Beiträge von Sbornaja

    Mark Streit abgelöst - 787 NHL-Partien: Josi neuer Schweizer Rekordspieler

    • Roman Josi absolviert in der Nacht auf Mittwoch sein 787. Spiel in der NHL und überholt damit Mark Streit.
    • Die Predators kassieren gegen Edmonton allerdings eine 3:6-Niederlage.
    • Sämtliche 12 Schweizer standen im Einsatz – nur Denis Malgin und Timo Meier feiern einen Sieg.
    • Ein Jubiläum feiert Alexander Owetschkin.

    Roman Josi ist der neue Schweizer Rekordspieler in der NHL. Der Captain der Nashville Predators absolvierte in der Nacht auf Mittwoch seinen 787. Einsatz in der besten Eishockey-Liga der Welt und überholte damit sein Idol Mark Streit. Josis Teamkollege Nino Niederreiter, der auf die drittmeisten Einsätze kommt, spielte zum 759. Mal.


    Zu feiern gab es für die beiden Schweizer allerdings wenig. Die Predators mussten sich zuhause den Edmonton Oilers mit 3:6 geschlagen geben und kassierten die 4. Niederlage in Folge. Josi hatte immerhin bei der 1:0-Führung und beim 3:4-Anschlusstreffer seinen Stock im Spiel. Der 32-Jährige steht nun bei 17 Assists in der laufenden Saison. 

    Josi wird weiteren Rekord bald brechen

    Insgesamt hat der Berner nun 565 Zähler in der NHL gesammelt. Josi fehlt damit nur noch 1 Punkt, um den Rekord von David Legwand als besten Skorer der Predators zu egalisieren. 

    12 Schweizer im Einsatz – nur 2 gewinnen

    In der Nacht auf Mittwoch standen sämtliche 12 NHL-Schweizer im Einsatz. Grund zum Jubeln hatten allerdings nur Denis Malgin und Timo Meier.  

    • Malgin kanterte mit Toronto die Anaheim Ducks gleich mit 7:0 nieder. Die Maple Leafs schlossen nach Punkten zu den New Jersey Devils auf.
    • Meier gewann mit den San Jose Sharks das «Schweizer Duell» gegen Janis Moser (Arizona) mit 3:2. Die Sharks stellten mit den 2 Punkten den Anschluss ans Mittelfeld wieder halbwegs her.
    • Bei Nico Hischier, Jonas Siegenthaler und Akira Schmid scheint der Faden gerissen. Die New Jersey Devils unterlagen den Dallas Stars 1:4 und kassierten zum ersten Mal in dieser Saison die 3. Niederlage in Folge.
    • 3 Niederlagen zu null: Tim Berni (0:4 mit Columbus gegen Florida), Kevin Fiala (0:6 mit den L.A. Kings gegen Buffalo) und Pius Suter (0:1 mit Detroit gegen Carolina) blieben mit ihren Teams ohne Treffer.
    • Auch Philipp Kurashev blieb erfolglos. Seine Chicago Blackhawks unterlagen den Washington Capitals 3:7.

    Owetschkin nun bei 800 Toren

    Alexander Owetschkin hat als dritter NHL-Spieler in der Geschichte 800 Tore erzielt. Der Russe traf beim 7:3 der Washington Capitals gegen die Chicago Blackhawks am Dienstagabend drei Mal und erzielte damit seine Saisontore 18, 19 und 20. In der ewigen Torjägerliste der NHL sind weiterhin Gordie Howe (801) und der legendäre Wayne Gretzky (894) vor ihm.

    Mark Streit abgelöst - 787 NHL-Partien: Josi neuer Schweizer Rekordspieler
    Roman Josi verliert sein Rekordspiel mit Nashville gegen Edmonton 3:6. Sämtliche Schweizer standen im Einsatz.
    www.srf.ch

    Ambri-Piotta verpflichtet Alex Formenton
    Der Shore-Ersatz lässt nicht lange auf sich warten

    Nur ein Tag nach Bekanntgabe der Vertragsauflösung mit Nick Shore verpflichtet Ambri-Piotta einen neuen Ausländer. Alex Formenton stösst von den Ottawa Senators bis zum Saisonende ins Tessin.

    Der 23-jährige Alex Formenton stösst bis zum Saisonende zum HC Ambri-Piotta. Der Kanadier konnte sich zuvor mit den Ottawas Senators nicht über einen neuen Vertrag einigen. In der vergangenen Saison absolvierte der interessante Spieler 79 Partien in der besten Liga der Welt und verzeichnete 32 Scorerpunkte.

    In der Vergangenheit wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen Formenton durchgeführt, wozu sich Ambri wie folgt äussert:

    Trainerknall in der Westschweiz
    Der HC Ajoie zieht einen Schlussstrich und entlässt seinen Trainer

    Der HC Ajoie befindet sich nach 30 Spielen am Ende der Tabelle. Nun zieht der Verein einen Schlussstrich und entlässt den Trainer.

    Filip Pešán ist nicht mehr Trainer des HC Ajoie, dies teilte der Verein auf Instagram mit. Die Ajoulots haben beschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden aufgrund von ungenügenden Resultaten. "Es ist uns schwer gefallen, eine solche Entscheidung zu treffen", wurde Julien Vauclair zitiert, "Aber die sportliche Situation der Mannschaft und die Leistungen der letzten Wochen haben den Ausschlag gegeben." Für den Rest der Saison wird Julien Vauclair selbst an der Bande stehen und die Mannschaft trainieren. Ivano Zanetta und Petteri Nummelin stehen ihm als Assistenztrainer zur Seite.

    Er half in der ersten tschechischen Liga aus
    Jaromir Jagr hat noch immer nicht genug

    Da sein Team krankheitsgeschwächt war, lief der mittlerweile 50-jährige tschechische Clubbesitzer wieder in der höchsten tschechischen Liga auf. Dabei gelangen ihm gar zwei Assists.

    Im Auswärtsspiel gegen Liberec stürzte sich Jaromir Jagr noch einmal ins Geschehen. Der Clubbesitzer von Rytiri-Kladno half bei seinem Team aus. Es war sein erstes Spiel in dieser Saison. Beim Debüt gelangen ihm gleich zwei Assists. Dies in der höchsten tschechischen Liga. Sein Team verlor trotz seiner beiden Assists mit 3:7. Noch in der letzten Saison machte er 49 Spiele für Kladno. Dabei gelangen ihm 19 Scorerpunkte. Die tschechische Eishockey-Legende gewann in seiner Karriere alles, was es zu gewinnen gibt. Dank zwei Stanley-Cup-, einem Olympia- und zwei Weltmeister-Titeln ist er Mitglied im Triple-Gold-Club. Mit 1921 Punkten (Qualifikation) ist er der zweitbeste Scorer der NHL-Geschichte.

    Jaromir Jagr hat noch immer nicht genug
    Er half in der ersten tschechischen Liga aus
    sport.ch

    Drei Söldner standen im Einsatz
    Zwei NHL-Schweizer sammeln in der Nacht auf Montag Scorerpunkte

    In der Nacht auf Montag standen in der NHL drei Schweizer auf dem Eis. Dabei kam es zum Duell zwischen Kevin Fiala und Tim Berni. Zudem stand auch Verteidiger Janis Moser auf dem Eis. Wir werfen einen Blick darauf, wie es ihnen ergangen ist.

    Janis Moser und seine Arizona Coyotes setzten sich gegen die Philadelphia Flyers mit 5:4 nach Verlängerung durch. Bei zwei Toren spielte er den entscheidenden Pass und durfte sich deshalb zwei Assists gutschreiben lassen. In 26 Spielen hat Moser nun 15 Scorerpunkte gesammelt. Beim Sieg in der Nacht auf Montag verliess er das Eis mit einer Plus-Eins-Bilanz. Er stand durchschnittlich 19:21 Minuten auf dem Eis, was deutlich unter seinem Saisondurchschnitt liegt. Der Verteidiger kam in Über-, sowie Unterzahl zum Einsatz.


    Im zweiten Spiel mit Schweizer Beteiligung trafen Kevin Fiala (LA Kings) auf Tim Berni (Columbus Blue Jackets). Auch diese Partie wurde erst in der Verlängerung entschieden. Berni verliess das Eis dank eines 6:5-Erfolges als Sieger. Allerdings stand seine Bilanz in diesem Spiel bei Minus-Zwei. In seinem vierten Saisoneinsatz kam Berni auf 21:28 Minuten Eiszeit. Während dieser schoss er einmal aufs Tor, verteilte zwei Hits und blockte ebenso viele Schüsse. Auf der Gegenseite stand Kevin Fiala 18:36 Minuten auf dem Eis. Er liess sich beim ersten Tor seines Teams einen Assist notieren. Fiala beendete die Partie mit einer Plus-Eins-Bilanz. Der Stürmer steht nun bei 32 Scorerpunkten aus 31 Spielen. Mit diesem Wert steht er zuvorderst in der teaminternen Scorerliste.

    Zwei NHL-Schweizer sammeln in der Nacht auf Montag Scorerpunkte
    Drei Söldner standen im Einsatz
    sport.ch

    Heute ja bekanntlich ZSC - Lausanne, Lausanne ohne Richard Panik.

    Für den Spieler setzt es eine Spielsperre ab

    Der Einzelrichter verfällt nicht in Panik

    Richard Panik wird ein Tag nach der Partie gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers für eine Partie gesperrt. In der Schlussphase hat sich der Angreifer zu einem Stockendstich hinreissen lassen.

    Fünf Sekunden vor Spielende trifft Lausanne zum vermeintlichen 5:5 Ausgleich, der von den Schiedsrichtern wegen einer Torhüterbehinderung nicht anerkannt wird. Richard Panik lässt sich in derselben Aktion zu einer Dummheit hinreissen. Er macht einen Stockendstich gegen Yannick-Lennart Albrecht. Für dieses Vergehen wird Panik für eine Partie gesperrt und erhält eine Busse in der Höhe von 2500 Schweizer Franken. Damit fehlt der Lausanner im Spiel am Samstagabend gegen die ZSC Lions.

    Schoso.

    Aber 1. ist er verdienter Spieler beim HCD. Nicht soooooo viele Ausländer spielen 6 Jahre beim gleichen Schweizer Club. Und ausserdem willst

    du halt dann doch keinen Spieler, der in Gedanken "noimed andersch" ist.


    Ich sage:

    Das tönt eher danach, als ob seine bessere Hälfte nach Hause gehen möchte, respektive Heimweh hat.

    Bin da voll bei Supreme, wann sein Kind eingeschult wird, wusste er schon vor 4-5 Jahren und als er den letzten Vertrag ausgehandelt hat...
    Die Familie ist dann einfach die "einfachste Ausrede" und da stellt sich dann auch niemand quer im Verein, schon garnicht bei so einem angesehenen Spieler wie Nygren bei Davos.


    Das Gerücht Färjestad hält sich auch schon länger.


    Gehört leider zur heutigen Zeit.

    Etwas Deutschland lastig, aber ich poste es trotzdem mal.

    Dennis Seidenbergs 3. NHL-Blog 2022/23
    Der frühere NHL-Verteidiger teilt seine Meinung über Bostons Lauf, Ovechkins Rekordjagd, Karlssons Wiedergeburt uvm

    Dennis Seidenberg hat als Höhepunkt seiner Karriere im Jahr 2011 als zweiter Deutscher den Stanley Cup gewonnen. Der heutige Entwicklungstrainer der New York Islanders wird in einer monatlichen Kolumne exklusiv für NHL.com/de seine Ansichten zu Teams, Spielern und brennenden Fragen teilen.

    Hier die dritte Ausgabe 22/23:

    Mit Thanksgiving ist das erste Viertel der NHL-Saison Geschichte und erste Tendenzen zeichnen sich ab. Die Boston Bruins und Vegas Golden Knights legten am Montag ein tolles Spitzenspiel auf das Eis, in dem die Golden Knights bei der erstmaligen Rückkehr ihres Trainers Bruce Cassidy nach Boston, die Rekordserie der Bruins zum Saisonauftakt, nach 14 Heimsiegen, im Shootout beendeten.

    Die Bruins haben offensichtlich die richtige Mischung in diesem Jahr gefunden. Sie haben ein sehr ausbalanciertes Team. Das Schöne ist, dass sie nach all den Jahren mit den Routiniers Patrice Bergeron und Brads Marchand so dominant sind und wissen, wie man Spiele gewinnt. Sie haben viel Erfahrung im Team und ein gutes Leadership, was sich momentan darin widerspiegelt, wie sie auftreten.

    Für mich war auch überraschend, dass sie im Sommer Cassidy entlassen haben. Sie waren aber der Meinung, dass die Mannschaft eine neue Stimme braucht. Vier Jahre sind eine lange Zeit für einen Trainer mit denselben Führungsspielern zu arbeiten. Da schleifen sich gewisse Dinge ein. Wir sehen es bei uns bei den New York Islanders, wo jetzt mit Lane Lambert ein ehemaliger Assistenztrainer das Sagen hat und einfach etwas offensiver spielen lässt. Damit hat er mehr Erfolg, obwohl nahezu dasselbe Personal da ist.

    Alex Ovechkin stürmt auf die 800 Tore und die Marke von Gordie Howe von 801 auf Platz 2 der ewigen Torjägerliste zu. Ich hatte vor zwei Jahren bei einer Umfrage gesagt, dass Ovi die 894 Tore von Wayne Gretzky nicht schaffen wird, aber ich muss sagen, man könnte langsam daran glauben. Auch in dieser Saison liegt der Stürmer der Washington Capitals mit knapp 0,6 Toren pro Spiel bei seinem Karriere-Durchschnitt und wird nicht langsamer, obwohl sein üblicher Passgeber Nicklas Backstrom verletzt ist. Er spielt ein schlaues Eishockey, energiesparend sozusagen. Er weiß, wo er stehen muss, um Tore zu schießen. Auch wenn jeder weiß, was kommt und wo er steht, so ist es schwer zu unterbinden.

    Ich bleib aber nach wie vor dabei, dass er es nicht schaffen wird, weil ihm immer noch 101 Tore zu Gretzky fehlen. Es wird definitiv nicht leichter für ihn und weitgehend verletzungsfrei muss er auch bleiben. Es wäre zwar schön für das Eishockey, aber die Entfernung ist schon noch groß, vielleicht zu groß. Er weiß, wo das Tor steht und kann es schaffen, aber es wird eng für ihn.

    Weniger konstant war in den letzten Jahren Erik Karlsson, der plötzlich wieder ganz stark auftrumpft. Für mich verständlich, nachdem der Verteidiger der San Jose Sharks immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Wenn man gesund ist, dann hat man seinen Rhythmus und mit diesem gewinnt man Selbstvertrauen. Das wiederum ist wichtig für sein gesamtes Spiel und den Umgang mit dem Puck. Dann spielt man die richtigen Pässe und findet die Lücken beim Schuss. Wenn es nicht so läuft, dann fehlt das letzte Gefühl und es gelingt nichts so gut. Von dem her macht es Sinn, dass er wieder besser auftritt, nachdem er gesund ist.

    Die Ottawa Senators mit Tim Stützle und die Buffalo Sabres mit JJ Peterka finden sich am Ende der Atlantic Division wieder. Ich habe von beiden Teams zu Saisonbeginn mehr erwartet. Ich glaube, dass die Senators noch ein bis zwei Jahre brauchen werden, um konstant Siege einzufahren. Sie haben ein paar erfahrene Spieler geholt und einen guten Pool aus jungen Leuten, aber es braucht Zeit bis der Erfolg sich einstellt.

    Die Sabres habe ich besser eingeschätzt, denke aber, dass sie noch um die Stanley Cup Playoffs mitspielen werden. Dort sollte die Qualität im Saisonverlauf noch besser werden, dass sie zumindest in dem Kampf eintreten können. Das sehe ich bei Ottawa derzeit nicht.

    Etwas überraschend war, dass Lukas Reichel nach seiner starken AHL-Saison im vergangenen Jahr zurück ins Farmteam musste, obwohl die Chicago Blackhawks im Neuaufbau sind. Dort knüpft er jetzt an seine starken Leistungen an. Klar, jeder will in der NHL spielen, aber ich glaube, es ist für ihn von Vorteil noch etwas AHL zu spielen. Ich war überzeugt davon, dass er gegen Ende der Saison seine Chance erhalten wird. Jetzt durfte er am Dienstag schon sein Saison-Debüt für die Blackhawks feiern. Er kann nun mit viel Selbstvertrauen in die Liga kommen und hoffentlich überzeugen.

    Für Leon Gawanke von den Manitoba Moose (Winnipeg Jets) habe ich nur den Tipp weiter geduldig zu sein und seine Leistung in der AHL zu bringen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung und musste mich auch ein paar Jahre im Farmteam durchkämpfen. Als Verteidiger gibt es nur sechs bis sieben freie Plätze, was den Sprung noch schwerer macht. Doch weiter hart zu arbeiten und Leistung zu bringen, hat sich am Ende schon immer ausbezahlt.

    Dennis Seidenbergs 3. NHL-Blog 2022/23
    Dennis Seidenberg hat als Höhepunkt seiner Karriere im Jahr 2011 als zweiter Deutscher den Stanley Cup gewonnen. Der heutige Entwicklungstrainer der New York…
    www.nhl.com

    NHL-Update zu den Spielen vom 08. Dezember
    Niederreiter beendet eine kleine Durststrecke, wirklich jubeln konnte aber nur Malgin

    In der NHL standen auch am Donnerstagabend einige Schweizer im Einsatz, unter anderem trugen die Toronto Maple Leafs und die Los Angeles Kings gar ein Schweizer Duell aus. Am positivsten aufgefallen ist allerdings Nino Niederreiter.

    Einen glanzvollen Abend erwischten die Toronto Maple Leafs vor dem Heimpublikum im Spiel gegen die Los Angeles Kings. Die Leafs waren spielbestimmend und münzten ab dem Mittelabschnitt ihre Chancen ziemlich konsequent um. Zwischen der 26. und der 34. Spielminute gelangen den Kanadier vier Treffer. Auston Matthews 5:0 im Schlussdrittel war dann nur noch reine Zugabe. Auf beiden Seiten stand je ein Schweizer Stürmer im Einsatz. Denis Malgin bliebt ohne Torbeteiligung, gab in seinen 12:56 Minuten auf dem Eis aber drei Abschlüsse aufs Tor ab. Kevin Fiala auf der Gegenseite beendete das Spiel mit einer Minus-Eins-Bilanz. Er durfte 14:41 Minuten aufs Eis, dabei spielte er für fast vier Minuten im Powerplay.

    Ein etwa ähnliches Schussverhältnis wie in der vorangegangenen Partie präsentierte sich auch zwischen den Carolina Panthers und den Detroit Red Wings. Aus 41:20 Abschlüssen aufs Tor wurde am Ende ein 5:1 für die Panthers. Pius Suter, der einzige Schweizer in dieser Begegnung, blieb bei 14:19 Spielminuten bei einer Minus-Eins-Bilanz. Am einzigen Treffer seines Teams, ein Powerplay-Tor, war er nicht beteiligt. Suter wurde im anderen Special-Team, jenes fürs Boxplay eingesetzt.

    Bereits nach 2:53 Minuten lagen die Nashville Predators rund um Roman Josi und Nino Niederreiter auswärts bei den Tampa Bay Lightning mit zwei Treffern zurück. In Unterzahl stellten die Preds aber noch im Startdrittel den Anschluss wieder her. So war das Tor, an welchem Niederreiter als zweiter Assistgeber beteiligt war, der zwischenzeitliche Ausgleich in der 33. Minute. Der Schlussabschnitt ging dann deutlich an die Heimmannschaft, womit die 2:5-Niederlage für das Schweizer Duo besiegelt war. Josi spulte mit 28:01 Minuten ein eindrückliches Pensum ab. Mit sechs Schüssen aufs Tor brachte er sich aber erfolglos in die Offensive ein. Niederreiter schloss fünfmal selbst ab, nach fünf punktelosen Spielen, war er aber endlich wieder einmal an einem Tor beteiligt.

    Super League: Lugano, Sion und Basel im Visier der Juve-Ermittlungen

    Der Finanzskandal um Juventus beschäftigt mittlerweile die Staatsanwaltschaft in Turin. Nun geraten auch drei Clubs aus der Super League ins Visier.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mehrere Schweizer Clubs sind ins Visier der italienischen Staatsanwaltschaft gerückt.
    • Es geht um Spielergeschäfte mit Juventus Turin.
    • Mehrere Transfers mit dem FC Lugano, dem FC Sion und dem FC Basel werden untersucht.

    Droht im Finanzskandal um Juventus Turin auch einigen Clubs aus der Super League Ungemach? Einem Bericht der «Gazzetta dello Sport» prüft die Turiner Staatsanwaltschaft mehrere Juve-Transfers mit Schweizer Beteiligung.

    Die Staatsanwaltschaft untersucht Vorwürfe der Bilanzfälschung und Marktmanipulation in den Geschäftsberichten der Alten Dame. Laut «Gazzetta» werden dabei 22 Spielergeschäfte aus der jüngeren Vergangenheit näher unter die Lupe genommen.

    Mehrere Lugano-Transfers werden geprüft

    Gleich mehrfach wird dabei der FC Lugano erwähnt. Anfang 2019 wechseln Cendrim Kameraj und Roman Macek aus dem Juventus-Nachwuchs in die Super League. Am selben Tag gehen Nikita Vlasenko und Edoardo Masciangelo in die umgekehrte Richtung.

    In den Unterlagen findet sich eine E-Mail, die auf eine Absprache hindeutet. Juventus-Sportkoordinator Federico Cherubini schreibt an Sportchef Fabio Paratici: «Lugano ist einverstanden: Sie wollen es auf Kameraj machen, gegen einen Spieler ihrer Wahl.»

    Und auch der Doppelwechsel von Christopher Lungoyi und Kevin Monzialo im Januar 2021 wird von den Ermittlern untersucht. Lungoyi wechselte für 2,5 Millionen zu Juventus, zwei Wochen später ging Monzialo für die gleiche Summe in die Gegenrichtung.

    Super League im Visier der Juventus-Ermittler

    Auch ein Spielertausch mit dem FC Sion wird geprüft. Mattias Andersson wechselte im Sommer 2019 für vier Millionen von Juventus nach Sion. Sechs Monate später holten die Turiner dann Yannick Cotter für knapp fünf Millionen aus dem Wallis.

    Ein Dokument, das bei Juventus beschlagnahmt wurde, dotiert dessen Wert ursprünglich nur mit 2,7 Millionen. Ein zweiter Spieler sollte ins Geschäft eingebunden werden, daraus wurde nichts. Kurzerhand wurde die Valuation von Cotter beinahe verdoppelt.

    Und auch ein Geschäft mit dem FC Basel wird von den Ermittlern untersucht. Kaly Sene wechselte im Sommer 2020 für rund vier Millionen von Turin ans Rheinknie. Gleichzeitig holten die Turiner Albian Hajdari für fast die gleiche Summe aus Basel.

    Trotz Vertrag bis 2024
    HCD-Schock – Nygren wird die Bündner nach sechs Jahren verlassen

    Wie der HC Davos bekannt gab, wird Magnus Nygren den Club nach der laufenden Saison trotz eines Vertrages bis Sommer 2022 verlassen. Der Schwede will aus familiären Gründen nach dieser Saison in die Heimat zurückkehren.

    Im Sommer 2017 stiess Nygren von Färjestad BK zum HCD. Die sechste Saison ist nun seine letzte in Davos. „Es war ein unglaublich harter Entscheid, nicht nur für mich, sondern auch für meine Frau. Er ist uns nicht nur sehr schwergefallen, sondern ist auch heute, Tage nach dem Entschluss, immer noch höchst emotional“, lässt sich der 32-jährige auf der HCD-Webseite zitieren.

    Der HCD und Davos hätten sich für ihn und seine Familie zu einer zweiten Heimat entwickelt, "Ich kenne nicht nur meine Mannschaftskollegen, sondern zum Beispiel auch den Eismeister, den Tankwart oder die Verkäuferin im Lebensmitteladen." So sei für ihn trotz Anfragen anderer NL-Vereine ein Wechsel innerhalb der Schweiz nie in Frage gekommen. Hauptgrund für die Entscheidung ist die Familie, so Nygren.

    Zitat
     Vera, meine ältere Tochter, besucht zurzeit den Kindergarten in Davos. Im nächsten Jahr wird sie eingeschult. Mit unserer Rückkehr erhält sie die Gelegenheit, dies in Schweden zu tun. Gemeinsam mit meiner Gattin Lisa bin ich zur Überzeugung gelangt, dass es der richtige Zeitpunkt für die Heimkehr ist, wenn ich die Zukunft meiner Kinder, jene unserer Familie und meine eigene sportliche kombiniere.
    Magnus Nygren, hcd.ch, 08.12.2022
     


    Nygren will diesen Schritt machen, solange er "noch voll im Saft" sei. Wo es ihn hinzieht, ist noch offen. Die Eliteserien ist aber das Ziel. Beim HCD bedauert man den Abgang des Teamleaders. "Ja, das ist sehr schade. Wir verlieren in Magnus nicht nur einen guten Spieler, sondern auch einen wichtigen Leader in der Kabine und auch einen sehr guten Menschen", sagt Jan Alston. "Wir werden ihn vermissen. Aber ich verstehe, dass Magnus als Familienvater seine Zukunft in seiner Heimat plant." Bevor es aber so weit ist, will sich Nygren auf den Rest der laufenden Saison konzentrieren, hat er doch noch einen Wunsch.

    Zitat

    Natürlich möchte ich mit einem Titel nach Hause fahren. Wir haben schon bald die Chance, den Spengler Cup zu gewinnen und fokussieren uns darauf. Danach schauen wir auf die Meisterschaft. Da waren wir letzte Saison im Playoff-Halbfinal. Wenn man einmal unter den ersten vier ist, ist im Playoff alles möglich. Unser Team ist gut genug, um auch im April noch lange Eishockey zu spielen.
    Magnus Nygren, hcd.ch, 08.12.2022
     

    Für knapp zwei Wochen
    Ambri darf sich auf die Rückkehr von NHL-Trainerlegende Julien freuen

    Schon im September diesen Jahres unterstützte die NHL-Trainerlegende Claude Julien den HC Ambri-Piotta in beratender Funktion. Nun kehrt er im Dezember für knapp zwei Wochen zurück.

    Vom 9. bis 20. Dezember wird Claude Julien den technischen Staff mit seiner Erfahrung verstärken, dies haben die Leventiner in der Medienmitteilung bekannt gegeben. Claude Julien, der 2011 mit den Boston Bruins den Stanley Cup gewann, war bereits im September für kurze Zeit beim HCAP engagiert, daraufhin legte die Mannschaft von Luca Cereda einen Traumstart in die neue Saison hin (zwei Siege mit ihm an der Bande, insgesamt mit vier Siegen gestartet). In der Folge verlor man aber etwas den Faden, in den letzten zehn Spielen gab es beispielsweise nur noch drei Sieg. Ob Claude Julien helfen kann, die Trendwende einzuleiten?

    https://sport.ch/hc-ambri-piott…e-julien-freuen

    Er war gestern am Schluss sogar in Linie 1 für Riedi.... war nicht schlechter als die Mehrheit aber ist auch nicht sonderlich aufgefallen.

    Absolut, da gebe ich dir recht.
    RG hat gestern immer wiedermal die Linien umgestellt.
    Aber das ist ja dann ebenfalls nicht ganz einfach, kann funtionieren, muss aber nict. Hat es auch nicht.

    Chris war genau so Kacke wie alle anderen auch.

    Shootingstar Riedi genau so wenig, wie Roe, Siegrist oder Lammiko.

    Absolut, verstehe auch deine Argumentationen, so ist es nicht. Wie geschrieben, kann es auch Gründe geben warum sic keiner Emotionen "erlaubt".

    Ich kann mir gut vorstellen, dass wenn du in so einer Situation wie Chris bist, dass du wahrscheinlich möglichst keine Angriffsfläche bieten willst.

    Das Ei dann nur dem Chris unterjubeln zu wollen, ist dann gar etwas einfach.
    Sie waren 0-2 hinten, gleichen dann irgendwie doch noch aus (wie fast immer) und dann kommt ein individueller Fehler 30 Sekunden vor Schluss und der kam NICHT von Chris! Diesen einen doch noch fast glücklich gewonnenen Punkt/e, hat ganz jemand anderes verschenkt.
    Aber auch hier, das kann jedem einmal passieren!

    Emotionen hätte auch Marti reinbringen können oder Lammiko (spielte der gestern?). Wo war Bachofner gestern, der ja in Zug dafür bekannt war Emotionen ins Spiel zu bringen.? Marti spielt eine wirklich tolle Saison bis jetzt, aber gestern war er ein Ärgernis bei der Spielauslösung.

    Auch der Trainer hätte mal ein Timeout nehmen können, um alle mal vor Publikum zusammenzufalten.

    Da muss von jedem viel mehr kommen, nicht nur von Chris.

    Eventuell will der Trainer ja genau diese Emotionen NICHT! Man stelle sich mal das Standing von Chris vor, wenn er einen 2- er holt bei solch einer Aktion ("Feuer reinbringen"), obwohl der Trainer genau diese ausdrücklich untersagt/verboten hat. 2 PP gegentreffer hatte man ja schon gefressen bis dahin...
    Tolle Ausgangslage für einen im 4. Block der um einen Vertrag kämpft.

    Am ehesten hätte dies gestern Bachofner übernehmen müssen/sollen, aber wie geschrieben, sie waren alle platt/schlecht/nicht gut/kamen nicht ins Spiel.
    Was auch immer, tempi passati, Blick nach vorne. Wenn sie am Freitag Kloten 5-0 aus der SLA schiessen, schreit kein Hahn mehr danach.

    Das habe ich mir gestern auch gedacht.

    :blosswech:

    Ich vermute mal dies geht an/gegen mich.

    Ich habe nie behauptet, dass Chris den Karren alleine ziehen kann oder nie ein schlechtes, schlechte Spiel/e einzieht.

    Gestern haben alle ein Kackspiel abgeliefert und alle haben unter ihren Möglichkeiten gespielt.
    Eventuell war es das eine Spiel zu viel für die Jungs in den letzten Tagen. Gut möglich.

    Janu huu käärs, kann es immer wieder mal geben bei 52 Vorbereitungsspielen.

    Aufstehn, Krone richten, weiter geh`n.

    Das reicht gegen ein ausgeruhtes und sicher gut vorbereitetes Kloten bei weitem nicht.

    Auch wenn es um J. Fahrni und den SCB geht, poste ich dies hier einmal. Eventuell findet ja jemand Gefallen am Artikel.

    SCB-Talent oft überzählig – «Ich habe bewiesen, dass ich auf höchstem Niveau spielen kann»
    Beim SCB gab es letzte Saison wenig Erfreuliches. Die Ausnahme bildete Joshua Fahrni. Doch nun kommt der 20-Jährige kaum noch zum Einsatz. Besser wurde es auch…
    www.derbund.ch

    SCB-Talent oft überzählig«Ich habe bewiesen, dass ich auf höchstem Niveau spielen kann»

    Beim SCB gab es letzte Saison wenig Erfreuliches. Die Ausnahme bildete Joshua Fahrni. Doch nun kommt der 20-Jährige kaum noch zum Einsatz. Besser wurde es auch mit dem Trainerwechsel nicht.

    Joshua Fahrni kommt insgesamt auf etwas mehr als 8 Minuten Eiszeit pro Spiel. Das sind 5 Minuten weniger als noch letzte Saison. In den vergangenen drei Partien war der Berner Oberländer bloss noch 13. Stürmer.Joshua Fahrni kommt insgesamt auf etwas mehr als 8 Minuten Eiszeit pro Spiel. Das sind 5 Minuten weniger als noch letzte Saison. In den vergangenen drei Partien war der Berner Oberländer bloss noch 13. Stürmer. Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)

    Dienstagabend in Zürich-Oerlikon: Während viele Schweizerinnen und Schweizer zu Hause vor den TV-Bildschirmen sitzen und dem Auftritt der Fussball-Nationalmannschaft gegen Portugal entgegenfiebern, machen sich Joshua Fahrni und Co. in der kahlen Kunsteisbahn für den ersten Puckeinwurf bereit.

    Gerade mal 70 Zuschauerinnen und Zuschauer sind gekommen, um dem Duell zwischen den GCK Lions und dem SC Langenthal beizuwohnen. «Ich fühlte mich in meine Juniorenzeit zurückversetzt», sagt der 20-jährige Fahrni, der sich die imposante Stehrampe in Bern und im Schnitt 14’488 Fans gewohnt ist.

    Es ist der erste Einsatz des Stürmers in der Swiss League. Bisher kannte Fahrnis Weg nur eine Richtung: nach oben. Der Berner Oberländer gehörte zu den Entdeckungen der letzten Saison. Neben ihm kamen einzig die Junioren Simon Knak vom HCD und Dario Allenspach vom EVZ zu regelmässigen Einsätzen in der National League. Das Jungtalent zeigte sich damals selbst überrascht. Nie habe er das so erwartet, sagte Fahrni, der von Nationalcoach Patrick Fischer gar zur WM-Vorbereitung aufgeboten und für seine Technik, den Mut und die Unerschrockenheit gelobt wurde. Doch nun zeichnet sich ein ganz anderes Bild.

    Schon Trainer Johan Lundskog, der Fahrni letzte Saison viel Vertrauen geschenkt und ihn auch im Überzahlspiel eingesetzt hatte, gewährte ihm kaum noch Auslauf. Besser wurde es auch mit Toni Söderholm nicht. Im Gegenteil. Zuletzt war Fahrni dreimal 13. Stürmer. Dabei kam er einzig im zweiten Derby gegen die SCL Tigers zum Einsatz, allerdings bloss während insgesamt zweier Minuten – und nur weil Thierry Bader sich zuvor einen Restausschluss eingehandelt hatte.

    «Josh ist nicht in Topform», sagt Sportchef Andrew Ebbett. «Seit der U-20-WM im August ist die Entwicklung leider stagnierend.» Söderholm selbst spricht von einem eigentlich positiven Problem. «Wir haben Spieler, die Eiszeit verdienen, und solche, die Eiszeit benötigen», sagt der Finne. «Benjamin Baumgartner hat von allem Anfang an gezeigt, dass er versteht, welche Spielweise mir vorschwebt. Noah Fuss und Fabian Ritzmann spielen ebenfalls stark. Wenn Josh ein paar Spiele lang geduldig sein muss, gehört das zum Lernprozess.»

    Das verflixte zweite Jahr

    Fahrni ist nicht der erste Spieler, der im zweiten Jahr seiner Karriere Mühe bekundet. Und er wird auch nicht der letzte sein. Im vergangenen Winter erwischte es beispielsweise Langnaus Patrick Petrini, beim SCB traf es Mika Henauer. Beide hatten dann auch noch Pech. Petrini litt monatelang am Pfeifferschen Drüsenfieber, gab erst vor zwei Wochen sein Comeback. Henauer, der sich schon zweimal an der Schulter operieren lassen musste, verletzte sich im ersten Spiel nach seiner Rückkehr erneut an derselben Körperstelle und fällt noch immer aus.

    «Nach der ersten Saison steigen die Erwartungen», sagt Fahrni. «Vielleicht setzte ich mich zu stark unter Druck, weil ich es zu gut machen wollte.» Dass es nicht leicht werden würde, war dem Thuner hingegen bewusst. «Es stiessen viele neue Spieler zum Team. Zudem wurde die Anzahl Ausländer erhöht. Mir war klar, dass ich nicht mehr dieselbe Rolle haben würde.» Fahrni spricht von einem schwierigen Saisonstart. «Ich spielte eine starke U-20-WM, kehrte zurück, brauchte Zeit, um mich anzugewöhnen. Wir Jungen kamen in den ersten zehn Partien kaum zum Einsatz. Es ist schwierig, den Spielrhythmus zu finden, wenn man kalt aufs Eis geschickt wird.»


    Der neue Trainer Toni Söderholm sagt: «Wenn Josh ein paar Spiele lang geduldig sein muss, gehört das zum Lernprozess.»
    Der neue Trainer Toni Söderholm sagt: «Wenn Josh ein paar Spiele lang geduldig sein muss, gehört das zum Lernprozess.» Foto: Marusca Rezzonico (Freshfocus)

    Ironischerweise war es ausgerechnet Fahrni, der in Lundskogs letztem Spiel den SCB zum 4:3-Sieg gegen den ZSC schoss. Er spielte in der Schlussphase mit Tristan Scherwey und Sven Bärtschi in einer Linie. Gebracht hat der Erfolg dem schwedischen Trainer bekanntlich nichts mehr. Er wurde noch am selben Abend entlassen. Dessen Nachfolger suchte vergangenen Sonntag das Gespräch mit Fahrni, schlug ihm zwecks Spielpraxis und weil der SCB erst am Freitag gegen den EVZ wieder antritt, einen Einsatz bei Langenthal vor. «Wir möchten ihm alle Möglichkeiten bieten, damit er sich weiterentwickeln kann und spielbereit ist», sagt Söderholm.

    Swiss League statt Grittibänz

    Klar hatte Fahrni, der Söderholm für dessen Kommunikation lobt, andere Pläne für Dienstag. «Es hätte ein ‹Chlouseznacht› mit meiner Familie gegeben. Wir hätten Grittibänze gegessen und Fussball geschaut», erzählt der 20-Jährige schmunzelnd. Dass es anders kam, stört ihn freilich nicht. Ganz im Gegenteil. «Es war top. Ich konnte mit der Scheibe etwas kreieren und habe Selbstvertrauen getankt.» Fahrni bringt es bei der 3:4-Niederlage nach Penaltyschiessen auf 18 Minuten Eiszeit, bleibt aber ohne Punkte.

    Nun weilt der Stürmer wieder in Bern, dort, wo er im vergangenen Jahr einen Vertrag bis 2024 unterschrieben hat. Und wartet auf seine nächste Chance. «Natürlich macht man sich Gedanken. Schliesslich will man spielen, alles andere wäre gelogen. Doch meine Karriere ist nicht zu Ende. Es geht nicht immer nur aufwärts. Ich habe bewiesen, dass ich auf höchstem Niveau spielen kann. Ich kann daraus lernen.»

    Angelo Rocchinotti
    Publiziert heute um 06:00 Uhr

    Diese Neuzugänge konnten bislang überzeugen
    Sechs unterschiedliche Clubs und zwei Schweizer stehen in den Top-Six der Transfers

    Die ersten Teams der National League sind bereits in die zweite Hälfte der Regular Season gestartet. Wir haben den Zeitpunkt genutzt, um die vor der Saison getätigten Transfers miteinander zu vergleichen. In Anlehnung an die Starting-Six haben wir die Top-Six der Transfers zusammengestellt, eine wahrlich herausfordernde Aufgabe, denn zahlreiche gute Leistungen haben die Auswahl erschwert.
    Torhüter: Harri Säteri (EHC Biel-Bienne)

    Der EHC Biel musste nach der Nachricht des Ausfalls von Joren van Pottelberghe reagieren. Die Seeländer haben sich für einen Finnen entschieden und von den Arizona Coyotes Harri Säteri verpflichtet. 15 Spiele in der NHL hatte Säteri absolviert, daneben lief er auch in der KHL auf. In einer engen Auswahl hat er sich schliesslich hauptsächlich gegen die Konkurrenz aus Zürich, gegen Simon Hrubec, durchgesetzt. Bei der bisherigen Fangquote unterscheiden sich die beiden Torhüter erst in der Nachkommastelle, bei den Shutouts sind die beiden mit je vier gleichauf. Ausschlaggebend für Säteri war schlussendlich, dass er in Biel deutlich mehr Einsätze abgespult hat, als Hrubec bei den ZSC Lions. Eins ist jedoch sicher, die National League wurde im Sommer durch mehrere starke Torhüter bereichert.

    Rechter Verteidiger: Dean Kukan (ZSC Lions)

    Nach vier Jahren in Schweden und sieben Spielzeiten in Übersee ist Dean Kukan im Sommer in die Organisation der ZSC Lions zurückgekehrt. Kukan hat bei den Lions, seinem Ausbildungsclub, bis 2027 unterschrieben und soll damit langfristig eine Teamstütze darstellen. Bezüglich Eiszeit musste Kukan bislang zwei anderen Verteidigern den Vortritt lassen, konkret stehen Yannick Weber und Mikko Lehtonen länger auf dem Eis. Dennoch ist Kukan ein wichtiger Leistungsträger und das in beiden Special-Teams. Nicht nur vor dem eigenen Tor, sondern auch vor dem gegnerischen erledigt Kukan wichtige Arbeit. Nach 25 Einsätzen steht er bei 22 Torbeteiligungen, damit trägt er sogar das Topscorertrikot bei den Lions, was als Verteidiger bei diesem Spitzenteam definitiv keine Selbstverständlichkeit ist.

    Linker Verteidiger: Klas Dahlbeck (HC Davos)

    Auch in der Verteidigung ist die Entscheidung bezüglich der Auswahl nicht leicht gefallen, mit Romain Loeffel spielt beispielsweise ein weiterer Offensivverteidiger eine sehr starke neue Spielzeit bei seinem Verein. Wir haben uns aber für ein ergänzendes Gegenstück zu Kukan entschieden, sprich einen linken Abwehrspieler und einen Defensivverteidiger. Ein solcher ist der Schwede Klas Dahlbeck, er ist aus der KHL vom CSKA Moskva ins Bündnerland gestossen. Der 31-Jährige, der in der NHL für die Chicago Blackhawks, die Arizona Coyotes und die Caroline Hurricanes gespielt hat, wird vertraglich bis 2024 beim HCD verteidigen. Dahlbeck hat in Davos die höchste durchschnittliche Eiszeit, damit sorgt er natürlich für eine deutliche Entlastung für seinen Landsmann Magnus Nygren. Dahlbecks Ausrichtung zeigt sich dadurch, dass er weniger im Powerplay und häufig im Boxplay auf dem Eis steht.  

    Rechter Flügelstürmer: Tyler Moy (SC Rapperswil-Jona Lakers)

    In der letzten Saison gelang es den SC Rapperswil-Jona Lakers unerwartet den Ligatopscorer zu stellen. Der Tscheche Roman Cervenka stürmte er mit 64 Torbeteiligungen zu dieser prestigeträchtigen Auszeichnung. Seit diesem Sommer haben die Rosenstädter einen Stürmer in den eigenen Reihen, der teamintern Cervenka das Wasser reichen kann. Es ist allerdings nicht einer der zusätzlichen Importspieler, sondern ein Schweizer mit Wurzeln in den USA. Tyler Moy wechselte von Genf nach Rapperswil-Jona. Nach Lausanne und Genf als Stationen in der Romandie ist Moy nun in der Ostschweiz angekommen. Bereits jetzt ist klar, der 27-Jährige spielt seine erfolgreichste Regular Season in der National League. Bei den Aigles erreichte er zweimal 24 Scorerpunkte, aktuell steht Moy bei 27 Zählern. Ein Schweizer mit diesen Scorerfähigkeiten darf in einer Top-Six definitiv nicht fehlen.

    Linker Flügelstürmer: Chris DiDomenico (SC Bern)

    Auch das Pendant zu Moy auf der linken Seite spielte bereits in der letzten Saison in der National League. Zugegeben, der linke Flügel ist eigentlich nicht Chris DiDomenicos Domizil, der Kanadier kann aber in der Offensive einfach überall überzeugen und darf in dieser Auswahl definitiv nicht fehlen. In Bern macht der letztjährige Teamleader des HC Fribourg-Gottéron nahtlos dort weiter, wo er aufgehört hat. Mit bislang 25 Scorerpunkten ist er auf Kurs, erneut die Marke von 50 Torbeteiligungen zu knacken. DiDomenico ist sowohl spielerisch als auch emotional ein Antreiber und mitverantwortlich, dass beim SC Bern im Vergleich zur Platzierung in der Vorsaison doch eine Steigerung festzustellen ist. Bei ihm persönlich ist eine Steigerung der Torfrequenz festzustellen, zieht er so weiter, könnte er zum ersten Mal seit der Spielzeit 2014/15 die Anzahl von zwanzig Treffern in einer Qualifikation erreichen. Mit seiner wichtigen Rolle lässt er es auch etwas vergessen, dass der Heisssporn zuletzt wieder zum regelmässigen Bussensammler mutierte.

    Sechs unterschiedliche Clubs und zwei Schweizer stehen in den Top-Six der Transfers
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    sport.ch