Beiträge von Sbornaja

    Der ehemalige NL-Topscorer wechselt nach Ottawa
    Die Detroit Red Wings nutzen Dominik Kubalik als Kapital für einen grossen Trade

    Nach nur einem Jahr bei den Detroit Red Wings heisst es für den tschechischen Stürmer Dominik Kubalik bereits wieder umziehen. Die Red Wings haben den ehemaligen NL-Toptorjäger als Tradekapital genutzt und zu den Ottawa Senators abgegeben.

    Es sind 2023 relativ wenige herausragende Free Agents in der NHL auf dem Markt, was dafür sorgt, dass mehr Trades über die Bühne gehen. Einen solchen haben die Detroit Red Wings und die Ottawa Senators am Sonntagabend eingetütet. Alex DeBrincat wechselt von den Kanadiern zu den Red Wings. Der Stürmer hat 2017 den Sprung in die NHL geschafft. Seine bislang beste Saison war die letzte mit den Chicago Blackhawks, 2021/22 sammelte er in 82 Einsätzen 78 Scorerpunkte. Der 25-Jährige schliesst sich nun bis 2027 den Red Wings an.

    Es ist ein kostspieliger Trade. Die Ottawa Senators übernehmen im Gegenzug Dominik Kubalik, der sich bei den Red Wings zwar steigern konnte, aber unter den Leistungen seiner Rookie-Saison geblieben ist. Zusätzlich erhalten die Kanadier die Rechte am erst 21-jährigen Verteidiger Donovan Sebrango, der Perspektivspieler lief in der letzten Saison für die Grand Rapids Griffins (AHL) und Tolledo Walleye (ECHL) auf. Obendrauf hat Ottawa zwei Draft-Picks der Red Wings erhalten. Die Übernahme des Erstrundenpicks 2024 ist allerdings an Bedingungen geknüpft, fix erhalten die Kanadier den Detroit-Pick in der vierten Draft-Runde.

    Die beiden Schweizer Free Agents die beste Option für die Oilers
    ZSC-Duo Pius Suter und Denis Malgin vielleicht bald in der NHL wiedervereint

    In der NHL ist die Zeit der Free Agents gekommen. Unter anderem suchen Denis Malgin und Pius Suter neue Vereine. Die Edmonton Oilers könnten gleich für beide Schweizer Stürmer eine Option werden

    Bis ins Conference-Halbfinale haben es die Edmonton Oilers in dieser Saison gebracht und auch für nächste Spielzeit haben die Oilers um Superstar Connor McDavid und den Deutschen Leon Draisaitl eine schlagkräftige Truppe zusammen. Wie The Athletic allerdings analysiert hat, benötigen die Kanadier besonders in der Offensive zusätzliche Breite, um allfällige Verletzungen abzufedern. Auf dem Markt der Free Agents finden sich derweil mit Pius Suter und Denis Malgin zwei Schweizer Optionen. Auch von ihren Qualitäten her würden die beiden ZSC-Zöglinge ins Team der Oilers passen.

    Vor allem benötigen die Kanadier Optionen, die bereit wären, für 775'000 Dollar bei den Oilers zu unterschreiben. Da steigen die Aktien der beiden Schweizer deutlich. Suter und Malgin seien die wahrscheinlichsten Optionen, die bei diesen Konditionen, verbunden mit der Chance in einem starken Team zu spielen, einlenken. Vielleicht stehen die beiden Schweizer Offensivspieler schon bald gemeinsam in Edmonton auf dem Eis. Neben dem, dass sich Malgin und Suter aus dem Nationalteam kennen, haben sie auch beim Zett zusammen gespielt. Es ist allerdings schon eine ganze Weile her, 2015/16 standen Malgin und Suter in Zürich im Einsatz.

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    ZSC-Duo Pius Suter und Denis Malgin vielleicht bald in der NHL wiedervereint
    Die beiden Schweizer Free Agents die beste Option für die Oilers
    sport.ch

    Also wenn das so lauft nämmti de Pedretti au wieder zrugg...

    Audette bei Ajoie
    Lausanne zahlt weiter für abgegebenen Spieler

    In diesem Sommer wechselte David Audette vom Lausanne HC ins Jurassische. Nun offenbart die Zeitung Le Matin, dass Ajoie finanziell ziemlich von den Waadtländern profitiert.

    42 Partien absolvierte Daniel Audette für den Lausanne HC. Dabei gelangen dem kanadischen Angreifer immerhin 21 Punkte. Den Waadtländern war dies zu wenig, weshalb eine Lösung für Audette gesucht und gefunden worden ist. In der kommenden Spielzeit wird der Center für Ajoie auflaufen. Zudem wird Lausanne weiterhin einen ordentlichen Teil des Gehalts des Kanadiers überweisen. Die Jurassier erhalten damit einen Importspieler ohne grosse finanzielle Risiken, während Lausanne sich zumindest eine Teilsumme spart und Platz für neue Ausländer im Kader geschaffen hat.

    Der beste Transfer pro National-League-Team
    Vier Schweizer in den Top-Ten und auch der Königsersatz darf nicht fehlen

    Die Eishockeypause dauert weiter an und das wird sie auch noch bis Mitte September tun, zumindest bis die National League losgeht. Bereits Ende August beginnt immerhin schon die Champions Hockey League. Bleiben wir aber bei der National League und schauen uns einmal den besten Transfer pro Team an.

    Diese Aufgabe stellte sich gar nicht so einfach heraus, denn es kamen verschiedene Faktoren zusammen. Einige Spieler haben bereits bewiesen, wie gut sie in der Schweiz spielen können, andere wussten im Ausland zu überzeugen, aber werden sie das auch in der National League tun? Dann kommt noch der Vergleich der verschiedenen Positionen und Lizenzen. Auch wenn ein Import-Spieler auf dem Papier besser ist, kann ein Schweizer der Mannschaft mehr bringen, weil er sie ausserhalb der sechs Import-Spieler klar verbessert. Zudem gab es viele Top-Imports, die neu in die Schweiz gestossen sind.

    14. Jonas Taibel (SC Rapperswil-Jona Lakers)

    Die St.Galler haben ihr Team extrem verjüngt, was durchaus vorbildlich ist. Dafür stechen bei den Neuzugängen keine absolute Top-Namen heraus, wie es bei diversen anderen Teams der Fall ist. Wir entschieden uns für Jonas Taibel als besten Transfer. Der Youngster kehrt zu seinem Stammclub zurück, nachdem er zwei Jahre in der kanadischen Juniorenliga QMJHL aktiv war. Es wird spannend zu sehen sein, was er für eine Entwicklung machen wird, Talent und Potenzial besitzt er auf alle Fälle.

    13. Daniel Audette (HC Ajoie)
    Kommen wir zu den Jurassiern. Sie haben ihr Budget für die neue Saison klar erhöht und konnten auch diverse Verstärkungen nach Pruntrut lotsen. Nach einer Top-Saison in der KHL, wechselte Audette zum Lausanne HC, wo es ihm nicht nach Wunsch lief. Beim HC Ajoie könnte er aber der Spieler sein, der den Club klar besser macht. Der Kanadier wird wohl viel Eiszeit bekommen und dürfte sich auch mit seinen Teamkollegen, wie Jonathan Hazen oder Philip-Michaël Devos gut verstehen.

    12. Kristian Näkyvä (HC Davos)
    Der HC Davos hatte die schwierige Aufgabe, einen Ersatz für Magnus Nygren zu finden. Der jahrelange Publikumsliebling wird durch Kristian Näkyvä ersetzt. Zuletzt zeigte der Finne eine tolle Spielzeit in Schweden und ist sicherlich besser als der eine oder andere Spieler vor ihm in diesem Ranking. Es geht aber auch um den Transfer an sich und da waren andere besser, auch weil zum Beispiel ein guter Schweizer einem Team mehr bringen kann, als ein Import-Spieler, der einen anderen tollen Import-Spieler ersetzt.

    11. Nando Eggenberger (HC Ambri-Piotta)
    Ein gutes Beispiel dafür ist Nando Eggenberger. Der Stürmer ist für die Leventiner ein Top-Transfer. Mit 23 Jahren verfügt er bereits über eine gewisse Erfahrung und kann so den HCAP auf allen Ebenen besser machen. Die letzte Saison bei den Lakers lief ihm nicht nach Wunsch, jetzt will er bei den Leventinern zeigen, was in ihm steckt.

    10. Yanik Burren (EHC Biel-Bienne)
    Kommen wir nun schon zum EHC Biel, der in der abgelaufenen Saison im Final der National League stand. Sportchef Martin Steinegger hat es geschafft, die Verteidigung noch einmal zu verstärken. Er musste zwar den Abgang von Noah Schneeberger hinnehmen, konnte diesen aber mit der Verpflichtung von Yanik Burren mehr als kompensieren. Der 26-Jährige konnte sich in den letzten beiden Saisons in Ambri-Piotta weiterentwickeln und will jetzt in Biel den nächsten Schritt machen.

    9. Arttu Ruotsalainen (HC Lugano)
    Der finnische Stürmer war in der vergangenen Saison ein wichtiger Baustein beim EHC Kloten. Der Aufsteiger qualifizierte sich gleich im ersten Jahr für die Pre-Playoffs, was sich durchaus sehen lassen kann. Ruotsalainen steuerte in 55 Partien 43 Scorerpunkte bei. Dieses Total könnte sich beim HC Lugano durchaus erhöhen, weil der 25-Jährige dort mehr qualitativ bessere Spieler um sich haben wird. Ein guter Transfer also vonseiten der Bianconeri.

    8. Brian Zanetti (SCL Tigers)
    Mit dem achten Platz kommen wir zu einem Spieler, der wohl den einen oder anderen erstaunen könnte. Wir sind aber der Meinung, dass der junge Verteidiger für die Emmentaler ein absoluter Top-Transfer ist, und man Sportchef Pascal Müller dafür wirklich gratulieren darf. Der Youngster erlernte das Eishockeyspielen beim HC Lugano und dennoch zieht es ihn zu den SCL Tigers. Im Emmental wird er in der Defensive beschäftigt werden und dürfte sich auch weiterentwickeln. In den letzten beiden Saisons wurde er in der kanadischen Juniorenliga für seine defensiven Fähigkeiten immer wieder gelobt.

    7. Samuel Kreis (SC Bern)
    Der verlorene Sohn kehrt nach Hause zurück. Das darf bei Samuel Kreis durchaus gesagt werden. Der Verteidiger verliess die Mutzen 2016 und wechselte anschliessend zum EHC Biel. 2021 schloss er sich dem EV Zug an und jetzt kommt es also zur Rückkehr. Eine wichtige Verstärkung für die Berner Defensive. Zuletzt sammelte Kreis jeweils zwischen 15 und 20 Scorerpunkten pro Regular Season und wusste in der eigenen Zone zu überzeugen, das wird beim SC Bern auch erwartet werden.

    6. Rudolfs Balcers (ZSC Lions)
    Der bislang letzte Import-Spieler, der von einem National-League-Team verpflichtet wurde, ist Rudolfs Balcers. Der Lette spielte zuvor in Nordamerika, wo er auf 170 NHL-Einsätze kam. Dabei wies er einen Schnitt von 0.36 Scorerpunkten pro Partie auf. Zum Vergleich, genau den gleichen Schnitt hatte Philipp Kurashev in der letzten Spielzeit bei den Blackhawks. Balcers bringt also viel Qualität nach Zürich und soll die Offensive beleben.

    5. Antti Suomela (Lausanne HC)
    Der Finne ist ein Import-Spieler, der bislang noch nie in der Schweiz aktiv war und dennoch ist er in den Top-Fünf des Rankings. Grund dafür ist seine letzte Saison bei Oskarshamn in Schweden. In 51 Qualifikationspartien kam Suomela auf 66 Scorerpunkte. Damit krönte er sich zum Liga-Topscorer. Ein absoluter Top-Transfer für die Waadtländer.

    4. Marc Michaelis (EV Zug)
    Kommen wir zu den Zentralschweizern und einem weiteren Import-Spieler. Der deutsche Stürmer wechselte auf die abgelaufene Saison hin zu den SCL Tigers und wusste mit 39 Scorerpunkten in 45 Partien zu überzeugen. Zuletzt hatte Michaelis aber mit einer Thrombose zu kämpfen und hat sich zum Glück davon erholt. Findet er zu alter Stärke zurück, wird er ein Top-Spieler für den EVZ sein.

    3. Leandro Profico (EHC Kloten)
    Der letzte Schweizer in diesem Ranking ist Leandro Profico. Der Verteidiger spielte zuletzt während neun Saisons für die SC Rapperswil-Jona Lakers. Jetzt nimmt der gebürtige Bündner eine Luftveränderung vor und ist eine massive Verstärkung für den EHCK. Mit seiner Erfahrung und seinem Offensivdrang wird Profico für die Flughafenstädter Gold wert sein.

    2. Chris DiDomenico (HC Fribourg-Gottéron)
    Wenn ein Team einen potenziellen Liga-Topscorer unter Vertrag nimmt, dann ist das immer einer der besten Transfers überhaupt. Das kann auch bei Chris DiDomenico gesagt werden, auch wenn er teilweise negativ auffällt. Christian Dubé hatte seinen Landsmann meist im Griff und so ist DiDomenico eine willkommene Verstärkung für die Saanestädter.

    1. Theodor Lennström (Genève-Servette HC)
    Zum Schluss kommen wir noch zu den Grenats, die einmal mehr einen absoluten Top-Ausländer unter Vertrag genommen haben. Wenn man einen Spieler verpflichtet, der Henrik Tömmernes praktisch eins zu eins ersetzen kann, dann ist dieser Spieler auf dem Papier der beste Transfer. Das ist entsprechend bei Theodor Lennström der Fall, der nicht aus dem Nichts noch von NHL-Clubs umgarnt wurde. 31 Scorerpunkte in 34 Qualifikationspartien in der letzten Saison in Schweden sprechen eine deutliche Sprache.

    https://sport.ch/nla/1140711/vi…rf-nicht-fehlen

    Nächste Saison als ZSC-Assistenzcoach an der Bande
    Fabio Schwarz nennt grösste Unterschiede zwischen Nachwuchs- und Profimannschaft

    Bereits seit längerem ist bekannt, dass Fabio Schwarz nächste Saison als Assistenzcoach von Marc Crawford tätig sein wird. Im Trailer der neusten Folge von "Let's talk about HOCKEY" von MySports spricht er über die grössten Unterschiede zwischen dem Nachwuchs- und Profibereich.

    Fabio Schwarz nimmt nächste Saison seine erste im Profibereich in Angriff und fungiert als Assistenzcoach unter Marc Crawford. Gegenüber MySports spricht der bisherige Nachwuchscoach über die grössten Unterschiede zwischen dem Junioren- und Profibereich und geht dabei sowohl auf den Staff als auch auf die Spieler ein. "Einer der grössten Unterschiede, ist, wenn man am Morgen hereinläuft, es ist jedem sein Job. Im Nachwuchs hast du eher noch einen Staff, der Teilzeit arbeitet", beginnt er seine Ausführungen und ergänzt: "die Spieler sind noch in der Lehre oder in der Schule. Der Intensitätslevel ist hoch, der Qualitätslevel ist natürlich sehr hoch". Alle Aussagen seht ihr im unten angehängten Video.

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    und genau darum könnte es wirklich mal passen und funktionieren! leuenberger holte diesmal nicht einfach die (teuersten) verfügbaren spieler mit den besten nhl oder khl scorerwerten, sondern spielertypen, welche tatsächlich an allen ecken und enden gefehlt haben letztes (die letzten) jahr(e).

    er macht (endlich) mal das, was ich von einem guten sportchef erwarte und was ihn bisher im direkten vergleich gegen die nonames sportchefs aus ambri etc. ziemlich hat alt aussehen lassen. auch wenn dieses clubs, ausser vielleicht einem sieg im davoser grümpi, auch nicht mehr als der zsc erreicht haben. die ausländer performten im schnitt trotzdem besser als unsere und das auge für (verkannte) schweizer talente war auch um einiges besser.

    hoffen wir, dass sich sl neu erfunden oder sich zumindest mit schlauen beratern umgeben hat.

    Ich denke mal, Balcer ist der Texier Ersatz.

    Dann fehlt noch mindestens ein Roe/Azevedo Ersatz, am liebsten hätte ich natürlich wenn beide ersetzt würden.

    Eine oder zwei Perlen us dem Wühltisch aus NA kann Leuenberger noch immer holen.

    ....und noch ein Bericht über Lian Bichsel:


    Bichsel hinterlässt guten Eindruck im Camp der Stars
    Der junge Schweizer Verteidiger hat seine Knöchelverletzung überstanden und freut sich auf die kommende Saison
    von Axel Jeroma @nhlde / NHL.com/de Freier Autor 4. Juli 2023

    Lian Bichsel hat beim Development Prospect Camp der Dallas Stars einen guten Eindruck hinterlassen. "Er besitzt viel Talent und ist ein netter Kerl. Es hat schon seinen Grund, warum er ein Erstrundenpick ist", lautete das fachmännische Urteil von Trainer Neil Graham von den Texas Stars, der AHL-Filiale von Dallas. Dort soll sich der 19 Jahre alte Schweizer in der Saison 2023/24 seine ersten Sporen in Nordamerika verdienen, nachdem er die zurückliegenden zwei Spielzeiten beim schwedischen SHL-Vertreter Leksands IF verbrachte.

    Der Stars hatten den Oltner beim NHL Draft 2022 in der ersten Runde an Gesamtposition 18 ausgewählt. Vor zwei Monaten statteten sie ihn mit einem dreijährigen Entry-Level-Vertrag im Gesamtwert von 4,35 Millionen US-Dollar aus.

    Kurz zuvor hatte sich Bichsel beim Vorbereitungsspiel der Schweiz auf die IIHF Weltmeisterschaft 2023 gegen Schweden einen Knöchelbruch am linken Bein zugezogen. 48 Stunden später lag er in Genf auf dem OP-Tisch. Der Eingriff und die Rekonvaleszenz gingen ohne Komplikationen vonstatten.

    "Ich fühle mich ausgezeichnet. Die Ärzte sind ebenfalls froh über den Heilungsverlauf. Ein, zwei Wochen dürfte es noch dauern, dann bin ich wieder voll belastbar. Ich freue mich darauf, zu 100 Prozent zurückzukommen", sagte der junge Blueliner beim Development Prospect Camp in Frisco. Dazu eingeladen waren die Draftpicks der Stars aus den jüngsten Ausgaben der Talentziehung. Vom 1. bis 4. Juli konnten sie zeigen, was sie in den vergangenen Monaten dazugelernt haben.

    Mit seinen Auftritten in der zurückliegenden Saison ist Bichsel im Großen und Ganzen zufrieden. "Ich persönlich hatte ein großartiges Jahr bei Leksands, auch wenn das Team ab und an zu kämpfen hatte. Dazu kamen noch die Erfahrungen bei der U20-WM und die Vorbereitung auf die A-WM. Das alles war ein wichtiger Prozess. Nun bin ich bereit für den nächsten Schritt", ließ er selbstbewusst verlauten.

    Bichsel kam 2022/23 in 42 Partien für Leksands IF in der höchsten schwedischen Liga zum Einsatz und erzielte sechs Punkte (ein Tor, fünf Assists). In den Playoffs gelang ihm ein Tor in drei Einsätzen. Darüber hinaus lief der Verteidiger für die Junioren von Leksand auf. In acht Spielen der regulären Saison wurden für ihn drei Punkte (ein Tor, zwei Assists) und in fünf Begegnungen der Postseason ein Assist registriert. Bei der Junioren-WM stand er fünfmal für die Auswahl der Schweiz auf dem Eis und verbuchte zwei Assists.

    Bichsel ist sich bewusst, dass ihm mit dem Sprung nach Nordamerika zumindest sportlich ein radikaler Tapetenwechsel bevorsteht. "In der NHL spielt die absolute Elite. Das kann man mit der SHL oder der Schweizer National League nicht vergleichen. Man muss jeden Tag seine beste Leistung abrufen", betonte er.

    Der Defensivmann ist überzeugt, dass er mit seinen Vorzügen und seiner Spielweise hervorragend ins System der Stars-Organisation passt. "Mir gefällt es, den Puck am Schläger zu haben. Genauso gerne schlage ich auch Pässe oder fahre Checks gegen die gegnerischen Spieler", erläuterte er. Dabei sei es ihm egal, ob er links oder rechts in der eigenen Zone agiere. "Ich bin es gewohnt, auf beiden Seiten in der Abwehr zu spielen. Ich laufe dort auf, wo man mich hinstellt", so Bichsel.

    Seine Stärken sieht er eindeutig in der Defensive. "Da habe ich bei Leksands noch einiges dazugelernt. In Zukunft kommt es darauf an, in der Offensive besser zu werden", fügte der Schweizer hinzu.

    Der Coach des AHL-Farmteams der Stars schwärmt bereits jetzt von Bichsel. "Es war eine Freude, sich mit ihm zu unterhalten und ihn ein wenig besser kennenzulernen. Mit seiner Größe (1,96 Meter - d. Red.) war er außerdem eine imposante Erscheinung in der Kabine", meinte er.

    Von seinem bisherigen Werdegang und den damit verbundenen Herausforderungen zeigte sich Graham ebenfalls angetan. "Er musste gleichzeitig Schwedisch und Englisch lernen. Davon bin ich besonders beeindruckt. Sein Englisch ist wirklich exzellent. Das alles beweist, wie intelligent er ist und vor allem, welchen Willen er besitzt", sagte der Coach. Genau diesen Willen benötige man, wenn man sich in Nordamerika durchsetzen wolle.

    Bichsel hinterlässt guten Eindruck im Camp der Stars
    Lian Bichsel hat beim Development Prospect Camp der Dallas Stars einen guten Eindruck hinterlassen. "Er besitzt viel Talent und ist ein netter Kerl. Es hat…
    www.nhl.com

    Die Entwicklung der DEL wird auch in Übersee bemerkt.


    Detroits Assistenz-GM Draper lobt die Entwicklung in der DEL
    Das deutsche Talent Bicker soll beim Development Camp der Red Wings viel lernen
    von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Freier Autor 6. Juli 2023

    Wie bei allen anderen NHL-Teams läuft auch bei den Detroit Red Wings derzeit das Development Camp. Mit dabei ist mit Kevin Bicker ein frisch gedraftetes deutsches Talent. Aus der Organisation der Red Wings kamen derweil Lob für Bicker sowie für die Entwicklung der DEL.

    Bicker hat das "Gesamtpaket"

    "Er hat immer ein Lächeln auf dem Gesicht", sagt Detroits assistierender Direktor für Spielerentwicklung Dan Cleary über das deutsche Talent Kevin Bicker. Die Red Wings hatten den 18-jährigen Schwabacher beim NHL Draft 2023 in der 5. Runde an insgesamt 147. Stelle ausgewählt und wollten den Stürmer direkt im Development Camp dabeihaben.

    "Die Geschichte ist so, dass ich ihn um 1 Uhr nachts unserer Zeit angerufen habe, was bedeutet, dass er gerade aufgestanden ist, um zur Schule zu gehen. Ich habe ihm gesagt, dass er den nächsten Flug nehmen soll, um ins Development Camp zu kommen - und er war sofort dabei", schildert Cleary.


    Vom 1,85 Meter großen und 80 Kilogramm schweren Linksschützen ist Cleary angetan: "Ich hatte ihn noch nicht spielen sehen, bevor er hier aufs Eis gegangen ist, habe mich aber mit dem GM in Frankfurt über ihn unterhalten. Er hat einen riesigen Antrieb, ist schnell, hat eine gute Größe, er ist ein schlanker Junge und in jeder Hinsicht wettbewerbsfähig."

    Das zeigte Bicker in den letzten Jahren bei den Jungadler Mannheim, wo das Talent ausgebildet wurde. In der Saison 2022/23 gab er außerdem sein Profi-Debüt bei den Adler Mannheim. Im Sommer wechselt der Mittelfranke zum DEL-Konkurrenten Löwen Frankfurt.

    Bickers Entwicklung werden die Red Wings jedenfalls genau verfolgen: "Er wird in der DEL spielen und es wird wie bei jedem anderen Jungen auch an ihm liegen, wie viel Eiszeit und Möglichkeiten er bekommen wird", so Cleary.

    Im Development Camp in Detroit gehe es ohnehin eher darum, zu lernen, als kritisch beäugt zu werden, wie Cleary mehrfach unterstrich: "Sie glauben uns das meistens nicht, aber sie sollen hierherkommen, Spaß haben und hoffentlich ihre künftigen Mitspieler kennenlernen. Wir fluten sie mit Informationen, es ist fast schon zu viel, und reden mit ihnen über Ernährung, Schlaf und diese Dinge. Auf dem Eis arbeiten wir am Skating und an den Skills. Fast jeder junge Spieler hier muss noch stärker werden. Wir sind hier, um ihnen etwas beizubringen, nicht um sie zu bewerten. Es ist in Ordnung, wenn jemand kein Tor schießt."

    Viel Lob für Deutschland und die DEL

    Beim NHL Draft 2023 wurden neben Bicker auch zwei weitere Spieler made in Germany gezogen: Torwart Arno Tiefensee (5. Runde, 157. Stelle, von den Dallas Stars) und Verteidiger Norwin Panocha (7. Runde, 205. Stelle, von den Buffalo Sabres). Deutsche Akteure stehen spätestens seit Elite-Spieler Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), den beiden Stanley Cup Champions Philipp Grubauer (Seattle Kraken) und Nico Sturm (San Jose Sharks) oder den kommenden Superstars wie Tim Stützle (Ottawa Senators), JJ Peterka (Buffalo Sabres) und Lukas Reichel (Chicago Blackhawks) hoch im Kurs.


    Nicht zuletzt dank dieser Vorbilder sei das deutsche Eishockey auf einem guten Weg, glaubt Kris Draper, der Assistenz-GM der Red Wings. "Jeder weiß, dass Leon Draisaitl einer der besten Spieler der Welt geworden ist. Die ganzen jungen Spieler haben jetzt gesehen: Wenn Leon das schaffen kann, dann kann ich das auch, sagen sie sich. Das zu sehen, ist wichtig, glaube ich. Sie haben gute Junioren-Programme und setzten die Talente in der Liga ein. Die Entwicklung ist also richtig gut", erläuterte er. "Moritz Seider hatte die Chance, sein Land bei der Weltmeisterschaft zu vertreten, auch das haben junge Spieler gesehen. Das ist etwas, was junge Menschen, die dieses Spiel lieben, anspricht. Sie wollen für ihr Land spielen, an Olympischen Spielen teilnehmen und bei Weltmeisterschaften auflaufen. Sie wollen wie Leon Draisaitl, Moritz Seider oder Tim Stützle sein. So bekommst du eine neue Generation an jungen Spielern dazu, Liebe für dieses Spiel zu entwickeln. Es ist unglaublich, was diese Spieler geschafft haben."

    Überhaupt empfiehlt Draper den Kollegen in Nordamerika, sich ein Eishockeyspiel in der DEL anzuschauen: "Die Atmosphäre ist unglaublich. Jeder Hockey-Fan sollte sich das einmal ansehen, es ist beinahe unwirklich."

    Die Jagd nach den besten vertragslosen Spielern

    Seit dem 1. Juli läuft in der National Hockey League die Vertragsunterzeichnungsphase und wie jedes Jahr wird nach den besten Spielern, die ohne Vertrag sind, gejagt. Schon in den ersten Tagen der Free Agency ist einiges passiert. Thomas Roost nimmt die bisher interessantesten Free-Agent-Signings unter die Lupe.

    Nach dem Draft ist vor dem Free Agent Rausch, der uns seit anfangs Juli begleitet. Während der Free Agent Phase versuchen die GMs die Löcher zu stopfen, die sie in ihren Teams orten, um somit in der nächsten Saison wieder voll attackieren zu können. Weil uns in diesem Jahr der Free Agent Rausch vielleicht nicht ganz so sehr benebelt wie auch schon, gibt es bisher etwas mehr Trades zu verzeichnen als in früheren Jahren; auch Trades sind valable Mittel, Verbesserungen im Spielerkader anzubringen, Trades sind aber deutlich komplizierter, weil bei Trades immer auch ein vermeintlich mindestens ebenbürtiger Gegenwert angeboten werden muss.

    Zu den Sommertrades werde ich mich in einer der nächsten Kolumnen äussern. In dieser Kolumne befasse ich mich nun mit einigen der bisher interessantesten Free-Agent-Signings und erlaube mir, sie zu bewerten.

    Blake Wheeler, Forward, New York Rangers

    Der Hüne (195 cm) und langjährige Captain der Winnipeg Jets ist in die Jahre gekommen, aber auch mit 36 Jahren immer noch produktiv. Als Captain war er nicht unumstritten bei den Jets, d.h. es gibt auch kritische Stimmen zu dieser Verpflichtung der New York Rangers und auch dem latent mangelnden Speed der New York Rangers kann Wheeler nicht entgegenwirken. Trotzdem ist er mit $800'000 für 1 Jahr ein Schnäppchen, wie ich meine. Bei diesem Salär und der kurzen Vertragsdauer ist das Risiko vernachlässigbar klein.

    Tyler Bertuzzi und Max Domi, beides Forwards, Toronto Maple Leafs

    Bertuzzi wurde für 5.5 und Max Domi für 3.0 Mio. verpflichtet. Bei den Leafs stehen in den nächsten Monaten noch die teuren Vertragsverlängerungen mit Auston Matthews und Willie Nylander an und die Leafs sind aktuell deutlich über dem Salary Cap. D.h. in Toronto wird es noch kräftig rumpeln betreffend Spielerkader.
    Bertuzzi und Domi sind typische Verpflichtungen, die der «Mainstreammeinung» gehorchen, die dann lautet: «Die Leafs haben zu viele Schönspieler und zu wenig «Grit», um in den Playoffs bestehen zu können». Ich teile diese Meinung nur sehr bedingt; darum vermutlich eine Überreaktion auf dem Free Agent Markt. Max Domi ist hingegen auch sehr klar eine Herzensangelegenheit; sein Vater, Ty Domi, war jahrelang der «undersized» Goon und Publikumsliebling bei den Toronto Maple Leafs.

    Max Pacioretty, Forward, Washington Capitals

    Nach zweimaligem Achillessehnenriss stellt sich selbstverständlich die Frage, wie belastbar, wie fit und wie gut Max Pac noch sein wird. Aber den sogenannten «Upside» - d.h. das, was man sich von ihm im besten Fall versprechen darf - für diese 34-jährige supergute Offensivwaffe für 2 Mio. zu ergattern ist eine Schnäppchenverpflichtung der Washington Capitals.

    Mike Reilly, Defender, Florida Panthers

    Mike Reilly, eine interessante Verpflichtung? Nur auf den zweiten Blick. Die Panthers haben es jüngst immer wieder geschafft, Verteidiger fast zum Nulltarif zu ergattern, die sich dann bei den Panthers prächtig entwickelt haben (Montour, Forsling und bedingt auch Mahura). Reilly hatte das Pech, in Boston auf eine auch in der Tiefe starke Defense zu treffen, was ihm Spielzeit gekostet hat. Es würde mich nicht wundern, wenn Reilly in Sunrise die Panthers Defense spürbar verstärken wird; für mich sehr interessant, dies zu verfolgen. Mike Reilly zum Schnäppchenpreis von 1 Mio US$, «well done» Florida Panthers.

    Die Jagd nach den besten vertragslosen Spielern
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    Ein Einjahresvertrag für einen Ausländer ist auch eher selten bei uns oder?
    Traut man ihm doch nicht viel zu oder weiss man schon heute, dss er wieder zurück Richtung NHL gehen möchte?

    Der neue ZSC-Stürmer könnte in der NL durchaus überzeugen
    Gleicher Punkteschnitt wie Kurashev und ein Abschluss, der sich sehen lassen kann

    Die ZSC Lions haben mit Rudolfs Balcers aus Lettland ihren fünften Import-Spieler im Kader. Mindestens einen Ausländer wird Sportchef Sven Leuenberger also noch nachlegen, aber bis es so weit ist, nehmen wir einmal den lettischen Stürmer etwas genauer unter die Lupe.

    Der 28-Jährige hat durchaus einen interessanten Werdegang. Er wurde in Lettland geboren, zog aber bald einmal mit seinen Eltern nach Norwegen, wo er auch das Eishockeyspielen erlernte. Mit 16 Jahren gab Balcers bereits das Debüt in der ersten Mannschaft der Stavanger Oilers. Ein Jahr später gewann er mit dem Team die norwegische Meisterschaft und trug in der Regular Season 21 Scorerpunkte in 36 Partien bei. Zudem wurde er im Entry-Draft der NHL an 142. Stelle von den San Jose Sharks gezogen. 2016 wiederholte Balcers den Titel mit den Stavanger Oilers und wechselte anschliessend nach Übersee.

    Rudolfs Balcers und die Zeit zwischen Stuhl und Bank

    Nach einem erfolgreichen Jahr in der WHL unterschrieb der lettische Stürmer im Juli 2017 einen Einstiegsvertrag bei den San José Sharks und kam bei den Barracudas in der AHL zum Einsatz. Dort stand er zusammen mit Tim Heed (heute HCAP), Marcus Sörensen (heute HCFG) und Noah Rod (heute GSHC) im Team.

    Nach einem Jahr bei den San José Barracudas und 52 Scorerpunkten in 73 Partien wurde Balcers in einen grossen Trade rund um Superstar Eric Karlsson verwickelt. So fand der Lette den Weg zu den Ottawa Senators, wo er auf Coach Marc Crawford traf. „Dass Marc Crawford ihn bereits aus der Zeit in Ottawa kennt, ist ein Vorteil“, meint ZSC-Sportchef, Sven Leuenberger, in der Medienmitteilung zur Verpflichtung von Balcers. Unter ihm spielte der Lette seine ersten 36 Partien in der NHL und kam auf starke 14 Scorerpunkte. Den Rest der Saison verbrachte Balcers in der AHL.

    Die Situation zwischen Stuhl und Bank, also NHL und AHL, änderte sich für Rudolfs Balcers auch in der Saison 2019/20 nicht. Zudem wurde die Spielzeit noch durch COVID-19 unterbrochen, weshalb am Ende beim Linksschützen „nur“ 48 Partien herausschauten.

    Vor der Saison 2020/21 wurde der Vertrag von Balcers bei den Ottawa Senators um ein Jahr verlängert, bevor er an die Stavanger Oilers verliehen wurde. Sobald die Saison in der NHL begann, wurde der Lette aber auf die Waivers gesetzt und die San Jose Sharks schlugen zu. Danach folgten auch die eineinhalb Jahre, in denen Balcers zum ersten Mal in seiner Karriere fix in einem NHL-Kader war. 102 Partien absolvierte er da und sammelte 40 Scorerpunkte.

    Trotz der guten Leistungen wurde Balcers erneut auf die Waivers gesetzt und schliesslich aus dem Vertrag gekauft. Die Florida Panthers boten dem Stürmer anschliessend einen Kontrakt an, doch nach nur 14 Einsätzen wurde er wieder auf die Waivers gesetzt und von den Tampa Bay Lightning übernommen. Nach drei Spielen für die „Bolts“ hiess der Alltag allerdings AHL.

    Das grosse Highlight seiner Karriere folgte aber zuletzt an der Weltmeisterschaft in Lettland und Finnland, als Balcers neun Scorerpunkte an die sensationelle Bronzemedaille der Letten beisteuerte.

    Was können die ZSC Lions von Rudolfs Balcers erwarten?

    So sind wir beim Wechsel zu den Zürchern angekommen und die Erwartungen an den lettischen Stürmer sind sicherlich nicht tief. „Ich schätze Rudolfs als laufstarken Flügel mit Playmaker-Qualitäten ein. Er ist sowohl im Powerplay als auch im Boxplay und damit vielseitig einsetzbar“, liess sich ZSC-Sportchef Sven Leuenberger in der Medienmitteilung zitieren.

    Pierre Dorion, der General Manager der Ottawa Senators beschrieb Balcers einst als Spieler mit guten Puck-Skills und einem tollen, ansatzlosen Abschluss ein. Zudem hob er die Dynamik und die Schnelligkeit des Letten heraus. Balcers selbst sprach im Sommer 2022 davon, dass er konstanter werden muss. Das gelang ihm zumindest in der letzten NHL-Saison nicht, dafür wurde er aber auch zu wenig eingesetzt. An der WM wusste er genau in jenem Element zu überzeugen.

    Ein interessanter Vergleich ergibt sich noch beim Blick auf die Scorerpunkte in der NHL. Im Schnitt sammelte Balcers 0.36 Zähler pro Partie und stand rund 14 Minuten auf dem Eis. Philipp Kurashev spielte in der vergangenen Spielzeit im Schnitt über 17 Minuten, kam aber auf denselben Punkteschnitt.

    Ps.: Also die Kiste gegen die Norweger an der diesjährigen WM war schon eine Augenweide!

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    Gleicher Punkteschnitt wie Kurashev und ein Abschluss, der sich sehen lassen kann
    Der neue ZSC-Stürmer könnte in der NL durchaus überzeugen
    sport.ch

    Vielversprechende Talente in der NL
    In der National League wollen unzählige Youngsters den nächsten Schritt schaffen

    Die neue Eishockeysaison steht vor der Tür. Dabei wollen wieder viele junge Spieler den Durchbruch in der National League schaffen. Heute schauen wir auf die Teams, bei denen eigene Junioren vor dem Durchbruch in der ersten Mannschaft stehen.

    Als Auswahlkriterien haben wir die jeweiligen Kaderzusammenstellungen auf den offiziellen Webseiten der Vereine zur Hand genommen. Dabei wurden nur Spieler beachtet, die Jahrgang 2003 haben oder jünger haben. Zudem müssen die Akteure aus dem eigenen Nachwuchs stammen und dürften bis jetzt maximal 20 Spiele in der National League absolviert haben. Die Spieler dürfen zudem nicht bereits an ein anderes Team verliehen sein. Teams, die nicht aufgelistet sind, haben keine Spieler im Kader, die unseren Anforderungen entsprechen.

    ZSC Lions

    Die ZSC Lions haben gleich drei Spieler im Kader, die in der kommenden Saison den Durchbruch in der National League schaffen wollen. Einer davon ist Supertalent Daniil Ustinkov. Der erst 16-jährige Verteidiger kam in der vergangenen Saison zu seinen ersten fünf Einsätzen auf höchster Stufe. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass man ihn langsam aufbaut und er auch noch in der U20 oder bei den GCK Lions zum Einsatz kommt. U20-Natispieler Nicolas Baechler kam in der abgelaufenen Saison ebenfalls zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft. Der Stürmer dürfte in der kommenden Saison weiter an die erste Mannschaft herangeführt werden. Der Dritte im Bunde ist Vinzenz Rohrer. Der 18-jährige Österreicher spielte einst bei den Junioren der Lions, bevor er vor zwei Jahren in die OHL wechselte und auf diese Saison wieder zurückkehrte. Der Stürmer wird wohl zu seinem Debüt in der National League kommen, aber auch noch bei den Junioren oder bei den GCK Lions zum Einsatz kommen.

    EV Zug

    Die Zuger haben gar noch einen Spieler mehr in den eigenen Reihen als die Lions. Torhüter Christian Kirsch ist erst 17 Jahre alt und wird wohl Torhüter Nummer 3 sein. Dabei dürfte er von Leonardo Genoni und Luca Hollenstein profitieren und weiter dazulernen. Möglicherweise darf er bei einer Abwesenheit von einem der beiden ersten Torhüter auf der Bank Platz nehmen. Die beiden Brüder Leon und Tim Muggli werden ebenfalls an die erste Mannschaft herangeführt. Tim hat dabei schon erste Erfahrungen in der NL sammeln dürfen. Beide sind in der kommenden Saison auch noch in der U2o spielberechtigt. Der vierte Zuger ist Louis Robin. Er ist auf diese Saison hin nach zwei Spielzeiten aus der QMJHL zu seinem vorherigen Verein zurückgekehrt und will beim EVZ den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

    SC Bern

    Louis Füllemann absolvierte in der abgelaufenen Saison bereits zehn Partien für den SC Bern. Der talentierte Verteidiger war zudem an den EHC Basel verliehen und sammelte in der Swiss League erste Erfahrungen im Herreneishockey. Für die neue Saison ist der 19-Jährige in der ersten Mannschaft der Mutzen eingeplant. Der gleichaltrige Verteidiger Nick Meile hat in den letzten beiden Saisons ebenfalls zehn Partien für den SCB bestritten und war letztes Jahr zum SC Langenthal verliehen, wo er in 28 Partien zum Einsatz kam. Das Duo will sich in der kommenden Saison in der ersten Mannschaft festbeissen.

    SCL Tigers

    Für den jungen Letten Darels Dukurs wird es die erste Saison in der National League sein. Vorletzte Saison kam er bereits zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft für die Tigers. In der vergangenen Saison spielte der Offensivspieler dann in Langnaus U20 und leihweise beim SC Langenthal in der Swiss League. Mit Lettland nahm er zudem an der U20-Weltmeisterschaft teil. Wenn er seine Leistungen aus der U20 mitnehmen kann, ist er ein sehr interessanter Spieler für die Zukunft.

    EHC Biel

    Vor zwei Jahren wechselte der heute 19-jährige Mattheo Reinhard aus dem Nachwuchs des SC Bern in die Jugend des EHC Biel. In zwei Saisons bei der Bieler U20 hat er 75 Partien absolviert und dabei 86 Scorerpunkte gesammelt. Auf den Center darf man im Seeland sehr gespannt sein, denn er bringt jede Menge Talent mit. In der abgelaufenen Saison durfte er bereits 15 Spiele für die erste Mannschaft bestreiten und dabei erste Erfahrungen sammeln. Diese werden ihm bestimmt helfen, wenn er sich in der kommenden Saison in der National League festsetzen will.

    EHC Kloten

    Auch bei Kloten gibt es ein Youngster-Duo, das für Furore sorgen will. Es handelt sich dabei um Verteidiger Luca Deussen und Stürmer Mischa Ramel. Beide haben in der letzten Saison ihr Debüt in der NL gegeben. Ramel sorgte in der Swiss League für Spektakel. Beim EHC Winterthur sammelte der 19-Jährige in 36 Partien 31 Punkte. Mit der Schweiz nahm er zudem an der U20-WM teil. An dieser war auch sein Teamkollege Luca Deussen dabei. Auch er war in der letzten Spielzeit nach Winterthur verliehen.

    SC Rapperswil-Jona Lakers

    Mats Alge wechselte in der letzten Saison zu den Lakers und zeigte dort in der U20 starke Leistungen. Als Belohnung kam er auch zum Debüt in der National League und durfte an der U20-WM teilnehmen. Dabei zog sich der Flügelstürmer eine Fussverletzung zu, die eine Operation nach sich zog und seine Saison vorzeitig beendete. In der neuen Saison will er wieder angreifen. Jonas Taibel kehrt auf diese Saison hin aus der QMJHL in der Schweiz zurück und will in der National League Fuss fassen. Auch er zeigte sein grosses Können in der abgelaufenen Saison und durfte an die U20-WM reisen. Die beiden Stürmer dürften in der kommenden Saison noch für die eine oder andere Schlagzeile sorgen.

    Lausanne HC

    Der Lausanne HC hat den verlorenen Sohn Kevin Pasche wieder zurückgeholt. Er war zuletzt Torhüter der U20-Nati und spielte die vergangenen beiden Saisons in der USHL in den USA. Zuvor war er bereits in verschiedenen Juniorenteams der Lausanner aufgelaufen. Benjamin Bougro überzeugte in der vergangenen Saison in der Swiss League beim HC Sierre und verdiente sich somit eine Chance in der höchsten Liga. Der 20-jährige Center hat sein Debüt in der NL bereits vor zwei Jahren erlebt und will nun so richtig Fuss fassen. Ähnlich sieht es bei Nicolas Perrenoud aus, der ebenfalls vorletzte Saison in der ersten Mannschaft debütierte. Auch er war zum HC Sierre verliehen. Die beiden Stürmer dürften also gemeinsam die erste vollständige Saison in der ersten Mannschaft erleben.

    HC Lugano

    Wie einige andere Spieler ist Lorenzo Canonica erst auf die Saison hin zu seinem Stammverein zurückgekehrt. Der Center war zuletzt zweieinhalb Jahre in die QMJHL verliehen, wo er zu überzeugen wusste und deshalb an der U20-WM teilnehmen durfte. Beim 19-Jährigen darf man gespannt sein, was er in der National League zeigen wird. In der U20 der Luganesi zeigte er bereits sein grosses Potenzial, das er ab sofort auch in der National League präsentieren will.

    HC Ambri-Piotta

    Der 19-jährige Verteidiger Simone Terraneo hat sein NL-Debüt bereits hinter sich. Der Durchbruch ist ihm letzte Saison in der Swiss League bei den Ticino Rockets gelungen, wo er in 35 Partien 21 Punkte sammeln konnte. Zudem wusste er auch in der U20 von Ambri zu überzeugen. Bei ihm darf man gespannt sein, ob er in der National League ebenfalls seine ersten Scorerpunkte sammeln kann. Ein sehr spannender Mann im Team des HCAP ist zweifelsohne Tommaso De Luca. Der Offensivmann galt im diesjährigen Draft als Kandidat, wurde aber nicht gezogen. Nachdem er die letzte Saison in der WHL in 65 Spielen 49 Punkte gesammelt hatte, schien die Zeit reif, zu Ambri zurückzukehren und einen Anlauf in der National League zu nehmen.

    https://sport.ch/nla/1140254/in…chritt-schaffen

    Suter/Malgin haben andere Ausgangslagen. Der Vertrag von Suter lief bis 2023, wurde aber 2020 aufgelöst. Er ist so oder so frei. Malgin hat einen gültigen Vertrag bei uns bis 2025.

    Doch bis 2023, so hatte ich das ungefähr auch im Kopf. Malgin 2025 wusste ich noch.
    Danke 007.

    Hier noch ein Bericht über unser aktuell grösstes Talent im Stall:


    Noch spielt er in der National League
    2024 könnte wieder ein Schweizer in der ersten Runde gedraftet werden

    Der junge Zürcher Daniil Ustinkov ist eines der grössten Talente im Schweizer Eishockey. Nun wird er erstmals mit der NHL in Verbindung gebracht.

    Wie Corey Pronman, Draftexperte von The Athletic, schreibt, geht er in seiner ersten Vorhersage davon aus, dass Ustinkov im nächstjährigen NHL-Draft bereits in der ersten Runde gezogen werden könnte. Der Experte sieht ihn an 29. Stelle. Ustinkov kam in der letzten Saison zu seinem Debüt in der National League und überzeugt vor allem bei seinen Auftritten bei den Junioren. Auf diese Saison hin wird er vermehrt im Herreneishockey Erfahrungen sammeln können. Sei dies bei den ZSC oder GCK Lions. Es wird definitiv spannend zu sehen sein, wie er sich weiterentwickelt und 2024 tatsächlich in der ersten Runde gezogen wird.

    https://sport.ch/zsc-lions/1140…edraftet-werden

    Und die ZSC Fans hoffen, dass Pius dereinst irgend einmal wieder das ZSC-Trikot tragen und im neuen Stadion spielen wird. Wenn dies auch noch

    lange dauern dürfte - leider.

    Ja der wäre wirklich geil, wird aber wie von dir vermutet noch ein paar jahre dauern.

    Wie lange lief Pius Vertrag beim ZSC noch als er rüber ging?
    Läuft dieser mit den NHL Jahren auch aus oder ist dieser dann quasi auf standby und die Vertraglaufszeit läuft dann beim eintreffen in die Schweiz weiter? Bei Malgin ja das gleiche.

    Ich kann mich nur wiederholen, wer aktuell nach Lausanne geht, hat mit seiner Karriere entweder abgeschlossen oder geht auf "Tutti".

    Hügli, der Handel mit den Imports, das Abwerben von vielversprechenden jungen die dann doch nicht zum Zug kommen und das für die Schweiz ungewöhnliche Traden von Spielern, hätten für alle Spieler und Agenten mehrere Alarmzeichen genug sein sollen. LHC quasi der FC Sion auf Eis.

    Nun triffts die Personalie Pedretti: (Ich fand ihn gut bei uns!!)

    Trotz Vertrag bis 2025
    Lausanne wollte langjährigen NL-Spieler abschieben

    Marco Pedretti spielt seit der letzten Saison beim Lausanne HC. Nun wollten ihn die Waadtländer bereits wieder loswerden.

    Wie Le Matin schreibt, wollten die Lausanner ihre Offensivabteilung ausdünnen und Flügelstürmer Marco Pedretti loswerden. Der LHC wurde sogar konkret und wollte den 31-Jährigen zu seinem Jugendclub HC Ajoie schicken. Der Stürmer hielt allerdings nichts von dieser Idee und will bei Lausanne bleiben. In der vergangenen Saison sammelte Pedretti in 40 Spielen lediglich fünf Scorerpunkte. Zuvor lief er je drei Jahre für die ZSC Lions und den EHC Biel auf. Zu Beginn seiner Karriere trug er ebenfalls das Trikot des HC Ambri-Piotta, der Rapperswil-Jona Lakers und Genève-Servette. Sein Vertrag in Lausanne läuft noch bis 2025.
    https://sport.ch/lausanne-hc/11…eler-abschieben

    Bisher hat er noch keinen neuen Vertrag unterzeichnet
    Diverse Fans hoffen auf Pius Suter

    Pius Suter hat bis jetzt noch keinen neuen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben. Dabei ist das Interesse an seiner Person gross.

    In den sozialen Medien äusserten sich zuletzt mehrere User zur Personalie Pius Suter. Er hat noch immer keinen neuen Vertrag unterzeichnet. Deshalb hoffen mehrere Fans auf eine Verpflichtung des Schweizers.

    Nicht nur bei den Fans der Boston Bruins und der New York Rangers ist das Interesse am Stürmer gross. Auch bei seinem bisherigen Team, den Detroit Red Wings, hofft man auf einen Verbleib des Schweizers. Ebenfalls hoffen Supporter der Pittsburgh Penguins und der Ottawa Senators auf ein Verpflichtung von Pius Suter. Der Center hat sich in seinen drei NHL-Jahren einen Namen gemacht. Vor allem seine Stärken im 5 gegen 5, in der Defensivbewegung und im Boxplay werden geschätzt. In der abgelaufenen Saison sammelte er in 79 Spielen 24 Scorerpunkte.

    Ein User sieht Suter sogar als Verstärkung bei den New Jersey Devils. Dort würde er auf vier weitere Schweizer treffen. Doch dies ist dem angesprochenen User noch nicht genug. Er würde auch Denis Malgin gerne bei den Devils sehen. Wo die beiden unterschreiben werden, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

    Diverse Fans hoffen auf Pius Suter
    Bisher hat er noch keinen neuen Vertrag unterzeichnet
    sport.ch

    Wie man sieht, schiesst er praktisch alle Tore iim oder um den Slot herum, ähnlich wie Pius.

    Eigentlich genau dass was wir brauchen und uns seit Pius Abgang so unendlich gefehlt hat.

    Könnte wirklich passen!