Beiträge von Sbornaja

    Sie gehen zwischen dem 14. und 17. Dezember über die Bühne
    Standort für die Swiss Hockey Games 2023 ist bekannt

    Die Eishockey-Nati ist bekanntlich auch in der nächsten Saison Teil der Euro Hockey Tour. Entsprechend wird auch ein Turnier in der Schweiz durchgeführt. Der Standort ist mittlerweile bekannt.

    Wie Swiss Hockey News in einer Medienmitteilung schreibt, werden die Swiss Hockey Games in der Swiss Life Arena durchgeführt. Zwischen dem 14. und 17. September misst sich das Team von Patrick Fischer mit Schweden, Finnland und Tschechien. Zürich ist der zweite Durchführungsort nach Fribourg, dass gerade diese zwei Stadien gewählt wurden, ist kein Zufall: "Wir haben für die ersten beiden Durchführungen der SWISS Ice Hockey Games bewusst die beiden Standorte der Heim-WM gewählt", sagt Marco Baumann, Director Marketing & Sponsoring bei Swiss Ice Hockey.

    Der Vorverkauf für das Turnier startet am 1. September und die Tickets können hier gekauft werden.

    Standort für die Swiss Hockey Games 2023 ist bekannt
    Sie gehen zwischen dem 14. und 17. Dezember über die Bühne
    sport.ch

    Eine Rückkehr in die Schweiz gilt als sehr unwahrscheinlich
    Pius Suter hat bereits mehrere NHL-Offerten abgelehnt

    Pius Suter hat bislang noch keinen neuen Vertrag in der NHL unterzeichnet, womit die Zukunft des Schweizer Centers nach wie vor ungewiss ist. Wie Prime Sports berichtet, gab es zwar bereits einige Offerten für den 27-Jährigen, die er jedoch alle abgelehnt hat.

    So habe noch keine Vertragsofferte seine eigenen Erwartungen erfüllt, wie es heisst. Die genannte Quelle geht davon aus, dass jederzeit eine passende Offerte für den Schweizer eingehen könnte, es jedoch auch noch eine Weile dauern kann. Eine Rückkehr in die Schweiz zu den ZSC Lions sei nicht sehr wahrscheinlich, dürfte die Zukunft von Pius Suter weiter in Nordamerika liegen.

    https://sport.ch/nhl/1139845/pi…erten-abgelehnt
    PRIME SPORTS @PRIMESPORTSGmbH · Folgen Update on @pius_suter: future is still open. The offers he got so far didn’t meet the expectations.
    This can change anytime but can also take a while. A return to Switzerland is very very unlikely.
    #lgrw #nhl #hockey #freeagency 11:35 vorm. · 3. Juli 2023 6 Antworten Link kopier.

    Free Agency 2023 Signings Tracker
    Bleibe auf dem Laufenden über die neuesten Spieler-Bewegungen in der Offseason
    von NHL.com/de 2. Juli 2023
    Der Free Agency Signings Tracker von NHL.com/de hält dich über die neuesten und wichtigsten Vertragsabschlüsse in der NHL-Offseason 2023 auf dem Laufenden.

    2.7.2023
    Tyler Bertuzzi: Toronto Maple Leafs
    Calvin de Haan: Tampa Bay Lightning
    Christian Fischer: Detroit Red Wings
    Magnus Hellberg: Pittsburgh Penguins
    Jack Johnson: Colorado Avalanche
    Ryan O'Reilly: Nashville Predators
    Evan Rodrigues: Florida Panthers
    Kailer Yamamoto: Seattle Kraken
    Radim Zohorna: Pittsburgh Penguins

    1.7.2023
    Noel Acciari: Pittsburgh Penguins
    Frederik Andersen: Carolina Hurricanes
    Nathan Bastian: New Jersey Devils
    Nick Bjugstad: Arizona Coyotes
    MacKenzie Blackwood: San Jose Sharks
    Teddy Blueger: Vancouver Canucks
    Nick Bonino: New York Rangers
    Laurent Brossoit: Winnipeg Jets
    Connor Brown: Edmonton Oilers
    Patrick Brown: Boston Bruins
    Michael Bunting: Carolina Hurricanes
    Bowen Byram: Colorado Avalanche
    Alexandre Carrier: Nashville Predators
    Connor Clifton: Buffalo Sabres
    Andrew Cogliano: Colorado Avalanche
    JT Compher: Detroit Red Wings
    Ian Cole: Vancouver Canucks
    Grigori Denisenko: Florida Panthers
    Ryan Donato: Chicago Blackhawks
    Jonathan Drouin: Colorado Avalanche
    Matt Duchene: Dallas Stars
    Brian Dumoulin: Seattle Kraken
    Oliver Ekman-Larsson: Florida Panthers
    Lars Eller: Pittsburgh Penguins
    Pierre Engvall: New York Islanders
    Morgan Geekie: Boston Bruins
    Cody Glass: Nashville Predators
    Shayne Gostisbehere: Detroit Red Wings
    Ryan Graves: Pittsburgh Penguins
    Radko Gudas: Anaheim Ducks
    Erik Gustafsson: New York Rangers
    Garnet Hathaway: Philadelphia Flyers
    Justin Holl: Detroit Red Wings
    Tristan Jarry: Pittsburgh Penguins
    Erik Johnson: Buffalo Sabres
    Tyson Jost: Buffalo Sabres
    Alexander Kerfoot: Arizona Coyotes
    John Klingberg: Toronto Maple Leafs
    Alex Killorn: Anaheim Ducks
    Joonas Korpisalo: Ottawa Senators
    Dmitry Kulikov: Florida Panthers
    Milan Lucic: Boston Bruins
    Alex Lyon: Detroit Red Wings
    Scott Mayfield: New York Islanders
    Michael McLeod: New Jersey Devils
    Niko Mikkola: Florida Panthers
    Vladislav Namestnikov: Winnipeg Jets
    Gustav Nyquist: Nashville Predators
    Dmitry Orlov: Carolina Hurricanes
    Max Pacioretty: Washington Capitals
    Ryan Poehling: Philadelphia Flyers
    Jonathan Quick: New York Rangers
    Antti Raanta: Carolina Hurricanes
    Ryan Reaves: Toronto Maple Leafs
    Mike Reilly: Florida Panthers
    James Reimer: Detroit Red Wings
    Luke Schenn: Nashville Predators
    Kevin Shattenkirk: Boston Bruins
    Conor Sheary: Tampa Bay Lightning
    Ilya Sorokin: New York Islanders
    Carson Soucy: Vancouver Canucks
    Daniel Sprong: Detroit Red Wings
    Troy Stecher: Arizona Coyotes
    Sam Steel: Dallas Stars
    Marian Studenic: Seattle Kraken
    Cam Talbot: Los Angeles Kings
    James van Riemsdyk: Boston Bruins
    Semyon Varlamov: New York Islanders
    Blake Wheeler: New York Rangers
    Miles Wood: Colorado Avalanche
    Fabian Zetterlund: San Jose Sharks
    Jason Zucker: Arizona Coyotes

    Die Panthers haben einen Goalie-Konkurrenten des Schweizers verpflichtet
    Für Waeber ist die Mission, es ins NHL-Roster von Florida zu schaffen, etwas schwieriger geworden

    Ludovic Waeber will sich seinen NHL-Traum bei den Florida Panthers erfüllen, doch um dies zu schaffen, muss es der Schweizer zuerst einmal ins Roster für die neue Saison schaffen. Dieses Unterfangen wurde nochmals ein bisschen schwieriger, bevor er überhaupt ein Training in Florida absolvieren konnte.


    Der Stanley-Cup-Finalist hat mit Anthony Stolarz einen Goalie-Konkurrenten des Schweizers für eine Saison unter Vertrag genommen. Geschäftsführer Bill Zito liess sich wie folgt zitieren, wie auf SwissHabs zu lesen ist. "Anthonys Grösse und seine aussergewöhnliche Kontrolle über Rebounds machen ihn zu einem soliden Torwart für den Innenraum. Seine Unterschrift verleiht der Torwartposition des Vereins in der Saison 2023/24 mehr Tiefe." Der 29-Jährige kann in seiner Karriere bislang 81 NHL-Partien aufweisen und in der letzten Saison spielte er für die Anaheim Ducks.

    Ich werde bei DAZN genau gar nichts tun! Mit denen hab ich nichts vereinbart. Hab wie gesagt, die automatische Zahlung an NFL bei PayPal storniert und denen geschrieben, was ich von dem ganzen halte! Nicht, dass dies was ändern würde oder die auch nur im geringsten interessiert aber ich musste dies für meine Psychohygiene tun.

    DAZN ist imo nahe am Betrug! Versuch auf deren Homepage mal herauszufinden, was genau du erhälst, wenn du ein Abo bei denen löst!? Eine richtige Schweinefirma!

    Schade, jetzt gibts halt kein Original NFL mehr.....bleibt noch die NHL.....fragt sich bloss wie lange........

    Du findest sicher noch andere Wege für Live NFL.

    NHL Observer

    Wer hätte das gedacht?

    Vor genau 30 Jahren gewannen die Canadiens de Montréal den Stanley Cup. Wer konnte damals ahnen, dass dies für drei Jahrzehnte der letzte Triumph einer in Kanada stationierten NHL-Franchise sein würde? Genug Anlass, sich daran zu erinnern und für einige interessante Anekdoten und Parallelen zu den Finalgegnern 2023.

    Quelle: Joël Ch. Wuethrich 20. Juni 2023 • 20:55 Uhr

    Am 9. Juni jährte sich auf den Tag genau während der Finalserie 2023 zum 30. Mal. Ein Fun Fact, welcher regelmässig zu reden gibt: Schon seit 30 Jahren wartet eine kanadische Stadt auf die nächste Stanley-Cup-Parade.

    Auch wenn man bei den Vegas Golden Knights nicht von einer reichen NHL-Historie sprechen kann, so fällt dennoch eines auf: Sechs Spieler – darunter auch Conn-Smythe-Gewinner Jonathan Marchessault - waren schon ab der ersten Saison beim damaligen Expansionsteam (2017) im Kader. Und viele weitere sind dem Club seit mehreren Jahren treu. So konnte sich – obwohl Vegas kein klassischer Eishockeymarkt ist - ein starker Mannschaftskern und eine gewisse Identifikation mit der Franchise entwickeln. Das war auch 1993 einer der Erfolgsgeheimnisse der Montréal Canadiens, als sich diese 1993 vom Underdog zu einem Geheimfavorit in den Playoffs mauserten. Die Saison verlief durchwachsen und der spätere Playoff-MVP Patrick Roy kam lange nicht auf Touren. In den Playoffs jedoch entwickelte er sich ein ums andere Mal zum Matchwinner. Ähnlich war es auch mit dem Siegergoalie 2023 Adin Hill von den Golden Knights, der – im Schatten von Marchessault, Stone, Eichel und Pietrangelo - herausragende Playoff-Leistungen zeigte.

    Solidarische Mannschaft und starke Identifikation

    Gewiss galt Vegas zum erweiterten Favoritenkreis, aber wie auch 1993 gab es im Falle von Montréal doch einige Zweifler. Eines jedoch hatte Montréal, das in der ersten Runden den Geheimfavoriten Québec Nordiques nach einem Playoff-Fehlstart ausschaltete, als grosses Plus zu verzeichnen: Man war eine verschworene Gemeinschaft mit mehreren Leaderfiguren (viele zudem noch Einheimische aus der Provinz Québec) und mehr als nur einer oder zwei Produktiv-Trios. Selbst vermeintliche Rollenspieler wie den Kanada-Schweizer Paul DiPietro oder John LeClair wurden zu wichtigen Skorern und beeinflussten immer wieder das Momentum in den jeweiligen Playoff-Runden. Der Schlüssel zum Erfolg war die Kaderbalance und ein charismatischer Cheftrainer Jacques Demers sowie einige charismatische Spieler wie Patrick Roy, Captain Guy Carbonneau, Mike Keane, Brian Bellows, Vincent Damphousse, Matthieu Schneider, Patrice Brisebois, Eric Desjardin, Lyle Odelein und natürlich Denis Savard.

    Favoritensterben auch in den Playoffs 1993

    Wie in den Playoffs 2023 auch, profitierten die Finalteilnehmer 1993 von einem Favoritensterben in den ersten Playoff-Runden. Die „Habs“ schalteten die Nordiques de Québec in Runde Eins aus. Mit den Boston Bruins scheiterte ein weiterer Mitfavorit bereits in Runde Eins (gegen Montréals nächsten Gegner Buffalo). In der Folge patzten in Runde Zwei die hochfavorisierten Pittsburgh Penguins (gegen NY Islanders) und die Vancouver Canucks gegen die L.A. Kings mit Wayne Gretzky & Co. Der Weg war frei für die beiden Geheimfavoriten aus Montréal und L.A.. Und in dieser Finalserie entwickelte sich eine besondere Dramaturgie und Spannung - ganz Gegensatz zur eher einseitigen Angelegenheit 2023. Der Höhepunkt im Finalserien-Drama (ging auch über 5 Partien):

    Langeweile 2023, Drama pur 1993

    Die Montréal Canadiens lagen knapp 1:45 Minuten vor Schluss in Spiel 2 zurück und riskierten, mit einem 0:2-Rückstand nach Inglewood/Kalifornien (damaliger Spielort der Kings) zu reisen. Da spotteten die „Habs“ eine Unregelmässigkeit in der Krümmung bei Marty McSorleys Schläger. Pikant: Canadiens-Trainer Jacques Demers forderte aufgrund einer vermeintlichen Insiderinformationen eine Messung. Schiedsrichter Kerry Fraser nutzte die in der Strafbank bereitgestellte Messlatte. Dies führte zu einer Zweiminutenstrafe.
    Mit McSorley auf der Strafbank und einem sechsten Feldspieler erzielte Montreal ein Powerplay-Tor zum Ausgleich (2:2) und dann auch den Siegtreffer in der Overtime. Dies war das Momentum, welches die gesamte Finalserie zu Gunsten der Canadiens drehte und den „Habs“ den Weg zum 24. Stanley-Cup-Erfolg ebnete. Als die Kings den Stanley Cup 2012 gewannen, griff McSorley den Vorfall mit dem illegalen Schläger noch einmal auf und erzählte dem Journalisten Tony Gallagher, dass er genau wusste, dass er einen illegalen Schläger benutzte. „Es ist mittlerweile gut dokumentiert, dass Luc Robitaille, damals Spieler der Kings, ein Jahr später von einem Polizisten aus Montréal kontaktiert wurde. Dieser sagte, sein Gewissen mache ihm wegen des Vorfalls Sorgen. Anscheinend wurde dem Polizisten gesagt, er solle seinen Posten vor dem Spiel für ein paar Minuten verlassen, damit die „Habs“ die Stöcke untersuchen könnten um zu wissen, wer einen illegalen benutzte.» Gaetan Lefebvre jedoch, damals Sporttherapeut der Canadiens, sagte, dass dies einfach nicht wahr sei.

    Fun Fact zum Abschluss: Unter den 27 Spielern Montréals war erstmals seit 1979 kein Europäer im Kader. Oleg Petrow wäre der erste Russe gewesen mit einem Stanley-Cup-Ring, doch seine neun Spiele in der regulären Saison und ein Einsatz in den Playoffs reichten für einen Eintrag auf der Trophäe nicht aus. Aus dem Kader, mit dem die Canadiens den Cup letztmals 1986 gewonnen hatten, waren noch Patrick Roy und Guy Carbonneau mit dabei.


    Joël Ch. Wuethrich publiziert wöchentlich Hintergrundberichte über die NHL in der führenden Deutschen Fachpublikation Eishockey News und hat ein ausgezeichnetes Beziehungsnetz in Nordamerika. Seit 1992 ist er Chefredaktor diverser namhafter Publikationen, unter anderem auch war er beim Slapshot sowie beim Top Hockey Chefredakteur und war zudem lange Jahre für den Spengler Cup strategisch in Marketing und PR sowie als Chefredaktor tätig. Joël Ch. Wuethrich leitet seit 1992 hauptberuflich eine crossmedial aufgestellte PR-Agentur und eine Player's Management Agentur (Sportagon), ist Crossmedia-Stratege und HF-Dozent mit Lehrauftrag für Kommunikation und Marketing. Er analysiert seit 30 Jahren als Autor/Chefredakteur in der Schweiz, Deutschland sowie in Kanada die NHL und beobachtet das Eishockeygeschehen weltweit intensiv. Der Familienvater (zwei Kinder) arbeitet in der Schweiz und in Montréal, wo ein grosser Teil seiner Verwandtschaft wohnt

    Übrigens noch zum Thema Ambri-Piotta:

    Das Ambrì-Fieber und seine Nebenwirkungen


    Viel verträgt es nicht mehr


    Gross war Enttäuschung, als die Pre-Playoffs definitiv verpasst worden sind. Dass dies mit einem nominell eher besseren Kader geschehen ist, macht es besonders ernüchternd, zeigt aber auch, dass die anderen Teams ebenfalls aufgerüstet haben. Dazu sieht man wie nah Erfolg und Misserfolg liegen. Hätte Ambrì die Top-10 erreicht, würde man zweifellos ganz anders reden.


    Source: Fabiano Wey 29 June 2023 • 17:20

    Manchmal scheint der Glaube an die eigene Stärke gefehlt zu haben und man war ausgelaugt. Dass kein Ambrì-Schweizer an der WM dabei war und die Eisgenossen ab dem zweiten Donnerstag nicht mehr im Turnier waren, führt dazu, dass die Saison 2022/23 nicht in unserer besten Erinnerung bleiben wird.

    Ein paar Wochen später war die sportliche Enttäuschung überwunden, aber der nächste Schock kam sogleich. Die Kosten der (Saison-)Karten haben einen weiteren markanten Aufschlag erfahren. Mit dabei die kräftig gestiegenen Preise auf den Stehplätzen, die das ach so gute Image weiter bröckeln lassen. Es macht fast den Anschein, dass der Club die falsche Kalkulation und Fehlplanung in vor allem der Gastronomie auf dem Rücken der Besucher abwälzen will. Sie rechtfertigen es mit den zusätzlichen Parkkosten und natürlich den gestiegenen Energiepreisen. Viele, viele andere Clubs aus der National League machen es mit gleich gebliebenen Preisen vor, dass es auch anders geht. Clubs, die eine Erhöhung vornehmen, haben das schon länger angekündigt.
    In der Swiss League gibt es den EHC Winterthur, der die Preise gar senkt. Wenn sie eines sicher (auch) nicht haben, ist es ein üppig gefülltes Bankkonto. Die Eintrittspreise, von der Gastronomie brauchen wir gar nicht zu reden, sind am oberen Ende der National League. Eventuell geht das diese Saison gut, es ist für den Club sehr zu hoffen, aber das Angebot muss mit den steigenden Preisen schritthalten. Geschieht das nicht, wird die Nachfrage irgendwann einbrechen. Erstrecht, wenn man die Zitrone weiter auspresst. Da können die Sympathien und die Liebe zu diesem Club noch so gross sein. Irgendwann ist ein Limit erreicht.

    In diese Rechnung ist die sportliche Leistung einzukalkulieren. Wenn ein Club weiss wie man durch Krisen und tiefe Täler geht, dann ist es Ambrì. Läuft es auf dem Eis aber nicht nach Wunsch, kann die Organisation daneben noch so gut sein und kommen Preiserhöhungen, die nur halbwegs begründet werden, wird es sehr kritisch. Das soll nicht heissen, dass Paolo Duca mit dem beschränkten Budget keinen guten Job macht, überhaupt nicht, aber es reicht meist einfach nicht ganz.
    Am 16. Juni hat der HCAP verkündet, dass bisher über 3’000 Saisonkarten erneuert wurden und die Frist für bisherige Abonnenten bis zum 5. Juli verlängert wird. Nicht gerade das beste Zeichen, finde ich. Letztes Jahr waren es Mitte Juli 4’000 und anfangs Saison 5’000 verkaufte Saisonkarten. In der Medienmitteilung verspricht der Club, dass eine Preiserhöhung „nicht so schnell wieder geschehen wird“. Dann hoffen wir, dass es auch so ist.

    Hat man diese Kröten bis hierhin geschluckt, kann man sich auf die neue Saison freuen. Diese beginnt am Freitag, 15. September mit dem Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Also gegen den Gegner, der vergangene Saison ganz zum Ende gegenübergestanden ist und uns nicht das beste Gefühl hinterliess. Zuletzt hatte Ambrì 2019 in der ersten Runde ein Spiel in der Leventina. Es folgen 51 Spiele in weniger als einem halben Jahr, das mit dem Auswärtsspiel in Kloten endet. Dann werden wir sehen, ob und wo es weitergehen wird.

    Forza Ambrì per sempre!

    Die Baustellen der NL-Clubs - Teil 3
    Arbeit für Leuenberger und Kläy, ruhige Tage für Dubé und Domenichelli

    ZSC Lions: Unerklärlicher Rückstand

    ZSC-Sportchef Sven Leuenberger hat wohl einen ziemlich engen Terminplan. Die ZSC Lions hinken den direkten Konkurrenten in der Kaderplanung ziemlich hinterher. Mit Jesper Frödén hat man jüngst einen ersten Import-Neuzugang bestätigt - es ist allerdings der erste von mutmasslich deren vier neuen Ausländern. Wohl ein ausländischer Verteidiger und zwei Stürmer dürften den Kader noch komplettieren. Bei den Schweizern gibt es kaum Bewegung, Yannick Zehnder ersetzt den abgewanderten Dominik Diem.

    Für den in die NHL abgesprungenen Ludovic Waeber steht ein interner Ersatz bereit. Dass Jeffrey Meier allerdings erst fünf Einsätze auf höchstem Niveau hatte, könnte den Einsatzdruck auf Stammkeeper Simon Hrubec erhöhen. Weshalb die Lions an der Import-Front so lange zugewartet haben, ist unklar. Neue Imports können und werden die starke Basis zu einer Mannschaft mit grossen Meisterambitionen ergänzen.

    Aber Optimismus ist angebracht - Der Patient Swiss League ist noch nicht über dem Berg
    Lange stand es schlecht um die Swiss League. Inzwischen macht sich aber wieder Optimismus breit.
    Donnerstag, 29.06.2023, 18:41 Uhr

    Die Swiss League ist seit einiger Zeit so etwas wie das Sorgenkind im Schweizer Eishockey – vor allem wirtschaftlich. Die Zukunft der zweithöchsten Schweizer Spielklasse schaut auch elf Wochen vor Saisonstart nicht gerade rosig aus. Doch die schwierigsten Monate scheinen der Vergangenheit anzugehören. «Der Patient liegt nicht mehr auf der Intensivstation», sagt Patrick Bloch, der Chef der Swiss League: «Er ist in der Therapie am gesund werden.»

    Der zeitliche Horizont fehlt noch
    Ein Grund für Blochs Optimismus ist eine Finanzspritze über 1,5 Millionen Schweizer Franken, welche die Swiss League vom Verband und von der National League erhalten hat. Damit konnte die Wirtschaftlichkeit der Liga «stabilisiert werden», wie Bloch sagt. Über dem Berg sei man deshalb aber noch nicht. «Dafür müssten wir einen Horizont in der Grössenordnung von 3 bis 5 Jahren haben. Das ist nicht der Fall.»

    Wichtig sei nun die Vermarktung des Produkts – inklusive Übertragungsrechte.
    «Wir sind guten Mutes, dass wir etwas für die Swiss League bewerkstelligen können», so Bloch. Welche Rolle die Swiss League in der Schweizer «Eishockey-Pyramide» spielt und wie wichtig finanzkräftige Sponsoren sind, erfahren Sie im obigen Audio-Beitrag.
    Radio SRF1, Abendbulletin, 29.6.23, 18:45 Uhr; rek/spr

    Peter Zahner über angebliche Lohntrickserein im Schweizer Eishockey
    ZSC-CEO: "Das ist nichts anderes als Wettbewerbsverfälschung"

    Die beiden CEO Peter Zahner (ZSC) und Patrick Lengwiler (EVZ) waren zu Gast im Studio von MySports und sprachen über Löhne. Zahner bringt dabei eine Vorgehensweise zur Sprache, die offenbar im Schweizer Eishockey verbreitet sei, und nennt sie Wettbewerbsverfälschung.

    In der aktuellen Folge von "Let's talk about HOCKEY" sprachen die beiden CEO Peter Zahner und Patrick Lengwiler über diverse Themen, darunter auch die Löhne. Zahner spricht dabei ein heikles Thema an. So habe er gehört, dass es Klubs in den beiden höchsten Schweizer Ligen gäbe, die ihre Spieler absichtlich weniger als zwölf Monate verpflichten und sie danach zur Arbeitslosenkasse schicken, um sich die Lohnkosten sparen zu können. "Das ist nichts anderes als Wettbewerbsverfälschung", stellt Zahner klar. Auch Lengwiler äusserte sich dazu und meint: "Wenn das stimmt, was du sagst, ist das tragisch für den Sport. Das hat nichts mit professionellem Sport zu tun".


    Ist das im Fussball nicht schon gang und gäbe?

    Angebot kurz vor Deadline
    Tim Berni doch kein Unrestricted Free Agent

    Tim Berni stand letzte Saison in 59 Partien für die Columbus Blue Jackets auf dem Eis, musste jedoch bis zuletzt auf ein neues Angebot hoffen. Die Blue Jackets unterbreiteten ihm kurz vor der Deadline, die ihn zum Unrestricted Free Agent gemacht hätten, ein entsprechendes Angebot.

    Nun also doch noch: Am Freitagabend Schweizer Zeit erhielt Tim Berni eine sogenannte Qualifying Offer der Columbus Blue Jackets. Damit sichert sich sein Team die Rechte an ihm, wenn es um Verhandlungen mit anderen Teams geht. Die Deadline wäre kurze Zeit später abgelaufen und hätte ihm die Möglichkeit gegeben, ohne Einschränkungen mit anderen Teams verhandeln und Angebote unterzeichnen können. Damit dürften die Verhandlungen zwischen den beiden Parteien fortgeführt werden.

    Gute Argumentation!

    Aber jetzt Corey verpflichten weil man ihn allenfalls nächste Saison brauchen könnte überzeugt mich nicht. Da werden ja eh wieder jede Menge Torhüter auf den Markt kommen, easy. Ich sehe da aktuell andere Baustellen in unserem Kader. Vor allem würde ich gerne mal mit 7 Imports starten, damit eben auch da der Druck hoch gehalten wird.

    Ich hätte natürlich auch gerne 7 Imports, plus Malgin! Aber es ist halt nicht mein Verein und kein Wunschkonzert.

    Offiziell kann man das schon so kommunizieren. Ein Vertrauensbeweis in Meier ist es trotzdem nicht. Ausserdem, ob ein Schneider mit der Nr. 3

    in einem Schweizer Club klar kommt wäre dann auch noch eine gute Frage.......

    Wie geschrieben, nur wenn Schneider mit derRolle zufrieden ist/wäre.

    Eine geschützte und sichere Position auf "ewig" gibt es im Profisport nicht!

    Wichtig ist doch dass Meier auch Druck aus den eigenen Reihen erhält und da kommt leider aktuell nichts.

    Somit hat er die Nr. 2 auf easy.

    Berra Genoni Flüehler Nyffeler Wolf wurden auch deshalb so gut, weil viele starke Torhüter da waren, sicht täglich gebattelt haben und aus den hiteren Reihen Druck auf Sulo erzeugten und erzeugen mussten.

    Aber klar, C. Schneider könnte easy als Backup zu Ambri oder Kloten. Als Nr. 2 nicht als Nr. 3. Oder in die DEL.

    Deine Sichtweise ist falsch :wink: nicht VOR die Nase sondern als anpeitschender erfahrener Antreiber DAHINTER, sprich Nr.3!
    Spielt Hrubec nicht, kommt Meier zum Zug. Ist einer der beiden genannten verletzt, steht Schneider bereit.

    Geht alles natürlich nur, wenn Schneider mit dieser Rolle einverstanden ist!

    und für 24/25 hätte man sicher ein eingespieltes Duo auf den Torhüterplätzen 2+3, egal ob Hrubec bleibt oder wer dann als Nr. 1 verpflichtet wird

    Ich würde mit Horst/Meier planen und dann auf die PO eine zusätzliche (routinierte) Absicherung verpflichten.

    Statt jetzt einen teuren dritten Torhüter zu verpflichten würde SL gescheiter auf das budgettechnische Spielchen "wenn Malgin zurückkommt verpflichten wir keinen sechsten Ausländer" verzichten. Aber eben, ich glaube nicht das der Z überhaupt eine Sekunde an Cory denkt (zum jetzigen Zeitpunkt).

    Sehe ich anders, aber natürlich sind deine Argumente auch eine Überlegung wert.

    Aktuell besteht ein Torhüter Vakuum und auf nächste Saison wird dann ein ziemliches Gerangel losgehen.

    Nicht schlecht, wenn dann ein Meier bereits gute NLA Spiele in den Beinen hat.

    Aber wenn man einen C. Schneider zu vernünftigen Konditionen holen kann, warum nicht?

    Schneider hätte gut und gerne noch 1-3 gute Saisons als Backup in den Beinen.

    Niemand sagt, das Hrubec auch nächste Saison bei uns spielt.

    Die Torhüterposition ist zur Zeit eine ziemliche Lotterie.

    Ich traue es Meier leider aktuell noch nicht zu für uns Spiele zu gewinnen und um das geht es.

    Die Liga ist zu ausgeglichen.

    Wie alt war Sulo bei seinen letzten "guten" Spielen bei uns? 40? 41?

    Naja, wenn man Jeffrey Meier kommuniziert hat, dass er die Nummer 2 ist diese Saison, wäre die Verpflichtung von Cory nicht gerade nett.

    Schneider könnte ja theoretisch als 3. Torhüter und Absicherung geholt werden.

    Wenn er sich dann ggü. Meier durchsetzt, braucht Meier halt schon noch ein bisschen Zeit.

    Beim ZSC sollte immer auf jeder Position der Beste spielen, für alles andere hat man sonst ja das Farmteam.

    Nicht falsch verstehen, ich möchte Meier unbedingt einige Spiele (10?) in der Startformation sehen, aber einen Plan C nach Meier, bei einer Verletzung von Hrubec, besteht nicht.

    Die National League eine Option für Cory Schneider?
    Torhüter mit Schweizer Lizenz steht vor Rückkehr aus Nordamerika nach Europa

    Abgesehen vom Lockout in der Saison 2012/13 hat Cory Schneider nicht in der Schweiz gespielt. Zum Ende seiner Karriere wäre ein Wechsel in die National League allerdings durchaus denkbar.

    Im Alter von 37 Jahren wird Cory Schneider die Organisation der New York Islanders verlassen. 425 Spiele hat der Torhüter in der NHL absolviert, zudem sind 264 Einsätze in der AHL zusammengekommen. Nun zieht es den US-amerikanischen-schweizerischen Doppelbürger offenbar nach Europa. Wie SwissHabs berichtet, möchte Schneider seine Karriere nicht in Nordamerika ausklingen lassen. Es erscheint schon fast logisch, dass der Routinier sofort mit der National League in Verbindung gebracht wird. Schneider würde keinen Import-Platz belegen und dürfte so für einige Clubs tatsächlich interessant werden. Die Stammpositionen haben alle 14 Teams eigentlich besetzt, eine routinierte Nummer zwei würde sicherlich die eine oder andere Mannschaft nicht im Voraus ablehnen.

    Gerade die letzten Aufsteiger, der EHC Kloten und der HC Ajoie, oder auch der HC Ambri-Piotta könnten einen Namen wie Schneider genau prüfen. Vielleicht lockt die NHL-Erfahrung auch die ZSC Lions. Nach dem Abgang von Ludovic Waeber wäre der kaum erfahrene Jeffrey Meier eigentlich als Nummer zwei eingeplant.

    Torhüter mit Schweizer Lizenz steht vor Rückkehr aus Nordamerika nach Europa
    Die National League eine Option für Cory Schneider?
    sport.ch