Miranda bleibt bis 2027 in Genf !
Schade finde ich okey, aber ich hätte aus Genf lieber Karrer zurück als Miranda.
Miranda bleibt bis 2027 in Genf !
Schade finde ich okey, aber ich hätte aus Genf lieber Karrer zurück als Miranda.
Die neue Eishockeysaison steht vor der Tür. Dabei wollen wieder viele junge Spieler den Durchbruch in der National League schaffen. Heute schauen wir auf die Teams, bei denen eigene Junioren vor dem Durchbruch in der ersten Mannschaft stehen.
Als Auswahlkriterien haben wir die jeweiligen Kaderzusammenstellungen auf den offiziellen Webseiten der Vereine zur Hand genommen. Dabei wurden nur Spieler beachtet, die Jahrgang 2003 haben oder jünger haben. Zudem müssen die Akteure aus dem eigenen Nachwuchs stammen und dürften bis jetzt maximal 20 Spiele in der National League absolviert haben. Die Spieler dürfen zudem nicht bereits an ein anderes Team verliehen sein. Teams, die nicht aufgelistet sind, haben keine Spieler im Kader, die unseren Anforderungen entsprechen.
Die ZSC Lions haben gleich drei Spieler im Kader, die in der kommenden Saison den Durchbruch in der National League schaffen wollen. Einer davon ist Supertalent Daniil Ustinkov. Der erst 16-jährige Verteidiger kam in der vergangenen Saison zu seinen ersten fünf Einsätzen auf höchster Stufe. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass man ihn langsam aufbaut und er auch noch in der U20 oder bei den GCK Lions zum Einsatz kommt. U20-Natispieler Nicolas Baechler kam in der abgelaufenen Saison ebenfalls zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft. Der Stürmer dürfte in der kommenden Saison weiter an die erste Mannschaft herangeführt werden. Der Dritte im Bunde ist Vinzenz Rohrer. Der 18-jährige Österreicher spielte einst bei den Junioren der Lions, bevor er vor zwei Jahren in die OHL wechselte und auf diese Saison wieder zurückkehrte. Der Stürmer wird wohl zu seinem Debüt in der National League kommen, aber auch noch bei den Junioren oder bei den GCK Lions zum Einsatz kommen.
Die Zuger haben gar noch einen Spieler mehr in den eigenen Reihen als die Lions. Torhüter Christian Kirsch ist erst 17 Jahre alt und wird wohl Torhüter Nummer 3 sein. Dabei dürfte er von Leonardo Genoni und Luca Hollenstein profitieren und weiter dazulernen. Möglicherweise darf er bei einer Abwesenheit von einem der beiden ersten Torhüter auf der Bank Platz nehmen. Die beiden Brüder Leon und Tim Muggli werden ebenfalls an die erste Mannschaft herangeführt. Tim hat dabei schon erste Erfahrungen in der NL sammeln dürfen. Beide sind in der kommenden Saison auch noch in der U2o spielberechtigt. Der vierte Zuger ist Louis Robin. Er ist auf diese Saison hin nach zwei Spielzeiten aus der QMJHL zu seinem vorherigen Verein zurückgekehrt und will beim EVZ den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.
Louis Füllemann absolvierte in der abgelaufenen Saison bereits zehn Partien für den SC Bern. Der talentierte Verteidiger war zudem an den EHC Basel verliehen und sammelte in der Swiss League erste Erfahrungen im Herreneishockey. Für die neue Saison ist der 19-Jährige in der ersten Mannschaft der Mutzen eingeplant. Der gleichaltrige Verteidiger Nick Meile hat in den letzten beiden Saisons ebenfalls zehn Partien für den SCB bestritten und war letztes Jahr zum SC Langenthal verliehen, wo er in 28 Partien zum Einsatz kam. Das Duo will sich in der kommenden Saison in der ersten Mannschaft festbeissen.
Für den jungen Letten Darels Dukurs wird es die erste Saison in der National League sein. Vorletzte Saison kam er bereits zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft für die Tigers. In der vergangenen Saison spielte der Offensivspieler dann in Langnaus U20 und leihweise beim SC Langenthal in der Swiss League. Mit Lettland nahm er zudem an der U20-Weltmeisterschaft teil. Wenn er seine Leistungen aus der U20 mitnehmen kann, ist er ein sehr interessanter Spieler für die Zukunft.
Vor zwei Jahren wechselte der heute 19-jährige Mattheo Reinhard aus dem Nachwuchs des SC Bern in die Jugend des EHC Biel. In zwei Saisons bei der Bieler U20 hat er 75 Partien absolviert und dabei 86 Scorerpunkte gesammelt. Auf den Center darf man im Seeland sehr gespannt sein, denn er bringt jede Menge Talent mit. In der abgelaufenen Saison durfte er bereits 15 Spiele für die erste Mannschaft bestreiten und dabei erste Erfahrungen sammeln. Diese werden ihm bestimmt helfen, wenn er sich in der kommenden Saison in der National League festsetzen will.
Auch bei Kloten gibt es ein Youngster-Duo, das für Furore sorgen will. Es handelt sich dabei um Verteidiger Luca Deussen und Stürmer Mischa Ramel. Beide haben in der letzten Saison ihr Debüt in der NL gegeben. Ramel sorgte in der Swiss League für Spektakel. Beim EHC Winterthur sammelte der 19-Jährige in 36 Partien 31 Punkte. Mit der Schweiz nahm er zudem an der U20-WM teil. An dieser war auch sein Teamkollege Luca Deussen dabei. Auch er war in der letzten Spielzeit nach Winterthur verliehen.
Mats Alge wechselte in der letzten Saison zu den Lakers und zeigte dort in der U20 starke Leistungen. Als Belohnung kam er auch zum Debüt in der National League und durfte an der U20-WM teilnehmen. Dabei zog sich der Flügelstürmer eine Fussverletzung zu, die eine Operation nach sich zog und seine Saison vorzeitig beendete. In der neuen Saison will er wieder angreifen. Jonas Taibel kehrt auf diese Saison hin aus der QMJHL in der Schweiz zurück und will in der National League Fuss fassen. Auch er zeigte sein grosses Können in der abgelaufenen Saison und durfte an die U20-WM reisen. Die beiden Stürmer dürften in der kommenden Saison noch für die eine oder andere Schlagzeile sorgen.
Der Lausanne HC hat den verlorenen Sohn Kevin Pasche wieder zurückgeholt. Er war zuletzt Torhüter der U20-Nati und spielte die vergangenen beiden Saisons in der USHL in den USA. Zuvor war er bereits in verschiedenen Juniorenteams der Lausanner aufgelaufen. Benjamin Bougro überzeugte in der vergangenen Saison in der Swiss League beim HC Sierre und verdiente sich somit eine Chance in der höchsten Liga. Der 20-jährige Center hat sein Debüt in der NL bereits vor zwei Jahren erlebt und will nun so richtig Fuss fassen. Ähnlich sieht es bei Nicolas Perrenoud aus, der ebenfalls vorletzte Saison in der ersten Mannschaft debütierte. Auch er war zum HC Sierre verliehen. Die beiden Stürmer dürften also gemeinsam die erste vollständige Saison in der ersten Mannschaft erleben.
Wie einige andere Spieler ist Lorenzo Canonica erst auf die Saison hin zu seinem Stammverein zurückgekehrt. Der Center war zuletzt zweieinhalb Jahre in die QMJHL verliehen, wo er zu überzeugen wusste und deshalb an der U20-WM teilnehmen durfte. Beim 19-Jährigen darf man gespannt sein, was er in der National League zeigen wird. In der U20 der Luganesi zeigte er bereits sein grosses Potenzial, das er ab sofort auch in der National League präsentieren will.
Der 19-jährige Verteidiger Simone Terraneo hat sein NL-Debüt bereits hinter sich. Der Durchbruch ist ihm letzte Saison in der Swiss League bei den Ticino Rockets gelungen, wo er in 35 Partien 21 Punkte sammeln konnte. Zudem wusste er auch in der U20 von Ambri zu überzeugen. Bei ihm darf man gespannt sein, ob er in der National League ebenfalls seine ersten Scorerpunkte sammeln kann. Ein sehr spannender Mann im Team des HCAP ist zweifelsohne Tommaso De Luca. Der Offensivmann galt im diesjährigen Draft als Kandidat, wurde aber nicht gezogen. Nachdem er die letzte Saison in der WHL in 65 Spielen 49 Punkte gesammelt hatte, schien die Zeit reif, zu Ambri zurückzukehren und einen Anlauf in der National League zu nehmen.
https://sport.ch/nla/1140254/in…chritt-schaffen
Suter/Malgin haben andere Ausgangslagen. Der Vertrag von Suter lief bis 2023, wurde aber 2020 aufgelöst. Er ist so oder so frei. Malgin hat einen gültigen Vertrag bei uns bis 2025.
Doch bis 2023, so hatte ich das ungefähr auch im Kopf. Malgin 2025 wusste ich noch.
Danke 007.
Hier noch ein Bericht über unser aktuell grösstes Talent im Stall:
Noch spielt er in der National League
2024 könnte wieder ein Schweizer in der ersten Runde gedraftet werden
Und die ZSC Fans hoffen, dass Pius dereinst irgend einmal wieder das ZSC-Trikot tragen und im neuen Stadion spielen wird. Wenn dies auch noch
lange dauern dürfte - leider.
Ja der wäre wirklich geil, wird aber wie von dir vermutet noch ein paar jahre dauern.
Wie lange lief Pius Vertrag beim ZSC noch als er rüber ging?
Läuft dieser mit den NHL Jahren auch aus oder ist dieser dann quasi auf standby und die Vertraglaufszeit läuft dann beim eintreffen in die Schweiz weiter? Bei Malgin ja das gleiche.
Ich kann mich nur wiederholen, wer aktuell nach Lausanne geht, hat mit seiner Karriere entweder abgeschlossen oder geht auf "Tutti".
Hügli, der Handel mit den Imports, das Abwerben von vielversprechenden jungen die dann doch nicht zum Zug kommen und das für die Schweiz ungewöhnliche Traden von Spielern, hätten für alle Spieler und Agenten mehrere Alarmzeichen genug sein sollen. LHC quasi der FC Sion auf Eis.
Nun triffts die Personalie Pedretti: (Ich fand ihn gut bei uns!!)
Marco Pedretti spielt seit der letzten Saison beim Lausanne HC. Nun wollten ihn die Waadtländer bereits wieder loswerden.
Wie Le Matin schreibt, wollten die Lausanner ihre Offensivabteilung ausdünnen und Flügelstürmer Marco Pedretti loswerden. Der LHC wurde sogar konkret und wollte den 31-Jährigen zu seinem Jugendclub HC Ajoie schicken. Der Stürmer hielt allerdings nichts von dieser Idee und will bei Lausanne bleiben. In der vergangenen Saison sammelte Pedretti in 40 Spielen lediglich fünf Scorerpunkte. Zuvor lief er je drei Jahre für die ZSC Lions und den EHC Biel auf. Zu Beginn seiner Karriere trug er ebenfalls das Trikot des HC Ambri-Piotta, der Rapperswil-Jona Lakers und Genève-Servette. Sein Vertrag in Lausanne läuft noch bis 2025.
https://sport.ch/lausanne-hc/11…eler-abschieben
Ein User sieht Suter sogar als Verstärkung bei den New Jersey Devils. Dort würde er auf vier weitere Schweizer treffen. Doch dies ist dem angesprochenen User noch nicht genug. Er würde auch Denis Malgin gerne bei den Devils sehen. Wo die beiden unterschreiben werden, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
Wie man sieht, schiesst er praktisch alle Tore iim oder um den Slot herum, ähnlich wie Pius.
Eigentlich genau dass was wir brauchen und uns seit Pius Abgang so unendlich gefehlt hat.
Könnte wirklich passen!
https://www.zsclions.ch/news/artikel/v…8a08c3edf59d96b
Balcers als 5. Ausländer und 5. Europäer!!
| 2021-22 | San Jose Sharks | NHL | 61 | 11 | 12 | 23 | 20 | -3 |
| 022-23 | Florida Panthers | NHL | 14 | 2 | 2 | 4 | 4 | -2 |
Syracuse Crunch | AHL | 36 | 8 | 7 | 15 | 22 | -6 |
Alle Balcers NHL Tore:
https://www.zsclions.ch/news/artikel/v…8a08c3edf59d96b
Balcers als 5. Ausländer und 5. Europäer!!
Schad, kein Nordamerikaner
Zeig uns was du kannst Balcers
Die Eishockey-Nati ist bekanntlich auch in der nächsten Saison Teil der Euro Hockey Tour. Entsprechend wird auch ein Turnier in der Schweiz durchgeführt. Der Standort ist mittlerweile bekannt.
Wie Swiss Hockey News in einer Medienmitteilung schreibt, werden die Swiss Hockey Games in der Swiss Life Arena durchgeführt. Zwischen dem 14. und 17. September misst sich das Team von Patrick Fischer mit Schweden, Finnland und Tschechien. Zürich ist der zweite Durchführungsort nach Fribourg, dass gerade diese zwei Stadien gewählt wurden, ist kein Zufall: "Wir haben für die ersten beiden Durchführungen der SWISS Ice Hockey Games bewusst die beiden Standorte der Heim-WM gewählt", sagt Marco Baumann, Director Marketing & Sponsoring bei Swiss Ice Hockey.
Der Vorverkauf für das Turnier startet am 1. September und die Tickets können hier gekauft werden.
Ludovic Waeber will sich seinen NHL-Traum bei den Florida Panthers erfüllen, doch um dies zu schaffen, muss es der Schweizer zuerst einmal ins Roster für die neue Saison schaffen. Dieses Unterfangen wurde nochmals ein bisschen schwieriger, bevor er überhaupt ein Training in Florida absolvieren konnte.
Der Stanley-Cup-Finalist hat mit Anthony Stolarz einen Goalie-Konkurrenten des Schweizers für eine Saison unter Vertrag genommen. Geschäftsführer Bill Zito liess sich wie folgt zitieren, wie auf SwissHabs zu lesen ist. "Anthonys Grösse und seine aussergewöhnliche Kontrolle über Rebounds machen ihn zu einem soliden Torwart für den Innenraum. Seine Unterschrift verleiht der Torwartposition des Vereins in der Saison 2023/24 mehr Tiefe." Der 29-Jährige kann in seiner Karriere bislang 81 NHL-Partien aufweisen und in der letzten Saison spielte er für die Anaheim Ducks.
Ich werde bei DAZN genau gar nichts tun! Mit denen hab ich nichts vereinbart. Hab wie gesagt, die automatische Zahlung an NFL bei PayPal storniert und denen geschrieben, was ich von dem ganzen halte! Nicht, dass dies was ändern würde oder die auch nur im geringsten interessiert aber ich musste dies für meine Psychohygiene tun.
DAZN ist imo nahe am Betrug! Versuch auf deren Homepage mal herauszufinden, was genau du erhälst, wenn du ein Abo bei denen löst!? Eine richtige Schweinefirma!
Schade, jetzt gibts halt kein Original NFL mehr.....bleibt noch die NHL.....fragt sich bloss wie lange........
Du findest sicher noch andere Wege für Live NFL.
NHL Observer
Wer hätte das gedacht?
Vor genau 30 Jahren gewannen die Canadiens de Montréal den Stanley Cup. Wer konnte damals ahnen, dass dies für drei Jahrzehnte der letzte Triumph einer in Kanada stationierten NHL-Franchise sein würde? Genug Anlass, sich daran zu erinnern und für einige interessante Anekdoten und Parallelen zu den Finalgegnern 2023.
Quelle: Joël Ch. Wuethrich 20. Juni 2023 • 20:55 Uhr
Am 9. Juni jährte sich auf den Tag genau während der Finalserie 2023 zum 30. Mal. Ein Fun Fact, welcher regelmässig zu reden gibt: Schon seit 30 Jahren wartet eine kanadische Stadt auf die nächste Stanley-Cup-Parade.
Auch wenn man bei den Vegas Golden Knights nicht von einer reichen NHL-Historie sprechen kann, so fällt dennoch eines auf: Sechs Spieler – darunter auch Conn-Smythe-Gewinner Jonathan Marchessault - waren schon ab der ersten Saison beim damaligen Expansionsteam (2017) im Kader. Und viele weitere sind dem Club seit mehreren Jahren treu. So konnte sich – obwohl Vegas kein klassischer Eishockeymarkt ist - ein starker Mannschaftskern und eine gewisse Identifikation mit der Franchise entwickeln. Das war auch 1993 einer der Erfolgsgeheimnisse der Montréal Canadiens, als sich diese 1993 vom Underdog zu einem Geheimfavorit in den Playoffs mauserten. Die Saison verlief durchwachsen und der spätere Playoff-MVP Patrick Roy kam lange nicht auf Touren. In den Playoffs jedoch entwickelte er sich ein ums andere Mal zum Matchwinner. Ähnlich war es auch mit dem Siegergoalie 2023 Adin Hill von den Golden Knights, der – im Schatten von Marchessault, Stone, Eichel und Pietrangelo - herausragende Playoff-Leistungen zeigte.
Gewiss galt Vegas zum erweiterten Favoritenkreis, aber wie auch 1993 gab es im Falle von Montréal doch einige Zweifler. Eines jedoch hatte Montréal, das in der ersten Runden den Geheimfavoriten Québec Nordiques nach einem Playoff-Fehlstart ausschaltete, als grosses Plus zu verzeichnen: Man war eine verschworene Gemeinschaft mit mehreren Leaderfiguren (viele zudem noch Einheimische aus der Provinz Québec) und mehr als nur einer oder zwei Produktiv-Trios. Selbst vermeintliche Rollenspieler wie den Kanada-Schweizer Paul DiPietro oder John LeClair wurden zu wichtigen Skorern und beeinflussten immer wieder das Momentum in den jeweiligen Playoff-Runden. Der Schlüssel zum Erfolg war die Kaderbalance und ein charismatischer Cheftrainer Jacques Demers sowie einige charismatische Spieler wie Patrick Roy, Captain Guy Carbonneau, Mike Keane, Brian Bellows, Vincent Damphousse, Matthieu Schneider, Patrice Brisebois, Eric Desjardin, Lyle Odelein und natürlich Denis Savard.
Wie in den Playoffs 2023 auch, profitierten die Finalteilnehmer 1993 von einem Favoritensterben in den ersten Playoff-Runden. Die „Habs“ schalteten die Nordiques de Québec in Runde Eins aus. Mit den Boston Bruins scheiterte ein weiterer Mitfavorit bereits in Runde Eins (gegen Montréals nächsten Gegner Buffalo). In der Folge patzten in Runde Zwei die hochfavorisierten Pittsburgh Penguins (gegen NY Islanders) und die Vancouver Canucks gegen die L.A. Kings mit Wayne Gretzky & Co. Der Weg war frei für die beiden Geheimfavoriten aus Montréal und L.A.. Und in dieser Finalserie entwickelte sich eine besondere Dramaturgie und Spannung - ganz Gegensatz zur eher einseitigen Angelegenheit 2023. Der Höhepunkt im Finalserien-Drama (ging auch über 5 Partien):
Die Montréal Canadiens lagen knapp 1:45 Minuten vor Schluss in Spiel 2 zurück und riskierten, mit einem 0:2-Rückstand nach Inglewood/Kalifornien (damaliger Spielort der Kings) zu reisen. Da spotteten die „Habs“ eine Unregelmässigkeit in der Krümmung bei Marty McSorleys Schläger. Pikant: Canadiens-Trainer Jacques Demers forderte aufgrund einer vermeintlichen Insiderinformationen eine Messung. Schiedsrichter Kerry Fraser nutzte die in der Strafbank bereitgestellte Messlatte. Dies führte zu einer Zweiminutenstrafe.
Mit McSorley auf der Strafbank und einem sechsten Feldspieler erzielte Montreal ein Powerplay-Tor zum Ausgleich (2:2) und dann auch den Siegtreffer in der Overtime. Dies war das Momentum, welches die gesamte Finalserie zu Gunsten der Canadiens drehte und den „Habs“ den Weg zum 24. Stanley-Cup-Erfolg ebnete. Als die Kings den Stanley Cup 2012 gewannen, griff McSorley den Vorfall mit dem illegalen Schläger noch einmal auf und erzählte dem Journalisten Tony Gallagher, dass er genau wusste, dass er einen illegalen Schläger benutzte. „Es ist mittlerweile gut dokumentiert, dass Luc Robitaille, damals Spieler der Kings, ein Jahr später von einem Polizisten aus Montréal kontaktiert wurde. Dieser sagte, sein Gewissen mache ihm wegen des Vorfalls Sorgen. Anscheinend wurde dem Polizisten gesagt, er solle seinen Posten vor dem Spiel für ein paar Minuten verlassen, damit die „Habs“ die Stöcke untersuchen könnten um zu wissen, wer einen illegalen benutzte.» Gaetan Lefebvre jedoch, damals Sporttherapeut der Canadiens, sagte, dass dies einfach nicht wahr sei.
Fun Fact zum Abschluss: Unter den 27 Spielern Montréals war erstmals seit 1979 kein Europäer im Kader. Oleg Petrow wäre der erste Russe gewesen mit einem Stanley-Cup-Ring, doch seine neun Spiele in der regulären Saison und ein Einsatz in den Playoffs reichten für einen Eintrag auf der Trophäe nicht aus. Aus dem Kader, mit dem die Canadiens den Cup letztmals 1986 gewonnen hatten, waren noch Patrick Roy und Guy Carbonneau mit dabei.
Joël Ch. Wuethrich publiziert wöchentlich Hintergrundberichte über die NHL in der führenden Deutschen Fachpublikation Eishockey News und hat ein ausgezeichnetes Beziehungsnetz in Nordamerika. Seit 1992 ist er Chefredaktor diverser namhafter Publikationen, unter anderem auch war er beim Slapshot sowie beim Top Hockey Chefredakteur und war zudem lange Jahre für den Spengler Cup strategisch in Marketing und PR sowie als Chefredaktor tätig. Joël Ch. Wuethrich leitet seit 1992 hauptberuflich eine crossmedial aufgestellte PR-Agentur und eine Player's Management Agentur (Sportagon), ist Crossmedia-Stratege und HF-Dozent mit Lehrauftrag für Kommunikation und Marketing. Er analysiert seit 30 Jahren als Autor/Chefredakteur in der Schweiz, Deutschland sowie in Kanada die NHL und beobachtet das Eishockeygeschehen weltweit intensiv. Der Familienvater (zwei Kinder) arbeitet in der Schweiz und in Montréal, wo ein grosser Teil seiner Verwandtschaft wohnt
Übrigens noch zum Thema Ambri-Piotta:
Das Ambrì-Fieber und seine Nebenwirkungen
Viel verträgt es nicht mehr
Gross war Enttäuschung, als die Pre-Playoffs definitiv verpasst worden sind. Dass dies mit einem nominell eher besseren Kader geschehen ist, macht es besonders ernüchternd, zeigt aber auch, dass die anderen Teams ebenfalls aufgerüstet haben. Dazu sieht man wie nah Erfolg und Misserfolg liegen. Hätte Ambrì die Top-10 erreicht, würde man zweifellos ganz anders reden.
Source: Fabiano Wey 29 June 2023 • 17:20
Manchmal scheint der Glaube an die eigene Stärke gefehlt zu haben und man war ausgelaugt. Dass kein Ambrì-Schweizer an der WM dabei war und die Eisgenossen ab dem zweiten Donnerstag nicht mehr im Turnier waren, führt dazu, dass die Saison 2022/23 nicht in unserer besten Erinnerung bleiben wird.
Ein paar Wochen später war die sportliche Enttäuschung überwunden, aber der nächste Schock kam sogleich. Die Kosten der (Saison-)Karten haben einen weiteren markanten Aufschlag erfahren. Mit dabei die kräftig gestiegenen Preise auf den Stehplätzen, die das ach so gute Image weiter bröckeln lassen. Es macht fast den Anschein, dass der Club die falsche Kalkulation und Fehlplanung in vor allem der Gastronomie auf dem Rücken der Besucher abwälzen will. Sie rechtfertigen es mit den zusätzlichen Parkkosten und natürlich den gestiegenen Energiepreisen. Viele, viele andere Clubs aus der National League machen es mit gleich gebliebenen Preisen vor, dass es auch anders geht. Clubs, die eine Erhöhung vornehmen, haben das schon länger angekündigt.
In der Swiss League gibt es den EHC Winterthur, der die Preise gar senkt. Wenn sie eines sicher (auch) nicht haben, ist es ein üppig gefülltes Bankkonto. Die Eintrittspreise, von der Gastronomie brauchen wir gar nicht zu reden, sind am oberen Ende der National League. Eventuell geht das diese Saison gut, es ist für den Club sehr zu hoffen, aber das Angebot muss mit den steigenden Preisen schritthalten. Geschieht das nicht, wird die Nachfrage irgendwann einbrechen. Erstrecht, wenn man die Zitrone weiter auspresst. Da können die Sympathien und die Liebe zu diesem Club noch so gross sein. Irgendwann ist ein Limit erreicht.
In diese Rechnung ist die sportliche Leistung einzukalkulieren. Wenn ein Club weiss wie man durch Krisen und tiefe Täler geht, dann ist es Ambrì. Läuft es auf dem Eis aber nicht nach Wunsch, kann die Organisation daneben noch so gut sein und kommen Preiserhöhungen, die nur halbwegs begründet werden, wird es sehr kritisch. Das soll nicht heissen, dass Paolo Duca mit dem beschränkten Budget keinen guten Job macht, überhaupt nicht, aber es reicht meist einfach nicht ganz.
Am 16. Juni hat der HCAP verkündet, dass bisher über 3’000 Saisonkarten erneuert wurden und die Frist für bisherige Abonnenten bis zum 5. Juli verlängert wird. Nicht gerade das beste Zeichen, finde ich. Letztes Jahr waren es Mitte Juli 4’000 und anfangs Saison 5’000 verkaufte Saisonkarten. In der Medienmitteilung verspricht der Club, dass eine Preiserhöhung „nicht so schnell wieder geschehen wird“. Dann hoffen wir, dass es auch so ist.
Hat man diese Kröten bis hierhin geschluckt, kann man sich auf die neue Saison freuen. Diese beginnt am Freitag, 15. September mit dem Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Also gegen den Gegner, der vergangene Saison ganz zum Ende gegenübergestanden ist und uns nicht das beste Gefühl hinterliess. Zuletzt hatte Ambrì 2019 in der ersten Runde ein Spiel in der Leventina. Es folgen 51 Spiele in weniger als einem halben Jahr, das mit dem Auswärtsspiel in Kloten endet. Dann werden wir sehen, ob und wo es weitergehen wird.
Forza Ambrì per sempre!
Auf dem Nörgelforum schon
Zeig mir ein Forum bei dem nicht rumgeheult und genörgelt wird...
ZSC-Sportchef Sven Leuenberger hat wohl einen ziemlich engen Terminplan. Die ZSC Lions hinken den direkten Konkurrenten in der Kaderplanung ziemlich hinterher. Mit Jesper Frödén hat man jüngst einen ersten Import-Neuzugang bestätigt - es ist allerdings der erste von mutmasslich deren vier neuen Ausländern. Wohl ein ausländischer Verteidiger und zwei Stürmer dürften den Kader noch komplettieren. Bei den Schweizern gibt es kaum Bewegung, Yannick Zehnder ersetzt den abgewanderten Dominik Diem.
Für den in die NHL abgesprungenen Ludovic Waeber steht ein interner Ersatz bereit. Dass Jeffrey Meier allerdings erst fünf Einsätze auf höchstem Niveau hatte, könnte den Einsatzdruck auf Stammkeeper Simon Hrubec erhöhen. Weshalb die Lions an der Import-Front so lange zugewartet haben, ist unklar. Neue Imports können und werden die starke Basis zu einer Mannschaft mit grossen Meisterambitionen ergänzen.