Posts by zappa10

    Genfer Youngster zieht es anscheinend nach Zürich

    Enzo Guebey kommt ursprünglich aus Frankreich, spielt aber schon lange für den Genève-Servette HC und ist auch im Besitz des Schweizer Passes. Nach 55 Einsätzen im Trikot der Grenats zeiht es ihn anscheinend nach Zürich.

    Das berichtet der Westschweizer Journalist Grégory Beaud via Twitter. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass der 22-jährige Guebey nicht nur für die ZSC Lions, sondern auch für die GCK Lions auflaufen wird. Der Stürmer gehörte bislang nämlich nicht zu den grossen Scorern und kommt in den 55 National-League-Partien auf ein Tor und drei Assists.


    Ist jetzt aber auch nicht gerade die Rolex auf dem Transferwühltisch......

    Simon Bodenmanns HorrorsaisonUnd dann war er wieder positiv

    Zwei Covid-Infektionen, eine Gehirnerschütterung, leere Hallen: ZSC-Stürmer Simon Bodenmann blickt auf die härtesten Monate seiner Karriere zurück.


    Als alles vorbei war und seine ZSC Lions ausgeschieden, sass Simon Bodenmann in der Garderobe im Hallenstadion und war zu Tode betrübt. «Am Anfang war es brutal hart. Ich war überrascht, wie stark es mich mitnahm», sagt er mit einigen Tagen Distanz. «Ich hatte so viel reingesteckt, so viele Rückschläge gehabt und mich immer wieder aufgerappelt. Es war ein derart langes und intensives Jahr gewesen. Plötzlich war es vorüber. So gerne hätte ich mich, hätte ich uns belohnt für alles.» Daraus wurde nichts.


    Bodenmann ist 33. Er verlor mit dem EHC Kloten schon einen Playoff-Final, in dem das Team eine Hand am Pokal hatte. Aber so hart traf ihn das Aus wohl noch nie. Das hat zu tun mit allem, was er in den letzten 14 Monaten durchmachen musste.


    Es begann mit dem abgesagten Playoff im März 2020 wegen des Coronavirus, nachdem die Zürcher eine exzellente Regular Season gespielt hatten. Als einige Wochen später das Sommertraining wieder begann, auf individueller Basis, fühlte er sich ein, zwei Tage kränklich. «Ich hatte ein bisschen Temperatur. Nichts Schlimmes. Wenn ich mich in einem anderen Jahr so gefühlt hätte, hätte ich am Abend ein Neocitran genommen und am nächsten Tag weitergemacht.» Doch es war kein normales Jahr.


    Teamarzt Gery Büsser schickte den Stürmer zum Corona-Test, zumal dieser auch einen Geschmacksverlust beklagte. Als Bodenmann das positive Ergebnis erhielt, war er geschockt. «Damals war das Virus noch nicht so verbreitet, und ich war stets einer gewesen, der vorsichtig war und versuchte, mich so gut es geht davor zu schützen. Ich reduzierte meine Kontakte massiv, war zu jener Zeit nur mit meiner Freundin. Trotzdem erwischte es mich. » Es müsse beim Einkaufen im Coop passiert sein, mutmasst er.


    Hügelsprints mit Handicap

    Bodenmann machte einen milden Verlauf durch. Während der Quarantäne begann er zu Hause schon wieder zu trainieren. Als er wieder zum Team stiess, war er aber zunächst etwas stutzig. Bei den Hügelsprints, sonst eine seiner Paradedisziplinen, rannte er den anderen hinterher. Natürlich fragte er sich: «Ist das wegen Corona?» Er versuchte sich zu beruhigen mit dem Gedanken, dass man auch nach normaler Krankheit zunächst etwas Rückstand habe.


    Als es aufs Eis ging, fühlte sich Bodenmann dann wieder topfit. Bis er im drittletzten Testspiel gegen Biel den Kopf anschlug. Nichts Schlimmes, dachte er. Im zweitletzten kassierte er gegen Zug nochmals einen Check. «Ich merkte, etwas ist nicht gut. Aber ich dachte: Eine Woche Pause, dann bin ich zurück.» Es wurden zwei Monate. Gehirnerschütterungen halten sich nicht an Comebackpläne.


    Dann meldete sich die Covid-App

    Besonders bitter war für Bodenmann: Als er wieder hätte spielen können, meldete die Swiss-Covid-App, er habe mit einem positiv Getesteten Kontakt gehabt. Also musste er sich wieder in Hausarrest begeben. Als er zurück war und wieder trainierte, tauchten bei den ZSC Lions einige Fälle auf und musste das ganze Team in Quarantäne. «Immer wieder kam etwas dazwischen», blickt er zurück. «Das hat mich mental fertiggemacht. Ich musste extrem beissen, um mich wieder ranzukämpfen.»


    Am 20. November gab er endlich sein Saisondebüt, nach vier Partien war es schon wieder vorbei mit Spielen. Das Coronavirus hatte erneut zugeschlagen. 16 Teammitglieder erwischte es, Bodenmann auch – ein zweites Mal. «Ich hatte weiter aufgepasst und war schon überrascht», sagt er. Weil seine erste Infektion über drei Monate zurücklag, wurde er wieder getestet.


    Wie häufig und wie gravierend erneute Infektionen sind, darüber ist sich die Wissenschaft noch unschlüssig. «Ich hatte beim zweiten Mal gar keine Symptome, auch keinen Geschmacksverlust», sagt Bodenmann. «Wäre ich nicht getestet worden, ich hätte es nie erfahren.»


    Teamarzt Büsser habe ihm leidgetan. «Er machte alles Menschenmögliche, wir hatten das Team auf drei Garderoben aufgeteilt, PET-Boxen auf der Bank, selbst an Auswärtsspielen, und trotzdem dieser Ausbruch. Das zeigt, wie schwierig es ist, dieses Virus zu kontrollieren. Man ist in einem Team eben doch recht nah zusammen. Und auf dem Eis trägst du keine Maske, vielleicht überträgt es sich da.»


    Immerhin erholte sich Bodenmann wie die meisten Profisportler gut vom Coronavirus. Und weil die Mannschaft durchseucht war, blieb sie in der Folge verschont von weiteren Quarantänen. Doch natürlich war es auch danach keine Saison wie sonst, in den leeren Hallen. «Ohne die Zuschauer fehlt die Energie von draussen», sagt Bodenmann. «Natürlich sagen alle, wir seien Profis und müssten damit umgehen können. Aber die Fans sind schon ein wichtiger Faktor. Wenn du früher einen an die Bande gecheckt hast, johlten sie. Nun blieb es einfach still.»


    Die Emotionen, auch die negativen, welche die aggressiven Lausanner im Viertelfinal provoziert hätten, habe er umso mehr genossen, sagt Bodenmann. «Es ging hart zu und her, aber das war cool. So kam richtig Playoff-Stimmung auf.» Ganz anders als gegen Servette, das die Emotionen im Halbfinal bewusst herausgenommen habe. «Die Genfer zogen einfach ihr Ding durch, liessen sich durch nichts und niemanden ablenken.» Nach drei Spielen war es vorbei.


    Für einige geht die Saison im Nationalteam weiter, nicht für Bodenmann. Patrick Fischer hatte ihn 2018 auf die schwarze Liste jener gesetzt, die für einen Termin abgesagt hatten. Im Sommer 2020, nach der gestrichenen Heim-WM, gab der Nationalcoach nochmals allen eine Chance. Doch Bodenmann mochte nicht mehr: «Es ist zu viel vorgefallen mit Fischer, so dass ich zu ihm sagte: ‹Für mich ist es gut.›»


    Den Playoff-Final zwischen Zug und Servette schaut sich Bodenmann nicht an. Das tue zu sehr weh. «Wir hätten beim ZSC ein Team gehabt, das hätte Meister werden können. Aber wir fanden gegen Genf nicht das richtige Mittel zum Sieg.»


    Keine Abschiedsreise

    Eine Abschiedsreise mit dem Team, etwa nach Barcelona, fällt diesmal wegen des Coronavirus aus. Die ZSC-Spieler trafen sich in den letzten Tagen einige Male in der Garderobe und tauschten sich bei einem Bier aus. Sie hatten einiges zu besprechen und zu verarbeiten.

    Die ZSC Lions gratulieren ihrem Meistertrainer von 2012 Bob Hartley und dem Assistenztrainer Jacques Cloutier herzlich zum Gewinn des Gagarin Cup (Meister in der KHL) 👏🏻

    Somit sieht das Palmarès von Bob Hartley wie folgt aus:

    - Meister CJHL

    - Meister QMJHL

    - Meister AHL (Calder Cup)

    - Meister NHL (Stanley Cup)

    - Meister NLA

    - neu Meister KHL (Gagarin Cup)

    Am Mittwochabend dürfte Top Scorer Denis Malgin wieder für den LHC auflaufen. Der Stürmer hat sich von seiner Verletzung erholt und trainiert wieder intensiv, wie Jérôme Reynard via Twitter schreibt.

    Für Mark Barberio, der aufgrund von zwei hässlichen Aktionen gegen Sven Andrighetto gesperrt ist, steht mit Vladimir Roth ein Ersatz bereit. Der Tscheche ist ebenfalls wieder fit und einsatzfähig.


    Macht es nicht unbedingt einfacher.....

    Mark Barberio vom Lausanne HC wird wegen eines Stockstichs und eines Bandenchecks gegen Sven Andrighetto von den ZSC Lions in der 58. bzw. 59. Minute des Playoff-Spiels der National League vom 19. April 2021 vorsorglich für ein Spiel gesperrt. Gleichzeitig wurde gegen Barberio ein ordentliches Verfahren eröffnet.

    Kommentar zu den ZSC Lions

    Liebe Mitläufer, aufstehen bitte!

    Die ZSC Lions haben eine enttäuschende Regular Season gespielt. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob wirklich nicht mehr in diesem Team steckt.


    Meinung

    Simon Graf Publiziert heute um 20:29 Uhr


    Die ZSC Lions sind gerade nochmal mit einem blauen Auge davongekommen. In der 52. und letzten Runde sicherten sie sich den angestrebten direkten Playoff-Platz. Dass sie so lange zittern mussten, ist indes eine schwere Enttäuschung. Zumal sie wegen des Abgangs von Pius Suter in die NHL mit fünf statt vier Ausländern spielen durften und das zuletzt auch taten. Eine Regelung, die, nebenbei bemerkt, dem Fairness-Gedanken widerspricht.


    Noch nicht international

    Die Tabelle lügt nicht: Rang 5 spiegelt in etwa die Leistungen der Zürcher, die nur in der kurzen Phase mit Gastspieler Suter zu Konstanz fanden, ehe er nach Chicago aufbrach. Zuletzt konnten sie in 34 Spielen nie mehr als zwei Siege aneinanderreihen. Die Quittung ist, dass sie die direkte Qualifikation für die Champions League verpasst haben. Die Top 4 sind fix dabei, der fünfte Platz würde den Zürchern zufallen, wenn eines jener Teams oder sie Meister würde. In der Champions League dabei zu sein, muss ihr Anspruch sein.


    Ausnahme Andrighetto

    Hatten sich die Zürcher im ersten Jahr unter Rikard Grönborg noch Rang 1 gesichert, knapp vor dem EVZ, sind die Zuger nun weit entrückt. Dan Tangnes hat es verstanden, seinem Team eine Handschrift zu verpassen, derweil die ZSC Lions in der zweiten Saison unter Grönborg wieder in alte Gewohnheiten verfielen. Zuerst waren sie genügsam, dann kam die Verunsicherung dazu. Interessant ist, was ein erfahrener Gegenspieler bemerkte: Wenn eine Partie gegen die Zürcher verloren war, habe sich bei ihnen nur einer bis zur letzten Minute zerrissen: Sven Andrighetto. Weil er sich nichts anderes gewohnt ist, das immer tun musste, um so lange in der NHL zu bleiben. Man könnte noch Patrick Geering dazunehmen. Der Captain spielte wie Andrighetto eine exzellente Regular Season. Aber sonst hatten die Zürcher viel zu viele Mitläufer. Dabei sollte ja gerade ihre Kadertiefe ihr grosser Trumpf sein. Doch der Schmerz des Verpassens des Playoffs in der Saison 2018/19 war versurrt, das Gros des Teams gab sich wieder mit dem Abspulen des Normalprogramms zufrieden. Die grosse Frage ist nun, ob tatsächlich nicht mehr in dieser Mannschaft steckt. Ob zu viele Spieler ihren Zenit schon überschritten haben.


    Lausanne als grosser Test

    Der Viertelfinal gegen Lausanne, das sich ebenfalls als Titelanwärter versteht und sehr zäh ist, wird nun zum grossen Test. Es kam schon einige Male vor, dass sich die ZSC Lions nach einer mässigen Qualifikation im Playoff markant steigerten. Zuletzt 2018 beim Sturm zum Titel mit der Finalissima gegen Lugano. Aber damit die Zürcher so etwas wieder erleben könnten, müssten sich ihre zahlreichen Mitläufer jetzt endlich erheben!

    Kampf ums PlayoffDie süsse Rache an den ZSC Lions

    Erneut schiesst Tim Bozon ein Tor, das die Zürcher sehr schmerzt. Am Ostermontag müssen sie zum Schicksalsspiel in Langnau.


    Simon Graf Publiziert heute um 13:59 Uhr


    Bei ZSC-Nostalgikern ruft der Name Bozon wohlige Gefühle hervor. Vater Philippe liess sich während der Playoff-Finals 2000 und 2001 in Diensten Luganos zu Strafen und Sperren hinreissen, die die Serien zugunsten der Zürcher mitentschieden. Bozon war ein exzellenter Spieler und ein grosser Kämpfer, liess sich aber von Meister-Provokateur Rolf Schrepfer zu unbedachten Reaktionen hinreissen. Es habe damals ein simples «Secondhand-Ausländer» genügt, sagte Schrepfer einmal, um Bozon ausrasten zu lassen. Dabei war dieser bei St. Louis ja sogar NHL-Stammspieler gewesen.


    Dessen Sohn Tim hat bei weitem nicht eine solche Karriere gemacht. Aktuell ist er bei seinem dritten National-League-Team innert vier Jahren angelangt. Doch der 27-jährige Stürmer hat ein Flair dafür entwickelt, seinen Vater zu rächen. Im März 2019 stürzte er die ZSC Lions, damals noch bei Servette, mit seinem 3:2 im letzten Qualifikationsspiel in die Platzierungsrunde. Und beendete damit wohl die grosse Trainerkarriere von Arno Del Curto. Zwei Jahre später lässt er die ZSC Lions nun, inzwischen bei Lausanne, um die direkte Playoff-Teilnahme zittern. Mit seinem 1:0 in der 58. Minute brach er am Samstag im Hallenstadion das Patt auf.


    Damit brauchen die ZSC Lions am Ostermontag ab 15.45 Uhr einen Punkt in Langnau, um in den Top 6 zu landen. 51 von 52 Partien sind gespielt, und die letztjährigen Qualifikationssieger wissen immer noch nicht, ob sie direkt im Playoff sind. Das ist doch sehr enttäuschend und ein Abbild ihrer Inkonstanz in den letzten Monaten. Seit Dezember haben sie es nicht mehr geschafft, mehr als zwei Siege aneinander zu reihen.


    Was ist los mit Lasch?

    Immer, wenn ein Problem gelöst scheint, tut sich schon wieder das nächste auf. Zwar haben sich die Zürcher inzwischen defensiv etwas stabilisiert, dafür sind sie in der Offensive doch sehr harmlos geworden. Coach Rikard Grönborg sucht im Angriff verzweifelt nach Kombinationen, die funktionieren. Doch er wird einfach nicht fündig. Nur der Sturm mit Dynamo Sven Andrighetto sorgt regelmässig für Torgefahr. Denis Hollenstein, in den ersten Monaten der Torschütze vom Dienst, trifft nicht mehr. Und verblüffend ist, wie wenig Einfluss der zweimalige schwedische Topskorer Ryan Lasch hat. In den letzten sieben Spielen brachte er gerade mal einen mickrigen Assist zustande.


    Den Turnaround zu schaffen ist die grosse Herausforderung für Grönborg, der in einem Clubteam auf diesem Niveau noch nie in dieser Situation war. Er, der im schwedischen Nationalteam eine Ansammlung von Wetklasseleuten zur Verfügung hatte, scheint zusehends genervter über die Auftritte seines Zürcher Teams. Und es war in der Tat wieder einmal erstaunlich, wie leicht sich dieses am Samstag beim entscheidenden Tor von einer Bully-Variante Lausannes übertölpeln liess.


    Die Lakers als Strafe

    Auch für Grönborgs Karriere könnte es entscheidend sein, was er in den nächsten Wochen noch mit seinen ZSC Lions erreicht. Oder eben nicht. So hoch er in Nordamerika gehandelt wird, auch da schaut man aufs Abschneiden im Playoff. Fallen die Zürcher noch aus den direkten Playoff-Rängen, müssten sie bereits ab Mittwoch im Pre-Playoff gegen die Rapperswil-Jona Lakers antreten. In einer Best-of-3-Serie. Ansonsten hätten sie ab Dienstag noch sieben spielfreie Tage, um die Batterien aufzuladen und sich zu sammeln.


    Zwischen den Rängen 4 und 7 liegt für die Zürcher noch alles drin. Sollten sie es ins Playoff schaffen, wären für sie drei Viertelfinal-Gegner möglich: Lugano, Lausanne oder Fribourg. Immerhin kann man sagen, dass die Einführung des Pre-Playoff die Spannung im Schweizer Eishockey erhöht hat. Auch wenn die ZSC Lions momentan wohl darauf verzichten könnten. Die Fahrt ins Emmental wird für sie wegweisend.

    Da hat Grönborg also doch Recht gehabt:


    Carl Klingberg vom EV Zug wird wegen Vortäuschen eines Fouls im Meisterschaftsspiel der National League vom 27. März 2021 zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug mit CHF 2’000.— gebüsst (inkl. Verfahrenskosten).

    Das Video ist unter diesem Link verfügbar.

    EVZ Academy noch eine Saison in der Swiss League

    Dienstag, 23. März 2021, 17:23 - Medienmitteilung


    Der EVZ akzeptiert die zukünftige strategische Ausrichtung der Swiss League und zieht sein Team «EVZ Academy» nach der Saison 2021/22 zurück.

    Dies ändert nichts am Ziel, den EVZ als Klub mit der besten Nachwuchsförderung in der Schweiz zu positionieren und jungen Eishockeyspielern auch in Zukunft die beste sportliche und berufliche Ausbildung zu ermöglichen.

    Die zweithöchste Liga im Schweizer Eishockey hat im vergangenen Herbst eine Neuausrichtung beschlossen. Aus diesem Grund haben zehn Swiss League-Klubs am 1. Dezember 2020 eine eigenständige Aktiengesellschaft, die Swiss League AG, gegründet. Die Teams Ticino Rockets und EVZ Academy wurden nicht als Gründungsmitglieder zugelassen. Die Zukunft der beiden 2016 ins Leben gerufenen Farmteams ist seither ungewiss, klare und verbindliche Auflagen für eine Aufnahme in die neue Aktiengesellschaft sind bis heute ausgeblieben. Der EVZ nimmt die strategische Ausrichtung der Swiss League, zukünftig nur noch «traditionelle Klubs» mit Zuschauern zwecks einer besseren Vermarktung zu haben, zur Kenntnis. Der EVZ akzeptiert diese Haltung, hätte sich aber eine offenere und transparentere Kommunikation gewünscht.

    Nach mehreren Monaten des Abwartens hat sich der EVZ entschieden, das Heft selbst in die Hand zu nehmen und sein Ausbildungskonzept aufgrund der von der Swiss League AG geplanten Massnahmen neu auszurichten. Dabei wurden folgende Entscheide getroffen:

    • Das Team «EVZ Academy» nimmt in der Saison 2021/22 letztmals an der Swiss League-Meisterschaft teil und wird nachher zurückgezogen. Die Möglichkeit eines sofortigen Rückzugs wurde intern diskutiert, war aber letztlich aufgrund der Verantwortung gegenüber den Angestellten, den jungen Spielern und den Staffmitgliedern keine Option.
    • Ab der Saison 2022/23 plant der EVZ eine neue Ausbildungsstruktur ohne Swiss League. Er hat sich dabei zum Ziel gesetzt, die Nachwuchsausbildung besonders auf den Stufen 16-20 Jahre noch einmal nachhaltig zu verstärken und damit genügend Athleten bereits früher und auch ohne Spielpraxis in der Swiss League an die National League heranzuführen.
    • Das einzigartige Ausbildungskonzept The Hockey Academy ist auch für die Zukunft sichergestellt und bietet jungen Athleten mit der sportlichen und beruflichen Ausbildung und der einzigartigen Infrastruktur im OYM und dem OYM College die bestmöglichen Voraussetzungen für eine Profikarriere.

    Mit der frühen Kommunikation gibt der EVZ allen Parteien die notwendige Zeit für die Neuausrichtung ab der Saison 2022/23. Patrick Lengwiler, CEO des EVZ: «Die betroffenen Athleten haben genügend Zeit, sich ab 2022 für andere Teams zu empfehlen. Unsere Organisation hat genügend Zeit, die ganze Nachwuchsausbildung kritisch zu durchleuchten und die richtigen Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen. Und die Swiss League erhält genügend Zeit, die Zukunft der Liga ohne die EVZ Academy aufzugleisen.»

    Der EVZ hat das Team «EVZ Academy» im Jahr 2016 erstmals gestellt, nachdem die Swiss League über mehrere Jahre zu wenige Teams zählte und um Unterstützung gebeten hatte. Der EVZ sah darin eine sinnvolle Ergänzung seines Ausbildungskonzepts an der Schnittstelle zwischen Junioren- und Erwachseneneishockey. In den letzten vier Jahren hat die EVZ Academy rund 50 Spieler herausgebracht, 16 davon spielen aktuell bei National League-Klubs, 22 Spieler bei anderen Teams in der Swiss League. Das meist jüngste Team der Swiss League hat in den fünf Jahren zweimal die Playoffs erreicht. Fakten, die zeigen, dass das von EVZ VR-Präsident Hans-Peter Strebel massgeblich privat finanzierte Projekt Farmteam unter dem Gesichtspunkt der Ausbildung alle Erwartungen erfüllen konnte.

    Der EVZ hält aber auch ohne ein Swiss League-Team an der langfristigen Zielsetzung fest, die beste Nachwuchsförderung in der Schweiz anzubieten und sich dabei an den besten Ausbildungsklubs der Welt zu orientieren.

    Dänn laht er sich halt iibürgere. De redet ja richtig Schwiizerdütsch. Mindeschtens besser wie all Wiiber, bim Bachelor.

    Dank Kenins wissen wir nun, dass Reto den Bachelor schaut!

    Hat der LHC Kenins also auch bewusst als möglichen Ausländer bis 2026 unter Vertrag genommen? Genügt ein Ausländer mit einem Schnitt von 0.62 Punkten pro Spiel den hohen Lausanner Ansprüchen? Die lange Laufzeit bei der Kenins-Verlängerung geht mit einem Fragezeichen einher.