Beiträge von Sbornaja

    Klare Sache, dachte schon damals was ihn da geritten hat...

    https://sport.ch/zsc-lions/1092…im-zsc-postfach

    Alexandre Texier wird zur Kasse gebeten
    Die nächste Busse wegen eines vorgetäuschten Fouls landet im ZSC-Postfach

    Es sind die Aktionen, die in der National League derzeit wohl am heissesten diskutiert werden: Die Spielsituationen, die wegen eines Vortäuschen eines Fouls zu Bussen führen. Der nächste Schuldige ist Alexandre Texier. Das Urteil gegen den ZSC-Stürmer findet ihr folgend im Wortlaut und im Video.

    Alexandre Texier von den ZSC Lions wird wegen Vortäuschen eines Fouls im Meisterschaftsspiel der National League vom 4. März 2023 zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions mit CHF 2’000.— gebüsst (inkl. Verfahrenskosten).

    Sie sind nach heroischem Kampf, einer tollen Saison und unendlich viel Pech ausgeschieden. Bin sehr traurig…

    :rofl:

    Waren wie immer vill zu früeh i Form und seit gut einem Monat übel im Abwärtsstrudel, da ging ausser gegen Langnau gar nichts mehr.

    Bern riiiiichtig schwach in Kloten, aber so richtig schwach... Ausser bitzeli drecklen geht da nix.

    4-1 Klote Empty

    Vielen Dank fürs posten Oumiet, TOP!

    Beide einfach genial!

    Soll mir keiner jemals mehr sagen der Blindi sei ein Klöti! Er ist durch und durch Zürcher, vom Scheitel bis zur Sohle!!

    Apropos Lausanne und "everybodys Darling" Ambri

    Ein Ausblick auf die nächste Saison
    Lausannes Weichen sind womöglich bereits gestellt - Ambri mit Spielraum

    Für den Lausanne HC und Ambri-Piotta ist die Saison 22/23 bereits vorbei. Das gibt die Gelegenheit, nach vorne zu schauen. Da erkennt man, wie weit fortgeschritten die Kaderplanung im Waadt bereits ist. Ob das nur positiv ist, darf angezweifelt werden.

    Lausanne HC

    Viele Transfers hat der LHC für die nächste Saison noch nicht offiziell vermeldet. Genauer gesagt ist es sogar nur einer. Connor Hughes wird von Fribourg zu Lausanne stossen und damit das Goalietandem mit Ivars Punnenovs in der nächsten Saison bilden. Er ist der Ersatz für den zurücktretenden Tobias Stephan. Bezüglich sportlicher Qualität ist dies sicherlich ein Upgrade für den LHC. Mit Stephan geht aber viel Erfahrung im Kader der Waadtländer verloren. Zudem wird wohl Christian Djoos vom EV Zug nach Lausanne stossen. Dessen Transfer ist zwar noch nicht offiziell bestätigt, gilt aber als sicher.

    Mit Christian Djoos kommen wir sogleich zum Punkt, wo John Fust kaum mehr Handlungsspielraum bleibt. Vorgänger Petr Svoboda hat viele Ausländer mit längerfristigen Verträgen ausgestattet, sodass das Sextett für die nächste Saison bereits fix ist. Ein Upgrade bei den wichtigsten Spielern ist kaum mehr möglich. Wie dringend dieses notwendig wäre, zeigt ein Blick auf die Topscorerliste. Kein Lausanner taucht in den von Ausländern geprägten Top-50 auf. Jiri Sekac war mit 15 Toren und 17 Assists der mit Abstand schlechteste Topscorer der gesamten Liga. So wird eine Qualifikation für die Playoffs schwer und diese soll in Lausanne angestrebt werden. So auch im nächsten Jahr, aber auch dann wird das Team ziemlich identisch wie jetzt aussehen.

    Einzig auf dem Schweizer Markt sind einzelne Veränderungen für Lausanne noch möglich. Die Verträge von Guillaume Maillard, Emilijus Krakauskas oder Virgil Thévoz laufen aus. Es sind allesamt keine wichtigen Spieler im Kader vom LHC, die grosse Ansprüche gestellt hätten. Neue Hochkaräter verdrängen womöglich bereits etabliertes Personal, was daran keine Freude finden würde. Was Lausanne allerdings Mut für die neue Saison verleihen darf, ist die Formkurve. Vor dem miserablen Abschlusswochenende konnten die Romands 11 Siege aus 13 Partien feiern. Könnte man dieses Niveau eine ganze Saison lang halten, wäre eine Playoff-Qualifikation reine Formsache.

    HC Ambri-Piotta

    Drei Neuzugänge stehen zwei Abgängen bei Ambri für die nächste Saison gegenüber. Während mit Yannick Burren und Jannik Fischer zwei Verteidiger den Verein verlassen werden, sticht bei den Neuzugängen vor allem Nationalspieler Nando Eggenberger heraus. Eggenberger erreichte beim SCRJ in dieser Spielzeit zwar nicht mehr das Niveau vom Vorjahr, dürfte aber in Ambris Offensive dennoch ein belebendes Element darstellen. Schöpft er zudem sein Potenzial in der Leventina aus, kann er zum Königstransfer werden. Zudem stossen Dario Wüthrich vom EVZ und Floran Douay von den SCL Tigers zum HCAP.


    Filip Chlapik, Michael Spacek, Tim Heed und Jesse Virtanen haben einen Vertrag für die nächste Saison. Damit hat die sportliche Führung noch Platz für zwei weitere Ausländer. Während die Verteidiger als durchschnittliche Imports in dieser Liga gelten, hat der HCAP mit den beiden Tschechen im Angriff gute Transfers getätigt. Dementsprechend kann man auf einem soliden Quartett die Kaderplanung für die nächste Spielzeit aufbauen. Wenn aber mit einem Budget wie bei Ambri-Piotta operiert wird, kann man sich keine Fehlkäufe leisten, soll der Sprung auf die Pre-Playoffplätze in der nächsten Saison gelingen.

    Auf dem Papier dürfte der HC Ambri-Piotta im nächsten Jahr etwas besser sein, als noch in dieser Spielzeit. Es wird aber viel von der Konkurrenz abhängen, wie weit es reicht. Strauchelt ein grosses Team? Setzt Langau die leichte Aufwärtstendenz fort? Wie stark ist ein allfälliger Aufsteiger? Es sind allesamt Faktoren, die den Erfolg der Biancoblu in der nächsten Spielzeit beeinflussen werden. Die Hausaufgaben wurden im Tessin auf alle Fälle gewissenhaft erledigt.

    Der amtierende Cheftrainer der Schweizer U20-Nationalmannschaft Marco Bayer wechselt auf die Saison 2023/24 als Headcoach zu den GCK Lions. Der 50-Jährige erhält einen Zweijahresvertrag und ersetzt Michael Liniger, der die Lions-Organisation verlassen wird.

    Hier noch die offizielle Meldung:

    Marco Bayer wird neuer Headcoach der GCK Lions

    Der amtierende Cheftrainer der Schweizer U20-Nationalmannschaft Marco Bayer wechselt auf die Saison 2023/24 als Headcoach zu den GCK Lions. Der 50-Jährige erhält einen Zweijahresvertrag und ersetzt Michael Liniger, der die Lions-Organisation verlassen wird. Marco Bayer ist seit der Saison 2020/21 für die Schweizer U20 verantwortlich und hat sie an drei Junioren-Weltmeisterschaften begleitet. 2021 und 2022 amtete er an der A-Weltmeisterschaft zudem als Assistenztrainer von Patrick Fischer. Auf Klubebene war Bayer unter anderem schon als Assistenztrainer in der National League für Langnau, Rapperswil und Bern tätig sowie zwei Saisons als Sportchef für die Emmentaler.

    Patrick Hager, Sportchef der GCK Lions, freut sich, dass er Marco Bayer als Nachfolger von Michael Liniger gewinnen konnte: «Durch Marcos vorangegangene Trainerstationen ist er sich gewohnt, sowohl mit jungen als auch mit erfahrenen Spielern zusammenzuarbeiten. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihm als Schweizer Lösung unseren eingeschlagenen Weg erfolgreich fortsetzen können.»

    Als Spieler gewann Marco Bayer in seiner 18-jährigen Profikarriere zwei Meistertitel. Während zwei Saisons trug der Verteidiger, dessen Jugendklub der EHC Dübendorf ist, auch das ZSC-Trikot (1992-1994). Nach seinem Karriereende 2009 in Langnau wechselte Bayer direkt hinter die Bande der Tigers.

    Wenn man die aktuellen Leistungen ansieht wird es wohl keinen Rückkehrer aus der NHL geben. Sprich wir haben die Chance auf den drei Ausländerpositionen nachzulegen (Ersatz Roé, Texier und Azevedo).

    Jap so sieht es aus und wenn es dann nächste Saison für die Zürcher NHLer schlecht läuft, ist die Türe bei uns immer offen.

    Wir zelebrieren bloss den SC Sieger mit der besten Halle, dem besten Sportchef und dem besten Trainer und das bei kleinstem Budget. Und es gab ja auch einige die Cereda durchaus bei uns an der Bande wünschten. Aber erfolglose Trainer hatten wir schon genug oder?

    PS. Schick doch den nach Ambri. Könnten einen Mental Coach vertragen.

    Wer behauptet dann, dass Rappi solch ein tiefes Budget hat? Oder Ambri? Alles nur vom hören sagen?

    Auch diese Teams verlochen ihre Millionen. Rappi glaube ich sogar mit dem 3. oder 4. tiefsten Zuschauerschnitt....
    Mit dem Erfolg der letzten beiden Saisons steigen bei Rappi nun auch noch die Erwartungen.

    Rappi/Ambri liegen nicht auf den letzten zwei Rängen was das Budget betrifft, da gibt es "ärmere" Teams.

    Ambri hat sensationelle 6 Punkte mehr als Langnau geholt, hier hätte ich gerne einmal ein Budget/Erfolg Vergleich.

    Oder ggü den WC-Brätschern aus dem Wald, welche als Aufsteiger 5 Teams, darunter LHC und HCL, hinter sich liessen.

    Ob wir wirklich zuoberst in der Budgetliste stehen bezweifle nicht nur ich. Wir haben 6 Ausländer im Kader der HCD deren 8 da wurde 2x nachgebessert, warum interessiert niemanden.

    Welcher Club hat in den letzten 17 Saisons am meisten Punkte gesammelt?
    Punkte seit der Reform 2006: Das Spitzenquartett trennt keine hundert Zähler
    Raphael Dort Content Creator

    Der längste Teil der Eishockey-Saison hat mit der letzten Runde der Regular Season am Samstag ein Ende gefunden. Der interessanteste Teil folgt mit den Playoffs aber erst noch. Bevor es so weit ist, bemühen wir uns noch um einige Statistiken. Heute ermitteln wir das beste Team, gemessen an den Punkten in der Qualifikation, seit das heutige Punktesystem eingeführt wurde.

    15. EHC Basel: 94 Spiele - 54 Punkte - 0.574 P/G

    15 Teams haben seit der Spielzeit 2006/07, auf diese Saison hin wurde die Regelung mit drei Punkten pro Spiel eingeführt, in der höchsten Spielklasse der Schweiz Punkte gesammelt. Wir haben sie gemessen an der effektiven Anzahl an gesammelten Punkten sortiert. So ist der EHC Basel auf dem 15. und letzten Rang gelandet. Die Basler haben zwei Saisons im Oberhaus gespielt. 2006/07 jubelte man über 38 Punkte, in der Abstiegssaison waren es dann aber nur 16 Zähler. Langfristig möchten der EHC Basel auch wieder zurück in die National League, noch ist das aber ein weiter Weg.

    14. HC Ajoie: 103 Spiele - 74 Punkte - 0.718 P/G

    Ebenfalls nur bei zwei Saisons im Oberhaus steht der HC Ajoie. In den Playouts und vielleicht auch in der Ligaqualifikation müssen die Jurassier diesen Platz verteidigen. In dieser Rangliste klassieren sie sich mit einem satten Vorsprung von dem EHC Basel. Der Punkteschnitt verdeutlicht, dass Ajoie die Nase nicht nur wegen der zusätzlichen Spielen vorne hat. Mit einer Steigerung von 26 auf 48 Punkte hat Ajoie eine grosse Entwicklung hingelegt, nur zu gerne würde man in Porrentruy diese wohl weiter vorantreiben.

    13. SC Rapperswil-Jona Lakers: 698 Spiele - 798 Punkte - 1.143 P/G

    Wir machen punktemässig einen gewaltigen Schritt, ganze 724 Punkte vor Ajoie reihen sich die SC Rapperswil-Jona Lakers ein. Die Ostschweizer waren lange als Kellerteam einzustufen, zwischenzeitlcih spielten die Lakers auch für drei Jahre in der zweithöchsten Spielklasse. Mit der aktuellen Entwicklung der Mannschaft wird man in dieser Rangliste weiter Boden gutmachen. 94 beziehungsweise 92 Punkte sind in den letzten beiden Spielzeiten auf das Konto der Lakers gewandert. Damit haben die Ostschweizer beispielsweise 54 Punkte auf den HC Ambri-Piotta und gar 91 Zähler auf die SCL Tigers aufgeholt.

    12. Lausanne HC: 554 Spiele - 802 Punkte - 1.448 P/G

    Obschon der Lausanne HC nur elf Saisons in der National League gespielt hat im ausgewählten Zeitraum, damit drei Saisons weniger als die SCRJ Lakers, liegen die Waadtländer vier Zähler vor den Rapperswiler. Der LHC, eines der beiden Teams, welches sich in Richtung Sommerpause aufmachen muss, sollte sich in der nächsten Saison aber ins Zeug legen, ansonsten verliert man den Rang an den direkten Verfolger. Gleichzeitig macht Lausanne Druck auf das nächste Team...

    11. SCL Tigers: 698 Spiele - 814 Punkte - 1.166 P/G

    Jenes Team, das sowohl den Lausanne HC als auch die SCRJ Lakers im Nacken hat, sind die SCL Tigers. 2015 sind die Langnauer in die National League zurückgekehrt. Mit 78 Punkten spielte man in der Spielzeit 2018/19 die beste Saison seit der Einführung der aktuell gültigen Punktevergabe. Nach einem zweijährigen Tief zeigt die Tendenz wieder nach oben. Doch auch die Mannschaft von Thierry Paterlini kann sich nicht sicher sein, auch 2023/24 im Oberhaus zu spielen. In den Playouts wird man gegen Ajoie um ein möglichst rasches Saisonende und den damit verbundenen Klassenerhalt kämpfen.

    10. HC Ambri-Piotta: 849 Spiele - 970 Punkte - 1.143 P/G

    Wir sind beim ersten von acht Vereinen angelangt, der im Beobachtungszeitraum immer in der National League aktiv war. Dass es dennoch nur zu Rang zehn gereicht hat, widerspiegelt auch der Punkteschnitt. Ausgesprochen starke Regular Seasons liefern die Biancoblù selten ab. Für den HC Ambri-Piotta sind die 79 Punkte aus der Spielzeit 2018/19 die Bestmarke. Hätten wir diese Rangliste nach dem Punkteschnitt sortiert, läge der Club gar noch drei Plätze weiter hinten, einzig Ajoie und Basel würde man noch hinter sich lassen.

    9. EHC Kloten: 646 Spiele - 1'020 Punkte - 1.579 P/G

    Der EHC Kloten ist zurück in der National League und mit dem Vorstoss in die Pre-Playoffs dürfte man mit der Spielzeit nach dem Aufstieg zufrieden sein. Alles, was jetzt noch folgt, ist für die Flughafenstädter Zugabe. Obschon der EHC Kloten in dieser Spielzeit 73 Punkte auf ihr Konto verbuchen konnte, ging in dieser Rangliste eine Position verloren. Man hat nämlich genau 28 Punkte auf den EHC Biel verloren, nun liegt man in dieser 17-Jahres-Rangliste 27 Zähler hinter den Seeländern.

    8. EHC Biel-Bienne: 751 Spiele - 1'047 Punkte - 1.394 P/G

    Den EHC Biel haben wir ja eben schon angekündigt, die Seeländer haben erstmals in der Vereinsgeschichte die Schallmauer von 100 Punkten durchbrochen. Trotz 101 eingespielten Zählern hat Biel den Qualifikationssieg hauchdünn verpasst. In dieser Rangliste hat man sich aber auf Rang acht vorgearbeitet. Im Vergleich zu allen noch folgenden Teams haben die Bieler aber nicht in allen Spielzeiten, die zu dieser Wertung zählen, in der National League gespielt. Erst 2008 hat der EHCB dem anderen EHCB, jenem aus Basel, den Platz im Oberhaus streitig gemacht.

    7. HC Fribourg-Gottéron: 847 Spiele - 1'277 Punkte - 1.508 P/G

    Obschon die folgenden sieben Teams alle 17 Saisons in die Buchhaltung eintragen konnten, fehlen dem Siebten 263 Punkte auf die Spitze. Ginge es nach dem Punkteschnitt, müsste der HC Fribourg-Gottéron gar noch dem EHC Kloten den Vortritt lassen. Bevor der HCFG nächste Saison in dieser Rangliste Jagd auf den Sechsten macht, wird der HC Lugano schon in der aktuellen Woche zum grossen Konkurrenten im Kampf um einen Platz in den Playoffs. Vier von diesen 17 Regular Seasons beendete Gottéron mit mindestens 90 Zählern auf dem Konto, zweimal knackte Gottéron die Marke von 60 Zählern nicht.

    6. HC Lugano: 850 Spiele - 1'312 Punkte - 1.544 P/G

    Rang sechs haben wir eben schon vorweggenommen, es ist der HC Lugano. Die Bianconeri sind eines von drei Teams, welches in den 17 Jahren auch das Maximum der möglichen Qualifikationsspielen austragen konnte. Es waren in den letzten Saison durch die Corona-Pandemie ja oft unterschiedliche Anzahl an ausgetragenen Spielen. Vor zwei Jahren schlossen die Tessiner die Qualifikation noch an zweiter Stelle ab, zuletzt musste sich der HCL aber zweimal mit einem Platz in den Pre-Playoffs begnügen. Ob man es auch dieses Jahr via der Vorausscheidung noch in die Playoffs schafft, wird sich in dieser Woche zeigen. Mit Jungtrainer Luca Gianinazzi hat Lugano aber wohl eine langfristige Entwicklung angestossen.

    5. Genève-Servette HC: 848 Spiele - 1'385 Punkte - 1.633 P/G

    Auf Rang fünf ist der diesjährige Qualifikationssieger zu finden. Langsam, Schritt für Schritt nähert sich der Genève-Servette HC in dieser Rangliste den Top-Vier an. 60 Punkte gross ist die Lücke noch, diese hat man in den letzten fünf Jahren aber kontinuierlich reduziert, zumindest haben die Aigles die Vorgabe des nächstfolgenden Vereins immer mindestens egalisiert. Doch als Qualifikationssieger hat man bei Genève-Servette derzeit etwas ganz anderes in den Blick gefasst: Die Null bei den Schweizer Meistertiteln soll endlich aus dem Steckbrief verschwinden.

    4. HC Davos: 848 Spiele - 1'445 Punkte - 1.704 P/G

    Der Schweizer Rekordmeister spürt wohl bald schon den Atem der Genfer im Nacken, noch blickt ein HC Davos natürlich nicht in den Rückspiegel. Der HC Davos liegt keine hundert Punkte hinter der Spitze und dementsprechend richtet man den Fokus nach vorne. Von den 113 Punkte, die sich die Bündner in der Spielzeit 2010/11 vorgelegt haben, blieb man im Landwassertal zuletzt ziemlich weit weg. Doch was beim HCD wirklich zählt, folgt jeweils nach der Regular Season. Letzte Spielzeit scheiterte Davos im Playoff-Halbfinale am späteren Schweizermesiter gleich mit 0:4. Heuer nimmt man den nächsten Anlauf zur 32. Meisterschaft in der Vereinsgeschichte.

    3. ZSC Lions: 850 Spiele - 1'476 Punkte - 1.736 P/G

    Wir sind auf dem Treppchen angelangt und speziell zwischen Rang zwei und drei ist es eine richtig knappe Angelegenheit. Nur acht Punkte fehlen den ZSC Lions, um noch einen weiteren Konkurrenten hinter sich zu lassen, allerdings haben die Zürcher dafür vier Partien mehr absolviert. Zwei Saisons hat der Zett gar eine dreistellige Punktzahl abgeliefert, persönliche Bestmarke ist dabei 106 aus der Saison 2013/14. Zuletzt erreichte man dreimal en suite die Marke von 90 Zählern, selbst diese hat man in der abgelaufenen Regular Season verpasst. Zwei Punkte mehr auf dem Konto hätten in dieser Tabelle aber keinen Ranggewinn bedeutet.

    2. SC Bern: 846 Spiele - 1'484 Punkte - 1.754 P/G

    Noch hält sich der SC Bern vor den ZSC Lions, aber die Hauptstädter haben in den letzten vier Jahren kontinuierlich an Boden eingebüsst. Der SCB hat aber nicht nur auf die Zürcher sondern auf alle Konkurrenten in der Spitzengruppe Punkte verloren, setzt sich diese Tendenz fort, dürfte bald auch der Podestplatz in Gefahr geraten. Sehnsüchtig erinnern sich die Fans an die Zeit zurück, als man zwischen 2017 und 2019 gleich drei Saison hinter einander mehr als hundert Punkte einspielte und nicht bis zum Schluss um einen Platz in Pre-Playoffs zittern musste. Immerhin bleibt dem SCB die Chance, auch 2023 über diesen Umweg sich in die Playoffs vorzukämpfen.

    1. EV Zug: 850 Spiele - 1'540 Punkte - 1.812 P/G

    1540 Punkte hat der EV Zug in den letzten 17 Saisons erspielt, das entspricht einem Schnitt von 90.6 Zählern. In der Tat hat man in elf Saisons die 90er-Marke geknackt, mit 119 Punkten gelang es 2020/21 zudem, eine neue Rekordmarke zu setzen. 56 Punkte Vorsprung nimmt der EVZ somit in die nächste Spielzeit mit und realistisch eingeschätzt, bedeutet das, dass die Zuger wohl auch in einem Jahr Spitzenreiter bleiben werden. Trotz Spitzenposition haben es die Zuger nicht in allen 17 Saisons in die Playoffs geschafft. 2013/14 wurde man mit 66 Zählern nur Zehnter und musste den Gang in Platzierungsrunde auf sich nehmen. Trotz mässiger Saison war der amtierende Schweizer Meister heuer von einem solchen Resultat weit entfernt.

    Punkte seit der Reform 2006: Das Spitzenquartett trennt keine hundert Zähler
    Welcher Club hat in den letzten 17 Saisons am meisten Punkte gesammelt?
    sport.ch

    Einmaliger Deal in der NHL -

    Bruder gegen Bruder: Die Ritchies tauschen die Klubs

    Nick Ritchie wechselt von den Arizona Coyotes zu den Calgary Flames. Sein Bruder Brett geht den umgekehrten Weg.

    Samstag, 04.03.2023, 10:11 Uhr

    In der NHL ist es zu einem kuriosen Deal gekommen. Die Arizona Coyotes und die Calgary Flames tauschten zwei Brüder: Der 27-jährige Nick Ritchie wechselt nach Kanada, während sein zwei Jahre älterer Bruder Brett in den Südwesten der USA geht. Laut amerikanischen Medien ist es der erste Bruder-Tausch in der NHL-Geschichte.

    Ich habe Nick gesagt, dass es praktisch zum Wohnen ist: Du kannst in sein Haus gehen und er in deins. Autor: Bill Armstrong General Manager der Coyotes

    «Ich glaube, das war schon durchgesickert, also lachten sie, als ich sie anrief», sagte Brad Treliving, General Manager der Flames. «Es ist einzigartig, und ich musste mit beiden lachen, während wir uns unterhielten.» Der General Manager der Coyotes, Bill Armstrong, sagte: «Ich habe (Nick Ritchie) gesagt, dass es praktisch zum Wohnen ist: Du kannst in sein Haus gehen und er in deins.»


    Am Freitag endete in der NHL die Transferfrist. Insgesamt verbuchten die Klubs 65 Transfers, darunter jene von Nino Niederreiter (von Nashville nach Winnipeg) und von Timo Meier (von San Jose nach New Jersey).

    Einmaliger Deal in der NHL - Bruder gegen Bruder: Die Ritchies tauschen die Klubs
    Nick Ritchie wechselt von den Arizona Coyotes zu den Calgary Flames. Sein Bruder Brett geht den umgekehrten Weg.
    www.srf.ch

    Ein sehr spezieller Move.

    Er heuert beim Nationalteam von Südafrika an
    Ehemaliger EVZ-Coach wird Natitrainer

    Der ehemalige EVZ-Trainer Björn Kinding wird Trainer der südafrikanischen Eishockey-Nationalmannschaft.

    In den 1980er und 1990er Jahren war der Schwede zum ersten Mal in der Schweiz als Trainer engagiert. Zuerst führte er den SC Herisau in die NLB, später war er Trainer des EV Zug und des EHC Biel in der NLA. Via Schweden, Dänemark, Deutschland, Kanada und Frankreich kehrte er in die Schweiz zurück und war in verschiedenen Funktionen wieder für die Organisation des EVZ tätig. Nun hat er die Nationalmannschaft von Südafrika übernommen. Der mittlerweile 65-Jährige will in Südafrika zeigen, dass eine Mannschaft, bestehend aus mehreren ethnischen Gruppen, zusammen erfolgreich sein und eine gute Zeit miteinander haben kann, wenn sie als Einheit auftritt. Auf die Frage nach dem Spielniveau seines neuen Teams meint er gegenüber Blick, dass die besten vielleicht in der Swiss League spielen könnten. Einige von ihnen haben in der USA High School Hockey gespielt.

    Ehemaliger EVZ-Coach wird Natitrainer
    Er heuert beim Nationalteam von Südafrika an
    sport.ch

    Zug steht und fällt mit Genoni. Es war seine mit Abstand schlechteste Saison seiner Karriere. Wenn er jetzt in den Playoffs plötzlich wieder der “normale” Genoni wird, sind sie vermutlich Favorit auf den Titel. Bleibt er auch in den Playoffs ein unterdurchschnittlicher Goalie, dann kann selbst der Kinderzoo Zug eliminieren.

    Genoni wird von Runde zu Runde stärker, wie immer.

    Alles davor war "einspielen" und sich auf die richtige Saison vorbereiten.

    Theoretisch haben wir mit dem 4. Rang auch alles richtig gemacht.

    Auf Zug treffen wir frühestens im Final, auch wenn ich kaum daran glauben kann wie wir es dahin schaffen sollten.

    Es müsste jeder einzelne einen riesen Schritt nach vorne machen und daran glaueb ich einfach nicht.

    Es stimmt zuvieles nicht diese Saison.

    Halbfinal und da ist dann ende Gelände, leider...

    Zug wurde hier drinnen ja schon komplett abgeschrieben da sie zuviel Energie für die CHL benötigten - ja sie seien nur noch ein Schatten ihrer selbst und die CHL fresse zuviel Energie und Geld und im Halbfinal seien sie auch noch gescheitert und zwei Monate später sind sie hier drinnen Titelkanditat 🤪🤪

    Von mir? Ich habe den EVZ abgeschrieben?

    Niemals!

    Ich habe anfangs Saison, Mitte Saison und auch jetzt immer geschrieben Zug wird Meister, egal aus welcher Position Sie starten.

    Zu stark ist dieses Team, zu gut dieser Trainer und als Kirsche oben drauf dann das OYM.

    Final habe ich auch immer Genf - Zug geschrieben, obwohl dies jetzt wahrscheinlicher der Halbfinal sein wird.

    Wo es sie wohl hinziehen wird?

    Zehn interessante Schweizer NL-Spieler, die auf die nächste Saison noch keinen Vertrag haben

    Die National-League-Sportchefs haben ihre Teams für die kommende Saison bereits zu einem sehr grossen Teil beisammen. Entsprechend kommen nicht mehr viele Schweizer Spieler auf den Markt.

    Deshalb wollen wir die interessantesten Schweizer NL-Spieler auflisten, deren Vertrag Ende Saison auslaufen wird.

    Ian Derungs, HC Ajoie

    Der Stürmer der Jurassier wechselte auf diese Saison hin vom HC Thurgau in die National League. Dabei wusste er mit acht Scorerpunkten in 21 Partien zu überzeugen. Zudem gehört er mit 23 Jahren zu den jungen Spielern der Liga, was zudem dafür spricht, dass er einen neuen Vertrag erhalten wird. Die Frage ist einfach, wo?

    Grégory Sciaroni, HC Ajoie

    Ebenfalls noch keinen Vertag hat Grégory Sciaroni. Der Stürmer wechselte auf diese Saison hin vom SC Bern in den Jura. In dieser Spielzeit kommt der 33-Jährige in 36 Einsätzen auf sieben Scorerpunkte. Da liegt sicherlich noch mehr drin und das kann er wohl in Zukunft beim HC Ajoie beweisen. Sciaroni soll nämlich ein Angebot für eine Vertragsverlängerung vorliegen haben.

    Damiano Ciaccio, HC Ajoie

    Unklar ist die Situation von Damiano Ciaccio. Der langjährige National-League-Torhüter war in dieser Saison in Ajoie die Nummer zwei hinter Tim Wolf. Für die kommende Spielzeit hat er noch keinen Vertrag und der HC Ajoie, mit Noah Patenaude bereits einen zweiten Torhüter verpflichtet. Die Frage nach seiner Zukunft ist also durchaus berechtigt

    Thomas Rüfenacht, HC Ambri-Piotta

    Der wohl interessanteste Spieler in dieser Auflistung ist Thomas Rüfenacht. Der Stürmer verpasste den Grossteil der letzten beiden Saisons verletzt und es haben wohl nur wenige mit seiner Rückkehr in die National League gerechnet. Nun bekam er beim HC Ambri-Piotta eine Chance und kommt in sieben Spielen auf vier Scorerpunkte. Ob das nun weitere Interessenten hervorbringen wird?

    Ramon Tanner, EHC Biel-Bienne

    Ein weiterer interessanter Spieler ist Ramon Tanner. Der flinke Stürmer wechselte auf die Saison 2018/19 vom HC Davos ins Seeland. In dieser Saison kommt der variabel einsetzbare Offensivspieler in 49 Partien auf zehn Scorerpunkte. Das hängt auch damit zusammen, dass er in Biel häufig in der vierten Linie eingesetzt wurde. Vielleicht ist er derzeit also auf der Suche nach einem Team, das ihm mehr Spielzeit bieten kann.

    Benjamin Chavaillaz , HC Fribourg-Gottéron

    Bereits jetzt ist klar, dass der Verteidiger der Saanestädter in der kommenden Saison nicht mehr mit dem Drachen auf der Brust auflaufen wird. Christian Dubé hat bereits bestätigt, dass der Vertrag mit Benjamin Chavaillaz nicht verlängert wird. Derzeit gibt es allerdings keine Gerüchte von interessierten Teams.

    Benjamin Antonietti, Genève-Servette HC

    Die Grenats haben den Verteidiger im vergangenen Sommer für eine Saison unter Vertrag genommen. Bislang kommt er in 49 Partien auf acht Scorerpunkte. Gelingt ihm im letzten Spiel noch ein Zähler, dann stellt er einen neuen persönlichen Rekord auf. Er ist allerdings nicht für die Punkte bekannt, sondern für die harte Arbeit in der Defensive. Ob er einen neuen Vertrag erhalten wird?

    Nolan Diem, SCL Tigers

    Der 29-jährige Stürmer wechselte auf die Saison 2018/19 vom EV Zug zu den SCL Tigers. Bei den Langnauern kommt er in dieser Saison auf 16 Scorerpunkte in 45 Partien. Damit ist er der produktivste Schweizer, der für die kommende Spielzeit noch keinen Kontrakt hat. Ob er bei den Emmentalern bleibt oder sich für eine neue Mannschaft umsieht, ist derzeit noch nicht bekannt.

    Marco Zanetti, HC Lugano

    Ein äusserst interessanter Youngster läuft derzeit für den HC Lugano auf. Der 20-jährige Italiener kommt in dieser Saison für die Südtessiner auf 46 Einsätze. Dabei hat er 14 Scorerpunkte gesammelt und unter anderem ein wichtiges Tor gegen den HC Ambri-Piotta erzielt. Der Stürmer läuft momentan mit einer Schweizer Lizenz auf und dürfte wohl in Lugano bleiben. Entwickelt er sich aber so weiter, dann werden bald auch andere Mannschaften Interesse zeigen.

    Yannick Brüschweilser, SC Rapperswil-Jona Lakers

    Mit dem Stürmer der SC Rapperswil-Jona Lakers beenden wir die Auflistung. Der 23-Jährige konnte sich bei den St.Gallern noch nicht vollends entwickeln und ist derzeit an den EHC Olten ausgeliehen. Will er auch in Zukunft regelmässig in der National League auflaufen, wird er wohl noch ein, zwei Schritte nach vorne machen müssen. Als Erstes stellt sich bei ihm allerdings die grosse Frage, wo er in der nächsten Saison auflaufen wird.

    Weitere Schweizer National-League-Spieler, die vertragslos werden

    • Fabio Arnold (HC Ajoie)
    • Matteo Romanenghi (HC Ajoie)
    • Anthony Rouiller (HC Ajoie)
    • Noele Trisconi (HC Ambri-Piotta)
    • Christian Pinana (HC Ambri-Piotta)
    • Noah Schneeberger (EHC Biel)
    • Thomas Wellinger (HC Davos)
    • Claude-Curdin Paschoud (HC Davos)
    • Gian-Marco Hammerer (HC Davos)
    • Samuel Erni (SCL Tigers)
    • Guillaume Maillard (Lausanne HC)
    • Raphael Herburger (HC Lugano)
    • Julian Walker (HC Lugano)