Die Leistung gestern war absolute Scheisse, angefangen beim Trainer. Ab Minute 1 am Motzen, steckte mit seinem Getue die ganze Mannschaft an. Sinnbildlich das 2-0 just in der Phase, wo er sich zum xten Mal mit dem Schiri angelegt hat und völlig zurecht vom Platz geflogen ist. Mannschaft gleich schwach wie vor 2 Monaten. Spielt man gegen GC, Napoli und YB so weiter, könnte die Trainersuche wieder neu beginnen. Das kann den Canepa's nicht gefallen haben. Spielerisch nach wie vor keine Fortschritte gegenüber der Forte-Zeit (nein, ich trauere ihm nicht nach...) und dazu noch deutlich weniger Punkte.
Beiträge von Champs-de-Mars
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Trainerdiskussion(en): Anfang Saison wollte ein Journalist dessen Name mir gerade entfallen ist....wieder einmal einen Trainer wegschreiben, diesmal Rötheli in Kloten. Stand heute liegt Kloten nach sieben (!) Siegen in Folge auf Platz 3.....mit Rötheli, dem Abstiegstrainer. Manchmal einfach mal einen machen lassen und nicht bei der erst besten Gelegenheit die Nerven verlieren!Kloten hat den Turnaround tatsächlich noch hingekriegt, zuletzt 7 Siege in Folge trotz teilweise gewichtigen Absenzen. Wenn sie diese Pace beibehalten, wird die Quali in den Top 2 abgeschlossen. Ja, auch ich habe zwischenzeitlich stark daran gezweifelt, ob Rötheli noch der richtige Mann an der Bande ist. Mit einem für NLB überdurchschnittlichen Kader sind solche Niederlagenserien wie anfangs Saison ein absolutes No-Go. Fige's Geduld mit Freund Rötheli hat sich nun aber glücklicherweise ausbezahlt.
Mal schauen wie es weitergeht. Hoffe wir kommen in den Playoffs so weit wie möglich, um die Wiederaufstiegsabsichten (innerhalb von 3 Jahren) zu zementieren und so mit dem einen oder anderen Transfer das Kader noch punktuell zu verbessern.
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napoli!Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Ganz geiles Los, nur Arsenal oder Chelsea wäre mir noch lieber gewesen. Am 14.2. das Auswärtsspiel im Letzi, 1 Woche später dann das Rückspiel in Neapel.
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Und wieder ein Spiel von wenig Gehalt, mal abgesehen von ein paar einsamen Höhepunkten in der 2. HZ. Ja, die Ansätze stimmen in einzelnen wenigen Spielen, aber 6 Siege in 18 Spielen ist einfach viel zu wenig. Insbesondere in den Heimspielen muss einfach mehr kommen als diverse Unentschieden gegen Lugano, Xamax und Co. Die Gesichter der Canepas sprachen Bände nach dem Spiel.
Ich mag den Ludo, keine Frage. Aber ein Messias ist er (noch) nicht. Und vielleicht muss man sich für den Coachingbereich auch überlegen, ob 2 Testosteronbolzen wie er und Van Eck nicht etwas zu viel des Guten sind.
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ich habe im februar auch die lösung magnin dem herrn koller vorgezogen. obwohl die heutige niederlage klar auf magnins mist gewachsen ist!
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Ich staune, dass sogar Du dies einsiehst. Als ich die Aufstellung sah, traute ich meinen Augen nicht. Und leider bestätigte sich das dann während der ganzen ersten HZ. Uns flogen die Bälle links und rechts um die Ohren, das Abwehrverhalten völlig ungenügend, dazu tonnenweise Fehlpässe, wenn wir dann mal den Ball für einige Sekunden hatten. Nachher wurde es besser mit einigen 100% Chancen und einem klaren nicht gepfiffenen Elfer.
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Absolut, bei uns liegt es v.a. an der Einstellung...Ist das so überraschend? Letzte Saison war Gift für den Grossteil des Teams. Sehr durchzogene Quali trotz üppigem Kader, danach quasi aus dem Nichts Meister. Einige denken sich wohl, dass dies auch diese Saison funktionieren wird. Von dem her hat der Sportchef aber mit dem Zuzug von mehren überdurchschnittlichen Spielern wie Cervenka, Pettersson, Hollenstein oder Bodenmann reagiert, da er wohl ähnliches befürchtete. Aus welchem Grund auch immer kann aber keiner dieser 4 die Leistungen bringen wie sie beim Ex-Club an der Tagesordnung waren.
Denke der ZSC wird sich schon noch in die Playoffs schleichen, aber damit sich gewisse Spieler hinterfragen wäre ein frühes Aus wohl hilfreicher als ein erneuter Coup und Meistertitel. -
Hochverdienter Sieg gegen ein überwiegend harmloses Niederhasli, auch wenn die mit einer verstärkten U21 angetreten sind. Einziges Manko die Chancenauswertung, auch ein 5-0 wäre alles andere als gestohlen gewesen. Einzig in den Startminuten waren die Hoppers ebenbürtig, wenn auch ohne jeglichen Druck aufs Tor. Besonders gefallen hat mir die Agressivität, die es nun mal für ein Derby braucht. Hier haben sich Nef oder auch ein Brecher sehr positiv ins Szene gesetzt und dem Gegner die Meinung gegeigt.
Nun nach Basel gegen ein verunsichertes Basel. Ich hoffe es reicht wieder mal für einen Sieg oder zumindest ein Remis.
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wieso nicht beides?
Ok, die EL war es also nicht. Furchtbares Spiel von A-Z, wohl eines der schlechtesten unter Magnin. Schön das viele Junge (Dixon, Sohm, M. Kryiezu, Krasniqi) Auslauf bekamen, auch wenn sie teilweise Lehrgeld bezahlen mussten. Die Routiniers ebenfalls mehrheitlich sehr schwach.
Bleibt zu hoffen im Derby (3. Spiel in Serie gegen ein Kellerkind) folgt eine Reaktion, sonst wird's immer ungemütlicher. Das letzte gute Spiel war vor 1 Monat in Luzern, das ist zuwenig.

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Bin mal gespannt wo der FCZ diese Woche die Prioritäten setzt. Auf die EL und das zu verdienende Geld bei eine Sieg oder auf das Derby vom Wochenende und die nicht ganz unkritische Tabellensituation nach der ungenügenden Punkteausbeute aus den Spielen gegen Sion und Xamax.
Immerhin gab es mit Dixon ein neues Talent zu bewundern, welches sich sehr gut in Szene setzen konnte. -
ps. das mit dem rotieren hat magnin ja solange gemacht, bis weder spieler, noch zuschauer einen plan mehr erkannten. irgendwann hatte er dann seine stammelf, seither gehts stetig aufwärts.
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Da stimme ich Dir zu, es dauerte relativ lange bis die Stammelf bestimmt war. Dafür dauert es mir jetzt zu lange mit dem rotieren.
Alles in allem stimmt aber der Fahrplan, zumindest international. National ärgert es mich lediglich, dass das schwächste Basel seit der NLB-Zeit nicht distanziert werden kann. Noch mehr würde es mich ärgern, wenn wir am Schluss die EL-Quali nicht schaffen, schliesslich kann der Cupsieg nicht jedes Jahr "geplant" werden.
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die pünkt womer in sion gstolle händ, händs zrugg klaut. de fcz ab öppe minute 65 zimli uf de felge. guet chunt d‘nati pause...Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Genau deshalb könnte man ja vermehrt rotieren, aber das wolltest Du ja schon nach dem St. Gallen Spiel nicht wahrhaben. Odey oder vor allem Rüegg komplett am Anschlag, weshalb dann Rodriguez für Winter rausnahmen und den Rüegg bis zum Schluss "leiden" lassen?
Aber ja, ausgleichende Gerechtigkeit für den Punkteklau im Wallis, aber nach Thun, YB oder Xamax ein weiteres Spiel mit unnötigen Punktverlusten.
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Schade war das Spiel nach vorne nicht so effizient wie in den letzten Spielen, hinten hatte man den Laden mehrheitlich gut im Griff. Aber das Wichtigste ist definitiv, dass der FCZ im Frühling noch dabei ist und wer weiss, vielleicht lässt sich dann endlich auch mal wieder der Letzi füllen.
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Doof oder nicht doof, man spürte, dass einige Spieler unter der Woche im Göpp pausiert haben. Dementsprechend frischer und stilsicherer der Auftritt. Heute lief vieles für uns, auch hätte Luzern einen oder zwei Penalties bekommen können.
Aber ja, nichts mehr mit offensiver Flaute und defensiver Mauer. Unsere Spiele könnten für die Zuschauer zur Zeit kaum attraktiver sein.
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Die Niederlage in St. Gallen geht in erster Linie auf Magnin. Sorry, man hat schon in den Startminuten gesehen, dass einige Spieler im Kopf und teilweise auch physisch nicht bereit waren. Deshalb viele taktische Fouls und Rüegg hätte schon in der 1. HZ gelbrot sehen können. Und trotzdem hatte man genug Chancen für einen Punktgewinn, St. Gallen war nicht das bessere aber das effizientere Team.
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Das war FCZ pur gestern Abend. Zwischen sensationell und Schwimmfest (erste 10min. 2. HZ) war alles dabei. Emotionen auf dem Feld (Schiri beidseitig mit gröberen Fehlentscheiden, Magnin und Leverkusen-Bank) und daneben (tolle Choreo, hüpfende Präsidentengattin, Osttribüne mit Vollgas). 3-2 Sieg gegen einen Bundesligisten. Einziger Wermutstropfen die Zuschauerzahl. Wenn das gestern nur 12500 gewesen sind, dann bescheissen wir bei jedem Meisterschaftsspiel um 2-3000.
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interessant wie Biel + mir uf d‘Meisterschaft setzedNaja, Biel führte 3-0 nach 9min. und hatte dann das Gefühl, das Spiel sei gelaufen. Als sie dann 3-4 hinten lagen, liess sich der Schalter nicht mehr umlegen. Zudem fehlten nur gerade 2 Stammspieler.
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Magnin erinnert mich mit seiner regelmässigen Refschelte an Challandes. Ein bisschen Gelassenheit würde ihm guttun. Der FCZ zum 2. Mal eine 2-0 Führung verspielt, anstatt 6 Punkte nur gerade 2. Aber ja, wieder nicht verloren und gegen YB werden die meisten Teams ohne Punkte aus einem Spiel kommen.
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Der 2 Mio Einkauf Ceesay bis anhin nicht wirklich überzeugend. Trotz seiner Riesenstelzen sehe ich ihn seine meisten Zweikämpfe verlieren, egal ob in der Luft oder am Boden. Ich hoffe da kommt noch was, sonst wird's der teuerste "Kommt noch"-Transfer seit sich Hotz von Vogel einen Argentinier andrehen liess.
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in sion viel brecher, viel glück und viel schiri...aber wenn man so punkte holt!
aber ansehnlicher als unter forte ist das ganze nicht wirklich!
Nein ist es nicht, möchte den Forte trotzdem nicht zurück. Innert 1 Woche Sion und Luzern geschlagen sowie Sieg in der EL. Das gelingt uns normalerweise nicht mal innerhalb einer ganzen Saison.

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Die Diskussion ist durchaus berechtigt, wenn man nur schon die Transfers für 2019/2020 betrachtet.
Aus der NZZ:Gegen 800 000 Franken für den Torhüter Leonardo Genoni in Zug, kolportierte 650 000 Franken für Tobias Stephan im Lausanne HC. Offerten in der Höhe von fast 700 000 Franken für die Stürmer Enzo Corvi und Grégory Hofmann. Die Lohnspirale im Schweizer Eishockey dreht unaufhörlich; bald dürfte die Schallgrenze von einem siebenstelligen Jahressalär geknackt werden. Die Entscheidungsträger sind sich seit Jahren einig, dass es so nicht weitergehen kann, weil sich das Geschäftsmodell schlicht nicht rechnet. Eine Mehrzahl der Klubs weist jedes Jahr ein substanzielles strukturelles Defizit aus, das durch Mäzenatentum gedeckt werden muss. Es ist kein Zufall, dass Kloten (2012, 2016) und Genf/Servette (2018) den Konkurs nur in extremis abzuwenden vermochten.
Die Kosten explodieren, weil das Problem ein Grundsätzliches ist: Es gibt zu wenig hochkarätige Schweizer Eishockeyprofis, um zwölf Teams adäquat zu bestücken – zumal immer mehr Spieler nach Nordamerika exportiert werden. Die Nachfrage ist grösser als das Angebot, die Löhne steigen.
Der CEO des SC Bern, Marc Lüthi, ist ein Befürworter der Erhöhung des Ausländerkontingents. (Bild: Anthony Anex / Keystone)
Der CEO des SC Bern, Marc Lüthi, ist ein Befürworter der Erhöhung des Ausländerkontingents. (Bild: Anthony Anex / Keystone)Es gab die Hoffnung, dass der üppig dotierte und 2017 in Kraft getretene TV-Vertrag die finanzielle Lage vielerorts entspannen würde. Doch an den Zusatzeinnahmen von mehr als einer Million Franken pro Saison laben sich nur die Spieler und Agenten. Denn sosehr die Klubbesitzer in Diskussionsrunden Besserung geloben: Bei der nächsten Vertragsverhandlung entpuppen sich die hehren Absichten als Lippenbekenntnisse. Die Entourage des amerikanischen Milliardärs Ken Stickney klagte einst in Kloten, das Salärniveau in der Liga sei viel zu hoch, der damalige Präsident Doug Piper sagte, es handle sich um «kein gutes Modell». Doch heute ist Lausanne, Stickneys neuer Klub, der unverbesserlichste Lohntreiber der Liga. Neben dem bald 35 Jahre alten Stephan nahm der Klub für die Saison 2019/20 auch den Nationalstürmer Cody Almond von Genf/Servette unter Vertrag, auch er wird mehr als 600000 Franken verdienen. Ein anderer Klub mit einem sehr vermögenden Präsidenten ist der EV Zug, der auf dem Transfermarkt so aggressiv auftritt wie noch nie. Andere Vereine rühmen sich, sie machten beim Wettbieten nicht mit – und bedienen sich dafür billigster Tricks, etwa mit saftigen Einzahlungen in die Pensionskasse eines Spielers.
Über die Jahre sind unzählige Szenarien entwickelt worden, um die Löhne unter Druck zu setzen: die Einführung einer Gehaltsobergrenze, die Beschränkung der von Mäzenen zur Verfügung gestellten Gelder. Es wurde viel geredet und wenig erreicht. In diesem Sommer kam Bewegung in die Sache: Die zwölf National-League-Klubs stimmten informell über eine Erhöhung des Ausländerkontingents von vier auf sechs Spieler ab. Die Idee ist diese: 24 zusätzliche Ausländer in der Liga würden die Löhne senken. Ein Sportchef sagt es so: «Für einen Schweizer, der 400 000 Franken kostet, findet sich ein gleichwertiger Finne oder Tscheche für 150 000 netto.» Es ist eine These, die nicht alle Manager teilen; ihnen geht die Erhöhung zu wenig weit. Es gibt Stimmen, die für eine Erhöhung auf acht Ausländer plädieren, was dem Produkt National League und auch der Qualität der Nationalmannschaft allerdings nicht zuträglich wäre. Peter Zahner, der ehemalige Verbandsdirektor und heutige CEO der ZSC Lions, warnt vor einer Aufstockung. Er sagt, der Schaden sei schnell angerichtet, es brauche dann Jahre, um ihn wieder zu beheben.
Es fand sich bei der Abstimmung im Juni keine Mehrheit, doch auch wenn das Thema nicht auf der Traktandenliste der Ligaversammlung von dieser Woche steht, läuft die Debatte weiter. Denn die Motion hat mehrere Befürworter, unter ihnen Genf/Servette, Lausanne oder Davos – und vor allem: den SC Bern. Der Berner Manager Marc Lüthi gilt als mächtigster Mann der Branche, als Strippenzieher, der schon manche Allianz geschmiedet hat. Der SCB braucht nach dem Abgang Genonis einen Ersatz; zusätzliche Ausländerlizenzen würden die Berner von einigen Sorgen befreien.
Nun wäre es fahrlässig, eine so einschneidende Entscheidung aufgrund von kurzfristigen Interessen zu fällen. Aber die Liga dreht sich in dieser Angelegenheit seit einer Ewigkeit im Kreis. Die Berner Not ist womöglich jener Anstoss, den es für eine Reform braucht.