Beiträge von Sbornaja

    Peter Zahner über angebliche Lohntrickserein im Schweizer Eishockey
    ZSC-CEO: "Das ist nichts anderes als Wettbewerbsverfälschung"

    Die beiden CEO Peter Zahner (ZSC) und Patrick Lengwiler (EVZ) waren zu Gast im Studio von MySports und sprachen über Löhne. Zahner bringt dabei eine Vorgehensweise zur Sprache, die offenbar im Schweizer Eishockey verbreitet sei, und nennt sie Wettbewerbsverfälschung.

    In der aktuellen Folge von "Let's talk about HOCKEY" sprachen die beiden CEO Peter Zahner und Patrick Lengwiler über diverse Themen, darunter auch die Löhne. Zahner spricht dabei ein heikles Thema an. So habe er gehört, dass es Klubs in den beiden höchsten Schweizer Ligen gäbe, die ihre Spieler absichtlich weniger als zwölf Monate verpflichten und sie danach zur Arbeitslosenkasse schicken, um sich die Lohnkosten sparen zu können. "Das ist nichts anderes als Wettbewerbsverfälschung", stellt Zahner klar. Auch Lengwiler äusserte sich dazu und meint: "Wenn das stimmt, was du sagst, ist das tragisch für den Sport. Das hat nichts mit professionellem Sport zu tun".


    Ist das im Fussball nicht schon gang und gäbe?

    Angebot kurz vor Deadline
    Tim Berni doch kein Unrestricted Free Agent

    Tim Berni stand letzte Saison in 59 Partien für die Columbus Blue Jackets auf dem Eis, musste jedoch bis zuletzt auf ein neues Angebot hoffen. Die Blue Jackets unterbreiteten ihm kurz vor der Deadline, die ihn zum Unrestricted Free Agent gemacht hätten, ein entsprechendes Angebot.

    Nun also doch noch: Am Freitagabend Schweizer Zeit erhielt Tim Berni eine sogenannte Qualifying Offer der Columbus Blue Jackets. Damit sichert sich sein Team die Rechte an ihm, wenn es um Verhandlungen mit anderen Teams geht. Die Deadline wäre kurze Zeit später abgelaufen und hätte ihm die Möglichkeit gegeben, ohne Einschränkungen mit anderen Teams verhandeln und Angebote unterzeichnen können. Damit dürften die Verhandlungen zwischen den beiden Parteien fortgeführt werden.

    Gute Argumentation!

    Aber jetzt Corey verpflichten weil man ihn allenfalls nächste Saison brauchen könnte überzeugt mich nicht. Da werden ja eh wieder jede Menge Torhüter auf den Markt kommen, easy. Ich sehe da aktuell andere Baustellen in unserem Kader. Vor allem würde ich gerne mal mit 7 Imports starten, damit eben auch da der Druck hoch gehalten wird.

    Ich hätte natürlich auch gerne 7 Imports, plus Malgin! Aber es ist halt nicht mein Verein und kein Wunschkonzert.

    Offiziell kann man das schon so kommunizieren. Ein Vertrauensbeweis in Meier ist es trotzdem nicht. Ausserdem, ob ein Schneider mit der Nr. 3

    in einem Schweizer Club klar kommt wäre dann auch noch eine gute Frage.......

    Wie geschrieben, nur wenn Schneider mit derRolle zufrieden ist/wäre.

    Eine geschützte und sichere Position auf "ewig" gibt es im Profisport nicht!

    Wichtig ist doch dass Meier auch Druck aus den eigenen Reihen erhält und da kommt leider aktuell nichts.

    Somit hat er die Nr. 2 auf easy.

    Berra Genoni Flüehler Nyffeler Wolf wurden auch deshalb so gut, weil viele starke Torhüter da waren, sicht täglich gebattelt haben und aus den hiteren Reihen Druck auf Sulo erzeugten und erzeugen mussten.

    Aber klar, C. Schneider könnte easy als Backup zu Ambri oder Kloten. Als Nr. 2 nicht als Nr. 3. Oder in die DEL.

    Deine Sichtweise ist falsch :wink: nicht VOR die Nase sondern als anpeitschender erfahrener Antreiber DAHINTER, sprich Nr.3!
    Spielt Hrubec nicht, kommt Meier zum Zug. Ist einer der beiden genannten verletzt, steht Schneider bereit.

    Geht alles natürlich nur, wenn Schneider mit dieser Rolle einverstanden ist!

    und für 24/25 hätte man sicher ein eingespieltes Duo auf den Torhüterplätzen 2+3, egal ob Hrubec bleibt oder wer dann als Nr. 1 verpflichtet wird

    Ich würde mit Horst/Meier planen und dann auf die PO eine zusätzliche (routinierte) Absicherung verpflichten.

    Statt jetzt einen teuren dritten Torhüter zu verpflichten würde SL gescheiter auf das budgettechnische Spielchen "wenn Malgin zurückkommt verpflichten wir keinen sechsten Ausländer" verzichten. Aber eben, ich glaube nicht das der Z überhaupt eine Sekunde an Cory denkt (zum jetzigen Zeitpunkt).

    Sehe ich anders, aber natürlich sind deine Argumente auch eine Überlegung wert.

    Aktuell besteht ein Torhüter Vakuum und auf nächste Saison wird dann ein ziemliches Gerangel losgehen.

    Nicht schlecht, wenn dann ein Meier bereits gute NLA Spiele in den Beinen hat.

    Aber wenn man einen C. Schneider zu vernünftigen Konditionen holen kann, warum nicht?

    Schneider hätte gut und gerne noch 1-3 gute Saisons als Backup in den Beinen.

    Niemand sagt, das Hrubec auch nächste Saison bei uns spielt.

    Die Torhüterposition ist zur Zeit eine ziemliche Lotterie.

    Ich traue es Meier leider aktuell noch nicht zu für uns Spiele zu gewinnen und um das geht es.

    Die Liga ist zu ausgeglichen.

    Wie alt war Sulo bei seinen letzten "guten" Spielen bei uns? 40? 41?

    Naja, wenn man Jeffrey Meier kommuniziert hat, dass er die Nummer 2 ist diese Saison, wäre die Verpflichtung von Cory nicht gerade nett.

    Schneider könnte ja theoretisch als 3. Torhüter und Absicherung geholt werden.

    Wenn er sich dann ggü. Meier durchsetzt, braucht Meier halt schon noch ein bisschen Zeit.

    Beim ZSC sollte immer auf jeder Position der Beste spielen, für alles andere hat man sonst ja das Farmteam.

    Nicht falsch verstehen, ich möchte Meier unbedingt einige Spiele (10?) in der Startformation sehen, aber einen Plan C nach Meier, bei einer Verletzung von Hrubec, besteht nicht.

    Die National League eine Option für Cory Schneider?
    Torhüter mit Schweizer Lizenz steht vor Rückkehr aus Nordamerika nach Europa

    Abgesehen vom Lockout in der Saison 2012/13 hat Cory Schneider nicht in der Schweiz gespielt. Zum Ende seiner Karriere wäre ein Wechsel in die National League allerdings durchaus denkbar.

    Im Alter von 37 Jahren wird Cory Schneider die Organisation der New York Islanders verlassen. 425 Spiele hat der Torhüter in der NHL absolviert, zudem sind 264 Einsätze in der AHL zusammengekommen. Nun zieht es den US-amerikanischen-schweizerischen Doppelbürger offenbar nach Europa. Wie SwissHabs berichtet, möchte Schneider seine Karriere nicht in Nordamerika ausklingen lassen. Es erscheint schon fast logisch, dass der Routinier sofort mit der National League in Verbindung gebracht wird. Schneider würde keinen Import-Platz belegen und dürfte so für einige Clubs tatsächlich interessant werden. Die Stammpositionen haben alle 14 Teams eigentlich besetzt, eine routinierte Nummer zwei würde sicherlich die eine oder andere Mannschaft nicht im Voraus ablehnen.

    Gerade die letzten Aufsteiger, der EHC Kloten und der HC Ajoie, oder auch der HC Ambri-Piotta könnten einen Namen wie Schneider genau prüfen. Vielleicht lockt die NHL-Erfahrung auch die ZSC Lions. Nach dem Abgang von Ludovic Waeber wäre der kaum erfahrene Jeffrey Meier eigentlich als Nummer zwei eingeplant.

    Torhüter mit Schweizer Lizenz steht vor Rückkehr aus Nordamerika nach Europa
    Die National League eine Option für Cory Schneider?
    sport.ch

    Sicher kein schlechter Move für die Hoppers:

    400-facher NL-Spieler wechselt in die Swiss League
    Zudem gibt es fünf Abgänge

    Der Davoser Jan Neuenschwander verlässt die SCL Tigers nach einer Saison wieder und schliesst sich den GCK Lions an.

    Stürmer Jan Neuenschwander spielte in der National League für den HC Davos, die ZSC Lions, den EHC Biel, den SC Bern und die SCL Tigers. Nun kehrt er zu seinem ehemaligen Verein GCK Lions zurück und unterschreibt einen Vertrag für eine Saison.
    Bei den GCK Lions haben zudem Sascha Ruppelt, Silvan Landolt, Yannick Blaser, Dominic Buchli, Nauris Sejejs, Mattia Hinterkircher und Julian Mettler ihre Verträge um eine weitere Saison verlängert. Die beiden Imports Jarno Kärki (Finnland) und Victor Backman (Schweden) bleiben ebenfalls eine weitere Saison. Neu verpflichten die Zürcher Verteidiger Jan Schwendeler aus Zug.

    Zudem statten die GCK Lions die drei jungen Eigengewächse Noah Böhler (19) und Fabio Murer (20) mit je einem Zweijahresvertrag sowie Jan Spring (19) mit einem Einjahresvertrag aus. Das Trio bestritt bereits die Saison 2022/23 teilweise bei den GCK Lions. Dabei geben die GCK Lions ebenfalls fünf Abgänge bekannt. Gianluca Burger, Rihards Melnalksnis (beide zu Olten), Liekit Reichle (zu Biel), Matthias Mémeteau (zu Lausanne) und Adam Falus (offen) verlassen die GCK Lions.

    Die zehn wichtigsten Themen vom zweiten Tag des NHL Draft 2023
    Mit Bicker, Tiefensee und Panocha werden drei Deutsche gezogen; Dionicio und Keller halten Schweizer Ehre hoch
    von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Freier Autor 29. Juni 2023

    Am zweiten Tag beim NHL Draft 2023 in der Bridgestone Arena in Nashville sind drei deutsche und zwei Schweizer Talente ausgewählt worden. Nachdem am Mittwoch die erste Runde stattgefunden hatte, gingen am Donnerstag die Durchgänge zwei bis sieben über die Bühne. NHL.com/de hat eine Übersicht mit den zehn wichtigsten Themen des zweiten Draft-Tages zusammengestellt.

    1. Bicker als erster Deutscher aufgerufen
    Lange mussten die deutschen Nachwuchskräfte warten, ehe mit Kevin Bicker der erste von ihnen aufgerufen wurde. Die Detroit Red Wings wählten ihn in der fünften Runde an Gesamtposition 147 aus. Der 18-jährige Stürmer durchlief in den vergangenen Jahren die Mannheimer Talentschmiede. 2022/23 absolvierte er 30 Spiele in der Hauptrunde und den Playoffs für die Jungadler in der DNL und kam auf 37 Punkte (20 Tore, 17 Assists). Einen Auftritt hatte der Schwabacher bei den Adler Mannheim in der DEL. In der kommenden Saison läuft er in der höchsten deutschen Spielklasse für die Löwen Frankfurt auf. Es sei denn, es ergeben sich durch den Draft neue Entwicklungen.

    2. Stars sichern sich die Rechte an Tiefensee
    Die Dallas Stars sicherten sich in der fünften Runde an Gesamtstelle 157 die Rechte an Arno Tiefensee. Der 21 Jahre alte in Weißwasser geborene Torhüter bot bei den Adler Mannheim in der DEL starke Leistungen, wodurch er auf dem Radar der NHL-Scouts erschien. In der Hauptrunde brachte er es auf 23 Einsätze, einen Gegentorschnitt von 2,43 und eine Fangquote von 91,0 Prozent. In den Playoffs stand er zwölfmal zwischen den Pfosten. In diesen Begegnungen verbesserte er den Gegentorschnitt auf 2,07 und die Fangquote auf 91,4 Prozent. Außerdem bestritt er zwei Partien für die deutsche Nationalmannschaft.

    3. Sabres schnappen sich Panocha in der letzten Runde
    Das Trio der im diesjährigen Draft auserkorenen Deutschen komplettierte Norwin Panocha. Die Buffalo Sabres entschieden sich in der siebten Runde an Gesamtposition 205 für den offensivstarken Verteidiger von den Eisbären Berlin. 2022/23 spielte der 18-jährige gebürtige Bayreuther hauptsächlich fürs Juniorenteam in der DNL. Der Blueliner glänzte mit 27 Punkten (acht Tore, 19 Assists) in Haupt- und Endrunde. In der DEL bestritt er drei Matches, bei denen er ohne Zähler für die Scorerwertung blieb.

    4. Dionicio und Keller halten die Ehre der Schweizer hoch

    Ebenfalls spät fanden zwei Schweizer Talente einen Interessenten. Die Anaheim Ducks entschieden sich mit ihrem Zugriffsrecht in der fünften Runde (Nr. 129) für den 19 Jahre alten Verteidiger Rodwin Dionicio. In den letzten drei Jahren spielte er in einer OHL für die Niagara IceDogs und die Windsor Spitfires. Der 18-jährige Goalie Antoine Keller von Genf-Servette wurde in der siebten Runde (Nr. 206) von den Washington Capitals gedraftet. Er besitzt sowohl die Schweizer als auch die französische Staatsbürgerschaft. Im Nationalteam läuft er für Frankreich auf.

    5. Teams erweisen sich tauschfreudiger als am Vortag
    Nachdem es am ersten Tag beim NHL Draft zu keinem Tausch unter den Teams bei den Zugriffsrechten gekommen war, tat sich am Donnerstag wesentlich mehr in dieser Hinsicht. Alles in allem neun Trades wurden vorgenommen, um die Reihenfolge der Teams bei der Ziehung zu beeinflussen. Den Anfang machten die Nashville Predators. Sie sicherten sich den Pick an 43. Stelle von den Detroit Red Wings, den diese im Vorfeld von den Vancouver Canucks erworben hatten. Die Wahl der Predators fiel auf den schwedischen Center Felix Nilsson von Rögle BK.

    6. Finnen müssen ungewöhnlich lange warten
    Ungewöhnlich viel Zeit ging ins Land, bis beim NHL Draft 2023 der erste finnische Nachwuchsspieler gewählt wurde. In den vergangenen Jahren gehörten Talente aus Finnland stets zu den begehrtesten. Das war diesmal anders. Die San Jose Sharks bereiteten dem Warten schließlich ein Ende. Die Kalifornier entschieden sich in der zweiten Runde an Gesamtposition 36 für den Flügelstürmer Kasper Halttunen von HIKF aus der finnischen Liiga.

    7. Slowaken stark vertreten
    Das stärkste Kontingent an jungen Spielern, die nicht zu den Top-Nationen Kanada, USA, Schweden, Finnland und Russland zählen, stellte beim diesjährigen Draft die Slowakei. Acht Nachwuchskräfte aus diesem Land bekamen den Zuschlag. Es folgten Tschechien mit sieben, Belarus mit fünf und Deutschland mit drei gezogenen Talenten.

    8. Ducks ziehen italienischen Torwart
    Die Ducks trauen dem italienischen Torwart Damian Clara offenbar eine große NHL-Karriere zu. Darauf deutet der Entschluss hin, für ihn ein Zugriffsrecht in der zweiten Runde (Nr. 60) einzusetzten. Der 18 Jahre alte Schlussmann aus Bruneck spielte in der abgelaufenen Saison bei den Junioren von Färjestad BK in Schweden.

    9. Coyotes mit den meisten Picks
    Die Arizona Coyotes durften insgesamt zwölfmal wählen und lagen damit an der Spitze. Es folgten die Chicago Blackhawks, Detroit Red Wings und Predators mit elf sowie die Seattle Kraken, Carolina Hurricanes und die Philadelphia Flyers mit zehn Picks. Dagegen durften die Edmonton Oilers und die Toronto Maple Leafs nur dreimal zugreifen.

    10. Der Erste und der Letzte
    Beim NHL Draft sind traditionell die meisten Augen auf den First-Overall-Pick gerichtet. Das war in diesem Jahr wie erwartet Connor Bedard, den die Chicago Blackhawks an Land zogen. Auf den allerletzten Drücker fand bei dieser Ausgabe der Stürmer Tyler Peddle einen Klub. Die Columbus Blue Jackets hinterlegten ihr Interesse an ihm mit dem Abschlusszugrecht (Nr. 224).

    https://www.nhl.com/de/news/die-ze…023/c-345132056

    So die 1. NHL Draft Runde ist somit durch. Ein, zwei Überraschungen waren also schon dabei.

    NHL Draft 2023: Die 1. Runde im Überblick

    Bedard wird First-Overall-Pick, Carlsson, Fantilli und Smith folgen, Reinbacher als erster Verteidiger an 5. Stelle ausgewählt
    von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Freier Autor 8:11 AM

    Die 1. Runde des NHL Draft 2023 steht in den Geschichtsbüchern.
    Wie erwartet wurde am Mittwochabend in der Bridgestone Arena in Nashville Ausnahme-Talent Connor Bedard an 1. Stelle von den Chicago Blackhawks ausgewählt. Dahinter gab es einige Überraschungen. So wurde der Schwede Leo Carlsson zum Second-Overall-Pick der Anaheim Ducks. Der erste ausgewählte Verteidiger war Österreicher David Reinbacher an 5. Stelle von den Montreal Canadiens. Der Name des russischen Talents Matvei Michkov fiel erstaunlich spät erst an 7. Position von den Philadelphia Flyers. NHL.com/de fasst die erste Draft-Runde zusammen.

    Bedard wird First-Overall-Pick - weitere fünf WHL-Spieler folgen
    Bei den Chicago Blackhawks kann eine neue Ära beginnen: Mit Connor Bedard wählte der Klub aus Windy City wie erwartet das ultimative Ausnahme-Talent dieses Drafts an allererster Stelle aus. Bedard hatte im Trikot der Regina Pats die WHL mit 140 Scorerpunkten (71-72-143) in 57 Partien dominiert, zwischenzeitlich sogar eine Scoring-Serie von 35 Spielen gehabt. Er gilt als das größte Talent seit Connor McDavid (Draft 2015, 1. Stelle, Edmonton Oilers) und ist mit unglaublichen Offensiv-Instinkten ausgestattet. Dazu zählt sein brandgefährlicher Schuss, ein hoher Hockey-IQ und außergewöhnliche Fähigkeiten beim Skating. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Bedard der Spieler sein, wird, um den die Blackhawks in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ein Team aufbauen werden.

    Bedard war übrigens nicht der einzige Spieler aus der WHL, der in der 1. Runde ausgewählt wurde. Unter allen 32 Picks waren sechs Akteure aus der Western Hockey League dabei. Es folgten Nate Danielson (9. Stelle, Detroit Red Wings), Zach Benson (13. Stelle, Buffalo Sabres), Brayden Yager (14. Stelle, Pittsburg Penguins), Samuel Honzek (16. Stelle, Calgary Flames) und Tanner Molendyk (24. Stelle, Nashville Predators). Aus keiner Liga wurden in der 1. Runde mehr Talente gedraftet als aus der WHL.

    Leo Carlsson wurde von vielen Experten erst zwischen Pick drei und fünf erwartet, doch in den letzten Tagen vor dem Draft rückte der Schwede in den Gedankenspielen immer weiter nach vorne. Nun schlugen die Anaheim Ducks an 2. Stelle zu und sicherten sich so die Rechte am Mittelstürmer, der damit der am frühesten gedraftete Europäer im Draft 2023 wurde. Carlsson reiht sich damit in eine Reihe von hochtalentierten Centern bei den Ducks ein, die bereits mit Trevor Zegras (22) und Mason McTavish (20) hochkarätig besetzt sind. Anaheim darf sich mit Carlsson, der für Örebro HK in der schwedischen Top-Liga SHL spielte (44 Spiele, 10-15-25), auf einen cleveren Zwei-Wege-Stürmer mit guter Übersicht freuen.

    An 3. Stelle sicherten sich die Columbus Blue Jackets die Dienste von Adam Fantilli, den viele schon eine Position vorher eingeschätzt hatten, und wollen mit dem 18-jährigen Kanadier einen neuen Top-Center entwickeln. Fantilli glänzte als bester Spieler der US-College-Liga NCAA mit 65 Punkten (30-35-65) in 36 Spielen, ist physisch und kann alle Rollen in einem Hockey-Team bekleiden. Die San Jose Sharks riefen an 4. Stelle Will Smith aus. Mit dem Rechtsschützen hoffen die Nord-Kalifornier, einen neuen Offensiv-Katalysator gefunden zu haben, der auch im Powerplay für neuen Schwung sorgen soll.

    Reinbacher wird der erste Firstround-Verteidiger aus Österreich
    Mit David Reinbacher wurde in der 1. Runde auch ein Spieler aus dem DACH-Raum an 5. Stelle von den Montreal Canadiens gepickt. Der 18-Jährige aus Hohenems wurde zum ersten Verteidiger aus Österreich, der jemals in der 1. Runde ausgewählt wurde und ist erst das 5. Erstrunden-Pick "made in Austria" nach Thomas Vanek (Draft 2003, 5. Stelle, Buffalo Sabres), Michael Grabner (Draft 2006, 14. Stelle, Vancouver Canucks), Marco Rossi (Draft 2020, 9. Stelle, Minnesota Wild) und Marco Kasper (Draft 2022, 8. Stelle, Detroit Red Wings). Reinbacher ist auch der am frühesten gezogene Abwehrspieler im Draft 2023, womit er sich seinen großen Wunsch erfüllte. Der 1,89 Meter große Rechtsschütze lief zuletzt für den EHC Kloten in der Schweizer Top-Liga NL auf und erhielt dort schon in jungem Alter viel Einsatzzeit und Vertrauen (46 Spiele, 3-19-22).

    Michkov landet an 7. Stelle in Philadelphia
    Matvei Michkov galt vor einem Jahr noch als russisches Pendant zu Bedard. Doch wohl auch durch die erschwerten Umstände für russische Spieler nach Russlands Angriffskrieg in der Ukraine warfen Michkov, der sich erst spät mit Teams zu Gesprächen treffen konnte, zurück. Der 18-jährige Flügelspieler wurde an 7. Position von den Philadelphia Flyers ausgewählt. Zuvor hatten sich an 6. Stelle die Arizona Coyotes mit Dmitriy Simashev für einen Verteidiger entschieden. Michkov spielt zuletzt für den HK Sochi in der KHL (27 Spiele, 9-11-20) und gilt als kreativer Techniker mit Torinstinkt.


    Avalanche qualifizieren Malgin nicht
    Denis Malgin wird von den Colorado Avalanche keine Qualifying Offer erhalten und damit zu ersten Mal in seiner Karriere Unrestricted Free Agent (UFA) werden. Das bedeutet, dass der Nationalstürmer ab dem 1. Juli mit allen 32 NHL-Teams über einen Verbleib in der besten Liga der Welt verhandeln darf.

    Gibt schon noch ein paar Teams die zuschlagen könnten, aber ob er sich die 3. oder 4. Linie antun will, lass ich mal offen.

    Ich glaube an eine Rückkehr erst wenn er bei uns aufläuft und dann auch mal eine ganze Saison bleibt.

    Sehe die Chancen bei unter 30% dass er zurückkommt.

    #5 der Montréal Canadiens
    David Reinbacher ist erster Verteidiger und zweiter Europäer im NHL-Draft 2023

    In der Nacht auf Donnerstag haben sich in der NHL wieder einige Träume von jungen Hockey-Spielern erfüllt - die erste Runde des NHL Entry Draft 2023 stand an. Bereit an fünfter Stelle wurde David Reinbacher vom EHC Kloten durch die Montréal Canadiens gedraftet.

    Obschon der 18-jährige Verteidiger die Weltmeisterschaft nicht wunschgemäss als letztes gorsses Schaufenster ausnutzen konnte, galt David Reinbacher schon vorgängig als einer der Top-Prospects. Entsprechend früh wurde der Österreicher, der seine Eishockey-Ausbildung beim Team Rheintal und ab der Saison 2018/19 beim EHC Kloten absolviert hat, gezogen. Der Youngster, der in der abgelaufenen Saison 49 Einsätze in der National League verbucht hat, wurde an fünfter Stelle von den Monréal Canadiens gedraftet.

    Reinbacher war damit der erste Verteidiger im Draft und hinter dem Schweden Leo Carlsson (#2 zu den Anaheim Ducks) der zweitfrühste Europäer. Erwartungsgemäss wurde Mega-Talent Connor Bedard als #1 von den Chicago Blackhawks gezogen. Insgesamt wurden zwölf Kanadier, je sechs Schweden und US-Amerikaner, vier Russen, zwei Slowaken und je ein Österreicher und ein Tscheche von einem der Clubs ausgewählt. Die weiteren Draft-Runden finden am Donnerstagabend Schweizer Zeit statt.
    https://sport.ch/montreal-canad…-nhl-draft-2023

    Minime Erhöhung der Obergrenze
    NHL gibt Gehaltsspanne für nächstes Jahr bekannt

    Wie üblich hat die NHL die Gehaltsunter- und -obergrenze bekannt gegeben. Für die nächste Saison steht den Teams eine Million Dollar mehr zur Verfügung.

    Die NHL hat am Mittwoch die finanziellen Bedingungen für nächste Saison bekannt gegeben. Neu beträgt die Untergrenze 61,7 Millionen Dollar. Der Mittelwert wird auf 72,6 Millionen taxiert. Um eine Million gestiegen ist die Lohnobergrenze, die neu 83,5 Millionen beträgt. Timo Meier, dem sein neuer Vertrag 8,8 Millionen Dollar jährlich einbringt, macht damit also mehr als 10 % des zur Verfügung stehenden Betrags seines Teams aus.
    https://sport.ch/nhl/1138216/nh…es-jahr-bekannt
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    Im Interesse beider Parteien Timo Meiers Zukunft ist geklärt
    Nach Wochen der Verhandlungen hat sich die Zukunft von Timo Meier nun geklärt. Wie die Devils auf Twitter bekannt gaben, hat man sich mit dem Schweizer auf eine Vertragsverlängerung einigen können.
    https://sport.ch/new-jersey-dev…ft-ist-geklaert
    Nachdem bereits am Mittwochnachmittag der Sportkommentator Pierre LeBrun entsprechende Hinweise abgab, vermeldeten die New Jersey Devils am Abend Vollzug. Timo Meier bleibt den "Swiss Devils" erhalten. Wie sein Verein auf der Website schreibt, unterzeichnete der Stürmer einen Vertrag über acht Jahre, der ihm insgesamt über 70 Millionen Dollar einbringt (8,8 Millionen pro Jahr). Alle Informationen gibt es hier.
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    https://www.nhl.com/devils/news/me…ase/c-345067524

    Meier einigt sich mit den Devils auf einen 8-Jahres-Vertrag | RELEASE

    Meier, der bei der letztjährigen Handelsfrist erworben wurde, bindet sich langfristig an New Jersey 28. Juni 2023Die New Jersey Devils gaben heute bekannt, dass sich das Team mit dem freien Flügelspieler Timo Meier auf einen Achtjahresvertrag geeinigt hat, der ein Volumen von 70.400.000 Dollar und einen jährlichen Durchschnittswert von 8.800.000 Dollar hat. Der Vertrag ist wie folgt aufgeteilt: 2023-24: $12,000,000; 2024-25: $11,100,000; 2025-26: $10,750,000; 2026-27: $7,750,000; 2027-28: $7,200,000; 2028-29: $7,200,000; 2029-30: $7,200,000; 2030-31: $7,200,000. Die Ankündigung wurde von Executive Vice President/General Manager Tom Fitzgerald gemacht.

    "Wir haben uns sehr gefreut, Timo zum Stichtag zu verpflichten, aber es ist ein noch größeres Gefühl zu wissen, dass er für die nächsten acht Spielzeiten hier sein wird", sagte Fitzgerald. "Timos einzigartige Mischung aus Spielstil, Torjägerqualitäten und körperlicher Präsenz wird sich für uns als wertvoll erweisen. In den Gesprächen mit ihm hat Timo erkannt, und ich habe immer daran geglaubt, dass dies der richtige Ort für ihn als Spieler und als Mensch ist. Wir haben einen weiteren Teil unseres jungen Kerns verpflichtet, der gemeinsam den nächsten Schritt zu mehr Erfolg machen will."

    Meier, 26, begann seine Karriere bei San Jose in der Saison 2016/17 und absolvierte gerade seine siebte NHL-Saison. Der 1,80 m große und 80 kg schwere Stürmer erzielte in 21 Spielen der regulären Saison mit New Jersey 14 Punkte (9g-5a) und verzeichnete in der gesamten Saison 2022-23 eine Karrierebestmarke von 40 Toren und 17 Powerplay-Toren. Meiers 17 Powerplay-Tore waren die achtmeisten in der NHL in dieser Saison, und er war einer von 19 NHL-Spielern, die 40 oder mehr Tore erzielten. Darüber hinaus verzeichnete Meier mit 323 Torschüssen die meisten seiner Karriere und war damit der sechstbeste Spieler der Liga.

    Meier gab sein Debüt für die Devils am 5. März in Arizona und war mit 42 Treffern seither der beste Spieler von New Jersey.Meier kam zu seinem vierten Einsatz in der Nachsaison, seinem ersten mit den Devils, und erzielte in 11 Spielen vier Punkte (2g-2a). Außerdem führte er New Jersey mit 37 Treffern in den Stanley Cup Playoffs 2023 an.New Jersey erwarb Meier von den Sharks im Tausch gegen die Stürmer Andreas Johnsson und Fabian Zetterlund, die Verteidiger Shakir Mukhamadullin und Nikita Okhotiuk, einen Zweit- und Siebtrunden-Draft-Pick für den NHL-Draft 2024 und einen bedingten Erstrunden-Draft-Pick für den NHL-Draft 2023.
    Die Devils erwarben außerdem Timur Ibragimov, die Verteidiger Scott Harrington und Santeri Hatakka, Torwart Zachary Emond und einen Fünftrunden-Pick (ursprünglich Colorados Auswahl) für den NHL-Draft 2024.Der am 8. Oktober 1996 geborene Meier wurde von San Jose in der ersten Runde des NHL-Drafts 2015 als neunter Spieler ausgewählt. Meier erzielte am 27. Dezember 2022 in Vancouver seinen 300. NHL-Punkt für San Jose und bestritt am 20. Oktober gegen die New York Rangers sein 400.

    Meier vertrat sein Heimatland Schweiz mehrfach: Er nahm an der IIHF U18-Junioren-Weltmeisterschaft 2013 sowie an der WM 2015 teil und war 2016 Kapitän der Mannschaft. Auch bei den IIHF-Weltmeisterschaften 2021 und 2022 stand er für sein Land auf dem Eis. Meier war bei allen fünf internationalen Turnieren Teamkollege von Devils-Verteidiger Jonas Siegenthaler und war 2016, 2021 und 2022 Teamkollege von Devils-Kapitän Nico Hischier. Meier ist der siebte Schweizer in der Geschichte der Devils und einer von vier Schweizer Spielern im aktuellen Kader von New Jersey. Meier war Teil eines historischen NHL-Moments in der Saison 2022-23, als am 9. März bei einem Auswärtsspiel in Washington vier Schweizer Spieler im selben NHL-Team spielten. New Jerseys Nico Hischier, Timo Meier, Jonas Siegenthaler und Torhüter Akira Schmid waren am 3:2-Sieg im Penaltyschiessen beteiligt.

    Vielen Dank für deinen Bericht - ich freue mich auf diesen Spieler

    Bitte gern gscheh!

    .... und noch ein kleiner etwas aktuellerer Bericht über Jesper Fröden

    Tönt doch nicht schlecht, nun muss er es allen beweisen und zeigen was er in Zürich reissen kann!

    Ich freue mich auf Ihn wie auf jeden anderen auch.

    jetzt noch zwei Nordamerikaner mit Wasserverdrängung und der Sbornaja ist vollkommen zufrieden!

    (Ps.: Wie man so hört tut sich was bei Malgin, NHL Optionen sind nun nicht mehr all zu viele da für Ihn... aber noch nichts spruchreif!)

    https://www.seattletimes.com/s…at-right-time-for-kraken/

    AHL-Berufung Jesper Froden passt zur richtigen Zeit zu den Kraken

    6. März 2023 um 15:07 Uhr Aktualisiert 6. März 2023 um 18:54 Uhr

    Er wurde geholt, um einen leeren Platz im Kader zu füllen. Stürmer Jesper Froden hat sich seinen Verbleib verdient.

    Der 28-jährige Stockholmer, der in Schweden geboren wurde, hat bereits vier Spiele in seiner ersten Rückholaktion für die Kraken absolviert. Er hatte nur sieben NHL-Spiele bestritten, alle mit Boston in der Saison 2021/22, seiner ersten Profisaison in Nordamerika. Froden war zum Zeitpunkt seiner Berufung aus der AHL der Coachella Valley Firebirds der zweitbeste Punktesammler der Kraken (25 Tore, 22 Assists in 44 Spielen).

    "Er hat sich den Aufstieg verdient. Offensiv war er das ganze Jahr über sehr effektiv", sagte Kraken-Trainer Dave Hakstol. "Außerdem haben wir mit dem Personal dort unten gesprochen - er ist ein sehr verantwortungsbewusster, kämpferischer Spieler."

    Froden fiel im Trainingslager auf und kam in mehreren Spielen der Vorsaison zum Einsatz. Wäre der große Klub nicht so konstant gesund gewesen, wäre er wahrscheinlich schon früher zurückgerufen worden. In dieser Saison gab es für die Firebirds nicht viele Gelegenheiten, sich in der NHL zu beweisen.

    John Hayden hat die meisten Spiele zwischen seinen Rückholungen bestritten. In fünf Einsätzen hat er zwei Tore erzielt. Froden liegt mit vier Spielen direkt hinter ihm, gefolgt von Verteidiger Gustav Olofsson (drei) und Torwart Joey Daccord (eins).

    "Im Moment brauchen wir mit unserer Aufstellung - [Andre] Burakovsky ist nicht dabei - ein etwas anderes Element als vor einem Monat, als [Hayden] noch dabei war", sagte Hakstol.

    Portrait? Die Pfeiffen haben einfach die Stats seiner Karriere zu einem Text umgewandelt :rofl: Qualitätsjournalismus.

    Hab genau das Gleiche auch gedacht :mrgreen:
    Janu, immerhin ein Beitrag über einen ZSC Spieler in einer seeeehr ruhigen Zeit.


    Hier noch ein etwas älterer Bericht vom 1.11.2022:
    Die American Hockey League gab heute bekannt, dass der Stürmer Jesper Froden (YES-per, FRO-din) von den Coachella Valley Firebirds zum AHL-Spieler des Monats gewählt wurde.

    Froden erzielte im Oktober in sechs Spielen für die Coachella Valley Firebirds fünf Tore und gab sechs Vorlagen für 11 Punkte.

    Froden traf in jedem seiner ersten sechs Saisonspiele, angefangen mit einem Tor und zwei Assists beim 6:5-Sieg der Firebirds in Calgary am 16. Oktober. Am 17. Oktober traf er erneut beim 3:1-Sieg gegen die Wranglers, und in zwei Spielen gegen Abbotsford am 21. und 23. Oktober erzielte er jeweils ein Tor und einen Assist. Am 28. Oktober lieferte Froden zwei weitere Assists gegen Calgary und beendete den Monat mit einem Tor zum 5:3-Sieg von Coachella Valley gegen die Wranglers am 29. Oktober.

    Der in Stockholm geborene Froden unterschrieb am 14. Juli 2022 als Free Agent bei Seattle, nachdem er die letzte Saison in der Organisation der Boston Bruins verbracht hatte, wo er in 49 AHL-Spielen für Providence 16 Tore und 18 Assists sowie ein Tor in sieben NHL-Spielen für Boston erzielte. Froden spielte in den beiden Vorjahren bei Skelleftea AIK und wurde in der Saison 2019-20 zum Rookie des Jahres in der schwedischen Eishockeyliga gewählt.

    NÄCHSTES SPIEL: Coachella Valley reist am Freitag, den 4. November, und Samstag, den 5. November, nach Abbotsford zu den Canucks, um zwei Spiele zu bestreiten. Der Puckwurf für beide Spiele ist für 19 Uhr PT geplant.

    Das Eröffnungsspiel der Firebirds findet am Sonntag, den 18. Dezember 2022, gegen die Tucson Roadrunners in der Acrisure Arena statt, dem neuesten Konzert- und Sportzentrum der Weltklasse, das speziell für das Coachella Valley entworfen wurde. Der Puckwurf ist für 18:00 Uhr PT geplant.

    Jesper Frödén im Portrait
    Der Spätzünder, der den ZSC Lions mit seiner Effizienz einige Tore bescheren dürfte

    Bei den ZSC Lions haben mit Alexandre Texier, Lucas Wallmark, Garrett Roe und Justin Azevedo gleich vier Import-Spieler verabschiedet und mit Jesper Frödén wurde endlich der erste neue Ausländer unter Vertrag genommen. Grund genug, den Schweden etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

    Der 28-Jährige erlernte das Hockeyspielen in der Nachwuchsabteilung von Huddinge IK, wo er bis zur U20 spielte. Im Sommer 2012 folgte dann als 17-Jähriger der Wechsel in die U20 von Södertälje SK, wo er dank starken Leistungen noch in der gleichen Spielzeit beim A-Team in der zweithöchsten schwedischen Spielklasse debütieren konnte. Auch wenn er in der Folge zu einem regelmässigen Scorer avancieren sollte und er im Sommer 2015 nochmals einen Wechsel, dieses Mal zu AIK, wagte, sollte es noch eine ganze Weile dauern, bis er endlich sein Debüt in der höchsten schwedischen Liga (SHL) feiern konnte.

    Erst im Alter von 24 Jahren mit dem SHL-Debüt
    Auch wenn Jesper Frödén in der HockeyAllsvenskan, der zweithöchsten Stufe in Schweden, mit guten Leistungen zu gefallen wusste, ergab sich für den Flügelspieler erst im Sommer 2019 die Chance, in die höchste Liga zu wechseln. Skellefteå sicherte sich damals die Dienste des Schweden, wodurch Frödén erst im Alter von 24 Jahren sein SHL-Debüt feiern konnte. Der Spätzünder kannte dann aber keine Anlaufschwierigkeiten bei seinem neuen Verein, gelangen ihm doch in seiner ersten Saison sogleich zwölf Tore und 17 Assists in 49 Partien. Als Belohnung für seine überzeugende Debüt-Saison in der höchsten Spielklasse wurde er sogleich zum "Rookie of the Year" gekrönt.

    In seiner zweiten Spielzeit steigerte er dann seine Produktivität nochmals um ein gutes Stück und erzielte zehn Treffer mehr, während seine Anzahl Assists ebenfalls um eins nach oben ging. Somit standen für den Schweden starke 40 Scorerpunkte (22 Tore und 18 Assists) aus 52 Regular-Season-Spielen zu Buche. In den Playoffs kamen dann nochmals drei Tore und ein Assist aus zwölf Partien dazu, doch über seinen ersten Meistertitel konnte er sich nicht freuen. Dafür aber über seine ersten Nominationen für die schwedische Nationalmannschaft und noch wichtiger, über seine erste WM-Teilnahme.

    NHL-Bewerbungsschreiben an der Eishockey-WM 2021
    Insgesamt durfte Jesper Frödén in der Saison 2020/21 gleich 18 Partien mit der Nationalmannschaft bestreiten, in welchen ihm immerhin zehn Scorerpunkte (acht Tore und zwei Assists) gelangen. Seine Darbietungen waren derart überzeugend, dass er es sogar ins WM-Kader schaffte und dort das Vertrauen der Tre Konor mit Leistung zurückzahlte. Drei Tore und ein Assist aus fünf Partien konnten sich sehen lassen und seine guten Auftritte haben sich letztlich bezahlt gemacht.

    Die Scouts der Boston Bruins wurden nämlich auf ihn aufmerksam und nahmen ihn für die Saison 2021/22 unter Vertrag. Obwohl Frödén nicht gedraftet wurde, konnte er sich somit seinen grossen NHL-Traum erfüllen. Sieben Partien durfte er für die Bruins in der besten Eishockeyliga der Welt bestreiten und sein bis dato einziger NHL-Treffer der Karriere gelang ihm am 14. April 2022.

    In der AHL beim Farmteam Providence Bruins präsentierte sich der Schwede deutlich torgefährlicher, es glückten ihm dort 34 Scorerpunkte (16 Tore und 18 Assists) in 49 Partien. Eine Ausbeute, die ihm zwar keinen neuen Vertrag bei den Boston Bruins brachte, ihm aber ein Wechsel zu den Seattle Kraken bescherte.

    In der abgelaufenen Saison stand Frödén in insgesamt 15 NHL-Partien auf dem Eis (vier Assists). Die ZSC Lions dürften ihn jedoch viel eher wegen seiner Leistungen in der AHL auf dem Schirm gehabt haben, sammelte der 28-Jährige doch satte 57 Scorerpunkte (30 Tore und 27 Assists) in 59 Partien für die Coachella Valley Firebirds. Insgesamt konnte der Flügelspieler in der AHL in 108 Partien 91-mal scoren, womit er also einen Schnitt von 0,84 Scorerpunkten pro Partie erobern konnte. Durchaus ein guter Wert, welcher bei den ZSC-Fans Hoffnungen schüren dürfte.

    Was von Frödén erwartet werden darf
    Der Schwede wurde von den ZSC Lions sicherlich geholt, um möglichst viele Scorerpunkte zu erobern. Vor allem die Abschlussqualitäten von Frödén können sich sehen lassen, erzielte er beispielsweise in der letzten AHL-Saison 25 Treffer aus 115 Schüssen. Dies entspricht einer starken Schusseffizienz von 21,74%. Von seiner Mannschaft war er in dieser Statistik die Nummer 1. Ausserdem kann der 28-Jährige natürlich auch ich den Special Teams eine Rolle spielen, auch wenn er nicht der geborene Powerplay-Spezialist ist. Von daher ist es nicht einmal sicher, ob Frödén bei den Lions fürs Überzahlspiel eingeplant wird.

    Mit dem Schweden erhalten die ZSC Lions auf jeden Fall einen zuverlässigen und äusserst disziplinierten Scorer, der auch die Defensivarbeit nicht vernachlässigt und sich jeweils in den Dienst der Mannschaft stellt. Ausserdem braucht Frödén nicht viele Chancen für ein Tor, weswegen seine Effizienz zusammen mit seinen schlittschuhläuferischen Fähigkeiten eine seiner grössten Stärken ist. Man kann sich also sicher sein, dass er auch im ZSC-Trikot den ein oder anderen Treffer bejubeln wird. Mit seiner Verpflichtung dürfte ZSC-Sportchef Lars Leuenberger auf jeden Fall nicht allzu viel falsch gemacht haben.

    https://sport.ch/zsc-lions/1137…scheren-duerfte

    So nun sind die Gruppen fix. Hat wie erwartet doch noch eine Ändeung gegeben.
    Ausgeglichene Gruppen sehen anders aus, aber es ist ja denn eh Schluss im VF gegen Schweden oder Deutschland, was solls.

    Die Schweiz bekommt es neu mit Kanada zu tun
    Bei den definitiven Gruppen für die WM 2024 gibt es eine Änderung


    Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2024 findet in Tschechien statt. Die beiden Gruppen sind nun definitiv bekannt. Es gab noch eine Änderung.
    Die Schweiz wird in Prag im Einsatz stehen und auf Finnland, Kanada, Tschechien, Norwegen, Österreich, Dänemark und Grossbritannien treffen.

    Eigentlich wären die USA in der Schweizer Gruppe gewesen, doch sie hat mit Kanada den Platz getauscht. Grund dafür sind Gespräche zwischen den Organisatoren und dem kanadischen Verband. "Sie sind so verlaufen, dass wir, wenn sie in Prag spielen, mit der Ankunft ihrer Stars rechnen können", erklärt Jan Cerny, der Generalsekretär des tschechischen Verbands.

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    https://sport.ch/eishockey-wm/1…-eine-aenderung