Beiträge von Sbornaja

    Das habe ich mir gestern auch gedacht.

    :blosswech:

    Ich vermute mal dies geht an/gegen mich.

    Ich habe nie behauptet, dass Chris den Karren alleine ziehen kann oder nie ein schlechtes, schlechte Spiel/e einzieht.

    Gestern haben alle ein Kackspiel abgeliefert und alle haben unter ihren Möglichkeiten gespielt.
    Eventuell war es das eine Spiel zu viel für die Jungs in den letzten Tagen. Gut möglich.

    Janu huu käärs, kann es immer wieder mal geben bei 52 Vorbereitungsspielen.

    Aufstehn, Krone richten, weiter geh`n.

    Das reicht gegen ein ausgeruhtes und sicher gut vorbereitetes Kloten bei weitem nicht.

    Auch wenn es um J. Fahrni und den SCB geht, poste ich dies hier einmal. Eventuell findet ja jemand Gefallen am Artikel.

    SCB-Talent oft überzählig – «Ich habe bewiesen, dass ich auf höchstem Niveau spielen kann»
    Beim SCB gab es letzte Saison wenig Erfreuliches. Die Ausnahme bildete Joshua Fahrni. Doch nun kommt der 20-Jährige kaum noch zum Einsatz. Besser wurde es auch…
    www.derbund.ch

    SCB-Talent oft überzählig«Ich habe bewiesen, dass ich auf höchstem Niveau spielen kann»

    Beim SCB gab es letzte Saison wenig Erfreuliches. Die Ausnahme bildete Joshua Fahrni. Doch nun kommt der 20-Jährige kaum noch zum Einsatz. Besser wurde es auch mit dem Trainerwechsel nicht.

    Joshua Fahrni kommt insgesamt auf etwas mehr als 8 Minuten Eiszeit pro Spiel. Das sind 5 Minuten weniger als noch letzte Saison. In den vergangenen drei Partien war der Berner Oberländer bloss noch 13. Stürmer.Joshua Fahrni kommt insgesamt auf etwas mehr als 8 Minuten Eiszeit pro Spiel. Das sind 5 Minuten weniger als noch letzte Saison. In den vergangenen drei Partien war der Berner Oberländer bloss noch 13. Stürmer. Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)

    Dienstagabend in Zürich-Oerlikon: Während viele Schweizerinnen und Schweizer zu Hause vor den TV-Bildschirmen sitzen und dem Auftritt der Fussball-Nationalmannschaft gegen Portugal entgegenfiebern, machen sich Joshua Fahrni und Co. in der kahlen Kunsteisbahn für den ersten Puckeinwurf bereit.

    Gerade mal 70 Zuschauerinnen und Zuschauer sind gekommen, um dem Duell zwischen den GCK Lions und dem SC Langenthal beizuwohnen. «Ich fühlte mich in meine Juniorenzeit zurückversetzt», sagt der 20-jährige Fahrni, der sich die imposante Stehrampe in Bern und im Schnitt 14’488 Fans gewohnt ist.

    Es ist der erste Einsatz des Stürmers in der Swiss League. Bisher kannte Fahrnis Weg nur eine Richtung: nach oben. Der Berner Oberländer gehörte zu den Entdeckungen der letzten Saison. Neben ihm kamen einzig die Junioren Simon Knak vom HCD und Dario Allenspach vom EVZ zu regelmässigen Einsätzen in der National League. Das Jungtalent zeigte sich damals selbst überrascht. Nie habe er das so erwartet, sagte Fahrni, der von Nationalcoach Patrick Fischer gar zur WM-Vorbereitung aufgeboten und für seine Technik, den Mut und die Unerschrockenheit gelobt wurde. Doch nun zeichnet sich ein ganz anderes Bild.

    Schon Trainer Johan Lundskog, der Fahrni letzte Saison viel Vertrauen geschenkt und ihn auch im Überzahlspiel eingesetzt hatte, gewährte ihm kaum noch Auslauf. Besser wurde es auch mit Toni Söderholm nicht. Im Gegenteil. Zuletzt war Fahrni dreimal 13. Stürmer. Dabei kam er einzig im zweiten Derby gegen die SCL Tigers zum Einsatz, allerdings bloss während insgesamt zweier Minuten – und nur weil Thierry Bader sich zuvor einen Restausschluss eingehandelt hatte.

    «Josh ist nicht in Topform», sagt Sportchef Andrew Ebbett. «Seit der U-20-WM im August ist die Entwicklung leider stagnierend.» Söderholm selbst spricht von einem eigentlich positiven Problem. «Wir haben Spieler, die Eiszeit verdienen, und solche, die Eiszeit benötigen», sagt der Finne. «Benjamin Baumgartner hat von allem Anfang an gezeigt, dass er versteht, welche Spielweise mir vorschwebt. Noah Fuss und Fabian Ritzmann spielen ebenfalls stark. Wenn Josh ein paar Spiele lang geduldig sein muss, gehört das zum Lernprozess.»

    Das verflixte zweite Jahr

    Fahrni ist nicht der erste Spieler, der im zweiten Jahr seiner Karriere Mühe bekundet. Und er wird auch nicht der letzte sein. Im vergangenen Winter erwischte es beispielsweise Langnaus Patrick Petrini, beim SCB traf es Mika Henauer. Beide hatten dann auch noch Pech. Petrini litt monatelang am Pfeifferschen Drüsenfieber, gab erst vor zwei Wochen sein Comeback. Henauer, der sich schon zweimal an der Schulter operieren lassen musste, verletzte sich im ersten Spiel nach seiner Rückkehr erneut an derselben Körperstelle und fällt noch immer aus.

    «Nach der ersten Saison steigen die Erwartungen», sagt Fahrni. «Vielleicht setzte ich mich zu stark unter Druck, weil ich es zu gut machen wollte.» Dass es nicht leicht werden würde, war dem Thuner hingegen bewusst. «Es stiessen viele neue Spieler zum Team. Zudem wurde die Anzahl Ausländer erhöht. Mir war klar, dass ich nicht mehr dieselbe Rolle haben würde.» Fahrni spricht von einem schwierigen Saisonstart. «Ich spielte eine starke U-20-WM, kehrte zurück, brauchte Zeit, um mich anzugewöhnen. Wir Jungen kamen in den ersten zehn Partien kaum zum Einsatz. Es ist schwierig, den Spielrhythmus zu finden, wenn man kalt aufs Eis geschickt wird.»


    Der neue Trainer Toni Söderholm sagt: «Wenn Josh ein paar Spiele lang geduldig sein muss, gehört das zum Lernprozess.»
    Der neue Trainer Toni Söderholm sagt: «Wenn Josh ein paar Spiele lang geduldig sein muss, gehört das zum Lernprozess.» Foto: Marusca Rezzonico (Freshfocus)

    Ironischerweise war es ausgerechnet Fahrni, der in Lundskogs letztem Spiel den SCB zum 4:3-Sieg gegen den ZSC schoss. Er spielte in der Schlussphase mit Tristan Scherwey und Sven Bärtschi in einer Linie. Gebracht hat der Erfolg dem schwedischen Trainer bekanntlich nichts mehr. Er wurde noch am selben Abend entlassen. Dessen Nachfolger suchte vergangenen Sonntag das Gespräch mit Fahrni, schlug ihm zwecks Spielpraxis und weil der SCB erst am Freitag gegen den EVZ wieder antritt, einen Einsatz bei Langenthal vor. «Wir möchten ihm alle Möglichkeiten bieten, damit er sich weiterentwickeln kann und spielbereit ist», sagt Söderholm.

    Swiss League statt Grittibänz

    Klar hatte Fahrni, der Söderholm für dessen Kommunikation lobt, andere Pläne für Dienstag. «Es hätte ein ‹Chlouseznacht› mit meiner Familie gegeben. Wir hätten Grittibänze gegessen und Fussball geschaut», erzählt der 20-Jährige schmunzelnd. Dass es anders kam, stört ihn freilich nicht. Ganz im Gegenteil. «Es war top. Ich konnte mit der Scheibe etwas kreieren und habe Selbstvertrauen getankt.» Fahrni bringt es bei der 3:4-Niederlage nach Penaltyschiessen auf 18 Minuten Eiszeit, bleibt aber ohne Punkte.

    Nun weilt der Stürmer wieder in Bern, dort, wo er im vergangenen Jahr einen Vertrag bis 2024 unterschrieben hat. Und wartet auf seine nächste Chance. «Natürlich macht man sich Gedanken. Schliesslich will man spielen, alles andere wäre gelogen. Doch meine Karriere ist nicht zu Ende. Es geht nicht immer nur aufwärts. Ich habe bewiesen, dass ich auf höchstem Niveau spielen kann. Ich kann daraus lernen.»

    Angelo Rocchinotti
    Publiziert heute um 06:00 Uhr

    Diese Neuzugänge konnten bislang überzeugen
    Sechs unterschiedliche Clubs und zwei Schweizer stehen in den Top-Six der Transfers

    Die ersten Teams der National League sind bereits in die zweite Hälfte der Regular Season gestartet. Wir haben den Zeitpunkt genutzt, um die vor der Saison getätigten Transfers miteinander zu vergleichen. In Anlehnung an die Starting-Six haben wir die Top-Six der Transfers zusammengestellt, eine wahrlich herausfordernde Aufgabe, denn zahlreiche gute Leistungen haben die Auswahl erschwert.
    Torhüter: Harri Säteri (EHC Biel-Bienne)

    Der EHC Biel musste nach der Nachricht des Ausfalls von Joren van Pottelberghe reagieren. Die Seeländer haben sich für einen Finnen entschieden und von den Arizona Coyotes Harri Säteri verpflichtet. 15 Spiele in der NHL hatte Säteri absolviert, daneben lief er auch in der KHL auf. In einer engen Auswahl hat er sich schliesslich hauptsächlich gegen die Konkurrenz aus Zürich, gegen Simon Hrubec, durchgesetzt. Bei der bisherigen Fangquote unterscheiden sich die beiden Torhüter erst in der Nachkommastelle, bei den Shutouts sind die beiden mit je vier gleichauf. Ausschlaggebend für Säteri war schlussendlich, dass er in Biel deutlich mehr Einsätze abgespult hat, als Hrubec bei den ZSC Lions. Eins ist jedoch sicher, die National League wurde im Sommer durch mehrere starke Torhüter bereichert.

    Rechter Verteidiger: Dean Kukan (ZSC Lions)

    Nach vier Jahren in Schweden und sieben Spielzeiten in Übersee ist Dean Kukan im Sommer in die Organisation der ZSC Lions zurückgekehrt. Kukan hat bei den Lions, seinem Ausbildungsclub, bis 2027 unterschrieben und soll damit langfristig eine Teamstütze darstellen. Bezüglich Eiszeit musste Kukan bislang zwei anderen Verteidigern den Vortritt lassen, konkret stehen Yannick Weber und Mikko Lehtonen länger auf dem Eis. Dennoch ist Kukan ein wichtiger Leistungsträger und das in beiden Special-Teams. Nicht nur vor dem eigenen Tor, sondern auch vor dem gegnerischen erledigt Kukan wichtige Arbeit. Nach 25 Einsätzen steht er bei 22 Torbeteiligungen, damit trägt er sogar das Topscorertrikot bei den Lions, was als Verteidiger bei diesem Spitzenteam definitiv keine Selbstverständlichkeit ist.

    Linker Verteidiger: Klas Dahlbeck (HC Davos)

    Auch in der Verteidigung ist die Entscheidung bezüglich der Auswahl nicht leicht gefallen, mit Romain Loeffel spielt beispielsweise ein weiterer Offensivverteidiger eine sehr starke neue Spielzeit bei seinem Verein. Wir haben uns aber für ein ergänzendes Gegenstück zu Kukan entschieden, sprich einen linken Abwehrspieler und einen Defensivverteidiger. Ein solcher ist der Schwede Klas Dahlbeck, er ist aus der KHL vom CSKA Moskva ins Bündnerland gestossen. Der 31-Jährige, der in der NHL für die Chicago Blackhawks, die Arizona Coyotes und die Caroline Hurricanes gespielt hat, wird vertraglich bis 2024 beim HCD verteidigen. Dahlbeck hat in Davos die höchste durchschnittliche Eiszeit, damit sorgt er natürlich für eine deutliche Entlastung für seinen Landsmann Magnus Nygren. Dahlbecks Ausrichtung zeigt sich dadurch, dass er weniger im Powerplay und häufig im Boxplay auf dem Eis steht.  

    Rechter Flügelstürmer: Tyler Moy (SC Rapperswil-Jona Lakers)

    In der letzten Saison gelang es den SC Rapperswil-Jona Lakers unerwartet den Ligatopscorer zu stellen. Der Tscheche Roman Cervenka stürmte er mit 64 Torbeteiligungen zu dieser prestigeträchtigen Auszeichnung. Seit diesem Sommer haben die Rosenstädter einen Stürmer in den eigenen Reihen, der teamintern Cervenka das Wasser reichen kann. Es ist allerdings nicht einer der zusätzlichen Importspieler, sondern ein Schweizer mit Wurzeln in den USA. Tyler Moy wechselte von Genf nach Rapperswil-Jona. Nach Lausanne und Genf als Stationen in der Romandie ist Moy nun in der Ostschweiz angekommen. Bereits jetzt ist klar, der 27-Jährige spielt seine erfolgreichste Regular Season in der National League. Bei den Aigles erreichte er zweimal 24 Scorerpunkte, aktuell steht Moy bei 27 Zählern. Ein Schweizer mit diesen Scorerfähigkeiten darf in einer Top-Six definitiv nicht fehlen.

    Linker Flügelstürmer: Chris DiDomenico (SC Bern)

    Auch das Pendant zu Moy auf der linken Seite spielte bereits in der letzten Saison in der National League. Zugegeben, der linke Flügel ist eigentlich nicht Chris DiDomenicos Domizil, der Kanadier kann aber in der Offensive einfach überall überzeugen und darf in dieser Auswahl definitiv nicht fehlen. In Bern macht der letztjährige Teamleader des HC Fribourg-Gottéron nahtlos dort weiter, wo er aufgehört hat. Mit bislang 25 Scorerpunkten ist er auf Kurs, erneut die Marke von 50 Torbeteiligungen zu knacken. DiDomenico ist sowohl spielerisch als auch emotional ein Antreiber und mitverantwortlich, dass beim SC Bern im Vergleich zur Platzierung in der Vorsaison doch eine Steigerung festzustellen ist. Bei ihm persönlich ist eine Steigerung der Torfrequenz festzustellen, zieht er so weiter, könnte er zum ersten Mal seit der Spielzeit 2014/15 die Anzahl von zwanzig Treffern in einer Qualifikation erreichen. Mit seiner wichtigen Rolle lässt er es auch etwas vergessen, dass der Heisssporn zuletzt wieder zum regelmässigen Bussensammler mutierte.

    Sechs unterschiedliche Clubs und zwei Schweizer stehen in den Top-Six der Transfers
    Diese Neuzugänge konnten bislang überzeugen
    sport.ch

    Das NHL-Round-Up der Schweizer
    Zwei Schweizer Tore in der NHL, aber noch erfreulicher war ein langersehntes NHL-Debüt

    Nachdem in dieser NHL-Woche noch kein Schweizer Scorerpunkt geglückt war, änderte sich dies nun in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Dazu durfte sich ein Schweizer endlich über sein langersehntes NHL-Debüt freuen.

    Tim Berni musste die ersten drei Partien auf der Tribüne verfolgen, doch im Spiel gegen die Pittsburgh Penguins schlug endlich die grosse Stunde des Verteidigers. Der 22-Jährige feierte nämlich seine NHL-Premiere und erhielt bei der 1:4-Niederlage eine Eiszeit von 13:39 Minuten. Nebst seiner ersten NHL-Strafe schoss er auch einmal aufs Tor und beendete sein erstes Spiel mit einer neutralen Bilanz.

    Der produktivste Schweizer war einmal mehr Kevin Fiala, der mit seinen Los Angeles Kings einen 5:2-Sieg gegen die Ottawa Senators feiern konnte. Der Schweizer Stürmer steuerte dabei je ein Tor und einen Assist bei, womit er nun bei 30 Scorerpunkten (neun Tore und 21 Assists) aus 28 Spielen steht. Der 26-Jährige stand während 17:54 Minuten auf dem Eis, verliess das Spiel mit einer Plus-2-Bilanz und wurde zum drittbesten Spieler gewählt.

    Ebenfalls über ein eigenes Tor durfte sich Nico Hischier freuen, der mit seinen New Jersey Devils weiterhin auf der Erfolgswelle schwimmt. Im Schweizer Duell mit Philipp Kurashev und seinen Chicago Blackhawks resultierte letztlich ein 3:0-Erfolg. Auch Verteidiger Jonas Siegenthaler hatte mit einem Assist seine Hände mit im Spiel. Er erhielt letztlich mit 22:19 Minuten die meiste Eiszeit der Devils-Verteidiger, während Hischier 17:19 Minuten im Einsatz stand. Beide hatten eine Plus-1-Bilanz auf ihrem Notenblatt stehen. Kurashev auf der anderen Seite stand beachtliche 21:41 Minuten auf dem Eis und wies eine neutrale Bilanz auf.

    Über einen Sieg durfte sich Pius Suter mit seinen Detroit Red Wings freuen. Gegen die Tampa Bay Lightning gewann man mit 4:2, wobei der Schweizer Stürmer ohne Scorerpunkt geblieben ist. Der Zürcher stand letztlich bei einer neutralen Bilanz 14:17 Minuten im Einsatz. Einmal mehr überzählig war Denis Malgin bei den Toronto Maple Leafs.

    Hat jemand ein Tagi Abo und würde...

    Sind Eishockeyspieler unvernünftig? – Wer sein Gesicht schützt, gilt als weich
    Immer wieder ziehen sich Spieler teilweise schwere Gesichtsverletzungen zu. Das liesse sich mit einem Vollvisier oder einem Gitterhelm verhindern. Aber dafür…
    www.tagesanzeiger.ch

    Wer sein Gesicht schützt, gilt als weich

    Immer wieder ziehen sich Spieler teilweise schwere Gesichtsverletzungen zu. Das liesse sich mit einem Vollvisier oder einem Gitterhelm verhindern. Aber dafür bräuchte es einen Kulturwandel.


    https://www.zsclions.ch/news/artikel/d…tatt-nur-dabei/




    Dean Kukan: Mittendrin statt nur dabei

    2011 verliess Dean Kukan die Lions-Organisation fürs Ausland. Diesen Sommer kehrte das Eigengewächs als gestandener Verteidiger zurück und ist aktuell ZSC-Topscorer. Ein Comeback, das Formsache war, sagt Kukan. Wenn ihm auch die Nummer 14 verwehrt blieb.


    In der Saison 2010/11 schlüpft Dean Kukan als «No Name» an zwei Abenden vor Weihnachten ins ZSC-Dress und steht kurz vor seinem Debut in der damaligen Nationalliga A. Zum Handkuss kommt er aber nicht, muss sich stattdessen mit dem wohl besten Zuschauerplatz im Stadion vergnügen: die Spielerbank. Heute, über ein Jahrzehnt später, ziert der Name Kukan doch noch das Trikot der ZSC Lions. Der Verteidiger mit der Rückennummer 46 ist zurück bei seiner alten Liebe, jedoch an neuer Wirkungsstätte. Mit dem Umzug der ZSC Lions in die neue Swiss Life Arena beginnt ein neues Kapitel in der Zürcher Klubgeschichte und Neo-Spieler Kukan ist diesmal mittendrin statt nur dabei. 


    Adieu Heimat


    Der 1.87 Meter grosse Verteidiger gewinnt mit der U20-Elit zweimal hintereinander die Meisterschaft und etabliert sich zunehmend bei den GCK Lions in der zweithöchsten Liga des Landes. Doch auf die Saison 2011/12 hin entscheidet sich Kukan für den Schritt ins Ausland und heuert bei der schwedischen Mannschaft von Luleå HF an. Dieser Entscheid ist wegweisend für seine erfolgreiche Karriere und zugleich ein Glücksgriff im privaten Leben. Er bleibt vier Jahre in Schweden, wo er in den letzten beiden Spielzeiten zum festen Bestandteil der ersten Mannschaft gehört. Die Krönung gelingt ihm im Jahr 2015, als er die Champions Hockey League mit Luleå gewinnt und dabei noch mit einem Empty Netter den Schlusspunkt an sein nordländisches Abenteuer setzt. Die nachfolgende Reise nach Nordamerika muss Kukan nicht mehr allein Antreten. Er lernt in Schweden seine jetzige Frau kennen und ist mittlerweile stolzer Vater von zwei Töchtern. In der Organisation der Columbus Blue Jackets verweilt er ganze sieben Jahre und reift zum NHL- und gestandenen Nationalspieler der Schweiz. In der besten Liga der Welt bestreitet er 153 Spiele für die Jackets – danach ist Schluss damit. Mit 28 Jahren möchte Dean Kukan zurück in die Schweiz und raus aus der NHL-Welt, die ihm nicht mehr so gefällt. 


    Der Draht zum Sportchef


    «Für mich gab es keine zwei Meinungen, dass meine nächste Destination die ZSC Lions sein sollten», sagt Eigengewächs Kukan über seine Rückkehrpläne. Er ist heute umso glücklicher darüber, dass es tatsächlich funktioniert hat. Während seiner Zeit in Nordamerika bleibt der Kontakt zum Zürcher Stadtclub immer bestehen, so auch der Draht zu Sportchef Sven Leuenberger. Das Comeback von Kukan ist praktisch reine Formsache, für die für beide Seiten ein Happy End herausschaut. Zurück in seiner alten Heimat, warten auf den Abwehrmann neue Aufgaben. Denn bei den ZSC Lions will und muss er eine tragendere Rolle einnehmen als noch in Columbus. Doch genau das reizt Kukan: «Ich bin mir dessen bewusst und freue mich auf die Herausforderungen beim Zett. Auf dem Eis übernehme ich gerne Verantwortung, wie bereits in der Nationalmannschaft, sonst bin ich eher der ruhige Typ», resümiert er. Was in besonders freut in Zürich, sind die Ziele, die der Club und dessen DNA vorgibt. «Beim ZSC ist jedes Jahr der Meistertitel das Ziel und auf diese Challenge freue ich mich sehr.» 


    Eine Riesennummer


    Warum trägt Dean Kukan eigentlich die Nummer 46 beim Zett? Diese Frage entlockt ihm ein herzhaftes Lachen und anschliessendes «das ist eine lustige Geschichte»: «Eigentlich würde ich die Nummer 14 nehmen, aber die hat ja bekanntlich Chris Baltisberger bei den Lions.» Tatsächlich trägt Dean in der Schweizer Nationalmannschaft die 14 und er verrät, warum es ihm diese Zahl angetan hat. Als kleiner Junge mit Jahrgang 1993 hat Kukan im Nachwuchs jeweils eine Stufe unterhalb von Chris Baltisberger gespielt und zum Stürmer hinaufgeschaut. «Ich war damals auch Stürmer und habe wegen Chris die gleiche Rückennummer gewählt.» Chris Baltisberger kennt diese Story und bringt noch einen weiteren Protagonisten ins Spiel – seinen Bruder Phil. «That’s the story. Zwischen mir, Dean und Phil liegen jeweils zwei Jahre dazwischen und wir haben uns immer die 14 weitergegeben. Bis eines Tages Dean und später Phil dann mit mir im selben Team gespielt haben, da konnte ich das Jersey mit der 14 für mich behaupten.» Baltisberger findet es eine schöne Geschichte und sie schmeichelt ihm auch. Zum neuen Verteidiger der Lions meint er, Dean Kukan sei eine Riesennummer für den Zett! Mit dieser Aussage bezieht sich Baltisberger auf die Qualitäten Kukans – nicht auf dessen hohe Rückennummer 46…


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    Das Powerplay-Ranking der NL-Teams
    Nicht nur in der Liga könnten die Lions bald auf dem Leaderthron Platz nehmen

    Die Special Teams sind im Eishockey von grosser Bedeutung. Wer mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren kann, sollte für möglichst viel Torgefahr sorgen. In diesem Artikel zeigen wir euch, wie gut die Teams aus der National League im Powerplay abschneiden.


    14. HC Lugano (14,29 %)

    Der HC Lugano hat das statistisch schlechteste Powerplay der Liga. 84-mal konnten die Tessiner mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren, dabei resultierten lediglich zwölf Tore. Dies widerspiegelt sich auch in der Tabelle, die Luganesi sind nur auf dem elften Rang klassiert. Hätte die Mannschaft von Luca Gianinazzi in Überzahl mehr Tore erzielt, wäre man sicherlich nicht in der hinteren Tabellenregion zu finden.

    13. HC Ajoie (15,85 %)

    Auch die Westschweizer haben in Überzahl noch viel Verbesserungspotenzial. Der HC Ajoie durfte bereits 82-mal Powerplay spielen, dabei bejubelten sie erst 13 Tore. Mit 15,85 % ist der HCA das zweitschwächste Powerplay-Team der Liga. Wenn die Jurassier im Kampf um die Pre-Playoffs noch ein Wörtchen mitreden möchten, muss das Powerplay um einiges besser werden, die Aufgabe wird ohnehin schon schwierig genug.

    12. EHC Kloten (16,83 %)

    Der Aufsteiger hatte zu Beginn etwas Mühe, scheint nun aber in der Liga angekommen zu sein. Nur im Powerplay könnte sich der EHC Kloten noch verbessern. 101-mal durfte der EHCK bereits mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren, keine Mannschaft erhielt mehr Überzahlmöglichkeiten. In diesen Powerplays bejubelte man 17 Tore, der EHC Kloten muss definitiv an den Special Teams arbeiten.

    11. SCL Tigers (17,78 %)

    Den elften Platz im Powerplay-Ranking belegen die SCL Tigers. Die Emmentaler erzielten 16 Tore in 90 Überzahlmöglichkeiten. Zudem kassierten sie bereits fünf Gegentreffer mit einem Mann mehr auf dem Eis, kein anderes Team erhielt so viele Tore. Die Tigers müssen sich schleunigst verbessern, man schiesst zu wenig und kassiert zu viele Treffer im Powerplay.

    10. Lausanne HC (17,95 %)

    Etwas besser als die Tigers ist der Lausanne HC. Die Westschweizer konnten 78-mal im Überzahl agieren, dabei erzielten sie 14 Tore. Dies ergibt eine Powerplay-Effizienz von 17,95 %, ligaweit liegt der LHC damit auf dem zehnten Rang. Auch die Löwen befinden sich in der Tabelle in der hinteren Region, um da herauszukommen, muss das Powerplay schnellstmöglich verbessert werden.

    9. HC Ambri-Piotta (18,18 %)

    Die Biancoblù stehen in der Tabelle auf dem zwölften Rang, dies könnte unter anderem am Powerplay liegen. Der HCAP erzielte 14 Tore bei 77 Überzahlmöglichkeiten. Somit wird den Tessinern die Arbeit nicht ausgehen, schliesslich muss man nebst dem Spiel bei Fünf gegen Fünf auch am Spiel mit einem Mann mehr auf dem Eis arbeiten.

    8. SC Bern (19,19 %)

    Die Mutzen bekunden seit einigen Jahren bereits Mühe mit einem Mann mehr auf dem Eis, so auch in der aktuellen Saison. 99-mal konnte der SC Bern bereits Powerplay spielen, nur der EHC Kloten erhielt mehr Überzahlmöglichkeiten. Bisher konnte man 19 Tore bejubeln, was einer Effizienz von 19,19 % entspricht. Da muss sich der SCB definitiv verbessern, wenn man des selbst herausgegebene Ziel, die Top-6, erreichen möchte.

    7. SC Rapperswil-Jona Lakers (19,74 %)

    In den letzten Jahren konnten sich die Lakers in der National League etablieren, auch in dieser Saison performen die Rosenstädter wieder auf gutem Niveau. Im Powerplay-Ranking liegt man auf Rang sieben, in 86 Überzahlgelegenheiten erzielte der SCRJ 17 Tore. Mit einer Powerplay-Effizienz von 19,74 % ist man leicht unterdurchschnittlich, doch darf sich dieser Wert durchaus sehen lassen.

    6. EV Zug (21,18 %)

    Das Powerplay ist seit einigen Jahren das Prunkstück des EV Zug. Der amtierende Meister durfte in dieser Saison 85-mal mit einem Mann mehr auf dem Eis stehen, dabei schossen sie 18 Tore. Dass der EVZ "nur" auf dem sechsten Rang liegt, ist ein wenig überraschend, doch ist der EV Zug weiterhin stark, wenn man im Powerplay agieren kann.

    5. HC Fribourg-Gottéron (21,62 %)

    Der HC Fribourg-Gottéron bejubelte 16 Treffer bei 74 Powerplays. Damit ist man in diesem Ranking in der vorderen Tabellenhälfte zu finden. Im November harzte das Powerplay ein wenig, zwischenzeitlich wartete man 14 Überzahlmöglichkeiten auf einen Treffer, doch zuletzt funktionierte das Spiel mit einem Mann mehr auf dem Eis wieder besser.

    4. HC Davos (23,75 %)

    Das Überzahlspiel des HC Davos ist wohl auch ein Grund, weshalb die Mannschaft aus dem Landwassertal in den Top-5 zu finden ist. In 80 Powerplays erzielte der HCD 19 Tore, dies ergibt eine Effizienz von 23,75 %. Im Powerplay gibt es beim HC Davos kaum etwas zu verbessern, Christian Wohlwend dürfte hochzufrieden sein.

    3. EHC Biel-Bienne (24,10 %)

    Die Seeländer konnten mit einem Mann mehr auf dem Eis bisher überzeugen und haben in 83 Powerplays 20 Tore erzielt. Mit einer Powerplay-Effizienz von 24,10 % liegt man in diesem Ranking auf dem dritten Rang. Der EHC Biel kassierte zudem noch keinen einzigen Shorthander, nur einem Team ist dies bisher auch gelungen. Anti Törmänen darf mit den Special Teams sehr zufrieden sein.

    2. ZSC Lions (25,29 %)

    Die ZSC Lions sind im Powerplay das zweitbeste Team der gesamten Liga. In 87 Powerplays bejubelte der "Zett" bereits 22 Tore. Zudem haben die Lions noch keinen Shorthander zugelassen, zusammen mit dem ECHB ist dies der Bestwert. Im Überzahlspiel sind die Zürcher beinahe eine Macht, auch in der Tabelle klettern die Lions immer weiter nach oben, das Powerplay könnte ein Grund für einen vielleicht baldigen Leaderwechsel sein.

    1. Genève-Servette HC (27,78 %)

    Die Grenats überzeugen bislang auf ganzer Linie, sie liegen nicht nur auf dem ersten Platz, sondern haben auch das statistisch beste Powerplay der National League. 90-mal stand der GSHC mit einem Mann mehr auf dem Eis, dabei erzielten sie 25 Tore und dies ergibt eine Effizienz von starken 27,78 %. Wenn man bei den Westschweizern ein Manko finden möchte, wäre es, dass man bereits zwei Shorthander kassierte. Doch das ist meckern auf hohem Niveau, der GSHC ist in dieser Saison einfach unglaublich stark, auch wenn die Formkurve zuletzt ein wenig nach unten zeigt.


    Capaul ist bei Kloten und oft überzählig...

    Schade, da wurde uns das nächste überdurchschnittliche Verteidiger Talent "angepriesen" und nach seiner schweren Verletzung kriegt er kaum noch Eiszeit.

    Weder bei uns noch beim Aufsteiger.

    Schade, ich hoffe für Ihn, dass er wieder an seine alten Leistungen anknüpfen kann.

    The NL-Power-Ranking
    Die ZSC Lions nutzen die Gunst der Stunde, am anderen Ende taumeln die Rapperswil-Jona Lakers

    Die National League befindet sich mitten in einer intensiven Phase. Am vergangenen Donnerstag wurden erste Partien der 27. Runde und damit der zweiten Hälfte der Regular Season ausgetragen. In diesen wegweisenden Wochen bis hin zur nächsten Länderspielpause nutzen wir die spielfreie Zeit bis am kommenden Mittwoch, um einen Überblick über die aktuellen Formstände zu bieten.

    Im NL-Power-Ranking tragen wir jeweils die Formstände der Teams anhand der letzten fünf Pflichtspielen zusammen. So zählen in das aktuelle Ranking nicht nur die letzten Meisterschaftsspiele, sondern auch einzelne Einsätze auf der internationalen Bühne.

    14. HC Ajoie (0)

    Am Tabellenende verändert sich im Vergleich zur National League nichts. Der HC Ajoie belegt auch nach dem aktuellen Formstand den letzten Platz. Elf Niederlagen in Folge haben die Jurassier aneinandergereiht. In den letzten fünf Runden resultierten zwei Punkte aus den Overtime-Niederlagen gegen Lausanne und Kloten. In diesem Zustand wird der HCA nicht mehr vom Tabellenende wegkommen, der Rückstand auf den Lausanne HC beträgt schon elf Zähler.

    13. SC Rapperswil-Jona Lakers (-7)

    Das hätte man wohl nicht gedacht, aber die SC Rapperswil-Jona Lakers kämpfen auch in der Spielzeit 2022/23 um einen direkten Platz in den Playoffs. Nach den beiden knappen 1:2-Pleiten gegen die direkte Konkurrenz aus Zug und Davos, jubelten die Rosenstädter beim Tabellenleader in der Verlängerung. In den letzten beiden Partien musste man gegen Ambri-Piotta und Kloten als Verlierer vom Eis. Nur gerade zwei Punkte konnte man in den letzten fünf Spielen gewinnen. Wollen die Lakers ihren momentanen Playoff-Platz halten, braucht es dringend wieder Punkte.

    12. EHC Kloten (-3)

    Der EHC Kloten bereichert die Liga weiterhin mit mutigen und frechen Auftritten. Vor allem Zuhause waren die Flughafenstädter stark. In den letzten fünf Partien mussten sie das Eis jedoch dreimal ohne Punktgewinn verlassen. Zwei der drei Niederlagen zog man Zuhause ein, wo man zuvor siebenmal in Folge gewonnen hatte. Will der EHC Kloten den Pre-Playoff-Platz halten, muss man unbedingt wieder besser in Form kommen und auch im heimischen Stadion wieder Punkte sammeln.

    11. Lausanne HC (+2)

    Der Trainerwechsel hin zu Geoff Ward hat sich zumindest punktemässig für den Lausanne HC noch nicht ausbezahlt gemacht. Von zehn Partien hat der LHC nur die Hälfte gewonnen, allerdings hat man sich spielerisch deutlich verbessert. Nur einmal, am letzten Donnerstag gegen Biel, hat man mit mehr als einem Tor Differenz verloren. So hat Lausanne dennoch nur fünf Punkte auf dem Konto im Power-Ranking, diese hat man gegen die direkte Konkurrenz aus Ajoie und Ambri gesammelt.

    10. HC Ambri-Piotta (+2)

    Mit einem Punkt Vorsprung hat sich der HC Ambri-Piotta im Kräftemessen vor dem Lausanne HC gehalten, aber auch die Form der Biancoblù reicht nicht aus, um aus dem Tabellenkeller zu kommen. Die Mannschaft von Luca Cereda zeigte zuletzt immer wieder furiose Phasen, liess sich dann aber von einzelnen Rückschlägen verunsichern und aus dem Konzept bringen. So reichte weder gegen den Zett ein starkes Startdrittel noch gegen Lausanne ein gutes Mitteldrittel aus, um sich am Ende Punkte anschreiben zu lassen. Immerhin gelang im letzten Spiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers ein Heimsieg.

    9. EV Zug (-4)

    Der Schweizer Meister ist alles andere als so souverän, wie man es von ihm in den letzten beiden Saisons gewohnt ist. Der EV Zug befindet sich mitten im Kampf um die direkten Playoffränge. Gut möglich, dass die Zuger dabei vor allem mit dem längeren Atem hintenraus den Unterschied ausmachen werden. In der Zentralschweiz liegt das Augenmerk derzeit nicht ausschliesslich auf der National League. Mit souveränen Siegen gegen den EHC Red Bull München hat man sich in die letzten acht Teams der Champions Hockey League gespielt. Die nächste Hürde kommt aus Tschechien und heisst Mountfield HK. In Zug arbeitet man immer noch am internationalen Titel, dafür nimmt man auch leichte Formschwankungen in der Liga in Kauf, speziell in einer schwierigen Zeit mit verletzten Import-Spielern.

    8. Genève-Servette HC (-7)

    Der souveräne Tabellenleader hat zuletzt mit einer etwas schwankenden Form zu kämpfen. Ausgerechnet vor dem heimischen Publikum gab es aus den Spielen gegen Bern, Rapperswil-Jona und Zug gab es lediglich einen einzelnen Punkt. Noch ist das Polster gross, aber die Aigles müssen wieder an Flughöhe gewinnen. Jan Cadieux' Team hat dafür vermeintlich einfachere Aufgaben vor sich. Immerhin konnte man gegen den HC Ajoie drei Punkte einfahren. Als Nächstes wartet Ambri-Piotta. Sie lässt man trotz schwankender Form auch im Power-Ranking hinter sich lässt. Es dürfte für die Genfer also schon bald wieder aufwärtsgehen.

    7. SCL Tigers (+3)

    Mit den SCL Tigers findet man ein Team, welches im Power-Ranking weiter oben steht als in der Tabelle. Gegen Kloten und im ersten Duell gegen den SC Bern hat man zuletzt zwei Siege feiern können. Jüngst konnte man sich am Samstag nach der Niederlage gegen den SCB dank eines guten ersten Drittels gegen Fribourg-Gottéron durchsetzen. In der Tabelle halten die Langnauer noch den Kontakt zu den Pre-Playoff-Rängen. Zwar dürfen die Tigers noch träumen, aber dazu sind weiterhin konstant starke Leistungen notwendig. Immerhin reicht es derzeit aus, den ihnen vorhergesagten Kampf um den Klassenerhalt in den Playouts zu entkommen.

    6. HC Fribourg-Gottéron (+2)

    International die Segel streichen musste unter anderem der HC Fribourg-Gottéron, dafür läuft es in der Meisterschaft nach Startschwierigkeiten wieder besser. In der National League haben die Saanestädter bislang am wenigsten Meisterschaftsspiele absolviert. Die Formkurve stimmte bis zur letzten Woche, da war auch eine Niederlage gegen die beeindruckend aufspielenden ZSC Lions verkraftbar. Am vergangenen Samstag kassierte man jedoch nach einem schwachen Startdrittel eine ärgerliche Niederlage, was die Formkurve ein wenig schmälert. Mit einzelnen Nachtragsspielen wird der Dezember für Christian Dubés Mannschaft strenger, als für einige Konkurrenten. Es wird richtungsweisend sein, wie der HCFG durch diese Wochen hindurch kommt. Hält die gute Form an, wird man in der Tabelle weiter nach oben klettern.

    5. HC Lugano (+6)

    Nicht alle Trainerwechsel verpuffen wirkungslos. Unter Luca Gianinazzi hat der HC Lugano sich wieder vermehrt auf seine Stärken berufen und lässt eine Leistungssteigerung erkennen. In den letzten fünf Spielen gab es nur zwei Niederlagen gegen Fribourg-Gottéron und zuletzt gegen Biel. In der Tabelle hat man sich dank der jüngsten Formkurve aus dem Keller wieder näher an die Pre-Playoff-Ränge herangekämpft. Können die Bianconeri diese Form weiterziehen, dürfte es auch möglich sein, dass man die Lücke zur oberen Tabellenhälfte, die derzeit acht Zähler beträgt, langsam einschmelzen kann. Die Spielzeit ist für den HC Lugano trotz sehr schwachem Start noch nicht gelaufen. Will man noch in die Pre-Playoffs kommen, darf man sich wohl keinen Durchhänger mehr leisten.

    4. SC Bern (+3)

    Wir wären beim nächsten Club, der zuletzt einen Trainerwechsel zugezogen hat. Auch in Bern hat sich das bislang noch nicht vollends gelohnt, doch es geht aufwärts. Zuletzt konnte man die formstarken ZSC Lions auswärts nach Verlängerung schlagen. Niederlagen wie jene gegen die Tigers kann sich der SCB nicht leisten, wenn man sich noch in die obere Tabellenhälfte und die direkten Playoff-Ränge schieben möchte. Vor allem schmerzt die durchzogene Form mit Blick auf das bevorstehende Programm. Als Nächstes geht am kommenden Wochenende mit schwierigen Duellen gegen Zug und Fribourg-Gottéron weiter.

    3. HC Davos (+1)

    Wir bewegen uns kontinuierlich zur Spitzenposition, nun sind wir beim dritten Platz und damit beim HC Davos angelangt. Nach dem Aus auf der internationalen Bühne haben die Bünder in der Meisterschaft einen höheren Takt angeschlagen. Zuletzt jubelte man gegen Bern, die SCRJ Lakers und gegen den EHC Biel. Nach vier Siegen in Folge verlor man am Sonntag gegen die ZSC Lions. Diese vier Siege in Folge gaben wichtige Punkte, um sich in der Tabelle in den Top-Sechs zu halten. Gleichzeitig bringt sich der HCD auch in Form für ein weiteres Saisonhighlight. In der Altjahrswoche steht dann der Spengler Cup auf dem Programm und dort will sich der Gastgeber im besten Licht präsentieren.

    2. EHC Biel-Bienne (0)

    Der EHC Biel dürfte jubilieren, konnte man kürzlich endlich den Kalender umblättern. Das gefürchtete Novemberloch fiel in diesem Jahr nicht so extrem aus, wie in anderen Saisons, als man im Seeland gar nichts zu jubeln hatte. Zuletzt holte man vier Siege aus fünf Spielen. Dreimal spielte man sogar zu null. In der Liga hält man derzeit einen Punkteschnitt von knapp über zwei Zählern pro Spiel, mit zwölf Punkten aus fünf Partien ist man da im Formbarometer sogar noch darüber. Die Bieler können also entspannt auf die Adventszeit blicken, zumal gerade noch neue Verstärkung in Biel eingetroffen ist.

    1. ZSC Lions (+2)

    Das internationale Saisonziel hat man mit dem Ausscheiden aus der Champions Hockey League verpasst, das nationale nimmt man nun dafür mit zusätzlicher Vehemenz in Angriff. In den letzten fünf Partien verlor man nur gerade zwei Punkte bei der Overtime-Niederlage gegen den SC Bern. Weiterhin trügt die Tabelle, weil die Löwen doch beispielsweise drei Partien weniger als Leader Genf ausgetragen haben. In der aktuellen Form dürfte ein Leaderwechsel in der National League gar nicht mehr so weit voraus liegen. Die Zürcher tragen noch zwei Partien mehr aus im Dezember als die Konkurrenz vom Lac Léman, vielleicht reicht das bereits aus, um die Lücke nach vorne zu schliessen.

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    Die ZSC Lions stürmen derzeit durch die Meisterschaft.

    Fand den in Biel immer ziemlich gut. Kenins für mich auch so ein Spieler. Hatte glaube ich eine richtig gute Saison in Lausanne..

    Stimmt, gerade Kenins ist in der Versenkung zu Lausanne verschwunden.

    Schade konnten wir ihn damals nicht halten, aber da war zuviel Geschirr zerschlagen.

    Besser geht es ihm in Lausanne auch nicht als damals bei uns, ausser auf seinem Konto, denke ich mal, nein beweisen kann ich es nicht :mrgreen: .

    De Jorden Michi spillt jetzt Hockey ;P

    Die Verpflichtung von Michal Jordan soll beschlossen sein
    Roman Cervenka erhält bei den Lakers offenbar einen Landsmann als Teamkollegen

    Aufgrund von der Verletzung von Nicklas Jensen haben die SC Rapperswil-Jona Lakers derzeit einen offenen Ausländerplatz. Dieser wird offenbar mit einem tschechischen Verteidiger ausgefüllt.

    Seit Ende Oktober fällt bei den SC Rapperswil-Jona Lakers der dänisch-kanadische Stürmer Nicklas Jensen aus. Die Ostschweizer haben sich viel Zeit gelassen, den sechsten Import-Platz neu zu besetzen, nun zeichnet sich aber ab, welcher Ausländer zu den Rosenstädter wechseln wird. Weil es den Lakers, auch nur mit drei Stürmern ohne Schweizer Lizenz gut läuft, ist die Entscheidung nun offenbar zugunsten eines tschechischen Verteidigers gefallen. iSport.cz berichtet, dass Michal Jordan in die National League und zu den Lakers wechseln wird. Der ehemalige Spieler der Carolina Hurricanes ist seit 2016 in der KHL aktiv, in der laufenden Saison hat er bei Amur Khabarovsk sogar das "C" auf der Brust. Aus familiären Gründen kehrte er zwischenzeitlich nach Tschechien zurück und nun hat er offenbar eine Offerte aus Rapperswil-Jona akzeptiert.

    Wie die genannte Quelle berichtet, hat Jordan bereits mit dem Team von Stefan Hedlund trainiert. Sollte dies zutreffen, dürfte der 32-Jährige wohl schon bald als Neuzugang präsentiert werden. Mit 79 NHL- und 303 KHL-Spielen brächte er viel Erfahrung ins Team.

    Das glaube ich nicht, Walter Frey ist eigentlich eher Bekannt dafür sehr fair zu den Spielern zu sein. Es ist müssig darüber zu diskutieren, aber Faktist wohl dass sich beide Seiten bewegen müssen.

    Gut möglich

    Aber mein Szenario auch nicht undenkbar.

    Wer möchte schon in der Blühte seiner Karriere weniger als vorher verdienen.

    Obwohl :gruebel: vielleicht liegt die Verzögerung ja bei der Vertragslänge und man ist sich nicht einig ob der Vertrag nur für 5 Jahre (Wunsch Chris) oder mindesten 7 Jahre (Wunsch ZSC) verlängert werdens soll :floet: .

    Lausanne als Karriere-Stopper Jetzt hats auch Michael Hügli erwischt

    Nach seinem Durchbruch in der National League ging es für Michael Hügli (27) nur noch aufwärts. Bis zu seinem Wechsel nach Lausanne. Jetzt wartet der einstige Goalgetter seit 26 Spielen auf den ersten Treffer.

    Lausanne hat sich in den letzten Jahren einen zweifelhaften Ruf eingehandelt. Frühzeitige Vertragsauflösungen und Spieler-Tauschgeschäfte kommen (zu) oft vor. Das Personal wird mit lukrativen Angeboten und Mehrjahres-Verträgen gelockt. Es ist zu einem Sammelbecken von Spielern geworden, deren Leistungskurve steil bergauf zeigt – in Lausanne dann aber die Gegenrichtung einschlägt.


    Jüngstes Beispiel: Michael Hügli. Der Stürmer verdiente sich bei den Lakers in der Swiss League die ersten Sporen ab und stieg mit ihnen 2018 in die National League auf. Danach sicherte sich Biel die Dienste des 27-Jährigen, der in den vier Saisons bei den Seeländern zu einer verlässlichen Offensiv-Figur wuchs

    In der Versenkung verschwunden

    Sein Wechsel zu Lausanne, der bereits im Herbst 2021 bekannt wurde, sorgte für Stirnrunzeln. Hügli hatte einen Fünfjahres-Vertrag unterschrieben. In dieser Saison ist nun Halbzeit – und das Stürmertalent ist bereits in der Versenkung verschwunden. Im Durchschnitt kommt er nicht mal auf neun Minuten Eiszeit pro Match. Und: Seit 26 Spielen (!) wartet Hügli auf seinen ersten Saisontreffer.

    Das hat er sich anders vorgestellt. «Nach einem Klubwechsel schlagen einige Spieler sofort ein, andere brauchen etwas länger, bis sie den Tritt finden», sagt er. Dass sich bei Lausanne viele Stars Verantwortung und Eiszeit teilen müssen, dieser Ausrede will sich Hügli nicht bedienen. Schon der Schritt vom SCRJ zu Biel sei für ihn kein einfacher gewesen. «Ich war noch nie der Talentierteste, musste mich immer durchkämpfen. Das versuche ich auch hier.»

    Er sieht Lausanne als seine nächste Herausforderung, beim Klub fühle er sich wohl. «Es läuft einfach nicht. Auch die Gesamtsituation ist nicht zufriedenstellend. Mit diesem Team haben wir grössere Erwartungen.» Seine Ladehemmung sei keine einfache Situation, aber den Bettel hinwerfen wolle er nicht. «Den Kopf in den Sand zu stecken, ist nicht meins.»

    Auch Benjamin Baumgartner (22) war 2020 mit grossen Hoffnungen von Davos zu Lausanne gegangen. Nach nur einer von zwei Saisons löste der Stürmer seinen Vertrag auf und wechselte zum SCB. In Bern wird sein Selbstvertrauen wieder aufgepäppelt. Den Lausanner Schatten längst abgeschüttelt hat Tyler Moy (27). Vor zwei Jahren wurde er vom LHC zu Genf abgeschoben. Jetzt hat der Natispieler in Rappi seinen Platz gefunden und ist Topskorer.

    Jetzt hats auch Michael Hügli erwischt
    Nach seinem Durchbruch in der National League ging es für Michael Hügli (27) nur noch aufwärts. Bis zu seinem Wechsel nach Lausanne. Jetzt wartet der einstige…
    www.blick.ch

    Wo steht geschrieben, dass man nicht verlängern will? Oder hast du Insider-Infos die du sharen willst und kannst???

    Nope Holz

    reine Mutmassung meinerseits oder steht irgendwo, dass ich mehr weiss oder dies gelesen habe? Ich spekuliere, wie die meisten in einem Forum!

    Ich vermute: wollte der ZSC zu fairen Konditionen verlängern, wäre der Vertrag schon unter Dach und Fach :floet:

    Ich vermute: der ZSC will die Baisse die aus einer schweren Verletzung stammt ausnützen und Chris den 4. Linien-Lohn unterjubeln. Genau so wie dies hier auch schon erwähnt wurde. :nick:

    Aber wissen tue ich es nicht, kann mir aber das Szenario sehr gut vorstellen.

    Dörf möglichst nüt choste, de BEST SCHWIEZER VOM FACH :arschkriecher:
    Lieber no paar Diem, Sopa, Guebey, Capaul usw... :floet:

    Wahnsinn, genau so ist es!

    Vielen Dank Zesi, ich dachte echt nur ich sehe seine einmaligen Qualitäten, dabei ist es so offensichtlich was er leistet.

    Okey, er ist noch nicht ganz der alte und sein Hockey ist extrem körperbetont, Raubbau am eigenen Körper, aber er ist auf einem sehr guten Weg.

    Chris ist sogar im Aufbau aus einer Verletzung noch Top 3 in der Liga und die anderen zwei sind ziemlich sicher "Ausländer."
    Ausgerechnet bei so einem Spieler, Schweizer, der aus der eigenen Organisation stammt, will man nicht mehr verlängern? Will genau bei so einem Spieler Kohle einsparen? Wäre es nicht so traurig, könnte man über einen extrem schlechten Aprilscherz sprechen.

    Janu, ich hoffe mal es kommt gut mit einer Vertragsverlängerung.

    Genau!

    Warum haben sie das Catering der SV Group gegeben? Hätten doch die Freundinnen und Mütter der Spieler erledigen können!

    So wie früher bei den Piccolos.....Kuchenbüffet.......

    Ironie off..... :roll:

    :rofl:

    Ich wür den de Zapfhahne überneh :nick:

    Larry, mer nennt gwüssi nöd um suscht "di ewig gestrige".

    Gschmäcker sind verschiede, ich bin froh ischs nümm wie "früehner" i de 80/90ger.

    Mir langeds scho wenns all 15 Jahr mit ere Top Mannschaft um de Abstieg spilled :facepalm:

    Aktuell passt die Bodenmann Linie perfekt zusammen.

    Wenn man als Trainer gewollt wäre, fände man schon Eiszeit und Positionen für Chris.

    Lässt sich nie pauschal beantworten, da von vielen Faktoren abhängig.
    Aber ja nehmen wir mal an, es wäre morgen Playoff-Final Spiel 7 gegen Zug oder Genf mit dem heutigen Spielermaterial:

    Chris wäre für mich NEVER nur 13. Stürmer.
    Sehe ihn vor Sigrist, Diem und auch vor Bachofner.

    Und wenn wir auf nächste Saison schauen. Da wird wohl der Platz von Bodenmann 'frei', der übrigens 3 Jahre älter ist.

    Sopa sehe ich ebenfalls in dieser Gruppe.

    Sein Statistik ist unterirdisch und auch er könnte schon lange durch einen eigenen Junior ersetzt werden.

    2 Tore 0 Assists in 24 Spielen, naja ich sage jetzt mal die 2 Punkte holen dir auch eigene Junioren.
    Ich schätze Sopa extrem, wirklich, der Junge gefällt mir da er eifach alles in jeden Shift reinwirft was er hat/kann. Aber sorry, unter dem Strich ist dann auf dem Niveau zuwenig.

    Meine Reihenfolge wäre: Bachofner (sicher auch nicht günstig), Sigrist, Sopa, Diem.

    Und man hat immer auch verletzte/gesperrte. Chris weiss wie man 1+2 Linie spielt, höchstens Bachofner noch.

    Danke au dir Zesi.

    Genau so und nicht anderst sieht es aus.

    Wenn das so weitergeht, können wir langsam einen "Schwalben-Thread" aufmachen.

    Keine Ahnung, aber ich habe das Gefühl, es werden jede Woche mehr.

    Eventuell sanktioniert die Liga auch viel kleinlicher, damit mehr Kohle einfliesst.
    Bin mir sicher, das 2-3 der eute ausgesprochenen Disziplinarstrafen letzte Saison noch nicht sanktioniert worden wären.
    Auch auffällig wieviele Zweihänder ungestraft bleiben. (für uns und YW zum Glück, ansonsten könnten wir gleich zu 4 durchspielen)

    Für mich soweit alles okey, aber es ist ein sehr schmaler Grat, gerade wenn dann bald mal noch Spielsperren dazu kommen.


    Das Quartett wird zur Kasse gebeten
    Gleich vier NL-Spieler müssen für ihre Schwalben büssen
    Die Spieler Marco Pedretti (Lausanne HC, CHF 1'200.-), Cody Goloubef (SC Bern, CHF 2'000.-), Simon Kindschi (EHC Kloten, CHF 1'200.-) und Frédérik Gauthier (HC Ajoie, CHF 2'000.-) wurden für ihr Vortäuschen eines Fouls allesamt mit Bussen bestraft. Das Vortäuschen von Verletzungen, Fouls oder gefährlichen Aktionen sind unfaire Handlungen, die das Spiel verfälschen. Solche Aktionen werden von der National League nicht toleriert und dementsprechend sanktioniert.

    Die Spieler Marco Pedretti (Lausanne HC, CHF 1'200.-), Cody Goloubef (SC Bern, CHF 2'000.-), Simon Kindschi (EHC Kloten, CHF 1'200.-) und Frédérik Gauthier (HC Ajoie, CHF 2'000.-) wurden für ihr Vortäuschen eines Fouls allesamt mit Bussen bestraft.

    Das Vortäuschen von Verletzungen, Fouls oder gefährlichen Aktionen sind unfaire Handlungen, die das Spiel verfälschen. Solche Aktionen werden von der National League nicht toleriert und dementsprechend sanktioniert.

    Hier die Videos und das zugemüse:
    https://www.nationalleague.ch/news/marco-ped…-fouls-gebuesst