Bei den vollmundigen Zielsetzungen könnte man sich ja jeweils etwas nach den Gegebenheiten richten. Wenn die NHL-Cracks zur Verfügung stehen, ist im besten Fall eine Medaille möglich. Ansonsten eher nicht. Sich anspruchsvolle Ziele zu setzen ist zwar nicht grundsätzlich falsch, wer jedoch damit permanent danebenliegt, stellt sich selbst nicht unbedingt ein gutes Zeugnis aus und gerät in den Verdacht, weder das eigene Niveau noch das der Konkurrenz einigermassen richtig einschätzen zu können.
Die Erkenntnis ist nicht neu, dass mit einer Top-Leistung, überragenden Goalis und einer guten Portion Glück solche "Highlights" wie gegen die Tschechen möglich sind. Dabei besteht ein Teil des Glücks auch darin, dass solche Gegner nicht ihren besten Tag einziehen. Fehlt auch nur eine Prise dieser Zutaten, so herrscht Absturzgefahr. Die Betonung liegt dabei auf "Highlights", denn reproduzierbar oder (...um die inflationäre Verwendung des Ausdrucks zu fördern...) "nachhaltig" sind solche Leistungen im Normalfall nicht. Schon gar nicht, wenn im Turniermodus die Erholungszeiten abnehmen, und Parforce-Leistungen schon deshalb limitiert sind.
Das Erreichen der 1/4-Finals ist für mich aber soweit OK und entspricht etwa dem, was mit diesem Team realistisch ist.
+1 genau so ist es.
Von ca. 10 Zielen in all den Jahren an Grossanlässen hat er es ca. 2x erreicht.
Zurück zum Realismus, weiter hart arbeiten und holt man mal eine Medaille hat man ausnahmsweise mal das Ziel erreicht oder übertroffen.
Ps.: Ich bin kein Fischer Basher, scheint irgendwie falsch rüber zu kommen. Im Gegenteil ich finde die CH spielt unter Fischi ein sehr ansehnliches Eishockey. Aber bei der Zielsetzung bin ich definitiv nicht Fischers Meinung.