicht spannender machen, aber das Niveau der Liga (und der Schweizer Eishockeyspieler insgesamt) einbrechen lassen.
Etwas weiteres, was die amerikanischen Ligen ausmacht, ist der Salary Cup. Das gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ist er so hoch, dass es keinen Unterschied zu heute macht. Oder er ist so tief, dass die kleinen zwar mithalten können, dann verschwinden aber die besten Spieler aus unserer Liga, weil sie in anderen Ligen mehr verdienen werden. In Nordamerika funktioniert der Salary Cup, denn die bezahlen ja trotzdem am besten. Zudem sind auch die schwächsten Teams immernoch finanziell stark. Der entscheidende Punkt ist nämlich, dass in Amerika (fast) alle Teams von Milliardären besitzt werden. Wäre dies bei uns auch der Fall, dann wäre die Liga auch komplett ausgeglichen (und die Löhne nochmals um einiges höher).
Fazit: Ein Salary Cup funktioniert nur in einer Liga, in der finanziellen Möglichkeiten etwa gleich sind und grundsätzlich die höchsten Löhne der Welt bezahlt werden. In allen anderen Ligen ist der Salary Cup zum Scheitern verurteilt.
Die letzte nordamerikanische Spezialität sind die geschlossenen Ligen. Dies würde zwar den existenziellen Druck auf die kleinen Teams verringern, aber wie dies die Liga ausgeglichener machen sollte, ist mir ein grosses Rätsel. Abgesehen davon bin ich ein grosser Gegner von geschlossenen Ligen. Auf-/Abstieg ist etwas vom Besten im europäischen Sport!
Fazit: Das nordamerikansiche Sportmodell lässt sich nicht auf Europa übertragen. Zudem wird, wie schon gesagt, einfach die Tatsache ignoriert, dass in Nordamerika eigentlich alle Teams von Milliardären besitzt werden, weshalb alle Teams finanziell mithalten können. Wäre dies bei uns auch der Fall, dann wäre unsere Liga auch ausgeglichen(er).