Beiträge von Sbornaja

    Timotée Schaller wechselt in die Organisation der Zürcher
    HCFG-Eigengewächs will sich bei den ZSC Lions seinen grossen NL-Traum verwirklichen

    Der HC Fribourg-Gottéron verliert ein hoffnungsvolles Offensivtalent. Timotée Schaller wechselt nämlich in die Organisation der ZSC Lions, hat er doch bei den Zürcher Löwen einen Zweijahresvertrag unterschrieben, wie die Tageszeitung La Gruyère berichtet.

    Der 19-Jährige sieht bei den ZSC Lions die grössten Chancen, um sich seinen grossen Traum von der National League auch erfüllen zu können. Die kommende Saison wird er aber noch in der Swiss League bei den GCK Lions beginnen. "Das erste Jahr soll mir die Möglichkeit geben, mich in meinem neuen Umfeld zu akklimatisieren. Danach hoffe ich, dass ich alles aus mir herausholen kann, um "die" Saison zu schaffen. Diejenige, die es mir ermöglicht, einen Vertrag in der National League zu unterschreiben", wie er sich von der genannten Quelle zitieren lässt.

    In dieser Saison spielte Schaller auf Leihbasis für den HC Sierre sowie für den EHC Winterthur und in insgesamt 29 Partien sammelte der Youngster acht Scorerpunkte (drei Tore und fünf Assists).

    Sehr interessant, wenn einige der hier im Artikel geplanten Jungs kommen sollten, wäre das sicher eine coole Truppe.

    Die Weltmeisterschaft im Eishockey steht bald vor der Tür, die NHL-Playoffs jedoch auch. Welche Schweizer haben auslaufende Verträge, spielen in den Playoffs oder werden bei der WM in Finnland für die Schweiz auflaufen?

    Roman Josi (Nashville Predators)

    Der gebürtige Berner hat erst vor zwei Jahren einen Mega-Vertrag über acht Jahre (!) unterschrieben; somit ist dieser noch bis Ende Saison 2027/28 gültig. Die Nashville Predators sind auf gutem Weg, die Playoffs zu erreichen. Sie sind bei der Wildcard mit fünf Punkten Vorsprung auf den dritten Rang auf Platz eins (der Drittplatzierte bei der Wildcard-Rangierung erreicht die Playoffs nicht und muss die Saison beenden). Josi ist mit seinen 81 Scorerpunkten definitiv daran beteiligt, dass die Predators noch im Playoff-Rennen sind. Eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft wird aufgrund der wahrscheinlichen Playoff-Qualifikation wohl nicht oder nur verspätet möglich sein.

    Timo Meier (San Jose Sharks)

    Timo Meier wird die Schweiz an der WM wohl verstärken. Die San Jose Sharks sind zwölf Punkte hinter einem Playoff-Platz rangiert und das Team hat noch 16 Spiele vor der Brust. Möglich wäre es also noch, dass die Sharks die Playoffs erreichen und Timo Meier doch nicht nach Finnland reisen kann. Eine Vertragsverhandlung zwischen dem 25-Jährigen und dem NHL-Team ist jedoch ausgeschlossen. Der Kontrakt von Meier läuft noch bis nach der Saison 2022/23.

    Kevin Fiala (Minnesota Wild)

    Kevin Fiala und die Minnesota Wild sind drauf und dran, die Playoffs zu erreichen. Sie sind das zweitbeste Team der Central Division in der Western Conference. Somit wird eine Teilnahme in Finnland - genau wie bei Roman Josi - wohl nicht möglich sein. Zudem läuft der Vertrag des Schweizers nach der laufenden Saison ab; heisst, die Vertragsverhandlungen müssen aufgenommen werden. Fiala spielt sich jedoch definitiv für einen neuen Kontrakt auf. In 65 Spielen in dieser Saison erzielte der Schweizer starke 60 Punkte. Schade, dass Patrick Fischer wohl auf ihn verzichten muss.

    Nico Hischier (New Jersey Devils)

    Nico Hischier wird die Playoffs mit den New Jersey Devils fast definitiv verpassen. Es fehlen 31 Punkte auf den Rang, der sie in die Playoffs bringen würde. Schade für Hischier und die Devils, umso erfreulicher für uns. Der 23-Jährige wird die Schweiz in Finnland fast sicher unterstützen. Auch sein Vertrag stellt keine Schwierigkeiten dar, wieso Hischier nicht zur WM reisen könnte; sein Kontrakt läuft noch bis nach der Saison 2026/27. Somit sollte seiner Teilnahme nichts im Wege stehen.

    Jonas Siegenthaler (New Jersey Devils)

    Auch Jonas Siegenthaler's Teilnahme an der WM ist wahrscheinlich. Er spielt im gleichen Team wie Nico Hischier und hat somit die gleiche Ausgangslage. Der 24-Jährige wird mit den New Jersey Devils wohl nicht an den Playoffs teilnehmen. Stattdessen könnte er nach Finnland reisen und die Schweiz an der Weltmeisterschaft unterstützen, hat er doch selbst betont, unbedingt dabei sein zu wollen.

    Nino Niederreiter (Carolina Hurricanes)

    Die Carolina Hurricanes sind mit dem Schweizer Stürmer Nino Niederreiter auf Playoff-Kurs. Das Team ist die beste Mannschaft der Metropolitan Division in der Eastern Conference. Eine Playoff-Qualifikation scheint schon fast sicher; leider wohl auch die Nicht-Teilnahme von Niederreiter an der WM. Denn nebst den Playoffs muss sich Niederreiter für eine Ausdehnung seines Kontrakts bemühen. Dieser läuft nämlich nach der laufenden Spielzeit aus. Der Schweizer spielt momentan seine beste Saison seit sechs Jahren. Gut möglich, dass er sich somit für eine Vertragsverlängerung aufdrängt.

    Pius Suter (Detroit Red Wings)

    Pius Suter und den Detroit Red Wings geht es ähnlich wie unseren Schweizer Söldnern in den Diensten von den New Jersey Devils. Die Red Wings stehen 23 Punkte hinter einer Playoff-Qualifikation bei noch 15 Partien. Diese aufzuholen scheint nicht mehr möglich für Detroit. Doch ist es gut möglich, dass Pius Suter im Mai dieses Jahres noch Eishockey spielt; an der WM in Finnland. Sein Vertrag mit den Red Wings läuft noch bis nach der Saison 2022/23. Eine Verstärkung für die Eishockey-Nati wäre Suter allemal.

    Philipp Kurashev (Chicago Blackhawks)

    Der 22-jährige Kurashev und die Chicago Blackhawks sind wohl nicht mehr im Playoff-Rennen mit dabei. Die Blackhawks sind 20 Punkte hinter einem Playoff-Platz. Die Hoffnung, doch noch irgendwie die Entscheidungsspiele zu erreichen, sind verschwindend gering. Kurashev hat jedoch noch andere Sorgen. Sein Kontrakt läuft nach der Saison ab. Eine Teilnahme an der WM wird schwierig für ihn, da sein Fokus wahrscheinlich darauf liegt, in der NHL bleiben zu können. In seinem jungen alter sollte dies kein Problem darstellen. In dieser Saison gelangen ihm 17 Scorerpunkte, fünf Tore und zwölf Vorlagen.

    Janis Moser (Arizona Coyotes)

    Janis Moser wird mit den Coyotes die Playoffs schon fast sicher nicht mehr erreichen. Sie liegen 31 Punkte hinter einem Playoff-Platz zurück. Janis Moser dürfte, sofern er fit genug ist, im Kader von Patrick Fischer für die WM sein. In dieser Saison konnte der Schweizer in 33 NHL-Spielen 12 Punkte sammeln - drei Tore und neun Vorlagen. Sein Kontrakt mit den Coyotes läuft noch bis nach der Saison 2023/24

    Dean Kukan (Columbus Blue Jackets)

    Dean Kukan und die Columbus Blue Jackets werden die Playoffs dieses Jahr wohl verpassen. Das Team mit dem Schweizer liegt 15 Punkte hinter einem Playoff-Platz zurück. Rechnerisch ist es zwar noch möglich, die Washington Capitals einzuholen, doch werden die Entscheidungsspiele wahrscheinlich ohne Kukan stattfinden. Doch für ihn wird es knapp mit einem Aufgebot für die Weltmeisterschaft, denn sein Vertrag läuft Ende der Saison aus und der 28-Jährige ist sicher bemüht, sich für einen weiteren Kontrakt in der NHL aufzudrängen, weswegen er wohl keine mögliche Verletzung riskieren will.

    Vorschau ZSC Lions – Biel
    Können die Bieler gegen die favorisierten Lions bestehen?

    Auf dem Papier und aufgrund der Formkurve spricht in diesem Viertelfinal vieles für die ZSC Lions. Auch das Heimrecht.

    Was spricht für wen?

    • Für die ZSC Lions: Nach einer Baisse Ende Jahr haben sich die Zürcher längst wieder erholt und sich das Playoff-Heimrecht souverän gesichert. Auch die Formkurve (zuletzt 5 Siege in 6 Spielen) spricht für das auf dem Papier wohl beste Team der Liga.
    • Für den EHC Biel: Dagegen haben sich die Seeländer das direkte Playoff-Ticket auf den letzten Drücker gesichert. Nach einer besorgniserregenden Niederlagenserie von 5 Partien kriegten sie in den letzten 2 Spielen noch die Kurve. Mit dem Out in den Pre-Playoffs im vergangenen Jahr wird die Motivation heuer umso höher sein.

    Gut zu wissen:

    • In den bisherigen Direktduellen hat der ZSC die Nase vorn: 3 von 4 Spielen gingen diese Saison aufs Konto der Equipe von Rikard Grönborg.
    • Das Heimrecht dürfte die Zürcher ebenso optimistisch stimmen: Von den letzten 10 Partien im Hallenstadion gewannen sie deren 8, Biel hat dagegen dieses Jahr erst 2 von 8 Auswärtsspielen für sich entschieden.
    • Bei den Bielern sticht, neben Topskorer Rajala und Teamleader Damien Brunner, Goalie Joren van Pottelberghe heraus. Er ist die unumstrittene Nummer 1 im Klub und die Nummer 3 der Liga, allerdings droht er verletzt auszufallen. Ob der neu verpflichtete Russe Dmitri Schikin seinen Platz auszufüllen vermag?
    • In den letzten 25 Jahren sind die Teams erst einmal in den Playoffs aufeinander getroffen: 2015 setzte sich der ZSC – damals ebenfalls mit Heimrecht – in einer engen Viertelfinal-Serie mit 4:3 durch.
    • Die Favoritenrolle gehört damit den Zürchern, das Duell dürfte aber technisch hochstehend werden.

    ZSC Lions - EHC Biel: Die Statistiken

    ZSC LionsEHC Biel
    TopskorerDenis Malgin (52 Punkte)Toni Rajala (48 Punkte)
    Fangquote TorhüterLudovic Waeber (91,99%)

    Jakub Kovar (93,2%)
    Joren van Pottelberghe (92,07%)

    Elien Paupe (88,1%)
    Meiste StrafminutenChris Baltisberger (62 Minuten)Mike Künzle (70 Minuten)
    Quote Powerplay20,86%19,68%
    Quote Boxplay80,43%80,70%


    Die Direktduelle: 8:4 Punkte für die ZSC Lions

    08.10.2021: Biel - ZSC Lions 1:5

    16.10.2021: ZSC Lions - Biel 1:4

    03.12.2021: ZSC Lions - Biel 5:2

    21.01.2022: Biel - ZSC Lions 2:3 n.P.

    Bisherige Playoff-Begegnungen (seit 1997)

    2015, Viertelfinal: ZSC Lions - Biel: 4:3

    Stimmen aus Freiburg und Biel - Auf los geht's los mit den Playoffs: «Dreckige Tore sind gefragt»
    Bei den Viertelfinalisten Gottéron und EHCB zeichnete sich ein Negativtrend ab. Kann der Schalter umgelegt werden?
    www.srf.ch

    Stimmen aus Freiburg und Biel- Auf los geht's los mit den Playoffs: "Dreckige Tore sind gefragt"

    Bei den Playoff-Viertelfinalisten Gottéron und EHC Biel zeichnete sich zuletzt eine Negativtendenz ab. Kann der Schalter rechtzeitig umgelegt werden?

    Ein idealer Formaufbau sieht anders aus, ein Hochgefühl war zum Ende der Regular Season weder bei Fribourg-Gottéron noch beim EHC Biel auszumachen:

    • Die Saanestädter reihten im Quali-Endspurt 6 Pleiten aneinander und verloren von den letzten 8 Partien deren 7. Dennoch beendeten sie die 1. Meisterschaftsphase auf Rang 2 hinter Zug.
    • Die Seeländer schafften gerade noch rechtzeitig den Turnaround und dank diesem die direkte Playoff-Teilnahme. Vor den abschliessenden Heimerfolgen gegen Zug (3:2) und Lugano (4:1) war aber auch Biel gefangen in der Negativspirale, die 5 lange Matches andauerte.

    Nun fiebern beide Teams nach längerer Pause ihren Viertelfinal-Serien entgegen. Gottéron wird ab Freitag von Lausanne herausgefordert, Biel muss sich schon ab Mittwoch beim Favoriten ZSC Lions behaupten. Wir haben in beiden Lagern auf den Puls gefühlt.


    Gottéron legt im Training die Basis zur Wende

    Bei den Freiburgern gibt man sich unbeeindruckt, blendet die Malaise zum Regular-Season-Ende aber gleichwohl nicht aus. Entsprechend weiss Mauro Jörg: «Wir können es uns nicht erlauben, so zu spielen wie zuletzt. Deshalb wurde die Intensität nun bereits im Training hochgeschraubt.»

    Dennoch will der 31-Jährige festgehalten haben, dass man sich diesen 2. Rang auch erarbeitet habe. «Das soll uns nicht unter Druck setzen. Vielmehr profitieren wir von einer schönen Ausgangslage und können jede Menge positive Energie daraus ziehen.»

    Auch Kollege Samuel Walser fordert, dass man aus den letzten Partien die richtigen Lehren ziehe (siehe Interview oben). «Oft gewinnst du eben nicht mit schönen, stattdessen mit dreckigen Toren und mit ganz viel Arbeit.» Diese Tugend hätten sie sich im Training gross auf die Fahne geschrieben.


    Biel redet sich gegen den Favoriten stark

    Auf Seiten der Bieler akzeptiert man die Aussenseiterrolle gegen die ZSC Lions. Nach 2 Jahren ohne Playoffs (Ausfall wegen Corona im 2020 und Pre-Playoff-Out in der Saison darauf ohne einen einzigen Sieg gegen die Lakers) sind die Ansprüche wie auch der Hunger riesig.

    «Wir müssen uns nicht verstecken, sondern haben unsere Qualitäten und können darum etwas herausholen», findet Mike Künzle. Toni Rajala verweist auf die ultimative Herausforderung. «Denn wir sind zuletzt etwas gestrauchelt und treffen auf den aktuell vermutlich stärksten Gegner gemäss Papierform.»

    Der Playoff-Auftakt bei SRF

    Die ersten beiden Viertelfinal-Runden können Sie wie folgt live bei SRF im TV bzw. in unserer Sport App mit Stream und Ticker mitverfolgen:

    • Spiel 1: Mittwoch, ZSC Lions - Biel ab 19:40 Uhr, SRF zwei
    • Spiel 1: Freitag, Zug - Lugano ab 19:40 Uhr, SRF zwei
    • Spiele 2: Sonntag, Davos - Rapperswil-Jona Lakers ab 19:40 Uhr, SRF zwei & Lausanne - Gottéron ab 19:50 Uhr, srf.ch/sport und später SRF info

    Es war ein ganz normaler Zweikampf um die Scheibe zwischen Tömmernes und Abdelkader. Dass er sich dabei verletzt hat, ist niemandem aufgefallen... Auf MySports haben sie nach dem Spiel etwas gesagt von man habe ihn im Kabinengang mit dem Arm in einer Schlinge gesehen.

    Stimmt mMn. nicht, denn die Scheibe war schon lange weg, Abdelkader schliesst seinen Check trotzdem ab, klarer 2er wenn auch nicht überhart, war es ein klarer "Late Hit".

    Eine Geschichte über Vincent Praplan vom SCB aus der Bernerzeitung:


    Warum er dem SCB zuletzt fernblieb

    Vincent Praplans Schicksalsschlag beim traurigen Abschied aus Bern


    Wegen des Todes seines Vaters benötigte der Stürmer zuletzt Zeit für sich. Er erzählt, wie er schwierige Tage erlebte, warum es dabei auch schöne Momente gab. Und warum er nun zu Servette wechselt.

    Als Vincent Praplan am Montagabend nach dem letzten Spiel des SCB in der Garderobe sass, überkamen ihn die Emotionen, er liess den Tränen freien Lauf. Sie hatten nichts mit der Niederlage seiner Mannschaft gegen Lausanne und dem damit feststehenden frühen Saisonende zu tun. Es war das erste Spiel Praplans gewesen seit dem Tod seines Vaters Gérard. Exakt eine Woche war vergangen, seit er im Spital in Bern eingeschlafen war.

    In diesem Moment in der Kabine kam beim Stürmer alles wieder hoch. «Zum Spielen auf dem Eis ging es. Wenn ich auf der Bank sass, dachte ich aber nur an ihn», sagt Praplan. In diesen Momenten blickte er nach links unten auf der Tribüne gegenüber, wo an den Heimspielen jeweils Walliser Wappen, Plakate mit der Nummer 29 oder seinem Namen hochgehalten wurden. Es war in Bern in den letzten drei Jahren «seine» Ecke gewesen, mit Bruder Philippe, den Neffen – und häufig mit Gérard. Doch an diesem Montagabend war der Vater nicht mehr da.

    Praplan hatte zwei Wochen lang nicht mehr gespielt, vierzehn ewige Tage, die er nie mehr vergessen wird. Der erste Tag, es war ebenfalls ein Heimspiel, dieses 2:5 gegen Biel. Philippe und Gérard waren da, wie immer winkten sie Praplan am Ende des Spiels von ihren Plätzen zu. Eine gute Viertelstunde später, als er bereits auf dem Hometrainer in der Kabine sass, kamen Anrufe von Familienangehörigen. «Sie wissen eigentlich, dass sie mich unmittelbar nach Spielen nicht anrufen sollen», erzählt Praplan. «Ich wusste also, dass etwas nicht stimmte.» Als er dann Philippe am Telefon hatte, sagte ihm dieser, vor dem Stadion stehend: «Ich glaube, es ist vorbei, Papa ist gegangen.»

    Die ganze Familie kam zusammen

    Gérard Praplan war auf dem Weg in die Tiefgarage zusammengebrochen, ein Herzinfarkt und ein Hirnschlag, wie sich später herausstellte. Als Praplan aus der Garderobe angerannt kam, sah er seinen Vater, den Bruder, er sah den Krankenwagen, in dem die Sanitäter Gérard mit einer Herzmassage zu reanimieren versuchten. Und er musste gleich eine Frage beantworten: «Sollen wir weiter versuchen zu reanimieren?» Da die beiden Schwestern Isabelle und Pauline nicht dabei waren, war es für Philippe und Vincent klar: natürlich. Nach 30 Minuten war Gérard wieder zurück.

    Es folgte eine Woche des Hoffens und Bangens, «eine emotionale Achterbahnfahrt», wie es Praplan heute beschreibt. Beide Schwestern kamen nach Bern, die eine flog aus den Ferien zurück, die andere aus Afrika, wo sie seit einem Jahr lebt, auch Praplans Mutter Catherine reiste an. Philippe war sowieso die ganze Zeit da. «Für ihn war es am schlimmsten», sagt Praplan, «er hatte meinen Vater beim Zusammenbruch aufgefangen, diese Bilder gehen nicht mehr weg.»

    Die Familie besuchte Gérard täglich im Spital, sie redeten mit ihm, obwohl er nur noch höchstens die Augen öffnete und sie anschaute. «Du weisst zunächst gar nicht, was sagen. Irgendwann erzählst du ihm einfach, was du alles an diesem Tag gemacht hast», sagt Praplan.

    Diese gemeinsame Zeit mit Schwestern und Mutter, sie sei das Schöne an dieser Woche gewesen. Sie redeten tagelang, gingen gemeinsam essen, tauschten Erinnerungen aus. So nahe waren sie sich schon lange nicht mehr gewesen. Seiner Tochter Isabelle hatte Gérard noch während des Spiels gegen Biel die üblichen Nachrichten aufs Handy geschrieben. «Er tat das seit Jahren, obwohl sie kein Eishockeyfan ist», erzählt Praplan, «aber so bekam sie auch immer mit, was ich tat.»

    Gérard, er war Vincents grösster Fan. Er schaute jedes Spiel zumindest am Fernsehen. Er tat dies 2018 jeweils mitten in der Nacht, als Praplan in San Jose in Kalifornien am anderen Ende der Welt spielte. «Und er tat es bereits 2013, als ich in der kanadischen Juniorenliga war und du noch nicht viel mehr als unscharfe Bilder am Computer schauen konntest und kaum was vom Spiel erkanntest», sagt Praplan und lacht. Wie sehr Gérard seinen Sohn bewundert hatte, erlebte Praplan auch nach der Beerdigung letzten Donnerstag.

    «Wir gingen gemeinsam in seine Wohnung, in einer Schublade fand ich einen riesigen Stapel Zeitungen.» Es waren Artikel über Vincent, die sein Vater über all die Jahre gesammelt und aufbewahrt hatte. «Ich hatte das nicht gewusst», sagt Praplan. Es war so ein Moment wie in der Garderobe nach dem Lausanne-Match, die Tränen kamen einfach. «Es passiert seit Tagen in Wellen», erzählt er. «Mal schaffe ich es, kurz nicht an ihn zu denken, mal überkommt es mich, und dann lasse ich alles zu.» Die Zeitungsartikel nahm er heim, «auch sie sind eine Art Erinnerung an ihn».

    Andere sind die Whattsapp-Mitteilungen. Denn auch ihm schrieb Gérard nach jedem Match Nachrichten. Tipps, Aufmunterungen, Gratulationen – je nach Spiel. Er werde diese auch speichern, behalten und irgendwann wieder lesen. «Im Moment schaffe ich das aber noch nicht.» Am Montag nach dem Lausanne-Match hatte er aus Gewohnheit aufs Handy geschaut, um die Nachricht des Vaters zu lesen. Es war keine da.


    «Ich habe mich mehrmals gefragt, ob es vielleicht so sein musste, ob es für ihn in Ordnung war, so zu gehen.»

    Vincent Praplan

    Zwei Wochen blieb Praplan der Mannschaft fern, es war mit dem SCB abgemacht, dass er selber entscheiden kann, wann er wieder bereit sein würde. Offiziell war er als «abwesend» gemeldet. Den ersten Versuch brach er sofort wieder ab. Es war der Samstag vor dem Auswärtsmatch in Ambri, Praplan kam ins Stadion, wollte mit den Kollegen beim Warm-up am Morgen mit aufs Eis. «Ich konnte aber kaum einen Pass spielen.» Also ging er wieder heim.

    In der ersten Woche fand er kaum Zeit zum Verarbeiten. Es gab vieles zu erledigen und keine Gelegenheit, in sich zu gehen. Die vielen Gespräche mit den Geschwistern und der Mutter halfen aber auch, um positive Gedanken zu haben. «In dieser Saison kam mein Vater nur selten an die Spiele in Bern, ich glaube, sein letztes war erst das dritte Mal», sagt Praplan. «Ich habe mich darum mehrmals gefragt, ob es so sein musste, ob es für ihn vielleicht in Ordnung war, so zu gehen. Er konnte mich zusammen mit Philippe noch einmal spielen sehen, und er hatte mit allen vier Kindern Kontakt an diesem Tag.» Isabelle hatte er ja wie immer vom Spiel geschrieben, Pauline hatte an jenem 1. März Geburtstag.

    Vorletzten Sonntag, als nach Stabilisierung und kleinen Hoffnungen der Zustand Gérards sich wieder drastisch verschlechtert hatte, habe die Familie den Entscheid getroffen, keine weiteren Operationen mehr machen zu lassen, sagt Praplan: «Am Montag schlief mein Vater dann ein.»

    «Rüfi musste nichts sagen. Ich wusste alles, was er meinte.»

    Vincent Praplan

    Kraft gaben ihm seither auch die Berner Mitspieler. «Ich merkte, wie jene, die ähnliche Schicksale schon erlebt hatten, anders reagierten», sagt Praplan. Als er letzten Samstag in die Garderobe eintrat, um erstmals wieder zu trainieren, kam ihm Thomas Rüfenacht entgegen und umarmte ihn wortlos. «Er musste nichts sagen, ich wusste alles, was er meinte: Auch Rüfi hat seinen Vater verloren, er weiss, wie das ist, aber auch, dass es irgendwann besser wird und dass er für mich da ist, wenn ich etwas brauche.

    Der sofortige Wechsel zu Servette

    Rüfenacht wird nicht zu Praplans Teamkollegen gehören nächste Saison. Genauso wenig wie die anderen SCB-Spieler. Schon seit Tagen hatten der Stürmer und der Club über ein vorzeitiges Ende Praplans in Bern diskutiert, obwohl er noch für 2022/23 einen Vertrag gehabt hätte. Praplan war vor drei Jahren aus Nordamerika als Hoffnungsträger zum SCB gestossen, er erlebte aber durchwegs schwierige Saisons. Beide Seiten hätten gefunden, dass ein Neustart für alle gut wäre, sagt Praplan. Am Mittwochmittag wurde es offiziell, dass er nächste Saison für Genf-Servette spielen wird.

    Der Schicksalsschlag beschert Praplan nun in mehrfacher Hinsicht einen Neustart. «Es ist gut so», sagt Praplan. Beim Gespräch in der leeren Postfinance-Arena schaut er auf die andere Seite, in «seine» Ecke unten links. Jedes Mal in den letzten Tagen, wenn er in die Halle gekommen war, seien die Gefühle hochgekommen. Es ist das Stadion, wo es passierte. Der Ort, wo er seinen Vater das letzte Mal vom Spielfeld aus sah. Der Ort, wo er danach zusammenbrach. «Wenn ich nächste Saison mit Servette erstmals hier spielen werde, wird das sicher sehr speziell sein», sagt Praplan.

    «Ich werde nun einen Artikel über meinen Vater haben und diesen aufbewahren. Ich kann ihn dann immer anschauen, danach weinen, lachen und mich an ihn erinnern.»

    Vincent Praplan

    Die letzten vierzehn Tage seien hart gewesen, sagt Praplan. Mittlerweile gibt es auch Momente, in denen er dankbar ist, dass sein Vater nicht mehr leiden muss. Er weiss auch, dass sich die Gefühle mit der Zeit einpendeln werden und er irgendwann wirklich begriffen haben wird, dass Gérard nicht mehr da ist. Noch ist er nicht so weit. Die Zeit hilft, darüber reden auch. Auch darum wollte er dieses Interview geben, hat in den letzten knapp 45 Minuten viel geredet, nachgedacht, aber auch gelacht. «Ich wollte all das erzählen, weil andere Leute in einer ähnlicher Situation vielleicht etwas davon mitnehmen können.»

    Es sei für ihn auch okay, wenn in Eishockeykreisen die Leute seine Geschichte kennen lernen würden. Am Montag, beim Warm-up auf dem Eis, hatte ihn ein Lausanner Gegner aus harmlosem Trash-Talk-Spass gefragt, ob er denn zuletzt überzählig gewesen sei. Seine ehrliche Antwort habe den Spieler baff gemacht.

    Praplan hat aber auch einen ganz persönlichen Grund, warum er an diesem Mittwochmittag so viel erzählte: «Ich werde nun einen Artikel über meinen Vater haben und diesen aufbewahren. Ich kann ihn dann immer anschauen, danach weinen, lachen und mich an ihn erinnern.»


    Hier das Original:

    Warum er dem SCB zuletzt fernblieb – Vincent Praplans Schicksalsschlag beim traurigen Abschied aus Bern
    Wegen des Todes seines Vaters benötigte der Stürmer zuletzt Zeit für sich. Er erzählt, wie er schwierige Zeiten erlebte, warum es dabei auch schöne Momente…
    www.bernerzeitung.ch

    Die meisten dieser Events sind ziemlich sicher in der "Nach-Hockey-Zeit".

    Die Unihockey-WM wird auch nicht jedes Jahr in die Schweiz/Zürich vergeben werden.

    Ausserdem wird der Zett bei jedem dieser Events schön mitverdienen, was für die Zukunft sicher nur von Vorteil ist.

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    Playoffs Viertelfinal vs Biel
    Aufgrund einer Terminkollision mit dem Hallenstadion, werden wir bereits am nächsten Mittwoch, 23. März 2022 um 20:00 Uhr mit dem ersten Heimspiel in unsere Serie starten. Die weiteren Spiele finden an den geplanten weiteren Daten wie folgt statt:

    ZSC Lions

    Spiel 1: MI 23.03.2022 - home

    Spiel 2: FR 25.03.2022 - away

    Spiel 3: SO 27.03.2022 - home

    Spiel 4: DI 29.03.2022 - away

    Spiel 5: evtl. DO 31.03.2022 - home

    Spiel 6: evtl. SA 02.04.2022 - away

    Spiel 7: evtl. MO 04.04.2022 - home

    Alle Spiele in den Playoffs starten um 20:00 Uhr!

    Der ZSC Stürmer verpasste das Spiel gegen die Lakers
    Oberkörperverletzung setzt ZSC-Import ausser Gefecht

    John Quenneville, Stürmer der ZSC Lions, verpasste das Spiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers aufgrund einer Verletzung.

    Der 25-Jährige hat sich am Oberkörper verletzt. Nun wird er als day-to-day in der Verletzungsliste geführt. Konkret heisst das: Er könnte jeden Tag als einsatzfähig erklärt werden. Ob er am Samstag beim Auswärtsspiel gegen die SCL Tigers wieder im Aufgebot steht, ist noch nicht klar. Der Kanadier erzielte in 44 Spielen für die ZSC Lions 19 Tore und 13 Assists.

    Es waren 7 Turniere (5xWM, 2xOLY) seit er im Dezember 2015 die Nati übernahm:

    2x Viertelfinale nicht erreicht

    4x im Viertelfinal ausgeschieden

    1x Final verloren

    Okey, dachte es waren mehr, macht es nicht besser und trotzdem möchte ich eigentlich keinen neuen Trainer.

    Bei den vollmundigen Zielsetzungen könnte man sich ja jeweils etwas nach den Gegebenheiten richten. Wenn die NHL-Cracks zur Verfügung stehen, ist im besten Fall eine Medaille möglich. Ansonsten eher nicht. Sich anspruchsvolle Ziele zu setzen ist zwar nicht grundsätzlich falsch, wer jedoch damit permanent danebenliegt, stellt sich selbst nicht unbedingt ein gutes Zeugnis aus und gerät in den Verdacht, weder das eigene Niveau noch das der Konkurrenz einigermassen richtig einschätzen zu können.

    Die Erkenntnis ist nicht neu, dass mit einer Top-Leistung, überragenden Goalis und einer guten Portion Glück solche "Highlights" wie gegen die Tschechen möglich sind. Dabei besteht ein Teil des Glücks auch darin, dass solche Gegner nicht ihren besten Tag einziehen. Fehlt auch nur eine Prise dieser Zutaten, so herrscht Absturzgefahr. Die Betonung liegt dabei auf "Highlights", denn reproduzierbar oder (...um die inflationäre Verwendung des Ausdrucks zu fördern...) "nachhaltig" sind solche Leistungen im Normalfall nicht. Schon gar nicht, wenn im Turniermodus die Erholungszeiten abnehmen, und Parforce-Leistungen schon deshalb limitiert sind.

    Das Erreichen der 1/4-Finals ist für mich aber soweit OK und entspricht etwa dem, was mit diesem Team realistisch ist.

    +1 genau so ist es.

    Von ca. 10 Zielen in all den Jahren an Grossanlässen hat er es ca. 2x erreicht.

    Zurück zum Realismus, weiter hart arbeiten und holt man mal eine Medaille hat man ausnahmsweise mal das Ziel erreicht oder übertroffen.

    Ps.: Ich bin kein Fischer Basher, scheint irgendwie falsch rüber zu kommen. Im Gegenteil ich finde die CH spielt unter Fischi ein sehr ansehnliches Eishockey. Aber bei der Zielsetzung bin ich definitiv nicht Fischers Meinung.

    Gute Leistung der Schweiz, Bravo!

    Die Schweizer sind viel besser als sie hier dargestellt wurden. Das Spiel gegen Daenemark war nicht gut, klar. Aber sie haben jetzt zwei Mal gegen Tschechien gespielt, einmal ging es in den Shoot Out (mehr oder weniger Zufall) und einmal nach 60 Minuten gewonnen. Eine unglueckliche 1 Tore Niederlage gegen die Russen ist auch nicht eine Schlappe.

    Angeblich haben uns die Deutschen ueberholt, Bloedsinn! Eine klaegliche 4 Tore Niederlage gegen die sehr bescheidene Slowakei. Der einzige Sieg war mit 1 Goal gegen die inferioren Chinesen, die nur hier sind weil sie als Gastgeber qualifiziert sind. Die Deutschen hatten einen sehr kurzen Hoehenflug, nicht mehr.

    A propos Fischer: Ich weiss er ist sehr Un-Schweizerisch aber ich mag ihn. Mir ist es lieber wenn jemand grosse Ziele setzt mit dem Risiko diese nicht zu erreichen als jemand der sich kleine Ziele setzt die einfach zu erreichen sind. Als Beispiel: Ich wuerde es vorziehen wenn der ZSC als Saisonziel den Meistertitel angibt als diesen Scheiss von den ersten 4 in der Quali und den Playoff Halbfinal

    Die bescheidenen Slowaken haben heute nach den Deutschen auch die Amis rausgekügelt.

    Und schwups sieht es doch wieder etwas anders aus ........

    Büehli mit seinem 1. Olympia-Tor ever, krass!

    Naja

    den grossen Latz hat er leider immer noch.

    Ich frage mich warum setzt er sich und alle im Team so extrem unter Druck?

    Man/ Er kann ja mal durch eine Top Stimmung, Top Trainings, ein überdurchschnittliches Kader usw. ja mal das Gefühl haben dass dies eine besonders starke Truppe ist, mit der etwas zu reissen ist, aber doch nicht bei jedem Turnier die gleichen Sprüche?

    Ansonsten muss man ja schon langsam an seinen Hockeykenntnissen zweifeln, wenn er das Gefühl hat seine Truppe ist der Favorit auf den Titel.

    Dass auch die Chinesen/Slowaken/Deutschen usw. da sind um den Pott zu gewinnen ist ja selbstverständlich, nur nicht sehr realistisch.

    Ich verstehe nicht warum er das macht und dann auch noch jedes Jahr.

    Er ist nun seit 8 Jahren oder so im Amt und jedes Jahr hatte er das Gefühl seine Mannen können den Titel holen? 1-2x in dieser Zeit hat es super funktioniert, 1-2x war es schlecht und der Rest war durchschnitt wie immer.

    Aber das Ziel Viertelfinal kauft ihm jetzt nach all seinen positiven Floskeln auch niemand mehr ab ;P

    Klar, theoretisch schon, aber das glaube ich eher nicht. Für so eine Änderung braucht es ja dann wieder eine Mehrheit der Vereine. Alle die am Schwanz rumturnen oder im unteren Mittelfeld sind und ein latentes Risiko sehen werden das dann nicht befürworten, um in der wie Larry sagt Wohlfühloase zu bleiben. Aufstocken ist meistens einfacher als dann wieder zu reduzieren. Ich weiss, im Fussball hat man das geschafft von einer Zwölfer- zur Zehnerliga, sehe es aber dennoch kritisch...

    Stimmt, hat was.

    Ja nach unten! :warnix:

    Guten Morgen! :gelesen: Mindestziel erreicht. Immerhin das.

    Ja sali grüezi mörgeli :mrgreen:

    Zum Niveau anpassen, kurzfristig ja, danach gehts dann aber langsam aufwärts!

    Wieviel schlechter als dieses Jahr kann es dann werden? Nati miteinbezogen: 0 Siege in der Vorrunde 1 pkt.

    Zurück auf 4x gg alle Gegner, Liga aufstocken.

    Eventuell mit einer Auflage von U21-U23 Spieler wie dies in der DEL gemacht wird/wurde.

    Gut Ding will Weile haben, wenn wir immer im selben Fahrwasser bleiben wird es sich auch nie ändern.

    Auf 10 Mannschaften zurück kann man ja immer, zwei Absteiger kein Aufsteiger und nach 2-3 Jahren ist man wieder wo man dann sein möchte.

    Ich sehe das problem wirklich nicht, im Gegenteil, so könnte man noch jüngere dazu motivieren in der Schweiz zu bleiben, da man Ihnen auch genügend Eiszeit geben kann um sich zu entwickeln. Sonst fragt mal den Willi R. und Konsorten wie geil es ist das Eis nur zu berühren wenn er von der Garderobe zur Bank fährt und nach der Drittelsirene wieder zurück. Solche Beispiele hat jeder Verein, natürlich ist er kein 1-2 Linien Spieler, aber er könnte es sicher schneller werden in einem Team wo er regelmässig im 3. oder 4. Block spielt.

    Egal du/ihr müsst ja nicht meiner Meinung sein, ich fände es ein 5-7Jahre Versuch wert.

    Wenn Sie dann absteigen hattet ihr recht, wenn Sie dann WM werden oder ein Team CHL Sieger bei einer 10er Liga, dann hattet ihr auch recht, ich Zweifle aber sehr dass dies eintrifft.

    Daher kann man die Liga auch easy aufstocken und so mehr junge fördern.

    :nick: :applaus:

    Mal schauen, wie es nun weitergeht gegen die Finnen.

    Und andere hochgelobte Nationen, die in den Weltrangliste vor der Schweiz sind und den Olympiasieg als Ziel aufgerufen haben, dürfen bereits nach Hause fliegen.

    Was auch noch zu erwähnen ist:
    man hat sich von den Tschechen nicht provozieren lassen. Man hat gut gemerkt, wie sie ihr PP brauchen und suchen.

    2x PP 1 Tor

    die Schweiz 3 PP, 2 Tore!

    Man ist schon ein Schritt weiter als an der letzten Olympiade.

    Die CH-Nati mit erstaunlich viel Raum, dazu erfolgreich im Powerplay. Und hinten bügelt es Genoni aus. Dass die Tschechen spielen wollen, und die Schweizer nicht in die ungeliebten Infights um die Scheibe verwickeln, kommt uns sehr entgegen. Optimistisch könnte man natürlich auch kommentieren, dass die Schweizer den Tschechen "davonlaufen" würden. Mit dem Vorsprung nun eine gute Ausgangslage für das letzte Drittel, wo man nicht mehr das letzte Risiko nehmen muss. Was aber nicht heisst, dass man in schlechte Gewohnheiten zurückfallen kann, und mit Passivität bzw. falsch verstandener "Ruhe" den Tschechen Aufwind gibt.

    Schade kam das 4-1 im letzten PP kurz vor der Pause nicht, Chancen dazu waren mehrfach da und das PP ist heute stark.

    Wie fast immer steht und fällt es mit dem PP/BP.

    Nun die ersten 5 Min gut überstehen und solid weiter das 4-1 suchen.