Beiträge von Sbornaja

    Das ist ja die Krux von Zug, alles cool. Alles mit Sytem und Berechnung. Emotionen draussen lassen. Aber genau in den Playoffs brauchst du die Emotionen. Wir haben in der Quali ähnlich gespielt, immer nach Game Plan, immer versucht das eigene Spiel durchzuziehen.

    Erst als wir das Messer am Hals hatten fielen die taktischen Fesseln und Grönborg versuchte mit Erfolg etwas neues.

    Bei Zug scheinen mir die Strukturen aber so in Stein gemeisselt dass es vermutlich schwierig wird. Zug ist in der Situation wo sie sich jetzt dem Gegner anpassen müssen, ob sie das können?

    Naja, die hatten genügend Chancen um einen Sieg einzufahren und wenn ich da an Kovar`s Hosenrutscherparade gg. Simion in Spiel 1 denke, wird mir noch immer halb schlecht.

    Simion hat auch in der Halle Top-Chancen. Immer wird er nicht darüber oder daneben schiessen.
    Im Slot kommen sie zu einigen Chancen (Simion 3-4x, Herzog Tor und und und)

    Zug ist kein bisschen schlechter als wir und wir aktuell nicht besser als sie. Das erzwungene Glück, resp. das Momentum liegt sicher aktuell eher auf unserer Seite, was das Wert ist, werden wir in Spiel 3 sehen.

    Ich glaube es war noch nie so ausgeglichen wie in dieser Serie. Aktuell haben wir die Nase etwas vorne, mehr nicht.

    Morgen weiter hart arbeiten und hinten im Slot weniger zulassen.

    Wie viele andere erwarte auch ich Klingberg für Lander im Linup der Zuger und das könnte schon ein anderes Spiel werden.

    Klingberg brauch nicht viele Chancen und schiesst selten flach..

    Egal wie, einfach den nächsten Sieg einfahren. :zsc: :zsc: :zsc:

    So der Nächster der gen Lausanne reist. Den hätte ich auch noch genommen, guter harter Kämpfer, janu.

    Mehrjähriger Vertrag unterschrieben?
    Riat soll fix von den Capitals nach Lausanne wechseln

    Die aktuelle Saison bestritt Damien Riat auf Leihbasis beim Lausanne HC. Nun soll er einen mehrjährigen Vertrag bei den Waadtländern unterzeichnet haben.

    Der Vertrag des ehemaligen Genfers mit den Washington Capitals läuft nach dieser Saison aus. Der Free Agent wird aber wohl auch nach seiner Leihe bei den Lausannern bleiben. Gemäss 24 Heures hat Riat einen mehrjährigen Vertrag bei den Waadtländern unterschrieben. Riat kam in der zurückliegenden Spielzeit bei 35 Einsätzen auf 11 Tore und 17 Vorlagen. Der Deal könnte noch diese Woche bestätigt werden.

    Beim Spiel DE - SUI hat der Kommentator soeben gesagt, dass Fischer auch Tanner Richard nicht mehr aufbietet.

    Notabene den besten Schweizer Bullyspieler der letzten Jahre. Ob für immer oder oder nur diese WM wurde nicht erwähnt.

    T. Richard ist 29ig.

    Die WM startet für die Schweiz am Samstag
    Trotz U20-Meistertitel: Kein Junior des EV Zug an der U18-Weltmeisterschaft
    Mauro TruttmannSportredaktion / Content Creation

    Die U18-Nationalmannschaft im Eishockey startet am Samstagabend die Weltmeisterschaft. Das Aufgebot warf so einige Fragen auf, sind doch keine Spieler vom EVZ, von den ZSC Lions, dem HC Davos oder von Fribourg-Gottéron dabei. Welche Spieler von welchen Teams bei der WM dabei sind und wie sich die Junioren der NL-Mannschaften schlagen, zeigen wir euch in einer Übersicht.

    EHC Biel-Bienne

    Fünf Spieler der Juniorenabteilung des EHC Biel-Bienne sind an der WM mit dabei:

    • Alessio Beglieri, Torhüter
    • Gaël Christe, Verteidiger
    • David Moser, Verteidiger
    • Yann Vögeli, Verteidiger
    • Mattheo Reinhard, Stürmer

    Diese fünf Junioren spielen momentan bei der U20-Elit des EHC Biel-Bienne. Die Saison lief für sie während der Regular Season hervorragend. Sie schlossen die Qualifikation auf dem ersten Platz ab, mit 14 Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte HC Lugano. In den Playoffs schieden sie im Halbfinale gegen den späteren Meister EV Zug aus. Auch in der U17 machen die Seeländer eine hervorragende Jugendarbeit. Mit 15 Zählern mehr auf dem Konto klassierten sich die U17-Junioren auf dem ersten Platz. Im Finale der Playoffs scheiterten sie jedoch am ZSC-Nachwuchs, der ihren Titel verteidigen konnte.

    SC Bern

    Sechs Spieler der Juniorenabteilung des SC Bern sind an der WM mit dabei:

    • Diego Leuenberger, Torhüter
    • Louis Füllemann, Verteidiger
    • Nick Meile, Verteidiger
    • Thierry Schild, Stürmer
    • Grégory Weber, Stürmer
    • Kevin Züricher, Stürmer

    Die U20-Spieler erreichten die Playoffs und beendeten die Regular Season in den Top-drei. Im Viertelfinale wartete der EVZ auf die Zukunft des SC Bern. Nach einem zwei vergebenen Matchpucks scheiterten sie am späteren Meister. Trotzdem machte der SCB-Nachwuchs mit der guten Qualifikation auf sich aufmerksam. Die U17-Mannschaft der Berner konnte in dieser Saison nicht von sich überzeugen. Sie verpassten die Finalspiele und klassierten sich mit 18 Punkten Rückstand auf einen Playoff-Platz auf dem 10. Rang.

    Lausanne HC

    Zwei Spieler der Juniorenabteilung des Lausanne HC sind an der WM mit dabei:

    • Loris Uberti, Torhüter
    • Cyril Pont, Verteidiger

    Die Beiden WM-Teilnehmer erreichten mit dem Nachwuchs vom LHC den vierten Platz in der Qualifikation. Im Viertelfinale der Playoffs waren sie chancenlos, verloren gegen den HCD in drei Spielen und musste vorzeitig in die Ferien. Für die U17-Junioren lief es alles andere als optimal. Sie klassierten sich mit auf Platz neun, mit 15 Punkten Rückstand auf einen Playoff-Platz. Doch machen den Westschweizer besonders mit ihrer U20-Mannschaft sehr gute Arbeit und sichern sich so die Zukunft des Vereines.

    HC Lugano

    Zwei Spieler der Juniorenabteilung des HC Lugano sind an der WM mit dabei:

    • Ryan Mazzola, Verteidiger
    • Alessandro Lurati , Stürmer

    Platz zwei und Playoff-Teilnahme: so lautete die Saison-Bilanz der U20-Junioren des HC Lugano. In den Finalspielen konnten sie den EHC Kloten und den HC Davos ausschalten, bevor sie im Finale gegen den EVZ ran mussten. Nach dem Startsieg verloren sie drei Spiele in Serie und somit das Playoff-Finale. Doch haben sich die Junioren ganz klar für eine Chance in der ersten Mannschaft aufgedrängt. Lief es für die ältesten Junioren ziemlich gut, war es für den U17-Nachwuchs ein Desaster. Der zweitletzte Platz in der Qualifikation, über 20 Punkte Rückstand auf einen Playoff-Platz. Die Jugendarbeit bei den Bianconeri ist trotzdem ziemlich gut, schaut man sich doch die U20-Mannschaft an.

    HC Ambri-Piotta

    Ein Spieler der Juniorenabteilung des HC Ambri-Piotta sind an der WM mit dabei:

    • Simone Terraneo, Verteidiger

    Die Junioren des HCAP konnten sich mit dem achten Rang nach der Regular Season knapp für die Playoffs qualifizieren. Gleich im Viertelfinale ist jedoch Schluss für die Leventiner. Sie unterlagen dem Bieler-Nachwuchs in der Serie mit 3:2. Die U17-Mannschaft spielt in der zweitbesten Hockeyliga in der Juniorenabteilung. Dabei gewannen sie die Liga mit sieben Punkten Vorsprung. Für die Nachwuchsförderung wäre es von Vorteil, wenn sich dieses Team möglichst bald für die U17-Elit qualifizieren könnte. So wird auch die erste Mannschaft der Tessiner eine rosige Zukunft haben.

    Genève-Servette HC

    Zwei Spieler der Juniorenabteilung des Genève-Servette HC sind an der WM mit dabei:

    • Kelian Fiebiger, Stürmer
    • Antoine Guignard, Stürmer

    Die U20-Elit-Mannschaft der Westschweizer verpasste die Playoffs und klassierte sich auf dem 10. Rang nach der Regular Season. Auch für die zweitältesten Junioren lief es überhaupt nicht wie gewünscht. Sie landeten auf dem letzten Platz, hatten 22 Punkte Rückstand auf den HC Lugano, der nur einen Platz vor der U17-Mannschaft landete. Die Juniorenabteilung aus Genf hat somit noch einiges zu tun, um dem ersten Team eine gute Zukunft sicher zu stellen.

    SCL Tigers

    Vier Spieler der Juniorenabteilung der SCL Tigers sind an der WM mit dabei:

    • Pascal Kilchenmann, Stürmer
    • Janick Liechti, Stürmer
    • Finn Naber, Stürmer
    • Maurice Pauli, Stürmer

    Die Young Tigers verpassten bei der U20-Meisterschaft die Playoffs. Sie schlossen die Qualifikation auf Platz neun ab, hatten aber gleich viele Punkte wie der HC Ambri-Piotta. Doch reichte es schlussendlich nicht für einen Playoff-Platz. Für die U17 lief es deutlich besser. Platz vier und die Playoff-Teilnahme lautete die Bilanz nach der Regular Season. In den Finalspielen musste man sich dem späteren Meister aus Zürich chancenlos mit 0:3 in der Serie geschlagen geben. Der ersten Mannschaft würde ein wenig frischer und jugendlicher Wind wohl gut tun.

    EHC Kloten

    Ein Spieler der Juniorenabteilung des EHC Kloten sind an der WM mit dabei:

    • Noah Greuter, Stürmer

    Die U20-Mannschaft des frisch aufgestiegenen EHC Kloten klassierte sich auf Platz sieben nach der Regular Season. Das Playoff-Abenteuer für die Flughafenstädter war jedoch nur von kurzer Dauer. Im Viertelfinale schieden sie chancenlos mit 0:3 in der Serie gegen den HC Lugano aus. Auch die U17-Junioren erreichten die Final-Spiele. Nach dem dritten Rang in der Qualifikation, schlug man den Nachwuchs des HC Davos und zog in das Halbfinale ein. Im Halbfinale unterlagen die Klotener den ZSC Lions. Doch konnten sich die Junioren ein wenig für die erste Mannschaft aufdrängen.

    Der EVZ, die Lions, der HCFG und der HCD ohne Junioren an der WM

    Die vier Halbfinalisten der Playoffs in der National League stellen keine Junioren für die Weltmeisterschaft. Diese Nominierung kam etwas überraschend. Der Nachwuchs der Lions gewann erst kürzlich die U17-Meisterschaft. Doch wären die U17-Spieler noch etwas sehr jung für die Weltmeisterschaft. Bei der U20-Meisterschaft gewannen die Innerschweizer aus Zug den Titel. Auch von den Zugern hätte man den einen oder anderen Spieler an der WM erwartet. Warum genau kein Junior von den vier Halbfinalisten im Aufgebot ist, weiss wohl nur der Trainer selbst. Doch sorgte er mit der Nominierung für diverse Diskussionen. Ob sich seine Entscheidungen am Ende auszahlen...?

    Wenn an der Mannschaft nichts auszusetzen ist, sucht man sich ein anderes Thema um zu nörgeln! :facepalm:

    War eine super Stimmung gestern, es haben viele Zuschauer mitgesungen, geklatscht und auch mit den Fächern Stimmung gemacht, die sonst mucksmäschenstill sind. Was wollt ihr eigentlich?! Ewig in der Vergangenheit schwelgen oder weiter Geschichte schreiben? Unfassbar!

    Mist sind für mich solche Beiträge.

    Die Stimmung wäre eventuell ohne die Dinger schlecht gewesen? Gut zu wissen.

    Wie geschrieben, noch die Vuvuzelas dazu und die Stimmung wird noch lauter und jeder macht mit.

    Ich fand die Stimmung gestern toll, mich nerven nur diese Bank-Versicherungs-Potenzpillen-Fähnchen-Klappdinger, die braucht es nicht und schon gar nicht in den Playoffs, die hätten sie währen den Coronaspielen verteilen können als nur 5000 Nasen da waren.

    Janu meine Meinung, kannste machen was de willst.

    Wieso haben die Linesmen das Video angeschaut und nicht die beiden Schirris? Habe ich irgendwie gar nicht mitbekommen, dass hier unterschiedliche Vorgehen vorgesehen sind ...

    Bei Offside-Challange`s gehen die Linienrichter schauen, quasi ihr "Hoheitsgebiet".

    Ist aber das Einzige was sie sich anschauen dürfen, alle anderen Challange`s machen die Headschiedsrichter.

    Teile deine Meinung voll und ganz. Aber immer noch lieber Klatschkartons als Fähnli, denn dann fähnlen die Leute wie wild anstatt zu klatschen.

    Auch spannend zu sehen bzw. hören wie teils Leute (PO-Touristen?) auf der rechten Seite dann mit den Zugern Fangesängen mitklatschen, einfach damit die Kartondinger gebraucht werden können :oh_no:

    Absolut bei dir mit den Fähnli, auch so ein Unding. Kam glaube ich über die Fussballnationalmannschaft brrr frührt mi grad :kopfschlag:

    Sollen bitte noch 10`000 Kantonalbank-Vuvuzelas zu den Klatschdingern verteilen, gibt auch lässig Stimmung und sind laut.

    Naja, von der Lautstärke mag das stimmen… allerdings überstimmen sie oftmals die Gesänge und ich bin der Meinung, man bringt auch mit Klatschen und Singen eine genau so tolle Stimmung hin.

    Ging früher ja auch ohne den Mist und damals wurde ja auch von Gänsehautstimmung oder fantastischer Stimmung gesprochen.

    Weg mit dem Mist, braucht es nicht.

    Gut wir benutzen sie auch. Bei uns spielt einfach nie einer mit B-Lizenz. Aber sie helfen für die Kadertiefe.

    Naja ist jetzt schon nicht das Gleiche wenn einer aus der Selben Organisation kommt, wie wenn man Spieler von der Konkurrenz nur für ein paar Spiele holt. Ausserdem spielen unsere B-Lizenzler eine Stufe tiefer, aber ich verstehe schon was du meinst.

    Tolle Stimmung in Zürich
    Es war eine atemberaubende Kulisse im Hallenstadion

    Die ZSC Lions und der EV Zug spielten am Dienstagabend das zweite Spiel der Final-Serie. Die Zürcher konnten das Spiel für sich entscheiden und führen nun in der Serie mit 2:0. Die Stimmung im Hallenstadion war atemberaubend. Die Fans sorgten für eine wunderbare Kulisse.

    Die Choreo der Lions-Fans vor dem Spiel.

    Auch die Spieler haben die Gänsehaut-Stimmung wahrgenommen.

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    Bereits vor dem Spiel waren die Sitzplätze in den Vereinsfarben der Lions gekleidet.

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    Videos kommen irgendwie nicht mit, hier noch der Link:


    Es war eine atemberaubende Kulisse im Hallenstadion
    Tolle Stimmung in Zürich
    sport.ch

    Für mich war der Final ja Ajoie 2 gegen Langnau 2. Dem Verband sei dank.

    PS. Klar wrid Kloten Ziel Pre-Playoff haben wie Ajoie, Langnau, Ambri etc.

    Sowas lächerliches diese B-Lizenzen. Ich würde dies noch verstehen, wenn ein Team 5 Ausfälle hätte, aber man hat dann einfach teils Junioren aus dem Kader genommen und die Lizenzspieler spielen lassen.

    B- Lizenzen würden nur Sinn machen, wenn man diese aus der gleichen Ligastufe oder tiefer ziehen dürfte. Also als Beispiel von GCK, Langenthal oder Dübi. Theoretisch hätte Olten bei Ambri Fora, Heim, Burren, Pestoni oder Zwerger holen können.

    Total idiotisch.

    Ueber die ganze Saison und in der Finalserie die klar beste/bessere Mannschaft. Das mit Wolf ein Spieler mit B-Lizenz einen sehr grossen Anteil hatte.. ist der Dämlichkeit der B-Lizenzen Regelung geschuldet…

    Freue mich auf coole Derbys. Wir geben ja gerne Aufbauhilfe an Clubs die zwischen Rang 12 und 14 rumturnen… :)

    Gemäss Vorstand sieht man sich in 2-3 Jahre wieder als Playoff Kandidat (wenn ich das richtig gelesen habe). Dünkt mich eine sehr anspruchsvolles Ziel, wenn ich daran denke wer sonst noch so Ansprüche an die Top 6-8 anmeldet.

    Das mit den B-Lizenzen muss sofort abgeschafft werden! Das ist meiner Meinung nach absolute Wettbewerbsverfälschung, auch wenn wir selber auch schon davon profitiert haben. Olten hatte am 15.03.22 5 B Lizenzen gezogen.
    Leeger, Elsener, Langenegger kamen von den SCL Tigers und Joggi und Eigenmann von Ajoie, alle haben gestern gespielt und spielen nächstes Jahr wieder bei ihren Vereinen. Das bringt doch nichts, langfristig sowieso nicht!

    Naja, mit dem heutigen System kannst du ja noch als 10. in die Playoffs (Pre-Playoff) kommen, das sollte schon das Minimalziel eines jeden Vereins in der NLA sein. Auch wenn ich aktuell Ambri und Bern nächstes Jahr schon massiv stärker einschätze als dieses Jahr.

    Fand die Interviews von Kellenberger und Marchand richtig witzig!

    Ich hätte auch Olten im Oberhaus genommen, täte der Region auch mal wieder gut.

    Nun ists halt verdientermassen Kloten, auch okey.

    Herzlich willkommen in Zürich Justin! Jetzt kannst du Vollgas geben, das wird dein Finale :suff:

    Er ist mit den Zürchern im Playoff-Finale
    Azevedo vergleicht die ZSC Lions mit seinem alten KHL-Team

    Justin Azevedo erzielte den Siegestreffer in der ersten Partie im Playoff-Finale zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug. Der Kanadier kam während den Finalspielen immer besser in Fahrt.

    Am Anfang der Playoffs war Azevedo kaum auffällig, erzielte er in den ersten acht Partien nur zwei Punkte. Doch irgendwann konnte der 34-Jährige seine Leistungen steigern, sammelte sieben Punkte in den letzten vier Spielen und war massgeblich daran beteiligt, dass der "Zett" im Finale steht. Je länger die Playoffs dauern, desto besser wird er. "Das kann man wohl so sagen", sagte der Offensivmann gegenüber dem Blick, "Doch ehrlich: Ich mache einfach mein Spiel und versuche gute Dinge fürs Team zu tun." Justin Azevedo weiss, wie man Titel gewinnt. Bereits in der KHL konnte er vor vier Jahren den Meistertitel feiern.

    "Natürlich gibt es viele Unterschiede", meinte er auf die Frage, welche Parallelen zwischen dem ZSC und den AK Bars Kazan aus der KHL sehe, "Doch auch da, wie bei uns jetzt, haben sich die technisch begabten Spieler dem Erfolg verschrieben und zum Beispiel Schüsse geblockt." Der Kanadier sei glücklich, in der Schweiz zu sein, denn er habe nur Gutes über dieses Land gehört. Seine Familie, die gerade in Kanada sei, vermisse er jedoch verständlicherweise trotzdem. Ob Justin Azevedo mit seinem Team den Meistertitel holen kann?

    Damit rechne ich eigentlich. Obwohl der IIHF auch nach Fasel ziemlich Russlandfreundlich geblieben ist.

    Gehört auch in das Thema KHL Ausländer. Einige, (viele?) wollen nicht mehr zurück und nehmen Lohneinbussen in Kauf.
    Wenn sie in die Schweiz wechseln, wird diese Lohneinbusse jedoch sicher tiefer sein, als wenn sie zurück nach Schweden, Finnland oder Deutschland gehen würden. Natürlich müsste da die Verträge genau angeschaut werden und die KHL auch mitspielen. Aber wenn ich sehe was da für Sanktionen sonst gegen Russland laufen, sind ein paar Hockeyverträge glaube ich das kleinere Übel.

    Jakub Lilja 1.84m, 89 Kg, Left

    Vertrag läuft 21/22

    Jakob Lilja würde gerne in die Schweiz wechseln
    Schwedischer KHL-Stürmer weckt Interesse aus der National League

    Jakob Lilja würde gerne in die Schweiz wechseln. Interesse soll beidseitig bestehen.

    Der 28-jährige Stürmer verbrachte die letzten beiden Spielzeiten in der KHL bei Barys Nur-Sultan. In 117 Spielen inkl. Playoffs kam er dabei auf 66 Punkte und 39 Tore. In der Saison 2019/20 spielte er zudem für die Columbus Blue Jackets in der NHL. An einer KHL-Rückkehr im Sommer hat Lilja kein Interesse, wie er gegenüber HockeyNews.se bestätigt. Er prüfe nun Optionen in Schweden und der Schweiz. Wobei die Schweiz "wahrscheinlich ganz oben auf der Wunschliste" stehe. Laut dem Spieler bestehe auch Interesse aus der National League. Welche(r) Verein(e) an ihm dran sein könnten, wird sich aber noch zeigen müssen.

    Sie wissen in der National League noch immer zu überzeugen
    Die Statistiken zeigen: Diaz und Moser wird man in der Nati vermissen

    Die Nati-Karrieren von Raphael Diaz und Simon Moser sind zu Ende. Die beiden langjährigen Teamstützen wurden von Patrick Fischer nicht aufgeboten und der Nati-Coach wird auch in Zukunft auf sie verzichten.

    Damit verliert die Schweizer Nationalmannschaft zwei grosse Persönlichkeiten, die viel zu den beiden Silbermedaillen von 2013 und 2018 beigetragen haben. Entsprechend enttäuscht zeigt sich Raphael Diaz, der auf eine Abschlussreise mit seinen Teamkollegen vom HC Fribourg-Gottéron verzichtete, um sich auf die Weltmeisterschaft in Finnland vorzubereiten: "Auch wenn es schwerfällt, es gibt Entscheide im Leben, die muss man akzeptieren. Meine Zeit als Schweizer Nationalspieler ist überraschend zu Ende." Der SCB-Captain und langjährige Nati-Vize Simon Moser hat sich noch nicht zur Situation geäussert.

    Insgesamt nahm Diaz an vier Olympischen Winterspielen und an acht Weltmeisterschaften teil. Moser war dreimal bei Olympia und bei sieben Weltmeisterschaften dabei. Das allein zeigt den Stellenwert der beiden Spieler auf. Patrick Fischer nahm die Änderungen im Captainteam vor, weil ihm in Peking "etwas das Feuer gefehlt" habe, wie er gegenüber der NZZ erklärt.

    Raphael Diaz hinterlässt eine grosse Lücke in der Verteidigung

    Die Entscheidung bereits jetzt auf die Dienste von Raphael Diaz zu verzichten, ist durchaus interessant, denn der 36-Jährige gehört noch immer zu den besten Verteidigern der National League. Wie NLIceData analysiert, nimmt sein offensiver Einfluss zwar etwas ab, dafür weiss er in der eigenen Zone umso mehr zu überzeugen. In der Nationalmannschaft wird es nun also Zeit, dass ein junger Spieler in seine grossen Fussstapfen tritt, keine einfache Aufgabe.
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    Denn Diaz wusste auch in der Nationalmannschaft bis zuletzt (meist) zu überzeugen. An den Olympischen Spielen lag das bescheidene Abschneiden bestimmt nicht nur am Captain. An Olympia vermochte die Nati seit der Jahrtausendwende nie wirklich zu überzeugen. Das Viertelfinale war meistens das höchste der Gefühle. Vor vier Jahren schied man sogar in der Viertelfinal-Qualifikation gegen Deutschland aus. Dort bezwang man in Peking immerhin die Tschechen, bevor dann Finnland Endstation bedeutete.

    Sein Statement auf Instagram zeigt eindrücklich, wie viel Raphael Diaz die Schweizer Nationalmannschaft bedeutete und, dass er gerne noch länger mit dem Schweizerkreuz auf der Brust aufgelaufen wäre. Nun nimmt diese Karriere nach 134 Länderspielen aber ein abruptes Ende.Es wird nicht einfach sein, die beiden Spieler zu ersetzen. Vielleicht gelingt das auch erst in einigen Jahren richtig. An der kommenden WM wird man aber sicherlich das eine oder andere Mal an die beiden zurückdenken.

    Simon Moser sorgt vor dem gegnerischen Tor noch immer für viel Gefahr

    Auch Simon Moser wird nicht mehr für die Nationalmannschaft auflaufen. Auch er würde noch über die nötigen Qualitäten verfügen. Das bestätigt ein Blick auf seine Saison mit dem SC Bern. Nach einer nicht so produktiven Spielzeit 2020/21, steigerte sich der Center auf diese Spielzeit hin wieder. Vor allem direkt vor dem gegnerischen Tor weiss er immer noch für Gefahr zu sorgen. Er ist einer der Spieler, der dorthin geht, wo es weh tut. Seine Shotmap illustriert dies wunderbar.

    Shotmap-Simon-Moser.pngQuelle: nlicedata.com

    Alle seine zehn Tore erzielte Simon Moser direkt aus dem Slot. Da kam er auch zu sehr vielen Abschlüssen, blieb am Ende aber zwei Tore unter dem Wert, der anhand seiner Abschlüsse erwartet werden konnte. Auf die neue Spielzeit hin, muss er also noch etwas an seiner Schusseffizienz arbeiten. Ein solcher Spieler kann für die Nati trotzdem von sehr viel Wert sein, denn Moser lässt sich kaum aus dem Slot verdrängen. Er ist einer, der dem gegnerischen Torhüter das Leben schwer macht. In der Nationalmannschaft ist er aber nicht mehr gefragt. So geht neben Raphael Diaz eine zweite grosse Nati-Karriere zu Ende. Auch Moser wird grosse Fussstapfen hinterlassen.

    Es wird nicht einfach sein, die beiden Spieler zu ersetzen. Vielleicht gelingt das auch erst in einigen Jahren richtig. An der kommenden WM wird man aber sicherlich das eine oder andere Mal an die beiden zurückdenken.